Bezirk Chania

Chora Sfakion im Bezirk Chania

Chora Sfakion im Bezirk Chania

Kretas westlichster Bezirk

Der knapp 2.400 Quadratkilometer große Bezirk umfasst den ganzen Westen von Kreta bis zu den östlichen Ausläufern der Weißen Berge (Lefka Ori). Auch die Insel Gavdos, die die südlichste Insel Europas ist, gehört dazu, ebenso die Samaria-Schlucht. Er ist nach seinem Zentrum, der Stadt Chania benannt..



Sehenswürdigkeiten Bezirk Chania


Agia Paraskevi

Einsame Kapelle in der Deliana-Schlucht

Die kleine Kapelle duckt sich in die Deliana-Schlucht, durch die ein einsamer und doch bequemer Wanderweg führt. Er beginnt oberhalb der Ortschaft Deliana und folgt einem meist trockenen Bachbett, das von Platanen und Oleandern gesäumt ist. Rechts und links ragen die Felsen hoch empor. (1:20 Stunde, 4,5 Kilometer, auf und ab 120 Meter)

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Argiroupoli

Schmuckes Bergdorf mit Wasserfällen und einer antiken Totenstadt

Das schmucke Bergdorf mit seinen Cafés und Geschäften hat eine lange Geschichte. Davon zeugen viele Funde, die im Museum von Rethymnon aufbewahrt werden und eine antike Totenstadt aus dem 3. Jahrhundert nach Christus. Unterhalb des 400-Seelen-Ortes rauschen die Kaskaden des Mouselas. Der kurze Spaziergang führt zur Nekropole und zu den Wasserfällen. (1:15 Stunde, 3,5 Kilometer, auf und ab: 110 Meter)

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Chaniá

Kretisches Flair und malerisches Stadtbild

Im Gegensatz zur Touristenhochburg Heraklion hat sich in der zweitgrößten Stadt der Insel kretisches Flair und ein malerisches Stadtbild bewahrt. Am venezianischen Hafen mit seiner ehemaligen Moschee liegen zahllose Tavernen und Cafés, für die man sich Zeit nehmen sollte. Die Stadt und ihr Hafen spielte in minoischer Zeit eine bedeutende Rolle, die aufgrund der geringen Wassertiefe des Hafens im Laufe der Jahrhunderte zurückging. Neben der von einer drei Kilometer langen Stadtmauer umgebenen Altstadt ist das Türkenviertel Topanás sehenswert. In verwinkelten Gassen findet man venezianische und türkische Bauten, die zum Teil geschmackvoll renoviert wurden. Unbedingt empfehlenswert ist ein Ausflug auf die nordwestlich gelegene Halbinsel Akrotiri, wo auf einem Höhenrücken das Kloster Gouvernéto einen herrlichen Ausblick genießt. Von dort kann man zu Fuß zur Bärenhöhle laufen, die vermutlich schon in der Steinzeit als Kulthöhle benutzt wurde.


Douliana

Rund um ein kretisches Bilderbuchdorf

Das abgelegene Dorf auf der Halbinsel Drapanos liegt zwischen Zypressen- und Olivenhainen fernab des Durchgangsverkehrs. Vom Dorfplatz aus führt ein abwechslungsreicher Pfad in ein grünes Tal und weiter durch einen mediterranen Buschwald. Unterwegs kommt man an der Höhlenkapelle des Heiligen Johannes vorbei und an einem Marienschrein. Den Spaziergang kann man gut mit einem Bummel durch Vamos verbinden. (1:30 Stunde, 6,2 Kilometer, auf und ab: 120 Meter)

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Halbinsel Elafonisi

Strandspaziergang zum Leuchtturm

Die „Hirschinsel“ im Südwesten Kretas ist nur 330 Meter breit und 1,5 Kilometer lang. Auf der Inselspitze steht ein Leuchturm. Die einzige befestigte Straße kommt von Kissamos. Fünf Kilometer nach dem Kloster Chrysoskalitissa aus dem 17. Jahrhundert, dessen weißes Gebäude auf einem Felsen direkt am Meer steht, erreicht man einen unbefestigten Parkplatz vor dem Strand. Über die Insel führt nur ein Trampelpfad. Wer an der Südküste zurückgeht, kann am Strand noch einmal baden gehen. (1 Stunde, 4 Kilometer, auf und ab: 20 Meter)

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Imbros-Schlucht

Durch einen Canyon ans Libysche Meer

Die Schlucht zwischen dem Dorf Imbros und dem Libyschen Meer ist nach der Samaria-Schlucht eine der bekanntesten auf Kreta. Vor Bau der Straße nach Chora Sfakion war die Imbros-Schlucht der wichtigste Verkehrsweg von der Nordküste Kretas (Chania) in die Provinz Sfakia an der Südküste der Insel. Noch heute sind Reste des befestigten Maultierpfades zu erkennen. Die Schlucht diente im Laufe der Geschichte mehrfach als Versteck und Fluchtweg. Heute endet hier der Europäische Fernwanderweg E4. Der Pfad ist leicht begehbar, es gibt keine Kletterpartien oder andere problematische Passagen. Wegen des grobschotterigen Untergrundes im Flussbett sind Wanderschuhe erforderlich. (Hin: 2:30 Stunden, 7,3 Kilometer, ab: 700 Meter)

