Kulturraum Ostalpen: Unterwegs durch das alte Habsburg - Kroatien
Kvarner Bucht

Kulturraum Ostalpen

Unterwegs durch das alte Habsburg

Vier Länder und ständig wechselnde Landschaften: Gemeinsam ist ihnen die Habsburgische Kultur, deren Charme alle Stationen bis heute prägt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Tarzo

A

Friaul

Mutlikulturelles Land zwischen Alpen und Adria

Friaul – oder Julisch Vene­tien – ist die Region an der Grenze zu Slowe­nien und Öster­reich. Im Norden ist sie von den Alpen begrenzt, im Süden liegt die Adria. Ein­drucksvoll ist die aus kargen Felsen geformte Karst­ho­c­h­e­bene, spekta­kulär die Aussicht auf die Ostdo­lo­miten sowie die Karni­schen und Juli­schen Alpen.

Zwischen Seen und Tälern sind Natur­schutzgebiete errichtet worden. Die Küste besteht aus Lagunen und langen Sand­stränden mit einigen renommierten Urlaubs­orten wie Lignano Sabbiadoro. Von Monfalcone bis Triest ist die Küste dagegen felsig. Der großen Viel­falt der Land­schaft entspricht auch ein umfang­rei­ches Kultur­erbe, das von verschiedenen Völkern mitge­staltet wur­de. Heute exis­tieren die unter­schied­li­chen Tradi­tionen fried­lich mitein­ander.

Zu Gast in einem Landhaus in Venetien

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Inmitten der grünen Hügel des Hinter­landes von Vene­tien liegt das luxu­riöse Landhaus mit Pa­no­ra­ma­blick auf die Land­schaft und die Weinberge, in denen die Trauben des Prosecco Cone­gliano Valdob­biadene Supe­r­iore ange­baut werden.

Das gesamte Haus ist stil­voll und gemüt­lich einge­richtet und bietet eine harmo­ni­sche, freund­liche Atmo­sphäre. Vier Doppelzimmer, drei Suiten und eine Depen­dance mit drei Schlafzimmern sind individuell mit Stoffen, Farben und ausge­suchter Deko­ra­tion nach einem Blumen­thema gestaltet und haben Blick auf den Garten und die Umge­bung. Der Tag beginnt mit einem reichhal­tigen Früh­stück, danach kann man entweder die Gegend erkunden, durch den gepflegten Blumen­garten spazieren oder es sich in einem der Liege­stühle am Pool bequem machen. Abends kann man im Kaminzimmer vor dem Feuer des offenen Kamins ein Glas Prosecco genießen oder sich im Well­nessbe­reich verwöhnen lassen. Das Landhaus ist eine ideale Basis, um das Gebiet zwischen Venedig und den Dolo­miten von Cortina d’Ampezzo zu erkunden.

Vene­tien

Kultur­landschaft zwischen Dolo­miten und Adria
Die Region im Nord­osten Italiens erstreckt sich von den Dolo­miten bis ans Adria­ti­sche Meer. Sie umfasst ein weites Mittelgebirge und ein von Flüssen und Kanälen durch­zogenes Flach­land. Typisch für Vene­tien sind die Lagunen. In einer solchen liegt auch die Stadt, die der Region ihren Namen gab: Venedig. Jedoch gibt es noch viel mehr als die Lagu­n­en­stadt zu entde­cken: Kunst­schätze in Städten, die zu Unrecht im Schatten Vene­digs stehen, allen voran Verona, Padua und Vicenza. Sie liegen in einer präch­tigen Natur, in der erstklas­sige Weine wachsen.
NIcht zu vergessen die vielen Thermalquellen, um die sich Kurbäder wie Abano, Monte­grotto und Teolo gebildet haben.

Südt­irol

Land zwischen Mittel- und Südeu­ropa
Italiens nörd­lichste Region an der Grenze zu Öster­reich und der Schweiz ist vor allem für seine Bergwelt bekannt: schnee­be­deckte Dolo­mi­t­en­gipfel, Urwälder, weite Täler, reißende Wild­bäche, Flüsse und Seen, urige Berg­dörfer mit charak­te­ris­ti­schen Kirchtürmen, aber auch Weinberge und warme Seen. Seit Jahr­tausenden ist Südt­irol ein Land der Durchreise und des Übergangs von mittel­eu­ro­päi­scher zu medi­ter­raner Kultur. Es besitzt auch beacht­liche Kulturgüter: vorge­schicht­liche Ausgra­bungen, zauber­hafte Schlösser, Wall­fahrts­orte und Städte von kulturellem und kunst­his­to­ri­schem Inter­esse.

Karni­sche Alpen

Para­dies­li­lien und Gebirgsei­dechsen in abge­legenem Hoch­ge­birge
Der Gebirgszug zwischen Kärnten und Italien hat sich dem alpinen Tourismus weitge­hend entzogen – sowohl im Winter als auch im Sommer. Das liegt mögli­cherweise daran, dass die Gipfel der Karni­schen Alpen deut­lich unter 3.000 Metern bleiben. Dafür schätzen Natur­liebhaber die Ruhe und die vielen kleinen Kostbarkeiten: die Para­dies­li­lien, die Alpens­korpione die Gebirgsei­dechsen, die es nur hier gibt. Welt­be­rühmt sind die Karni­schen Alpen jedoch unter Geologen. Denn hier stand bereits ein Gebirge, bevor es die Alpen gab. In den Tälern öffnen sich daher Einblicke in  die Erdge­schichte. Die Karni­schen Alpen gelten als geologi­sches Wunder­land.

