Dubrovnik, Sarajewo, Bosnien: Stadtresidenzen und Boutique-Hotels - Kroatien
St. Georgs Insel, Montenegro

Europas schönste Außengrenze

Montenegro, Kroatien und Bosnien

Zweimal führt die Reise über die EU-Außengrenze – erst nach Montenegro und dann nach Bosnien. Gemeinsam ist beiden Staaten die jugoslawische Geschichte und die Sehnsucht nach Europa. Und doch sind die Unterschiede riesig. Eine Reise, auf der man tausend Beobachtungen machen kann und die noch dazu durch eine überwältigend schöne Landschaft führt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Dubrovnik nach Perast

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Last Minute Rent a Car
Fahrzeug: VW Polo o.ä. (EDMR)
Station: Dubrovnik Flughafen (Desk at Airport)

Von Dubrovnik nach Perast

59 km | 1:30 h
A

Montenegro

Vielvölkerstaat an der Adria

Montenegro ist eine Republik an der südöst­li­chen Adria zwischen Kroa­tien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Kosovo.

Nachdem Montenegro nahezu 90 Jahre lang zu Jugo­slawien gehörte, wur­de es am 3. Juni 2006 unabhängig. Der multi­eth­ni­sche Balk­an­staat ist mit etwa 625.000 Einwoh­nern dünn besiedelt und fläc­henmäßig etwas kleiner als Schleswig-Holstein. Dafür gibt es nicht weniger als fünf Amts­spra­chen: Montene­gri­nisch, Serbisch, Bosnisch, Alba­nisch und Kroa­tisch. Auch landschaft­lich ist das kleine Land äußerst viel­seitig. Die Adria­küste ist durch steil abfal­lende Gebirge und Buchten gekennzeichnet. Das Zentrum wird von einer kargen, wasser­losen Hoch­e­bene bestimmt. Der Norden besteht aus Hoch­ge­birge mit tief einge­schnit­tenen Canyons.

Zu Gast in einem Hotel in Perast

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das denkmalge­schützte Gebäude, in dem sich heute ein Hotel befindet, war ehemals das Kultur­haus des Ortes. Es liegt am Haupt­platz von Perast, direkt am Wasser.

Die 30 Zimmer und Apart­ments sind individuell in einem rustikal-eleganten Stil einge­richtet. Im hotel­ei­genen Restau­rant werden lokale und medi­ter­rane Gerichte im Spei­se­saal und auf der Terrasse serviert. Der Strand mit Bar und Wassersportmög­lichkeiten ist wenige Gehmi­nuten entfernt, ebenso die Altstadt mit Restau­rants und Cafés.

Perast

Sonnige Hafen­stadt am Sankt-Elias-Berg
Die sonnige Klein­stadt unter­halb des Sankt-Elias-Bergs ist mit einem milden Klima und den meisten Sonnen­stunden in Montenegro gesegnet. Zu Perast gehören zwei Insel­chen, St. Georg und St. Marien auf dem Felsen. Im Mittel­alter war Perast ein Zank­apfel zwischen den lokalen Fürs­ten­tümern und der Republik Venedig, bevor es endgültig zur Markusre­publik kam. Die Stadt­ hatte keine Mauer, sondern neun einzelne Türme, die im 15. und 16. Jahr­hun­dert zum Schutz gegen die Osmanen erbaut wurden. Nach dem Ende der Türken­kriege begann im 18. Jahr­hun­dert eine Blütezeit. Im Ort gab es vier Reede­reien, die zusammen eine Flotte von mehr als 100 Handels­schiffen unter­hielten. Viele der zu Wohl­stand gekom­menen Kapi­täne wählten Perast zu ihrem Alters­sitz und erbauten sich kleinere oder größere Villen, die noch das heutige Stadt­bild prägen. Sehens­wert ist die orthodoxe Kirche des Ortes, in der sich eine kleine Ausstel­lung mit Reli­quien, liturgi­schen Gegen­ständen und Schmuck befindet.

