Kreta - große Rundreise
Mit Umfulana auf Kreta

Kreta

Große Rundreise

Kreta wird in seiner ganzen West-Ost-Ausdehnung erkundet. Zwischen Chania und der Südküste wechseln Hafenstädte, Badestrände und traditionelle Dörfer im Landesinnern einander ab.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Heraklion nach Rethymnon

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Tourent Rent A Car
Fahrzeug: Hyundai i20 o.ä. (EDMR)
Station: Hera­klion Flughafen (Desk at Airport)

Von Hera­klion nach Rethymnon

81 km | 2:30 h
Parallel zur Küste nach Westen. Schöner als die Küsten­strecke ist die Land­straße im Landes­in­nern über Perama.

Bezirk Iraklio

Zwischen Messara und Dikti-Gebirge
Der bevöl­ke­rungs­reichste Regio­nal­bezirk liegt im Zentrum von Kreta zwischen dem Psilo­ritis-Massiv im Westen und dem Dikti-Gebirge im Osten. Einen großen Teil nimmt die vor der Südküste gelegene Messara-Ebene ein, die größte zusam­men­hän­gende land­wirt­schaft­lich genutzte Land­schaft Kretas. In Iraklio befindet sich der größte Seehafen und der wich­tigste inter­na­tio­nale Flughafen der Region. Beide befinden sich in der namensgebenden Stadt Iraklio an der Nordküste.

Bezirk Rethymnon

Zwischen den weißen Bergen und dem Ida-Gebirge
Das Gebiet zwischen Chania im Westen und Iraklio im Osten umfasst topographisch das Gebiet östlich der Lefka Ori bis zum Psilo­ritis-Masssiv, auch Ida-Gebirge genannt. Sein höchster Berg, der 2.456 Meter hohe Psilo­ritis, ist gleichzeit der höchste Gipfel Kretas. Weiter östlich geht das Ida-Gebirge in die Messara-Ebene über. Vor der Messara-Bucht liegen die un­be­wohnten Paximadia-Inseln.

Archäo­logi­sches Museum Iraklio

Fund­stücke aus der Wiege Europas
Das Archäo­logi­sche Museum Iraklio gilt als bedeu­ten­dste Antiken­samm­lung Grie­chen­lands nach dem Natio­nalmuseum in Athen.
Nach siebenjäh­riger Renovie­rung wur­de das Museum im Mai 2014 wieder eröffnet. Die Samm­lungen sind wieder voll­ständig zugäng­lich. Ausge­stellt werden Objekte aus Knossos aber auch aus anderen Insel­teilen, unter anderem die Schlan­gen­göt­tinnen und ein Helm aus Eberzähnen. Die Funde stammen aus dem Zeit­raum zwischen dem 7. Jahr­tausend v. Chr. bis zum 4. Jahr­hun­dert n. Chr.
A

Rethymnon

Hafenstadt mit venezianisch-türkischem Flair

Die mit 20.000 Einwoh­nern drittgrößte Stadt Kretas liegt auf einer kleinen Halb­insel an der Nordküste. Von einer vene­zia­nisch-türki­schen Kulturmi­schung geprägt ist vor allem die male­ri­sche Altstadt mit ihren vielen kleinen Gassen, die teilweise bunt bepflanzt sind.

An der äußeren Hafenmole beginnt ein zwölf Kilometer langer Sand­strand mit den übli­chen Strandho­tels. Im Sommer greift ein reges Kulturleben mit einigen grie­chi­schen und inter­na­tio­nalen Festivals um sich. Land­einwärts ist die Stadt über den Befes­tigungs­wall, den die Vene­zianer zum Schutz vor Piraten ange­legt haben, hinausge­wachsen. 23 Kilometer südwest­lich liegt Moni Arkadi, ein festungs­ar­tiges Kloster, eindrucksvoll auf einem Plateau. Es ist das Natio­nalhei­ligtum der Kreter.

Zu Gast in einem Landhotel bei Rethymnon

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Genau­genommen ist man hier nicht zu Gast in einem Hotel, sondern gleich im ganzen Dorf. Die Geschichte geht zurück bis ins 17.

