Westliches Kreta: Gastfreundschaft abseits der Bettenburgen
Unterwegs in der Samaria-Schlucht

Westliches Kreta

Gastfreundschaft abseits der Bettenburgen

Diese einwöchige Reise nach Kreta enthält reizvolle Kontraste, was die Unterkünfte angeht: Sie übernachten auf der Lassithi Hochebene, in dem venezianischen Hafen von Chania und in schönen Landunterkünften.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Heraklion nach Rethymnon

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Thrifty Greece
Fahrzeug: Seat Ibiza o.ä. (EDMR)
Station: Hera­klion Flughafen (Desk at Airport)

Von Hera­klion nach Rethymnon

81 km | 2:30 h
Parallel zur Küste nach Westen. Schöner als die Küsten­strecke ist die Land­straße im Landes­in­nern über Perama.

Bezirk Rethymnon

Zwischen den weißen Bergen und dem Ida-Gebirge
Das Gebiet zwischen Chania im Westen und Iraklio im Osten umfasst topographisch das Gebiet östlich der Lefka Ori bis zum Psilo­ritis-Masssiv, auch Ida-Gebirge genannt. Sein höchster Berg, der 2.456 Meter hohe Psilo­ritis, ist gleichzeit der höchste Gipfel Kretas. Weiter östlich geht das Ida-Gebirge in die Messara-Ebene über. Vor der Messara-Bucht liegen die un­be­wohnten Paximadia-Inseln.

Bezirk Iraklio

Zwischen Messara und Dikti-Gebirge
Der bevöl­ke­rungs­reichste Regio­nal­bezirk liegt im Zentrum von Kreta zwischen dem Psilo­ritis-Massiv im Westen und dem Dikti-Gebirge im Osten. Einen großen Teil nimmt die vor der Südküste gelegene Messara-Ebene ein, die größte zusam­men­hän­gende land­wirt­schaft­lich genutzte Land­schaft Kretas. In Iraklio befindet sich der größte Seehafen und der wich­tigste inter­na­tio­nale Flughafen der Region. Beide befinden sich in der namensgebenden Stadt Iraklio an der Nordküste.

Der Turm des Daidalos

Start­punkt eines Sturzflugs
In Ovids Meta­morphosen wird berichtet, dass der geniale Baumeister und Erfinder Daidalos in einem Turm bei Knossos gefangen gehalten wur­de. Niemand durfte das schau­rige Geheimnis des Minotauros-Labyrinths erfahren. Eine Flucht von der Insel erschien aussichtslos. Doch Daidalos griff auf seine Erfindergabe zurück: Aus Federn von Vögeln und dem Wachs von Kerzen fertigte er Flügel für sich und seinen Sohn Ikarus an und flog mit ihm davon. Bereits hatten sie die Inseln Samos, Delos und Levitha hinter sich gebracht, als der ausge­las­sene Ikaros, unge­achtet der Warnungen seines Vaters, zu hoch stieg und dem Sonnenwagen nahe kam. Das Wachs der Flügel schmolz und er stürzte ins Meer, das bis heute auch Ikari­sches Meer genannt wird.
A

Rethymnon

Hafenstadt mit venezianisch-türkischem Flair

Die mit 20.000 Einwoh­nern drittgrößte Stadt Kretas liegt auf einer kleinen Halb­insel an der Nordküste. Von einer vene­zia­nisch-türki­schen Kulturmi­schung geprägt ist vor allem die male­ri­sche Altstadt mit ihren vielen kleinen Gassen, die teilweise bunt bepflanzt sind.

An der äußeren Hafenmole beginnt ein zwölf Kilometer langer Sand­strand mit den übli­chen Strandho­tels. Im Sommer greift ein reges Kulturleben mit einigen grie­chi­schen und inter­na­tio­nalen Festivals um sich. Land­einwärts ist die Stadt über den Befes­tigungs­wall, den die Vene­zianer zum Schutz vor Piraten ange­legt haben, hinausge­wachsen. 23 Kilometer südwest­lich liegt Moni Arkadi, ein festungs­ar­tiges Kloster, eindrucksvoll auf einem Plateau. Es ist das Natio­nalhei­ligtum der Kreter.

