Land der Großen Seen: Ontario off the Beaten Track - Kanada
Off the beaten track: Manitoulin Island

Land der Großen Seen

Ontario off the Beaten Track

Abseits der Reisebusse und der klassischen Routen konzentriert sich diese Rundreise auf eine relativ kleine Region in Ontario. Dadurch sind die Strecken kurz und es bleibt viel Zeit für die Kultur der Ureinwohner sowie zum Wandern, Rad- und Kanufahren.

Wer mehr Zeit hat, kann in Ottawa verlängern oder noch die Niagara-Fälle besuchen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Toronto

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDAR)
Station: Toronto Flughafen (Desk at Airport)

Toronto

29 km | 38 Minuten
A

Toronto

Glitzerskyline mit vielseitiger Musik- und Theaterszene

Die mit 2,5 Millionen Einwoh­nern bevöl­ke­rungs­reichste Stadt Kanadas liegt im Golden Horseshoe, der dicht bevöl­kerten Region zwischen Onta­riosee und Niagara Falls.

1615 kamen die ersten Euro­päer in die Region und wurden von den Einheimi­schen zu ihrem Treff­punkt (india­nisch: Toronto) geführt. Erst 1793 wur­de von deut­schen Einwanderern an dieser Stelle eine Stadt gegründet, die 40 Jahre später den Namen Toronto erhielt. Heute ist die Haupt­stadt Onta­rios die am schnellsten wach­sende Stadt Kanadas. Hinter der Fassade einer typi­schen nord­ame­rika­ni­schen Mega-City mit glitzernden Hoch­häusern, Traffic Jam und gesichts­losen Vororten verbirgt sich eine viel­sei­tige Kultur­szene mit über 40 Konzert­hallen und Thea­tern, zahlrei­chen Jazz- und Pop-Festivals sowie bedeu­tenden Museen und Gale­rien.

Zu Gast in einem B&B in der Downtown

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkerlaubnis

Das Gäste­haus im quir­ligen Koreaviertel an der Bloor Street West bietet große, helle Suiten mit modernem Komfort.

Das Früh­stück in der Lounge mit Flügel ist fruchtig, gesund und reichhaltig. Albert ist ein freund­li­cher und aufmerk­samer Gastgeber, von dem die Gäste viel über Toronto erfahren. So ist es nicht verwunder­lich, dass die meisten Gäste Stammkunden sind.

Casa Loma

Schloss mit Geheimgängen und antikem Schwimmbad

Das Schloss im euro­päi­schen Stil wur­de von Sir Henry Pellatt anfangs 1900 gebaut. Heute beherbergt es  ein in­te­res­santes Museum mit 98 Zimmern, Geheimgängen, antikem Schwimmbad, bota­ni­schem Winter­garten und vielem anderen.

China­town

Chine­si­sche Geschäfte und Restau­rants

Das Chine­sen­viertel von Toronto gehört zu den größten in Nord­ame­rika. Wie die anderen zeichnet es sich durch zwei­spra­chige Straßen­schilder und zahlreiche chine­si­sche Geschäfte und Restau­rants aus. Es befindet sich im Bereich der Dundas Street unmit­telbar west­lich der Yonge Street.

Yonge Street

Puls­ader von Toronto

Die Straße ist heute wie damals die Puls­ader von Toronto. Gedacht war sie als Nach­schub­linie, doch spielt sich heute das wirt­schaft­liche und kulturelle Leben haupt­säch­lich entlang dieser Straße ab. Sie beginnt mehr als 1800 km im Hinter­land und endet am Lake Ontario und ist damit eine der längsten Straßen Nord­ame­rikas.

Von Toronto nach Sout­hampton

225 km | 3:30 h
Die Strecke führt schnur­stracks nach Nordwesten zum Lake Huron. Sobald man den Großraum von Toronto verlässt, wird es einsam. Felder und Wälder wech­seln einander ab.
B

Lake Huron

Badestrände und Wanderwege auf der Bruce-Halbinsel

Der Lake Huron gehört zu den fünf Großen Seen Nord­ame­rikas. Mit einer Wasser­ober­fläche von fast 60.000 Quad­ratki­lome­tern ist er beinahe so groß wie Bayern.