Jahr­hun­dert: Alles nahm seinen Anfang mit der Oliven­presse, die damals zum Arkadi Kloster gehörte. Erbaut im größten Olivenhain von ganz Kreta, steht sie heute unter Denkmal­schutz. 17 der Origi­nalgebäude im Dorf wurden liebevoll restau­riert und in elegante, komfor­table Gäst­e­häuser umfunk­tio­niert – jedes individuell in seinem Design, die meisten mit eigenem Kamin und privater Terrasse. Das Restau­rant bietet Früh­stück, eine kleine Mittagskarte und am Abend ein à la carte-Menü mit kreti­schen Speziali­täten. Trotz der ruhigen Umge­bung sind es nur 18 Kilometer bis ins leben­dige Rethymnon mit seinem histo­ri­schen Stadt­kern.

Kloster Arkadi

Natio­nalhei­ligtum der Kreter
Hoch auf einem Plateau liegt das burgähn­liche Kloster, das angeb­lich schon im 5. Jahr­hun­dert von einem Byzan­ti­ni­schen Kaiser gegründet wur­de. Seine Blütezeit erlebte es während der vene­zia­ni­schen Herr­schaft zwischen dem 15. und 17. Jahr­hun­dert. Als die Türken 1669 Kreta eroberten, wur­de das Moni Arkadi geplündert. Im 19. Jahr­hun­dert wurden die Forde­rungen nach Unbahängigkeit vom Osma­ni­schen Reich lauter; schließ­lich setzte sich der Abt des Klos­ters an die Spitze der Befreiungs­be­we­gung. Daraufhin wur­de das Kloster 1866 von 15.000 türki­schen Soldaten angriffen. Es kam es zu einer katastro­phalen Explo­sion im Pulver­magazin, dem die meisten Bewohner zum Opfer fielen. Seither gilt das Kloster Arkadi den Kretern als natio­nales Heiligtum.

Mili

Durch das roman­ti­sche Tal der Wassermühlen
Wenige Kilometer südlich von Rethymnon plät­schert ein Bach durch ein immer­grünes Tal. Früher muss es dort geschäftig zugegangen sein, wovon die über 20 Mühlen rund um Mili zeugen. Heute sind die alten Gebäude verlassen und dem Verfall preisgegeben. Die alten Esels­pfade sind zu einem roman­ti­schen Spazierweg zusam­menge­fasst, der mit EU-Mitteln herge­richtet wur­de. In Mili und Xiro Chorio gibt es Tavernen zum Einkehren. (hin und zurück: 1:40 Stunde, 3,9 Kilometer, auf und ab: 180 Meter)

Von Rethymnon nach Chania

82 km | 2:00 h
Bei Georgiou­poli, wo die Straße durch das Landes­in­nere geht, wird die Strecke schön, besonders wenn man ab Vrysses die kleine Straße nach Neo Horio nimmt.

Bezirk Chania

Kretas west­lichster Bezirk
Der knapp 2.400 Quad­ratki­lometer große Bezirk umfasst den ganzen Westen von Kreta bis zu den östli­chen Ausläufern der Weißen Berge (Lefka Ori). Auch die Insel Gavdos, die die südlichste Insel Europas ist, gehört dazu, ebenso die Samaria-Schlucht. Er ist nach seinem Zentrum, der Stadt Chania benannt..

Argi­rou­poli

Schmu­ckes Berg­dorf mit Wasser­fällen und einer antiken Toten­stadt
Das schmucke Berg­dorf mit seinen Cafés und Geschäften hat eine lange Geschichte. Davon zeugen viele Funde, die im Museum von Rethymnon aufbe­wahrt werden und eine antike Toten­stadt aus dem 3. Jahr­hun­dert nach Christus. Unter­halb des 400-Seelen-Ortes rauschen die Kaskaden des Mouselas. Der kurze Spaziergang führt zur Nekro­pole und zu den Wasser­fällen. (1:15 Stunde, 3,5 Kilometer, auf und ab: 110 Meter)
B

Chaniá

Kretisches Flair und malerisches Stadtbild

Im Gegen­satz zur Touris­ten­hoch­burg Hera­klion hat sich in der zweitgrößten Stadt der Insel kreti­sches Flair und ein male­ri­sches Stadt­bild bewahrt.

