Zwischen Toronto und Québec: Metropolen und Wildnis - Kanada
Am Lake Ontario: Toronto

Zwischen Toronto und Québec

Metropolen und Wildnis

Hinter den hippen Metropolen Ostkanadas beginnt die Wildnis. Auf dieser Reise wird das besonders deutlich. Sie führt in die bedeutendsten Städte – und in menschenleere Natur.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Toronto

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDAR)
Station: Toronto Flughafen (Desk at Airport)

Toronto

29 km | 38 Minuten
A

Toronto

Glitzerskyline mit vielseitiger Musik- und Theaterszene

Die mit 2,5 Millionen Einwoh­nern bevöl­ke­rungs­reichste Stadt Kanadas liegt im Golden Horseshoe, der dicht bevöl­kerten Region zwischen Onta­riosee und Niagara Falls.

1615 kamen die ersten Euro­päer in die Region und wurden von den Einheimi­schen zu ihrem Treff­punkt (india­nisch: Toronto) geführt. Erst 1793 wur­de von deut­schen Einwanderern an dieser Stelle eine Stadt gegründet, die 40 Jahre später den Namen Toronto erhielt. Heute ist die Haupt­stadt Onta­rios die am schnellsten wach­sende Stadt Kanadas. Hinter der Fassade einer typi­schen nord­ame­rika­ni­schen Mega-City mit glitzernden Hoch­häusern, Traffic Jam und gesichts­losen Vororten verbirgt sich eine viel­sei­tige Kultur­szene mit über 40 Konzert­hallen und Thea­tern, zahlrei­chen Jazz- und Pop-Festivals sowie bedeu­tenden Museen und Gale­rien.

Zu Gast in einem B&B in der Downtown

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkerlaubnis

Das Gäste­haus im quir­ligen Koreaviertel an der Bloor Street West bietet große, helle Suiten mit modernem Komfort.

Das Früh­stück in der Lounge mit Flügel ist fruchtig, gesund und reichhaltig. Albert ist ein freund­li­cher und aufmerk­samer Gastgeber, von dem die Gäste viel über Toronto erfahren. So ist es nicht verwunder­lich, dass die meisten Gäste Stammkunden sind.

Casa Loma

Schloss mit Geheimgängen und antikem Schwimmbad

Das Schloss im euro­päi­schen Stil wur­de von Sir Henry Pellatt anfangs 1900 gebaut. Heute beherbergt es  ein in­te­res­santes Museum mit 98 Zimmern, Geheimgängen, antikem Schwimmbad, bota­ni­schem Winter­garten und vielem anderen.

China­town

Chine­si­sche Geschäfte und Restau­rants

Das Chine­sen­viertel von Toronto gehört zu den größten in Nord­ame­rika. Wie die anderen zeichnet es sich durch zwei­spra­chige Straßen­schilder und zahlreiche chine­si­sche Geschäfte und Restau­rants aus. Es befindet sich im Bereich der Dundas Street unmit­telbar west­lich der Yonge Street.

Yonge Street

Puls­ader von Toronto

Die Straße ist heute wie damals die Puls­ader von Toronto. Gedacht war sie als Nach­schub­linie, doch spielt sich heute das wirt­schaft­liche und kulturelle Leben haupt­säch­lich entlang dieser Straße ab. Sie beginnt mehr als 1800 km im Hinter­land und endet am Lake Ontario und ist damit eine der längsten Straßen Nord­ame­rikas.

Von Toronto nach Sout­hampton

225 km | 3:30 h
Die Strecke führt schnur­stracks nach Nordwesten zum Lake Huron. Sobald man den Großraum von Toronto verlässt, wird es einsam. Felder und Wälder wech­seln einander ab.
B

Lake Huron

Badestrände und Wanderwege auf der Bruce-Halbinsel

Der Lake Huron gehört zu den fünf Großen Seen Nord­ame­rikas. Mit einer Wasser­ober­fläche von fast 60.000 Quad­ratki­lome­tern ist er beinahe so groß wie Bayern.

Im Osten des Sees liegt die Bruce-Halb­insel, die an der Nord­spitze durch einen Natio­nal­park geschützt ist. Während durch das bewal­dete Hinter­land der Halb­insel viele Wander­wege führen, gibt es an der Küste schöne Sand­strände und sumpfige Zonen. Der größte Zufluss des Sees ist der Saint Marys River, der größte Abfluss der St. Clair River. Im nörd­li­chen Teil des Sees liegen der North Channel und die Georgian Bay. Sie werden durch die Insel Mani­toulin vom Haupt­was­serkörper des Sees getrennt. Mit einer Fläche von 2.766 km² ist Mani­toulin die größte Binnen­se­e­insel der Welt.

Zu Gast in einem Ferienhaus am Huron See

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das vikto­ria­ni­sche Feri­en­haus liegt wenige Meter vom Bade­strand am Huron See entfernt. Gäste werden mit Klapp­stühlen, Sonnen­schirmen und Hand­tüc­hern für den Strand­ur­laub versorgt.

