Dalamtien und Kroatien: Übernachten in Strandvillen und Stadtpalästen
Krka Wasserfall

Istrien und Dalmatien

Mehr als Badestrände

Die Reise im eigenen Wagen führt über Slowenien nach Kroatien. Die Strecken sind kurz, die Orte vielseitig und die Unterkünfte stilvoll und erholsam.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Spodnja Idrija

A

Ternowaner Wald

Am Fuß der Julischen Alpen

Trnovski gozd heißt wört­lich über­setzt Dorn­wald. So nennen die Slowenen den Ternowaner Wald, ein Mittelgebirge, das sich südlich an die Juli­schen Alpen anschließt.

Es liegt in der Übergangszone zwischen dem mittel­eu­ro­päi­schen und dem medi­ter­ranen Natur­raum. Wegen der hohen Nieder­schläge wächst in dem nur spär­lich besiedelten Gebiet ein dichter Wald. Viele seltene Tiere und Pflanzen leben hier, weshalb Trnovski gozd zur Natura 2000 gehört, einem Netz von besonderen Schutzgebieten inner­halb der Euro­päi­schen Union.

Zu Gast in einem Landpalais bei Spodnja

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Klöp­pel­spitzen, Holzschnitze­reien, eine hundertjäh­rige Obstwiese und frisches Brot aus dem Ofen: Der Aufent­halt auf dem tradi­tionellen Gutshof am Idrijca-Fluss gleicht einer kleinen Zeit­reise in die Welt des Land­adels im 19.

Jahr­hun­dert. Auch die Küche orien­tiert sich an alten Rezepten und verwendet markt­fri­sche Produkte. Zu den landesty­pi­schen Gerichten werden Spitzenweine aus dem nahen Vipava Tal ange­boten. Während die unteren Räume des Herren­hauses für den Tages­auf­ent­halt vorge­sehen sind, befinden sich die antik möblierten Zimmer im ersten Stock. Im Park gibt es viele schat­tige Sitzmög­lichkeiten, die zum Lesen oder Faulenzen einladen. Moun­tai­nbiking, Wandern, Reiten und Wild­was­sersport­arten sind möglich, Gleit­schirmflüge werden auf Wunsch arrangiert.

Slowe­nien

Spekta­kuläre Alpen­gipfel, vene­zia­ni­sche Küsten
Als 2004 das kleine Land zwischen Öster­reich, Italien und Kroa­tien der Euro­päi­schen Union beitrat, erfüllte sich für die Slowenen ein Traum.  Bis heute ist es der fort­schritt­lichste und den Staaten, die aus der Republik Jugo­slawien hervor­gegangen sind. Obwohl es kaum größer ist als Rhein­land Pfalz und nur halb so viel Einwohner hat, gibt es viele Landschafts­formen. Mit spekta­kulären Alpen­gipfeln, vene­zia­ni­scher Küste und anmu­tigen Weinbergen im Hinter­land ist es ein lohnendes Reise­ziel.

Natio­nal­park Triglav

Berg­seen und Wasser­fälle in alpiner Bergwildnis
Der einzige Natio­nal­park Slowe­niens ist ein Para­dies für Alpi­nisten, Bota­niker, Kajakfahrer und Wanderer. In der fast unbe­rührten Gebirgs­welt gedeihen seltene Pflanzen und Tiere, darunter Steinböcke, Luchse und Brau­n­bären. Benannt ist der Park nach seinem höchsten Berg, dem sagen­umwobenen Triglav , der mit 2.864 Metern Höhe auch der höchste Berg Slowe­niens ist. Von seinem Gipfel aus kann man bis zum Groß­glockner im Nordwesten schauen, während man im Westen die Dolo­miten liegen sieht. Stille Glet­scher­seen ruhen in eiszeit­li­chen Mulden. Über steile Felsklippen stürzen Wasser­fälle herab. Über 7000 Kilometer Wander­wege mit zahlrei­chen Schutzhütten und Gast­höfen erschließen den Park.

Idrija

Höhlenburgen und wilde Seen im Karstgebirge
Die einzige Stadt zwischen den Wiesen und Weiden des Karstgebirges west­lich von Ljubljana lebte von der Spitzenklöp­pelei und dem Bergbau. Obwohl in einsamer Land­schaft zwischen 600 und 850 Höhenme­tern gelegen, sind viele Sehens­wür­digkeiten Slowe­niens in Tages­ausflügen zu errei­chen. In der Nähe führt ein reizvoller Wanderweg am Idrijca-Kanal entlang zum Wilden See. Die spekta­kuläre Höhlenburg von Predamski Grad liegt 40 Kilometer südlich, ebenso die Tropf­steinhöhlen von Postojnska jama, einem der größten Naturwunder der Erde.

Auf den Vogel (1922 m)

Aussichtsreiche Höhenwande­rung abseits eines Skigebiets
Der Weg beginnt mit einer Seil­bahn­auffahrt von Ukanc zu einem Skihotel, führt dann aber rasch weg von den Pisten und Liften. Ziel ist der Vogel, ein leicht erreichbarer Aussichtsgipfel mit tollem Blick zum Triglav und in die wilde Karst­ho­c­h­e­bene der Komna. (hin und zurück: 12,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Von Spodnja Idrija nach Slunj

227 km | 4:30 h
Die Strecke führt auf kleinen Straßen nach Südosten. Bei Babno Polje kommt man über die Grenze nach Kroa­tien.

