Aberdare National Park

Dichter Urwald, viel Wild: Aberdare National Park

Dichter Urwald, viel Wild: Aberdare National Park

Der Park 100 km nördlich von Nairobi liegt im zentralkenianischen Hochland zwischen 2.000 und 3.999 m.ü.M. und bedeckt eine Fläche von fast 800 km². Bis zu einer Höhe von 2.400 m wächst üppiger Regenwald, drüber bis 3.000 m ein undruchdringlicher Bambusdschungel. Tiefe Schluchten durchschneiden das Bergland, durch die fischreiche Bäche fließen. Imposante Wasserfälle stürzen zu Tal, darunter die Gura Falls, die höchsten in Kenia. Wasser- und Nahrungsreichtum bilden die Grundlage für eine artenreiche Tierwelt. Große Büffelherden, Elefanten, Wildschweine, aber auch Löwen und Hyänen sind heimisch, weshalb Wanderungen nur mit Führer unternommen werden dürfen. Die scheue Bongo Antilope ist nur hier und am Mount Kenya heimisch.



Sehenswürdigkeiten Aberdare National Park


Lake Elementaita

Der eigentümliche Name des Sees ist von dem Massaiwort muteita abgeleitet, das so viel wie „Staubplatz“ heißt. Staubig ist es in der trockenen Gegend nördlich von Nakuru besonders zwischen Januar und März. Dennoch ist der Sodasee mit sehr hohem Salzgehalt ein Paradies für Wasservögel, von denen über 400 Arten registriert sind. Häufig bevölkern riesige Flamingoschwärme den See. Lake Elementaita ist Teil des gigantischen Rift Valleys, auf dessen Grund gleich mehrere Seen sind. Der ostafrikanische Grabenbruch entsteht durch das Abdriften des ostafrikanischen Subkontinents nach Osten, das eine gewaltige Mondlandschaft mit Vulkanen und schroffen Abbruchkanten geschaffen hat.

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