Kroatien - eine Entdeckungsreise im eigenen Wagen

Slowenien, Kroatien, Bosnien

Immense Vielfalt auf engstem Raum

Von Deutschland fährt man über Österreich, Oberitalien bis nach Dubrovnik – und zurück über Bosnien und Slowenien. So bekommt man einen guten Eindruck von Südosteuropa, seinen traumhaften Landschaften und vitalen Städten.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Verona

Die Fahrt geht über Innsbruck und den mautpf­lich­tigen Brenner-Pass.
A

Verona

Urbanes Leben unter dem Balkon von Romeo und Julia

Die Stadt in einer Schleife der Etsch gilt als eine der glänzendsten unter den ober­i­talie­ni­schen Städten.

Die sommer­li­chen Opern­fest­spiele in der römi­schen Arena, die Kunst­schätze und Denkmäler, dazu edle Geschäfte und Restau­rants haben die Stadt zu einem Magneten für Touristen gemacht. Bereits unter den Römern war die Stadt mehr als nur ein Verkehrs­knoten. Später war Verona die Haupt­stadt des Gotenkö­nigs Theode­rich, der in die deut­sche Sagenwelt als Dietrich von Bern eingegangen ist. („Bern“ ist eine Verballhor­nung von „Verona“.) Bekannte Bewohner der Stadt waren u.a. Dante sowie Romeo und Julia. Besonders sehens­wert ist die Altstadt, deren urbanes Leben sich um herr­liche Plätze wie die Piazza dell'Erbe und die Piazza dei Signori konzen­triert.

Zu Gast auf einem Weingut bei Verona

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Auf halber Strecke zwischen den Wein­anbau­gebieten Valpo­li­cella und Soave liegt das Wein- und Olivengut, das neben landesty­pi­schen Weißweinen und Öl auch Marme­laden, Feigen und Honig produ­ziert.

Die Gäste­zimmer haben alle einen eigenen Eingang und bieten zum Teil einen schönen Blick über die Altstadt von Verona. Im Salon treffen sich abends die Gäste, um ein Glas Wein zu probieren. Im Sommer kann man im Schatten von Olivenbäumen dem Treiben der Innen­stadt und dem Fließen der Etsch zuschauen. Früh­stück wird bei dem meist milden Wetter in der Laube serviert.

Gardasee

Zitronen und Wein an Italiens größtem Binnensee
Seine Exis­tenz verdankt der größte Binnensee Italiens gewal­tigen Glet­scher­massen, die während der Eiszeit sein Bett fast 400 Meter tief ausge­ho­belt haben. Er liegt herr­lich am Rande der Alpen. Im Norden wirkt er wie ein Fjord, der zwischen dem steilen Monte Baldo Massiv und den Brescianer Alpen eingezwängt ist. Im Süden weitet er sich bis weit in die Po-Ebene aus. Da die im Norden vorge­la­gerten Dolo­miten kalte Winde abhalten, ist das Klima mild und medi­terran: Zitronen wachsen hier ebenso wie Oliven und Wein. Die hüge­lige Land­schaft im Süden eignet sich hervor­ra­gend zum Wandern oder Fahr­radfahren. Alljähr­lich besu­chen den See über fünf Millionen Touristen, sodass man in der Haupt­saison oft mit Staus auf den Ufer­straßen zu rechnen hat.

Soave

Klein­stadt zwischen Hügeln und Wein­gärten
Die kleine Stadt­ zwi­schen Verona und Vicenza liegt zwischen Hügeln und Wein­gärten, in denen der Soave Clas­sico ange­baut wird. Der trockene Weißwein mit dem samtigen Aroma gehört zu den bekann­testen Weinen Italiens. Der Name Soave hängt mit den Schwaben (Sueben) zusammen, die sich während der Völkerwande­rung in der lieb­li­chen Region nieder­ließen. Die Altstadt besitzt eine komplett erhal­tene Stadt­mauer mit 24 Türmen. Über ihr thront alles beherr­schend eine Skaliger­burg.

Punta San Vigilio

Landzunge im Gardasee mit Bade­bucht
Die kleine Landzunge zwischen Garda und Torri del Benaco am Fuße des Monte Baldo ragt in den Gardasee hinein. Die Punta, italie­nisch für Punkt bzw. Spitze, besteht heute aus der Villa Guari­enti di Brenzone, der Locanda San Vigilio mit einer Kirche glei­chen Namens und einem kleinen Hafen mit Café. Im Norden schließt sich die Baia delle Sirene (Bucht der Sirenen) an, die als schönste Bade­bucht des ganzen Sees gilt.

Von Verona nach Rabac

376 km | 5:00 h
Unmit­telbar nach der italie­nisch-slowe­ni­schen Grenze kommt man nach Lipica, der Herkunft der Lippizaner­pferde. Das tradi­ti­ons­reiche Gestüt kann besich­tigt ist immer noch eine grüne Oase in der südslowe­ni­schen Karst­landschaft und steht für Besich­tigungen offen.

Vicenza

Kunst- und Architektur­stadt am Rand der Po-Ebene
Die Kunst­stadt mit über 100.000 Einwoh­nern liegt etwa 60 km nordwest­lich von Venedig. Bekannt ist die Stadt für ihre Schmuck­waren- und Bekleidungs­indu­s­trie und für die Bauwerke des Renais­sancear­chitekten Andrea Palladio, die ihr den Rang eines UNESCO-Welterbes eintrugen. Vicenza gehört zu den reichsten Städten Italiens. Ein Spaziergang durch den Corso Palladio, die Pracht­straße der Stadt, und über die Piazza dei Signori ist wie ein Gang durch ein Open-Air-Museum.