Zu Gast in einem Landhotel bei Rethymnon

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Genau­genommen ist man hier nicht zu Gast in einem Hotel, sondern gleich im ganzen Dorf. Die Geschichte geht zurück bis ins 17.

Jahr­hun­dert: Alles nahm seinen Anfang mit der Oliven­presse, die damals zum Arkadi Kloster gehörte. Erbaut im größten Olivenhain von ganz Kreta, steht sie heute unter Denkmal­schutz. 17 der Origi­nalgebäude im Dorf wurden liebevoll restau­riert und in elegante, komfor­table Gäst­e­häuser umfunk­tio­niert – jedes individuell in seinem Design, die meisten mit eigenem Kamin und privater Terrasse. Das Restau­rant bietet Früh­stück, eine kleine Mittagskarte und am Abend ein à la carte-Menü mit kreti­schen Speziali­täten. Trotz der ruhigen Umge­bung sind es nur 18 Kilometer bis ins leben­dige Rethymnon mit seinem histo­ri­schen Stadt­kern.

Kloster Arkadi

Natio­nalhei­ligtum der Kreter
Hoch auf einem Plateau liegt das burgähn­liche Kloster, das angeb­lich schon im 5. Jahr­hun­dert von einem Byzan­ti­ni­schen Kaiser gegründet wur­de. Seine Blütezeit erlebte es während der vene­zia­ni­schen Herr­schaft zwischen dem 15. und 17. Jahr­hun­dert. Als die Türken 1669 Kreta eroberten, wur­de das Moni Arkadi geplündert. Im 19. Jahr­hun­dert wurden die Forde­rungen nach Unbahängigkeit vom Osma­ni­schen Reich lauter; schließ­lich setzte sich der Abt des Klos­ters an die Spitze der Befreiungs­be­we­gung. Daraufhin wur­de das Kloster 1866 von 15.000 türki­schen Soldaten angriffen. Es kam es zu einer katastro­phalen Explo­sion im Pulver­magazin, dem die meisten Bewohner zum Opfer fielen. Seither gilt das Kloster Arkadi den Kretern als natio­nales Heiligtum.

Mili

Durch das roman­ti­sche Tal der Wassermühlen
Wenige Kilometer südlich von Rethymnon plät­schert ein Bach durch ein immer­grünes Tal. Früher muss es dort geschäftig zugegangen sein, wovon die über 20 Mühlen rund um Mili zeugen. Heute sind die alten Gebäude verlassen und dem Verfall preisgegeben. Die alten Esels­pfade sind zu einem roman­ti­schen Spazierweg zusam­menge­fasst, der mit EU-Mitteln herge­richtet wur­de. In Mili und Xiro Chorio gibt es Tavernen zum Einkehren. (hin und zurück: 1:40 Stunde, 3,9 Kilometer, auf und ab: 180 Meter)

Von Rethymnon nach Chania

104 km | 2:00 h
Bei Georgiou­poli, wo die Straße durch das Landes­in­nere geht, wird die Strecke schön, besonders wenn man ab Vrysses die kleine Straße nach Neo Horio nimmt.

Bezirk Chania

Kretas west­lichster Bezirk
Der knapp 2.400 Quad­ratki­lometer große Bezirk umfasst den ganzen Westen von Kreta bis zu den östli­chen Ausläufern der Weißen Berge (Lefka Ori). Auch die Insel Gavdos, die die südlichste Insel Europas ist, gehört dazu, ebenso die Samaria-Schlucht. Er ist nach seinem Zentrum, der Stadt Chania benannt..

