Montag, 4. Juni 2018
Südafrika

Auf Entdeckungsreise
durch die beeindruckende Vielfalt der Südküste

Tierwelt Unsere Reisen

Von Frankfurt flogen wir über Johannesburg nach Kapstadt, von dort ging es erstmal nach Hermanus. Die Küste und die Fahrt dorthin waren schon sehr schön. Dort angekommen haben wir einige unserer Gästehäuser besucht und unsere Gastgeber auch mal wieder persönlich gesehen. Nach einer Übernachtung fuhren wir durch das Inland zurück nach Kapstadt. Hier waren wir für die nächsten drei Nächte, da wir neben den Häuserbesichtigungen auch die Tourismusmesse besucht haben.

Nach der Großstadt fuhren wir in die wunderschönen Winelands, wo wir wieder eine Nacht verbracht haben. Auch hier gab es wieder viel zu entdecken und der Tag hatte zu wenig Stunden, um alles zu sehen und alles auf sich wirken zu lassen. Ein kleines Winetasting nach der Fahrt und ein sehr leckeres Abendessen waren ein schöner Abschluss.

Wasserfall in den Winelands – ©Carina Twardowski
Wasserfall in den Winelands – ©Carina Twardowski

Für den nächsten Tag hatten wir eine etwas weitere Tour geplant – es ging nach Sanbona, ein 54.000 Hektar großes Tierreservat. Hier gibt es neben Cheetahs (Geparden) z.B. auch die seltenen weißen Löwen. Auch dort haben wir uns die Unterkünfte angesehen und konnten an einem Game Drive teilnehmen. Das Glück war auf unserer Seite, denn wir haben sowohl die Löwen als auch einen Chetah gesehen, was auf so einem großen Gebiet nicht unbedingt üblich ist.

Weißer Löwe im Sanbona Private Game Reserve – ©Carina Twardowski
Weißer Löwe im Sanbona Private Game Reserve – ©Carina Twardowski

Am nächsten Tag fuhren wir nach Oudtshoorn in die kleine Karoo. Es ist absolut empfehlenswert hier mindestens zwei Nächte zu bleiben, da es noch mal wieder ein komplett anderes Landschaftsbild ist und man hier nicht nur Straußenfarmen besichtigen kann, sondern auch wandern oder Radfahren möglich ist. Was absolut beeindruckend ist, ist der Swartberg Pass (für den man aber mindestens Gruppe M als Mietwagen braucht, da es steil und steinig ist, besser ist ein größerer SUV oder Allradwagen. Alternativ gibt es auch geführte Touren). Auf einmal ist die Teerstraße zu Ende und es geht weiter auf einem Schotterweg. Wir haben in St. Albert zu Mittag gegessen, es ist ein kleiner sehr schöner Ort. Zurück sind wir über Klaarstroom gefahren. Wieder eine ganz andere Landschaft als der Swartberg Pass.

Swartberg Pass – ©Carina Twardowski
Swartberg Pass – ©Carina Twardowski

Dann hatten wir eine kurze Fahrt, ca. 1,5 Stunden, Richtung Küste nach George. Unsere Unterkunft war in Wilderness. Auch hier haben wir viele nette Gespräche mit unseren Partnern und Gastgebern geführt. Es ist immer wieder schön zu erleben, mit wieviel Passion die Gastgeber ihre Häuser führen und mit wieviel Engagement und Liebe sie jeden Tag für ihre Gäste da sind.

Nicht weit entfernt lag unser nächster Stopp. Knysna ist eine kleine schöne Stadt mit einem Hafen und einem Kunsthandwerkermarkt. Wer es etwas lebendiger mag, ist hier richtig aufgehoben, wobei wir unsere Unterkünfte nicht mitten in der Stadt haben, sondern etwas außerhalb in schöner Lage. Fast ein Jahr nach dem verheerenden Brand in Knysna, bei dem viele nicht nur ihre Existenz, sondern auch ihr Zuhause verloren haben, sind die Gastgeber mit Herz und Seele dabei, alles wiederaufzubauen. Die Natur hat sich recht schnell erholt und es ist schon wieder recht grün.

Ein ganz anders Landschaftsbild hat sich uns im Tsitsikamma National Park geboten. Es ist alles sehr grün im Küstenurwald, ein toller Stopp für Naturinteressierte, die gerne auch mal etwas spazieren gehen oder einen Bungee-Sprung wagen möchten. Wer nicht so hoch hinaus (oder hinab) möchte, kann die Hängebrücke (Suspension Bridge) beim Stormsriver überqueren.

Die nächste Unterkunft, welche seit letztem Jahr auch Fairtrade zertifiziert ist, erreichten wir über ca. 20 Kilometer Gravel Road (Schotterpiste). Es ist ein schöner Ort zum Entspannen, denn die Unterkunft liegt weit ab vom nächsten Ort oder Restaurant - gut, dass es dort leckeres Abendessen gibt. Als Aktivitäten kann man unter anderem einen schönen Spaziergang durch die Dünen machen oder die Natur auf dem Pferderücken erkunden. Bei den letzten beiden Stationen haben wir uns neben dem Besuch der Gastgeber auch nochmal den Tieren gewidmet und das Kariega Private Game Reserve und den Addo Elephant Park besucht, wo wir neben Löwen auch die White Rhinos bestaunen konnten.

Impalas im Kariega Private Game Reserve – ©Carina Twardowski
Impalas im Kariega Private Game Reserve – ©Carina Twardowski

Es war eine sehr abwechslungsreiche und schöne Reise. Nun sind wir mit vielen Ideen und neuen Eindrücken wieder zurück und für Sie da.