Padua

Glor­reiche Univer­sität, Markt­platz im See
Laut Homer wur­de die Stadt 30 Kilometer west­lich von Venedig von Seefah­rern nach der Zerstörung von Troja gegründet. Damit wäre sie eine der ältesten Italiens. Jeden­falls gehörte sie in der römi­schen Kaiserzeit zu den reichsten Städten der Welt. Verwüs­tungen während der Völkerwande­rung haben jedoch nur wenig davon übrig gelassen. Im Spät­mit­tel­alter schaffte die Stadt, die durch ein Kanal­system mit den wich­tigsten Flüssen der Po-Ebene verbunden ist, den Wieder­auf­stieg. Dazu trug auch die glor­reiche Univer­sität bei, an der Albertus Magnus und Galileo Galilei gelehrt haben. Sehens­wert ist der alte Markt­platz, der von Wasser umgeben ist, und die Cappella degli Scrovegni mit einem Fres­kenzyklus über Maria und Jesus. Den Vater des Erbauers, den berüc­h­tigten Wucherer Regi­naldo Scrovegni, soll Dante in der Hölle getroffen haben.

Treviso

Lauben­gänge in der Altstadt
Die histo­ri­sche Altstadt von Treviso wird von einer Stadt­mauer umgeben und von idylli­schen Kanälen durch­zogenen. Dazwi­schen findet man Patri­zi­er­häuser aus dem 12. bis zum 14. Jahr­hun­dert, als die Stadt ihre Blüte erlebte, sowie Lauben­gänge und beschau­liche Plätze. Eine Spezialität der Küche ist der rote Radicchio.

Rilkeweg

Auf den Spuren eines deut­schen Dichters
Der spekta­kuläre Uferweg zwischen Duino und Sistiana ist nach Rainer Maria Rilke benannt. Der deut­sche Ly­riker schrieb während seiner Aufent­halte auf Schloss Duino zwischen 1912 und 1922 die insge­samt zehn Duineser Elegien, die Duino und seine Kliffe welt­weit bekannt machten. Das Schloss war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein litera­ri­scher Treff­punkt, an dem neben Rilke unter anderen auch Franz Liszt, Richard Strauss, Paul Valéry, Victor Hugo, Gabriele D’Annunzio, Mark Twain und Eleonora Duse sowie Mitglieder der kaiser­li­chen Familie wie Erzherzog Franz Ferdi­nand, Kaiserin Elisa­beth und Kaiser Franz Joseph I zu Gast waren. Der Rilkeweg trug wegen Rilkes ausge­dehnter Spaziergänge entlang der Steil­küste nach Sistiana bereits früh diesen Namen. (hin und zurück: 1:30 Stunde, 3 Kilometer, auf und ab: 40 Meter)

Triestiner Karst

Einsame Pfade im Hinter­land von Triest
Die Wande­rung ist eine Teile­tappe des Alpe Adria Fernwander­wegs. Sie führt durch den Karst von Triest, der hinsicht­lich seines Mikro­klimas, seiner Wildheit, Felskulissen und spekta­kulären Schluchten seines­glei­chen sucht. Auf einsamen Pfaden geht es durch Wälder und Buschhaine, durch hüge­liges Gelände wie durch Schluchten, über Hoch­pla­teaus und tiefe Täler, begleitet von kulturellen und histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten. (hin: 12 Kilometer, 5 Stunden, auf: 330 Meter, ab: 654 Meter)
B

Istrien

Hafenstädte, grüne Wälder, azurblaues Meer

Die Halb­insel im Nord­osten Kroa­tiens zeichnet sich durch abwechs­lungs­reiche Küsten, Pini­enwälder und Kiesbuchten aus.

Das azur­blaue, klare Meer ist von Mai bis in den Oktober zum Baden geeignet und erreicht im Hoch­sommer 25 °C. Kein Wunder, dass Istrien seit Titos Zeiten ein Eldo­rado für Wassersportler und Bade­ur­lauber ist. Zwischen Pula und Piran findet man zahlreiche idylli­sche Küsten­orte mit verwin­kelten Gassen, Cafés und Restau­rants. Im weniger bekannten Binnen­land blicken mittel­alter­lich anmu­tende Dörfer von grünen Hügeln herab. In der Kvarner Bucht liegen mehrere große Inseln, die man mit dem Boot errei­chen kann.

Zu Gast in eine Boutique-Hotel in Rabac

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das privat geführte Boutique-Hotel liegt in Rabac an Istriens östli­cher Küste. Alle 15 Zimmer und Suiten bieten durch große Fenster einen Blick auf die Bucht und das Adria­ti­sche Meer und sind hell und in klaren Linien einge­richtet, wodurch ein modernes, leichtes Ambi­ente geschaffen wird. Auf der großen Terrasse mit Meer­blick wird morgens das reichhal­tige Früh­stück ange­richtet. Die Lage des Hotels ist nahezu perfekt: direkt an der Prome­nade – aber trotzdem abseits des Trubels – und nur ein paar Minuten zu Fuß vom Orts­zentrum und schönen Bade­buchten entfernt. Der Pool eines nahe gelegenen Hotels kann mitge­nutzt werden.



Pula

7.000-jährige Stadt vor den Brioni-Inseln
Die Stadt an der Südspitze der istri­schen Halb­insel gehört mit ihrer 7.000-jährigen Geschichte zu den ältesten im Adriaraum und hat bis heute ein ganz eigenes Flair. Aus römi­scher Zeit sind noch bedeu­tende Bauten erhalten, z.B. das beein­dru­ckende Doppeltor und das Amphi­theater, das kaum kleiner ist als das Kolos­seum in Rom. Nachdem die rivali­sierenden Vene­zianer den Ort bis zur Bedeu­tungs­lo­sigkeit ruiniert hatten, erlebte Pula seinen Aufstieg in der Habsburger Monar­chie, als es zum wich­tigsten Hafen Öster­reichs aufstieg. Nost­algi­sche Kaffee­häuser wie des Kavana versprühen noch den Wiener Charme. West­lich von Pula liegen die Brioni Inseln – ein Para­dies mit grüner Vege­ta­tion und bizarren Klippen. Die Überfahrt startet von Fazana aus.