Im Osten des Sees liegt die Bruce-Halb­insel, die an der Nord­spitze durch einen Natio­nal­park geschützt ist. Während durch das bewal­dete Hinter­land der Halb­insel viele Wander­wege führen, gibt es an der Küste schöne Sand­strände und sumpfige Zonen. Der größte Zufluss des Sees ist der Saint Marys River, der größte Abfluss der St. Clair River. Im nörd­li­chen Teil des Sees liegen der North Channel und die Georgian Bay. Sie werden durch die Insel Mani­toulin vom Haupt­was­serkörper des Sees getrennt. Mit einer Fläche von 2.766 km² ist Mani­toulin die größte Binnen­se­e­insel der Welt.

Zu Gast in einem B&B in Southampton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B in einer alten Villa liegt ideal in Sout­hampton: Es sind wenige Minuten ins Zentrum, wo Geschäfte und Restau­rants zu finden sind sowie zum Seeufer mit seinen roman­ti­schen Sonnen­un­ter­gängen.

Mit nur drei Zimmern ist eine persön­liche Atmo­sphäre gewährleistet, die durch die Herz­lichkeit der Gastgeber Anne und Paul noch unter­stützt wird. Morgens servieren sie ihren Gästen ein herzhaftes Früh­stück. Im gepflegten Garten gibt es einen Teich und Sitzgelegen­heiten.

Sauble Beach

Schwimmen, Surfen, Wasserski

Der Sauble Beach im Südwesten der Bruce Peninsula zählt zu den Top Ten der Bade­strände Kanadas. Der Sand­strand erstreckt sich über gut elf Kilometer und die Wasserqualität ist sehr hoch. Im Sommer werden alle mögli­chen Arten von Wassersport ange­boten, im Winter kann man Skilang­laufen. Während der heißen Sommer­wo­chen werden häufig über 100.000 Besu­cher am Strand gezählt. Die durch­schnitt­liche Tempe­ratur beträgt in den Monaten Mai bis August etwa 20 Grad Celsius, es können jedoch auch über 30 Grad Celsius erreicht werden.

Von Southampton nach Mindemoya

Fähre

Von Sout­hampton nach Tobermory Fähr­terminal

109 km | 2:00 h

Von Tobermory Fähr­terminal nach Mani­toulin Island Fähr­terminal

Dauer: 1:45 Stunden

Die Fähre wird von der Owen Sound Transporta­tion Company betrieben. Auf dem Schiff, der MS Chi-Cheemaun, finden wech­selnde Ausstel­lungen und Veran­stal­tungen zu Kultur und Geschichte statt.

Das aktuelle Programm kann auf folgender Website einge­sehen werden: www.onta­rio­ferries.com/en/ms-chi-cheemaun-en/

Von Mani­toulin Island Fähr­terminal nach Mindemoya

40 km | 33 Minuten
C

Manitoulin Island

Heiliges Land der Anishabe

Die Insel im Lake Huron ist mit 2.766 Quad­ratki­lome­tern größer als das Saar­land und eine der größten Binnen­se­e­in­seln der Welt.

Auf ihr befindet sich wiederum ein See, der Lake Manitou. Der Name bedeutet „Geister­insel“, was darauf hindeutet, dass die Insel für die Anishinabe heilig war. Hier beer­digten die Urein­wohner ihre Toten. Gut 10.000 Jahre bewohnten sie die Insel, bevor sie sie um 1700 aus unbe­kannten Gründen verließen. Über ein Jahr­hun­dert lang war Mani­toulin Island menschenleer; dann wur­de sie Zuflucht für Indianer, die aus Michigan vertrieben wurden. Sie wur­de zum Reservat erklärt und offi­ziell nie an Kanada übergeben. Bis heute ist etwa die Hälfte der Bevöl­ke­rung indigen.

Zu Gast in einem B&B auf Manitoulin

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Haus im vikto­ria­ni­schen Stil liegt auf einem zwölf Hektar großen Grund­stück bei Mindemoya, im Zentrum der Insel.