Argi­rou­poli

Schmu­ckes Berg­dorf mit Wasser­fällen und einer antiken Toten­stadt
Das schmucke Berg­dorf mit seinen Cafés und Geschäften hat eine lange Geschichte. Davon zeugen viele Funde, die im Museum von Rethymnon aufbe­wahrt werden und eine antike Toten­stadt aus dem 3. Jahr­hun­dert nach Christus. Unter­halb des 400-Seelen-Ortes rauschen die Kaskaden des Mouselas. Der kurze Spaziergang führt zur Nekro­pole und zu den Wasser­fällen. (1:15 Stunde, 3,5 Kilometer, auf und ab: 110 Meter)

Douliana

Rund um ein kreti­sches Bilder­buchdorf
Das abge­legene Dorf auf der Halb­insel Drapanos liegt zwischen Zypressen- und Olivenhainen fernab des Durch­gangsver­kehrs. Vom Dorf­platz aus führt ein abwechs­lungs­rei­cher Pfad in ein grünes Tal und weiter durch einen medi­ter­ranen Busch­wald. Unter­wegs kommt man an der Höhlenka­pelle des Heiligen Johannes vorbei und an einem Mari­en­schrein. Den Spaziergang kann man gut mit einem Bummel durch Vamos verbinden. (1:30 Stunde, 6,2 Kilometer, auf und ab: 120 Meter)

Moni Katholiko

Kloster in wild­roman­ti­scher Schlucht
Moni Katholiko ist das älteste Kloster auf der Halb­insel nörd­lich von Chania. Hoch über einer Schlucht gelegen, schmiegt es sich an eine senk­rechte Felswand. Der kurze Weg dorthin beginnt am Moni Gouver­neto, einer Kirche, wo man das Auto stehen lassen kann. Unter­wegs kommt man noch an einer Tropf­steinhöhle vorbei. Sie heißt Bärenhöhle, weil einer der Stalak­titen einem Bären ähnelt.
B

Lefka Ori

Klöster und traditionelle Dörfer in Kretas abgelegenen Westen

Die „weißen Berge“ südlich von Chania sind das fläc­henmäßig größte Gebirgs­massiv auf Kreta. Ihr höchster Gipfel, der Pachnes, ist mit 2.454 Metern nur wenig nied­riger als der des Psilo­ritis-Massivs weiter im Osten.

Keine andere Region Kretas ist so abge­schieden und unzugäng­lich. Viele Berg­dörfer waren bis ins 20. Jahr­hun­dert nur zu Fuß oder mit Maul­tieren zu errei­chen. Die wenigen Orte an der steilen Südküste sind nur per Boot erreichbar. Fast 50 Gipfel sind höher als 2.000 Meter; tiefe Schluchten zerfur­chen das Gebirge, von denen die bekann­teste die Samaria-Schlucht ist. In den Weißen Bergen leben die letzten kreti­schen Wild­ziegen, besonders im Schutzgebiet an den Hängen der Samaria-Schlucht. Auch einige der seltenen Bartgeier brüten an den Hängen.

Zu Gast in einem Hotel auf Kreta

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

An den Hängen eines Hügels mit Blick über das Mittelmeer steht das über 200 Jahre alte histo­ri­sche Gebäude, das einst Zuflucht für die Mitglieder des kreti­schen Wider­stands bot.

Heute bietet das Bauern­haus nach seiner sorg­samen Restau­rie­rung neun Suiten, die mit antiken Möbeln und Kunst­objekten individuell einge­richtet und deko­riert sind. Von der Veranda, auf der das tradi­tionelle, gesunde Früh­stück serviert wird, und vom Pool eröffnet sich ein weiter Blick über das Land bis zur Bucht von Kolimbari. Die Olivenhaine und Obstgärten laden zu Spaziergängen ein – auch zum mit rund 2.500 Jahren ältesten Olivenbaum der Welt – Wande­rungen durch die kreti­sche Land­schaft zu Wasser­fällen und byzan­ti­ni­schen Kirchen bieten sich eben­falls an. Nach einem erleb­nis­rei­chen Tag kann man sich dann im türki­schen Bad, im Jacuzzi oder bei einer Massage entspannen. Die Strände von Kolimbari, Falasarna und Balos sind mit dem Auto erreichbar, die Stadt Chania ist 20 Fahrmi­nuten entfernt.

