Bezirk Rethymnon

Im Bezirk Rethymnon: Messara Ebene

Im Bezirk Rethymnon: Messara Ebene

Zwischen den weißen Bergen und dem Ida-Gebirge

Das Gebiet zwischen Chania im Westen und Iraklio im Osten umfasst topographisch das Gebiet östlich der Lefka Ori bis zum Psiloritis-Masssiv, auch Ida-Gebirge genannt. Sein höchster Berg, der 2.456 Meter hohe Psiloritis, ist gleichzeit der höchste Gipfel Kretas. Weiter östlich geht das Ida-Gebirge in die Messara-Ebene über. Vor der Messara-Bucht liegen die unbewohnten Paximadia-Inseln.



Sehenswürdigkeiten Bezirk Rethymnon


Idagebirge

Geburtsort des Zeus

Das 30 Kilometer lange Gebirgsmassiv bietet einen herrlichen Anblick – besonders wenn die Gipfel schneebedeckt sind. Der mit 2.456 Metern höchste Berg, der Psiloritis, wird von drei weiteren Gipfeln über 2.200 Metern umgeben. Der Name stammt aus der Antike, in der das Idagebirge als Geburtsort des Göttervaters Zeus galt. Von den früher vorherrschenden Eichenwäldern sind nur ganz wenige übrig geblieben. Jahrtausendelange Abholzung und Überweidung haben eine macchia-ähnliche Vegetation geschaffen. Mehrere Wanderwege führen zum Gipfel, unter anderem der Europäische Fernwanderweg E4. 


Kloster Arkadi

Nationalheiligtum der Kreter

Hoch auf einem Plateau liegt das burgähnliche Kloster, das angeblich wurde es schon im 5. Jahrhundert von einem Byzantinischen Kaiser gegründet wurde. Seine Blütezeit erlebte es während der venezianischen Herrschaft zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert. Als die Türken 1669 Kreta eroberten, wurde das Moni Arkadi geplündert. Im 19. Jahrhundert wurden die Forderungen nach Unbahängigkeit vom Osmanischen Reich lauter; schließlich setzte sich der Abt des Klosters an die Spitze der Befreiungsbewegung. Daraufhin wurde das Kloster 1866 von 15.000 türkischen Soldaten angriffen. Es kam es zu einer katastrophalen Explosion im Pulvermagazin, dem die meisten Bewohner zum Opfer fielen. Seither gilt das Kloster Arkadi den Kretern als nationales Heiligtum.


Mili

Durch das romantische Tal der Wassermühlen

Wenige Kilometer südlich von Rethymnon plätschert ein Bach durch ein immergrünes Tal. Früher muss es dort geschäftig zugegangen sein, wovon über die 20 Mühlen rund um Mili zeugen. Heute sind die alten Gebäude verlassen und dem Verfall preisgegeben. Die alten Eselspfade sind zu einem romantischen Spazierweg zusammengefasst, der mit EU-Mitteln hergerichtet wurde. In Mili und Xiro Chorio gibt es Tavernen zum Einkehren. (hin und zurück: 1:40 Stunde, 3,9 Kilometer, auf und ab: 180 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Psiloritis

Phantastische Aussicht von Kretas höchstem Berg

Mit 2456 Metern ist der der Psiloritis der höchste Berg Kretas. Der Anblick des meist schneebedeckten Riesen ist aus allen Richtungen überwältigend – kein Wunder, dass man das Massiv dem Göttervater Zeus zugeordnet hat. Wer den Gipfel besteigen will, muss einen ganzen Tag einplanen, 1.100 Höhenmeter überwinden und mindestens 2 Liter Wasser mitnehmen. Der mühsame, aber unschwierige Aufstieg lohnt sich – besonders bei gutem Wetter. Dann kann man über ganz Kreta blicken und sogar bis zur Insel Santorin. (hin und zurück: 7:50 Stunden, 16,5 Kilometer, auf und ab: 1130 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Rethymnon

Hafenstadt mit venezianisch-türkischem Flair

Die mit 20.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Kretas liegt auf einer kleinen Halbinsel an der Nordküste. Von einer venezianisch-türkischen Kulturmischung geprägt ist vor allem die malerische Altstadt mit ihren vielen kleinen Gassen, die teilweise bunt bepflanzt sind. An der äußeren Hafenmole beginnt ein zwölf Kilometer langer Sandstrand mit den üblichen Strandhotels. Im Sommer greift ein reges Kulturleben mit einigen griechischen und internationalen Festivals um sich. Landeinwärts ist die Stadt über den Befestigungswall, den die Venezianer zum Schutz vor Piraten angelegt haben, hinausgewachsen. 23 Kilometer südwestlich liegt Moni Arkadi, ein festungsartiges Kloster, eindrucksvoll auf einem Plateau. Es ist das Nationalheiligtum der Kreter.


Zaros

Kretische Bergdorf mit schönen Tavernen

Das traditionelle kretische Bergdorf mit engen Gassen, einer Kapelle und mehreren Tavernen liegt südlich von Heraklion ungefähr in der Mitte der Insel. Naturliebhaber finden hier eine ideale Bleibe abseits der großen Hotels. Wenige Kilometer vom Dorf entfernt beginnt die Rouvas Schlucht, wo sich das Kloster des Heiligen Nikolaos versteckt, das im 17. Jahrhundert ein bedeutendes geistliches Zentrum war. Ein fünf Kilometer, bezeichneter Wanderweg führt dort hinauf – zwischen Oliven am Fluss entlang, der aber nur zwischen Herbst und Frühjahr verlässlich Wasser führt.

Umfulana Route:
www.komoot.de




Reisebeispiele Bezirk Rethymnon

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