Rundreise Kroatien
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Rund um die Adria

Kroatien, Italien, Slowenien

19 Tage | ab 1.819,00 EUR p.P. im DZ*
Julische Alpen – Plittwitzer Seen – Dalmatien – Dubrovnik – Ancona – Venedig – Südalpen

Die Rundreise kann von Mitteleuropa aus im eigenen Wagen gemacht werden. Schwerpunkt ist ein Aufenthalt am Strand von Orebi auf der zauberhaften Halbinsel Pelješac.

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1.–2. Tag: Idrija

Höhlenburgen und wilde Seen im Karstgebirge
Die einzige Stadt zwischen den Wiesen und Weiden des Karstgebirges west­lich von Ljubljana lebte von der Spitzenklöp­pelei und dem Bergbau. Obwohl in einsamer Land­schaft zwischen 600 und 850 Höhenme­tern gelegen, sind viele Sehens­wür­digkeiten Slowe­niens in Tages­ausflügen zu errei­chen. In der Nähe führt ein reizvoller Wanderweg am Idrijca-Kanal entlang zum Wilden See. Die spekta­kuläre Höhlenburg von Predamski Grad liegt 40 km südlich, ebenso die Tropf­steinhöhlen von Postojnska jama, einem der größten Naturwunder der Erde.
Von zu Hause nach Spodnja Idrija
A

Zu Gast in einem Landpalais bei Spodnja

Klöppelspitzen, Holzschnitzereien, eine hundertjährige Obstwiese und frisches Brot aus dem Ofen: Der Aufenthalt auf dem traditionellen Gutshof am Idrijca-Fluss gleicht einer kleinen Zeitreise in die Welt des Landadels im 19. mehr ...

Jahrhundert. Auch die Küche orientiert sich an alten Rezepten und verwendet marktfrische Produkte. Zu den landestypischen Gerichten werden Spitzenweine aus dem nahen Vipava Tal angeboten. Während die unteren Räume des Herrenhauses für den Tagesaufenthalt vorgesehen sind, befinden sich die antik möblierten Zimmer im ersten Stock. Im Park gibt es viele schattige Sitzmöglichkeiten, die zum Lesen oder Faulenzen einladen. Mountainbiking, Wandern, Reiten und Wildwassersportarten sind möglich, Gleitschirmflüge werden auf Wunsch arrangiert. 

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Skofja Loka

Entzü­ckende Altstadt mit tausendjäh­riger Tradi­tion

Mitten in den Juli­schen Alpen liegt das 1.000-jährige Skofja Loka mit einer entzü­ckenden Altstadt. Im ehema­ligen Bischofs­pa­last über dem Unteren Platz (spodnji trg) ist heute ein Museum. Die Kapu­zi­ner­brücke wur­de auf Initia­tive des Bischofs Leopold im 14. Jahr­hun­dert gebaut, der kurz nach Fertig­stel­lung auch ihr erstes Opfer wur­de: Er stürzte bei einem Ritt über die geländer­lose Brücke von ihr hinunter in den Bach und ertrank. Seit 1888 besitzt sie ein Eisenge­länder und eine Statue des Brücken­hei­ligen Nepomuk.

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Auf den Vogel (1922 m)

Aussichtsreiche Höhenwande­rung abseits eines Skigebiets

Der Weg beginnt mit einer Seil­bahn­auffahrt von Ukanc zu einem Skihotel, führt dann aber rasch weg von den Pisten und Liften. Ziel ist der Vogel, ein leicht erreichbarer Aussichtsgipfel mit tollem Blick zum Triglav und in die wilde Karst­ho­c­h­e­bene der Komna. (hin und zurück: 12,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

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2.–4. Tag: Plitwitzer Seen

Bären und Luchse im ältesten Nationalpark Kroatiens
Der größte und älteste Natio­nal­park Kroa­tiens schützt die einzig­ar­tige Kette aus 16 Seen, die über acht Kilometer wie Perlen anein­anderge­reiht und durch Wasser­fälle mitein­ander verbunden sind. Der Park, der in Deutsch­land vor allem durch Karl-May-Verfil­mungen bekannt ist, beheimatet u. a. Brau­n­bären, Wölfe, Luchse und Wildkatzen. Zu der besonders vielfäl­tigen Flora und Fauna tragen die großen Klima- und Höhen­un­ter­schiede bei. Verschiedene Wander­wege führen durch den Park. Auf den größten Seen werden Bootsfahrten ange­boten.

Die Strecke führt auf kleinen Straßen nach Südosten. Bei Babno Polje kommt man über die Grenze nach Kroatien.

Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unter­irdi­schen Gängen

Die roma­ni­sche Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert duckt sich unter einem über hundert Meter hohen Felsen in einen Höhlen­ein­gang. Sie war die ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmög­lichkeiten boten. So wur­de sie im 15. Jahr­hun­dert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Bela­ge­rung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.