Von Tarzo nach Trieste

173 km | 2:30 h

Slowe­nien

Spekta­kuläre Alpen­gipfel, vene­zia­ni­sche Küsten
Als 2004 das kleine Land zwischen Öster­reich, Italien und Kroa­tien der Euro­päi­schen Union beitrat, erfüllte sich für die Slowenen ein Traum.  Bis heute ist es der fort­schritt­lichste und den Staaten, die aus der Republik Jugo­slawien hervor­gegangen sind. Obwohl es kaum größer ist als Rhein­land Pfalz und nur halb so viel Einwohner hat, gibt es viele Landschafts­formen. Mit spekta­kulären Alpen­gipfeln, vene­zia­ni­scher Küste und anmu­tigen Weinbergen im Hinter­land ist es ein lohnendes Reise­ziel.

Palma­nova

Reißbrett­stadt aus der Renais­sance
Die Stadt südlich von Udine wur­de Ende des 16. Jahr­hun­dert als Retor­ten­stadt ange­legt. Ihr sternför­miger Grund­riss hat sich bis heute erhalten. Die Straßen sind breit und regelmäßig, sodass die Soldaten vom Exer­zier­platz möglichst schnell zur Stadt­mauer kamen. Die drei großen Stadt­tore, die Porta Aquileia, die Porta Udine und die Porta Cividale, sind bis heute erhalten.

Aquileia

Ruinen einer antiken Metro­pole
Das verschlafene Dorf mit etwa 3.000 Einwoh­nern war eine der größten Städte des römi­schen Reiches. Davon zeugen beein­dru­ckende Reste der antiken Stadt im Frei­ge­lände und in zwei Museen. In der mittel­alter­li­chen Kathedrale befindet sich das bedeu­ten­dste frühchrist­liche Fußbo­denmo­saik Italiens vom Anfang des 4. Jahrhunderts. 452 wur­de die Stadt von den Hunnen zerstört. Mit dem Aufstieg Vene­digs verlor Aquileia endgültig seine Vorherr­schaft.

Rilkeweg

Auf den Spuren eines deut­schen Dichters
Der spekta­kuläre Uferweg zwischen Duino und Sistiana ist nach Rainer Maria Rilke benannt. Der deut­sche Ly­riker schrieb während seiner Aufent­halte auf Schloss Duino zwischen 1912 und 1922 die insge­samt zehn Duineser Elegien, die Duino und seine Kliffe welt­weit bekannt machten. Das Schloss war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein litera­ri­scher Treff­punkt, an dem neben Rilke unter anderen auch Franz Liszt, Richard Strauss, Paul Valéry, Victor Hugo, Gabriele D’Annunzio, Mark Twain und Eleonora Duse sowie Mitglieder der kaiser­li­chen Familie wie Erzherzog Franz Ferdi­nand, Kaiserin Elisa­beth und Kaiser Franz Joseph I zu Gast waren. Der Rilkeweg trug wegen Rilkes ausge­dehnter Spaziergänge entlang der Steil­küste nach Sistiana bereits früh diesen Namen. (hin und zurück: 1:30 Stunde, 3 Kilometer, auf und ab: 40 Meter)
B

Triest

Austro-venezianisches Flair

Vom Mittel­alter bis zum Ende des 1. Welt­kriegs gehörte die Stadt am gleich­na­migen Golf zu Habsburg. Als eine der wenigen Hafen­städte, über die das k.u.k.

Regime verfügte, erlangte sie über­regio­nale kulturelle und wirt­schaft­liche Bedeu­tung. Nach 1918 verlor die Stadt zuneh­mend an Bedeu­tung und geriet in eine Randlage. Noch heute ist das Stadt­bild durch eine eigen­tüm­liche austro-vene­zia­ni­sche Mischung bestimmt, die sich beispielhaft in den neoklas­si­schen Fassaden an der Piazza dell'Unita spiegelt. Ein römi­sches Amphi­theater und das Arco di Riccardo, ein römi­sches Stadttor, zeigen jedoch, dass die Stadt darüber hinaus eine über 2.000 Jahre alte Geschichte hat.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Trieste

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das kleine Boutique-Hotel mit zehn Zimmern liegt im histo­ri­schen Zentrum von Trieste, wenige Gehmi­nuten von der Piazza dell'Unità entfernt.

Während der Renovie­rung des alten Gebäudes wur­de rigoros auf die Erhal­tung der charak­te­ris­ti­schen Merkmale geachtet. Holz domi­niert als Mate­rial – vom Fußboden bis hin zu den Möbeln und Decken­balken. Hausherr Aldo Stock hat für jedes der Zimmer die Bilder und Möbel selbst ausge­sucht, als sei es sein eigenes Heim. Von einigen Zimmern hat man einen Blick über die Dächer der Stadt. Das reichhal­tige Früh­s­tücksbuffet mit  verschiedenen Sorten Honig wird in der Taverna – dem Früh­s­tücksraum – serviert. Ganz italie­nisch lässt sich Trieste auf einer Vespa erkunden, die man kostenfrei im Vorfeld im Hotel reservieren kann.

