Nova Scotia: Küsten, Wälder, Bären - Kanada
Mit Umfulana durch Nova Scotia: Leuchtturm von Peggy's Cove

Nova Scotia

Küsten, Wälder, Bären

Die Insel vor der Ostküste bietet alles, was man auf einer Kanada-Reise sucht: einsame Seen, unergründliche Wälder, wilde Küsten und ein paar historische Städtchen. Spannend ist auch der Besuch in einem Wikingerdorf.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Halifax

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDAR)
Station: Halifax Flughafen (Desk at Airport)

Halifax

33 km | 28 Minuten
A

Halifax

Historische Stadt am Naturhafen

Die Haupt­stadt von Neuschott­land liegt an einem der schönsten Natur­häfen der Welt. Bereits 1749 grün­deten briti­sche Emigranten eine Sied­lung, die sie nach dem Earl of Halifax nannten und durch eine mäch­tige Zitadelle sicherten.

Zwar wur­de hier in hunderten von Jahren kein einziger Schuss abge­feuert, dennoch spielte sich eine der größten Katastro­phen der Menschheit in Sichtweite ab. Während des Ersten Welt­kriegs kollidierte ein Muni­ti­ons­frachter mit einem Fischerboot, fing Feuer und trieb auf den Pier zu. Die Explo­sion war die größte vor Hiro­shima und machte die Nord­stadt dem Erdboden gleich. Das histo­ri­sche Halifax mit Kopf­steinpflaster und Häusern aus dem 19. Jahr­hun­dert gibt es daher nur noch im Süden. Dort legen im Hafen manchmal impo­sante Windjammer an, darunter die Bluenose II, einst das schnellste Fischer-Segelboot der Welt.

Zu Gast in einem viktorianischen Townhouse in Halifax

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wer etwas Ausgefal­lenes sucht, ist hier richtig: Das vikto­ria­ni­sche Haus wur­de 1865 für einen wohlha­benden Kaufmann erbaut, ging aber schon wenige Jahre später in den Besitz von zwei Schwestern über, die es von 1876 bis 1905 als Hotel führten.

In den knapp 30 Jahre war es eines der ange­se­hensten Häuser in Halifax, und auch heute noch gehört es zu den charak­te­ris­ti­schen Wahrzei­chen der Stadt. Die Zimmer mit antikem Mobiliar haben hohe Decken und sind in einem char­manten, nost­algi­schen Stil einge­richtet, der einen in vergan­gene Epochen zurückver­setzt. Morgens wird ein gutes Früh­s­tücksbuffet ange­boten. Die Atmo­sphäre im Haus ist entspannt und freund­lich, der Service aufmerksam und unkompli­ziert; viele Mitarbeiter kommen aus der Stadt und können daher hilf­reiche Tipps geben. Zum Harbour Walk läuft man ca. zehn Minuten, gute Restau­rants sind in direkter Umge­bung.

Nova Scotia

Wilde Küsten, fisch­reiche Bäche, uner­gründ­liche Wälder
Das „Schott­land der Neuen Welt“ ist etwa so groß wie die Schweiz und gilt als landschaft­lich reizvollste Provinz des kana­di­schen Ostens, Auf der West­seite der Insel, die dem Sankt-Lorenz-Strom zuge­wandt ist, gibt es traumhafte Sand­strände und ein mildes Klima. An der Bay of Fundy gibt es die höchsten Gezei­ten­un­ter­schiede auf der Welt.  Im Inneren der Insel locken uner­gründ­liche Urwälder mit fisch­rei­chen Bächen, Bären und Bibern. Auf der Ostseite stürmt der wilde Nord­at­lantik die Felsen­küste mit gewal­tigen Brechern. 

Ihren Namen hat trägt Nova Scotia nach den schot­ti­schen Adeligen, denen der engli­sche König 1621 die Land­rechte auf der Insel zusprach. Das raue Klima, das Hoch­land von Cape Breton und der stürmi­sche Atlantik werden sie an ihre Heimat erin­nert haben.

Maritime Museum of the Atlantic

Halifax und der Unter­gang der Titanic
Von Halifax liefen die Bergungs­schiffe aus, die die Schiffbrüc­higen der Titanic aus dem Meer zogen. Auf den drei Friedhöfen der Stadt liegen rund 150 Opfer begr­aben. Das Museum führt in die Geschichte der Bergungs­schiffe und deren Besatzung ein. Ferner zeigt die Ausstel­lung „Titanic – Das unsinkbare Schiff und Halifax“ zahlreiche Artefakte des Unglücks­schiffes, wie die Schuhe des „unbe­kannten Kindes“ oder einen Leichen­sack. Ein Doku­mentarfilm zeigt die Ankunft der Über­lebenden in Halifax. Ein anderes Thema des Museums ist die furch­tbare Explo­sion eines Muni­ti­ons­frachters 1917.