Zentralk­roa­tien

Histo­ri­sche Provinz zwischen Istrien und Dalma­tien
Die bergige Region, die auch Alt-Kroa­tien oder Kernk­roa­tien genannt wird, ist den meisten Reisenden nur als Durch­gangs­land zwischen Istrien und Dalma­tien bekannt. Nur zu wenigen Orten findet sich ein Eintrag in den Reiseführern, darunter die Plittwitzer Seen. Die Bevöl­ke­rungs­dichte gehört zu den nied­rigsten in Europa. Die Region reicht von der Kvarner Bucht bis zur Haupt­stadt Zagreb und umfasst die Tief­ebene um Zagreb, die Dina­ri­schen Berge und einen Küsten­streifen in der Kvarner Bucht.

Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unter­irdi­schen Gängen
Die roma­ni­sche Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert duckt sich unter einem über 100 Meter hohen Felsen in einen Höhlen­ein­gang. Sie war eine ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmög­lichkeiten boten. So wur­de sie im 15. Jahr­hun­dert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Bela­ge­rung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.

Höhlen von Postojna

Unter­irdi­sche Märc­henwelt der Adelsberger Grotten
Postojna ist das Tor zu einem welt­weit einma­ligen Höhlen­system. Unter einer hundert Meter dicken Kalk­stein­schicht verbirgt sich eine Märc­henwelt aus bizarren Tropf­steinen und unter­irdi­schen Seen. Der erschlos­sene und ganzjährig für den Tourismus geöffnete Teil umfasst über 20 Kilometer an Höhlen­gängen und wird zum Teil mit einem Zug befahren. Besonders beein­dru­ckend sind die von der UNESCO als Welt­natur­erbe geschützten Höhlen von Škocjan und in Italien die Grotta Gigante.

Berg Klek

Sagen­umwobener Aussichtsberg
Der markante Gipfel im Osten des Velika-Kapela-Massivs sieht von jeder Seite anders aus und hat seit jeher die Fantasie der Menschen ange­regt. Manchen erscheint die Spitze wie der Kopf eines Riesen. Mythen und Legenden verbinden sich mit ihm. So sollen sich dort einst Hexen versammelt haben. Bei guten Wetterbedingungen kann man von seiner Spitze aus das 100 Kilometer entfernte Zagreb sehen. Die wilde Schön­heit des Berges hat den Grazer Professor Johannes Frischauf Ende des 19. Jahrhunderts zur Gründung des Kroa­ti­schen Alpi­nis­tenver­eins inspi­riert. Noch heute trägt der Verein den Klek im Wappen.
B

Plitwitzer Seen

Bären und Luchse im ältesten Nationalpark Kroatiens

Der größte und älteste Natio­nal­park Kroa­tiens schützt die einzig­ar­tige Kette aus 16 Seen, die über acht Kilometer wie Perlen anein­anderge­reiht und durch Wasser­fälle mitein­ander verbunden sind.

Der Park, der in Deutsch­land vor allem durch Karl-May-Verfil­mungen bekannt ist, beheimatet u. a. Brau­n­bären, Wölfe, Luchse und Wildkatzen. Zu der besonders vielfäl­tigen Flora und Fauna tragen die großen Klima- und Höhen­un­ter­schiede bei. Verschiedene Wander­wege führen durch den Park. Auf den größten Seen werden Bootsfahrten ange­boten.

Zu Gast in einem Ferienhaus in Rastoke

2 Nächte | 1x Apartment | Ohne Verpflegung

Das Feri­en­haus liegt male­risch am Fluss Slunjčica, in der kleinen Sied­lung Rastoke, nahe des Städt­chens Slunj und 30 Kilometer von den Plitwitzer Seen entfernt.

Die kleinen Häuser, die alten Mühlen, die auch heute noch in Betrieb sind, und die zahlrei­chen Wasser­fälle bilden eine idylli­sche Einheit inmitten der grünen Land­schaft. Das Haus mit zwei Schlafzimmern ist modern und zur Selbst­ver­pfle­gung ausge­stattet, und unter einem Lindenbaum direkt am Fluss kann man die Aussicht genießen. Die Besitzer betreiben eine mehrere Jahrhunderte alte Wassermühle, in der unter­schied­liche Getrei­desorten gemahlen werden, die sie zur Herstel­lung von tradi­tionellen Produkten wie Maisbrot, Fladenbrot und Polenta nutzen. Diese kann nach Absprache gerne besich­tigt werden.

Bosnien-Herzegowina

Vielvöl­ker­staat im Dina­ri­schen Gebirge
Der Staat mit Bosnien im Norden und der Herzegowina im Süden ist 1995 aus der ehema­ligen Republik Jugo­slawien hervor­gegangen. Bis auf den flachen Norden, der zur Unga­ri­schen Tief­ebene gehört, und der adria­ti­schen Küsten­region liegt das Staats­gebiet fast voll­ständig im Dina­ri­schen Gebirge, einer bewal­deten Mittelgebirgs­landschaft, die bis auf 2.400 Meter ansteigt. Die Bevöl­ke­rung ist multi­eth­nisch und multire­ligiös: 50 Prozent der Einwohner sind muslimi­sche Bosniaken, 30 Prozent orthodoxe Serben und 15 Prozent katholi­sche Kroaten. Daneben gibt es Roma und Juden und solche, die sich keiner Gruppe zuordnen. Seit dem Bürger­krieg 1990/91 ist die Bevöl­ke­rung stark rück­läufig, was an einer extrem nied­rigen Gebur­ten­rate und der hohen Auswande­rung liegt.

