Rundreise Kroatien
Makarska Rivera, Dalmatien

Rund um die Adria

Kroatien, Italien, Slowenien

Wer die Fähre von Dubrovnik nach Ancona nimmt, kann mit dem eigenen Wagen eine Rundreise um die Adria machen. Schwerpunkt ist ein Aufenthalt am Strand von Orebi auf der zauberhaften Halbinsel Pelješac.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Spodnja Idrija

A

Ternowaner Wald

Am Fuß der Julischen Alpen

Trnovski gozd heißt wört­lich über­setzt Dorn­wald. So nennen die Slowenen den Ternowaner Wald, ein Mittelgebirge, das sich südlich an die Juli­schen Alpen anschließt.

Es liegt in der Übergangszone zwischen dem mittel­eu­ro­päi­schen und dem medi­ter­ranen Natur­raum. Wegen der hohen Nieder­schläge wächst in dem nur spär­lich besiedelten Gebiet ein dichter Wald. Viele seltene Tiere und Pflanzen leben hier, weshalb Trnovski gozd zur Natura 2000 gehört, einem Netz von besonderen Schutzgebieten inner­halb der Euro­päi­schen Union.

Zu Gast in einem Landpalais bei Spodnja

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Klöp­pel­spitzen, Holzschnitze­reien, eine hundertjäh­rige Obstwiese und frisches Brot aus dem Ofen: Der Aufent­halt auf dem tradi­tionellen Gutshof am Idrijca-Fluss gleicht einer kleinen Zeit­reise in die Welt des Land­adels im 19.

Jahr­hun­dert. Auch die Küche orien­tiert sich an alten Rezepten und verwendet markt­fri­sche Produkte. Zu den landesty­pi­schen Gerichten werden Spitzenweine aus dem nahen Vipava Tal ange­boten. Während die unteren Räume des Herren­hauses für den Tages­auf­ent­halt vorge­sehen sind, befinden sich die antik möblierten Zimmer im ersten Stock. Im Park gibt es viele schat­tige Sitzmög­lichkeiten, die zum Lesen oder Faulenzen einladen. Moun­tai­nbiking, Wandern, Reiten und Wild­was­sersport­arten sind möglich, Gleit­schirmflüge werden auf Wunsch arrangiert.

Slowe­nien

Spekta­kuläre Alpen­gipfel, vene­zia­ni­sche Küsten
Als 2004 das kleine Land zwischen Öster­reich, Italien und Kroa­tien der Euro­päi­schen Union beitrat, erfüllte sich für die Slowenen ein Traum.  Bis heute ist es der fort­schritt­lichste und den Staaten, die aus der Republik Jugo­slawien hervor­gegangen sind. Obwohl es kaum größer ist als Rhein­land Pfalz und nur halb so viel Einwohner hat, gibt es viele Landschafts­formen. Mit spekta­kulären Alpen­gipfeln, vene­zia­ni­scher Küste und anmu­tigen Weinbergen im Hinter­land ist es ein lohnendes Reise­ziel.

Natio­nal­park Triglav

Berg­seen und Wasser­fälle in alpiner Bergwildnis
Der einzige Natio­nal­park Slowe­niens ist ein Para­dies für Alpi­nisten, Bota­niker, Kajakfahrer und Wanderer. In der fast unbe­rührten Gebirgs­welt gedeihen seltene Pflanzen und Tiere, darunter Steinböcke, Luchse und Brau­n­bären. Benannt ist der Park nach seinem höchsten Berg, dem sagen­umwobenen Triglav , der mit 2.864 Metern Höhe auch der höchste Berg Slowe­niens ist. Von seinem Gipfel aus kann man bis zum Groß­glockner im Nordwesten schauen, während man im Westen die Dolo­miten liegen sieht. Stille Glet­scher­seen ruhen in eiszeit­li­chen Mulden. Über steile Felsklippen stürzen Wasser­fälle herab. Über 7000 Kilometer Wander­wege mit zahlrei­chen Schutzhütten und Gast­höfen erschließen den Park.

Idrija

Höhlenburgen und wilde Seen im Karstgebirge
Die einzige Stadt zwischen den Wiesen und Weiden des Karstgebirges west­lich von Ljubljana lebte von der Spitzenklöp­pelei und dem Bergbau. Obwohl in einsamer Land­schaft zwischen 600 und 850 Höhenme­tern gelegen, sind viele Sehens­wür­digkeiten Slowe­niens in Tages­ausflügen zu errei­chen. In der Nähe führt ein reizvoller Wanderweg am Idrijca-Kanal entlang zum Wilden See. Die spekta­kuläre Höhlenburg von Predamski Grad liegt 40 Kilometer südlich, ebenso die Tropf­steinhöhlen von Postojnska jama, einem der größten Naturwunder der Erde.

Auf den Vogel (1922 m)

Aussichtsreiche Höhenwande­rung abseits eines Skigebiets
Der Weg beginnt mit einer Seil­bahn­auffahrt von Ukanc zu einem Skihotel, führt dann aber rasch weg von den Pisten und Liften. Ziel ist der Vogel, ein leicht erreichbarer Aussichtsgipfel mit tollem Blick zum Triglav und in die wilde Karst­ho­c­h­e­bene der Komna. (hin und zurück: 12,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Von Spodnja Idrija nach Slunj

227 km | 4:30 h
Die Strecke führt auf kleinen Straßen nach Südosten. Bei Babno Polje kommt man über die Grenze nach Kroa­tien.

Zentralk­roa­tien

Histo­ri­sche Provinz zwischen Istrien und Dalma­tien
Die bergige Region, die auch Alt-Kroa­tien oder Kernk­roa­tien genannt wird, ist den meisten Reisenden nur als Durch­gangs­land zwischen Istrien und Dalma­tien bekannt. Nur zu wenigen Orten findet sich ein Eintrag in den Reiseführern, darunter die Plittwitzer Seen. Die Bevöl­ke­rungs­dichte gehört zu den nied­rigsten in Europa. Die Region reicht von der Kvarner Bucht bis zur Haupt­stadt Zagreb und umfasst die Tief­ebene um Zagreb, die Dina­ri­schen Berge und einen Küsten­streifen in der Kvarner Bucht.

Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unter­irdi­schen Gängen
Die roma­ni­sche Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert duckt sich unter einem über 100 Meter hohen Felsen in einen Höhlen­ein­gang. Sie war eine ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmög­lichkeiten boten. So wur­de sie im 15. Jahr­hun­dert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Bela­ge­rung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.

Höhlen von Postojna

Unter­irdi­sche Märc­henwelt der Adelsberger Grotten
Postojna ist das Tor zu einem welt­weit einma­ligen Höhlen­system. Unter einer hundert Meter dicken Kalk­stein­schicht verbirgt sich eine Märc­henwelt aus bizarren Tropf­steinen und unter­irdi­schen Seen. Der erschlos­sene und ganzjährig für den Tourismus geöffnete Teil umfasst über 20 Kilometer an Höhlen­gängen und wird zum Teil mit einem Zug befahren. Besonders beein­dru­ckend sind die von der UNESCO als Welt­natur­erbe geschützten Höhlen von Škocjan und in Italien die Grotta Gigante.

Berg Klek

Sagen­umwobener Aussichtsberg
Der markante Gipfel im Osten des Velika-Kapela-Massivs sieht von jeder Seite anders aus und hat seit jeher die Fantasie der Menschen ange­regt. Manchen erscheint die Spitze wie der Kopf eines Riesen. Mythen und Legenden verbinden sich mit ihm. So sollen sich dort einst Hexen versammelt haben. Bei guten Wetterbedingungen kann man von seiner Spitze aus das 100 Kilometer entfernte Zagreb sehen. Die wilde Schön­heit des Berges hat den Grazer Professor Johannes Frischauf Ende des 19. Jahrhunderts zur Gründung des Kroa­ti­schen Alpi­nis­tenver­eins inspi­riert. Noch heute trägt der Verein den Klek im Wappen.
B

Plitwitzer Seen

Bären und Luchse im ältesten Nationalpark Kroatiens

Der größte und älteste Natio­nal­park Kroa­tiens schützt die einzig­ar­tige Kette aus 16 Seen, die über acht Kilometer wie Perlen anein­anderge­reiht und durch Wasser­fälle mitein­ander verbunden sind.

Der Park, der in Deutsch­land vor allem durch Karl-May-Verfil­mungen bekannt ist, beheimatet u. a. Brau­n­bären, Wölfe, Luchse und Wildkatzen. Zu der besonders vielfäl­tigen Flora und Fauna tragen die großen Klima- und Höhen­un­ter­schiede bei. Verschiedene Wander­wege führen durch den Park. Auf den größten Seen werden Bootsfahrten ange­boten.

Zu Gast in einem Ferienhaus in Rastoke

2 Nächte | 1x Apartment | Ohne Verpflegung

Das Feri­en­haus liegt male­risch am Fluss Slunjčica, in der kleinen Sied­lung Rastoke, nahe des Städt­chens Slunj und 30 Kilometer von den Plitwitzer Seen entfernt.

Die kleinen Häuser, die alten Mühlen, die auch heute noch in Betrieb sind, und die zahlrei­chen Wasser­fälle bilden eine idylli­sche Einheit inmitten der grünen Land­schaft. Das Haus mit zwei Schlafzimmern ist modern und zur Selbst­ver­pfle­gung ausge­stattet, und unter einem Lindenbaum direkt am Fluss kann man die Aussicht genießen. Die Besitzer betreiben eine mehrere Jahrhunderte alte Wassermühle, in der unter­schied­liche Getrei­desorten gemahlen werden, die sie zur Herstel­lung von tradi­tionellen Produkten wie Maisbrot, Fladenbrot und Polenta nutzen. Diese kann nach Absprache gerne besich­tigt werden.

Bosnien-Herzegowina

Vielvöl­ker­staat im Dina­ri­schen Gebirge
Der Staat mit Bosnien im Norden und der Herzegowina im Süden ist 1995 aus der ehema­ligen Republik Jugo­slawien hervor­gegangen. Bis auf den flachen Norden, der zur Unga­ri­schen Tief­ebene gehört, und der adria­ti­schen Küsten­region liegt das Staats­gebiet fast voll­ständig im Dina­ri­schen Gebirge, einer bewal­deten Mittelgebirgs­landschaft, die bis auf 2.400 Meter ansteigt. Die Bevöl­ke­rung ist multi­eth­nisch und multire­ligiös: 50 Prozent der Einwohner sind muslimi­sche Bosniaken, 30 Prozent orthodoxe Serben und 15 Prozent katholi­sche Kroaten. Daneben gibt es Roma und Juden und solche, die sich keiner Gruppe zuordnen. Seit dem Bürger­krieg 1990/91 ist die Bevöl­ke­rung stark rück­läufig, was an einer extrem nied­rigen Gebur­ten­rate und der hohen Auswande­rung liegt.

Plješevica

Berg­land zwischen Bosnien und Kroa­tien
Der Gebirgszug zwischen Bosnien-Herzegowina und Kroa­tien zieht sich von den Plitvicer Seen und dem Gebirge Mala Kapela im Norden über 40 Kilometer bis Gračac im Süden. Der höchste Punkt des Gebirges ist der Gipfel Ozeblin (1.657 m) im südli­chen Teil bei Donji Lapac. Nur wenige Straßen durch­queren das einsame Gebirge mit der Flugzeugkaverne Željava. Ihre Hallen und Gänge waren in das Gebirge Plješevica gegr­aben, um einen sicheren Luftwaffen­stütz­punkt zu erhalten. Ein Wanderweg führt zum Gebirgs­kamm, der die Grenze zu Bosnien markiert. (Hin und zurück 13,8 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 970 Meter)

Von Slunj nach Trogir

263 km | 3:30 h
Nachdem man wieder an die Küste gelangt ist, kommt man in den Natio­nal­park, der zwei wild­roman­ti­sche Schluchten schützt, die sich nahe dem Meer tief ins Gebirge eingegr­aben haben. Vom Park­zentrum bei Stari­grad-Pakle­nica beginnen viele Wander­wege.

