Lake Nakuru

Sicher vor Wilderern: Breitmaul-Nashorn im Nakuru Park

Sicher vor Wilderern: Breitmaul-Nashorn im Nakuru Park

Der Nakuru-See im Rift Valley ist vor allem bekannt für ein einmaliges Naturschauspiel. Je nach Wasserstand und Nahrungsangebot leben 300.000 bis 2.000.000 Flamingos im See. In den 1960iger Jahren wurde ein Nationalpark um den 188 km² großen See eingerichtet, um die große Artenvielfalt zu schützen. Neben den Flamingos leben über 450 Vogel- und 50 Säugetierarten im Park, darunter über 60 Breit- und Spitzmaulnashörner, die rund um die Uhr von Wildhütern bewacht werden. 1977 brachte man einige der sehr seltenen und gefährdeten Rothschildgiraffen hierher. Sie haben sich seither auf über 70 Exemplare vermehrt werden schon wieder bis nach Uganda hin ausgewildert, wo sie durch den Bürgerkrieg extrem dezimiert waren.



Sehenswürdigkeiten Lake Nakuru


Lake Elementaita

Der eigentümliche Name des Sees ist von dem Massaiwort muteita abgeleitet, das so viel wie „Staubplatz“ heißt. Staubig ist es in der trockenen Gegend nördlich von Nakuru besonders zwischen Januar und März. Dennoch ist der Sodasee mit sehr hohem Salzgehalt ein Paradies für Wasservögel, von denen über 400 Arten registriert sind. Häufig bevölkern riesige Flamingoschwärme den See. Lake Elementaita ist Teil des gigantischen Rift Valleys, auf dessen Grund gleich mehrere Seen sind. Der ostafrikanische Grabenbruch entsteht durch das Abdriften des ostafrikanischen Subkontinents nach Osten, das eine gewaltige Mondlandschaft mit Vulkanen und schroffen Abbruchkanten geschaffen hat.

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