Seine Eigen­tümer, Ron und Cheryl, kauften es Ende 2016 und verbrachten sechs Monate damit, es an Woche­n­enden zu einem B&B umzubauen. Die vier stil­voll einge­rich­teten Gäste­zimmer befinden sich im zweiten Stock und haben einen schönen Blick auf den Lake Mindemoya oder das Farm­land der Umge­bung. Im Erdge­schoss gibt es einen Salon mit Klavier, der mit Plüschmöbeln, Vorhängen und Wandver­kleidungen sehr wohn­lich einge­richtet ist; hier findet man neben Büchern auch Karten und Informa­tionen zur Insel. Im Spei­se­saal wird jeden Morgen das Früh­stück mit frischem Obst­s­alat, Joghurt, Toast, Müsli und Säften sowie einem warmen Gericht serviert. Ein­kaufsmög­lichkeiten, Restau­rants, öffent­liche Strände, ein Golf­platz und ein Besu­cher­zentrum sind wenige Minuten entfernt.

Von Mindemoya nach Killarney

261 km | 3:30 h
D

Killarney Provincial Park

Seen, Wälder und Quarzitgipfel

Der kleine Park am Nord­ufer des Lake Huron ist nicht so bekannt wie der größere Algonquin Provincial Park weiter östlich.

Dennoch gehört die Land­schaft mit ihren saphir­blauen Seen und weißen Quarzit­rü­cken zu den inter­essan­testen im Ontario Park System. Die weißen Gipfel und Klippen stehen im Kontrast zu den Kiefern- und Laubwäl­dern und den sumpfigen Ebenen, die die vielen Seen des Parks umgeben. Der Park ist die Heimat von Elchen, Hirschen, Schwarz­bären, Wölfen, Mardern und Bibern sowie von über 20 Arten von Reptilien und Amphibien. Über 100 Vogel­arten brüten, nisten oder ruhen inner­halb der Parkgrenzen.

Zu Gast in einer Lodge in Killarney

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge in Killarney an der Georgian Bay, einem Teil des Lake Huron, stammt ursprüng­lich aus den 50er Jahren und gelangte 1962 in den privaten Besitz der Familie East, die sie für Reisende öffneten.

Seit 2015 ist sie nun unter neuer Leitung, jedoch wur­de bewusst darauf geachtet, den rustikalen Charme des Goldenen Zeit­alters der Region zu bewahren. Gäste wohnen in individuell einge­rich­teten Zimmern, Cabins oder Chalets, die durch die Verwendung von Kiefern­holz wohn­lich sind und Gemüt­lichkeit ausstrahlen. Ob im beheizten Außenpool, in der Sauna, bei einem Bad in der Bucht oder in der Lounge – Entspan­nung findet jeder. Das abwechs­lungs­reiche Früh­stück sorgt für einen guten Start in den Tag und auch die übrigen Mahlzeiten werden vor Ort im Restau­rant ange­boten.

Von Killarney nach Algonquin High­lands

330 km | 4:30 h
E

Algonquin Provincial Park

Abwechslungsreiche Wildnis aus Wäldern, Flüssen und Seen

Der nach den Algonquin India­nern benannte Park ist das größte Natur­re­servat in Ontario. Auf knapp 8.000 Quad­ratki­lome­tern wird eine abwechs­lungs­reiche Wildnis aus Wäldern, Flüssen und über 1.600 Seen geschützt.

Wer auf einem der zahlrei­chen Wander­wege geht, muss mit Schwarz­bären, Elchen, Wölfen, Bibern und Fisch­ot­tern rechnen. Die meisten Wande­rungen beginnen am Highway 60. Besonders schön ist der elf Kilometer lange Mizzy Lake Trail, der zu mehreren Seen führt. Eine andere gute Möglichkeit, den Park zu erkunden, ist das Kanu. Zu den über 2.500 Kilometer Kanu­stre­cken gibt es Informa­tionen im Besu­cher­zentrum.

Zu Gast in einer Mühle in den Algonquin Highlands

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Nur ein unbe­fes­tigter Weg führt zu der ehema­ligen Sägemühle, die abseits der Haupt­straße auf einem Hügel mitten im Wald liegt.