Plješevica

Berg­land zwischen Bosnien und Kroa­tien
Der Gebirgszug zwischen Bosnien-Herzegowina und Kroa­tien zieht sich von den Plitvicer Seen und dem Gebirge Mala Kapela im Norden über 40 Kilometer bis Gračac im Süden. Der höchste Punkt des Gebirges ist der Gipfel Ozeblin (1.657 m) im südli­chen Teil bei Donji Lapac. Nur wenige Straßen durch­queren das einsame Gebirge mit der Flugzeugkaverne Željava. Ihre Hallen und Gänge waren in das Gebirge Plješevica gegr­aben, um einen sicheren Luftwaffen­stütz­punkt zu erhalten. Ein Wanderweg führt zum Gebirgs­kamm, der die Grenze zu Bosnien markiert. (Hin und zurück 13,8 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 970 Meter)

Von Slunj nach Trogir

263 km | 3:30 h
Nachdem man wieder an die Küste gelangt ist, kommt man in den Natio­nal­park, der zwei wild­roman­ti­sche Schluchten schützt, die sich nahe dem Meer tief ins Gebirge eingegr­aben haben. Vom Park­zentrum bei Stari­grad-Pakle­nica beginnen viele Wander­wege.

Wande­rung zu den oberen Seen

Wasser­fälle zwischen den Seen
Die Wande­rung führt zu den oberen Seen des Plittwitzer Seengebietes, wo die meisten der über 30 Wasser­fälle sind. Das letzte Stück wird mit der Fähre bewäl­tigt. (hin und zurück 8.3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 160 Meter)

Auf dem Jezero Kozjak

Bootsfahrt über den größten See
Der größte See des Natio­nalparks wird von Motorbooten befahren, die Besu­cher zum Eingang 2 und zum Rast­platz 3 bringen. Die Fahrt über den gut zwei Kilometer langen See dauert 15 Minuten und kann mit einer Wande­rung am Ufer zurück verbunden werden. Das Schiff fährt alle 30 Minuten und bietet Platz für 100 Passagiere. Vor dem Einsteigen in die Boote findet eine Ticket­über­prüfung statt. Die Boote sind auf beiden Seiten offen, sodass man die Aussicht genießen kann. Die Motoren der Schiffe sind sehr leise, also stören keine Moto­renge­räu­sche die Stille, und die Überfahrt kann als Teil der Route genossen werden. Eine außergewöhn­liche Attrak­tion ist die Stefanie Insel mit ihrer ellip­ti­schen Form.

Zadar

Mittel­alter­liche Altstadt auf einer Halb­insel
Die größte Stadt in Nord­dalma­tien war bereits in präh­is­to­ri­scher Zeit ein bedeu­tender Seehafen und Handels­platz. Seine Blüte erlebte Zadar zwischen dem 11. und dem 15. Jahr­hun­dert. Die befes­tigte Altstadt auf einer Landzunge ist dement­spre­chend reich an histo­ri­schen Bauten. Zwischen dem Landtor, der mäch­tigen Zitadelle und rund um die bedeu­ten­dsten Kirchen Kroa­tiens ist das Leben besonders bunt. Zahlreiche Geschäfte säumen die Gassen; in der Fisch­markt­halle wird vom frühen Morgen bis zum Mittag fang­fri­scher Fisch ange­boten. Wer an einem Sommer­a­bend in der Stadt ist, sollte versu­chen, ein Konzert in der Sveti Donat zu besu­chen. Die Akustik in der massigen Kirche aus dem 9. Jahr­hun­dert ist außergewöhn­lich.
C

Dalmatien

Sonnenverwöhnte Küste zwischen Dubrovnik und Zadar

Das sonnenver­wöhnte Dalma­tien weist eine der schönsten Landschaften Kroa­tiens auf. Über 1.200 Kilometer lang ist die Küste, die vor allem im Süden steil und schwer zugäng­lich ist.

Davor liegen über 900 Inseln, von denen die wenigsten bewohnt sind. Die Region reicht von Dubrovnik bis zum nörd­li­chen Zadar. Die Groß­stadt Split markiert das wirt­schaft­liche und poli­ti­sche Zentrum von Dalma­tien. Sonnenhung­rige werden von azur­blauem Meer, heime­ligen Buchten und roman­ti­schen Inseln empfangen. Für Kultur­in­ter­es­sierte gibt es viele Spuren der Römerzeit und von Byzanz zu besich­tigen.

Zu Gast in einem Hotel in Trogir

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das klas­si­sche Stein­haus liegt direkt am Meer auf der Insel Čiovo, 350 Meter von der Altstadt von Trogir entfernt, und beherbergt seit 2016 ein modernes Hotel.

Bei der Restau­rie­rung wur­de darauf geachtet, Komfort und modernes Design mit dem ursprüng­l­i­chen, rustikalen Charme des Hauses in Einklang zu bringen. So sieht man in den Zimmern noch die origi­nalen Steinwände, wohingegen die Einrich­tung von schlichter Eleganz zeugt. Das Hotel hat ein eigenes Restau­rant, das dalma­ti­ni­sche Speziali­täten serviert. Der Jacht­hafen von Trogir liegt 200 Meter, die Festung Kamer­lengo 300 Meter vom Hotel entfernt.