Riviera von Opatija

Habsburger Charme an der Kvarner Bucht
Der Küsten­ab­schnitt zwischen Rijeka im Norden und Plomin im Süden gehört zu den schönsten Istriens und der Kvarner Bucht. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Istrien zur öster­rei­chisch-unga­ri­schen Doppelmon­ar­chie gehörte, entdeckten Adlige und die Bourgeoisie die Schön­heiten und das milde Klima der Küsten­landschaft. Binnen kurzer Zeit entwi­ckelten sich Lovran und Opatija zu berühmten Winterku­r­orten, wo es von kaiser­li­chen Hoheiten und Aris­tok­raten wimmelte. Zwischen Lovran und Opatija gibt es einen auto­freien Spazierweg, den Lungomare, der direkt am Meer entlang führt.

Rovinj

Antikes Küsten­städt­chen auf einer Halb­insel
Das Küsten­städt­chen, dessen Anfänge bis in die Antike zurück­rei­chen, lag einst auf einer Insel, die im 18. Jahr­hun­dert durch Aufschüt­tung mit dem Fest­land verbunden wur­de. Damals entstand die Altstadt, die zu den schönsten und beein­dru­ckendsten auf Istrien gehört. In den male­ri­schen Altstadt­gassen könnte man sich leicht verirren, gäbe nicht der charak­te­ris­ti­sche Glock­en­turm hoch über den Häusern Orien­tie­rung. Das Herz der mittel­alter­li­chen Stadt schlägt an der Hafen­pro­me­nade mit zauber­haftem Ausblick auf die Altstadt und die Kata­rina-Insel. Seine eins­tige Bedeu­tung verdankt Rovinj der zentralen Lage an der Westküste, was den Ort ideal macht zur Erkundung von Istrien.

Von Rabac nach Tisno

331 km | 5:00 h
Unter­wegs kommt man an dem Natio­nal­park vorbei, der zwei wild­roman­ti­sche Schluchten in Meeresnähe schützt. Vom Park­zentrum bei Stari­grad-Pacle­nica beginnen viele Wander­wege.

Supe­tarska Draga

Yacht­hafen in stiller Bucht
Eines der ältesten Dörfer auf der Insel Rab ist aus einem 1059 gegrün­deten Benedikti­n­erkloster hervor­gegangen. Darauf deutet auch der Name hin: Supe­tarska Draga heißt: St. Petrus im Tal. Rund um das Dorf gibt es Sand- und Kies­strände, inzwi­schen auch einen Jacht­hafen mit mehren netten Restau­rants und Cafés. Vor allem ist die Bucht Lebens­raum für zahl­lose Zugvögel im Frühling und im Herbst.

Kampor

Best­er­hal­tenes Fischerdorf auf Rab
Das ehema­lige Fischerdorf auf der Insel Rab liegt im Norden, wo das Hinter­land noch bewaldet ist. Dundo heißt der ursprüng­l­iche Wald, durch den Wander- und Radwege führen. Von den Bade­stränden der Umge­bung ist Mel wegen seines feinen Sands hervor­zu­heben. In Kampor gibt es zudem eine der ältesten Bibliotheken und Archive mit kroa­ti­schen Schrift­stü­cken, die in diesem Teil der Adria zu finden sind. Im Kloster befindet sich heute ein ethnographi­sches Museum.

Lun

Uralte, wilde Olivenhaine
Nur ab und an kommen Ausflügler in den Ort im Norden der Halb­insel Lun – meist um Sonnen­un­ter­gänge zu erleben oder in den Restau­rants zu speisen. In der Umge­bung des Ortes wachsen in uralten Hainen über 80.000 Olivenbäume, von denen 1.500 unver­edelt, also wild, sind. Die wilden Bäume (olea oleaster) werden fünf bis acht Meter hoch und haben einen Durch­messer von mehr als 80 Zentime­tern. Nirgendwo an der Adria gibt es eine größere Häufung wilder Oliven. Die Bäume stehen unter Natur­schutz, die Haine wurden zu einem bota­ni­schen Reservat erklärt.

Durch den Wald Dundo

Stein­ei­chen, Schmetter­linge und stille Buchten
Auf der Halb­insel Kalifront hat sich Im Windschatten des Kamenjak ein Stein­ei­chen­wald mit üppiger Vege­ta­tion entwi­ckelt, wie er in Dalma­tien selten ist. Die immer­grünen Stein­ei­chen werden hier bis zu fünf Metern hoch – eine Selten­heit im Mittelmeer­raum. Ebenso lohnend sind die wenig besuchten Buchten entlang der Südküste der Halb­insel, wo man Rotwild oder Hasen begegnen kann, dazu Eidechsen, Schmetter­linge und Heuschre­cken. (hin und zurück: 16,3 Kilometer, 4:20 Stunden, auf und ab 170 Meter)

Auf den Kamenjak

Aussichtswande­rung auf den höchsten Berg von Rab
Die meisten Besu­cher kommen nach Rab des milden Klimas wegen. Aber nicht nur Strand­ur­lauber, sondern auch  Wanderer kommen auf ihre Kosten: Wer durch die Einöde am Kamenjak wandert, kann oben eine Aussicht aus 420 Metern über dem Meer genießen. Man sieht die Inseln im dalma­ti­ni­schen Zauber­licht, die Ebenen von Rab und eine weiße Stadt mit roten Dächern.(hin und zurück 9,1 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 420 Meter)
C

Dalmatien

Sonnenverwöhnte Küste zwischen Dubrovnik und Zadar

Das sonnenver­wöhnte Dalma­tien weist eine der schönsten Land­schaft Kroa­tiens auf. Über 1.200 Kilometer lang ist die Küste, die vor allem im Süden steil und schwer zugäng­lich ist.

Davor liegen über 900 Inseln, von denen die wenigsten bewohnt sind. Die Region reicht von Dubrovnik bis zum nörd­li­chen Zadar. Die Groß­stadt Split markiert das wirt­schaft­liche und poli­ti­sche Zentrum von Dalma­tien. Sonnenhung­rige werden von azur­blauem Meer, heime­ligen Buchten und roman­ti­schen Inseln empfangen. Für Kultur­in­ter­es­sierte gibt es viele Spuren der Römerzeit und von Byzanz zu besich­tigen.

Zu Gast in einem Hotel in Tisno

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das famili­en­geführte Hotel liegt an der Prome­nade von Tisno, nahe der Brücke, die die Insel Murter mit dem Fest­land verbindet.