Zitadelle von Halifax

Living History in sternför­miger Festungs­anlage
Auf einem Hügel über Halifax entstand 1749 das erste Fort aus Holzpali­saden. Es diente zum Schutz gegen die Mi'kmaq-Indianer. Inner­halb von 100 Jahren wurden vier Forts ange­legt. Das heutige stammt von 1856 und wur­de sternförmig gebaut. Während der Hoch­saison finden auf dem zentralen Exer­zier­platz Schau­spiele in Origi­nal­uni­formen statt, was die Kana­dier „living history“ nennen. Im kleinen Armeemuseum sind Waffen, Orden und Uniformen ausge­stellt. Ein Film zeigt unter dem Titel „The Tides of History“ Episoden aus der Geschichte von Halifax.

Von Halifax nach Lunenburg

145 km | 2:30 h
Ange­sichts der kurzen Entfer­nung sollte man die Light­house Route an der Küste entlang nehmen. Sie führt nach einer knappen Stunde nach Peggy's Cove, einem entzückenden Fischerdorf mit Leucht­turm und antiker Post­stelle.

Polly's Cove

Spazierweg durch eindrucksvolle Felsen­küste
Polly's Cove liegt zwei Kilometer von der berühmten und stark frequen­tierten Peggy's Cove entfernt. Es ist ein lohnendes Ziel, weil die eindrucksvolle Felsen­küste kaum bekannt ist. Man kann die Zufahrt leicht über­sehen, da es keine Schilder und nur einen Kies­platz für wenige Autos gibt. Ein kurzer Spazierweg hinab zur Küste bietet tolle Aussichten aufs Meer. (hin und zurück: 3 Kilometer, 50 Minuten, auf und ab: 30 Meter)

Peggy’s Cove

Male­ri­scher Ort am Light­house Trail
1811 wur­de die male­ri­sche Ortschaft an der Ostküste der St. Marga­rets Bay gegründet. Heute ist sie mit ihrem berühmten Leucht­turm die Haupt­at­trak­tion auf dem Light­house Trail. Trotz des Tourismus hat das Fischerdorf nichts von seinem rustikalen Charme verloren. Hummerboote legen noch heute im Hafen an. Der klas­sisch rot-weiße Leucht­turm am Peggy's Point ist zwar nicht mehr im aktiven Dienst, dafür aber das am meisten fotogra­fierte Gebäude an der atlan­ti­schen Seite Kanadas.
B

Lunenburg

älteste deutsche Siedlung in Kanada

Die kleine Hafen­stadt am Eingang einer Halb­insel wur­de 1753 von Einwanderern aus dem südli­chen Rhein­land gegründet und ist Kanadas älteste deut­sche Sied­lung.

Der Stadt­kern mit seinen markanten Holzhäusern in kräf­tigen Farben gehört seit 1995 zum Welterbe der UNESCO. Wer mehr über die Sied­lerge­schichte deut­scher Auswanderer erfahren will,findet im male­ri­schen Mahone Bay das kleine Settler's Museum und drei fotogene Holz­kir­chen an der Küste.

Zu Gast in einer Villa bei Lunenburg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Senator Duff sparte nicht mit Geld und Zeit, als er für seine Familie eine repräsenta­tive Residenz etwas außer­halb der Down­town errichten ließ.

1911, als sie endlich fertig war, gehörte sie zu den schönsten Villen rund um Lunenburg. Heute ist das Anwesen frisch renoviert. Vikto­ria­ni­sche Schnörkel sind klaren Formen und kräf­tigen Farben gewi­chen. Den Bädern, die neu hinzuge­kommen sind, sind ganze Kammern zum Opfer gefallen, sodass es auch dort hell und geräumig ist.

Gaff Point

Spaziergang über eine unbe­wohnte Halb­insel
Südlich von Kingsburg reicht eine Landzunge etwa zwei Kilometer in den Atlantik. Sie ist voll­kommen unbe­wohnt und dicht bewaldet. Vom höchsten Punkt, dem Gaff Point, hat man eine schöne Aussicht über die Inselwelt im Südwesten und den schier unend­li­chen Atlantik im Osten. Ein Wanderweg führt vom Hirtle's Beach dorthin – meist am Strand, wo Sand und Kies einander abwech­seln. (hin und zurück: 6,6 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 80 Meter)

Von Lunenburg nach Digby

155 km | 2:30 h
Auf halber Strecke liegt mitten auf Neuschott­land der Kejimkujik National Park, in dem man herr­lich wandern kann. Die ursprüngliche Wildnis aus Misch­wald und Seen ist Heimat von Bibern, Coyoten, Hirschen und Bären. Am Visitor Centre beginnen mehrere Wander­wege unter­schied­li­cher Länge.

Kejimkujik-Natio­nal­park

Weite und Stille im Inland Neufund­lands
Der Kejimkujik Natio­nal­park ist der einzige Natio­nal­park der Seeprovinzen Kanadas, der sich im Landes­in­neren befindet. Er hat eine Gesamt­fläche von über 400 Quad­ratki­lome­tern. Wälder, Seen und Flüsse wech­seln einander ab, die für die Urein­woh­ner  wich­tige Kanu­routen von der Bay of Fundy zum Atlantik waren. Der Kejimkujik Lake ist der größte See inner­halb des Parks. Eine kurze Wande­rung an seinem Nord­ufer entlang gibt einen Eindruck von der Weite und Stille der Inlands. (hin und zurück: 6,6 Kilometer, 1:20 Stunden, auf und ab: 284 Meter)
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Digby

Bester Walbeobachtungsplatz weltweit

Es gibt kaum einen Platz auf der Welt, an dem man besser Wale beob­achten kann als an der Küste vor Digby. Acht verschiedene Wal- und Delfin­arten werden hier regelmäßig gesichtet.