Im Inneren gleicht das zwölf­e­ckige Haus einem Museum, in dem man Stunden mit dem Betrachten von Samm­ler­stü­cken, Bildern und Orna­menten zubringen kann. Seit 1993 führen Jessie und Don hier mit viel Hingabe ein B&B, um die einma­lige Atmo­sphäre dieses Ortes, die sie damals gefangen nahm, mit anderen zu teilen. Jedes der Gäste­zimmer hat eine private Terrasse. Einzig­artig ist der Raum unter dem Dach mit 360°-Ausblick, einem Sola­rium und einem Whirlpool. Im offenen Kamin der Lounge pras­selt ein Holzfeuer. Vor dem Haus beginnen viele Wander­wege und Skiloipen.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Kanu-Tour Oxtongue Lake (ganztägig, englisch)

Die eintägige, geführte Kanu­tour auf dem Oxtongue Lake ist ideal für alle, die einen aktiven Tag im Freien verbringen möchten, und einen Eindruck vom Ablauf und den Anforde­rungen einer – meist mehr­tägigen – Tour zu bekommen.

Während man durch schöne Landschaften gleitet, erklärt ein erfah­rener Kanu­tourenführer der Gruppe von maximal acht Teil­nehmern die grund­legenden Paddel-, Portage- und Sicher­heit­s­tech­niken; die Tour ist somit ideal für Einsteiger. Kanus, Paddel und Sicher­heits­ausrüs­tun­gen werden bereitge­stellt; der Transport und ein Mittag­essen sind eben­falls inklusive.

Haliburton High­lands

Einsame Wald- und Seen­landschaft am Algonquin Park

Einge­bettet in die zerklüf­tete Land­schaft des Cana­dian Shield liegt die Region mit einem reichem Kultur- und Natur­erbe. Die Haliburton High­lands ist kaum besiedelt. Vier Einwohner teilen sich im Schnitt einen Quad­ratki­lometer; die meisten leben in kleineren Ortschaften. Landschaft­lich geprägt werden die High­lands von den vielen Eiszeit­seen und Wäldern, die durch ein Wander­wegenetz erschlossen werden.

Von Algonquin High­lands nach Beachburg

238 km | 3:30 h

Bonne­chere Caves

Tropf­steinhöhle am Bonne­chere River

Unter einem Hügel aus Kalk­stein liegt die Höhle am Ufer des Bonne­chere Rivers. Aufgrund der Fossilien nehmen Geologen an, dass sie vor 500 Millionen Jahren einmal auf dem Grund eines tropi­schen Meeres war. Heute ist die weit verzweigte Höhle eine Wunderwelt aus Stalak­titen und Fels­zapfen. Führungen werden täglich ange­boten.

Balaclava

Foto­safari in einer Geis­ter­stadt

In Ontario gibt es mehrere Geis­ter­städte, die im 19. Jahr­hun­dert aus dem Boden gestampft wurden und ebenso schnell wieder verlassen wurden. Balaclava ist eine der bedeu­ten­dsten von ihnen. Die Holzfäller­sied­lung wur­de nach einer Schlacht im Krimkrieg benannt und hatte bald eine Talsperre und eine Sägemühle. in den 1860er Jahren kamen eine Schmiede und ein Hotel hinzu. Erst als die Wälder ringsumher gerodet waren, wur­de die wasser­ge­triebene Sägemühle stillgelegt – als letzte in Ontario. Heute wächst die Natur langsam wieder in die Stadt. Wer auf der Suche nach span­nenden Fotomo­tiven ist, wird hier fündig.

F

Ottawa Valley

Paradies für Kanuten, Wanderer und Angler

Die Senke zwischen dem Ottawa River und dem Algonquin Provincial Park in den High­lands von Ontario hat ein lange Geschichte und eine reiche Kultur.

Darüber hinaus gilt sie mit mehr als 2,4 Millionen Hektar unbe­rührter Wasser­wege und sanft hüge­ligen Wäldern als der Abenteuer­spiel­platz von Ontario. Die 900 Seen und die vier große Fluss­sys­teme, Ottawa, Mada­waska, Bonne­chere und Petawawa, sind ideal zum Raften, Kajakfahren, Kanu­fahren, Surfen und Angeln.

In einem Gästehaus in Beachburg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus liegt in Beachburg, im Herzen der White­water Region. Vier große Suiten, die nach den Stromschnellen am nahe gelegenen Ottawa River benannt sind, stehen zur Verfügung.