Wande­rung zu den oberen Seen

Wasser­fälle zwischen den Seen
Die Wande­rung führt zu den oberen Seen des Plittwitzer Seengebietes, wo die meisten der über 30 Wasser­fälle sind. Das letzte Stück wird mit der Fähre bewäl­tigt. (hin und zurück 8.3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 160 Meter)

Auf dem Jezero Kozjak

Bootsfahrt über den größten See
Der größte See des Natio­nalparks wird von Motorbooten befahren, die Besu­cher zum Eingang 2 und zum Rast­platz 3 bringen. Die Fahrt über den gut zwei Kilometer langen See dauert 15 Minuten und kann mit einer Wande­rung am Ufer zurück verbunden werden. Das Schiff fährt alle 30 Minuten und bietet Platz für 100 Passagiere. Vor dem Einsteigen in die Boote findet eine Ticket­über­prüfung statt. Die Boote sind auf beiden Seiten offen, sodass man die Aussicht genießen kann. Die Motoren der Schiffe sind sehr leise, also stören keine Moto­renge­räu­sche die Stille, und die Überfahrt kann als Teil der Route genossen werden. Eine außergewöhn­liche Attrak­tion ist die Stefanie Insel mit ihrer ellip­ti­schen Form.

Zadar

Mittel­alter­liche Altstadt auf einer Halb­insel
Die größte Stadt in Nord­dalma­tien war bereits in präh­is­to­ri­scher Zeit ein bedeu­tender Seehafen und Handels­platz. Seine Blüte erlebte Zadar zwischen dem 11. und dem 15. Jahr­hun­dert. Die befes­tigte Altstadt auf einer Landzunge ist dement­spre­chend reich an histo­ri­schen Bauten. Zwischen dem Landtor, der mäch­tigen Zitadelle und rund um die bedeu­ten­dsten Kirchen Kroa­tiens ist das Leben besonders bunt. Zahlreiche Geschäfte säumen die Gassen; in der Fisch­markt­halle wird vom frühen Morgen bis zum Mittag fang­fri­scher Fisch ange­boten. Wer an einem Sommer­a­bend in der Stadt ist, sollte versu­chen, ein Konzert in der Sveti Donat zu besu­chen. Die Akustik in der massigen Kirche aus dem 9. Jahr­hun­dert ist außergewöhn­lich.
C

Dalmatien

Sonnenverwöhnte Küste zwischen Dubrovnik und Zadar

Das sonnenver­wöhnte Dalma­tien weist eine der schönsten Landschaften Kroa­tiens auf. Über 1.200 Kilometer lang ist die Küste, die vor allem im Süden steil und schwer zugäng­lich ist.

Davor liegen über 900 Inseln, von denen die wenigsten bewohnt sind. Die Region reicht von Dubrovnik bis zum nörd­li­chen Zadar. Die Groß­stadt Split markiert das wirt­schaft­liche und poli­ti­sche Zentrum von Dalma­tien. Sonnenhung­rige werden von azur­blauem Meer, heime­ligen Buchten und roman­ti­schen Inseln empfangen. Für Kultur­in­ter­es­sierte gibt es viele Spuren der Römerzeit und von Byzanz zu besich­tigen.

In einem Gästehaus in Trogir

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus befindet sich im Palazzo Moretti, der eins­tigen Residenz einer der mäch­tigen Reeder- und Kapi­tänsfa­milien der Stadt.

Das Gebäude aus dem 17. Jahr­hun­dert liegt direkt am Wasser mit herr­li­cher Aussicht auf die Altstadt von Trogir, die man über eine Brücke in ca. fünf Minuten zu Fuß erreicht. Ein großer Teil des Inte­ri­eurs, wie die Fres­kenma­le­reien, wur­de vor mehr als 150 Jahren herge­stellt und ist noch original erhalten. Die großen Zimmer sind antik möbliert und bieten einen schönen Blick auf den Jacht­hafen und die Bucht. Auf der Terrasse, auf der auch das Früh­stück serviert wird, kann man wunderbar lesen oder entspannen.

Trogir

Mittel­alter­liche Stadt an der Adria
Dalma­tien kann gleich mit mehreren mittel­alter­li­chen Städten aufwarten, doch die schönste von allen ist Trogir. Die Stadt 25 Kilometer west­lich von Split ist von einer wuch­tigen Mauer umschlossen, inner­halb derer verwin­kelte Gassen an vene­zia­ni­schen Palazzi, Kirchen und Bürger­häusern vorbei­führen. Seit 1997 ist die Altstadt von Trogir, die zwischen dem 13. und dem 17. Jahr­hun­dert entstanden ist, Welt­kultur­erbe. Besonders sehens­wert sind das Landtor im Norden mit einer Statue des Stadt­pa­trons und die Kathedrale Sveti Lovro mit ihrem Hauptportal aus dem 13. Jahr­hun­dert. Wegen des Schiffsver­kehrs badet man am besten an der Bucht Saldun.

Bootsfahrt nach Split

Ohne Auto in eine sensa­tionelle Altstadt
Wer von Trogir aus die Römer­stadt Split besich­tigen möchte, nimmt am besten das Schiff. Eine knappe Stunde fährt das Perso­nenboot von Trogir aus zum Hafen von Split, der unmit­telbar an die Altstadt grenzt. So spart man sich die Auto­fahrt durch häss­liche Vororte und die Park­platz­suche.

Von Trogir nach Orebić

181 km | 4:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Zwischen Brela und Gradac liegt einer der schönsten Abschnitte der Dalma­ti­schen Küste. Die Riviera von Makarska hat viele schöne Bade­strände zu bieten.

Im Landes­in­neren wächst sich an den Hängen der maje­s­tä­ti­schen Bikovo-Berge üppige medi­ter­rane Vege­ta­tion. Bei Ploce setzt man über auf die Halb­insel Peljesac und fährt über die gewun­dene Straße weiter zum Haup­tort Orebic auf der gegenüber liegenden Seite.