Wer will, kann sich auch im Garten oder in der Lounge aufhalten. Die acht Zimmer sind nicht groß, aber dafür urig und sehr komfor­tabel. Zum Früh­stück gibt es frisches Obst und Muffins, Saft und Kaffee. Jenny und Don sind freund­liche Gastgeber, die ihren Gästen gern Tipps für Tages­ausflüge geben.

North Bruce Peninsula

Wandern durch bizarre Kalkfelsen­landschaft

Die Nord­spitze der Bruce Halb­insel ist heute ein Natio­nal­park, der zum Schutz der bizarren Kalkfelsen errichtet wur­de. Der Boden ist ideal für Orchideen, von denen mehr als 20 verschiedene Arten vorkommen. Von einem Park­platz 10 Kilometer südlich von Tobermory beginnen mehrere Wander­wege unter­schied­li­cher Länge, die durch die einsame Wunderwelt zu schönen Bade­buchten führen. Nörd­lich der Halb­insel schließt sich der Fathom Five National Marine Park an, wo Taucher para­die­si­sche Verhält­nisse vorfinden.

Sauble Beach

Schwimmen, Surfen, Wasserski

Der Sauble Beach im Südwesten der Bruce Peninsula zählt zu den Top Ten der Bade­strände Kanadas. Der Sand­strand erstreckt sich über gut elf Kilometer und die Wasserqualität ist sehr hoch. Im Sommer werden alle mögli­chen Arten von Wassersport ange­boten, im Winter kann man Skilang­laufen. Während der heißen Sommer­wo­chen werden häufig über 100.000 Besu­cher am Strand gezählt. Die durch­schnitt­liche Tempe­ratur beträgt in den Monaten Mai bis August etwa 20 Grad Celsius, es können jedoch auch über 30 Grad Celsius erreicht werden.

Fathom Five National Marine Park

Para­dies für Taucher und Orni­tho­logen

Der Meeres-Natio­nal­park erstreckt sich über eine Fläche von 130 Quad­ratki­lome­tern und bezieht auf die histo­ri­schen Schiffswracks, wie die Sweepstakes, ein. Die zerklüf­teten Küsten der vielen Inseln, die zum Park gehören, sind ideale Habi­tats für die verschiedensten Lebe­wesen zu Wasser, zu Land und in der Luft. Taucher treffen para­die­si­sche Verhält­nisse an.

Von Sout­hampton nach Algonquin High­lands

289 km | 4:00 h
Bei Collingwood verlässt man den Huron-See und fährt durch den schier endlosen Wald nach Nord­osten.

Lake Simcoe

See mit mehreren Inseln und einem Seeunge­heuer

Die 100.000-Einwohner-Stadt Barrie liegt am Lake Simcoe, der mit 720 Quad­ratki­lome­tern Ober­fläche größer ist als der Bodensee, sich aber im Vergleich mit den benach­barten Seen eher klein ausnimmt. Mehrere Inseln befinden sich im See und – laut den Berichten einiger Krypto-Zoologen – auch das Igopogo Monster, einem engen Verwandten des Loch-Ness-Mons­ters mit seehund­ähn­li­chem Aussehen.

C

Algonquin Provincial Park

Abwechslungsreiche Wildnis aus Wäldern, Flüssen und Seen

Der nach den Algonquin India­nern benannte Park ist das größte Natur­re­servat in Ontario. Auf knapp 8.000 Quad­ratki­lome­tern wird eine abwechs­lungs­reiche Wildnis aus Wäldern, Flüssen und über 1.600 Seen geschützt.

Wer auf einem der zahlrei­chen Wander­wege geht, muss mit Schwarz­bären, Elchen, Wölfen, Bibern und Fisch­ot­tern rechnen. Die meisten Wande­rungen beginnen am Highway 60. Besonders schön ist der elf Kilometer lange Mizzy Lake Trail, der zu mehreren Seen führt. Eine andere gute Möglichkeit, den Park zu erkunden, ist das Kanu. Zu den über 2.500 Kilometer Kanu­stre­cken gibt es Informa­tionen im Besu­cher­zentrum.

Zu Gast in einer Mühle in den Algonquin Highlands

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Nur ein unbe­fes­tigter Weg führt zu der ehema­ligen Sägemühle, die abseits der Haupt­straße auf einem Hügel mitten im Wald liegt.

Im Inneren gleicht das zwölf­e­ckige Haus einem Museum, in dem man Stunden mit dem Betrachten von Samm­ler­stü­cken, Bildern und Orna­menten zubringen kann. Seit 1993 führen Jessie und Don hier mit viel Hingabe ein B&B, um die einma­lige Atmo­sphäre dieses Ortes, die sie damals gefangen nahm, mit anderen zu teilen. Jedes der Gäste­zimmer hat eine private Terrasse. Einzig­artig ist der Raum unter dem Dach mit 360°-Ausblick, einem Sola­rium und einem Whirlpool. Im offenen Kamin der Lounge pras­selt ein Holzfeuer. Vor dem Haus beginnen viele Wander­wege und Skiloipen.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Kanu-Tour Oxtongue Lake (ganztägig, englisch)

Die eintägige, geführte Kanu­tour auf dem Oxtongue Lake ist ideal für alle, die einen aktiven Tag im Freien verbringen möchten, und einen Eindruck vom Ablauf und den Anforde­rungen einer – meist mehr­tägigen – Tour zu bekommen.