Trogir

Mittel­alter­liche Stadt an der Adria
Dalma­tien kann gleich mit mehreren mittel­alter­li­chen Städten aufwarten, doch die schönste von allen ist Trogir. Die Stadt 25 Kilometer west­lich von Split ist von einer wuch­tigen Mauer umschlossen, inner­halb derer verwin­kelte Gassen an vene­zia­ni­schen Palazzi, Kirchen und Bürger­häusern vorbei­führen. Seit 1997 ist die Altstadt von Trogir, die zwischen dem 13. und dem 17. Jahr­hun­dert entstanden ist, Welt­kultur­erbe. Besonders sehens­wert sind das Landtor im Norden mit einer Statue des Stadt­pa­trons und die Kathedrale Sveti Lovro mit ihrem Hauptportal aus dem 13. Jahr­hun­dert. Wegen des Schiffsver­kehrs badet man am besten an der Bucht Saldun.

Sibenik

Male­ri­sche Altstadt an der Korna­ten­küste
Die Stadt an der Mündung des Krka gehört zu den schönsten an der östli­chen Adria. Sie ist durch einen 2,5 Kilometer langen natür­li­chen Kanal mit dem Meer verbunden. Die vene­zia­ni­sche Altstadt wird von einer einzig­ar­tigen Kathedrale beherrscht, die zum Welterbe der UNESCO erklärt wur­de. Treppen­gassen führen zu dem zweiten herausra­genden Bauwerk: einer impo­santen Festung, die über den Dächern der Altstadt thront. Der anstren­gende Aufstieg wird mit einer grandiosen Panora­ma­sicht über das Meer und die zahl­losen Inseln und Halb­in­seln belohnt.

Split

Ehrwür­diger Kaiser­pa­last hinter pulsierender Ufer­pro­me­nade
Die 1.700 Jahre alte Stadt ist mit 210.000 Einwoh­nern nach der Haupt­stadt Zagreb die zweitgrößte in Kroa­tien. Die Altstadt auf einer Halb­insel ist ein wahres Frei­lichtmuseum, in dessen Mittel­punkt der glänzende ­Pa­last des römi­schen Kaisers Diokle­tian steht. Gegenüber pulsieren die Ufer­pro­me­nade Riva und das lebhafte Zentrum, wo hervor­ra­gende Seafood Restau­rants und Tavernen auf Gäste warten. Wer baden will, findet viele Buchten und Strände rund um Split. Besonders beliebt ist der Bacvice mit Bars, Cafés und Strandclubs. Ruhiger ist es dagegen entlang der Halb­insel Marjan oder auf der Insel Ciovo.

Von Trogir nach Rab

232 km | 4:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Die Strecke führt die dalma­ti­sche Küste nach Nord­osten entlang. Bei Ravanjska verlässt man die Auto­bahn und kommt kurz danach am Natio­nal­park Pacle­nica vorbei, ein Wander­pa­ra­dies mit zwei tief einge­schnit­tenen Schluchten.

Der Parkein­gang ist in Stari­grad. Bei Stinica nimmt man die Fähre zur Insel Rab.

Insel Pag

Eichenhaine, Wein und der Duft von Thymian
Die Insel vor der Küste Nord­dalma­tiens ist fast 60 Kilometer lang. Auf knapp 300 Quad­ratki­lome­tern leben nur 8.000 Menschen, die meisten von ihnen in der Stadt Pag. Stein­ei­chen, Pinien, Schilf und Olivenbäume prägen die felsige Land­schaft vor allem im Norden. Schafe weiden auf den kargen Wiesen, über denen der Duft von Salbei und Thymian liegt. Rings um Pag wird Wein ange­baut. Wer auf die Insel kommt, sollte den bekannten Pager Käse und das Olivenöl probieren. Im Süden von Pag führt eine Brücke zum Fest­land. Im Norden gibt es eine Fährver­bindung von Prizna nach Žigljen. 
Achtung: Der Küstenort Novalja im Norden von Pag gilt als das „Ibiza Kroa­tiens“. Wer Ruhe sucht, sollte im Sommer die Partymeile mit ihren Beach Clubs und Open Air Diskotheken lieber meiden.
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Insel Rab

Baden und Bummeln auf Kroatiens schönster Insel

Die Insel im Süden der Kvarner Bucht bildet den Übergang zur dalma­ti­schen Küste. Ihre Geschichte reicht bis in die Römerzeit zurück, als Felix Arba – der heutige Ort Rab – einer der größten Flot­ten­stütz­punkte in der Adria war.

Wegen der unter­schied­li­chen Landschaften, der tief einge­schnit­tenen Buchten und zahlrei­chen Sand­strände gilt Rab als die schönste Insel Kroa­tiens. Zum Baden und Tauchen eignen sich vor allem die Strände östlich von Barbat, und die über zwei Kilometer langen Strände vor Lopar und Livacina. Der mittel­alter­liche Ort Rab wird von vier schlanken Glock­entürmen bewacht. Verwin­kelte Gassen und schmale Treppen führen zu Klöstern, Kirchen und steinernen Palästen.

Zu Gast einem Strandhotel auf Rab

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Registration Fee pro Person | 1x Parkplatz pro Zimmer

Das Hotel gilt als das schönste der Insel und liegt an der Küste vor dem mittel­alter­li­chen Ort Rab. Es wur­de 1924 als Hotel Bristol eingeweiht und 2006 von Grund auf restau­riert, wobei viele origi­nale Elemente beibe­halten wurden.

Zum Hotel gehört ein Restau­rant mit einem Außenbereich unter Olivenbäumen. Wegen der exzep­tionellen, ruhigen Lage und dem persön­li­chen Service ist das Hotel auch für einen längeren Aufent­halt zu empfehlen.