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Natio­nal­park Risnjak

Brau­n­bären, Wölfe, Luchse, Adler in dichten Bergwäl­dern

Der über 6000 Hektar große Natio­nal­park ist nach seinem höchsten Berg, dem 1.528 Meter hohen Veliki Risnjak benannt. Vom Gipfel hat man bei klarem Wetter einen Rund­um­blick über die Kvarner Bucht bis zu den Karawanken im Norden. Brau­n­bären, Wölfe, Luchse, Adler und andere geschützte Tier­arten bevöl­kern die dichten Bergwälder. Mehrere Wanderweg führen durch den Park. Fahr­räder werden im Besu­cher­zentrum aus­ge­liehen.

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Berg Klek

Sagen­umwobener Aussichtsberg

Der markante Gipfel im Osten des Velika-Kapela-Massivs sieht von jeder Seite völlig anders aus und hat seit jeher die Phan­tasie der Menschen ange­regt. Manchen erscheint die Spitze wie der Kopf eines Riesen. Mythen und Legenden verbinden sich mit ihm. So sollen sich Hexen dort einst versammelt haben. Bei guten Wetterbedingungen kann man von seiner Spitze aus das 100 Kilometer entfernte Zagreb sehen. Die wilde Schön­heit des Berges hat den Grazer Professor Johannes Frischauf Ende des 19. Jahrhunderts zur Gründung des Kroa­ti­schen Alpi­nis­tenver­eins inspi­riert. Noch heute trägt der Verein den Klek im Wappen.

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B

Zu Gast in einem Ferienhaus in Rastoke

Das Ferienhaus liegt malerisch am Fluss Slunjčica, in der kleinen Siedlung Rastoke, nahe des Städtchens Slunj und 30 Kilometer von den Plitwitzer Seen entfernt. mehr ...

Die kleinen Häuser, die alten Mühlen, die auch heute noch in Betrieb sind, und die zahlreichen Wasserfälle bilden eine idyllische Einheit inmitten der grünen Landschaft. Das Haus mit zwei Schlafzimmern ist modern und zur Selbstverpflegung ausgestattet, und unter einem Lindenbaum direkt am Fluss kann man die Aussicht genießen. Die Besitzer betreiben eine mehrere Jahrhunderte alte Wassermühle, in der unterschiedliche Getreidesorten gemahlen werden, die sie zur Herstellung von traditionellen Produkten wie Maisbrot, Fladenbrot und Polenta nutzen. Diese kann nach Absprache gerne besichtigt werden.

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Leistungen: 2 Nächte | Ohne Verpfle­gung

Plješevica

Berg­land zwischen Bosnien und Kroa­tien

Der Gebirgszug zwischen Bosnien-Herzegowina und Kroa­tien zieht sich von den Plitvicer Seen und dem Gebirge Mala Kapela im Norden über 40 km bis Gračac im Süden. Der höchste Punkt des Gebirges ist der Gipfel Ozeblin (1.657 m) im südli­chen Teil bei Donji Lapac. Nur wenige Straßen durch­queren das einsame Gebirge mit der Flugzeugkaverne Željava. Ihre Hallen und Gänge waren in das Gebirge Plješevica gegr­aben, um einen sicheren Luftwaffen­stütz­punkt zu erhalten. Ein Wanderweg führt zum Gebirgs­kamm, der die Grenze zu Bosnien markiert. (Hin und zurück 13,8 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 970 Meter)

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4.–6. Tag: Trogir

Mittelalterliche Stadt an der Adria
Dalma­tien kann gleich mit mehreren mittel­alter­li­chen Städten aufwarten, doch die schönste von allen ist Trogir. Die Stadt 25 km west­lich von Split ist von einer wuch­tigen Mauer umschlossen, inner­halb derer verwin­kelte Gassen an vene­zia­ni­schen Palazzi, Kirchen und Bürger­häusern vorbei­führen. Seit 1997 ist die Altstadt von Trogir, die zwischen dem 13. und dem 17. Jahr­hun­dert entstanden ist, Welt­kultur­erbe. Besonders sehens­wert sind das Landtor im Norden mit einer Statue des Stadt­pa­trons und die Kathedrale Sveti Lovro mit ihrem Hauptportal aus dem 13. Jahr­hun­dert. Wegen des Schiffsver­kehrs badet man am besten an der Bucht Saldun.

Nachdem man wieder an die Küste gelangt ist, kommt man in den Nationalpark, der zwei wildromantische Schluchten schützt, die sich nahe dem Meer tief ins Gebirge eingegraben haben. Vom Parkzentrum bei Starigrad-Paklenica beginnen viele Wanderwege.

Wande­rung zu den oberen Seen

Wasser­fälle zwischen den Seen

Die Wande­rung führt zu den oberen Seen des Plittwitzer Seengebietes, wo die meisten der über 30 Wasser­fälle sind. Das letzte Stück wird mit der Fähre bewäl­tigt. (hin und zurück 8.3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 160 Meter)

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Auf dem Jezero Kozjak

Bootsfahrt über den größten See

Der größte See des Natio­nalparks wird von Motorbooten befahren, die Besu­cher zum Eingang 2 und zum Rast­platz 3 bringen. Die Fahrt über den gut zwei Kilometer langen See dauert 15 Minuten und kann mit einer Wande­rung am Ufer zurück verbunden werden. Das Schiff fährt alle 30 Minuten und bietet Platz für 100 Passagiere. Vor dem Einsteigen in die Boote findet eine Ticket­über­prüfung statt. Die Boote sind auf beiden Seiten offen, so dass man die Aussicht genießen kann. Die Motoren der Schiffe sind sehr leise, also stören keine Moto­renge­räu­sche die Stille und die Überfahrt kann als Teil der Route genossen werden. Am Ufer schwimmen große und kleine Fische, dass ein einziger Griff ins Wasser genügen würde und fürs Abend­essen wäre gesorgt. Eine außergewöhn­liche Attrak­tion ist die Stefanie Insel mit ihrer ellip­ti­schen Form.

