Bezirk Rethymnon

Im Bezirk Rethymnon: Messara Ebene

Im Bezirk Rethymnon: Messara Ebene

Zwischen den weißen Bergen und dem Ida-Gebirge

Das Gebiet zwischen Chania im Westen und Iraklio im Osten umfasst topographisch das Gebiet östlich der Lefka Ori bis zum Psiloritis-Masssiv, auch Ida-Gebirge genannt. Sein höchster Berg, der 2.456 Meter hohe Psiloritis, ist gleichzeit der höchste Gipfel Kretas. Weiter östlich geht das Ida-Gebirge in die Messara-Ebene über. Vor der Messara-Bucht liegen die unbewohnten Paximadia-Inseln.



Sehenswürdigkeiten Bezirk Rethymnon


Idagebirge

Geburtsort des Zeus

Das 30 Kilometer lange Gebirgsmassiv bietet einen herrlichen Anblick – besonders wenn die Gipfel schneebedeckt sind. Der mit 2.456 Metern höchste Berg, der Psiloritis, wird von drei weiteren Gipfeln über 2.200 Metern umgeben. Der Name stammt aus der Antike, in der das Idagebirge als Geburtsort des Göttervaters Zeus galt. Von den früher vorherrschenden Eichenwäldern sind nur ganz wenige übrig geblieben. Jahrtausendelange Abholzung und Überweidung haben eine macchia-ähnliche Vegetation geschaffen. Mehrere Wanderwege führen zum Gipfel, unter anderem der Europäische Fernwanderweg E4. 


Rethymnon

Hafenstadt mit venezianisch-türkischem Flair

Die mit 20.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Kretas liegt auf einer kleinen Halbinsel an der Nordküste. Von einer venezianisch-türkischen Kulturmischung geprägt ist vor allem die malerische Altstadt mit ihren vielen kleinen Gassen, die teilweise bunt bepflanzt sind. An der äußeren Hafenmole beginnt ein zwölf Kilometer langer Sandstrand mit den üblichen Strandhotels. Im Sommer greift ein reges Kulturleben mit einigen griechischen und internationalen Festivals um sich. Landeinwärts ist die Stadt über den Befestigungswall, den die Venezianer zum Schutz vor Piraten angelegt haben, hinausgewachsen. 23 Kilometer südwestlich liegt Moni Arkadi, ein festungsartiges Kloster, eindrucksvoll auf einem Plateau. Es ist das Nationalheiligtum der Kreter.


Zaros

Kretische Bergdorf mit schönen Tavernen

Das traditionelle kretische Bergdorf mit engen Gassen, einer Kapelle und mehreren Tavernen liegt südlich von Heraklion ungefähr in der Mitte der Insel. Naturliebhaber finden hier eine ideale Bleibe abseits der großen Hotels. Wenige Kilometer vom Dorf entfernt beginnt die Rouvas Schlucht, wo sich das Kloster des Heiligen Nikolaos versteckt, das im 17. Jahrhundert ein bedeutendes geistliches Zentrum war. Ein fünf Kilometer, bezeichneter Wanderweg führt dort hinauf – zwischen Oliven am Fluss entlang, der aber nur zwischen Herbst und Frühjahr verlässlich Wasser führt.

Umfulana Route:
www.komoot.de




Reisebeispiele Bezirk Rethymnon

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