Während man durch schöne Landschaften gleitet, erklärt ein erfah­rener Kanu­tourenführer der Gruppe von maximal acht Teil­nehmern die grund­legenden Paddel-, Portage- und Sicher­heit­s­tech­niken; die Tour ist somit ideal für Einsteiger. Kanus, Paddel und Sicher­heits­ausrüs­tun­gen werden bereitge­stellt; der Transport und ein Mittag­essen sind eben­falls inklusive.

Haliburton High­lands

Einsame Wald- und Seen­landschaft am Algonquin Park

Einge­bettet in die zerklüf­tete Land­schaft des Cana­dian Shield liegt die Region mit einem reichem Kultur- und Natur­erbe. Die Haliburton High­lands ist kaum besiedelt. Vier Einwohner teilen sich im Schnitt einen Quad­ratki­lometer; die meisten leben in kleineren Ortschaften. Landschaft­lich geprägt werden die High­lands von den vielen Eiszeit­seen und Wäldern, die durch ein Wander­wegenetz erschlossen werden.

Von Algonquin High­lands nach Ottawa

316 km | 4:00 h

Bonne­chere Caves

Tropf­steinhöhle am Bonne­chere River

Unter einem Hügel aus Kalk­stein liegt die Höhle am Ufer des Bonne­chere Rivers. Aufgrund der Fossilien nehmen Geologen an, dass sie vor 500 Millionen Jahren einmal auf dem Grund eines tropi­schen Meeres war. Heute ist die weit verzweigte Höhle eine Wunderwelt aus Stalak­titen und Fels­zapfen. Führungen werden täglich ange­boten.

Balaclava

Foto­safari in einer Geis­ter­stadt

In Ontario gibt es mehrere Geis­ter­städte, die im 19. Jahr­hun­dert aus dem Boden gestampft wurden und ebenso schnell wieder verlassen wurden. Balaclava ist eine der bedeu­ten­dsten von ihnen. Die Holzfäller­sied­lung wur­de nach einer Schlacht im Krimkrieg benannt und hatte bald eine Talsperre und eine Sägemühle. in den 1860er Jahren kamen eine Schmiede und ein Hotel hinzu. Erst als die Wälder ringsumher gerodet waren, wur­de die wasser­ge­triebene Sägemühle stillgelegt – als letzte in Ontario. Heute wächst die Natur langsam wieder in die Stadt. Wer auf der Suche nach span­nenden Fotomo­tiven ist, wird hier fündig.

D

Ottawa

Hauptstadt auf der Sprachgrenze

Die Haupt­stadt Kanadas liegt im Osten der Provinz Ontario an der Grenze zu Québec. Auf der anderen Seite des Flusses Ontario liegt das überwiegend franzö­sisch­spra­chige Gati­neau.

1857 erhob Queen Victoria, die auch Ober­haupt der kana­di­schen Provinzen war, die abge­legene Stadt zur Haupt­stadt. Diese Entscheidung stieß auf viel Unver­ständnis gestoßen ist, da die nach dem Stamm der Outa­ouak-Indianer benannte Stadt ein Schat­tenda­sein geführt hatte. Aufgrund der Lage an der englisch-franzö­si­schen Sprachgrenze für beide Bevöl­ke­rungs­teile Kanadas akzep­tabel. Heute herrscht ein reges kulturelles Leben und eine kosmo­poli­ti­sche Atmo­sphäre, wozu die vielen Zuwanderer beitragen.

Zu Gast in einem Boutique Hotel im Zentrum

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Ein Stück Schweiz mitten in Ottawa: Das kleine, persön­lich geführte Hotel mit individuell einge­rich­teten Zimmern trägt die Handschrift der Inhaber, die vor vielen Jahren aus der Schweiz ausge­wandert sind.

Viele Details machen den Aufent­halt ange­nehm, unter anderem ein erstklas­siges Früh­s­tücks-Buffet mit Bircher Müsli, gutem Kaffee und viel frischem Brot und Obst, das bei gutem Wetter auf der Terrasse serviert wird.

ByWard Market

Kuli­na­ri­sche Speziali­täten in histo­ri­scher Markt­halle

Seit 1840 gibt es in dem nach Lieu­tenant John By benannten Viertel einen Straßen­markt. In der Markt­halle bieten heute Imbissbuden kuli­na­ri­sche Speziali­täten aus aller Welt an, zum Beispiel aus Mexiko, Frank­reich oder Indien. Auf dem Vorplatz gibt es Souve­nir­stände und Buden, die Ahorn­pro­dukte verkaufen. Die Ahornsüßigkeiten und die Anhornbutter sollte man probieren, ebenso die ka­na­di­sche Spezialität Beaver Tail, die gegenüber ange­boten wird. Die abge­flachte, oval gebra­tene Teig­ware gibt es mit verschiedenen Toppings wie Ahronbutter, Schoko­lade, Bananen etc. Am besten, man teilt sich die Kalo­ri­enbombe zu zweit.