Von Brier Island aus, das von Digby per Auto erreicht werden kann, werden geführte Touren zur Beob­ach­tung von Walen ange­boten. Speziell in den Sommermo­naten können Buckel­wale, Finnwale, Zwergwale und weitere Walarten gesichtet werden.

Zu Gast in einem B&B in Digby

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das entzü­ckende Blockhaus in Digby ist eines der ältesten der Gegend. Es wur­de 1783 von einem New Yorker gebaut, der sich als briti­scher Patriot nicht mit der amerika­ni­schen Revo­lu­tion abfand und aus den USA ins briti­sche Ka­nada über­siedelte.

Für sein neues Domizil fand er gleich die beste Lage: hoch über The Raquette, einer kleinen Bucht am Rande der Bay of Fundy. Margret und Tony, seit 1998 die stolzen ­Be­sitzer des Anwe­sens, sind sich der ehrwür­digen Tradi­tion bewusst und lassen bis heute den Union Jack über ihrem Eingang wehen. Sie haben das Haus bunt und fröh­lich ange­s­tri­chen, das Ente­rieur auf den neuesten Stand gebracht und dabei vieles ­be­wahren können. So warten Bade­wannen mit Löwenfüßen auf den Gast; und der Tee wird noch über dem offenen Feuer im Kamin gekocht.

Ausflug (OPTIONAL)

Walbeobachtungstour (2,5 Stunden, englisch)

Die Bootsfahrt geht in die fisch­rei­chen Gewässer am Ende der Bay of Fundy, die Meer­es­säuger aller Art anziehen, darunter Wale und Delfine, aber auch Robben und viele Seevogel­arten.

Begleitet wird man von einem Meeresbio­logen, dessen Erklär­ungen und Kommentare den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis machen.

Anna­polis Royal

älteste Sied­lung Kanadas
Das kleine Städt­chen auf der Halb­insel Nova Scotia ist mit dem Fort Port Royal aus dem Jahr 1605 die älteste Sied­lung in Kanada und die zweit­äl­teste Festung in Nord­ame­rika. Das Fort, das auf der gegenüber­liegenden Fluss­seite stand, war allerdings keine rein mili­täri­sche Anlage, sondern eher ein befes­tigter Handels­posten. Nachdem es 1613 durch die Briten niederge­brannt worden war, wur­de im Verlauf des späten 17. Jahrhunderts ein neues Fort an der Stelle errichtet, an der sich der heutige Ort befindet. 1710 wur­de die Stadt von den Briten eingenommen und zu Ehren von Königin Anne in Anna­polis Royal umbe­nannt. Bis zur Gründung von Halifax 1749 war die Stadt nun Haupt­stadt von Neuschott­land. Am 29. November 1892 wurden dem Ort Stadt­rechte erteilt. Port Royal wur­de nach den Origi­nalbau­plänen rekon­stru­iert und kann heute besich­tigt werden.

Von Digby nach Wolfville

142 km | 2:00 h

Parallel zur Küste durchfährt man das idylli­sche Anna­polis Valley, wo seit über 300 Jahren im Schutz der Berge Obst und Gemüse aus Mittel­eu­ropa wachsen.

Zwischendurch kommt man durch nette Ortschaften wie Brig­de­town oder Middleton, in denen noch Häuser aus der Gründerzeit stehen.

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Wolfville

Universitätsstädtchen mit viktorianischem Charme

Das Universitätsstädtchen an der Fundy Bay hat einen ganz eigenen Charme, zu dem die vikto­ria­ni­schen Häuser aus der Gründerzeit, die Studenten der Acadia Univer­sity und der Hafen beitragen, der zweimal am Tag wegen des gewal­tigen Tidenhubs trockenge­legt wird.

Sehens­wert ist auch das Grand-Pré-National Heri­tage Site, künstli­ches Land, das die ersten Siedler dem Meer abge­trotzt haben und das heute besonders fruchtbar ist. Nach der Unabhängigkeits­erklärung der USA wurden die fankophonen Bewohner vertrieben und durch englisch­spre­chende Siedler ersetzt.

Zu Gast in einer ehemaligen Kapitäns-Villa in Wolfville

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die ehema­lige Kapi­tänsvilla stammt aus dem 19. Jahr­hun­dert und ist im Stil von Queen Victoria erbaut worden.

Noch heute kann man in dem wunder­schön renovierten Gebäude das Ambi­ente eines engli­schen Herren­hauses spüren. Die Zimmer sind mit Antiqui­täten einge­richtet und jedes hat seine eigene Persön­lichkeit und Geschichte. Das haus­ei­gene Restau­rant ist weit über die Stadt­grenzen hinaus bekannt und wur­de bereits mehr­fach für seine Wein­liste ausgezeichnet. Die Zutaten stammen überwiegend aus der Region oder sogar aus dem Garten des Kochs. Nach dem Essen lohnt sich ein Spaziergang im Rosen­garten, der vor allem bei Fotografen beliebt ist. Nach Halifax fährt man etwa eine Stunde.