Die vom Kulturmi­niste­rium der Republik Kroa­tien als Kulturgut anerkannte Unter­kunft stammt aus dem Jahr 1898 und wur­de von den heutigen Besitzern Ana und Tonci mit viel Liebe und Sorgfalt restau­riert. Heute hat das Haus neun Gäste­zimmer, bei deren Einrich­tung eine Kombi­na­tion aus modernem Komfort und tradi­tionellen Möbeln gelungen ist. Auf der Rück­seite des Hotels befindet sich eine Sonnen­ter­rasse mit kleinem Swimmingpool. Das Früh­stück ist reichhaltig und frisch. Die Altstadt von Tisno mit ihren Sehens­wür­digkeiten ist zu Fuß erreichbar; zudem ist der Ort ein guter Ausgangs­punkt für Ausflüge nach Šibenik und in den Natur­park Vransko jezero.

Sibenik

Male­ri­sche Altstadt an der Korna­ten­küste
Die Stadt an der Mündung des Krka gehört zu den schönsten an der östli­chen Adria. Sie ist durch einen 2,5 Kilometer langen natür­li­chen Kanal mit dem Meer verbunden. Die vene­zia­ni­sche Altstadt wird von einer einzig­ar­tigen Kathedrale beherrscht, die zum Welterbe der UNESCO erklärt wur­de. Treppen­gassen führen zu dem zweiten herausra­genden Bauwerk. einer impo­santen Festung, die über den Dächern der Altstadt thront. Der anstren­gende Aufstieg wird mit einer grandiosen Panora­ma­sicht über das Meer und die zahl­losen Inseln und Halb­in­seln belohnt.

Natur­park Vransko jezero

Süßwass­ersee und Vogel­pa­ra­dies
Der größte Süßwass­ersee Kroa­tiens hat eine Wasser­ober­fläche von 30 Quad­ratki­lome­tern und erstreckt sich parallel zur Küste, die stel­lenweise weniger als einen Kilometer entfernt ist. Die Sümpfe rings umher stehen unter Natur­schutz und sind ein wahres Vogel­pa­ra­dies. In der benach­barten Stadt Vrana finden am letzten August­wo­che­n­ende immer die „Ritter­tage von Vrana“ statt, ein Mittel­alter­spektakel mit Turnieren, Handwerksmärkten, Jongleuren und vielen Trachten.

Dalma­ti­ni­sches Ethno Dorf

Vom Alltag früherer Gene­ra­tionen
Ähnlich wie in einem Frei­lichtmuseum geht es um den Alltag und die Ernäh­rungs­weise früherer Gene­ra­tionen an der Dalma­ti­schen Küste. Von der 100 Jahre alten Wassermühle, die das Korn mahlte, bis hin zum Holz­ofen für das Brot wird die ganze lange Kette der Lebens­mit­telher­stel­lung vorgeführt. Daneben gibt es aus eine Schnapsbren­nerei und eine Manu­f­aktur für Olivenöl. Man kann selbstge­ba­ckenes Brot kaufen, haus­gemachten Schinken und Käste, aber im Restau­rant auch die Speziali­täten vom Grill essen.

Von Tisno nach Dubrovnik

316 km | 4:30 h
Die Strecke führt an der dalma­ti­schen Küste nach Südosten. Split, die kulturelle Haupt­stadt Dalma­tiens und zweitgrößte Stadt Kroa­tiens, lohnt einen Besuch. Besonders sehens­wert ist die Altstadt auf den Funda­menten des römi­schen Diokle­tian-Palastes.

Natio­nal­park Krka

Flederm­ausko­lo­nien, endemi­sche Fische und acht Wasser­fälle
Der Natio­nal­park schützt ein über 100 Quad­ratki­lometer Gelände rund um Fluss Krka, der dort auf einer Länge von 45 Kilome­tern über mehrere kleine und acht große Wasser­fälle stürzt. Im Natio­nal­park leben insge­samt etwa 860 Pflanzen­arten und 220 Tier­arten. Neben einer der größten Flederm­ausko­lo­nien Europas leben im Seebereich des Flusses und in den Sümpfen viele Amphibien-, Reptilien- und Fisch­arten, von den zehn nirgendwo anders vorkommen. Im Frühling und Herbst kommen rasten zahl­lose Vögel in Krka, das wegen der Arten­viel­falt als eines der wertvollsten Biotope Europas gilt.

Makarska Riviera

üppige Vege­ta­tion vor male­ri­scher Kulisse
Zwischen Breda und dem 60 km südöst­lich gelegenen Gradac zieht sich ein besonders schöner Küsten­streifen entlang, der nach dem Haup­tort Makarska gegenüber der Insel Brac benannt ist. Vor der großar­tigen Kulisse des Biokovo Massivs gibt es zwischen den Kies­stränden auch einige Sand­strände – eine Selten­heit in Kroa­tien. Im Hinter­land wuchert üppige medi­ter­rane Vege­ta­tion. Der Natur­park Biokovo ist ideal für Bergwanderer. Wer die schmale asphal­tierte Straße auf seinen Gipfel (1.762 m) nimmt, wird mit einer phan­tas­ti­schen Aussicht belohnt.

Ston

Längste Festungs­mauer in Europa
An der Landenge zwischen Pelješac und dem Fest­land  wurde schon unter römi­scher Herr­schaft die Sied­lung Stagnum errichtet. Reste eines römi­schen Kastells sind noch erkennbar. Auch die bis heute exis­tierenden Salzgärten entstanden schon in römi­scher Zeit. Wirk­lich impo­sant sind die Festungs­anlagen aus dem 14. Jahr­hun­dert. Es entstanden drei Kastelle und über 40 Türme. Sie waren durch eine fünf Kilometer lange Mauer verbunden, die als längste Festungs­mauer in Europa gilt. Ein Spaziergang auf der Mauer eröffnet weite Blicke über das Umland und das Meer.
D

Dubrovnik

„Perle der Adria“

Die Stadt im Süden Kroa­tiens wird wegen ihrer jahrhunder­te­langen Sonder­stel­lung und ihrer kulturellen Bedeu­tung auch „Perle der Adria“ genannt.