Parla­mentshügel

Markantes Wahrzei­chen von Ottawa

Das kana­di­sche Parla­ment liegt auf einem Hügel über dem Ottawa River. Das markante Wahrzei­chen ist auch das erste, was man sieht, wenn man von Quebec aus nach Ottawa kommt. Das Gebäude ist nicht mehr original, da das Gebäude durch einen Brand im Jahre 1916 stark zerstört wur­de; nur die Bibliothek blieb erhalten. Diese wur­de beim Wieder­aufbau aber nahezu perfekt inte­griert, sodass der Alters­un­ter­schied zwischen den unter­schied­li­chen Gebäu­de­teilen kaum auffällt. Jeden Morgen kann in den Sommermo­naten der Wach­ab­lösung zuschauen. Abends gibt es an den Wänden des Parla­ments eine kosten­lose Ton- und Licht­show. Kostenlos sind auch die tägl­i­chen Führungen.

Cana­dian Museum of History

Geschichte und Ethno­logie von Kanada

Das Cana­dian Museum of History präsen­tiert die Geschichte Kanadas in einer Reihe von Ausstel­lungen. Dabei wird auch aus der Sicht der Urein­wohner erzählt, über deren Leben und Geschichte man vieles erfährt. Das Gebäude selbst ist ein Meister­werk der Architektur, weil sich die Formge­bung an einer tradi­tionellen Haida Maske der kana­di­schen Urvölker orien­tiert. Da es die Land­schaft und die Kulturen Kanadas repräsen­tieren soll, wurden nur einheimi­sche Mate­rialien für den Bau verwendet.  Vom Museum hat man den besten Blick auf den Parla­mentshügel, der sich jenseits des Ottawa-Rivers erhebt.

Von Ottawa nach Mont-Tremblant

163 km | 2:30 h

Parc Omega

Elche, Bären und Bisons im Safa­ri­park

Der Safa­ri­park nörd­lich von Montebello ist eine Land­schaft aus Seen, Wiesen, Tälern, Wäldern und Felsenhügeln. Auf einer 12 Kilometer langen Piste, die man mit dem Auto durch­fährt, kann man viele Tiere sehen, darunter Biber, Elche, Wasch­bären, den, Kojoten, Moschusochsen, Hirsche, Schildkröten, Wildschweine, den Rotfuchs, Alpen­steinbock, Karibu, Schwarzbär und Bison. Während des Sommers gibt es Fütte­rungen von  Raubvögeln, insbe­sondere Weißkopf­see­adler. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Restau­rant mit Pa­no­ra­ma­blick. Der Park ist täglich und ganzjährig geöffnet. Im Besu­cher­zentrum können zu Beginn der Tour Säcke mit Karotten gekauft werden, die während der gesamten Tour an ungefähr­liche Tiere wie Elche verfüt­tert werden.

E

Parc National du Mont-Tremblant

Kanadische Bilderbuchlandschaft im Schatten des Mont-Termblant

Der älteste Natio­nal­park der Provinz Québec ist mit 1.500 Quad­ratki­lome­tern bis heute der größte.

Er schützt eine typi­sche Land­schaft aus Wäldern, Bergen und Seen, die von Schwarz­bären, Wölfen, Koyoten, Elchen und Bibern bewohnt wird. Am besten erkundet man den Park über die Route 1. Wer wandern möchte findet hier ein ausge­dehntes Wegenetz. Das Besu­cher­zentrum am Lac Monroe verleiht Kanus. Höchster Berg ist mit 875 Metern der Mont-Tremblant im Südwesten des Parks. Hier hat sich ein Skizentrum etab­liert. Im Sommer kann man mit der Gondel­bahn zum Gipfel fahren und dort eine aussichtsreiche Wande­rung beginnen.

Zu Gast in einem Inn am Lac Tremblant

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das große Chalet, das 1945 von einem bekannten Architekten gebaut wur­de und seit 1991 als Inn genutzt wird, liegt in Mont Tremblant am gleich­na­migen See.

Die heutigen Gastgeber Sylvie und Pierre, die hier mit ihren zwei Kindern und ihren Terriern leben, haben ein authen­ti­sches B&B geschaffen, in dem Wärme und Gastfreundschaft von Beginn an spürbar sind. Die neun Gäste­zimmer sind freund­lich und gemüt­lich einge­richtet. Das High­light jedes Morgens ist das reichhal­tige Früh­stück mit frischen Säften, Obst­s­alat und Milch­speisen, gefolgt von Waffeln und Eierge­richten, das im lichtdurch­flu­teten Spei­se­raum serviert wird und für dessen Zuberei­tung sich Pierre gerne schon frühm­or­gens in die Küche stellt. Vor der Haustür verlaufen Wander- und Radwege, das Tremblant Resort mit Ski- und Golf­anlagen ist einen Kilometer entfernt. Pierre, Sylvie und die Kinder – selbst begeis­terte Outdoorsportler, geben gerne Tipps für Aktivi­täten in der Umge­bung.