Jodrey Trail Loop

Rundweg über eine Steil­küste
Der Weg führt durch den schönsten Teil des Scots Bay Nature Reserve. Nach einem halb­stün­digen Anstieg vom Strand gelangt man auf die Steil­küste mit weitem Blick über das Minas Basin und bei gutem Wetter fast bis Truro. Ober­halb der Abbruchkante geht man im Zickzack nach Norden. Zurück geht der Weg über die teils bewal­dete Ebene.  (hin und zurück: 7,5 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 300 Meter)

Cape Split

Reißende Strö­mungen um einen Vogelfelsen
Cape Split heißt die sieben Kilometer lange Halb­insel zwischen der Scots Bay und dem Minas Basin. Sie trägt ihren Namen nach dem wuch­tigen Fels, der an der äußersten Land­spitze 60 Meter hoch aus dem Meer ragt und von oben nach unten zwiege­spalten ist. Dort kann man die reißenden Strö­mungen beob­achten oder die immense Vogelviel­falt bestaunen. Ein leicht und vielbe­gan­gener Wanderweg führt vom Park­platz aus dorthin. (hin und zurück: 12,9 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 240 Meter)

Von Wolfville nach Moncton NB

314 km | 4:00 h
Nach einer schönen Fahrt auf der Küsten­straße am Minas Basin kommt man nach Truro, dem Hub von Nova Scotia. Von dort geht es weiter über die Cobequid Moun­tains Rich­tung Nordwesten aufs Fest­land.

Mi'Kmawey Inter­pre­tive Trail

Geschichts­pfad durch den Wald bei Truro
Der kurze und einfache Weg führt durch den dichten Wald bei Truro, der seit Jahr­tausenden von Menschen bewohnt und genutzt wur­de, bevor 1761 Presbyte­rianer aus Nord­ir­land kamen. Am Wegesrand sind immer wieder Schau­tafeln zur Geschichte der Region aufge­stellt. (hin und zurück: 4,2 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 105 Meter)

Chignecto National Wildlife Area

Habitat für seltene Wasservögel
Fünf Kilometer von Amherst liegt ein wich­tiges Schutzgebiet für Zugvögel. Darüber hinaus leben hier kleine Säuge­tiere und einige seltene Wasservogel­arten, wie zum Beispiel die Schnatterente, die Waldente, die Rotkopf- und die Rötel­ente. Ein gut gepflegter Wanderweg führt in das Feuchtgebiet – teilweise auf Bohlen­wegen und auf Deichen. (Hin und zurück: 4,7 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 89 Meter)
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Moncton

Die Provinz­stadt in New Bruns­wick mit knapp 70.000 Einwoh­nern wird auch Hub City genannt, da sie zentral in den Maritimes liegt und einen bedeu­tenden Verkehrs­kno­ten­punkt für Bahn- und Straßenver­bindungen darstellt.

Moncton wur­de ursprüng­lich von franzö­si­schen Sied­lern gegründet. Heute spre­chen noch etwa ein Drittel der Bevöl­ke­rung franzö­sisch. Eine Sehens­wür­digkeit ist der Magnetic Hill Zoo, der aus einer Farm für verletzte oder verwaiste Tiere der Umge­bung hervor­gegangen ist.

Zu Gast in einem Country Inn bei Moncton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In ihrem Country Inn, neben einem Golf­platz außer­halb von Moncton gelegen, bieten Regina und Dennis ihren Gästen einen ruhigen Aufent­halt im Grünen.

Die Gäste­zimmer sowie die übrigen Räume des Hauses sind geschmackvoll einge­richtet und sorgen für ein gemüt­li­ches Landhau­sambi­ente. Morgens wird ein warmes Früh­stück serviert. Die große Terrasse und der weit­läufige Garten laden zum Entspannen ein. Das Inn ist aufgrund seiner Lage ein idealer Ausgangs­punkt für Ausflüge in die Region um Moncton, Dieppe und Shediac; zudem verläuft direkt hinter dem Haus ein Wanderweg.

Kouchibouguac National Park

Habitat für Seehunde, Biber, Elche und Koyoten
Der fast 250 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park liegt zwischen Moncton und Mira­michi am Golf von Stankt Lorenz, wo er ein Wild­nis­gebiet aus Watt, Marsch­land, Küstenwäl­dern und hohen Sand­dünen schützt. Im Hinter­land breiten sich Sumpf und Feuchtgebiete aus – ein ideales Habitat für Seehunde, Wasservögel, Biber, Elche, Füchse, Koyoten und zuweilen auch Schwarz­bären. Vom Visitor Centre führen Rad- und Wander­wege in den Park, den man aber auch mit Kajaks erkunden kann.