Kornaten

Para­dies für Segler und Robinson-Urlauber
Die größte und dich­teste Insel­gruppe der kroa­ti­schen Adria besteht je nach Zählweise aus 125 bis 150 Inseln. Viele sind unbe­wohnt, verkarstet und nur spär­lich bewachsen, manche sind nicht mehr als ein Riff oder ein nackter Fels Die größte Insel namens Kornat hat dem Archipel den Namen gegeben und hat immerhin knapp 33 Quad­ratki­lometer, aber weniger als zehn Einwohner. Die Fisch­gründe rund um die Kornaten zählen zu den fisch­reichsten im adria­ti­schen Meer. Unter Seglern und Robinson-Urlau­bern gelten die Kornaten als ein kleines Para­dies.

Kampor

Best­er­hal­tenes Fischerdorf auf Rab
Das ehema­lige Fischerdorf auf der Insel Rab liegt im Norden, wo das Hinter­land noch bewaldet ist. Dundo heißt der ursprüng­l­iche Wald, durch den Wander- und Radwege führen. Von den Bade­stränden der Umge­bung ist Mel wegen seines feinen Sands hervor­zu­heben. In Kampor gibt es zudem eine der ältesten Bibliotheken und Archive mit kroa­ti­schen Schrift­stü­cken, die in diesem Teil der Adria zu finden sind. Im Kloster befindet sich heute ein ethnographi­sches Museum.

Supe­tarska Draga

Yacht­hafen in stiller Bucht
Eines der ältesten Dörfer auf der Insel Rab ist aus einem 1059 gegrün­deten Benedikti­n­erkloster hervor­gegangen. Darauf deutet auch der Name hin: Supe­tarska Draga heißt: St. Petrus im Tal. Rund um das Dorf gibt es Sand- und Kies­strände, inzwi­schen auch einen Jacht­hafen mit mehren netten Restau­rants und Cafés. Vor allem ist die Bucht Lebens­raum für zahl­lose Zugvögel im Frühling und im Herbst.

Auf den Kamenjak

Aussichtswande­rung auf den höchsten Berg von Rab
Die meisten Besu­cher kommen nach Rab des milden Klimas wegen. Aber nicht nur Strand­ur­lauber, sondern auch  Wanderer kommen auf ihre Kosten: Wer durch die Einöde am Kamenjak wandert, kann oben eine Aussicht aus 420 Metern über dem Meer genießen. Man sieht die Inseln im dalma­ti­ni­schen Zauber­licht, die Ebenen von Rab und eine weiße Stadt mit roten Dächern.(hin und zurück 9,1 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 420 Meter)

Durch den Wald Dundo

Stein­ei­chen, Schmetter­linge und stille Buchten
Auf der Halb­insel Kalifront hat sich Im Windschatten des Kamenjak ein Stein­ei­chen­wald mit üppiger Vege­ta­tion entwi­ckelt, wie er in Dalma­tien selten ist. Die immer­grünen Stein­ei­chen werden hier bis zu fünf Metern hoch – eine Selten­heit im Mittelmeer­raum. Ebenso lohnend sind die wenig besuchten Buchten entlang der Südküste der Halb­insel, wo man Rotwild oder Hasen begegnen kann, dazu Eidechsen, Schmetter­linge und Heuschre­cken. (hin und zurück: 16,3 Kilometer, 4:20 Stunden, auf und ab 170 Meter)

Von Rab nach Bale

153 km | 4:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Auf der Strecke liegt Rijeka, die Haupt­stadt Istriens. Lohnender ist ein Besuch in Opatija zehn Kilometer weiter, dem nost­algi­schen k.u.k. Bad mit präch­tigen Alleen und exoti­schen Parks.

Labin

Mittel­alter­li­ches Berg­nest mit Künst­ler­szene
Die Klein­stadt in den Bergen zwischen Pula und Opatija exis­tiert seit mindes­tens 400 vor Christus. Ihr heutiges Erscheinungs­bild stammt aus dem Mittel­alter. Vom Tor des Heiligen Florus winden sich schmale Gassen und Treppen durch ein Gewirr von Plätzen, Kirchen und Palazzi bis zu einem herr­li­chen Aussichts­punkt über Rabac und die istri­sche Ostküste. Restau­rants, Ateliers und Gale­rien säumen die Straßen, was seit vielen Jahrzehnten Maler und andere Künstler anzieht.

Riviera von Opatija

Habsburger Charme an der Kvarner Bucht
Der Küsten­ab­schnitt zwischen Rijeka im Norden und Plomin im Süden gehört zu den schönsten Istriens und der Kvarner Bucht. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Istrien zur öster­rei­chisch-unga­ri­schen Doppelmon­ar­chie gehörte, entdeckten Adlige und die Bourgeoisie die Schön­heiten und das milde Klima der Küsten­landschaft. Binnen kurzer Zeit entwi­ckelten sich Lovran und Opatija zu berühmten Winterku­r­orten, wo es von kaiser­li­chen Hoheiten und Aris­tok­raten wimmelte. Zwischen Lovran und Opatija gibt es einen auto­freien Spazierweg, den Lungomare, der direkt am Meer entlang führt.

Gračišće

Denkmalge­schütztes Dorf in der Insel­mitte
Der Ort auf fast 500 Metern Höhe hat heute nur noch wenige Hundert Einwohner. Von seiner ehema­ligen Bedeu­tung zeugen die Stadt­mauer mit Wehrtürmen und ein Palast aus dem 15. Jahr­hun­dert. Der Ort steht heute voll­ständig unter Denkmal­schutz. Von der Pfarr­kirche am Dorf­rand blickt man über das sanfte hüge­lige Land bis zu den Cica­rija-Bergen.
E

Istrien

Hafenstädte, grüne Wälder, azurblaues Meer

Die Halb­insel im Nord­osten Kroa­tiens zeichnet sich durch abwechs­lungs­reiche Küsten, Pini­enwälder und Kiesbuchten aus.