Neben vielen slawi­schen Dichtern, die die Stadt besungen haben, hat George Bern­hard Shaw hier sein Para­dies gefunden. Seit 1997 ist die gesamte Altstadt Welt­kultur­erbe der Unesco. Sie wird an drei Seiten vom Meer und an vier Seiten von mäch­tigen Festungs­mauern umgeben, inner­halb derer sich Sehens­wür­digkeiten und Kunst­schätze von Welt­rang finden. Über der Stadt, die zwischen dem 14. und dem 16. Jahr­hun­dert ihre Blüte als unabhängige Handels­me­tro­pole erlebte, liegt eine medi­terran-heitere Atmo­sphäre, die vor allem abends spürbar wird, wenn der Stadrum, die Haupt­achse der Stadt, zur Flaniermeile wird. Tags­über wird Dubrovnik allerdings oft von den Kreuzfahrt­schiffen ange­steuert, so dass sich viele Tages­be­su­cher in kurzer Zeit durch die Gassen drängen.

Zu Gast in einem alten Schloss in Dubrovnik

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel befindet sich in den Mauern des alten Schlosses der Familie Đorđević, das sein­erzeit von den Einwoh­nern Dubrovniks Piccola Venezia genannt wur­de.

Nachdem es 1914 von einem öster­rei­chi­schen Architekten gekauft worden war, wur­de es in ein Hotel umge­baut und hat heute insge­samt 163 modern einge­rich­tete Zimmer, die in zwei durch einen Korridor verbun­denen Flügeln liegen und teilweise in den schön ange­legten Garten mit Terrasse und Pool blicken. Die einzig­ar­tige Architektur und der zeit­ge­mäße Komfort stellen eine harmo­ni­sche Symbiose von Alt und Neu dar. Die Innen­stadt erreicht man bequem mit dem Bus, der nahe des Hotels hält.

Festung Lovrijenac

Mäch­tige Burg am Rand der Altstadt
Hoch auf einem Felsen am Rande der Altstadt thront eine mäch­tige Festung aus dem 14. Jahr­hun­dert. Ihr drei­e­ckiger Grund­riss entspricht der Form des Felsens. Die brei­teste Fläche der bis zu zwölf Metern dicken Mauer diente früher der Vertei­digung des kleinen Hafens. Die Höhe der Festung ist nicht einheit­lich, sodass das Innere aus drei Terrassen besteht, alle mit einer Brust­wehr ausge­stattet. Ganz im Inneren befindet sich ein vier­e­ckiger Hof mit großen Gewölben. Wegen der schönen Aussicht und der unver­gleich­li­chen Atmo­sphäre finden hier die Dubrovniker Sommer­fest­spiele statt.

Franziskane­rapotheke

Dritt­äl­teste Apotheke der Welt
Sie gilt als die dritt­äl­teste Apotheke in Europa und ist wohl die älteste, die bis heute in Gebrauch ist.  Es roch nach Minze, Salbei und anderen Heil­pflanzen, aus denen die Franziskaner Arzneien herstellten. In der Klosterbibliothek finden sich Fachbücher über phar­mazeu­ti­sches Geheim­wissen, unter anderem die Mixtur einer Arznei, die ewige Jugend verheißt. Teile des Apotheken­inventars, vor allem aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert, werden im Klos­termuseum aufbe­wahrt, einem Saal aus der Renais­sance, der über den Kreuzgang zugäng­lich ist. Hier werden außerdem Gemälde alter Meister, Goldschmiede­arbeiten und alte Soutanen ausge­stellt

Dubrovnik Cablecar

Mit der Seil­bahn auf den Hausberg
412 Meter hoch ist der der Hausberg von Dubrovnik. Der Srd bietet eine phan­tas­ti­sche Aussicht über die Stadt und die Adria. Während des Bürger­kriegs 1991 besetzten serbi­sche Truppen den Berg und eröffneten das Feuer auf die Stadt. Dabei zerstörten sie die Seil­bahn und das Gipfelkreuz, das Napoleon gestiftet hatte. Heute sind beide wieder aufge­baut. Wer keine Lust auf die etwa einstün­dige Gipfel­be­steigung hat, kann daher wieder die Seil­bahn nehmen.

Über den Hausberg Srk

Wande­rung in den Sonnen­un­ter­gang
Wer mit der Seil­bahn von Dubrovnik auf den Hausberg Srk fährt, kann oben eine Rundwande­rung mit großar­tiger Aussicht machen. Die Stille und Weite auf dem Berg könnte in keinem größeren Kontrast stehen zu dem geschäf­tigen Treiben in der Altstadt. Oben trifft man kaum Menschen, dafür Rinder, Maul­esel und Pferde. Wer gegen Abend kommt, wird einen unver­gess­li­chen Sonnen­un­ter­gang erleben. (hin und zurück: 5,4 Kilometer, 1:40 Minuten, auf und ab: 140 Meter)

Ausflug

Stadtführung, 3 Stunden deutschsprachig

Anada Pehar stammt aus Dubrovnik und hat ihre Dolmet­scher-Ausbildung in Deutsch­land gemacht. Anschließend hat sie einen Kunst­handwerks­laden in in ihrer Heimat­stadt eröffnet.

Gern führt sie Gäste aus Deutsch­land durch die Altstadt von Dubrovnik und zeigt ihnen neben den klas­si­schen Sehens­wür­digkeiten auch die verborgenen. Ein großer Teil des Rundgangs führt über die Stadt­mauer, da man von oben fast ganz Dubrovnik über­sehen kann.

Von Dubrovnik nach Sarajevo

263 km | 5:00 h

An der Neretva führt die Strecke nach Bosnien. Dabei kommt man über Mostar, das seit 1468 als türki­sche Vorposten auf dem Balkan ausge­baut wur­de.

Das berühm­teste Bauwerk ist die anmu­tige Brücke, die kroa­ti­sche und muslimi­sche Viertel verbindet. Als Sinnbild der Tole­ranz wur­de sie 1993 durch kroa­ti­schen Beschuss zerstört und ist seit seinem Wieder­aufbau 2004 Welterbe der UNESCO.

