Bezirk Chania

Chora Sfakion im Bezirk Chania

Chora Sfakion im Bezirk Chania

Kretas westlichster Bezirk

Der knapp 2.400 Quadratkilometer große Bezirk umfasst den ganzen Westen von Kreta bis zu den östlichen Ausläufern der Weißen Berge (Lefka Ori). Auch die Insel Gavdos, die die südlichste Insel Europas ist, gehört dazu, ebenso die Samaria-Schlucht. Er ist nach seinem Zentrum, der Stadt Chania benannt..



Sehenswürdigkeiten Bezirk Chania


Chaniá

Kretisches Flair und malerisches Stadtbild

Im Gegensatz zur Touristenhochburg Heraklion hat sich in der zweitgrößten Stadt der Insel kretisches Flair und ein malerisches Stadtbild bewahrt. Am venezianischen Hafen mit seiner ehemaligen Moschee liegen zahllose Tavernen und Cafés, für die man sich Zeit nehmen sollte. Die Stadt und ihr Hafen spielte in minoischer Zeit eine bedeutende Rolle, die aufgrund der geringen Wassertiefe des Hafens im Laufe der Jahrhunderte zurückging. Neben der von einer drei Kilometer langen Stadtmauer umgebenen Altstadt ist das Türkenviertel Topanás sehenswert. In verwinkelten Gassen findet man venezianische und türkische Bauten, die zum Teil geschmackvoll renoviert wurden. Unbedingt empfehlenswert ist ein Ausflug auf die nordwestlich gelegene Halbinsel Akrotiri, wo auf einem Höhenrücken das Kloster Gouvernéto einen herrlichen Ausblick genießt. Von dort kann man zu Fuß zur Bärenhöhle laufen, die vermutlich schon in der Steinzeit als Kulthöhle benutzt wurde.


Samariá Schlucht

Wanderung durch einen grandiosen Canyon

Eine 16 Kilometer lange Wanderung durch die Schlucht von Samariá ist ein unvergessliches Naturerlebnis. Sie führt aus der Hochebene bei Omálos 40 Kilometer südlich von Chanià durch einen grandiosen Canyon, der bis zu 600 Metern tief und am „Eisernen Tor“ nur 3-4 Meter breit ist. Bereits in den 60 iger Jahren wurde um die Schlucht das ein Naturreservat mit 4.500 Hektar Land gegründet, um die vom Aussterben bedrohte Wildziege zu schützen. Daneben findet sich hier eine einmalige Pflanzenwelt: Zypressen von bis zu sieben Metern (!) Stammumfang, Falken, Adler, Schleiereulen und Blumen, die sonst nirgends auf der Welt existieren. In den Wintermonaten (November – April) ist die Schlucht wegen Hochwassergefahr gesperrt. Auch an Regentagen im Sommer kann der Eintritt (ca. 3,50 Euro) untersagt werden. Da man die Schlucht nur in einer Richtung durchläuft, ist die Anreise mit dem eigenen Wagen nicht sinnvoll. Stattdessen sollte man mit öffentlichen Bussen nach Omálos fahren. Am Ende der Wanderung bringt fährt ein Boot nach Chora Sfakion, von wo ein Bus zurück nach Chaniá geht. Die Wanderung dauert etwa vier Stunden und ist nicht schwierig aber anstrengend, da man ständig über Geröll und zum Teil steil bergab läuft. Über die Abfahrtszeiten informiert die Hotelrezeption. Man sollte den Tag früh beginnen, um dem an manchen Tagen massenhaften Ansturm zuvorzukommen.




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