Von Mont-Tremblant nach Quebec

376 km | 4:30 h

Lac Saint-Pierre

Para­dies für Wasservögel

Am 29. Juni 1603, dem Gedenktag des Heiligen Petrus, passierte der erste euro­päi­sche Entde­cker, Samuel de Cham­p­lain, den See auf dem Weg durch den Sankt-Lorenz-Strom, weshalb er bis heute nach Saint-Pierre benannt ist. Der See liegt nur drei Meter über dem Meer­es­spiegel, ist 35 Kilometer lang und 10 Kilometer breit. Er besitzt Dutzende von kleinen Inseln, die saisonal überflutet werden und wich­tige Rast­plätze für Hundert­tausende von Zugvögeln bieten. Nirgendwo in Nord­ame­rika ist die Konzent­ra­tion der Reiher höher als hier, weshalb der See als Biosphären reservat der UNESCO geschützt ist.

Trois-Rivieres

Verträumte Altstadt am Rivière Maurice

Die Stadt, die 1634 als Pelzhandels­posten begonnen hat, ist wegen ihrer güns­tigen Lage zwischen Montréal und Québec und ihrer Nähe zur USA inzwi­schen auf über 120.000 Einwohner ange­wachsen. Sie liegt übri­gens nicht an drei Flüssen, sondern nur am Rivière Maurice. Aus einem bestimmten Blickwinkel hat es aber den Anschein, als seien es drei Flüsse. Wer durch die Rue des Ursulines geht, bekommt einen Eindruck von der Pracht der franzö­si­schen Kolo­ni­alzeit.

Parc nature La Gabelle

Spaziergang am Seeufer

Wo der erste Austausch zwischen den amerika­ni­schen Urein­woh­nern und den franzö­si­schen Kolo­nisten stattfand, befindet sich heute ein Stausee mit  einer großen Turbine an der Staumauer. Rings um den See führen schöne Spaziergänge. Unter­wegs sind immer wieder Skulpturen von Künst­lern zu bewundern. Von der Staumauer und mehreren Boots­stegen hat man einen Blick über den See – besonders im Herbst, wenn sich das Laub verfärbt. Eine kurze Wande­rung am Seeufer führt an vielen kleinen Wasser­fällen vorbei. (hin und zurück: 6,9 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab 206 Meter)

F

Québec City

Frankophones Bollwerk auf dem amerikanischen Kontinent

Die 500.000-Einwohner-Stadt auf einem Felsvor­sprung am Sankt-Lorenz-Strom ist die einzige in Nord­ame­rika, die eine intakte Festungs­anlage und einen Altstadt­kern besitzt.

Als Haupt­stadt von Neuf­rank­reich ist sie zugleich ein kuli­na­ri­sches Boll­werk auf dem Fast-Food-Konti­nent. Das Stadt­bild wirkt eher euro­päisch als amerika­nisch: Kopf­steinpflaster, grüne Dächer und schmale Gassen verbreiten euro­päi­sches Flair, das durch die franzö­si­sche Sprache noch unter­s­tri­chen wird. Größte Sehens­wür­digkeit ist die Zitadelle, mit der Franzosen und Briten die Stadt gegen die nahen Verei­nigten Staaten vertei­digten. Sie ist nach allen Regeln der euro­päi­schen Festungs­kunst erbaut. Im Sommer findet hier morgens um 10 Uhr die Wach­ab­lösung statt, ein bemerkens­wertes Schau­spiel von briti­schem Charakter, aber in franzö­si­scher Sprache.

Zu Gast in einem Country House in Sillery

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine, hervor­ra­gende Gäste­haus liegt zentral im vornehmen Stadt­teil Sillery. Der parkähn­liche Garten mit großen Bäumen, der bis ins Detail durch­ge­zogene Cots­wolds-Stil und die unauf­dring­liche Gastfreundschaft der Besitzer machen den Aufent­halt zu einem besonderen Erlebnis.

Einige gute Restau­rants sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Zur Old Town gibt es eine gute Busanbindung.

Chateau Fron­tenac

Monu­men­tales Schlosshotel und Wahrzei­chen von Québec

Wahrzei­chen von Quebec ist das Schlosshotel Fron­tenac, das 1884 zusammen mit der Cana­dian Pacific Railway eröffnet wur­de. Das monu­men­tale Luxus­hotel mit über 600 Zimmern ist einen Besuch wert. Es prägt nicht nur das Stadt­bild von Québec, sondern war mindes­tens einmal im Fokus der Welt­ge­schichte. 1943 wur­de mitten in der Hoch­saison und unter strengster Geheimhal­tung im Hotel die Landung der Alliierten in der Normandie geplant. Unter den fast 900 Teil­nehmern der Geheimkon­ferenz waren der amerika­ni­sche Präsident Roosevelt und der briti­sche Premier Chur­chill. In einer weiteren Konferenz wur­de 1944 über den Morgenthau-Plan beraten, demzu­folge Deutsch­land ein Agrar­land geworden wäre.

Place Royale

Wiege des franzö­si­schen Amerikas

1608 ließ Samuel de Cham­p­lain, der Kolo­ni­sator und franzö­si­sche Entde­cker Kanadas am Sankt-Lorenz-Strom einen Handels­posten befes­tigen, wo franzö­si­sche Pelzhändler mit den Urein­woh­nern Handel trieben. Der Garten rings um das hölzerne Fort wur­de bald zum Markt­platz, der sich zur Unter­stadt von Québec auswei­tete. Als 1886 eine Statue von Ludwig IVX. aufge­stellt wur­de, erhielt er seinen Namen: Place Royale. Von hier aus begann die euro­päi­sche Entde­ckungs­ge­schichte Nord­ame­rikas. Heute ist der in den 1960ger Jahren restau­rierte Platz im Sommer von Musikern und Gauk­lern belebt.