Muggia

Vene­zia­ni­sche Bade­stadt
Das vene­zia­ni­sche Bade­städt­chen mit 13.000 Einwoh­nern ist der einzige Ort auf Istrien, der noch zu Italien gehört. Es hat einen kleinen Hafen neben der schmu­cken Altstadt und eine Wall­fahrts­kirche aus dem 10. Jahr­hun­dert, die Muggia Vecchia. Von dort über­schaut man die Bucht bis Triest auf der anderen Seite.

Castello di Mira­mare

Roman­ti­sches Schloss auf einer Felsklippe im Meer
„Schloss Meer­blick“ liegt auf einer Felsenklippe in der Bucht von Grignano vor Triest. Es wur­de um die Mitte des 19. Jahrhunderts für den Erzherzog Ferdi­nand von Öster­reich erbaut, der für die Architektur und den Park detail­lierte Anweisungen gab. Nach dem Tod von Maximilian und der Rückkehr seiner geistig verwirrten Gattin nach Belgien wur­de das Schloss zu einer Sommer­residenz der Habsburger. Berühmt sind neben dem Schloss auch die ausge­dehnten Garten­anlagen auf einem ursprüng­lich kargen Felsvor­sprung. Erzherzog Ferdi­nand Maximilian wollte hier einen Ort der Medi­ta­tion schaffen, wo Natur und Kunst eine harmo­ni­sche Verbindung eingehen.

Gestüt Lipica

Kutschfahrten und geführte Ausritte
Namensgebend für das Gestüt an der italie­nisch-slowe­ni­schen Grenze sind die Lipiz­zaner-Pferde, die hier seit dem 16. Jahr­hun­dert gezüchtet werden. Die schnee­weißen Pferde sind eine Kreuzung anda­lu­si­scher Hengste mit einheimi­schen Stuten. Ihre Gelehr­samkeit und Robust­heit brachte die Pferde zunächst zu Dressur­zwe­cken nach Wien, sie wurden später vor allem in der Spani­schen Hofreit­schule beim kaiser­li­chen Hof vorgeführt. Führungen werden in verschiedenen Spra­chen ange­boten. Eine Besich­tigungs­fahrt über das große Geländes ist mittels Kutsche möglich. Es gibt zudem Vorfüh­rungen der klas­si­schen Lipiz­zaner-Dressur­reit­schule, die musikalisch begleitet werden und bei der unter anderem Kapriolen gezeigt werden. Weiterhin werden Reit­stunden und geführte Ausritte ange­boten.

Triestiner Karst

Einsame Pfade im Hinter­land von Triest
Die Wande­rung ist eine Teile­tappe des Alpe Adria Fernwander­wegs. Sie führt durch den Karst von Triest, der hinsicht­lich seines Mikro­klimas, seiner Wildheit, Felskulissen und spekta­kulären Schluchten seines­glei­chen sucht. Auf einsamen Pfaden geht es durch Wälder und Buschhaine, durch hüge­liges Gelände wie durch Schluchten, über Hoch­pla­teaus und tiefe Täler, begleitet von kulturellen und histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten. (hin: 12 Kilometer, 5 Stunden, auf: 330 Meter, ab: 654 Meter)

Von Trieste nach Fažana

114 km | 2:00 h
Wenige Kilometer außerhalb von Trieste kommt man nach Slowe­nien und nach weiteren 30 Kilome­tern nach Kroa­tien. Die alte Hafen­stadt Rovinj mit ihren engen Gassen lohnt einen Besuch.

Tartini-Platz

Einst Hafen, heute Stadt­platz
Wo heute der Tartini-Platz liegt, war bis 1894 ein Fischer­hafen. Als er zuge­schüttet wur­de, entstand ein Platz, der zum Zentrum von Piran wur­de. Der Hafen wur­de Rich­tung Meer verla­gert und dient heute als Jacht­hafen. Der neue Platz wur­de nach dem bekann­testen Bürger der Stadt, dem Geiger und Kompo­nisten Giuseppe Tartini (1692 – 1770), benannt.

Piran

Vene­zia­ni­sche Altstadt an der Adria
Der Feri­enort an der kurzen slowe­ni­schen Adria­küste ist bekannt für seinen langen Pier und seine vene­zia­ni­sche Altstadt. Der Name Piran ist aus von dem grie­chi­schen Wort pyros für Feuer abge­leitet und erin­nert daran, dass ein Leuchtfeuer hier den Schiffen den Weg gewiesen hat. Am Tartini-Platz befindet sich das goti­sche rote Vene­zian­er­haus und das Tartini-Haus mit Fresken. Das letztere ist das Geburtshaus des Geigers Giuseppe Tartini. Das Rathaus aus dem 19. Jahr­hun­dert besitzt einen Steinlöwen, ein Symbol der ehema­ligen Republik Venedig. In der nahe gelegenen Sankt-Georgs-Kathedrale finden sich Gemälde aus dem 17. Jahr­hun­dert und Marmo­r­altäre.