Am vene­zia­ni­schen Hafen mit seiner ehema­ligen Moschee liegen zahl­lose Tavernen und Cafés, für die man sich Zeit nehmen sollte. Die Stadt und ihr Hafen spielte in minoi­scher Zeit eine bedeu­tende Rolle, die aufgrund der geringen Wasser­tiefe des Hafens im Laufe der Jahrhunderte zurückging. Neben der von einer drei Kilometer langen Stadt­mauer umge­benen Altstadt ist das Türken­viertel Topanás sehens­wert. In verwin­kelten Gassen findet man vene­zia­ni­sche und türki­sche Bauten, die zum Teil geschmackvoll renoviert wurden. Unbedingt empfehlens­wert ist ein Ausflug auf die nordwest­lich gelegene Halb­insel Akrotiri, wo auf einem Höhenrü­cken das Kloster Gouver­néto einen herr­li­chen Ausblick genießt. Von dort kann man zu Fuß zur Bärenhöhle laufen, die vermut­lich schon in der Stein­zeit als Kult­höhle benutzt wur­de.

Zu Gast in einem Suitenhotel in der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Ein Hauch von Luxus umgibt das Altstadt­hotel und seinen Innenhof im vene­zia­ni­schen Stil mit Brunnen und Mosaik.

Die Villa aus dem 17. Jahr­hun­dert ist mit Abstand das exklusivste Haus in Chania. Dennoch herrscht kein hochnä­siger Umgangston; das Personal ist freund­lich und entspannt. Das Hotel liegt in einer ruhigen Seiten­straße in der Nähe des Hafens und leidet daher nicht unter Lärm. Vom Dach aus hat man eine schöne Aussicht auf die Festung, die Altstadt und die Berge dahinter. Die Gäste­räume sind individuell einge­richtet und luxu­riös. Die Ausstat­tung ist ganz auf der Höhe der Zeit.

Lefka Ori

Klöster und tradi­tionelle Dörfer in Kretas abge­legenen Westen
Die „weißen Berge“ südlich von Chania sind das fläc­henmäßig größte Gebirgs­massiv auf Kreta. Ihr höchster Gipfel, der Pachnes, ist mit 2.454 Metern nur wenig nied­riger als der des Psilo­ritis-Massivs weiter im Osten. Keine andere Region Kretas ist so abge­schieden und unzugäng­lich. Viele Berg­dörfer waren bis ins 20. Jahr­hun­dert nur zu Fuß oder mit Maul­tieren zu errei­chen. Die wenigen Orte an der steilen Südküste sind nur per Boot erreichbar. Fast 50 Gipfel sind höher als 2.000 Meter; tiefe Schluchten zerfur­chen das Gebirge, von denen die bekann­teste die Samaria-Schlucht ist. In den Weißen Bergen leben die letzten kreti­schen Wild­ziegen, besonders im Schutzgebiet an den Hängen der Samaria-Schlucht. Auch einige der seltenen Bartgeier brüten an den Hängen.

Samariá Schlucht

Wande­rung durch einen grandiosen Canyon
Eine 16 Kilometer lange Wande­rung durch die Schlucht von Samariá ist ein unver­gess­li­ches Natur­er­lebnis. Sie führt aus der Hoch­e­bene bei Omálos 40 Kilometer südlich von Chanià durch einen grandiosen Canyon, der bis zu 600 Metern tief und am „Eisernen Tor“ nur 3-4 Meter breit ist. Bereits in den 60 iger Jahren wur­de um die Schlucht das ein Natur­re­servat mit 4.500 Hektar Land gegründet, um die vom Aussterben bedrohte Wild­ziege zu schützen. Daneben findet sich hier eine einma­lige Pflanzenwelt: Zypressen von bis zu sieben Metern (!) Stamm­umfang, Falken, Adler, Schleier­eulen und Blumen, die sonst nirgends auf der Welt exis­tieren. In den Wintermo­naten (November – April) ist die Schlucht wegen Hoch­was­ser­gefahr gesperrt. Auch an Regen­tagen im Sommer kann der Eintritt (ca. 5 Euro) unter­sagt werden. Da man die Schlucht nur in einer Rich­tung durch­läuft, ist die Anreise mit dem eigenen Wagen nicht sinnvoll. Stattdessen sollte man mit öffent­li­chen Bussen nach Omálos fahren. Am Ende der Wande­rung bringt fährt ein Boot nach Chora Sfakion, von wo ein Bus zurück nach Chaniá geht. Die Wande­rung dauert etwa vier Stunden und ist nicht schwierig aber anstren­gend, da man ständig über Geröll und zum Teil steil bergab läuft. Über die Abfahrts­zeiten informiert die Hotel­rezep­tion. Man sollte den Tag früh beginnen, um dem an manchen Tagen massenhaften Ansturm zuvor­zu­kommen.