Montmorency-Falls

Naturwunder am Sankt-Lorenz-Strom

13 Kilometer nord­öst­lich von Québec, gegenüber der Südwest­spitze der Île d’Orléans, stürzt der Montmorency-Fluss über eine Felswand 83 Meter tief in den Sankt-Lorenz-Strom. Das Fluss­be­cken am Fuße des Wasserfalls ist 17 Meter tief. Heute zählt der Montmorency-Fall zu den belieb­testen Touris­ten­at­trak­tionen von Québec. Eine Luft­seil­bahn befördert Besu­cher auf die obere Ebene des Wasserfalls. Eine Treppe führt durch die Felswand. Direkt über dem Wasserfall verbindet eine Hängebrücke die beiden Fluss­ufer mitein­ander. Wenn im Winter die Kaskaden vereisen, kann man den Eiskletterern zusehen.

Von Quebec nach Montréal

265 km | 3:30 h
G

Montreal

Frankophone Metropole am Sankt-Lorenz-Strom

Nach Paris ist Montreal die zweitgrößte franzö­sisch­spra­chige Stadt der Welt. Im Großraum leben etwa 3,7 Millionen Menschen.

Obwohl der Anteil der eng­lisch­spra­chigen Bevöl­ke­rung bei fast 30% liegt, ist englisch im Straßenbild nicht oder nur im Zusam­menhang mit franzö­sisch zuge­lassen. Montréal, wie die Stadt auf franzö­sisch heißt, ist die Haupt­stadt der fran­kophonen Provinz Québec, in der es immer wieder Bestre­bungen zur Loslösung der „Belle Provence“ von Rest-Kanada gibt. Die Auto­no­mie­be­we­gung hat ihre Wurzeln auch im sozialen Gegen­satz zwischen der ärmeren franzö­sisch­spra­chigen Bevöl­ke­rung und der anglophonen Ober­schicht. Auf kulturellem Gebiet kann sich angeb­lich keine andere nord­ame­rika­ni­sche Stadt mit Montreal messen. Gemeinsam mit Toronto bildet die Stadt am Zusam­menfluss von Ottawa River und Sankt-Lorenz-Strom das Wirt­schafts­zentrum im Osten Kanadas.

Zu Gast in einer Stadtresidenz nahe des Botanischen Gartens

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Stadt­residenz in der Nähe des Bota­ni­schen Gartens verbindet den Charme eines Boutique-Gäst­e­hauses mit dem Komfort eines 4-Sterne-Hotels.

Die Atmo­sphäre ist locker, das wech­selnde franko-kana­di­sche Früh­stück erstklassig und das Ambi­ente persön­lich. Petra, die deutsch­stäm­mige Gastgeberin, freut sich, Gäste in ihrer Mutter­sprache begrüßen zu können und gibt gerne Insider­tipps zur Stadt. Monsieur Petit, der kleine weiße Pudel, freut sich ebenso über Besuch und bekundet das mit freund­li­chem Schwanzwe­deln. Das Stadt­zentrum und die Altstadt erreicht man bequem und schnell in einer halben Stunde mit öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln wie Bus und Metro.

Jardin bota­nique de Montréal

Fern­öst­liche Märc­hen­landschaften zwischen Seen und Wasser­fällen

Der 75 Hektar große Park west­lich vom Olym­pi­a­stadion ist der zweitgrößte bota­ni­sche Garten der Welt und gleichzeitig einer der inter­essanten. Nicht nur, dass hier über 21.000 Pflanzen­arten aus aller Welt zu sehen sind, auch das Konzept der Anlage, das während der Welt­wirt­schafts­krise in den 1930ger Jahren von einem deut­schen Emigranten entworfen wur­de, ist gekonnt. Von den 30 Themen­gärten sind zwei fern­öst­liche besonders bekannt: Der Chine­si­sche Garten mit Teichen und Pavillons ist der größte seiner Art außer­halb von China. Der japa­ni­sche Garten ist ein Gesamtkunst­werk des Friedens und der Harmonie.

Quar­tier des Specta­cles

Kultureller Mittel­punkt von Montréal

Das Kunst- und Unter­hal­tungs­viertel in der östli­chen Down­town Montreal ist Mittel­punkt für kulturelle Veran­stal­tungen und Festivals in Montreal konzi­piert wur­de. Das knapp einen Quad­ratki­lometer große Areal beherbergt heute viele der wich­tigsten Festivals von Montreal, darunter das Montreal Inter­na­tional Jazz Festival, das Francofolies und das Just for Laughs Comedy Festival. Zu den städtebau­li­chen High­lights des Quar­tiers gehören neben über 30 Konzerträumen die gestuften Grün­flächen mit Mauer­werk und beleuch­tete Brunnen. Teilweise verbreiten Nebel­ma­schinen eine mysti­sche Atmo­sphäre. Am besten erkundet man das Areal zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Atwater Market

Bauern­markt und Art-Deco-Halle

Der Bauern­markt in Saint-Henri wur­de 1933 eröffnet. Im inneren Bereich gibt es Metzge­reien, Bäcke­reien und das Restau­rant Première Moisson. Rund um die Markt­halle im Art-Deco-Stil verkaufen Farmer einheimi­sche und impor­tierte Produkte. Eine Fußgänger- und Radbrücke verbindet den Markt mit der Saint-Patrick Street und dem Lachine-Kanal, weshalb viele Kunden ohne Auto kommen und sich eine sommer­lich entspannte Atmo­sphäre ausbreiten kann.