Piran

Schönste Küsten­stadt Slowe­niens
Wegen seiner Lage am Ende einer Halb­insel und der vene­zia­ni­schen Altstadt gilt Piran als schönste Küsten­stadt in Slowe­nien. Der Name stammt wohl von pyros, dem altgrie­chi­schen Wort für Feuer. Offenbar hat dort in der Antike ein Feuer statt eines Lecuht­turms den Weg gewiesen. Im 13. Jahr­hun­dert begann Venedig mit der Erobe­rung Istriens. Ein Löwe am Rathaus von Piran deutet darauf hin, dass auch Piran zu Venedig gehörte. Aus dieser Zeit stammt die Stadt­mauer, die heute noch erhalten ist. Inner­halb der Mauer gibt es ein Gewirr von Gassen, in deren Zentrum der Tartini-Paltz liegt. Wegen ihres ursprüng­l­i­chen Charak­ters ist Piran auch als Filmkulisse beliebt.

Fiesa

Wandern und Kanu­fahren in einer Bade­bucht
Von Piran aus führt ein Spazierweg an der Küste entlang nach Osten. Nach etwa einem Kilometer kommt man nach Fiesa, einer beliebten Bade­bucht mit kris­tallklarem Wasser, Kies­strand, grüner Wiese und Bootsver­leih. Im Hotel Fiesa kann man einen Cappuccino trinken und seltene Libellen über den Süßwass­er­seen beob­achten.

von Port­oroz nach Piran

Spaziergang an der slowe­ni­schen Adria
Die Bucht von Port­oroz gehört zu den schönsten Abschnitten der kurzen slowe­ni­schen Adria­küste. Vom Ausgangs­punkt der Tour in Port­oroz hat man einen male­ri­schen Blick über die ganze Bucht. Vom Stadt­strand geht es dann entlang der Ufer­pro­me­nade bis nach Piran. (hin: 5 Kilometer, 1 Stunde, auf: 7 Meter, ab: 49 Meter)
C

Istrien

Hafenstädte, grüne Wälder, azurblaues Meer

Die Halb­insel im Nord­osten Kroa­tiens zeichnet sich durch abwechs­lungs­reiche Küsten, Pini­enwälder und Kiesbuchten aus.

Das azur­blaue, klare Meer ist von Mai bis in den Oktober zum Baden geeignet und erreicht im Hoch­sommer 25 °C. Kein Wunder, dass Istrien seit Titos Zeiten ein Eldo­rado für Wassersportler und Bade­ur­lauber ist. Zwischen Pula und Piran findet man zahlreiche idylli­sche Küsten­orte mit verwin­kelten Gassen, Cafés und Restau­rants. Im weniger bekannten Binnen­land blicken mittel­alter­lich anmu­tende Dörfer von grünen Hügeln herab. In der Kvarner Bucht liegen mehrere große Inseln, die man mit dem Boot errei­chen kann.

Zu Gast in einer Villa in Fazana

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

20 m vom Meer entfernt, aber umso weiter weg vom touris­ti­schen Treiben, liegt das Desi­gn­er­hotel im male­ri­schen Fischer­städt­chen Fazana.

Das Gebäude stammt aus dem 16. Jahr­hun­dert und hat schon vor über 100 Jahren Kauf­leute beherbergt. Nach dem 2. Welt­krieg wurden die benach­barten Brioni Inseln zur Privat­residenz von Tito und Fazana Sperrgebiet, sodass die Villa geschlossen und für 50 Jahre dem Verfall preisgegeben wur­de. 2007 schließ­lich wur­de sie zu alter Pracht restau­riert und hat heute 18 reizende Gäste­zimmer. In der Bar oder auf der Terrasse kann man noch die Idylle eines verträumten Adria-Dorfes erahnen.

Natio­nal­park Brijuni

Vogel­pa­ra­dies auf 14 Inseln
Die Insel­gruppe der Brijuni (ital. „Brioni“) liegt direkt vor der Küsten­stadt Pula und dem Ort Fazana. Von beiden Orten aus kann man das Archipel mit der Fähre errei­chen. 36 Quad­ratki­lometer und 14 Inseln umfasst der Natio­nal­park. Die größte der Inseln, Veli Brijun, ist frei besuchbar, während die anderen Inseln teilweise in staat­li­chen und privaten Besitz sind und bewacht werden. Es gibt eine Bimmel­bahn, aber viel schöner ist es sich ein Fahrrad auszul­eigen und auf eigene Faust loszu­fahren.

Pula

7.000-jährige Stadt vor den Brioni-Inseln
Die Stadt an der Südspitze der istri­schen Halb­insel gehört mit ihrer 7.000-jährigen Geschichte zu den ältesten im Adriaraum und hat bis heute ein ganz eigenes Flair. Aus römi­scher Zeit sind noch bedeu­tende Bauten erhalten, z.B. das beein­dru­ckende Doppeltor und das Amphi­theater, das kaum kleiner ist als das Kolos­seum in Rom. Nachdem die rivali­sierenden Vene­zianer den Ort bis zur Bedeu­tungs­lo­sigkeit ruiniert hatten, erlebte Pula seinen Aufstieg in der Habsburger Monar­chie, als es zum wich­tigsten Hafen Öster­reichs aufstieg. Nost­algi­sche Kaffee­häuser wie des Kavana versprühen noch den Wiener Charme. West­lich von Pula liegen die Brioni Inseln – ein Para­dies mit grüner Vege­ta­tion und bizarren Klippen. Die Überfahrt startet von Fazana aus.