Fundy National Park

Bizarre Felsen durch Gezei­tene­ro­sion
Wer von Moncton aus auf dem Tidal Trail nach Süden fährt, kommt zur Bay of Fundy, wo es welt­weit die höchsten Unter­schiede zwischen Ebbe und Flut gibt – bis zu 16 Metern! Dort ist ein Natio­nal­park einge­richtet, der eines der letzten Wild­nis­gebiete von New Bruns­wick schützt. Hinter der 13 Kilometer langen Küste des Parks erstre­cken sich bewal­dete Hügel, die von tiefen Schluchten unter­bro­chen und von einer vielfäl­tigen Tierwelt bewohnt werden. Besonders eindrucksvoll ist die Küsten­sze­nerie weiter nörd­lich am Hopewell Cape, wo Ebbe und Flut eine an Blumen­töpfe erin­nernde Erosi­ons­landschaft gegr­aben haben.

Irish­town Nature Park

Wald, Sumpf und eine histo­ri­sche Schule
Der rund 400 Hektar große Park grenzt an den Flughafen von Moncton und schützt ein Habitat aus Wald und Sümpfen. 10% der Fläche werden von einem See bedeckt; entspre­chend vielfältig sind Tier- und Pflanzenwelt. Viele Wege führen durch das Reservat, einer beginnt an der Tankville School, die heute ein Schulmuseum ist. Der hier beschriebene Weg beginnt weiter südlich und führt an einem See entlang. (hin und zurück: 5,1 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 189 Meter)

Caribou Plain Trail

Auf einem Holz­steg über einen Biber­teich
Der Plan­kenweg führt durch einen Wald und an einem Biber­teich entlang; gelegent­lich streift ein Elch durchs Gelände. Sehens­wertes wird auf Tafeln erläu­tert, und auch Roll­stuhl­fahrer können diesen Weg nutzen. Jenseites des barrie­refreien Roll­stuhlbereichs führt dann noch ein zwei Kilometer langes Teil­stück bis zu einem Moor, in dem es von Tieren wimmelt. (Hin und zurück: 2,4 Kiolometer, 0:45 Stunden, auf und ab: 20 Meter)

Dickson Falls

Urwald­spa­ziergang zu einem Wasserfall
Die Kurzwande­rung beginnt mit der grandiosen Aussicht auf die typi­sche Küsten­landschaft im Fundy Park. Durch einen dichten Urwald geht es zu einem Wasserfall, der von Farnen aller Art umgeben ist. Im Herbst ist der Weg besonders lohnend, wenn sich die Blätter zu einem leuch­tend gelben Farbwunder verfärben. (hin und zurück: 1,2 Kilometer, 20 Minuten, auf und ab: 20 Meter).

Von Moncton NB nach Charlot­te­town

170 km | 2:30 h
Über den Trans Canada Highway fährt man über die 1997 eröffnete Confede­ra­tion Bridge auf die Insel. Mit knapp 13 km Länge ist sie eine der größten Brücke welt­weit und führt über die engste Stelle der Northumber­land­straße.

Confede­ra­tion Bridge

Längste Brücke Kanadas
1997 wur­de die Brücke über die engste Stelle der Northumber­land­straße eröffnet. Sie verbindet Prince Edward Island mit dem Fest­land von New Bruns­wick. Die zwei­spu­rige Kasten­träger­brücke ist mit einer Länge von knapp 13 Kilome­tern die längste Brücke Kanadas und eine der längsten und bedeu­ten­dsten der Welt. Wegen der starken Winde beträgt die Höchstge­schwin­digkeit 80 km/h.
F

Prince Edward Island

Bilderbuchstädtchen und kleinteilige Landwirtschaft

Wer auf der halbmondför­migen Insel typisch kana­di­sche Wildnis und weite Landschaften erwartet, wird enttäuscht.

Dafür gibt es Bilder­buch­städt­chen wie Charlot­te­town, das auch Canada´s birth place genannt wird, dazu eine klein­tei­lige Land­wirt­schaft und Strände, an denen das Wasser oft über 20 Grad warm wird – eine Selten­heit im Osten Kanadas. An der Nordküste der Insel erstreckt sich über 60 Kilometer der Prince-Edward-Island-National-Park mit ausge­dehnten Sand­stränden und Feuchtgebieten, den man auch per Fahrrad erkunden kann. Haupt­at­trak­tion des Parks ist Green Gables, ein Bauernhof aus dem 19. Jahr­hun­dert.

Zu Gast in einem B&B in Charlottetown

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Erbaut in 1852 war das Haus zuletzt Wohn­sitz des vers­torbenen Premiers von Prince Edward Island. Heute bieten die neuen Besitzer Randy und Stacey ihren Gästen vier gemüt­liche Zimmer, die neben einem schönen Blick auch alle über ein Bad mit Jacuzzi-Bade­wanne verfügen.

Die beiden haben über 20 Jahre im Gastgewerbe gearbeitet und nun haben sie sich mit ihrem B&B einen Traum erfüllt. Es liegt zentral im Zentrum von Charlotte, so dass Restau­rants, Pubs, Theater und die Ufer­pro­me­nade fuss­läufig erreichbar sind. Der Garten mit Pool lädt zum Entspannen ein.