Mont Royal (Montreal)

Aussichtsberg mitten in Montreal

Mitten in der Stadt Montreal liegt der gleich­na­mige 232 Meter hohe Berg, der 1876 zu einem großen Landschafts­park umge­staltet wur­de. Spazier­wege mäandrieren zwischen alten Zedern, Fichten und Ahornbäumen. Oben liegt das Belvédère du Chalet, ein Aussichts­punkt, der sich zu jeder Jahres­zeit lohnt. An klaren Tagen schaut man weit über den Sankt-Lorenz-Strom bis zu Adiron­dacks um US-Staat New York. Unser Wandervor­schlag beginnt am Park­platz am See. (Hin und zurück: 8,4 Kilometer, 1:45 Stunden, auf und ab: 214 Meter)

Von Montréal nach Milford

381 km | 4:30 h
Die Strecke führt Saint Lawrence River strom­aufwärts bis nach Kingston, wo der Fluss aus dem Onta­riosee herausfließt. Der Grenzfluss zwischen Kanada und den USA verbindet die großen Seen mit dem Atlantik.

Upper Canada Village

Leben am Sankt-Lorenz-Strom um 1860

Das histo­ri­sche Frei­lichtmuseum am Sankt-Lorenz-Strom liegt in der Nähe von Morrisburg. Anhand von etwa 40 Gebäuden, darunter Mühlen, Säge­werke und Werk­stätten, wird das Land­leben um das Jahr 1860 präsen­tiert und insze­niert. Im Sommer werden Boots­touren und Kutschfahrten ange­boten. Im histo­ri­schen Gast­haus bekommt man Speisen nach altka­na­di­schen Rezepten.

1000 Islands Tower

Ausblick über die Inselwelt am Sankt-Lorenz-Strom

Der Name besagt es schon: Von dem 130 Meter hohen Turm hat man eine sensa­tionelle Aussicht auf die Inselwelt im Sankt-Lorenz-Strom, wie man sie sonst nur auf einem Hubschrau­berflug erleben kann. Manager des Turms, der bislang kaum in einem Reiseführer erwähnt wird, sind Heidi und Konrad, ein deut­sches Auswander­paar. Sie stehen meist auf einer der Platt­formen, die alle mit dem Aufzug zu errei­chen sind, und erläu­tern das Panorama. Da der Turm auf der einzigen Insel steht, auf der Autos fahren dürfen, ist er relativ gut zu errei­chen.

Thousand Islands

Zauber­hafte Inseln im Sankt-Lorenz-Strom

Die Inseln gehören zum Schönsten, was Ontario zu bieten hat. Sie bilden den Übergang vom Onta­riosee zum Sankt Lorenz­strom. Das Gebiet wird von einem Natio­nal­park geschützt und ist Welt­natur­erbe der UNESCO. Den besten Eindruck von der faszi­nierenden Inselwelt bekommt man vom Boot aus. Rundfahrten starten von Rockport, Ivy Lea, Gana­noque oder Kingston.

H

Lake Ontario

Weinbau und 1.500 Inseln

In der Sprache der Wyandot-Indianer heißt Ontario „großer See“. Tatsäch­lich ist er mit gut 19.000 Quad­ratki­lome­tern nur der kleinste der fünf großen Seen Nord­ame­rikas.

Seine Waser­ober­fläche ist so groß wie Rhein­land Pfalz.Rund 1.500 Inseln sind im See, die meisten sind unbe­wohnt. Der Niagara River, der aus dem Erie-See kommt, ist der Haupt­zu­f­luss. Der Abfluss ist der Sankt-Lorenz-Strom. Drei Monate im Jahr ist das Seeufer im Jahr zugefroren. Im Sommer aber spei­chert er so viel Wärme, dass rund um die Niagara-Fälle Wein ange­baut werden kann.

Zu Gast in einem historischen Müllerhaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

James Clapp, der als Müller nach Kanada kam, entdeckte rasch das Poten­tial des Black Creek, an dem er zwischen 1800 und 1810 die ersten Mühlen rund um Milford erbaute. Für sein privates Domizil wählte er einen der schönsten Orte im ganzen Price Edwards County: natür­lich am Fluss­ufer mit Blick auf die Wasser­fälle des Black Creek. Heute – mehr als 200 Jahre später – ist das histo­ri­sche Gebäude moder­ni­siert, ohne das der Charme wegra­tio­nali­siert wäre. Ein entzü­ckendes Gäste­haus mit einem freund­li­chen Besitzer, der sich rührend um seine Gäste kümmert.