Rovinj

Antikes Küsten­städt­chen auf einer Halb­insel
Das Küsten­städt­chen, dessen Anfänge bis in die Antike zurück­rei­chen, lag einst auf einer Insel, die im 18. Jahr­hun­dert durch Aufschüt­tung mit dem Fest­land verbunden wur­de. Damals entstand die Altstadt, die zu den schönsten und beein­dru­ckendsten auf Istrien gehört. In den male­ri­schen Altstadt­gassen könnte man sich leicht verirren, gäbe nicht der charak­te­ris­ti­sche Glock­en­turm hoch über den Häusern Orien­tie­rung. Das Herz der mittel­alter­li­chen Stadt schlägt an der Hafen­pro­me­nade mit zauber­haftem Ausblick auf die Altstadt und die Kata­rina-Insel. Seine eins­tige Bedeu­tung verdankt Rovinj der zentralen Lage an der Westküste, was den Ort ideal macht zur Erkundung von Istrien.

Von Fažana nach Lovran

81 km | 2:00 h
Die Strecke führt bis Labin. Das mittel­alter­liche Bergstädtchen mit lebhafter Altstadt lohnt einen Besuch. Ab Plomin folgt man der istri­schen Riviera nach Norden.

Labin

Mittel­alter­li­ches Berg­nest mit Künst­ler­szene
Die Klein­stadt in den Bergen zwischen Pula und Opatija exis­tiert seit mindes­tens 400 vor Christus. Ihr heutiges Erscheinungs­bild stammt aus dem Mittel­alter. Vom Tor des Heiligen Florus winden sich schmale Gassen und Treppen durch ein Gewirr von Plätzen, Kirchen und Palazzi bis zu einem herr­li­chen Aussichts­punkt über Rabac und die istri­sche Ostküste. Restau­rants, Ateliers und Gale­rien säumen die Straßen, was seit vielen Jahrzehnten Maler und andere Künstler anzieht.

Rabac

Feri­enort an der Kvarner Bucht
Das eins­tige Fischerdorf hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der belieb­testen Urlaubs­orte an der Ostküste Istriens entwi­ckelt. Nicht unschuldig daran ist der engli­sche Schrift­steller, Richard Francis Burton, der schon 1876 in seinem Buch über die Istri­sche Küste den Ort verherr­lichte. Eine Ufer­pro­me­nade verbindet den Hafen mit dem alten Dorfkern. Weiße Kiesel­strände fallen sacht in das glasklare Meer ab und werden gern von Familien mit Kindern genutzt. Abends öffnen die Restau­rants, Tavernen und Konobas an der Ufer­pro­me­nade und bieten fang­fri­schen Fisch und medi­ter­rane Küche mit einem tollen Blick aufs Meer an.

Pazin

Wo die Zeit stehen geblieben ist
Das Städt­chen in der Mitte Istriens liegt fernab des Touris­tenrummels an den Küsten. Es duckt sich im Schatten einer gewal­tigen Burg, die vor tausend Jahren von den Grafen von Schwarzenburg errichtet wur­de. In der Altstadt rund um die Burg scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Direkt unter­halb klafft ein düsterer Abgrund, in den schon Dante hinabge­stiegen ist. Angeb­lich wur­de er von der dortigen Höhle zu seinen Visionen vom Inferno inspi­riert. 
Etwas west­lich liegt Beram. Auf dem Waldfriedhof des kleinen Dorfes steht eine Kirche mit einem wundervollen Fres­kenzyklus aus dem 14. Jahr­hun­dert.
D

Riviera von Opatija

Habsburger Charme an der Kvarner Bucht

Der Küsten­ab­schnitt zwischen Rijeka im Norden und Plomin im Süden gehört zu den schönsten Istriens und der Kvarner Bucht.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Istrien zur öster­rei­chisch-unga­ri­schen Doppelmon­ar­chie gehörte, entdeckten Adlige und die Bourgeoisie die Schön­heiten und das milde Klima der Küsten­landschaft. Binnen kurzer Zeit entwi­ckelten sich Lovran und Opatija zu berühmten Winterku­r­orten, wo es von kaiser­li­chen Hoheiten und Aris­tok­raten wimmelte. Zwischen Lovran und Opatija gibt es einen auto­freien Spazierweg, den Lungomare, der direkt am Meer entlang führt.

Zu Gast in einer Villa in Lovran

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa befindet sich im Zentrum des 1898 zum Luftku­rort ernannten Städt­chens Lovran. Die herr­li­chen Sommer­häuser der dama­ligen, euro­päi­schen High Society, die Nähe des Meeres, die mittel­alter­liche Altstadt und ein herr­li­cher Spazierweg durch üppige Vege­ta­tion und entlang der Küste geben dem Ort einen besonderen Charme.

Die Zimmer haben ihre eigene Terrasse mit Park- und Meer­blick. Im Restau­rant werden zur medi­ter­ranen Küche kroa­ti­sche und inter­na­tio­nale Weine gereicht. Ein Well­nessbe­reich mit Pool, Dampfbad, Massage-Angebot und Sauna sorgt für Entspan­nung.