Sie sind individuell und stil­voll einge­richtet und haben eine Kochge­legen­heit und einen Minikühlschrank. Morgens wird im Esszimmer gefrüh­s­tückt – die Zutaten (Säfte, Kaffee und Tee, Crois­sants, haus­gemachtes Bana­nenbrot, Müsli, Joghurt, Obst, gekochte Eier) werden in der Küche bereitge­stellt. An kalten Tagen ist der offene Kamin ein gemüt­li­cher Treff­punkt, an dem man andere Gäste bei einem Glas Wein kennenlernen kann. Die Inhaber betreiben auch eine kleine örtliche Agentur für Fahr­radver­leih und Sight­se­eing-Touren. Gern geben Sie Tipps oder buchen Tages­ausflüge.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Raftingtour (5,5 Stunden, englisch)

Die Rafting­tour auf dem Ottawa River ist ungefähr­lich und für Familien geeignet – trotz Stromschnellen, Span­nung und Spritzern. Sechs Kilometer geht es durch mäßiges Wild­wasser. Sand­strände und Becken ohne Strö­mung bieten unter­wegs Möglichkeiten zu Pausen. Die Inha­berin des Unter­neh­mens ist deutsch­stämmig, ihr Mann ist Nieder­länder. 

Nach Ankunft und Anmeldung an der Rezep­tion wird die Ausrüs­tung anprobiert. Im Shuttle Bus geht es dann zur Einstiegs­stelle, wo bereits der Führer mit dem Boot wartet. Nach einem kurzen Brie­fing auf dem Wasser kommt bereits die erste Stromschnelle. Die Führer steuern das Boot mit ihren Rudern, während die Gäste sich nur fest­halten müssen. Wenn es der Wasser­stand zulässt, kann man von einer Klippe springen. Zurück am Ausgangs­punkt gibt es ein frisch gegrilltes Dinner.

Von Beachburg nach Merrickville

139 km | 2:00 h
G

Smiths Falls

Kleinstadt am Rideau-Kanal

Die Klein­stadt im dünn besiedelten County Lanark wur­de von Thomas Smyth, einem glüh­enden Verehrer der briti­schen Monar­chie gegründet.

1786 kaufte knapp 2 Quad­ratki­lometer Land und verkaufte es an Siedler. Als Rideau-Kanal gebaut wur­de, der genau durch die Stadt führte, kam es zu einem Wachstum, das sich nach dem eisen­bahnbau noch verstärkte. Der Bahnhof der Cana­dian National ist heute ein Museum. Während des Zweiten Welt­kriegs wurden deut­sche Kriegsgefan­gene in ein Lager bei Smith Falls transpor­tiert. Dem Ober­leutnant Franz von Werra gelang die Flucht aus dem Gefan­ge­nenzug, er flüch­tete in die Verei­nigten Staaten und weiter nach Deutsch­land. Seine Geschichte wur­de unter dem Titel ‚Einer kam durch‘ verfilmt.

Zu Gast in einem B&B am Rideau-Kanal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

2012 kauften Mike und Dawn ein Grund­stück in ausgezeichneter Lage direkt am Rideau-Kanal, auf dem sich ein besonderes Gebäude befand.

Es wur­de 1829 von der Royal Cana­dian Legion errichtet und diente viele Jahrzehnte als Schulhaus für die Kinder von Merrickville. Ein Jahr dauerten die Renovie­rungs­arbeiten, dann konnten die stolzen Besitzer die Tore öffnen. Gäste erwartet ein 5-Sterne-B&B mit fünf Gäst­ezimmern, in dem Alt und Neu auf origi­nelle Weise verschränkt sind. Morgens servieren die beiden ihren Gästen ein konti­nen­tales Früh­stück.

Merrickville

Künstler- und Hand­werker­szene am Rideau River

William Merrick aus Massa­chu­setts war auf der Suche nach einer Stelle, wo er eine Sägemühle errichten konnte. Er wur­de fündig im Osten von Ontario, wo der Rideau River ein relativ starkes Gefälle hatte. Bald bildete sich um Merrick Mill eine kleine Sied­lung, die beständig wuchs, als der Rideau-Kanal wur­de. Mit dem Bau der Eisen­bahn, die ihren Knoten­punkt in Smith Falls hatte, geriet Merickville ins Abseits. Heute lebt die Stadt haupt­säch­lich vom Tourismus. Eine Künstler- und Hand­werker­szene hat sich gebildet.