Charlot­te­town

Klein­stadt am Natur­hafen
Die Stadt an der südli­chen Küste von Prince Edward Island zählt rund 35.000 Einwohner. Charlot­te­town wur­de 1764 gegründet und nach der dama­ligen briti­schen Königin Sophie Charlotte von Meck­lenburg-Strelitz benannt. Sie liegt am Charlot­te­town Harbour, einem natür­li­chen Hafen, der durch den Zusam­menfluss der drei Flüsse Hillsbo­rough, Yorke und Eliot gebildet wird. Durch eine zwei Kilometer lange und 500 Meter breite Meer­enge ist der Hafen mit der Northumber­land­straße verbunden. Die Stadt befindet sich auf einer nach Süden zulau­fenden Halb­insel, die im Westen durch den Yorke River und im Osten durch den Hillsbo­rough River begrenzt wird.

Von Charlottetown nach Chéticamp

Fähre

Von Charlot­te­town nach Wood Islands Fähr­terminal

54 km | 46 Minuten

Von Wood Islands Fähr­terminal nach Pictou Fähr­terminal

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 1:15 h
Die Fährver­bindung von Wood Islands nach Pictou erspart einen langen Umweg mit dem Auto. Unter­wegs kommt man an Pictou Island vorbei.

Von Pictou Fähr­terminal nach Chéti­camp

264 km | 3:30 h

Lake Ainslie

Heimat der Weißkopf­see­adler
Der See auf der Kap-Breton-Insel ist der größte natür­liche Süßwass­ersee in Nova Scotia. Im Norden bildet der südwest­liche Arm des Margaree River den Abfluss des Sees. Der Fluss mündet in den Sankt-Lorenz-Golf. Der See ist etwa 20 Kilometer lang und durch­schnitt­lich fünf Kilometer breit. Er befindet sich im Inver­ness County. In der Umge­bung des Sees lebt der Weißkopf­see­adler.
G

Cape Breton Highlands National Park

Panoramastraße durch nordische Wildnis

Die fast menschenleere Hoch­e­bene im Norden der Cape-Breton-Insel wird durch einen Natio­nal­park geschützt, durch den der Cabot Trail führt, eine Ring­straße, die zu den schönsten Panora­ma­straßen Nord­ame­rikas gehört.

Sie erschließt den unweg­samen Park und führt durch Sümpfe und Wälder zu Wasser­fällen, Felsen­küsten und Stellen mit immer wieder überwäl­tigender Aussicht über den Ozean oder die angrenzenden Berge. In dieser nordi­schen Wildnis sind Elche, Schwarz­bären und Weißkopf­see­adler zu Hause. Von den Wegen entlang der Küste können aber auch Wale und Basstölpel gesichtet werden. Auskunft über Wander­wege und Bade­strände erhält man am Informa­ti­ons­zentrum in Cheti­camp.

Zu Gast im Haus von Dr. Fiset

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehrwür­dige Anwesen gehörte Dr. Napoleon Fiset, dem ersten Arzt in der Gegend von Cheti­camp. 2011 wur­de es zu einem Gäste­haus mit acht Zimmern.

Von den vielen Terrassen kann man in verschiedene Rich­tungen blicken: hinaus aufs Meer, den Hafen und die Stadt und in das Hoch­land von Cape Breton. Für dessen Erkundung bildet das Haus eine ideale Basis und die Gastgeber geben gerne jede Menge Tipps für Tages­ak­tivi­täten. Früh­stück ist ein fröh­li­ches Gemeinschafts­er­lebnis an einem großen Tisch.

Ausflug (OPTIONAL)

Walbeobachtung (2 Stunden, englisch)

Captain Mark's Whale and Seal Cruise ist der bekann­teste Veran­stalter für Whale Watching Touren in der Pleasant Bay.

Jahre­lang haben sie mit dem 15 Meter langen Boot Forscher der Univer­sität Dahl­housie zu den Walen gefahren. Von diesem Exper­ten­wissen profi­tieren die Gäste. Die Double Hookup ist mit einem Kame­raturm ausge­stattet, mit dem Wale auch von fern gesichtet werden können. Eine Begeg­nung mit den Meer­es­säugern ist daher garan­tiert. Wenn man den Tieren nahege­kommen ist, werden ihre Gesänge mit Hilfe eines Unter­was­sermikro­phons hörbar gemacht.

Inver­ness County

Neue Heimat für vertriebene Schotten
Im frühen 19. Jahr­hun­dert fanden in Schott­land die skan­da­lösen High­land Clearances statt. Farmer und Leib­ei­gene wurden von den adeligen Land­be­sitzern von ihren Hofstellen vertrieben, um Platz für die lukra­tive Schafzucht zu machen. Den Bewoh­nern blieb nichts übrig, als massenhaft in die Neue Welt auszuwandern. Vorrangiges Ziel war Nova Scotia: Neuschott­land. In die Gegend um den Lake Ainslie kamen die Siedler um 1820. Sie spra­chen Gälisch und nannten ihre Sied­lungen nach Orten in der alten Heimat: Isle of Muck, Island of Kell, Tulloch, Mull, Skye, North and South Uist. Bei der Ansied­lung wur­de darauf geachtet, dass die Konfes­sionen sepa­riert wurden. Die Prote­s­tanten wohnten im Osten von Lake Ainslie, während die Katholiken im Westen siedelten.