Das azur­blaue, klare Meer ist von Mai bis in den Oktober zum Baden geeignet und erreicht im Hoch­sommer 25 °C. Kein Wunder, dass Istrien seit Titos Zeiten ein Eldo­rado für Wassersportler und Bade­ur­lauber ist. Zwischen Pula und Piran findet man zahlreiche idylli­sche Küsten­orte mit verwin­kelten Gassen, Cafés und Restau­rants. Im weniger bekannten Binnen­land blicken mittel­alter­lich anmu­tende Dörfer von grünen Hügeln herab. In der Kvarner Bucht liegen mehrere große Inseln, die man mit dem Boot errei­chen kann.

Zu Gast in ein einem Altstadthotel in Bale

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das antike Famili­en­hotel im male­ri­schen Städt­chen Bale ist eine ruhige Alter­na­tive zu den Hotels im 13 Kilometer entfernten Rovinj.

Mit der Restau­rie­rung hat sich der Besitzer viel Mühe gegeben und eines der schönsten Hotels auf Istrien geschaffen. Der moderne Stil und die 22 klima­ti­sierten Zimmer passen hervor­ra­gend zur tradi­tionellen Bausub­stanz. Zum Hotel gehört ein à la carte Restau­rant, das tradi­tionelle Gerichte und alle Mahlzeiten anbietet.

Natio­nal­park Brijuni

Vogel­pa­ra­dies auf 14 Inseln
Die Insel­gruppe der Brijuni (ital. „Brioni“) liegt direkt vor der Küsten­stadt Pula und dem Ort Fazana. Von beiden Orten aus kann man das Archipel mit der Fähre errei­chen. 36 Quad­ratki­lometer und 14 Inseln umfasst der Natio­nal­park. Die größte der Inseln, Veli Brijun, ist frei besuchbar, während die anderen Inseln teilweise in staat­li­chen und privaten Besitz sind und bewacht werden. Es gibt eine Bimmel­bahn, aber viel schöner ist es sich ein Fahrrad auszul­eigen und auf eigene Faust loszu­fahren.

Rovinj

Antikes Küsten­städt­chen auf einer Halb­insel
Das Küsten­städt­chen, dessen Anfänge bis in die Antike zurück­rei­chen, lag einst auf einer Insel, die im 18. Jahr­hun­dert durch Aufschüt­tung mit dem Fest­land verbunden wur­de. Damals entstand die Altstadt, die zu den schönsten und beein­dru­ckendsten auf Istrien gehört. In den male­ri­schen Altstadt­gassen könnte man sich leicht verirren, gäbe nicht der charak­te­ris­ti­sche Glock­en­turm hoch über den Häusern Orien­tie­rung. Das Herz der mittel­alter­li­chen Stadt schlägt an der Hafen­pro­me­nade mit zauber­haftem Ausblick auf die Altstadt und die Kata­rina-Insel. Seine eins­tige Bedeu­tung verdankt Rovinj der zentralen Lage an der Westküste, was den Ort ideal macht zur Erkundung von Istrien.

Pula

7.000-jährige Stadt vor den Brioni-Inseln
Die Stadt an der Südspitze der istri­schen Halb­insel gehört mit ihrer 7.000-jährigen Geschichte zu den ältesten im Adriaraum und hat bis heute ein ganz eigenes Flair. Aus römi­scher Zeit sind noch bedeu­tende Bauten erhalten, z.B. das beein­dru­ckende Doppeltor und das Amphi­theater, das kaum kleiner ist als das Kolos­seum in Rom. Nachdem die rivali­sierenden Vene­zianer den Ort bis zur Bedeu­tungs­lo­sigkeit ruiniert hatten, erlebte Pula seinen Aufstieg in der Habsburger Monar­chie, als es zum wich­tigsten Hafen Öster­reichs aufstieg. Nost­algi­sche Kaffee­häuser wie des Kavana versprühen noch den Wiener Charme. West­lich von Pula liegen die Brioni Inseln – ein Para­dies mit grüner Vege­ta­tion und bizarren Klippen. Die Überfahrt startet von Fazana aus.

Von Bale nach Bozen

516 km | 6:00 h
Bei Triest kommt man nach Italien und fährt von Venedig über Padua nach Verona durch die Po-Ebene. Danach biegt man Rich­tung Bren­ner­pass nach Norden ab.

Friaul

Mutlikulturelles Land zwischen Alpen und Adria
Friaul – oder Julisch Vene­tien – ist die Region an der Grenze zu Slowe­nien und Öster­reich. Im Norden ist sie von den Alpen begrenzt, im Süden liegt die Adria. Ein­drucksvoll ist die aus kargen Felsen geformte Karst­ho­c­h­e­bene, spekta­kulär die Aussicht auf die Ostdo­lo­miten sowie die Karni­schen und Juli­schen Alpen. Zwischen Seen und Tälern sind Natur­schutzgebiete errichtet worden. Die Küste besteht aus Lagunen und langen Sand­stränden mit einigen renommierten Urlaubs­orten wie Lignano Sabbiadoro. Von Monfalcone bis Triest ist die Küste dagegen felsig. Der großen Viel­falt der Land­schaft entspricht auch ein umfang­rei­ches Kultur­erbe, das von verschiedenen Völkern mitge­staltet wur­de. Heute exis­tieren die unter­schied­li­chen Tradi­tionen fried­lich mitein­ander.