Von Merrickville nach Milford

Von Merrickville nach Kingston

124 km | 2:00 h

1000 Islands Tower

Ausblick über die Inselwelt am Sankt-Lorenz-Strom

Der Name besagt es schon: Von dem 130 Meter hohen Turm hat man eine sensa­tionelle Aussicht auf die Inselwelt im Sankt-Lorenz-Strom, wie man sie sonst nur auf einem Hubschrau­berflug erleben kann. Manager des Turms, der bislang kaum in einem Reiseführer erwähnt wird, sind Heidi und Konrad, ein deut­sches Auswander­paar. Sie stehen meist auf einer der Platt­formen, die alle mit dem Aufzug zu errei­chen sind, und erläu­tern das Panorama. Da der Turm auf der einzigen Insel steht, auf der Autos fahren dürfen, ist er relativ gut zu errei­chen.

Thousand Islands

Zauber­hafte Inseln im Sankt-Lorenz-Strom

Die Inseln gehören zum Schönsten, was Ontario zu bieten hat. Sie bilden den Übergang vom Onta­riosee zum Sankt Lorenz­strom. Das Gebiet wird von einem Natio­nal­park geschützt und ist Welt­natur­erbe der UNESCO. Den besten Eindruck von der faszi­nierenden Inselwelt bekommt man vom Boot aus. Rundfahrten starten von Rockport, Ivy Lea, Gana­noque oder Kingston.

Von Kingston nach Milford

97 km | 2:00 h
H

Lake Ontario

Weinbau und 1.500 Inseln

In der Sprache der Wyandot-Indianer heißt Ontario „großer See“. Tatsäch­lich ist er mit gut 19.000 Quad­ratki­lome­tern nur der kleinste der fünf großen Seen Nord­ame­rikas.

Seine Waser­ober­fläche ist so groß wie Rhein­land Pfalz.Rund 1.500 Inseln sind im See, die meisten sind unbe­wohnt. Der Niagara River, der aus dem Erie-See kommt, ist der Haupt­zu­f­luss. Der Abfluss ist der Sankt-Lorenz-Strom. Drei Monate im Jahr ist das Seeufer im Jahr zugefroren. Im Sommer aber spei­chert er so viel Wärme, dass rund um die Niagara-Fälle Wein ange­baut werden kann.

Zu Gast in einem historischen Müllerhaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

James Clapp, der als Müller nach Kanada kam, entdeckte rasch das Poten­tial des Black Creek, an dem er zwischen 1800 und 1810 die ersten Mühlen rund um Milford erbaute. Für sein privates Domizil wählte er einen der schönsten Orte im ganzen Price Edwards County: natür­lich am Fluss­ufer mit Blick auf die Wasser­fälle des Black Creek. Heute – mehr als 200 Jahre später – ist das histo­ri­sche Gebäude moder­ni­siert, ohne das der Charme wegra­tio­nali­siert wäre. Ein entzü­ckendes Gäste­haus mit einem freund­li­chen Besitzer, der sich rührend um seine Gäste kümmert.



Prince Edward County

Halb­insel im Lake Ontario

Die Halb­insel ragt von Norden in den Lake Ontario hinein, mit dem es eine Küste von fast 800 Kilome­tern Länge bildet. Wegen der vielen Wassersport- und Wandermög­lichkeiten ist das County zu einem beliebten Tages­ausflugs­ziel für gestresste Städter aus Toronto oder Montréal geworden. Neben den Natur­schön­heiten gibt es die reiche Geschichte der Urein­wohner, die Tausende von Jahren zurück­reicht. Sichtbarer allerdings ist die Geschichte der euro­päi­schen Einwanderer in Kolo­ni­al­bauten und vielen Museen.

Von Milford nach Toronto

Mietwagenabgabe

Von Milford nach Toronto

239 km | 3:00 h
Von Ost nach West folgt man dem Ufer des Onta­rio­sees. Obwohl er der kleinste der fünf Großen Seen Nord­ame­rikas ist, entspricht seine Fläche ungefähr der von Rhein­land-Pfalz. Wie bei den anderen Großen Seen sind die Gezeiten spürbar. 1.500 Inseln liegen im See, die größten von ihnen im Osten.

Mietwagenabgabe

Station: Toronto Flughafen (Desk at Airport)

17 Tage
ab 2.259,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juli–Oktober

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Brinka Hellack

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