Bucht von Kotor

Pira­ten­nester zwischen Orient und Okzident
Wie ein skan­di­navi­scher Fjord schneidet sich die von Bergflanken gesäumte Bucht in die dalma­ti­ni­sche Küste von Montenegro. Sie bot Schlupfwinkel für Seeräuber und Piraten, war aber auch ein Handels­um­schlag­platz und Mari­ne­stütz­punkt. Die bewegte Geschichte von über zwei­tausend Jahren hat die beiden Städte Perast und Kotor geprägt. Erst gehörte die Region zum Illy­ri­schen, dann zum römi­schen, später zum byzan­ti­ni­schen Reich. Dreihundert Jahre herrschten die Vene­zianer bis Ende des 18. Jahrhunderts, dann kamen die Öster­rei­cher, danach die Russen und die Truppen von Napoleon. Die Region war stets Grenze und Binde­glied zwischen Okzident und Orient, auch zwischen Katholiken und Orthodoxen, zwischen dem Chris­tentum und dem Islam.

Kotor

Vene­zia­ni­sche Hafen­stadt auf der roten Liste der UNESCO
Zur vene­zia­ni­schen Zeit übertraf Kotor alle Küsten­orte der Region, was Reichtum und Noblesse der Architektur anging. Paläste, Kathedralen und Kirchen waren Zeuge von über 2.000 Jahren Kulturge­schichte – bis zum verhee­renden Erdbeben im April 1979. Die UNESCO setzte im glei­chen Jahr die Stadt auf ihre „Rote Liste“ der gefähr­deten Natur- und Kulturgüter, um inter­na­tio­nale Maßnahmen zur Rettung dieser Welter­be­stätte einzuleiten. Heute sind viele Gebäude wieder aufge­baut. Sie stehen neben Ruinen, für deren Restau­ra­tion die Mittel fehlen. Dennoch ist die Stadt, die von bis zu 1.894 Meter hohen Bergen umrahmt ist, ein faszi­nierender Ort geblieben.

Von Perast nach Orebić

189 km | 3:30 h

Ston

Längste Festungs­mauer in Europa
An der Landenge zwischen Pelješac und dem Fest­land  wurde schon unter römi­scher Herr­schaft die Sied­lung Stagnum errichtet. Reste eines römi­schen Kastells sind noch erkennbar. Auch die bis heute exis­tierenden Salzgärten entstanden schon in römi­scher Zeit. Wirk­lich impo­sant sind die Festungs­anlagen aus dem 14. Jahr­hun­dert. Es entstanden drei Kastelle und über 40 Türme. Sie waren durch eine fünf Kilometer lange Mauer verbunden, die als längste Festungs­mauer in Europa gilt. Ein Spaziergang auf der Mauer eröffnet weite Blicke über das Umland und das Meer.
B

Korcula

Juwel vor der Küste Süddalmatiens

Die fast 300 km² große Insel gilt als Juwel unter den vielen vor der Küste Süddalma­tiens. In der reich gegliederten Küsten­landschaft des 47 km langen und 8 km breiten Eilandes sind viele Bade­buchten versteckt.

Besonders schön ist die gleich­na­mige Insel­stadt, die auf einer felsigen, durch eine schmale Landzunge verbun­denen Halb­insel liegt – eine der wenigen geplanten Städte des euro­päi­schen Mittel­alters. Die Gassen zweigen in regelmäßigem Abstand von der Haupt­achse ab und sind so ange­legt, dass die Häuser sich im Sommer gegen­seitig Schatten spenden. Korcula hat eine bewegte Geschichte, in der nach­ein­ander Grie­chen, Römer, Goten, Seeräuber, Vene­zianer und Ungarn die Bühne betraten. Dass Marco Polo auf der Insel geboren wur­de, ist ein hartnä­c­kiges Gerücht, jedoch nicht bestä­tigt. Eine besondere Inselt­ra­di­tion ist der Säbeltanz, der mögli­cherweise an die Kämpfe zwischen Christen und Arabern erin­nert. Die Fähren fahren ausschliess­lich in der Hoch­saison regelmässig.