Trient

Präch­tige Palazzi am Fuß der Dolo­miten
Für fast zwei Jahrzehnte stand die kleine Stadt am Fuße der Dolo­miten einmal im Brenn­punkt der Welt­ge­schichte. Von 1545 bis 1563 hielt die katholi­sche Welt­kirche dort das erste Vati­ka­ni­sche Konzil ab, das nach dem römi­schen Namen der Stadt bis heute Triden­tinum genannt wird. Nach der Reforma­tion in Deutsch­land und dem Kollaps der katholi­schen Kirche in Nord- und Mittel­eu­ropa ging es um eine Neuausrich­tung für die nächsten Jahrhunderte. Bis heute hat das Konzil Spuren in der Stadt hinter­lassen. Trient wur­de damals im großen Stil umge­baut. In den Mittel­punkt geriet der Dom, obwohl er noch nicht fertig gebaut war. Er ist wegen seines reinen roma­ni­schen Stils bis heute die wich­tigste Sehens­wür­digkeit der Stadt. Auf den Domplatz führt die Via Belenzani. Die schönste Straße der Stadt wird von präch­tigen Palazzi mit üppigen Fassadenma­le­reien gesäumt.

Castel Beseno

Mäch­tige Wehrburg über dem Etschtal
Auf dem Weg von Rovereto nach Trient thront unüber­sehbar das größte Fort des Tren­tino auf einem stra­tegisch bedeu­tenden Felsenhügel. Die mäch­tige Höhenburg bei Folgaria stammt aus dem 12. Jahr­hun­dert und sollte das Etschtal, eine der wich­tigsten Verbindungen zwischen Italien und dem Deut­schen Reich, kontrollieren. Nach einem Brand wur­de die Burg als Renais­sance-Festung ausge­baut, die auch Kanonen und anderen Feuerwaffen standhalten sollte. Die drei­e­ckige Wehrburg ist von zwei ellip­ti­schen Mauern umgeben. Heute ist ein Museum im Castel Beseno unter­ge­bracht.

Rilkeweg

Auf den Spuren eines deut­schen Dichters
Der spekta­kuläre Uferweg zwischen Duino und Sistiana ist nach Rainer Maria Rilke benannt. Der deut­sche Ly­riker schrieb während seiner Aufent­halte auf Schloss Duino zwischen 1912 und 1922 die insge­samt zehn Duineser Elegien, die Duino und seine Kliffe welt­weit bekannt machten. Das Schloss war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein litera­ri­scher Treff­punkt, an dem neben Rilke unter anderen auch Franz Liszt, Richard Strauss, Paul Valéry, Victor Hugo, Gabriele D’Annunzio, Mark Twain und Eleonora Duse sowie Mitglieder der kaiser­li­chen Familie wie Erzherzog Franz Ferdi­nand, Kaiserin Elisa­beth und Kaiser Franz Joseph I zu Gast waren. Der Rilkeweg trug wegen Rilkes ausge­dehnter Spaziergänge entlang der Steil­küste nach Sistiana bereits früh diesen Namen. (hin und zurück: 1:30 Stunde, 3 Kilometer, auf und ab: 40 Meter)

Stadt­rundgang durch Trient

Präch­tige Palazzi zwischen Burg und Dom
Die Altstadt von Trento lädt zu einem ausge­dehnten Spaziergang vom Duomo San Vigilio zum Castello del Buoncon­siglio ein. Ein geschicht­s­träch­tiger Platz reiht sich an den nächsten, unter anderem die Piazza Dante, die Piazza San Maggiore, die Piazza Duomo und die Piazza Fiera. Der Rundgang nimmt die ehema­lige Haupt­straße von Trient mit ihren prachtvoll bemalten Fassaden. Die wich­tigsten Gebäude unter­wegs sind die Chiesa di San Lorenzo, San Maria Maggiore, der Duomo San Vigilio und das Castello del Buoncon­siglio. (hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 33 Meter)

Triestiner Karst

Einsame Pfade im Hinter­land von Triest
Die Wande­rung ist eine Teile­tappe des Alpe Adria Fernwander­wegs. Sie führt durch den Karst von Triest, der hinsicht­lich seines Mikro­klimas, seiner Wildheit, Felskulissen und spekta­kulären Schluchten seines­glei­chen sucht. Auf einsamen Pfaden geht es durch Wälder und Buschhaine, durch hüge­liges Gelände wie durch Schluchten, über Hoch­pla­teaus und tiefe Täler, begleitet von kulturellen und histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten. (hin: 12 Kilometer, 5 Stunden, auf: 330 Meter, ab: 654 Meter)
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Südtirol

Land zwischen Mittel- und Südeuropa

Italiens nörd­lichste Region an der Grenze zu Öster­reich und der Schweiz ist vor allem für seine Bergwelt bekannt: schnee­be­deckte Dolo­mi­t­en­gipfel, Urwälder, weite Täler, reißende Wild­bäche, Flüsse und Seen, urige Berg­dörfer mit charak­te­ris­ti­schen Kirchtürmen, aber auch Weinberge und warme Seen.

Seit Jahr­tausenden ist Südt­irol ein Land der Durchreise und des Übergangs von mittel­eu­ro­päi­scher zu medi­ter­raner Kultur. Es besitzt auch beacht­liche Kulturgüter: vorge­schicht­liche Ausgra­bungen, zauber­hafte Schlösser, Wall­fahrts­orte und Städte von kulturellem und kunst­his­to­ri­schem Inter­esse.

Zu Gast in einem familiengeführten Hotel in Bozen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das von Familie Riegler mit viel Aufmerk­samkeit und Liebe geführte Hotel liegt inmitten von Weinbergen am Rande des histo­ri­schen Stadt­kerns von Bozen.