Chaniá

Kreti­sches Flair und male­ri­sches Stadt­bild
Im Gegen­satz zur Touris­ten­hoch­burg Hera­klion hat sich in der zweitgrößten Stadt der Insel kreti­sches Flair und ein male­ri­sches Stadt­bild bewahrt. Am vene­zia­ni­schen Hafen mit seiner ehema­ligen Moschee liegen zahl­lose Tavernen und Cafés, für die man sich Zeit nehmen sollte. Die Stadt und ihr Hafen spielte in minoi­scher Zeit eine bedeu­tende Rolle, die aufgrund der geringen Wasser­tiefe des Hafens im Laufe der Jahrhunderte zurückging. Neben der von einer drei Kilometer langen Stadt­mauer umge­benen Altstadt ist das Türken­viertel Topanás sehens­wert. In verwin­kelten Gassen findet man vene­zia­ni­sche und türki­sche Bauten, die zum Teil geschmackvoll renoviert wurden. Unbedingt empfehlens­wert ist ein Ausflug auf die nordwest­lich gelegene Halb­insel Akrotiri, wo auf einem Höhenrü­cken das Kloster Gouver­néto einen herr­li­chen Ausblick genießt. Von dort kann man zu Fuß zur Bärenhöhle laufen, die vermut­lich schon in der Stein­zeit als Kult­höhle benutzt wur­de.

Samariá Schlucht

Wande­rung durch einen grandiosen Canyon
Eine 16 Kilometer lange Wande­rung durch die Schlucht von Samariá ist ein unver­gess­li­ches Natur­er­lebnis. Sie führt aus der Hoch­e­bene bei Omálos 40 Kilometer südlich von Chanià durch einen grandiosen Canyon, der bis zu 600 Metern tief und am „Eisernen Tor“ nur 3-4 Meter breit ist. Bereits in den 60 iger Jahren wur­de um die Schlucht das ein Natur­re­servat mit 4.500 Hektar Land gegründet, um die vom Aussterben bedrohte Wild­ziege zu schützen. Daneben findet sich hier eine einma­lige Pflanzenwelt: Zypressen von bis zu sieben Metern (!) Stamm­umfang, Falken, Adler, Schleier­eulen und Blumen, die sonst nirgends auf der Welt exis­tieren. In den Wintermo­naten (November – April) ist die Schlucht wegen Hoch­was­ser­gefahr gesperrt. Auch an Regen­tagen im Sommer kann der Eintritt (ca. 5 Euro) unter­sagt werden. Da man die Schlucht nur in einer Rich­tung durch­läuft, ist die Anreise mit dem eigenen Wagen nicht sinnvoll. Stattdessen sollte man mit öffent­li­chen Bussen nach Omálos fahren. Am Ende der Wande­rung bringt fährt ein Boot nach Chora Sfakion, von wo ein Bus zurück nach Chaniá geht. Die Wande­rung dauert etwa vier Stunden und ist nicht schwierig aber anstren­gend, da man ständig über Geröll und zum Teil steil bergab läuft. Über die Abfahrts­zeiten informiert die Hotel­rezep­tion. Man sollte den Tag früh beginnen, um dem an manchen Tagen massenhaften Ansturm zuvor­zu­kommen.

Paleochora

Gastfreund­li­ches Hafen­städt­chen am sonnenreichsten Punkt Kretas
Das unaufge­regte und gastfreund­liche Städt­chen im äußersten Südwesten Kretas liegt auf einer schmalen Landzunge am sonnenreichsten Punkt von Kreta. Am südli­chen Ende der Landzunge liegt der Hafen; eine weitere Schiffs­anlege­stelle befindet sich an der östli­chen Ufer­pro­me­nade. Dort legen die Fähren und Schiffe an, die nach Gavdos, zur Samaria-Schlucht oder zum Strand von Elafo­nisi fahren. Ober­halb des Ortes, der mindes­tens seit dem 14. Jahr­hun­dert exis­tiert, stehen die Ruinen einer vene­zia­ni­schen Burg. Auch wenn Paleochora keine Touris­ten­hoch­burg ist, gibt es viele Geschäfte, Tavernen und B&Bs.