Zu Gast in einer ehemaligen Kapitänsresidenz in Orebić

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast
Die histo­ri­sche Kapi­tänsresidenz aus dem 17. Jahr­hun­dert in Orebić ist heute ein famili­en­geführtes 4-Sterne-Hotel, in dem neben der Geschichte des Hauses vor allem Eleganz, Bequem­lichkeit und tradi­tionelle Gastfreund­lichkeit gepflegt werden. Die Zimmer des Hotels sind individuell mit viel Liebe und Geschmack einge­richtet, wobei besonders darauf geachtet wur­de, Möbel, Stoffe und Accessoires zu verwenden, die den histo­ri­schen Charme des Hauses aufgreifen. Im hotel­ei­genen Restau­rant werden tradi­tionelle Speziali­täten nach einheimi­schen Rezepten und Weine von der Halb­insel Pelješac serviert.

Orebic

Hafen­städt­chen mit Bilder­buchpan­orama
Das Hafenstädtchen Orebic liegt auf der Südseite der Halb­insel Peljesac unter dem 961 Meter hohen Svetji Illija. Die auffal­lenden Steinhäuser in Orebic sind ehema­lige Kapitänsvillen. Die Familie Orebic, von der die Stadt und die Trink­was­ser­brunnen an der Prome­nade ihren Namen erhielten, ist auch heute noch allgegenwärtig. Über die Geschichte der Kapitänsfa­milien wird im Seefahrtmuseum der Insel erzählt. Von einem Franziskan­erkloster bietet sich dem Betrachter ein atembe­rau­bendes Panorama auf das Land.

Von Orebić nach Makarska

75 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
C

Makarska Riviera

üppige Vegetation vor malerischer Kulisse

Zwischen Breda und dem 60 km südöst­lich gelegenen Gradac zieht sich ein besonders schöner Küsten­streifen entlang, der nach dem Haup­tort Makarska gegenüber der Insel Brac benannt ist.

Vor der großar­tigen Kulisse des Biokovo Massivs gibt es zwischen den Kies­stränden auch einige Sand­strände – eine Selten­heit in Kroa­tien. Im Hinter­land wuchert üppige medi­ter­rane Vege­ta­tion. Der Natur­park Biokovo ist ideal für Bergwanderer. Wer die schmale asphal­tierte Straße auf seinen Gipfel (1.762 m) nimmt, wird mit einer phan­tas­ti­schen Aussicht belohnt.

Zu Gast in einem Hotel in Makarska

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 4-Sterne-Hotel liegt an der Ufer­pro­me­nade in Makarska, am Fuße des Biokovo-Gebirges, 50 Meter vom Meer und nur wenige Hundert Meter vom Haupt­platz mit Kirche entfernt. Die 45 Zimmer sind in einem hellen, klaren Stil einge­richtet und haben teilweise Meer­blick und/oder Balkon. Das reichhal­tige Früh­s­tücksbuffet wird auf der Terrasse mit Blick auf den Hafen ange­richtet.

Ein kleiner Pool steht allen Gästen zur Verfügung, ebenso ein Well­nessbe­reich. Mehrere Strände sind fußläufig erreichbar. In direkter Nach­bar­schaft und entlang der vor allem in den Sommermo­naten sehr belebten Prome­nade gibt es Cafés, Bars und Diskotheken.

Brac

Schwarzkiefern und Strände auf der größten Insel Dalma­tiens
Die Insel vor Split ist mit 40 Kilome­tern Länge und 12 Kilome­tern Breite die größte von Dalma­tien. Die höchste Erhe­bung ist die Vidova Gora mit 778 Metern, um den ein eindrucksvoller Wald mit dalma­ti­schen Schwarzkiefern wächst. Schon früh wur­de des weiße Kalk­stein abge­baut. Er wur­de im Palast des Diokle­tian in Split verbaut, aber auch im Reichstag von Berlin oder im Weißen Haus von Washington. Heute leben nur noch 14.000 Einwohner auf Brac. Dass es früher viel mehr gewesen sein müssen, sieht man an den vielen leer­ste­henden Häusern. Wenig bekannt ist die große Zahl an frühchrist­li­chen und altkroa­ti­schen Kirchen, die sich – meist in unweg­samem Gebiet und unbe­schildert – über die gesamte Insel verteilen.