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Zadar

Mittel­alter­liche Altstadt auf einer Halb­insel

Die größte Stadt in Nord­dalma­tien war bereits in präh­is­to­ri­scher Zeit ein bedeu­tender Seehafen und Handels­platz. Seine Blüte erlebte Zadar zwischen dem 11. und dem 15. Jahr­hun­dert. Die befes­tigte Altstadt auf einer Landzunge ist dement­spre­chend reich an histo­ri­schen Bauten. Zwischen dem Landtor, der mäch­tigen Zitadelle und rund um die bedeu­ten­dsten Kirchen Kroa­tiens ist das Leben besonders bunt. Zahlreiche Geschäfte säumen die Gassen; in der Fisch­markt­halle wird vom frühen Morgen bis zum Mittag fang­fri­scher Fisch ange­boten. Wer an einem Sommer­a­bend in der Stadt ist, sollte versu­chen, ein Konzert in der Sveti Donat zu besu­chen. Die Akustik in der massigen Kirche aus dem 9. Jahr­hun­dert ist außergewöhn­lich.

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C

In einem Gästehaus in Trogir

Das Gästehaus befindet sich im Palazzo Moretti, der einstigen Residenz einer der mächtigen Reeder- und Kapitänsfamilien der Stadt. mehr ...

Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert liegt direkt am Wasser mit herrlicher Aussicht auf die Altstadt von Trogir, die man über eine Brücke in ca. fünf Minuten zu Fuß erreicht. Ein großer Teil des Interieurs, wie die Freskenmalereien, wurde vor mehr als 150 Jahren hergestellt und ist noch original erhalten. Die großen Zimmer sind antik möbliert und bieten einen schönen Blick auf den Jachthafen und die Bucht. Auf der Terrasse, auf der auch das Frühstück serviert wird, kann man wunderbar lesen oder entspannen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Bootsfahrt nach Split

Ohne Auto in eine sensa­tionelle Altstadt

Wer von Trogir aus die Römer­stadt Split besich­tigen möchte, nimmt am besten das Schiff. Eine knappe Stunde fährt das Perso­nenboot von Trogir aus zum Hafen von Split, der unmit­telbar an die Altstadt grenzt. So spart man sich die Auto­fahrt durch häss­liche Vororte und die Park­platz­suche. 

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6.–9. Tag: Orebic

Hafenstädtchen mit Bilderbuchpanorama
Das Hafenstädtchen Orebic liegt auf der Südseite der Halb­insel Peljesac unter dem 961 Meter hohen Svetji Illija. Die auffal­lenden Steinhäuser in Orebic sind ehema­lige Kapitänsvillen. Die Familie Orebic, von der die Stadt und die Trink­was­ser­brunnen an der Prome­nade ihren Namen erhielten, ist auch heute noch allgegenwärtig. Über die Geschichte der Kapitänsfa­milien wird im Seefahrtmuseum der Insel erzählt. Von einem Franziskan­erkloster bietet sich dem Betrachter ein atembe­rau­bendes Panorama auf das Land.

Zwischen Brela und Gradac liegt einer der schönsten Abschnitte der Dalmatischen Küste. Die Riviera von Makarska hat viele schöne Badestrände zu bieten. Im Landesinneren wächst sich an den Hängen der majestätischen Bikovo-Berge üppige mediterrane Vegetation. Bei Ploce setzt man über auf die Halbinsel Peljesac und fährt über die gewundene Straße weiter zum Hauptort Orebic auf der gegenüber liegenden Seite.

Makarska Riviera

üppige Vege­ta­tion vor male­ri­scher Kulisse

Zwischen Breda und dem 60 km südöst­lich gelegenen Gradac zieht sich ein besonders schöner Küsten­streifen entlang, der nach dem Haup­tort Makarska gegenüber der Insel Brac benannt ist. Vor der großar­tigen Kulisse des Biokovo Massivs gibt es zwischen den Kies­stränden auch einige Sand­strände – eine Selten­heit in Kroa­tien. Im Hinter­land wuchert üppige medi­ter­rane Vege­ta­tion. Der Natur­park Biokovo ist ideal für Bergwanderer. Wer die schmale asphal­tierte Straße auf seinen Gipfel (1.762 m) nimmt, wird mit einer phan­tas­ti­schen Aussicht belohnt.

