Riviera von Opatija

Riviera von Opatija: Lovran

Riviera von Opatija: Lovran

Habsburger Charme an der Kvarner Bucht

Der Küstenabschnitt zwischen Rijeka im Norden und Plomin im Süden gehört zu den schönsten Istriens und der Kvarner Bucht. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Istrien zur österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie gehörte, entdeckten Adlige und die Bourgeoisie die Schönheiten und das milde Klima der Küstenlandschaft. Binnen kurzer Zeit entwickelten sich Lovran und Opatija zu berühmten Winterkurorten, wo es von kaiserlichen Hoheiten und Aristokraten wimmelte. Zwischen Lovran und Opatija gibt es einen autofreien Spazierweg, den Lungomare, der direkt am Meer entlang führt.



Sehenswürdigkeiten Riviera von Opatija


Gračišće

Denkmalgeschütztes Dorf in der Inselmitte

Der Ort auf fast 500 Metern Höhe hat heute nur noch wenige hundert Einwohner. Von seiner ehemaligen Bedeutung zeugen die Stadtmauer mit Wehrtürmen und ein Palast aus dem 15. Jahrhundert. Der Ort steht heute vollständig unter Denkmalschutz. Von der Pfarrkirche am Dorfrand blickt man über das sanfte hügelige Land bis zu den Cicarija-Bergen.


Labin

Mittelalterlicher Bergnest mit Künstlerszene

Die Kleinstadt  in den Bergen zwischen Pula und Opatija existiert seit mindestens 400 vor Christus. Ihr heutiges Erscheinungsbild stammt aus dem Mittelalter. Vom Tor des Heiligen Florus winden sich schmale Gassen und Treppen durch ein Gewirr von Plätzen, Kirchen und Palazzi bis zu einem herrlichen Aussichtspunkt über Rabac und die istrische Ostküste. Restaurants, Ateliers und Galerien säumen die Straßen, das seit vielen Jahrzehnten Maler und andere Künstler anzieht.


Pazin

Wo die Zeit stehen geblieben ist

Das Städtchen in der Mitte Istriens liegt fernab des Touristenrummels an den Küsten. Es duckt sich im Schatten einer gewaltigen Burg, die vor tausend Jahren von den Grafen von Schwarzenburg errichtet wurde. In der Altstadt rund um die Burg scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Direkt unterhalb klafft ein düsterer Abgrund, in den schon Dante hinabgestiegen ist. Angeblich wurde er von der dortigen Höhle zu seinen Visionen vom Inferno inspiriert. 
Etwas westlich liegt Beram. Auf dem Waldfriedhof des kleinen Dorfes steht eine Kirche mit einem wundervollen Freskenzyklus aus dem 14. Jahrhundert. 


Burg Prem

Wehrburg mit weiter Aussicht

Über dem Reka-Tal liegt die Burg von 1213, die der Ritter Udo de Prem errichtet hat. Im Renaissance-Innenhof mit Arkaden plätschert ein Brunnen.  Über dem Burgraum mit Kreuzgewölbe erhebt sich die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert. Von den runden Wehrtürmen hat man einen weiten Blick.

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