Zentralk­roa­tien

Histo­ri­sche Provinz zwischen Istrien und Dalma­tien
Die bergige Region, die auch Alt-Kroa­tien oder Kernk­roa­tien genannt wird, ist den meisten Reisenden nur als Durch­gangs­land zwischen Istrien und Dalma­tien bekannt. Nur zu wenigen Orten findet sich ein Eintrag in den Reiseführern, darunter die Plittwitzer Seen. Die Bevöl­ke­rungs­dichte gehört zu den nied­rigsten in Europa. Die Region reicht von der Kvarner Bucht bis zur Haupt­stadt Zagreb und umfasst die Tief­ebene um Zagreb, die Dina­ri­schen Berge und einen Küsten­streifen in der Kvarner Bucht.

Hum

Mittel­alter­liche Gassen in der kleinsten Stadt der Welt
Bereits zur Zeit der frühen Chris­ten­tums wur­de die Gegend um Hum besiedelt. Der heutige Grund­riss geht aus das 11. Jahr­hun­dert zurück. Die Stadt­mauer, die im 16. Jahr­hun­dert noch einmal verstärkt wur­de, steht heute noch. Seit einigen Jahren wohnen hier nur noch 17 bis 30 Personen, weshalb Hum als kleinste Stadt der Welt gilt. Im Humska konoba, dem einzigen Gast­haus am Ort wird der berühmte Biska gebrannt und ausge­schenkt. Über­liefert wird das streng geheime Rezept seit über 2000 Jahren. Dem Biska werden unter anderem heilende Eigenschaften gegen Arte­rio­sk­le­rose und hohen Blut­druck nach­ge­sagt.

Gračišće

Denkmalge­schütztes Dorf in der Insel­mitte
Der Ort auf fast 500 Metern Höhe hat heute nur noch wenige Hundert Einwohner. Von seiner ehema­ligen Bedeu­tung zeugen die Stadt­mauer mit Wehrtürmen und ein Palast aus dem 15. Jahr­hun­dert. Der Ort steht heute voll­ständig unter Denkmal­schutz. Von der Pfarr­kirche am Dorf­rand blickt man über das sanfte hüge­lige Land bis zu den Cica­rija-Bergen.

Von Lovran nach Spodnja Idrija

121 km | 2:30 h

Bei Matulji verlässt man die Kvarner Bucht und fährt über Jelsane nach Slowe­nien. Dort kann man bei Postojna die Adelsberger Grotte anschauen.

die zu den größten und inter­essan­testen Höhlen der Welt gehört. Der Eingang ist neben dem Karstmuseum (Notranjski kraski muzey) und einer Mühle aus dem 15. Jahr­hun­dert, die heute als Galerie dient.

Burg Prem

Wehrburg mit weiter Aussicht
Über dem Reka-Tal liegt die Burg von 1213, die der Ritter Udo de Prem errichtet hat. Im Renais­sance-Innenhof mit Arkaden plät­schert ein Brunnen.  Über dem Burgraum mit Kreuzgewölbe erhebt sich die Kapelle aus dem 14. Jahr­hun­dert. Von den runden Wehrtürmen hat man einen weiten Blick.

Höhlen von Postojna

Unter­irdi­sche Märc­henwelt der Adelsberger Grotten
Postojna ist das Tor zu einem welt­weit einma­ligen Höhlen­system. Unter einer hundert Meter dicken Kalk­stein­schicht verbirgt sich eine Märc­henwelt aus bizarren Tropf­steinen und unter­irdi­schen Seen. Der erschlos­sene und ganzjährig für den Tourismus geöffnete Teil umfasst über 20 Kilometer an Höhlen­gängen und wird zum Teil mit einem Zug befahren. Besonders beein­dru­ckend sind die von der UNESCO als Welt­natur­erbe geschützten Höhlen von Škocjan und in Italien die Grotta Gigante.

Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unter­irdi­schen Gängen
Die roma­ni­sche Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert duckt sich unter einem über 100 Meter hohen Felsen in einen Höhlen­ein­gang. Sie war eine ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmög­lichkeiten boten. So wur­de sie im 15. Jahr­hun­dert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Bela­ge­rung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.
E

Ternowaner Wald

Am Fuß der Julischen Alpen

Trnovski gozd heißt wört­lich über­setzt Dorn­wald. So nennen die Slowenen den Ternowaner Wald, ein Mittelgebirge, das sich südlich an die Juli­schen Alpen anschließt.

Es liegt in der Übergangszone zwischen dem mittel­eu­ro­päi­schen und dem medi­ter­ranen Natur­raum. Wegen der hohen Nieder­schläge wächst in dem nur spär­lich besiedelten Gebiet ein dichter Wald. Viele seltene Tiere und Pflanzen leben hier, weshalb Trnovski gozd zur Natura 2000 gehört, einem Netz von besonderen Schutzgebieten inner­halb der Euro­päi­schen Union.

Zu Gast in einem Landpalais bei Spodnja

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Klöp­pel­spitzen, Holzschnitze­reien, eine hundertjäh­rige Obstwiese und frisches Brot aus dem Ofen: Der Aufent­halt auf dem tradi­tionellen Gutshof am Idrijca-Fluss gleicht einer kleinen Zeit­reise in die Welt des Land­adels im 19.