Von Stavros zur Höhle des Heiligen Georg

Wande­rung über die Halb­insel Akrotiri
In der nied­rigen Höhle des Heiligen Georg suchen heute vorwiegend Ziegen Schutz vor der sengenden Sonne. Wer von Stavros aus hierher gepilgert ist, wird lieber den lauschigen Platz davor für eine Pause nutzen. Über Stavros erhebt sich übri­gens der Steilhang, an dem Alexis Sorbas seine legendäre Seil­bahn baute, die im Film dann so herr­lich zusam­menkrachte. Zurück in Stavros, kann man an der Lagune ins Meer springen. (hin und zurück: 2:15 Stunden, 7,3 Kilometer, auf und ab: 180 Meter)

Moni Katholiko

Kloster in wild­roman­ti­scher Schlucht
Moni Katholiko ist das älteste Kloster auf der Halb­insel nörd­lich von Chania. Hoch über einer Schlucht gelegen, schmiegt es sich an eine senk­rechte Felswand. Der kurze Weg dorthin beginnt am Moni Gouver­neto, einer Kirche, wo man das Auto stehen lassen kann. Unter­wegs kommt man noch an einer Tropf­steinhöhle vorbei. Sie heißt Bärenhöhle, weil einer der Stalak­titen einem Bären ähnelt.

Douliana

Rund um ein kreti­sches Bilder­buchdorf
Das abge­legene Dorf auf der Halb­insel Drapanos liegt zwischen Zypressen- und Olivenhainen fernab des Durch­gangsver­kehrs. Vom Dorf­platz aus führt ein abwechs­lungs­rei­cher Pfad in ein grünes Tal und weiter durch einen medi­ter­ranen Busch­wald. Unter­wegs kommt man an der Höhlenka­pelle des Heiligen Johannes vorbei und an einem Mari­en­schrein. Den Spaziergang kann man gut mit einem Bummel durch Vamos verbinden. (1:30 Stunde, 6,2 Kilometer, auf und ab: 120 Meter)

Von Chania nach Oropedio Lassithi

198 km | 3:30 h

Bezirk Lassithi

Bade­buchten und Hoch­pla­teaus im Osten von Kreta
Der östlichste Regio­nal­bezirk von Kreta hat seinen Haup­tort in Agios Niko­laos. Der dünn besiedelte Landes­teil hat nur etwa 75.000 Einwohner.  Die größten Städte sind Agios Niko­laos mit rund 12.600 Einwoh­nern, Iera­petra mit etwa 16.100 Einwoh­nern und Sitia mit gut 9.900 Einwoh­nern. Haupt­wirt­schafts­zweige sind Land­wirt­schaft mit Treibhauskulturen um Iera­petra und exten­sivem Oliven­anbau bei Sitia und Kavousi. Der Tourismus ist wenig entwi­ckelt, obwohl die Lassithi -Hoch­e­bene zu den landschaft­lich reizvollsten Regionen der Insel zählt. Auch der Göttervater Zeus erblickte in der Dikti-Grotte am südwest­li­chen Rand der Hoch­e­bene das Licht der Welt.

Hera­klion

Städ­ti­sches Leben am Morosini-Brunnen
Die größte Stadt Kretas (130.000 Einwohner) ist zugleich kulturelles und wirt­schaft­li­ches Zentrum der Insel. Leider sind viele histo­ri­sche Bauten durch moderne, wenig anspre­chende ersetzt worden. Die Sehens­wür­digkeiten der Stadt liegen fast alle inner­halb der gut erhal­tenen vene­zia­ni­schen Stadt­mauer. Mittel­punkt des städ­ti­schen Lebens ist der Morosini-Brunnen mit vielen Tavernen und Restau­rants in der Umge­bung. Das Archäo­logi­sche Museum Iraklio gilt als bedeu­ten­dste Antiken­samm­lung Grie­chen­lands nach dem Natio­nalmuseum in Athen.
C

Lassithi-Hochebene

Windräder auf fruchtbarer Hochebene

830 Meter liegt die Karst­ebene südlich des Golfs von Niko­laos über dem Meer. Im Frühjahr wird die Ebene regelmäßig von Regen und Schmelz­wasser über­schwemmt, das aus den umliegenden Bergen kommt.