Agia Paraskevi

Einsame Kapelle in der Deliana-Schlucht
Die kleine Kapelle duckt sich in die Deliana-Schlucht, durch die ein einsamer und doch bequemer Wanderweg führt. Er beginnt ober­halb der Ortschaft Deliana und folgt einem meist trockenen Bach­bett, das von Platanen und Oleandern gesäumt ist. Rechts und links ragen die Felsen hoch empor. (1:20 Stunde, 4,5 Kilometer, auf und ab 120 Meter)

Rund um Milia

Durch winzige Berg­dörfer und Macchia
Südlich von Kissamos liegt in einem Kasta­ni­en­wald der uralte Weiler Milia, der heute als Ökohotel betrieben wird. Die Land­schaft ringsum ist ursprüng­lich geblieben. Die Rundwande­rung führt unter­halb der nackten Felsen durch Täler, in denen spär­liche Macchia wächst. Dabei kommt man durch winzige Ortschaften, wo heute kaum noch Leute leben. Die Taverne von Milia ist ein schöner Ort, um sich von der Wande­rung zu erholen. (10 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 370 Meter)

Die Höhle des Poly­phem

Wo Odeys­seus den einäugigen Riesen überwäl­tigte
Einst hauste in der schau­rigen Höhle ein einäugiger Riese, der Cyklop Poly­phem. Als der schiffbrüc­hige Odys­seus dort Zuflucht suchte, so berichtet Homer, wurden einige seiner Männer gefressen. Um diesem Schicksal zu entgehen, rammte Odys­seus ihm einen bren­nenden Pfahl ins Auge und entkam. Der Weg zur Poli­fimos-Höhle beginnt in Sougia und führt über das unbe­rührte Berg­dorf Koustogerako, wo man im Café eine Pause machen kann. Zurück quert man am Hang über der Küste. (5 Stunden, 13,9 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)

Von Chania nach Zaros Iraklio Crete

169 km | 3:30 h
Die  Strecke führt bis Stavro­menos an Kretas Nordküste entlang. Danach nimmnt man die kurvenreiche Straße in den Süden. Dabei kommt man am Ida-Gebirge vorbei, das aus Psilo­ritis-Massiv genannt wird. Es ist mit über 2.400 Meter Höhe eines der höchsten auf Kreta.
C

Idagebirge

Geburtsort des Zeus

Das 30 Kilometer lange Gebirgs­massiv bietet einen herr­li­chen Anblick – besonders wenn die Gipfel schnee­be­deckt sind.

Der mit 2.456 Metern höchste Berg, der Psilo­ritis, wird von drei weiteren Gipfeln über 2.200 Metern umgeben. Der Name stammt aus der Antike, in der das Idagebirge als Geburtsort des Götterva­ters Zeus galt. Von den früher vorherr­schenden Eichenwäl­dern sind nur ganz wenige übrig geblieben. Jahr­tausen­de­lange Abholzung und Überweidung haben eine macchia-ähnliche Vege­ta­tion geschaffen. Mehrere Wander­wege führen zum Gipfel, unter anderem der Euro­päi­sche Fernwanderweg E4.

Zu Gast in einem Ferienresort in Zaros

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Kleine Cottages in einem Olivenhain, die sich am Hügel entlang­ziehen, eine gepflegte Anlage, ein toller Pool und nettes Personal machen den Charme des Resorts aus.

Es liegt etwas versteckt und abseits des Trubels. Das Dinner ist typisch kretisch; zum Früh­stück gibt es selbst geba­ckene Bröt­chen. Das Feri­en­resort ist Ausgangs­punkt mehrerer bezeichneter Rund­wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit. Wer nach einer Wande­rung oder einem Tages­ausflug zurück­kommt, kann sich auf seiner eigenen Terrasse mit Liegen ausruhen und sich wie zuhause fühlen.