Makarska Riviera

üppige Vege­ta­tion vor male­ri­scher Kulisse
Zwischen Breda und dem 60 km südöst­lich gelegenen Gradac zieht sich ein besonders schöner Küsten­streifen entlang, der nach dem Haup­tort Makarska gegenüber der Insel Brac benannt ist. Vor der großar­tigen Kulisse des Biokovo Massivs gibt es zwischen den Kies­stränden auch einige Sand­strände – eine Selten­heit in Kroa­tien. Im Hinter­land wuchert üppige medi­ter­rane Vege­ta­tion. Der Natur­park Biokovo ist ideal für Bergwanderer. Wer die schmale asphal­tierte Straße auf seinen Gipfel (1.762 m) nimmt, wird mit einer fantas­ti­schen Aussicht belohnt.
D

Korcula

Juwel vor der Küste Süddalmatiens

Die fast 300 km² große Insel gilt als Juwel unter den vielen vor der Küste Süddalma­tiens. In der reich gegliederten Küsten­landschaft des 47 km langen und 8 km breiten Eilandes sind viele Bade­buchten versteckt.

Besonders schön ist die gleich­na­mige Insel­stadt, die auf einer felsigen, durch eine schmale Landzunge verbun­denen Halb­insel liegt – eine der wenigen geplanten Städte des euro­päi­schen Mittel­alters. Die Gassen zweigen in regelmäßigem Abstand von der Haupt­achse ab und sind so ange­legt, dass die Häuser sich im Sommer gegen­seitig Schatten spenden. Korcula hat eine bewegte Geschichte, in der nach­ein­ander Grie­chen, Römer, Goten, Seeräuber, Vene­zianer und Ungarn die Bühne betraten. Dass Marco Polo auf der Insel geboren wur­de, ist ein hartnä­c­kiges Gerücht, jedoch nicht bestä­tigt. Eine besondere Inselt­ra­di­tion ist der Säbeltanz, der mögli­cherweise an die Kämpfe zwischen Christen und Arabern erin­nert. Die Fähren fahren ausschliess­lich in der Hoch­saison regelmässig.

Zu Gast in einer ehemaligen Kapitänsresidenz in Orebić

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast
Die histo­ri­sche Kapi­tänsresidenz aus dem 17. Jahr­hun­dert in Orebić ist heute ein famili­en­geführtes 4-Sterne-Hotel, in dem neben der Geschichte des Hauses vor allem Eleganz, Bequem­lichkeit und tradi­tionelle Gastfreund­lichkeit gepflegt werden. Die Zimmer des Hotels sind individuell mit viel Liebe und Geschmack einge­richtet, wobei besonders darauf geachtet wur­de, Möbel, Stoffe und Accessoires zu verwenden, die den histo­ri­schen Charme des Hauses aufgreifen. Im hotel­ei­genen Restau­rant werden tradi­tionelle Speziali­täten nach einheimi­schen Rezepten und Weine von der Halb­insel Pelješac serviert.

Orebic

Hafen­städt­chen mit Bilder­buchpan­orama
Das Hafenstädtchen Orebic liegt auf der Südseite der Halb­insel Peljesac unter dem 961 Meter hohen Svetji Illija. Die auffal­lenden Steinhäuser in Orebic sind ehema­lige Kapitänsvillen. Die Familie Orebic, von der die Stadt und die Trink­was­ser­brunnen an der Prome­nade ihren Namen erhielten, ist auch heute noch allgegenwärtig. Über die Geschichte der Kapitänsfa­milien wird im Seefahrtmuseum der Insel erzählt. Von einem Franziskan­erkloster bietet sich dem Betrachter ein atembe­rau­bendes Panorama auf das Land.

Von Orebić nach Cavtat

130 km | 2:30 h
Über die Halb­insel Peljesac fährt man nach Dubrovnik. Besonders eindrucksvoll ist der letzte Küsten­ab­schnitt und die mittel­alter­liche Festung Ston mit einer über 5 km langen vollständig erhal­tenen Mauer, auf der man den Ort umrunden kann.

Ston

Längste Festungs­mauer in Europa
An der Landenge zwischen Pelješac und dem Fest­land wur­de schon unter römi­scher Herr­schaft die Sied­lung Stagnum errichtet. Reste eines römi­schen Kastells sind noch erkennbar. Auch die bis heute exis­tierenden Salzgärten entstanden bereits in römi­scher Zeit. Wirk­lich impo­sant sind die Festungs­anlagen aus dem 14. Jahr­hun­dert. Es entstanden drei Kastelle und über 40 Türme. Sie waren durch eine fünf Kilometer lange Mauer verbunden, die als längste Festungs­mauer in Europa gilt. Ein Spaziergang auf der Mauer eröffnet weite Blicke über das Umland und das Meer.
E

Dubrovnik

„Perle der Adria“

Die Stadt im Süden Kroa­tiens wird wegen ihrer jahrhunder­te­langen Sonder­stel­lung und ihrer kulturellen Bedeu­tung auch „Perle der Adria“ genannt.

Neben vielen slawi­schen Dichtern, die die Stadt besungen haben, hat George Bern­hard Shaw hier sein Para­dies gefunden. Seit 1997 ist die gesamte Altstadt Welt­kultur­erbe der Unesco. Sie wird an drei Seiten vom Meer und an vier Seiten von mäch­tigen Festungs­mauern umgeben, inner­halb derer sich Sehens­wür­digkeiten und Kunst­schätze von Welt­rang finden. Über der Stadt, die zwischen dem 14. und dem 16. Jahr­hun­dert ihre Blüte als unabhängige Handels­me­tro­pole erlebte, liegt eine medi­terran-heitere Atmo­sphäre, die vor allem abends spürbar wird, wenn der Stadrun, die Haupt­achse der Stadt, zur Flaniermeile wird. Tags­über wird Dubrovnik allerdings oft von Kreuzfahrt­schiffen ange­steuert, sodass sich viele Tages­be­su­cher in kurzer Zeit durch die Gassen drängen.

Zu Gast in einer Villa in Cavtat

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das famili­en­geführte 4-Sterne-Hotel liegt am Anfang der Altstadt­pro­me­nade von Cavtat, einem mittel­alter­li­chen Städt­chen auf einer Halb­insel in der Adria, 19 Kilometer südlich von Dubrovnik.