Mensch­liche Sied­lungen gibt es seit der Stein­zeit daher nur am etwas höheren Rand der Hoch­e­bene. Um kein wertvolles Acker­land zu verschwenden, wurden die Dörfer an den Hängen gebaut. Zwei Pass­straßen mit toller Aussischt und eine Rund­straße erschließen die 10 Kilometer lange und 8 Kilometer breite Ebene. Ein paar Fußwege führen quer über die Ebene. Wahrzei­chen der Lassithi-Hoch­e­bene sind ihre Wind­räder zum Hoch­pumpen von Grund­wasser. Auch wenn dies heute elek­trisch geschieht, stehen die meisten noch. Allerdings sind sie meist unbe­spannt und etwas herun­ter­ge­kommen.

In einem Gästehaus in der Lassithi Hochebene

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Steincot­tages, auf die sich die Apart­ments des Gäst­e­hauses verteilen, sind im male­risch auf der Hoch­e­bene Lassithi gelegenen Dorf Agios Konstan­tinos verstreut. Die Hoch­e­bene befindet sich auf 850 Meter über dem Meer­es­spiegel und ist gleichzeitig wenige Kilometer von den Stränden im Nord­osten Kretas entfernt. Jedes ist individuell und liebevoll einge­richtet und mit einer Küche ausge­stattet. Ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet wird für alle Gäste in einem zentral gelegenen Cottage ange­boten; Restau­rants und Tavernen befinden sich im Umkreis.



Höhle von Psychro

Wo Zeus geboren wur­de und Europa heira­tete
Funde belegen, dass die Höhle 50 Kilometer südöst­lich von Hera­klion eine wich­tige Kult­stätte in der frühmi­noi­schen Zeit um 2.800 vor Christus gewesen ist. Dem Mythos nach wur­de der Göttervater Zeus in dieser Höhle geboren. Die tumul­ta­ri­schen Umstände hätten heutzu­tage das Jugendamt auf den Plan gerufen: Seine Mutter Gaia (Erde) war auf der Flucht vor ihrem Gatten Kronos (Zeit). Der hatte nämlich gedroht, den Neugeborenen zu verschlingen. Nymphen waren bei der Geburt anwe­send und nährten ihn, während Kureten den Höhlen­ein­gang bewachten. Diese mythi­schen Krieger klapperten laut mit ihren Schilden, um das Schreien des Babys zu über­tönen. Vater Kronos schlich nämlich durch die Wälder rings um die Höhle. Anderen Quellen zufolge war es das Grunzen der Schweine, das die Schreie über­tönte. Und noch ein wich­tiges Ereignis soll in der Höhle stattgefunden haben: die Hoch­zeit von Europa mit dem Göttervater.

Ano Viannos

Wo der Kriegsgott gefangen genommen wur­de
Das 700-Einwohner-Dorf im Süden des Dikti Gebirges war in byzan­ti­nisch-vene­zia­ni­scher Zeit eine bedeu­tende Stadt mit zwei Kastellen. Am Hang west­lich von Ano Viannos befinden sich Ruinen des antiken Biannos oder Biennus. Hier sollen nach der Sage die Aloiden den Kriegsgott Ares – den Stadt­gott von Biennus – gefangen genommen haben. Im 3. Jahr­hun­dert vor Christus prägte die Stadt sogar eigene Münzen. Nach einem Partisa­nen­angriff im Zweiten Welt­krieg, bei dem zwölf deut­sche Soldaten ums Leben kamen, wurden auf Befehl des Kommandeurs mindes­tens 358 Männer, Frauen und Kinder aus Ano Viannos ermordet. Ein Mahnmal erin­nert an das „Massaker von Viannos“ von 1943.