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Moni Katholiko

Kloster in wildromantischer Schlucht

Moni Katholiko ist das älteste Kloster auf der Halbinsel nördlich von Chania. Hoch über einer Schlucht gelegen, schmiegt es sich an eine senkrechte Felswand. Der kurze Weg dorthin beginnt am Moni Gouverneto, einer Kirche, wo man das Auto stehen lassen kann. Unterwegs kommt man noch an einer Tropfsteinhöhle vorbei. Sie heißt Bärenhöhle, weil einer der Stalaktiten einem Bären ähnelt.

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Paleochora

Gastfreundliches Hafenstädtchen am sonnenreichsten Punkt Kretas

Das unaufgeregte und gastfreundliche Städtchen im äußersten Südwesten Kretas liegt auf einer schmalen Landzunge am sonnenreichsten Punkt von Kreta. Am südlichen Ende der Landzunge liegt der Hafen; eine weitere Schiffsanlegestelle befindet sich an der östlichen Uferpromenade. Dort legen die Fähren und Schiffe an, die nach Gavdos, zur Samaria-Schlucht oder zum Strand von Elafonisi fahren. Oberhalb des Ortes, der mindestens seit dem 14. Jahrhundert existiert, stehen die Ruinen einer venezianischen Burg. Auch wenn Paleochora keine Touristenhochburg ist, gibt es viele Geschäfte, Tavernen und B&Bs.


Rund um Milia

Durch winzige Bergdörfer und Macchia

Südlich von Kissamos liegt in einem Kastanienwald der uralte Weiler Milia, der heute als Ökohotel betrieben wird. Die Landschaft ringsum ist ursprünglich geblieben. Die Rundwanderung führt unterhalb der nackten Felsen durch Täler, in denen spärliche Macchia wächst. Dabei kommt man durch winzige Ortschaften, wo heute kaum noch Leute leben. Die Taverne von Milia ist ein schöner Ort, um sich von der Wanderung zu erholen. (10 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 370 Meter)

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Samariá Schlucht

Wanderung durch einen grandiosen Canyon

Eine 16 Kilometer lange Wanderung durch die Schlucht von Samariá ist ein unvergessliches Naturerlebnis. Sie führt aus der Hochebene bei Omálos 40 Kilometer südlich von Chanià durch einen grandiosen Canyon, der bis zu 600 Metern tief und am „Eisernen Tor“ nur 3-4 Meter breit ist. Bereits in den 60 iger Jahren wurde um die Schlucht das ein Naturreservat mit 4.500 Hektar Land gegründet, um die vom Aussterben bedrohte Wildziege zu schützen. Daneben findet sich hier eine einmalige Pflanzenwelt: Zypressen von bis zu sieben Metern (!) Stammumfang, Falken, Adler, Schleiereulen und Blumen, die sonst nirgends auf der Welt existieren. In den Wintermonaten (November – April) ist die Schlucht wegen Hochwassergefahr gesperrt. Auch an Regentagen im Sommer kann der Eintritt (ca. 3,50 Euro) untersagt werden. Da man die Schlucht nur in einer Richtung durchläuft, ist die Anreise mit dem eigenen Wagen nicht sinnvoll. Stattdessen sollte man mit öffentlichen Bussen nach Omálos fahren. Am Ende der Wanderung bringt fährt ein Boot nach Chora Sfakion, von wo ein Bus zurück nach Chaniá geht. Die Wanderung dauert etwa vier Stunden und ist nicht schwierig aber anstrengend, da man ständig über Geröll und zum Teil steil bergab läuft. Über die Abfahrtszeiten informiert die Hotelrezeption. Man sollte den Tag früh beginnen, um dem an manchen Tagen massenhaften Ansturm zuvorzukommen.


Von Stavros zur Höhle des Heiligen Georg

Wanderung über die Halbinsel Akrotiri

In der niedrigen Höhle des Heiligen Georg suchen heute vorwiegend Ziegen Schutz vor der sengenden Sonne. Wer von Stavros aus hierher gepilgert ist, wird lieber den lauschigen Platz davor für eine Pause nutzen. Über Stavros erhebt sich übrigens der Steilhang, an dem Alexis Sorbas seine legendäre Seilbahn baute, die im Film dann so herrlich zusammenkrachte. Zurück in Stavros, kann man an der Lagune ins Meer springen. (hin und zurück: 2:15 Stunden, 7,3 Kilometer, auf und ab: 180 Meter)

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Weitere Sehenswürdigkeiten Bezirk Chania




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