Mostar

Christ­lich-muslimi­sche Stadt mit welt­be­rühmten Wahrzei­chen
Die Stadt im Süden von Bosnien und Herzegowina wird von der Neretva durch­flossen. Besonders bekannt ist ihr Wahrzei­chen Stari Most (Alte Brücke), eine rekon­stru­ierte mittel­alter­liche Bogenbrücke von 1556. Die geniale und anmu­tige Konstruk­tion wur­de von einem osma­ni­schen Architekten erdacht und verband das christ­liche mit dem muslimi­schen Viertel der Stadt. 1993 wur­de sie von kroa­ti­schen Truppen im Bosni­en­krieg zerstört.  Der Wieder­aufbau begann 1995 mit Unter­stützung der UNESCO, der Welt­bank und der Türkei. Im Brückenmuseum wird die lange Geschichte der Brücke nach­ge­zeichnet. In den nahe gelegenen Gassen drängen sich Geschäfte und Markt­stände. Eine schmale Treppe führt hinauf zum Minarett der Koski-Mehmed-Paša-Moschee, wo sich ein schöner Blick über die Stadt bietet.
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Sarajevo

Zu Gast in einem Hotel in Sarajevo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel gehört zu einem der bekann­testen Restau­rants Sarajevos und liegt an einem Hang mit traumhaftem Ausblick auf die Stadt. Jedes der Zimmer ist wohn­lich und individuell im tradi­tionellen bosni­schen Stil einge­richtet und komfor­tabel ausge­stattet. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­stück mit kalten und warmen Speisen ange­boten. Das Restau­rant serviert landesty­pi­sche Küche mit türki­schem Einschlag.



Sarajevo

Geschicht­s­träch­tige Haupt­stadt mit orthodoxen, muslimi­schen und katholi­schen Wurzeln
Die Haupt­stadt von Bosnien Herzegowina ist eine der inter­essan­testen und vitalsten Städte Europas. Schon in römi­scher Zeit verlief die Grenze zwischen Rom und Byzanz durch die Stadt. Seit Jahrhunderten leben hier Orthodoxe, Katholiken und Muslime zusammen. Mal war Sarajevo Konflikt­herd an der Schnitt­stelle dreier Kulturen, dann galt es wieder als Leucht­turm des Friedens und der Tole­ranz. Vom Bürger­krieg Anfang der 1990er Jahre hat sich die Stadt weitge­hend erholt und sich zu einer kosmo­poli­ti­schen euro­päi­schen Metro­pole entwi­ckelt, deren Bewohner – Serben, Bosniaken und Kroaten – glei­cher­maßen freund­lich sind.
Sehens­wert ist vor allem die Altstadt mit ihren gepflas­terten Gassen, Moscheen und Basaren. Wenn der Muezzin ruft, könnte man meinen, im Orient zu sein, wäre da nicht gleichzeitig das Geläut der Kirchen­glo­cken. Über die Miljacka führt die Lateiner­brücke, auf der 1914 der öster­rei­chisch-unga­ri­sche Erzherzog Ferdi­nand ermordet wur­de. Das Attentat war der Funke im Pulver­fass, der den Ersten Welt­krieg auslöste.
Die beein­dru­ckendste Sehens­wür­digkeit in Sarajevo ist jedoch das Histo­ri­sche Museum, das die Bela­ge­rung der Stadt durch die Serben von 1992 bis 1995 doku­men­tiert – mit Fotos von Opfern, mit Zeitungs­be­richten über Kriegsgreuel, mit Kriegsziga­retten und Kinderzeich­nungen, die viel Blut zeigen.

Baščaršija-Platz

Balkan-Atmo­sphäre inmitten der Altstadt
Im osma­nisch geprägten Teil der Altstadt schlägt das Herz von Sarajevo. In ihrer Mitte liegt der Baščaršija-Platz mit dem Sebilj-Brunnen. Gesäumt wird er von restau­rierten Gebäuden aus der Kaiserzeit, in denen sich Kaffee­häuser, Restau­rants und kleine Geschäfte und Handwerks­läden befinden. Hier kann man neben den typi­schen Souve­nirs auch teils noch Kugelschreiber aus Muni­ti­ons­resten finden.

Gallery 11/07/95

Doku­menta­tion des Bosni­en­krieges
Der unscheinbare Eingang täuscht. In einem relativ kleinen Ausstel­lungs­raum doku­men­tiert das Museum auf bewegende Weise den Bosni­en­krieg. Neben großen Schwarz-Weiß-Bildern in der Galerie sollte man sich unbedingt den Film ansehen, der mit Origi­nal­auf­nahmen ein realis­ti­sches Bild des Krieges und der Zerstörung von Sarajevo zeigt.

Führung

Auf den Spuren des Bürgerkriegs (deutsch)

3:30 Stunden, englisch­spra­chig

Sarajevo stand im 20. Jahr­hun­dert gleich mehr­fach im Fokus der Welt­ge­schichte. Das Attentat von Sarajevo 1914 war Auslöser für den Ersten Welt­krieg. Nach dem Zerfall Jugo­slawiens tobte in den 1990ger Jahren der Bürger­krieg in Sarajevo besonders heftig. Wer verstehen will, was sich damals ereignet hat, sollte unbedingt an dieser privaten Führung teil­nehmen. Die Führer haben die Bela­ge­rung der Stadt selbst erlebt und bringen ihre Gäste im Wagen zu den wich­tigsten Plätzen. Unter anderem wird das Tunnelmuseum aufge­sucht. Der Eintritt muss vor Ort bezahlt werden. Gegen Aufpreis kann eine deutsch­spra­chige Führung ange­boten werden.

Von Sarajevo nach Dreznik Grad

338 km | 5:30 h

Man folgt der Bosna fluss­abwärts und dann der Lasva, einem Nebenarm, fluss­aufwärts. In dem engen Tal liegt Travnik mit seiner gut erhal­tenen Altstadt und der Festung der türki­schen Wesire, die hier 150 Jahre residiert haben.