Acadian Trail

Aussichtswande­rung im Cape Breton Park
Der Weg gehört zu den populärsten im Cape Breton Natio­nal­park führt durch dichten Wald. In der ersten (anstren­genden) Hälfte geht es stetig bergan. Die Wegfüh­rung selbst ist allerdings sehr inter­essant und der Ausblick über die Halb­insel am Ende überwäl­tigend. Zurück geht es auf der Ostseite durch ein Tal mit einem Wild­wasser und vielen Wasser­fällen. (hin und zurück: 7,1 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 597 Meter).

Skyline Trail Loop

Auf eine schwindel­er­regende Steil­küste
Die einfache Wande­rung beginnt im Hinter­land und führt auf einen Steilhang an der Westküste. Das hat zwei Vorteile: Erstens muss keine große Steigung überwunde werden. Zwei­tens ist die Aussicht auf der gesamten Strecke sensa­tionell. Der Weg ist gut ausge­baut, weshalb man neben Wanderern auch Jogger antrifft. (Hin und zurück: 9,5 Kilometer, Zeit: 2:30 Stunden, auf und ab: 339 Meter)

Von Chéti­camp nach Ingo­nish

115 km | 2:00 h
H

Ingonish

Nordöstliches Tor zum Cape Breton National Park

Die Landgemeinde liegt  im Nord­osten von Cape Breton Island am Cabot Trail, einer knapp 300 Kilometer langen Panora­ma­straße durch die Cape Breton Hitgh­lands.

Die wenigen Bewohner (ein halber Einwohner pro Quad­ratki­lometer!) leben vom ­sai­so­nalen Tourismus und der Fischerei. Das Klima ist feucht mit sehr hohen Nieder­schlägen bis zu 1800 Millimeter pro Jahr. Allerdings fällt der meiste Nieder­schlag als Schnee von November bis Januar. Im kurzen Frühjahr schmilzt das Eis, nach wenigen Wochen kommt dann meist schon der Sommer.

Zu Gast in der Keltic Lodge Resort & Spa

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge feierte 2016 ihren 75. Geburtstag und wur­de aus gegebenem Anlass renoviert. Eine frische Brise und der Blick auf die Bucht fallen zuerst auf, wenn man aus dem Auto steigt und dieser Eindruck zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Aufent­halt.

Auf dem Anwesen befinden sich mehrere Gebäude, auf die sich Gäste­zimmer, Suiten und Cottages verteilen. Zier­leisten, Böden aus Hart­holz, moderne Möbel und der schöne Ausblick auf die Umge­bung charak­te­ri­sieren die Zimmer im histo­ri­schen Haupt­haus. Der Spabereich wur­de auf den Klippen erbaut. Mit Pa­no­ra­ma­blick auf Cape Smokey Moun­tain lässt es sich hier herr­lich entspannen. Auf dem High­lands Links Golf­platz kann am eigenen Handicap gefeilt werden und Abends genießt man ein gutes Abend­essen oder einen Drink am Kamin.

Franey Trail

Zwischen Meer und Wald
Der Weg gehört zu den schöneren an der Ostseite des Cabot Trails. Oben hat man einen guten Blick über die Küste, Igonish und den Land­streifen der Middle Head. Über eine Forst­straße kann man den Rückweg antreten. Sie führt am MacDougalls Lake vorbei. (Hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2:00 Stunden, auf und ab: 383 Meter)

Middle Head Trail

Spaziergang auf einer schmalen Landzunge
Die Bucht von Celtic Lodge wird im Süden von einer Landzunge gesäumt, die fünf Kilometer ins Meer hinausragt. Auf diesen schmalen Land­strich, der nach wenigen hundert Metern unbe­wohnt ist, führt ein Wanderweg bis zur Spitze. Dort seht man ober­halb der Klippen in einem lichten Wald und schaut über den grauen Nord­at­lantik, der im Osten erst nach Tausenden von Kilome­tern an der Küste der Bretagne endet. (hin und zurück: 4 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab: 218 Meter)

Von Ingonish nach Sydney

Von Ingo­nish nach English­town

56 km | 1:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Von English­town nach Baddeck

32 km | 30 Minuten

Von Baddeck nach Sydney

84 km | 1:30 h
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Forteresse de Louisbourg

Lebendiges Freilichtmuseum in alter Franzosenfestung

Das Forter­esse de Louisbourg war vor über 250 Jahren das Macht­zentrum der Franzosen in Kanada. Allerdings war die Festung vom Land her nur schlecht zu vertei­digen, so dass die Engländer 1745 nur wenige Wochen benö­tigten, um sie zu erobern.

Um ein Wieder­er­starken der Franzosen zu verhindern, wurden die Mauern geschleift. Heute ist Louisbourg eines der größten Frei­lichtmu­seen in Nord­ame­rika. Die Festung ist wieder so herge­richtet, wie sie um 1740 ausge­sehen haben muss. Während der Haupt­rei­sezeit im Sommer begegnet man hier Soldaten, Mägden, Fischern und Händ­lern in Origi­nal­ko­s­tümen, die sich meist heftig streiten. Manchmal kommt des vor, dass auch die Besu­cher darin verwi­ckelt werden.

Zu Gast in einem B&B in Sydney

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Bed and Breakfast liegt im histo­ri­schen Nort­hend von Sydney nahe der Innen­stadt. Wenige, liebevoll einge­rich­tete Zimmer stehen für Gäste zur Verfügung, die zudem die Lounge nutzen können, in der viele Bücher und Spiele bereit­stehen.