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D

Zu Gast in einer ehemaligen Kapitänsresidenz in Orebić

Die historische Kapitänsresidenz aus dem 17. Jahrhundert in Orebić ist heute ein familiengeführtes 4-Sterne-Hotel, in dem neben der Geschichte des Hauses vor allem Eleganz, Bequemlichkeit und traditionelle Gastfreundlichkeit gepflegt werden. Die Zimmer des Hotels sind individuell mit viel Liebe und Geschmack eingerichtet, wobei besonders darauf geachtet wurde, Möbel, Stoffe und Accessoires zu verwenden, die den historischen Charme des Hauses aufgreifen. Im hoteleigenen Restaurant werden traditionelle Spezialitäten nach einheimischen Rezepten und Weine von der Halbinsel Pelješac serviert.

Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Korcula

Juwel vor der Küste Süddalma­tiens

Die fast 300 km² große Insel gilt als Juwel unter den vielen vor der Küste Süddalma­tiens. In der reich gegliederten Küsten­landschaft des 47 km langen und 8 km breiten Eilandes sind viele Bade­buchten versteckt. Besonders schön ist die gleich­na­mige Insel­stadt, die auf einer felsigen, durch eine schmale Landzunge verbun­denen Halb­insel liegt – eine der wenigen geplanten Städte des euro­päi­schen Mittel­alters. Die Gassen zweigen in regelmäßigem Abstand von der Haupt­achse ab und sind so ange­legt, dass die Häuser sich im Sommer gegen­seitig Schatten spenden. Korcula hat eine bewegte Geschichte, in der nach­ein­ander Grie­chen, Römer, Goten, Seeräuber, Vene­zianer und Ungarn die Bühne betraten. Dass Marco Polo auf der Insel geboren wur­de, ist ein hartnä­c­kiges Gerücht, jedoch nicht bestä­tigt. Eine besondere Inselt­ra­di­tion ist der Säbeltanz, der mögli­cherweise an die Kämpfe zwischen Christen und Arabern erin­nert. Die Fähren fahren ausschliess­lich in der Hoch­saison regelmässig.

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9.–12. Tag: Dubrovnik

„Perle der Adria“
Die Stadt im Süden Kroa­tiens wird wegen ihrer jahrhunder­te­langen Sonder­stel­lung und ihrer kulturellen Bedeu­tung auch „Perle der Adria“ genannt. Neben vielen slawi­schen Dichtern, die die Stadt besungen haben, hat George Bern­hard Shaw hier sein Para­dies gefunden. Seit 1997 ist die gesamte Altstadt Welt­kultur­erbe der Unesco. Sie wird an drei Seiten vom Meer und an vier Seiten von mäch­tigen Festungs­mauern umgeben, inner­halb derer sich Sehens­wür­digkeiten und Kunst­schätze von Welt­rang finden. Über der Stadt, die zwischen dem 14. und dem 16. Jahr­hun­dert ihre Blüte als unabhängige Handels­me­tro­pole erlebte, liegt eine medi­terran-heitere Atmo­sphäre, die vor allem abends spürbar wird, wenn der Stadrum, die Haupt­achse der Stadt, zur Flaniermeile wird. Tags­über wird Dubrovnik allerdings oft von den Kreuzfahrt­schiffen ange­steuert, so dass sich viele Tages­be­su­cher in kurzer Zeit durch die Gassen drängen. 

Über die Halbinsel Peljesac fährt man nach Dubrovnik. Besonders eindrucksvoll ist der letzte Küstenabschnitt und die mittelalterliche Festung Ston mit einer über 5 km langen vollständig erhaltenen Mauer, auf der man den Ort umrunden kann.

Ston

Längste Festungs­mauer in Europa

An der Landenge zwischen Pelješac und dem Fest­land  wurde schon unter römi­scher Herr­schaft die Sied­lung Stagnum errichtet. Reste eines römi­schen Kastells sind noch erkennbar. Auch die bis heute exis­tierenden Salzgärten entstanden schon in römi­scher Zeit. Wirk­lich impo­sant sind die Festungs­anlagen aus dem 14. Jahr­hun­dert. Es entstanden drei Kastelle und über 40 Türme. Sie waren durch eine fünf Kilometer lange Mauer verbunden, die als längste Festungs­mauer in Europa gilt. Ein Spaziergang auf der Mauer eröffnet weite Blicke über das Umland und das Meer.

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E

Zu Gast in einer Villa in Cavtat

Das familiengeführte 4-Sterne-Hotel liegt am Anfang der Altstadtpromenade von Cavtat, einem mittelalterlichen Städtchen auf einer Halbinsel in der Adria, 19 Kilometer südlich von Dubrovnik. mehr ...

Das hoteleigene Restaurant gehört zu den besten der Stadt. Die Villa hat insgesamt zwölf elegante Zimmer; das Frühstück wird auf der Terrasse serviert. Die Rezeption gibt gerne Tipps für Tagesausflüge mit dem Taxiboot oder Bus nach Dubrovnik oder ins nahe gelegene Montenegro. Durch die Nähe zum Flughafen sind Flugzeuge zu hören.