Jahr­hun­dert. Auch die Küche orien­tiert sich an alten Rezepten und verwendet markt­fri­sche Produkte. Zu den landesty­pi­schen Gerichten werden Spitzenweine aus dem nahen Vipava Tal ange­boten. Während die unteren Räume des Herren­hauses für den Tages­auf­ent­halt vorge­sehen sind, befinden sich die antik möblierten Zimmer im ersten Stock. Im Park gibt es viele schat­tige Sitzmög­lichkeiten, die zum Lesen oder Faulenzen einladen. Moun­tai­nbiking, Wandern, Reiten und Wild­was­sersport­arten sind möglich, Gleit­schirmflüge werden auf Wunsch arrangiert.

Natio­nal­park Triglav

Berg­seen und Wasser­fälle in alpiner Bergwildnis
Der einzige Natio­nal­park Slowe­niens ist ein Para­dies für Alpi­nisten, Bota­niker, Kajakfahrer und Wanderer. In der fast unbe­rührten Gebirgs­welt gedeihen seltene Pflanzen und Tiere, darunter Steinböcke, Luchse und Brau­n­bären. Benannt ist der Park nach seinem höchsten Berg, dem sagen­umwobenen Triglav , der mit 2.864 Metern Höhe auch der höchste Berg Slowe­niens ist. Von seinem Gipfel aus kann man bis zum Groß­glockner im Nordwesten schauen, während man im Westen die Dolo­miten liegen sieht. Stille Glet­scher­seen ruhen in eiszeit­li­chen Mulden. Über steile Felsklippen stürzen Wasser­fälle herab. Über 7000 Kilometer Wander­wege mit zahlrei­chen Schutzhütten und Gast­höfen erschließen den Park.

Idrija

Höhlenburgen und wilde Seen im Karstgebirge
Die einzige Stadt zwischen den Wiesen und Weiden des Karstgebirges west­lich von Ljubljana lebte von der Spitzenklöp­pelei und dem Bergbau. Obwohl in einsamer Land­schaft zwischen 600 und 850 Höhenme­tern gelegen, sind viele Sehens­wür­digkeiten Slowe­niens in Tages­ausflügen zu errei­chen. In der Nähe führt ein reizvoller Wanderweg am Idrijca-Kanal entlang zum Wilden See. Die spekta­kuläre Höhlenburg von Predamski Grad liegt 40 Kilometer südlich, ebenso die Tropf­steinhöhlen von Postojnska jama, einem der größten Naturwunder der Erde.

Auf den Vogel (1922 m)

Aussichtsreiche Höhenwande­rung abseits eines Skigebiets
Der Weg beginnt mit einer Seil­bahn­auffahrt von Ukanc zu einem Skihotel, führt dann aber rasch weg von den Pisten und Liften. Ziel ist der Vogel, ein leicht erreichbarer Aussichtsgipfel mit tollem Blick zum Triglav und in die wilde Karst­ho­c­h­e­bene der Komna. (hin und zurück: 12,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Von Spodnja Idrija nach Hall­statt

294 km | 4:30 h
Die Strecke führt über Bled und den Karawan­ken­tunnel nach Kärnten und weiter über die Tauern­au­to­bahn Rich­tung Salzburg.

Gail­taler Alpen

Unbe­kannte Dolo­miten und Öster­reichs höchster Bergsee
Südlich der Drau erhebt sich ein schmaler, aber 100 Kilometer langer Gebirgszug, über dessen Kamm die öster­rei­chisch-italie­ni­sche Grenze verläuft. Die Gail­taler Alpen stehen im Schatten der Dolo­miten, vermut­lich weil sie „nur“ eine Höhe von 2.770 Metern errei­chen. Dabei gehören ihre Gipfel – besonders im Westen die soge­nannten Lienzer Dolo­miten – zu den prachtvollsten Bergen Öster­reichs. Die Fels­hänge, die prak­tisch senk­recht aus dem Drau-Tal empor­steigen, sind eine Herausforde­rung für Bergkletterer aller Schwie­rigkeitsgrade.

Tauern

Hoch­ge­birgs­region in Öster­reich
Das Wort Tauern bedeu­tete ursprüng­lich „Hohe Übergänge“ (Pässe) in den öster­rei­chi­schen Zentral­a­lpen. Damit waren die vielen Saum­pfade über den 120 km langen und bis 3798 m hohen Hauptkamm gemeint. Die Hohen Tauern sind die geogra­fi­sche Mitte der Ostalpen. Im Norden werden sie von der Salzach, im Süden von der Drau begrenzt. Hier befinden sich die höchsten Berge Öster­reichs, unter anderem der Großve­ne­diger und der Groß­glockner. Der Natio­nal­park Hohe Tauern ist mit über 1.800 Quad­ratki­lome­tern der größte der Alpen.