Prince Edward County

Halb­insel im Lake Ontario

Die Halb­insel ragt von Norden in den Lake Ontario hinein, mit dem es eine Küste von fast 800 Kilome­tern Länge bildet. Wegen der vielen Wassersport- und Wandermög­lichkeiten ist das County zu einem beliebten Tages­ausflugs­ziel für gestresste Städter aus Toronto oder Montréal geworden. Neben den Natur­schön­heiten gibt es die reiche Geschichte der Urein­wohner, die Tausende von Jahren zurück­reicht. Sichtbarer allerdings ist die Geschichte der euro­päi­schen Einwanderer in Kolo­ni­al­bauten und vielen Museen.

Von Milford nach Niagara-on-the-Lake

353 km | 4:00 h

In einem großen Bogen folgt man dem Nord­ufer des Onta­rio­sees. Obwohl er der kleinste der fünf Großen Seen Nord­ame­rikas ist, entspricht seine Fläche ungefähr der von Rhein­land-Pfalz.

Wie bei den anderen Großen Seen sind die Gezeiten spürbar. 1.500 Inseln liegen im See, die größten von ihnen im Osten.

I

Niagara Falls

Tosendes, donnerndes Weltwunder

Die Wasser­fälle, die der Niagara River unter­halb des Erie­sees bildet, gehören zu den größten Naturwundern der Erde.

Seine gewal­tigen Wasser­massen stürzen mit donnerndem Getöse zunächst über eine 58 Meter höhe Staumauer und zwängen sich anschließend durch eine enge Schlucht zum Onta­riosee.
Am besten besich­tigt man den vor 12.000 Jahren während der letzten Eiszeit geformten Wasserfall von der kana­di­schen Seite. Bei sonnigem Wetter sorgt dort die aufschäu­mende Gischt über den Fall­be­cken für einen großar­tigen Regenbogen.
Die Besich­tigung, die gut einen Tag dauern kann, sollte am Visitor Centre beginnen, das direkt ober­halb der Fälle liegt. Mit einem Aussichts-Fahr­stuhl gelangt man von dort abwärts zu einem gut gesi­cherten Fußweg, der ein Stück fluss­abwärts führt.
Eben­falls sehr beein­dru­ckend sind die beiden Aussicht­s­türme mit Restau­rant, die einen überwäl­tigenden Blick eröffnen. Unter­halb der Fälle gibt es eine Boots­anlege­stelle, wo Spezi­al­boote mit starken Motoren zu Rund­touren unter­halb der Horseshoe-Falls aufbre­chen. Für die 40-minü­tige Rundfahrt werden den Passagieren Regenja­cken ange­boten.

Zu Gast in einem Inn am Shaw Theatre

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das denkmalge­schützte Gäste­haus aus dem Jahr 1842 liegt abseits der Haupt­straßen in einem üppigen Garten am Shaw Theatre und nahe der Queen Street mit ihren Geschäften und Restau­rants.

Der Stil der Anlage, das Früh­stück und die Gastfreundschaft suchen ihres­glei­chen in Niagara-on-the-Lake.

Skylon Tower

Aussicht auch die Niata­rafälle

Der 160 Meter hohe Aussicht­sturm steht auf einem kleinen Hügel über den Niaga­rafällen am west­li­chen Rand des Queen Victoria Park rund 200 Meter vom Ufer des Niagara River auf Höhe der Niaga­rafälle. Von der Aussichts­platt­form hat man einen Über­blick über die gesamten Niaga­rafälle und den Niagara River. Bei guter Sicht können die Ufer des Onta­rio­sees und des Erie­sees erkannt werden. Die Sichtweite wird mit bis zu 130 Kilomtern bei klarer Sicht angegeben. Die Aussichts­platt­form lässt sich durch drei gelbe Außen­fahr­stühle in 52 Sekunden errei­chen. Das Treppen­haus hat bis zur Spitze 662 Treppen­stufen.

Niagara River Recrea­tion Trail

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad am Niagara-River

Der gepflas­tere Trail am Niagara River führt vom Fort Erie zum Fort George. Es gibt viele Einstiegs­punkte. Da er unter­halb der Straße verläuft, gibt er einen Einblick in die Fluss­landschaft, die man vom Auto aus nicht sieht. Wer will, kann sich für die Strecke auch ein Fahrrad leihen. Es gibt einen Fahr­radver­leih am Whirlpool. Es lohnt sich, unter­wegs häufig abzu­steigen und die Aussicht zu genießen. (Hin und zurück: 26 Kilometer, zu Fuß: 5 Stunden, auf und ab: 420 Meter)

Von Niagara-on-the-Lake nach Toronto

Mietwagenabgabe

Von Niagara-on-the-Lake nach Toronto

123 km | 2:00 h
Die Strecke führt am West­ufer des Ontario-Sees nach Norden. Unter­wegs kommt man durch Hamilton, eine Indu­s­trie­stadt im Niedergang, die sich gerade zu einem Dienst­leis­tungs­zentrum mausert.

Mietwagenabgabe

Station: Toronto Flughafen (Desk at Airport)

19 Tage
ab 2.549,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
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