Rouvas-Schlucht

Durch Felsen und Wald zur Kapelle des Agios Ioannis
Die Wande­rung führt vom Votomos-See bei Zaros durch die Rouvas-Schlucht zur Kapelle Agios Ioannis. Die Schlucht ist nicht so bekannt wie die Samaria- oder Imbross-Schlucht, dafür sind weniger Touristen unter­wegs. Der Weg ist gut ausge­baut. Mehrmals wird ein Bach­bett gequert, sodass wasserdichte Schuhe empfehlens­wert sind. In der schat­tigen Schlucht gibt es seltene Orchideen-Arten zu entde­cken. Auf dem Rouvas-Plateau bei der Kapelle finden sich Tische und Bänke, wo man im Schatten der alten Stein­ei­chen rasten kann. Das Kloster Agios Niko­laos, das man auf dem Hinweg aus der Ferne sieht und auf dem Rückweg passiert, stammt aus der vene­zia­ni­schen Epoche Kretas. In der alten Kirche sind Fresken aus dem 14. Jahr­hun­dert zu finden. (hin und zurück: 10,1 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 530 Meter)

Zaros

Kreti­sche Berg­dorf mit schönen Tavernen
Das tradi­tionelle kreti­sche Berg­dorf mit engen Gassen, einer Kapelle und mehreren Tavernen liegt südlich von Hera­klion ungefähr in der Mitte der Insel. Natur­liebhaber finden hier eine ideale Bleibe abseits der großen Hotels. Wenige Kilometer vom Dorf entfernt beginnt die Rouvas Schlucht, wo sich das Kloster des Heiligen Niko­laos versteckt, das im 17. Jahr­hun­dert ein bedeu­tendes geist­li­ches Zentrum war. Ein fünf Kilometer, bezeichneter Wanderweg führt dort hinauf – zwischen Oliven am Fluss entlang, der aber nur zwischen Herbst und Frühjahr verläss­lich Wasser führt.

Psilo­ritis

Phan­tas­ti­sche Aussicht von Kretas höchstem Berg
Mit 2456 Metern ist der der Psilo­ritis der höchste Berg Kretas. Der Anblick des meist schnee­be­deckten Riesen ist aus allen Rich­tungen überwäl­tigend – kein Wunder, dass man das Massiv dem Göttervater Zeus zuge­ordnet hat. Wer den Gipfel besteigen will, muss einen ganzen Tag einplanen, 1.100 Höhenmeter überwinden und mindes­tens 2 Liter Wasser mitnehmen. Der mühsame, aber unschwie­rige Aufstieg lohnt sich – besonders bei gutem Wetter. Dann kann man über ganz Kreta blicken und sogar bis zur Insel Santorin. (hin und zurück: 7:50 Stunden, 16,5 Kilometer, auf und ab: 1130 Meter)

Von Zaros Iraklio Crete nach Hera­klion

62 km | 1:30 h
Auf einer kurvenrei­chen Berg­straße geht es zunächst nach Osten. Bei Agia Varvara kommt man die Haupt­straße, die gerade­wegs nach Hera­klion führt.
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Heraklion

Städtisches Leben am Morosini-Brunnen

Die größte Stadt Kretas (130.000 Einwohner) ist zugleich kulturelles und wirt­schaft­li­ches Zentrum der Insel.

Leider sind viele histo­ri­sche Bauten durch moderne, wenig anspre­chende ersetzt worden. Die Sehens­wür­digkeiten der Stadt liegen fast alle inner­halb der gut erhal­tenen vene­zia­ni­schen Stadt­mauer. Mittel­punkt des städ­ti­schen Lebens ist der Morosini-Brunnen mit vielen Tavernen und Restau­rants in der Umge­bung. Das Archäo­logi­sche Museum Iraklio gilt als bedeu­ten­dste Antiken­samm­lung Grie­chen­lands nach dem Natio­nalmuseum in Athen.

Zu Gast in einem Hotel in Archanes

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt im Zentrum des tradi­tionellen Dorfes Archanes am Fuße des heiligen Berges Giouhtas. Es besteht aus drei sepa­raten Gebäuden im tradi­tionellen Stil der Region, die unter Denkmal­schutz stehen.