Bol

Hafen­städt­chen mit Traum­strand
Das Hafen­städt­chen an der Südküste von Brac hat sich zum touris­ti­schen Zentrum der Insel entwi­ckelt – dank des Goldenen Horns, der zu den schönsten Stränden Kroa­tiens gehört. Der Strand hat die Form einer Sichel bzw. eines Hornes. Er ragt von der Insel einige hundert Meter ins Meer hinaus und besteht aus kleinen, runden Kiesel­steinen, die sich mit der Strö­mung über längere Zeit bewegen. Dabei verändert sich die Form des Strandes so, dass die Spitze mal in die eine, mal in die andere Rich­tung zeigt. Dieser Effekt wird durch die unter­schied­li­chen Wasser­strö­mungen und den unter­schied­li­chen Wasser­stand hervor­ge­rufen. An den Südhängen über Bol wird auf kleinen Terrassen Wein ange­baut.

Vidova Gora

Auf Maul­tier­pfaden zum höchsten Berg von Brac
Auf alten Maul­tier­pfaden geht es von einer Kiesgrube bei Bol auf den Vidova Gora, den mit 780 Metern höchsten Berg auf Brac. Der Weg ist steil, aber die Schwarzkiefern bieten Schatten. Zwischen­druch kommt man zu Aussichts­stellen, die mit zuneh­mender Höhe immer großar­tiger werden. Auf dem Gipfel steht ein Rast­haus. Dort hat man einen sensa­tionellen Fern­blick auf die Felsen der Insel, das Goldene Horn, bis zur Küste und den Nach­bar­in­seln. (hin und zurück: 10,3 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 610 Meter)

Von Makarska nach Sarajevo

204 km | 4:00 h
D

Sarajevo

Zu Gast in einem Hotel in Sarajevo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel gehört zu einem der bekann­testen Restau­rants Sarajevos und liegt an einem Hang mit traumhaftem Ausblick auf die Stadt. Jedes der Zimmer ist wohn­lich und individuell im tradi­tionellen bosni­schen Stil einge­richtet und komfor­tabel ausge­stattet. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­stück mit kalten und warmen Speisen ange­boten. Das Restau­rant serviert landesty­pi­sche Küche mit türki­schem Einschlag.



Sarajevo

Geschicht­s­träch­tige Haupt­stadt mit orthodoxen, muslimi­schen und katholi­schen Wurzeln
Die Haupt­stadt von Bosnien Herzegowina ist eine der inter­essan­testen und vitalsten Städte Europas. Schon in römi­scher Zeit verlief die Grenze zwischen Rom und Byzanz durch die Stadt. Seit Jahrhunderten leben hier Orthodoxe, Katholiken und Muslime zusammen. Mal war Sarajevo Konflikt­herd an der Schnitt­stelle dreier Kulturen, dann galt es wieder als Leucht­turm des Friedens und der Tole­ranz. Vom Bürger­krieg Anfang der 1990er Jahre hat sich die Stadt weitge­hend erholt und sich zu einer kosmo­poli­ti­schen euro­päi­schen Metro­pole entwi­ckelt, deren Bewohner – Serben, Bosniaken und Kroaten – glei­cher­maßen freund­lich sind.
Sehens­wert ist vor allem die Altstadt mit ihren gepflas­terten Gassen, Moscheen und Basaren. Wenn der Muezzin ruft, könnte man meinen, im Orient zu sein, wäre da nicht gleichzeitig das Geläut der Kirchen­glo­cken. Über die Miljacka führt die Lateiner­brücke, auf der 1914 der öster­rei­chisch-unga­ri­sche Erzherzog Ferdi­nand ermordet wur­de. Das Attentat war der Funke im Pulver­fass, der den Ersten Welt­krieg auslöste.
Die beein­dru­ckendste Sehens­wür­digkeit in Sarajevo ist jedoch das Histo­ri­sche Museum, das die Bela­ge­rung der Stadt durch die Serben von 1992 bis 1995 doku­men­tiert – mit Fotos von Opfern, mit Zeitungs­be­richten über Kriegsgreuel, mit Kriegsziga­retten und Kinderzeich­nungen, die viel Blut zeigen.