Sowohl Lounge als auch die Veranda sind ideale Orte, an denen man nach einem langen Tag entspannen kann. Morgens servieren Lisa und Chris ihren Gästen ein leckeres Früh­stück. Einige sehr gute Restau­rants sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Von Sydney nach Halifax

403 km | 5:00 h

Victoria County

Menschenleere Wäld, Moore und Sümpfe
1851, als Queen Victoria Ober­haupt der kana­di­schen Provinzen war, wur­de das Cape Breton in zwei Coun­ties aufge­teilt. Der östliche wur­de nach der Königin benannt. Er erstreckt sich auch auf die östlich gelegenen Halb­in­seln, die wie Finger in den Nord­at­lantik ragen. 80 Prozent sind mit Wald bedeckt. Der Rest besteht aus Mooren und Sümpfen. Die Besiede­lungs­dichte ist extrem dünn. Auf einen Quad­ratki­lometer kommen knapp 2.5 Bewohner. In letzter Zeit hat die Bevöl­ke­rung sogar noch abge­nommen.

Cape George Peninsula

Küsten, Wiesen, schot­ti­sche Tradi­tionen
Die Halb­insel ist Teil der Northumber­land Shore Region. Orts­namen wie New Glasgow oder die Distel im Wappen von Antigo­nish County deuten auf die schot­ti­schen Wurzeln der Einwanderer hin. Noch heute kann man während der Antigo­nish High­land Games – den ältesten Spielen außer­halb Schott­lands – dem Klang des Dudel­sacks lauschen und beim Baum­stammweitwurf zuschauen. Das Kap bietet ein dichtes Netz an Wander­pfaden von unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit: von der Küste über Wiesen, durch alte Wälder hin zu Steilklippen mit spekta­kulärer Aussicht auf die Bucht.

Pictou

Von schot­ti­schen Einwanderern geprägter Küstenort
Etwa eine Auto­stunde nörd­lich von Truro liegt Pictou an einer geschützten Bucht der Northumber­land Strait. Die Region war jahr­tausen­de­lang von den Mi'kmaq-India­nern besiedelt, die den Ort Pictook nannten, was soviel wie „explodierendes Gas“ bedeutet – wohl wegen der Kohleflöze in der Gegend. Heute ist der Ort vor allem von schot­ti­schen Einwanderern geprägt. Die ersten von ihnen landeten 1773 mit der Hector. Ihre Nach­fahren bauten die etwas düster wirkenden Stein­häuser rings um den Hafen, die heute noch stehen.
J

Halifax

Historische Stadt am Naturhafen

Die Haupt­stadt von Neuschott­land liegt an einem der schönsten Natur­häfen der Welt. Bereits 1749 grün­deten briti­sche Emigranten eine Sied­lung, die sie nach dem Earl of Halifax nannten und durch eine mäch­tige Zitadelle sicherten.

Zwar wur­de hier in hunderten von Jahren kein einziger Schuss abge­feuert, dennoch spielte sich eine der größten Katastro­phen der Menschheit in Sichtweite ab. Während des Ersten Welt­kriegs kollidierte ein Muni­ti­ons­frachter mit einem Fischerboot, fing Feuer und trieb auf den Pier zu. Die Explo­sion war die größte vor Hiro­shima und machte die Nord­stadt dem Erdboden gleich. Das histo­ri­sche Halifax mit Kopf­steinpflaster und Häusern aus dem 19. Jahr­hun­dert gibt es daher nur noch im Süden. Dort legen im Hafen manchmal impo­sante Windjammer an, darunter die Bluenose II, einst das schnellste Fischer-Segelboot der Welt.

Zu Gast in einem viktorianischen Townhouse in Halifax

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wer etwas Ausgefal­lenes sucht, ist hier richtig: Das vikto­ria­ni­sche Haus wur­de 1865 für einen wohlha­benden Kaufmann erbaut, ging aber schon wenige Jahre später in den Besitz von zwei Schwestern über, die es von 1876 bis 1905 als Hotel führten.

In den knapp 30 Jahre war es eines der ange­se­hensten Häuser in Halifax, und auch heute noch gehört es zu den charak­te­ris­ti­schen Wahrzei­chen der Stadt. Die Zimmer mit antikem Mobiliar haben hohe Decken und sind in einem char­manten, nost­algi­schen Stil einge­richtet, der einen in vergan­gene Epochen zurückver­setzt. Morgens wird ein gutes Früh­s­tücksbuffet ange­boten. Die Atmo­sphäre im Haus ist entspannt und freund­lich, der Service aufmerksam und unkompli­ziert; viele Mitarbeiter kommen aus der Stadt und können daher hilf­reiche Tipps geben. Zum Harbour Walk läuft man ca. zehn Minuten, gute Restau­rants sind in direkter Umge­bung.

Halifax

Mietwagenabgabe

Halifax

32 km | 28 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Halifax Flughafen (Desk at Airport)

20 Tage
ab 2.399,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Brinka Hellack

Tel.: +49 (0)2268 92298-13

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