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Leistungen: 3 Nächte | Halb­pen­sion

Lokrum

Badeinsel vor Dubrovnik

Die Insel liegt in Sichtweite von Dubrovnik und bietet viele Bademög­lichkeiten. Eine Seite der Insel ist eher flach und gut mit dem Boot erreichbar. Dort gibt es einen FKK Strand und mehrere Cafés und Restau­rants. Sehens­wert sind auch der Bota­ni­sche Garten mit über 800 verschiedenen Pflanzen­arten, das Benedikti­n­erkloster und das „Tote Meer“, ein von Felsen umschlos­sener tiefer See mit hohem Salzge­halt. Zur ­tou­ris­ti­schen Attrak­tion wur­de Lokrum, nachdem dort mehrere Episoden der Fern­seh­serie Game of Thrones gedreht wurden. 2015 wur­de ein kleines Museum eröffnet, wo man sich unter anderem auf den „eisernen Thron“ aus der Serie setzen kann.

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Dubrovnik Cablecar

Mit der Seil­bahn auf den Hausberg

412 Meter hoch ist der der Hausberg von Dubrovnik. Der Srd bietet eine phan­tas­ti­sche Aussicht über die Stadt und die Adria. Während des Bürger­kriegs 1991 besetzten serbi­sche Truppen den Berg und eröffneten das Feuer auf die Stadt. Dabei zerstörten sie die Seil­bahn und das Gipfelkreuz, das Napoleon gestiftet hatte. Heute sind beide wieder aufge­baut. Wer keine Lust auf die etwa einstün­dige Gipfel­be­steigung hat, kann daher wieder die Seil­bahn nehmen.

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Franziskane­rapotheke

Dritt­äl­teste Apotheke der Welt

Sie gilt als die dritt­äl­teste Apotheke in Europa und ist wohl die älteste, die bis heute in Gebrauch ist.  Es roch nach Minze, Salbei und anderen Heil­pflanzen, aus denen die Franziskaner Arzneien herstellten. In der Klosterbibliothek finden sich Fachbücher über phar­mazeu­ti­sches Geheim­wissen, unter anderem die Mixtur einer Arznei, die ewige Jugend verheißt. Teile des Apotheken­inventars, vor allem aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert, werden im Klos­termuseum aufbe­wahrt, einem Saal aus der Renais­sance, der über den Kreuzgang zugäng­lich ist. Hier werden außerdem Gemälde alter Meister, Goldschmiede­arbeiten und alte Soutanen ausge­stellt

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Über den Hausberg Srk

Wande­rung in den Sonnen­un­ter­gang

Wer mit der Seil­bahn von Dubrovnik auf den Hausberg Srk fährt, kann oben eine Rundwande­rung mit großar­tiger Aussicht machen. Die Stille und Weite auf dem Berg könnte in keinem größeren Kontrast stehen zu dem geschäf­tigen Treiben in der Altstadt. Oben trifft man kaum Menschen, dafür Rinder, Maul­esel und Pferde. Wer gegen Abend kommt, wird einen unver­gess­li­chen Sonnen­un­ter­gang erleben. (hin und zurück: 5,4 Kilometer, 1:40 Minuten, auf und ab: 140 Meter)

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10. Tag: Cavtat

Ausflug

Stadtführung, 3 Stunden deutschsprachig

Anada Pehar stammt aus Dubrovnik und hat ihre Dolmetscher-Ausbildung in Deutschland gemacht. mehr ...

Anschließend hat sie einen Kunsthandwerksladen in in ihrer Heimatstadt eröffnet. Gern führt sie Gäste aus Deutschland durch die Altstadt von Dubrovnik und zeigt ihnen neben den klassischen Sehenswürdigkeiten auch die verborgenen. Ein großer Teil des Rundgangs führt über die Stadtmauer, da man von oben fast ganz Dubrovnik übersehen kann.

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Die Fähr­strecke verbindet Italien mit Kroa­tien und wird im Moment durch drei Reede­reien betrieben. SNAV betreibt den Service bis zu 7 mal Woche, Blueline 7 mal Woche & der Jadroli­nija Service wird bis zu 4 mal Woche ange­boten. Die Fähre wird nicht über Umfulana gebucht. Bitte buchen Sie unter: www.directferries.de

13.–15. Tag: San Marino

Burgengekrönter Kleinststaat am Monte Titano
An den Hängen des burgen­gekrönten Monte Titano liegt San Marino, nach dem Vatik­an­staat und Monaco der drittkleinste Staat Europas. Er gilt als die älteste noch beste­hende Republik der Welt. Der Legende nach wur­de sie 301 n.Chr. von einem aus Dalma­tien geflo­henen christ­li­chen Märtyerer namens Marinus gegründet. Die Verfassung von 1263 gilt bis heute. Sehens­wert ist der Zwerg­staat mit acht Dörfern, der formal nicht Mitglied der EU ist, vor allem wegen seiner einmalig schönen Lage hoch über dem Meer und der gleich­na­migen mittel­alter­li­chen Stadt, die ganz von einer Stadt­mauer umschlossen ist.

Auf der Strecke nach Nordwesten liegen verschiedene Seebäder. Ein Stop lohnt sich in Fano. Hier gibt es nicht nur weitläufige Strände sondern auch eine mittelalterliche Stadtmauer und ein Tor aus der Zeit von Kaiser Augustus zu bestaunen. 

F

Zu Gast in einer Villa bei Fano

Die Villa wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Eugenio de Beauharnais erbaut, einem Stiefsohn von Napoleon und später Vizekönig von Italien. mehr ...