Nach einer sorgfäl­tigen Restau­rie­rung, bei der die Origi­nal­ar­chitektur bewahrt wur­de, stehen vier individuell gestal­tete Unterkünfte zur Verfügung, in denen tradi­tionelle Deko­ra­tion mit modernem Komfort in Einklang gebracht wur­de. Jedes der Häuser ist mit antikem Mobiliar einge­richtet und umfasst ein Wohnzimmer mit Kamin und eine voll ausge­stat­tete Küche; teilweise erstre­cken die Unterkünfte über zwei Etagen. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­stück ins Zimmer serviert. In der näheren ­Umge­bung gibt es archäo­logi­sche Stätten und byzan­ti­ni­sche Kirchen, aber auch die Natur lädt zur Erkundung ein.

Bezirk Lassithi

Bade­buchten und Hoch­pla­teaus im Osten von Kreta
Der östlichste Regio­nal­bezirk von Kreta hat seinen Haup­tort in Agios Niko­laos. Der dünn besiedelte Landes­teil hat nur etwa 75.000 Einwohner.  Die größten Städte sind Agios Niko­laos mit rund 12.600 Einwoh­nern, Iera­petra mit etwa 16.100 Einwoh­nern und Sitia mit gut 9.900 Einwoh­nern. Haupt­wirt­schafts­zweige sind Land­wirt­schaft mit Treibhauskulturen um Iera­petra und exten­sivem Oliven­anbau bei Sitia und Kavousi. Der Tourismus ist wenig entwi­ckelt, obwohl die Lassithi -Hoch­e­bene zu den landschaft­lich reizvollsten Regionen der Insel zählt. Auch der Göttervater Zeus erblickte in der Dikti-Grotte am südwest­li­chen Rand der Hoch­e­bene das Licht der Welt.

Lassithi-Hoch­e­bene

Wind­räder auf fruchtbarer Hoch­e­bene
830 Meter liegt die Karst­ebene südlich des Golfs von Niko­laos über dem Meer. Im Frühjahr wird die Ebene regelmäßig von Regen und Schmelz­wasser über­schwemmt, das aus den umliegenden Bergen kommt. Mensch­liche Sied­lungen gibt es seit der Stein­zeit daher nur am etwas höheren Rand der Hoch­e­bene. Um kein wertvolles Acker­land zu verschwenden, wurden die Dörfer an den Hängen gebaut. Zwei Pass­straßen mit toller Aussischt und eine Rund­straße erschließen die 10 Kilometer lange und 8 Kilometer breite Ebene. Ein paar Fußwege führen quer über die Ebene. Wahrzei­chen der Lassithi-Hoch­e­bene sind ihre Wind­räder zum Hoch­pumpen von Grund­wasser. Auch wenn dies heute elek­trisch geschieht, stehen die meisten noch. Allerdings sind sie meist unbe­spannt und etwas herun­ter­ge­kommen.

Kretas Südküste

Bade­ur­laub abseits der Pauschalho­tels
Weniger als zehn Prozent aller Kreter wohnen an der Südküste. Die größte Stadt ist mit 19.000 Einwoh­nern Iera­petra; alle anderen Orte haben weniger als 5.000 Einwohner. Meist sind sie aus Fischer­dörfern hervor­gegangen. Bis heute gibt es dort ein Neben­ein­ander von Land­wirt­schaft, Fischerei und klein­tei­ligem Tourismus. Fast überall ist die Kirche noch das höchste Gebäude im Dorf, da Häuser mit mehr als zwei Geschossen verboten sind. Große Pauschalho­tels wie an der Nordküste wird man hier vergeb­lich suchen, dafür findet man Ruhe und Spuren der alten kreti­schen Kultur.

Hera­klion

Mietwagenabgabe

Hera­klion

16 km | 19 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Hera­klion Flughafen (Desk at Airport)

12 Tage
ab 1.399,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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