Die Zimmer sind großzügig geschnitten und verfügen über eine Wohnecke und einen Balkon. Von hier hat man einen weiten Blick auf das Tal und das benach­barte Schloss Runkel­stein. Vom Chefkoch werden sowohl typi­sche Südt­i­roler Speziali­täten als auch medi­ter­rane Gerichte aus frischen Zutaten der Region bereitet. Dazu werden auf der sonnigen Terrasse lokale Weine serviert. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht man in wenigen Minuten die hübsche Altstadt mit Restau­rants, Cafés, Kirchen, verwin­kelten Gassen und dem Archäo­logiemuseum, in dem Ötzi seine letzte Ruhe­stätte gefunden hat.

Dolo­miten

Outdo­or­pa­ra­dies in den Süda­lpen
Die sagen­umwobenen Dolo­miten sind Teil der Süda­lpen und gehören zu den am meisten abge­bil­deten Bergen über­haupt. Aufgrund ihres besonderen (Dolomit-) Gesteins sind sie bleich und bizarr geformt. Höchster Berg und einziger Glet­scher der Dolo­miten ist die Marmo­lada mit 3.342 Metern. Die ursprüng­lich ladi­ni­sche Bevöl­ke­rung wur­de von den Baju­waren und Italie­nern weitge­hend verdrängt. Im Bereich der Provinz Bozen (Ehemals Südt­irol) ist der Jahrhunderte währenden Einfluss Öster­reichs deut­lich zu spüren, während Trento und Belluno italie­nisch geprägt waren. Eine Fülle von Wander­wegen und Hütten erschließt die Dolo­miten. Wenn möglich, sollte man die Hauptfe­ri­en­zeiten meiden.

Bozen

Barock­stadt am Rand der Dolo­miten
Die Provinzhaupt­stadt ist Mittel­punkt des deutsch­spra­chigen Südt­i­rols und Sitz der auto­nomen Regie­rung. Sie liegt in einem engen Tal über Eisack und Etsch, und ist Knoten­punkt vieler alter Handels­straßen. An seinem baro­cken Zentrum merkt man, dass die Stadt Jahrhunderte lang zu Öster­reich gehörte. Heute mischen sich hier auf besonders schöne Weise mittel- und südeu­ro­päi­sche Kulturen. Die Umge­bung wird von den einzig­ar­tigen Dolo­miten bestimmt, die sich im Osten maje­s­tä­tisch und bizarr erheben. An deren Fuße liegt geschützt der Kalterer See, der wärmste Alpensee, um den herum ein berühmtes Rotwein­anbau­gebiet liegt.

Südt­i­roler Archäo­logiemuseum

Die Geschichte der Glet­schermumie Ötzi
Das Bozener Stadt­museum ist heute der Ausstel­lungsort des „Mannes vom Hauslabjoch“, besser bekannt als „Ötzi“. Die Glet­schermumie wur­de 1992 in den Ötztaler Alpen entdeckt. Sie steckte noch halb im Eis. Wegen der Schädelver­letzungen wur­de zunächst die Staats­anwalt­schaft einge­schaltet. Die erklärte sich aber für nicht zuständig, als Gerichts­medi­ziner das Alter der Leiche fest­stellten: 5.300 Jahre! Eine besondere Attrak­tion ist die auf 3D-Aufnahmen beruhende lebens­echte Ötzi-Rekon­struk­tion.

Von Bozen nach St. Magdalena

Spaziergang durch die Altstadt und die Weinberge
Der kurze Spaziergang führt durch die Altstadt und am Talferbach entlang nach St. Peter. Von dort geht es durch die Weinberge nach St. Magdalena. Dort wird der St. Magda­lener Clas­sico zu höchster Qualität gekel­tert, wovon man sich im Restau­rant Eberle in St. Magdalena überzeugen kann.

Mit der Seil­bahn nach Kohlern

Ruhe, Sonne und ein wunderbarer Dolo­mi­ten­blick
Das Berg­dorf auf rund 1.100 Metern Meeres­höhe ist eine Oase der Ruhe hoch über dem geschäf­tigen Bozen. Es besteht aus zwei Weilern, Bauern­koh­lern und Herren­koh­lern, mit ihren beiden Kirchlein. Von Bozen aus sind sie mit einer Schwe­be­bahn erreichbar, die als die älteste der Welt gilt. Ganz in der Nähe der Berg­sta­tion steht ein Aussicht­sturm, von dem man bis weit in die Dolo­miten, ja sogar bis zum Ortler schauen kann. Wer will, kann von dort zu Fuß weiter zum Titschen (1.616 m) laufen, dem höchsten Punkt der Stadt­gemeinde Bozen. Hier befinden sich eine Aussichtswarte und der “Weihbrun­nen­stoan”, eine Fels­mulde, die immer mit Wasser gefüllt ist, obwohl es keinen Zulauf gibt. (1:30 Stunde, 3,8 Kilometer, bergauf: 470 Meter)

Zu den Burgen von Eppan

Roman­ti­sche Ruinen mit weiter Aussicht
Die Rundwande­rung beginnt am Schloss Korb und führt zu den markanten Burg­ruinen Hoch­eppan und Boymont. Unter­wegs kommt man immer wieder zu Aussichts­punkten über das weite, wein­be­stan­dene Bozener Tal. (1:45 Stunden, 5 Kilometer, auf und ab: 210 Meter)

Von Bozen nach Hause

14 Tage
ab 1.319,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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