Berg Jouchtas

„der schla­fende Zeus“
Schon seit minoi­scher Zeit galt der 811 Meter hohe Berg als heilig, weil seine Silhoutte an den schla­fenden Zeus erin­nert. Von der wohlha­benden Winzergemeinde Achanes im Osten aus erreicht man das Berg­massiv. Die Berg­straße endet am Mittelgipfel, die man auch die „Nasen­spitze des Zeus“ nennt. Dort steht weithin sichtbar die heilige Kapelle Afénde Chri­stoú Metamórfosi (Verklärung Christi), ein beliebter Wall­fahrtsort, wo am 6. April ein feier­li­cher Vespergot­tesdi­enst abge­halten wird. Im Inneren werden vier Altäre aufbe­wahrt, die mit mehreren Ikonen geschmückt sind. Der ­Blick vom Gipfel ist wundervoll: er reicht weit über die Wein- und Olivenhügel. Im Frühjahr blühen seltene Orchide­en­arten an den Hängen des Jouchtas.

Sara­kinas-Canyon

Durch­que­rung einer wilden Schlucht
Die Schlucht ober­halb von Myrtos ist eine inter­essante Alter­na­tive zur welt­be­kannten Samaria-Schlucht, die viel länger, anstren­gender und bevöl­kerter ist. Von den Siche­rungs­haken nach dem Einstieg darf man sich nicht abschre­cken lassen. Sie sind nur nötig, wenn der Fluss hoch und reißend ist. Er hat sich im Laufe der Jahrmil­lionen 50 Meter tief in den Fels eingegr­aben. An einer Stelle kann man den Himmel nicht sehen. Nachdem man das Farben- und Formen­spiel bewundert hat hat geht es über große, vom Wasser geschliffene Felsen bergauf – häufig durch Tritte, die in den Stein gehauen sind. Mehrmals muss man sich durch Löcher in den Felsen zwängen. Die Vege­ta­tion auf dem Talboden ist abwechs­lungs­reich. (hin und zurück: 3,6 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab 220 Meter)

Mithi

Hirten­wege mit Panora­ma­sicht
Das tradi­tionelle kreti­sche Dorf nordwest­lich von Myrtos ist vor allem für seinen Schaumwein bekannt. Rund um den hübschen Ort führt ein Wanderweg mit Aussicht. Kiefernbäume, Oliver­nhaine und Mandelbäume prägen die Vege­ta­tion im Aufstieg. Im oberen Teil wird man oft von Ziegen begleitet. Teilweise ist der Rundwanderweg mit dem Minoan Path iden­tisch, der zu einer Hirten­sied­lung in den Bergen geht. (hin und zurück: 8 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 520 Meter)

Von Oropedio Lassithi nach Makrigi­alos

98 km | 2:30 h

Chrissi

Sand­strände und Wacholderwälder auf unbe­wohnter Insel
Die „goldene Insel“ vor Iera­petra wird täglich von Booten angefahren. Bis auf wenige Tavernen ist die vier Kilometer lange Insel unbe­wohnt. Mit ihren Sand­stränden, dem kris­tallklaren Wasser und den Wacholder- und Pini­enwäl­dern ist das etwa fünf Kilometer lange und einen Kilometer breite Eiland ein Para­dies für Wanderer und Strand­ur­lauber. Besonders sehens­wert ist der Wald aus Phön­izi­schem Wacholder, der bis zu 300 Jahre alt und zehn Meter hoch gewachsen ist. Weiter östlich liegt Kufo­nisi. Auf der gänz­lich unbe­wohnten Insel gibt es neben Stränden auch antike Ruinen. Die Insel wird jedoch nur gelegent­lich von Makrgiálos ange­laufen.
D

Kretas Südküste

Badeurlaub abseits der Pauschalhotels

Weniger als zehn Prozent aller Kreter wohnen an der Südküste. Die größte Stadt ist mit 19.000 Einwoh­nern Iera­petra; alle anderen Orte haben weniger als 5.000 Einwohner.

Meist sind sie aus Fischer­dörfern hervor­gegangen. Bis heute gibt es dort ein Neben­ein­ander von Land­wirt­schaft, Fischerei und klein­tei­ligem Tourismus. Fast überall ist die Kirche noch das höchste Gebäude im Dorf, da Häuser mit mehr als zwei Geschossen verboten sind. Große Pauschalho­tels wie an der Nordküste wird man hier vergeb­lich suchen, dafür findet man Ruhe und Spuren der alten kreti­schen Kultur.