Ihre heutige Gestalt erhielt die Residenz 1892. Die derzeitigen Besitzer haben das Haus mit dem verwunschenen Garten geerbt und zu einem Schmuckstück ausgebaut. Komfort, Ruhe, eine ausgezeichnete Lage im ruhigen Park verbunden mit der ehrwürdigen Tradition des Hauses sorgen für einen denkwürdigen Aufenthalt. Abendessen wird bei Kerzenlicht serviert. Es gibt einen Swimmingpool mit Panoramablick.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Fano

Italie­ni­sche Küsten­stadt mit römi­schen Über­resten

Die Küsten­stadt an der Mündung des Flusses Metauro hat mehr zu bieten als schöne, ausge­dehnte Strände. Das liegt daran, das die Via Flaminia vor 2000 Jahren die Adria­küste bei Fano mit der Haupt­stadt Rom verband. Wer in die Stadt wollte musste durch den Arco d'Augusto, ein präch­tiges Stadttor, das 10 nach Christus erbaut wur­de. Heute ist es das Wahrzei­chen der Stadt. Auch die Basilika der Stadt ist römi­schen Ursprungs.

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15.–17. Tag: Venezia

Inspiration für Künstler, Musiker und Schriftsteller
Die über die Jahrhunderte gewach­sene Stadt ist einmalig und von der Unesco zum Welt­kultur­erbe erklärt worden. Ungezählte Kirchen und Paläste zeugen von vergan­gener Macht und beispi­el­losem Reichtum der Stadtre­publik. Gegründet wur­de die Lagu­n­en­stadt in den Wirren des unter­ge­henden römi­schen Reiches, als Bewohner Ober­i­taliens vor den Germanen flüch­t­eten. Sie schlossen sich unter der Führung eines Dogen (lat. Duce) zusammen. 829 wurden die Gebeine des Evange­listen Markus nach Venedig überführt, was der Stadt wegen der einsetzenden Pilger­ströme einen gewal­tigen Schub versetzte. Das Symbol des Heiligen, der Löwe, prägt seitdem das Stadt­wappen. Später besetzten vene­zia­ni­sche Truppen den Osten Italiens und 1204 sogar Konstan­tinopel. Auf ihrem Höhe­punkt war die Dogen­stadt zur vorherr­schenden Macht des Mittelmeers aufge­stiegen. Mit der Erobe­rung Konstan­tino­pels durch die Türken und der Erschließung der west­li­chen Hemis­phere durch Spanier, Portugiesen und Holländer setzte der Niedergang der serre­nis­sima repubb­lica ein. Nach dem Wiener Kongress spielte die Stadt poli­tisch keine Rolle mehr und wur­de Öster­reich zuge­teilt. Seit 1866 gehört sie zu Italien. Venedig hat Gene­ra­tionen von Malern, Schrift­stel­lern und Musikern inspi­riert, weil es mehr ist als eine Stadt: nämlich ein Mythos von Reichtum und Schön­heit, aber auch von Tod und Vergäng­lichkeit. Dazu trägt auch das lang­same Versinken der Stadt in ihrem Unter­grund bei.

Bis Bologna fährt man am Fuß des majestätischen Appeninn entlang. Danach durchquert man die Po-Ebene nach Norden bis Padua. Wer Zeit hat, sollte sich Bologna mit seiner Renaissance-Altstadt und der ältesten Universität der Erde anschauen.

Bologna

älteste Univer­sität des Abend­lands mit urbanem Flair

Bologna ist eine der bedeu­ten­dsten Städte Italiens und wird von deut­schen Touristen zu Unrecht meist links liegen gelassen. Für Italiener ist sie ein Mythos, der in den drei Beinamen umschrieben wird: „la grassa, la dotta, la rossa“. La grassa – die Fette: die Haupt­stadt der Emilia Romagna gilt als eine der ersten kuli­na­ri­schen Adressen Italiens. La dotta – die Gelehrte: die Univer­sität ist die älteste im christ­li­chen Abend­land. La rossa – die Rote: bis 1999 war Bologna für mehr als 50 Jahre kommu­nis­tisch regiert. Mit seinen fast 40 Kilometer langen Portici, den Bogen­gängen, hat Bologna ein einzig­ar­tiges Stadt­bild.

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Ferrara

Citta Vecchia mit mäch­tiger Wasser­burg

Im Mittel­alter war die Stadt am Nord­ufer des Po gleichbedeu­tend mit Florenz, Mailand und Venedig. Aus dieser Zeit hat sich die Altstadt voll­kommen erhalten, die von einer neun Kilometer langen Stadt­mauer umschlossen ist. Die auto­freie Citta Vecchia rund um die mäch­tige Wasser­burg ist als Ganzes Welterbe der UNESCO.

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G

Zu Gast auf einem ehemaligen Landgut in Zelarino Mestre

Das ehemalige Landgut aus dem 16. Jahrhundert liegt inmitten eines weitläufigen Parks und nur 15 Minuten von Venedig entfernt. mehr ...