Das hotel­ei­gene Restau­rant gehört zu den besten der Stadt. Die Villa hat insge­samt zwölf elegante Zimmer; das Früh­stück wird auf der Terrasse serviert. Die Rezep­tion gibt gerne Tipps für Tages­ausflüge mit dem Taxiboot oder Bus nach Dubrovnik oder ins nahe gelegene Montenegro. Durch die Nähe zum Flughafen sind Flugzeuge zu hören.

Lokrum

Badeinsel vor Dubrovnik
Die Insel liegt in Sichtweite von Dubrovnik und bietet viele Bademög­lichkeiten. Eine Seite der Insel ist eher flach und gut mit dem Boot erreichbar. Dort gibt es einen FKK Strand und mehrere Cafés und Restau­rants. Sehens­wert sind auch der Bota­ni­sche Garten mit über 800 verschiedenen Pflanzen­arten, das Benedikti­n­erkloster und das „Tote Meer“, ein von Felsen umschlos­sener tiefer See mit hohem Salzge­halt. Zur ­tou­ris­ti­schen Attrak­tion wur­de Lokrum, nachdem dort mehrere Episoden der Fern­seh­serie Game of Thrones gedreht wurden. 2015 wur­de ein kleines Museum eröffnet, wo man sich unter anderem auf den „eisernen Thron“ aus der Serie setzen kann.

Dubrovnik Cablecar

Mit der Seil­bahn auf den Hausberg
412 Meter hoch ist der der Hausberg von Dubrovnik. Der Srd bietet eine phan­tas­ti­sche Aussicht über die Stadt und die Adria. Während des Bürger­kriegs 1991 besetzten serbi­sche Truppen den Berg und eröffneten das Feuer auf die Stadt. Dabei zerstörten sie die Seil­bahn und das Gipfelkreuz, das Napoleon gestiftet hatte. Heute sind beide wieder aufge­baut. Wer keine Lust auf die etwa einstün­dige Gipfel­be­steigung hat, kann daher wieder die Seil­bahn nehmen.

Franziskane­rapotheke

Dritt­äl­teste Apotheke der Welt
Sie gilt als die dritt­äl­teste Apotheke in Europa und ist wohl die älteste, die bis heute in Gebrauch ist.  Es roch nach Minze, Salbei und anderen Heil­pflanzen, aus denen die Franziskaner Arzneien herstellten. In der Klosterbibliothek finden sich Fachbücher über phar­mazeu­ti­sches Geheim­wissen, unter anderem die Mixtur einer Arznei, die ewige Jugend verheißt. Teile des Apotheken­inventars, vor allem aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert, werden im Klos­termuseum aufbe­wahrt, einem Saal aus der Renais­sance, der über den Kreuzgang zugäng­lich ist. Hier werden außerdem Gemälde alter Meister, Goldschmiede­arbeiten und alte Soutanen ausge­stellt.

Über den Hausberg Srk

Wande­rung in den Sonnen­un­ter­gang
Wer mit der Seil­bahn von Dubrovnik auf den Hausberg Srk fährt, kann oben eine Rundwande­rung mit großar­tiger Aussicht machen. Die Stille und Weite auf dem Berg könnte in keinem größeren Kontrast stehen zu dem geschäf­tigen Treiben in der Altstadt. Oben trifft man kaum Menschen, dafür Rinder, Maul­esel und Pferde. Wer gegen Abend kommt, wird einen unver­gess­li­chen Sonnen­un­ter­gang erleben. (hin und zurück: 5,4 Kilometer, 1:40 Minuten, auf und ab: 140 Meter)

Ausflug

Stadtführung, 3 Stunden deutschsprachig

Anada Pehar stammt aus Dubrovnik und hat ihre Dolmet­scher-Ausbildung in Deutsch­land gemacht. Anschließend hat sie einen Kunst­handwerks­laden in in ihrer Heimat­stadt eröffnet.

Gern führt sie Gäste aus Deutsch­land durch die Altstadt von Dubrovnik und zeigt ihnen neben den klas­si­schen Sehens­wür­digkeiten auch die verborgenen. Ein großer Teil des Rundgangs führt über die Stadt­mauer, da man von oben fast ganz Dubrovnik über­sehen kann.

Von Cavtat nach Ancona

Fähre

Von Cavtat nach Split

247 km | 4:00 h
Die Panora­ma­strecke führt meist unmit­telbar an der Küste entlang. Wer will, kann ab Ploce die Auto­bahn durchs Hinter­land nehmen.

Von Split nach Ancona

(inkl. Fähr­überfahrt)

Die Fähr­strecke verbindet Italien mit Kroa­tien und wird im Moment durch drei Reede­reien betrieben. SNAV betreibt den Service bis zu 7 mal Woche, Blueline 7 mal Woche & der Jadroli­nija Service wird bis zu 4 mal Woche ange­boten.

Die Fähre wird nicht über Umfulana gebucht. Bitte buchen Sie unter: www.directferries.de

Von Ancona nach Fano

Von Ancona nach Fano

935 km | 19:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Auf der Strecke nach Nordwesten liegen verschiedene Seebäder. Ein Stop lohnt sich in Fano. Hier gibt es nicht nur weit­läufige Strände sondern auch eine mittel­alter­liche Stadt­mauer und ein Tor aus der Zeit von Kaiser Augustus zu bestaunen.

Triest

Austro-vene­zia­ni­sches Flair
Vom Mittel­alter bis zum Ende des 1. Welt­kriegs gehörte die Stadt am gleich­na­migen Golf zu Habsburg. Als eine der wenigen Hafen­städte, über die das k.u.k. Regime verfügte, erlangte sie über­regio­nale kulturelle und wirt­schaft­liche Bedeu­tung. Nach 1918 verlor die Stadt zuneh­mend an Bedeu­tung und geriet in eine Randlage. Noch heute ist das Stadt­bild durch eine eigen­tüm­liche austro-vene­zia­ni­sche Mischung bestimmt, die sich beispielhaft in den neoklas­si­schen Fassaden an der Piazza dell'Unita spiegelt. Ein römi­sches Amphi­theater und das Arco di Riccardo, ein römi­sches Stadttor, zeigen jedoch, dass die Stadt darüber hinaus eine über 2.000 Jahre alte Geschichte hat.