Kärnten

Facet­ten­rei­ches Outdoor-Para­dies an der Grenze zu Italien und Slowe­nien
Mit seiner Land­schaft aus schil­lernden Seen und kris­tallklaren Bächen, impo­santen Berg­mas­siven und blüh­enden Almwiesen präsen­tiert sich das südlichste Bundes­land Öster­reichs mit einer enormen Wandelbarkeit. So ist es im Frühling und Herbst ein Para­dies für Wanderer, wird im Sommer zur Badedesti­na­tion und zeigt sich im Winter als beliebtes Skigebiet. Landes­haupt­stadt und mit etwas mehr als 100.000 Einwoh­nern größte Stadt des Bundes­lands ist Klagenfurt am Wört­hersee.

Rund um den Bleder See

Ufer­spa­ziergang zum Aussichts­punkt
Der Weg um den Bleder See führt unmit­telbar am Ufer entlang. Man teilt ihn sich mit Radfah­rern und manchmal auch Fiakern. Im Osten führt unser Wandervor­schlag auf einen Hügel, von dem aus man den besten Blick auf den See, die Stadt und die alpine Kulisse hat. (hin und zurück: 8,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 230 Meter)

Vintgar-Klamm

Auf Stegen durch eine spekta­kuläre Schlucht
Der Radovna-Fluss entspringt in über 1.000 Metern Höhe in den Juli­schen Alpen nord­öst­lich des Triglav. Auf seinem Weg zur Adria hat er in Jahrmil­lionen eine spekta­kuläre Schlucht gegr­aben mit senk­rechten Wänden, die bis zu 300 Meter aufragen. 1,6 Kilometer ist die Vintgar-Klamm lang. Sie endet an einem 13 Meter hohen Wasserfall. Entdeckt wur­de die Klamm 1891 vom dama­ligen Bürgermeister von Gorje – gemeinsam mit einem Kartografen. In ihrer Begeiste­rung grün­deten sie einen Bauaus­schuss, und bereits zwei Jahre später war die Klamm für jedermann begehbar. Ein Wanderweg führt über Brücken, Holz­stege und Gale­rien durch die hoch aufra­gende Klamm. (hin und zurück: 6 Kilometer, 1:40 Stunden, auf und ab: 170 Meter)
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Salzkammergut

Österreich wie aus dem Bilderbuch

Die Region südöst­lich von Salzburg ist seit 1997 Welt­kultur­erbe, wegen ihrer überwäl­tigenden landschaft­li­chen Schön­heit und der kulturhis­to­ri­schen Bedeu­tung für die Salzgewin­nung.

Das kostbare Mineral wird im Salzkammergut seit über 7.000 Jahren gewonnen. Die meisten Pässe im Ostalpen­raum verdanken ihre Entste­hung dem Salz­transport, der von Salzburg und Umge­bung in alle Himmelsrich­tungen ging. In Hallein kann man die älteste Salzmine besich­tigen. Die zahlrei­chen Touristen erfreuen sich an den vielen Seen, von denen einer schöner ist als der andere.

Zu Gast im Heritage Hotel Hallstatt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Heri­tage-Hotel besteht insge­samt aus drei, mit viel Liebe und Aufwand revi­tali­sierten histo­ri­schen Gebäuden.

Eines davon wur­de als Hotel 1898 direkt am Landungs­platz erbaut und war bereits in den vergan­genen Jahrhunderten das führ­ende Gast­haus des Ortes. Wir buchen jedoch am liebsten Haus Stocker im Orts­kern, wo es mit 500 Jahren das älteste Gebäude der Stadt ist. Von seiner erhöhten Lage hat man einen phan­tas­ti­schen Blick auf den Hall­stätter See. Die besondere Bauweise des Hotels mit groben Steinen und den Fenstern hinter schmiede­ei­sernen Gittern spiegelt sich im Inte­rieur der Suiten, die heute jedoch den Komfort eines 4-Sterne-Hotels bieten.

Stei­er­mark

Zwischen Wein und Glet­schern
Das öster­rei­chi­sche Bundes­land zwischen Slowe­nien im Süden und Salzburg im Nordwesten präsen­tiert eine besonders vielfäl­tige Land­schaft. Zwischen dem über 3.000 Meter hohen, verglet­scherten Dach­stein und dem tiefsten Punkt bei Bad Radkersburg liegen fast 2.800 Höhenmeter. In den Niede­rungen wächst Wein im nahezu medi­ter­ranen Klima. Zwischen den Gipfeln der Kalk­alpen glitzern klare Berg­seen. Der Hauptfluss der Stei­er­mark ist die Mur.

Hall­statt

Postkar­ten­idyll mit 4.000-jähriger Geschichte
Der male­ri­sche Ort am Hall­stätter See gefiel chine­si­schen Architekten so gut, dass sie einen Nachbau in der Volks­re­publik errich­teten. Das Original verdankt seine Entste­hung dem Salz. Mäch­tige Salzkammern wurden dort schon vor mehr als 4.000 Jahren entdeckt. Bis heute wird im ältesten Salzberg­werk der Welt ober­halb von Hall­statt das „weiße Gold" abge­baut. Spuren einer reichen Vergan­gen­heit sind überall zu entde­cken: Die kelti­schen Gräber­funde, das Salzberg­werk, das präh­is­to­ri­sche Museum, die auf engem Raum über­ein­ander geschach­telten Häuser, die Kirchen, der Friedhof mit dem Bein­haus und die „älteste Pipe­line der Welt“.

Von Hall­statt nach Hause

14 Tage
ab 1.439,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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