Zu Gast in einem Haus am Hafen

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Am alten Hafen von Makrigi­alos stehen ein paar leuch­tend weiße Häuser mit Apart­ments für Feri­en­gäste.

Sie haben einen Wohnbereich mit offener Küche und sind individuell in hellen Farben einge­richtet. Für größere Gruppen gibt es noch ein  zweige­schos­siges Haus zur Allein­nutzung, das im Erdge­schoss eine große Küche mit Essbe­reich hat sowie ein sepa­rates Wohnzimmer mit Terrasse. In der oberen Etage befinden sich zwei weitere Schlaf­räume und ein Bad. Einen schönen Blick auf den alten Hafen hat man von allen Häusern. Bei Ankunft steht in der Küche ein Früh­s­tückskorb mit Brot, Milch, Butter Marme­lade und Obst bereit. Im Dorf gibt es mehrere kleine Super­märkte, typisch kreti­sche Tavernen und diverse Restau­rants.

Kloster Moni Kapsa

Kirche in einer Höhle hoch über dem Lybi­schen Meer
Das festungs­ar­tige Kloster klebt wie ein Schwalben­nest hoch oben an einem steilen Fels­pla­teau. Eine zwei­schiffige Kirche aus dem 13. Jahr­hun­dert, die dem Heiligen Johannes geweiht ist, duckt sich in eine Höhle. Unten liegt das Lybi­sche Meer. Weit draußen sieht man Koufo­nisi, eine unbe­wohnte Insel. Im Hinter­land hat sich die Pervolakia-Schlucht tief ins Gebirge gefräst. Wer will, kann den Besuch mit einer Wande­rung durch die Schlucht verbinden und sich anschließend in der Bade­bucht ausruhen. (hin und zurück: 8,4 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 430 Meter)

Mylonas Wasserfall

Schluchtwande­rung mit erfri­schendem Bad.
Der hohe Wasserfall des Mylonas-Baches speist sich aus Schmelz­wasser. Während man im Frühjahr oder Frühs­ommer im Becken unter den Fällen ein erfri­schendes Bad nehmen kann, kann der Bach nach schnee­armen Jahren im Sommer oder Herbst auch austrocknen. Selbst ohne fallendes Wasser ist der Weg  empfehlens­wert. Eine Viel­zahl von Pflanzen und der origi­nelle Wegver­lauf über Wasser­rinnen machen den Hinweg zu einem kurz­wei­ligen Ausflug. Zurück kann man entweder den glei­chen Weg wählen oder in einer Vari­ante an Wasser­spei­chern vorbei aufsteigen und weiter östlich durch den Ort Ferma zum Strand wandern. In der Vari­ante ist auch die Schat­ten­seite unserer Zivili­sa­tion vorhanden: wilde Müllkippen und Bauruinen sind unüber­sehbar. (hin und zurück: 6,8 Kilometer, 2:10 Stunden, auf und ab: 240 Meter)

Mesonas-Schlucht

Auf einem Muli-Pfad zu einer Wasserquelle
Rund um Kavousi stehen Olivenhaine, die teilweise uralt sind. Um sie zu bewäs­sern, wur­de ein Kanal ange­legt, der Wasser von einer klaren Quelle in den Thripti Bergen herleitet. Der Wanderweg folgt dem abenteuer­li­chen Verlauf dieses Wasser­wegs – durch die spekta­kuläre Mesonas-Schlucht und über einen gepflas­terten Muli-Pfad. Unter­wegs kommt man an einem über 3.000 Jahre alten Ölbaum vorbei. (4:40 Stunden, 13,5 Kilometer, auf und ab: 620 Meter)

Von Makrigi­alos nach Agios Niko­laos

62 km | 1:30 h
E

Golf von Mirambellou

Tiefblaues Wasser, überwältigende Ausblicke

Der Golf von Mirambéllou im Osten der Insel gilt als die landschaft­lich schönste Küsten­region der Insel. Das Wasser ist hier tiefblau.