Baščaršija-Platz

Balkan-Atmo­sphäre inmitten der Altstadt
Im osma­nisch geprägten Teil der Altstadt schlägt das Herz von Sarajevo. In ihrer Mitte liegt der Baščaršija-Platz mit dem Sebilj-Brunnen. Gesäumt wird er von restau­rierten Gebäuden aus der Kaiserzeit, in denen sich Kaffee­häuser, Restau­rants und kleine Geschäfte und Handwerks­läden befinden. Hier kann man neben den typi­schen Souve­nirs auch teils noch Kugelschreiber aus Muni­ti­ons­resten finden.

Gallery 11/07/95

Doku­menta­tion des Bosni­en­krieges
Der unscheinbare Eingang täuscht. In einem relativ kleinen Ausstel­lungs­raum doku­men­tiert das Museum auf bewegende Weise den Bosni­en­krieg. Neben großen Schwarz-Weiß-Bildern in der Galerie sollte man sich unbedingt den Film ansehen, der mit Origi­nal­auf­nahmen ein realis­ti­sches Bild des Krieges und der Zerstörung von Sarajevo zeigt.

Von Sarajevo nach Dubrovnik

271 km | 5:00 h

Mostar

Christ­lich-muslimi­sche Stadt mit welt­be­rühmten Wahrzei­chen
Die Stadt im Süden von Bosnien und Herzegowina wird von der Neretva durch­flossen. Besonders bekannt ist ihr Wahrzei­chen Stari Most (Alte Brücke), eine rekon­stru­ierte mittel­alter­liche Bogenbrücke von 1556. Die geniale und anmu­tige Konstruk­tion wur­de von einem osma­ni­schen Architekten erdacht und verband das christ­liche mit dem muslimi­schen Viertel der Stadt. 1993 wur­de sie von kroa­ti­schen Truppen im Bosni­en­krieg zerstört.  Der Wieder­aufbau begann 1995 mit Unter­stützung der UNESCO, der Welt­bank und der Türkei. Im Brückenmuseum wird die lange Geschichte der Brücke nach­ge­zeichnet. In den nahe gelegenen Gassen drängen sich Geschäfte und Markt­stände. Eine schmale Treppe führt hinauf zum Minarett der Koski-Mehmed-Paša-Moschee, wo sich ein schöner Blick über die Stadt bietet.
E

Dubrovnik

„Perle der Adria“

Die Stadt im Süden Kroa­tiens wird wegen ihrer jahrhunder­te­langen Sonder­stel­lung und ihrer kulturellen Bedeu­tung auch „Perle der Adria“ genannt.

Neben vielen slawi­schen Dichtern, die die Stadt besungen haben, hat George Bern­hard Shaw hier sein Para­dies gefunden. Seit 1997 ist die gesamte Altstadt Welt­kultur­erbe der Unesco. Sie wird an drei Seiten vom Meer und an vier Seiten von mäch­tigen Festungs­mauern umgeben, inner­halb derer sich Sehens­wür­digkeiten und Kunst­schätze von Welt­rang finden. Über der Stadt, die zwischen dem 14. und dem 16. Jahr­hun­dert ihre Blüte als unabhängige Handels­me­tro­pole erlebte, liegt eine medi­terran-heitere Atmo­sphäre, die vor allem abends spürbar wird, wenn der Stadrum, die Haupt­achse der Stadt, zur Flaniermeile wird. Tags­über wird Dubrovnik allerdings oft von den Kreuzfahrt­schiffen ange­steuert, so dass sich viele Tages­be­su­cher in kurzer Zeit durch die Gassen drängen.

Zu Gast in einem alten Schloss in Dubrovnik

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel befindet sich in den Mauern des alten Schlosses der Familie Đorđević, das sein­erzeit von den Einwoh­nern Dubrovniks Piccola Venezia genannt wur­de.

Nachdem es 1914 von einem öster­rei­chi­schen Architekten gekauft worden war, wur­de es in ein Hotel umge­baut und hat heute insge­samt 163 modern einge­rich­tete Zimmer, die in zwei durch einen Korridor verbun­denen Flügeln liegen und teilweise in den schön ange­legten Garten mit Terrasse und Pool blicken. Die einzig­ar­tige Architektur und der zeit­ge­mäße Komfort stellen eine harmo­ni­sche Symbiose von Alt und Neu dar. Die Innen­stadt erreicht man bequem mit dem Bus, der nahe des Hotels hält.