Die Ausstattung der öffentlichen Räume ist prunkvoll – wie man es von einem Palazzo erwartet. Die Zimmer und Suiten liegen im neuen Flügel mit Blick auf den Garten, die Einrichtung mit antiken Möbeln ist unverkennbar italienisch und elegant. Die Bäder mit Badewanne sind aus mehrfarbigem Marmor. Es gibt einen großen Salon, ein Restaurant, einen Spa-Bereich und einen Aussenpool. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Padua

Glor­reiche Univer­sität, Markt­platz im See

Laut Homer wur­de die Stadt 30 Kilometer west­lich von Venedig von Seefah­rern nach der Zerstörung von Troja gegründet. Damit wäre sie eine der ältesten Italiens. Jeden­falls gehörte sie in der römi­schen Kaiserzeit zu den reichsten Städten der Welt. Verwüs­tungen während der Völkerwande­rung haben jedoch nur wenig davon übrig gelassen. Im Spät­mit­tel­alter schaffte die Stadt, die durch ein Kanal­system mit den wich­tigsten Flüssen der Po-Ebene verbunden ist, den Wieder­auf­stieg. Dazu trug auch die glor­reiche Univer­sität bei, an der Albertus Magnus und Galileo Galilei gelehrt haben. Sehens­wert ist der alte Markt­platz, der von Wasser umgeben ist, und die Cappella degli Scrovegni mit einem Fres­kenzyklus über Maria und Jesus. Den Vater des Erbauers, den berüc­h­tigten Wucherer Regi­naldo Scrovegni, soll Dante in der Hölle getroffen haben.

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Frari

Außen Bettel­kirche, innen Pracht und Reichtum

Die Santa Maria Gloriosa dei Frari ist die große goti­sche Franziskan­er­kirche der Stadt. Außen ist sie bescheiden und schlicht, wie es dem Bettel­orden entspricht. Innen aber doku­men­tiert sie, zu welcher Macht und Reichtum die Jünger des Heiligen Franz gelangt sind. Die Frari entpuppt sich als Kunst­schrein aller­ersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Gegenüber befindet sich das Grab Tizians mit dessen Pesaro-Madonna. In den Chor­ka­pellen hängen kostbare Altarblätter von Barto­lomeo Viva­rini und Giovanni Bellini. Eine Johannes-Skulptur von Dona­tello steht an der Stelle, wo der Kompo­nist Claudio Monte­verdi bestattet ist. Alles wird jedoch von der Assunta, der himmel­fah­renden Maria, übertroffen, die frei über dem Hoch­altar schwebt. Tizian hat sie geschaffen und mit ihr am Ende der Renais­sance bereits den Barock vorausge­ahnt.

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Museo del Sette­cento Vene­ziano

Vom opulenten Lebens­stil des vene­zia­ni­schen Adels

Die massige, von Baldassare Longhena und Giorgio Massari erbaute Casa Rezzo­nico ist selbst für vene­zia­ni­sche Verhält­nisse ein besonderes Juwel der Renais­sancear­chitektur. Im 18. Jahr­hun­dert gehörte er eine Zeit lang Carlo Rezzo­nico, der später als Papst Clemens XIII. Geschichte schrieb. Heute birgt der Bau das Museo del Sette­cento Vene­ziano, das den opulenten Lebens­stil des Adels zur Spätzeit der Republik eindrucksvoll doku­men­tiert Über alle drei Etagen erstreckt sich dieses „Museum des 18. Jahrhunderts“ und mit Möbeln und Dekor­stü­cken, Bildern und Decken­ge­mälden die Lebens­welt des Adels jener Blütezeit.

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17.–19. Tag: Lago d'Iseo

Romantisches Ufer und schroffe Felsklippen
Der viertgrößte der ober­i­talie­ni­schen Seen liegt 20 Kilometer nordwest­lich von Brescia auf einer Höhe von 180 Metern. Er ist 25 Kilometer lang, 251 Meter tief und wird vom Fluss Oglio gespeist. Mittel­punkt des Sees ist die größte Insel in einem italie­ni­schen See, Monte Isola, Während im Westen die Ufer­straße an schroffen Felsen mit zum Teil atembe­rau­benden Blicken vorbei­führt, liegen im Osten Städte mit Fischer­häfen, roma­ni­sche Kirchen oder Ufer­pro­me­naden unter Palmen. Trotz einer guten Infra­struktur ist der Lago d'Iseo im Gegen­satz zum Gardasee unter deut­schen Reisenden weitge­hend unbe­kannt geblieben.

Auf halber Strecke liegt Verona am Fuß der Alpen. Wer dort Rast macht, kann das drittgrößte Amphitheater der Antike besichtigen, auf den Spuren von Romeo und Julia wandeln oder an einem der schönste Plätze Italiens, der Piazza dei Signori, einen Capuccino trinken.

Vicenza

Kunst- und Architektur­stadt am Rand der Po-Ebene

Die Kunst­stadt mit über 100.000 Einwoh­nern liegt etwa 60 km nordwest­lich von Venedig. Bekannt ist die Stadt für ihre Schmuck­waren- und Bekleidungs­indu­s­trie und für die Bauwerke des Renais­sancear­chitekten Andrea Palladio, die ihr den Rang eines UNESCO-Welterbes eintrugen. Vicenza gehört zu den reichsten Städten Italiens. Ein Spaziergang durch den Corso Palladio, die Pracht­straße der Stadt, und über die Piazza dei Signori ist wie ein Gang durch ein Open-Air-Museum.