Jajce liegt danach auf der Strecke. Die mittel­alter­liche Altstadt auf dem Hügel nord­öst­lich der spekta­kulären Plivia-Fälle (21 m hoch) ist von zwei Impe­rien geprägt, zu den es über 400 Jahre gehörte: dem osma­ni­schen und dem öster­rei­chisch-unga­ri­schen.

Travnik

Osma­ni­sche Festung im Lašva-Tal
Die Stadt im engen Tal der Lašva war im Mittel­alter eines der wich­tigsten Boll­werke des bosni­schen Staats, wovon noch heute die gut erhal­tene Festung zeugt. 150 Jahre lang residierte in der Altstadt ein Statt­halter des Sultans. Unter osma­ni­scher Herr­schaft blühten das Hand­werk und der Handel. Neben mehreren Moscheen – der Hasan-Aga-Moschee von 1549/50, der Hadži-Ali-Beg-Moschee von 1757/58, und der Sulejma­nija von 1816 befinden sich in Travnik auch zwei Uhrtürme aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Travniker Schafskäse hat eine besondere Berühmt­heit erlangt.

Jajce

Impo­santer Wasserfall in geschicht­s­träch­tiger Stadt
Die Stadt Jajce liegt auf einem Burg­berg mit großar­tiger Aussicht auf die umliegenden Waldgebirge. Südwest­lich der Altstadt stürzt die Pliva über einen etwa 20 Meter hohen Wasserfall in die Vrbas-Schlucht. Die 1396 gegrün­dete Stadt war Sitz des bosni­schen Königs. Die Blütezeit von Jajce endete mit der Erobe­rung durch das Osma­ni­sche Reich. Die meisten Denkmäler stammen aus dem Mittel­alter, darunter der Turm des Heiligen Lukas mit der dazugehö­rigen Kirche der Heiligen Maria. Sie wur­de nach der osma­ni­schen Erobe­rung zu einer Moschee umge­baut, ihr Glock­en­turm wur­de zum Minarett.
F

Plitwitzer Seen

Bären und Luchse im ältesten Nationalpark Kroatiens

Der größte und älteste Natio­nal­park Kroa­tiens schützt die einzig­ar­tige Kette aus 16 Seen, die über acht Kilometer wie Perlen anein­anderge­reiht und durch Wasser­fälle mitein­ander verbunden sind.

Der Park, der in Deutsch­land vor allem durch Karl-May-Verfil­mungen bekannt ist, beheimatet u. a. Brau­n­bären, Wölfe, Luchse und Wildkatzen. Zu der besonders vielfäl­tigen Flora und Fauna tragen die großen Klima- und Höhen­un­ter­schiede bei. Verschiedene Wander­wege führen durch den Park. Auf den größten Seen werden Bootsfahrten ange­boten.

Zu Gast in einem Hotel in Grabovac

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Anlage liegt ein wenig ab­seits der befah­renen Haupt­straße sechs Kilometer vom Natio­nal­park Plittwitzer Seen und knapp 20 Kilometer von dem male­ri­schen Städt­chen Slunj entfernt.

Neben dem großen Restau­rant gibt es einen kleineren Hotel­be­trieb mit 23 Zimmern. Trotz seines einfa­chen, motel­ähn­li­chen Charak­ters ist das Hotel das beste rund um die Plittwitzer Seen. Wer also die Wunderwelt von Plivice ken­nenlernen möchte, muss sich mit einer einfa­cheren Unter­kunft begnügen.

Wande­rung zu den oberen Seen

Wasser­fälle zwischen den Seen
Die Wande­rung führt zu den oberen Seen des Plittwitzer Seengebietes, wo die meisten der über 30 Wasser­fälle sind. Das letzte Stück wird mit der Fähre bewäl­tigt. (hin und zurück 8.3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 160 Meter)

Auf dem Jezero Kozjak

Bootsfahrt über den größten See
Der größte See des Natio­nalparks wird von Motorbooten befahren, die Besu­cher zum Eingang 2 und zum Rast­platz 3 bringen. Die Fahrt über den gut zwei Kilometer langen See dauert 15 Minuten und kann mit einer Wande­rung am Ufer zurück verbunden werden. Das Schiff fährt alle 30 Minuten und bietet Platz für 100 Passagiere. Vor dem Einsteigen in die Boote findet eine Ticket­über­prüfung statt. Die Boote sind auf beiden Seiten offen, sodass man die Aussicht genießen kann. Die Motoren der Schiffe sind sehr leise, also stören keine Moto­renge­räu­sche die Stille, und die Überfahrt kann als Teil der Route genossen werden. Eine außergewöhn­liche Attrak­tion ist die Stefanie Insel mit ihrer ellip­ti­schen Form.

Plješevica

Berg­land zwischen Bosnien und Kroa­tien
Der Gebirgszug zwischen Bosnien-Herzegowina und Kroa­tien zieht sich von den Plitvicer Seen und dem Gebirge Mala Kapela im Norden über 40 Kilometer bis Gračac im Süden. Der höchste Punkt des Gebirges ist der Gipfel Ozeblin (1.657 m) im südli­chen Teil bei Donji Lapac. Nur wenige Straßen durch­queren das einsame Gebirge mit der Flugzeugkaverne Željava. Ihre Hallen und Gänge waren in das Gebirge Plješevica gegr­aben, um einen sicheren Luftwaffen­stütz­punkt zu erhalten. Ein Wanderweg führt zum Gebirgs­kamm, der die Grenze zu Bosnien markiert. (Hin und zurück 13,8 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 970 Meter)

Von Dreznik Grad nach Ljubljana

247 km | 3:30 h
Nachdem man die kroa­tisch-slowe­ni­sche Grenze passiert hat, kann man einen Abste­cher nach Otocec ob Krki machen. Das mittel­alter­liche Schloss residiert auf einer Fluss­insel in der Krka, die durch eine lieb­liche Hügel­landschaft mäandriert.