Ausflug (OPTIONAL)

Stadtführung, 3 Stunden deutschsprachig

Anada Pehar stammt aus Dubrovnik und hat ihre Dolmet­scher-Ausbildung in Deutsch­land gemacht. Anschließend hat sie einen Kunst­handwerks­laden in in ihrer Heimat­stadt eröffnet.

Gern führt sie Gäste aus Deutsch­land durch die Altstadt von Dubrovnik und zeigt ihnen neben den klas­si­schen Sehens­wür­digkeiten auch die verborgenen. Ein großer Teil des Rundgangs führt über die Stadt­mauer, da man von oben fast ganz Dubrovnik über­sehen kann.

Festung Lovrijenac

Mäch­tige Burg am Rand der Altstadt
Hoch auf einem Felsen am Rande der Altstadt thront eine mäch­tige Festung aus dem 14. Jahr­hun­dert. Ihr drei­e­ckiger Grund­riss entspricht der Form des Felsens. Die brei­teste Fläche der bis zu zwölf Metern dicken Mauer diente früher der Vertei­digung des kleinen Hafens. Die Höhe der Festung ist nicht einheit­lich, sodass das Innere aus drei Terrassen besteht, alle mit einer Brust­wehr ausge­stattet. Ganz im Inneren befindet sich ein vier­e­ckiger Hof mit großen Gewölben. Wegen der schönen Aussicht und der unver­gleich­li­chen Atmo­sphäre finden hier die Dubrovniker Sommer­fest­spiele statt.

Franziskane­rapotheke

Dritt­äl­teste Apotheke der Welt
Sie gilt als die dritt­äl­teste Apotheke in Europa und ist wohl die älteste, die bis heute in Gebrauch ist.  Es roch nach Minze, Salbei und anderen Heil­pflanzen, aus denen die Franziskaner Arzneien herstellten. In der Klosterbibliothek finden sich Fachbücher über phar­mazeu­ti­sches Geheim­wissen, unter anderem die Mixtur einer Arznei, die ewige Jugend verheißt. Teile des Apotheken­inventars, vor allem aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert, werden im Klos­termuseum aufbe­wahrt, einem Saal aus der Renais­sance, der über den Kreuzgang zugäng­lich ist. Hier werden außerdem Gemälde alter Meister, Goldschmiede­arbeiten und alte Soutanen ausge­stellt

Dubrovnik Cablecar

Mit der Seil­bahn auf den Hausberg
412 Meter hoch ist der der Hausberg von Dubrovnik. Der Srd bietet eine phan­tas­ti­sche Aussicht über die Stadt und die Adria. Während des Bürger­kriegs 1991 besetzten serbi­sche Truppen den Berg und eröffneten das Feuer auf die Stadt. Dabei zerstörten sie die Seil­bahn und das Gipfelkreuz, das Napoleon gestiftet hatte. Heute sind beide wieder aufge­baut. Wer keine Lust auf die etwa einstün­dige Gipfel­be­steigung hat, kann daher wieder die Seil­bahn nehmen.

Über den Hausberg Srk

Wande­rung in den Sonnen­un­ter­gang
Wer mit der Seil­bahn von Dubrovnik auf den Hausberg Srk fährt, kann oben eine Rundwande­rung mit großar­tiger Aussicht machen. Die Stille und Weite auf dem Berg könnte in keinem größeren Kontrast stehen zu dem geschäf­tigen Treiben in der Altstadt. Oben trifft man kaum Menschen, dafür Rinder, Maul­esel und Pferde. Wer gegen Abend kommt, wird einen unver­gess­li­chen Sonnen­un­ter­gang erleben. (hin und zurück: 5,4 Kilometer, 1:40 Minuten, auf und ab: 140 Meter)

Mietwagenabgabe

Station: Dubrovnik Flughafen (Desk at Airport)

15 Tage
ab 1.649,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Sunny Cars Erlaubnis für Montenegro (vor Ort zu zahlen)
  • Sunny Cars Erlaubnis für Bosnien und Herzegowina (vor Ort zu zahlen)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

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Ihre Beratung
Stefanie Maier

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