Palma­nova

Reißbrett­stadt aus der Renais­sance
Die Stadt südlich von Udine wur­de Ende des 16. Jahr­hun­dert als Retor­ten­stadt ange­legt. Ihr sternför­miger Grund­riss hat sich bis heute erhalten. Die Straßen sind breit und regelmäßig, sodass die Soldaten vom Exer­zier­platz möglichst schnell zur Stadt­mauer kamen. Die drei großen Stadt­tore, die Porta Aquileia, die Porta Udine und die Porta Cividale, sind bis heute erhalten.

Treviso

Lauben­gänge in der Altstadt
Die histo­ri­sche Altstadt von Treviso wird von einer Stadt­mauer umgeben und von idylli­schen Kanälen durch­zogenen. Dazwi­schen findet man Patri­zi­er­häuser aus dem 12. bis zum 14. Jahr­hun­dert, als die Stadt ihre Blüte erlebte, sowie Lauben­gänge und beschau­liche Plätze. Eine Spezialität der Küche ist der rote Radicchio.

Triestiner Karst

Einsame Pfade im Hinter­land von Triest
Die Wande­rung ist eine Teile­tappe des Alpe Adria Fernwander­wegs. Sie führt durch den Karst von Triest, der hinsicht­lich seines Mikro­klimas, seiner Wildheit, Felskulissen und spekta­kulären Schluchten seines­glei­chen sucht. Auf einsamen Pfaden geht es durch Wälder und Buschhaine, durch hüge­liges Gelände wie durch Schluchten, über Hoch­pla­teaus und tiefe Täler, begleitet von kulturellen und histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten. (hin: 12 Kilometer, 5 Stunden, auf: 330 Meter, ab: 654 Meter)

Rilkeweg

Auf den Spuren eines deut­schen Dichters
Der spekta­kuläre Uferweg zwischen Duino und Sistiana ist nach Rainer Maria Rilke benannt. Der deut­sche Ly­riker schrieb während seiner Aufent­halte auf Schloss Duino zwischen 1912 und 1922 die insge­samt zehn Duineser Elegien, die Duino und seine Kliffe welt­weit bekannt machten. Das Schloss war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein litera­ri­scher Treff­punkt, an dem neben Rilke unter anderen auch Franz Liszt, Richard Strauss, Paul Valéry, Victor Hugo, Gabriele D’Annunzio, Mark Twain und Eleonora Duse sowie Mitglieder der kaiser­li­chen Familie wie Erzherzog Franz Ferdi­nand, Kaiserin Elisa­beth und Kaiser Franz Joseph I zu Gast waren. Der Rilkeweg trug wegen Rilkes ausge­dehnter Spaziergänge entlang der Steil­küste nach Sistiana bereits früh diesen Namen. (hin und zurück: 1:30 Stunde, 3 Kilometer, auf und ab: 40 Meter)
F

San Marino

Burgengekrönter Kleinststaat am Monte Titano

An den Hängen des burgen­gekrönten Monte Titano liegt San Marino, nach dem Vatik­an­staat und Monaco der drittkleinste Staat Europas.

Er gilt als die älteste noch beste­hende Republik der Welt. Der Legende nach wur­de sie 301 n.Chr. von einem aus Dalma­tien geflo­henen christ­li­chen Märtyerer namens Marinus gegründet. Die Verfassung von 1263 gilt bis heute. Sehens­wert ist der Zwerg­staat mit acht Dörfern, der formal nicht Mitglied der EU ist, vor allem wegen seiner einmalig schönen Lage hoch über dem Meer und der gleich­na­migen mittel­alter­li­chen Stadt, die ganz von einer Stadt­mauer umschlossen ist.

Zu Gast in einer Villa bei Fano

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa wur­de in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Eugenio de Beauhar­nais erbaut, einem Stiefsohn von Napoleon und später Vizekönig von Italien.

Ihre heutige Gestalt erhielt die Residenz 1892. Die derzei­tigen Besitzer haben das Haus mit dem verwun­schenen Garten geerbt und zu einem Schmuck­stück ausge­baut. Komfort, Ruhe, eine ausgezeichnete Lage im ruhigen Park verbunden mit der ehrwür­digen Tradi­tion des Hauses sorgen für einen denkwür­digen Aufent­halt. Abend­essen wird bei Kerzen­licht serviert. Es gibt einen Swimmingpool mit Pa­no­ra­ma­blick.

Fano

Italie­ni­sche Küsten­stadt mit römi­schen Über­resten
Die Küsten­stadt an der Mündung des Flusses Metauro hat mehr zu bieten als schöne, ausge­dehnte Strände. Das liegt daran, das die Via Flaminia vor 2000 Jahren die Adria­küste bei Fano mit der Haupt­stadt Rom verband. Wer in die Stadt wollte musste durch den Arco d'Augusto, ein präch­tiges Stadttor, das 10 nach Christus erbaut wur­de. Heute ist es das Wahrzei­chen der Stadt. Auch die Basilika der Stadt ist römi­schen Ursprungs.

Von Fano nach Zela­rino Mestre

302 km | 3:30 h
Bis Bologna fährt man am Fuß des majestätischen Appeninn entlang. Danach durch­quert man die Po-Ebene nach Norden bis Padua. Wer Zeit hat, sollte sich Bologna mit seiner Renais­sance-Altstadt und der ältesten Universität der Erde anschauen.
G

Venedig

Inspiration für Künstler, Musiker und Schriftsteller

Die über die Jahrhunderte gewach­sene Stadt ist einmalig und von der Unesco zum Welt­kultur­erbe erklärt worden.