Karlovac

Sommer­li­ches Bier­fest in altöst­er­rei­chi­scher Festung
Die Stadt an vier Flüssen – Korana, Kupa, Mrežnica, Dobra – wur­de im 16. Jahr­hun­dert vom stei­ri­schen Erzherzog Karl II. als Mili­tär­fes­tung gegründet. So sollte der Verkehrs­kno­ten­punkt zwischen Öster­reich und der Adria vor den Türken geschützt werden. Noch heute ist der sechs­e­ckige, sternför­mige Grund­riss zu erkennen. Der älteste Teil von Karl­stadt stammt jedoch aus dem 13. Jahr­hun­dert. In Dubovac sind noch die ­Kirche Presveto Trojstvo (Heilige Drei­ei­nigkeit) sowie das Franziskan­erkloster erhalten. Im Stadt­museum werden alte Hand­werke vorge­stellt, dazu Speisen nach alten Rezepten. Im Sommer kann man das tradi­tionelle Bier­fest besu­chen oder sich im Fluss Korana im Badeort Fogi­novo Kupalište erfri­schen.

Bota­ni­scher Garten von Zagreb

Harmo­ni­sche Viel­falt exoti­scher Pflanzen
Der Bota­nički vrt liegt in der Verbindung zwischen den beiden Schen­keln des Grünen Zagreber Hufei­sens und ist von November bis April geschlossen. Der Park ist etwa fünf Hektar groß. Rund 10.000 Pflanzen­arten gedeihen hier, darunter etwa 1.800 exoti­sche Gewächse aus der ganzen Welt, haupt­säch­lich jedoch aus Asien. Auf schön ange­legten Pfaden kann man zwischen Nadelhölzern, künst­li­chen Gewäs­sern, Pavillons und Gewächs­häusern der Univer­sität flanieren und die harmo­ni­sche Viel­falt der Bäume, Sträu­cher und Blumen bewundern. In besonderen Teichen werden Wasser­pflanzen gezüchtet.

Regent Espla­nade

Legendäres Hotel am Orient-Express
Das Grand Hotel ist eines der legendären Bauwerke in Zagreb und hat bei den Bewoh­nern der Stadt beinahe denselben Stel­lenwert wie der Dom oder das Natio­nal­theater. 1925 wur­de Zagreb durch das Hotel zu einer wich­tigen Station des Orient-Express. Berühmte Persön­lichkeiten wie Charles Lindbergh, Josephine Baker oder Eliza­beth Taylor waren hier schon zu Gast. Nach einer längeren Renovie­rung wur­de es 2004 wieder eröffnet.
G

Ljubljana

Hauptstadt Sloweniens mit k.u.k.-Charme

Die Stadt mit dem deut­schen Namen Laibach, wur­de von den Römern gegründet und gehörte von 1278 bis 1919 zu Habsburg und danach zu Jugo­slawien.

Seit 1991 ist sie Haupt­stadt des selb­stän­digen Slowe­niens. Bis heute wirkt die Stadt wie eine öster­rei­chi­sche Klein­stadt mit medi­ter­ranem Flair. Dazu tragen die vielen Cafés, das milde Klima und urbane Leben um die Burg und in der Altstadt bei. Im August gibt es viele Musikver­an­stal­tungen im Freien. Sehens­wert ist der Markt, besonders am Samstag, rund um die St.-Nikolai-Kirche. Nicht über­sehen sollte man dabei den unter den Kolon­naden versteckten Fisch­markt und einen Sonderbe­reich im Gebäude gegenüber den Kolon­naden. Sams­tags findet ein Kunst­floh­markt zwischen den drei Brücken und der Brücke Cevljarski most statt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Ljubljana

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das char­mante Hotel liegt umgeben von einem schönen Garten mitten in der Altstadt von Ljubljana. Die Zimmer sind in modernem Design gemüt­lich einge­richtet und bieten vieles für einen ange­nehmen Aufent­halt: flau­schige Bett­de­cken, kusche­lige Bade­mäntel und Fußbo­den­heizung im Bad.

Im ältesten Teil des Gebäudes befindet sich die Lounge, von der man Blick auf den berühmten Herkulesbrunnen hat. Am Morgen wird hier das Früh­stück serviert, am Tag ist es ein Platz, der zum Verweilen einlädt. Restau­rants für das Abend­essen sind fußläufig erreichbar.

Skofja Loka

Entzü­ckende Altstadt mit tausendjäh­riger Tradi­tion
Mitten in den Juli­schen Alpen liegt das 1.000-jährige Skofja Loka mit einer entzü­ckenden Altstadt. Im ehema­ligen Bischofs­pa­last über dem Unteren Platz (spodnji trg) ist heute ein Museum. Die Kapu­zi­ner­brücke wur­de auf Initia­tive des Bischofs Leopold im 14. Jahr­hun­dert gebaut, der kurz nach Fertig­stel­lung auch ihr erstes Opfer wur­de: Er stürzte bei einem Ritt über die geländer­lose Brücke von ihr hinunter in den Bach und ertrank. Seit 1888 besitzt sie ein Eisenge­länder und eine Statue des Brücken­hei­ligen Nepomuk.

Šmarna gora (667m)

Weit­blicke und eine Wehr­kirche auf dem Hausberg von Ljubljana
Wer auf den Hausberg von Ljubljana steigt, wird mit einer herr­li­chen Aussicht auf die Steiner Alpen und Juli­schen Alpen belohnt. Auf dem Gipfel steht neben einem Gast­haus eine Barock­kirche aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die älteste Sehens­wür­digkeit aber ist die Pest­säule, die von Über­lebenden aufge­stellt wur­de. Kurz vor dem Gipfel läuten die vorüberge­henden Wanderer eine Glocke, die verborgene Wünsche erfüllen soll. Der Rückweg geht über die Grmada, wo während der Türken­ein­fälle Bergfeuer als Gefahrzei­chen angezündet wurden. (hin und zurück: 5,3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 340 Meter)

Von Ljubljana nach Hause

Der Karawan­ken­tunnel führt von Slowe­nien nach Kärnten. Von dort fährt man durch den Tauern­tunnel ins Salzburger Land.
15 Tage
ab 1.419,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
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  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
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