Die Straße, die west­lich um den Golf von Elounda nach Gournía führt, bietet immer wieder überwäl­tigende Ausblicke. An der Küste liegen char­mante Orte, deren Ursprünge bis in die minoi­sche Epoche zurück­rei­chen. In Gourniá 20 Kilometer östlich von Agios Nikólaos kann man die Funda­mente der vermut­lich ältesten Stadt Europas bestaunen. Bereits 3300 v. Chr. war die Stadt von Händ­lern, Hand­werkern und Bauern bewohnt! Ein Rundweg über die engen Pflas­ter­straßen vermit­telt einen Eindruck vom minoi­schen Stadt­leben.

Zu Gast im Minos Beach Art Hotel

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die weit­läufige Feri­en­anlage von 1961 ist ein Meister­werk der Landschafts­ar­chitektur. Ruhe, farbenpräch­tige Gärten, das nahe Meer mit felsigen Buchten und schönen Sand­stränden sind ideale natür­liche Voraus­setzungen für einen besonderen Urlaub und harmo­nieren glänzend mit dem künst­le­ri­schen Ambi­ente. So finden ständig Ausstel­lungen grie­chi­scher Künstler statt.

Die zehn Zimmer, zwei Suiten und 120 Bungalows blicken entweder in die Gärten oder über das Meer. Sie sind minima­lis­tisch einge­richtet, jedoch mit allem mögli­chen Komfort ausge­stattet. Wer sich sport­lich betä­tigen möchte, kommt eben­falls auf seine Kosten: Tennis, Tisch­tennis, Wasserski, Segeln, Windsurfen, Tauchen, Kanu, Pedal­boot und Schnor­cheln werden ange­boten.

Eine grie­chi­sche Taverne, in der abends manchmal Kreta-Abende mit Souf­laki und Volk­s­tanz ange­boten werden, schwebt förm­lich über der Bucht. La Bouilla­baisse, ein franzö­si­sches Restau­rant, hat sich auf Fischge­richte speziali­siert.

Agios Niko­laos

Leben­diges Hafen­viertel in der Stadt des Niko­laus
Die Stadt des „Heiligen Niko­laus“ liegt im Osten Kretas, am West­ufer des Mira­bello-Golfs. In der Mitte des Ortes befindet sich der Voulis­meni-See, der über einen kurzen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Rings um den See haben sich zahlreiche Tavernen und Bars ansiedelt, was besonders abends, wenn sich die Lichter im Wasser spiegeln, ein schöner Anblick ist. Der Ort verfügt auch über einen ansehn­li­chen Hafen und eine Marina. Im Archäo­logi­schen Museum sind Funde aus Ostkreta unter­ge­bracht.

Gourniá

Älteste Stadt Europas
Auf einem Hügel über dem Golf von Mirambellou liegt die vermut­lich älteste Stadt Europas. Gourniá hatte bereits alles, was spätere euro­päi­sche Städte auszeichnete: eine Ring­straße mit Läden und Handwerks­be­trieben, gepflas­terte Gassen, die von Wohn­häusern gesäumt waren, sowie einen Palast und einen Tempel, die beide etwas erhöht liegen. Archäo­logen schätzen, dass die Stadt um 3.300 vor Christus gegründet wur­de. Die heute noch sichtbaren Funda­mente sind allerdings jünger: Sie stammen aus der Blütezeit zwischen 1.800 und 1.500 vor Christus. Ein Rundgang führt durch die archäo­logi­sche Grabung.

Die Schlucht von Kritsa

Bizarre Felsen, drama­ti­sche Engstellen
Kritsa ist typi­sches Berg­dorf mit freund­li­chen Tavernen und einer mittel­alter­li­chen Kirche. Die rund tausend Bewohner leben von der Land­wirt­schaft und von Hand­arbeiten, die in den Läden der Haupt­straße ange­boten werden. Etwas östlich klafft eine Schlucht, die zu den kürzesten und gleichzeitig eindrucksvollsten auf Kreta gehört. In Jahrmil­lionen hat das Wasser bizarre Engstellen ausge­wa­schen. Ein Wanderweg führt durch das kiesige Schlucht­bett. (1:30 Stunde, 3,3 Kilometer, auf und ab: 100 Meter)

Von Agios Nikolaos nach Heraklion

Mietwagenabgabe

Von Agios Niko­laos nach Hera­klion

60 km | 48 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Hera­klion Flughafen (Desk at Airport)

14 Tage
ab 1.769,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

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Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
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