Ungezählte Kirchen und Paläste zeugen von vergan­gener Macht und beispi­el­losem Reichtum der Stadtre­publik. Gegründet wur­de die Lagu­n­en­stadt in den Wirren des unter­ge­henden römi­schen Reiches, als Bewohner Ober­i­taliens vor den Germanen flüch­t­eten. Sie schlossen sich unter der Führung eines Dogen (lat. Duce) zusammen. 
829 wurden die Gebeine des Evange­listen Markus nach Venedig überführt, was der Stadt wegen der einsetzenden Pilger­ströme einen gewal­tigen Schub versetzte. Das Symbol des Heiligen, der Löwe, prägt seitdem das Stadt­wappen. Später besetzten vene­zia­ni­sche Truppen den Osten Italiens und 1204 sogar Konstan­tinopel. Auf ihrem Höhe­punkt war die Dogen­stadt zur vorherr­schenden Macht des Mittelmeers aufge­stiegen. Mit der Erobe­rung Konstan­tino­pels durch die Türken und der Erschließung der west­li­chen Hemis­phere durch Spanier, Portugiesen und Holländer setzte der Niedergang der serre­nis­sima repubb­lica ein. 
Nach dem Wiener Kongress spielte die Stadt poli­tisch keine Rolle mehr und wur­de Öster­reich zuge­teilt. Seit 1866 gehört sie zu Italien. Venedig hat Gene­ra­tionen von Malern, Schrift­stel­lern und Musikern inspi­riert, weil es mehr ist als eine Stadt: nämlich ein Mythos von Reichtum und Schön­heit, aber auch von Tod und Vergäng­lichkeit. Dazu trägt auch das lang­same Versinken der Stadt in ihrem Unter­grund bei.

Zu Gast auf einem ehemaligen Landgut in Zelarino Mestre

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehema­lige Landgut aus dem 16. Jahr­hun­dert liegt inmitten eines weit­läufigen Parks und nur 15 Minuten von Venedig entfernt.

Die Ausstat­tung der öffent­li­chen Räume ist prunkvoll – wie man es von einem Palazzo erwartet. Die Zimmer und Suiten liegen im neuen Flügel mit Blick auf den Garten, die Einrich­tung mit antiken Möbeln ist unver­kennbar italie­nisch und elegant. Die Bäder mit Bade­wanne sind aus mehrfarbigem Marmor. Es gibt einen großen Salon, ein Restau­rant, einen Spa-Bereich und einen Aussenpool.

Frari

Außen Bettel­kirche, innen Pracht und Reichtum
Die Santa Maria Gloriosa dei Frari ist die große goti­sche Franziskan­er­kirche der Stadt. Außen ist sie bescheiden und schlicht, wie es dem Bettel­orden entspricht. Innen aber doku­men­tiert sie, zu welcher Macht und Reichtum die Jünger des Heiligen Franz gelangt sind. Die Frari entpuppt sich als Kunst­schrein aller­ersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Gegenüber befindet sich das Grab Tizians mit dessen Pesaro-Madonna. In den Chor­ka­pellen hängen kostbare Altarblätter von Barto­lomeo Viva­rini und Giovanni Bellini. Eine Johannes-Skulptur von Dona­tello steht an der Stelle, wo der Kompo­nist Claudio Monte­verdi bestattet ist. Alles wird jedoch von der Assunta, der himmel­fah­renden Maria, übertroffen, die frei über dem Hoch­altar schwebt. Tizian hat sie geschaffen und mit ihr am Ende der Renais­sance bereits den Barock vorausge­ahnt.

Museo del Sette­cento Vene­ziano

Vom opulenten Lebens­stil des vene­zia­ni­schen Adels
Die massige, von Baldassare Longhena und Giorgio Massari erbaute Casa Rezzo­nico ist selbst für vene­zia­ni­sche Verhält­nisse ein besonderes Juwel der Renais­sancear­chitektur. Im 18. Jahr­hun­dert gehörte er eine Zeit lang Carlo Rezzo­nico, der später als Papst Clemens XIII. Geschichte schrieb. Heute birgt der Bau das Museo del Sette­cento Vene­ziano, das den opulenten Lebens­stil des Adels zur Spätzeit der Republik eindrucksvoll doku­men­tiert Über alle drei Etagen erstreckt sich dieses „Museum des 18. Jahrhunderts“ und mit Möbeln und Dekor­stü­cken, Bildern und Decken­ge­mälden die Lebens­welt des Adels jener Blütezeit.

Do Mori

Vene­digs ältestes Bacaro
Bacaro – der Name ist abge­leitet vom Wein­gott Bacchus – nennt man die einfa­chen Tavernen in Venedig. Dort findet man wenig Stühle, aber eine lange Theke und eine große Auswahl an Weinen mit ein paar Snacks. Do Mori unweit des Fisch­marktes ist das älteste Bacaro von Venedig und bereits über 500 Jahre alt.  Von der Decke hängen unzäh­lige Töpfe und Kupferkessel, in der Bar warten mehr als 100 exzel­lente Weine. Dazu gibts vielerlei tramez­zini.

Von Zela­rino Mestre nach Sulzano

199 km | 2:30 h
Auf halber Strecke liegt Verona am Fuß der Alpen. Wer dort Rast macht, kann das drittgrößte Amphi­theater der Antike besich­tigen, auf den Spuren von Romeo und Julia wandeln oder an einem der schönste Plätze Italiens, der Piazza dei Signori, einen Capuccino trinken.

Lombardei

Vielfäl­tige Provinz zwischen Alpen und Po-Ebene
Die Region zwischen den Alpen und der Po-Ebene ist eine der größten und vielfäl­tigsten Italiens. Von besonderer Schön­heit ist die Alpen­kette im äußersten Norden mit dem Valchiavenna, dem Veltlin und dem Valcamo­nica Tal. Südlich davon liegen die großen lombardi­schen Seen, allen voran der Gardasee, der Comer See und der Lago Maggiore. Noch weiter südlich erstreckt sich das weite, von vielen Gewäs­sern durch­zogene Flach­land der Po-Ebene. Hier wird Reis ange­baut, insbe­sondere in der Gegend von Lomel­lina. Mailand, die Haupt­stadt der Lombardei, steht in stän­diger Konkur­renz mit Rom, spätes­tens seitdem Kaiser Diokle­tian 286 nach Christus den Sitz des römi­schen Reiches dorthin verlegte.