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Soave

Klein­stadt zwischen Hügeln und Wein­gärten

Die kleine Stadt­ zwi­schen Verona und Vicenza liegt zwischen Hügeln und Wein­gärten, in denen der Soave Clas­sico ange­baut wird. Der trockene Weißwein mit dem samtigen Aroma gehört zu den bekann­testen Weinen Italiens. Der Name Soave hängt mit den Schwaben (Sueben) zusammen, die sich während der Völkerwande­rung in der lieb­li­chen Region nieder­ließen. Die Altstadt besitzt eine komplett erhal­tene Stadt­mauer mit 24 Türmen. Über ihr thront alles beherr­schend eine Skaliger­burg.

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Verona

Urbanes Leben unter dem Balkon von Romeo und Julia

Die Stadt in einer Schleife der Etsch gilt als eine der glänzendsten unter den ober­i­talie­ni­schen Städten. Die sommer­li­chen Opern­fest­spiele in der römi­schen Arena, die Kunst­schätze und Denkmäler, dazu edle Geschäfte und Restau­rants haben die Stadt zu einem Magneten für Touristen gemacht. Bereits unter den Römern war die Stadt mehr als nur ein Verkehrs­knoten. Später war Verona die Haupt­stadt des Gotenkö­nigs Theode­rich, der in die deut­sche Sagenwelt als Dietrich von Bern eingegangen ist. („Bern“ ist eine Verballhor­nung von „Verona“.) Bekannte Bewohner der Stadt waren u.a. Dante sowie Romeo und Julia. Besonders sehens­wert ist die Altstadt, deren urbanes Leben sich um herr­liche Plätze wie die Piazza dell'Erbe und die Piazza dei Signori konzen­triert.

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H

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Sulzano

Das 4-Sterne-Hotel mit 30 Zimmern zeichnet sich vor allem durch seine prachtvolle Lage am Ufer des Lago d'Iseo aus. mehr ...

Die Insel Monte Isola liegt genau gegenüber und die Anlegestelle der Fähre ist nur wenige Meter entfernt. Rund um das Gebäude erstreckt sich ein subtropischer Garten mit Swimmingpool bis zum Seeufer. Die vielen Bänke geben Gelegenheit, das Panorama ausgiebig zu genießen. Die Zimmer sind modern und einladend. Das frisch zubereitete Frühstück wird in der Regel auf der Terrasse serviert.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Brescia

Welterbe der UNESCO

Nicht umsonst wur­de die Provinzhaupt­stadt zwischen den Seen Iseo, Idro und Garda zum Welterbe der UNESCO erhoben. Es wird kaum eine andere Stadt geben, deren Baudenkmäler fast lückenlos ihre Geschichte doku­men­tieren. Die Straßenzüge der Altstadt stammen noch aus römi­scher Zeit, ebenso ein republika­ni­sches Heiligtum, der Kapi­toli­ni­sche Tempel und das Theater. Während der Völkerwande­rung kamen die Langobarden in die Stadt und hinter­ließen das Kloster Santa Giulia, das heute das Stadt­museum beherbergt. Die Geschäfte, Bars und Restau­rants der Stadt befinden sich in den Straßen rund um die Piazza della Loggia. Jeden Samstag findet im Zentrum ein Wochen­markt statt.

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Valcamo­nica

Felsgravuren aus der Eisenzeit

Das 70 Kilometer lange Tal zwischen dem Tonale­pass und dem Iseosee wird vom Fluss Oglio durch­flossen. Der Name leitet sich von den Camunni ab, einem Volk, das während der Eisenzeit in dem abge­legenen Gebirg­stal bis zum 1. Jahr­hun­dert vor Christus ange­siedelt war und zahl­lose Felsgravuren hinter­lassen hat. Sehens­wert ist Foppe di Nadro, wo man zwischen präh­is­to­ri­schen und mittel­alter­li­chen Ruinen spazierengehen und den Nachbau eines Dorfes aus der Eisenzeit besich­tigen kann.

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Bergamo

Histo­ri­sche Winkel in der Citta alta

Rund 50 Kilometer nord­öst­lich von Mailand liegt eine der schönsten und tradi­ti­ons­reichsten Städte Ober­i­taliens. Die galli­sche Gründung am Rande der Berga­masker Alpen wur­de zwei Jahrhunderte vor Christus von den Römern übernommen. Am Ende der Völkerwande­rung machten die germa­ni­schen Langobarden die Stadt zu ihrem Herzogs­sitz. Besonders schön ist die Città alta, die mittel­alter­liche Ober­stadt. Von einer Festung mit 16 Bastionen und einer Stadt­mauer geschützt finden sich hier ungezählte histo­ri­sche Winkel, Gassen und Piazzas, die für den Autover­kehr gesperrt sind.

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Achtung: Die Brenner-Autobahn ist mautpflichtig (ca. 9 Euro).


Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt):ab 1.819,00 EUR*Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
April–Okt.

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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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