Vicenza

Kunst- und Architektur­stadt am Rand der Po-Ebene
Die Kunst­stadt mit über 100.000 Einwoh­nern liegt etwa 60 km nordwest­lich von Venedig. Bekannt ist die Stadt für ihre Schmuck­waren- und Bekleidungs­indu­s­trie und für die Bauwerke des Renais­sancear­chitekten Andrea Palladio, die ihr den Rang eines UNESCO-Welterbes eintrugen. Vicenza gehört zu den reichsten Städten Italiens. Ein Spaziergang durch den Corso Palladio, die Pracht­straße der Stadt, und über die Piazza dei Signori ist wie ein Gang durch ein Open-Air-Museum.

Soave

Klein­stadt zwischen Hügeln und Wein­gärten
Die kleine Stadt­ zwi­schen Verona und Vicenza liegt zwischen Hügeln und Wein­gärten, in denen der Soave Clas­sico ange­baut wird. Der trockene Weißwein mit dem samtigen Aroma gehört zu den bekann­testen Weinen Italiens. Der Name Soave hängt mit den Schwaben (Sueben) zusammen, die sich während der Völkerwande­rung in der lieb­li­chen Region nieder­ließen. Die Altstadt besitzt eine komplett erhal­tene Stadt­mauer mit 24 Türmen. Über ihr thront alles beherr­schend eine Skaliger­burg.
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Lago d'Iseo

Romantisches Ufer und schroffe Felsklippen

Der viertgrößte der ober­i­talie­ni­schen Seen liegt 20 Kilometer nordwest­lich von Brescia auf einer Höhe von 180 Metern.

Er ist 25 Kilometer lang, 251 Meter tief und wird vom Fluss Oglio gespeist. Mittel­punkt des Sees ist die größte Insel in einem italie­ni­schen See, Monte Isola, Während im Westen die Ufer­straße an schroffen Felsen mit zum Teil atembe­rau­benden Blicken vorbei­führt, liegen im Osten Städte mit Fischer­häfen, roma­ni­sche Kirchen oder Ufer­pro­me­naden unter Palmen. Trotz einer guten Infra­struktur ist der Lago d'Iseo im Gegen­satz zum Gardasee unter deut­schen Reisenden weitge­hend unbe­kannt geblieben.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Sulzano

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatzreservierung

Das 4-Sterne-Hotel mit 30 Zimmern zeichnet sich vor allem durch seine prachtvolle Lage am Ufer des Lago d'Iseo aus. Die Insel Monte Isola liegt genau gegenüber und die Anlege­stelle der Fähre ist nur wenige Meter entfernt.

Rund um das Gebäude erstreckt sich ein subtro­pi­scher Garten mit Swimmingpool bis zum Seeufer. Die vielen Bänke geben Gelegen­heit, das Panorama ausgiebig zu genießen. Die Zimmer sind modern und einla­dend. Das frisch zuberei­tete Früh­stück wird in der Regel auf der Terrasse serviert.

Po-Ebene

Renais­san­ce­städte in fruchtbarer Tief­ebene
Italiens größter Fluss, der Po, entspringt in den Bergen des Piemont und fließt durch eine 400 Kilometer lange Tief­ebene nach Osten, wo  er in die Adria mündet. Im Norden der Po-Ebene liegen die Alpen und im Süden der Apennin. Sie ist seit jeher eine der fruchtbarsten und bevöl­ke­rungs­reichsten Regionen Italiens. Zuckerrüben, Mais, Weizen und vor allem Wein werden ange­baut. Klima­tisch gehört die Po-Ebene zur warm­ge­mäßigten Zone. Wegen der kalten Winter ist die Vege­ta­tion aber eher mitt­eu­ro­päisch. Im Mittel­alter und in der Renais­sance hat sich in der Po-Ebene eine glänzende Stadt­kultur entwi­ckelt. Bologna, Turin, Mailand, Mantua, Pavia, Cremona oder Parma sind nur einige Namen. Dahinter verbergen sich Stadtre­publiken, in denen Wissenschaft, Architektur, Malerei und Musik blühten.

Gardasee

Zitronen und Wein an Italiens größtem Binnensee
Seine Exis­tenz verdankt der größte Binnensee Italiens gewal­tigen Glet­scher­massen, die während der Eiszeit sein Bett fast 400 Meter tief ausge­ho­belt haben. Er liegt herr­lich am Rande der Alpen. Im Norden wirkt er wie ein Fjord, der zwischen dem steilen Monte Baldo Massiv und den Brescianer Alpen eingezwängt ist. Im Süden weitet er sich bis weit in die Po-Ebene aus. Da die im Norden vorge­la­gerten Dolo­miten kalte Winde abhalten, ist das Klima mild und medi­terran: Zitronen wachsen hier ebenso wie Oliven und Wein. Die hüge­lige Land­schaft im Süden eignet sich hervor­ra­gend zum Wandern oder Fahr­radfahren. Alljähr­lich besu­chen den See über fünf Millionen Touristen, sodass man in der Haupt­saison oft mit Staus auf den Ufer­straßen zu rechnen hat.

Brescia

Welterbe der UNESCO
Nicht umsonst wur­de die Provinzhaupt­stadt zwischen den Seen Iseo, Idro und Garda zum Welterbe der UNESCO erhoben. Es wird kaum eine andere Stadt geben, deren Baudenkmäler fast lückenlos ihre Geschichte doku­men­tieren. Die Straßenzüge der Altstadt stammen noch aus römi­scher Zeit, ebenso ein republika­ni­sches Heiligtum, der Kapi­toli­ni­sche Tempel und das Theater. Während der Völkerwande­rung kamen die Langobarden in die Stadt und hinter­ließen das Kloster Santa Giulia, das heute das Stadt­museum beherbergt. Die Geschäfte, Bars und Restau­rants der Stadt befinden sich in den Straßen rund um die Piazza della Loggia. Jeden Samstag findet im Zentrum ein Wochen­markt statt.

Von Sulzano nach Hause

Achtung: Die Brenner-Auto­bahn ist mautpf­lichtig (ca. 9 Euro).
19 Tage
ab 1.819,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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