Donnerstag, 25. April 2019
Sri Lanka

Eine Umfulana Dienstreise nach Sri Lanka
Gabi Rabe und Lilly Brochhaus

Am 10. März 2019 ging es für uns über Dubai nach Colombo, Sri Lanka. Nach der Ankunft lernten wir unseren Fahrer kennen und fuhren zu unserer ersten Unterkunft nach Negombo.

auf dem Fischmarkt
auf dem Fischmarkt

Gleich am nächsten Tag starteten wir unsere dreiwöchige Rundreise und schauten bereits die ersten Unterkünfte an. Wir gewöhnten uns schnell an die Temperaturen und den Verkehr und waren begeistert von den freundlichen Menschen und dem vielfältigen Essen.

ein freundliches Lächeln
ein freundliches Lächeln

Unsere Rundreise führte uns weiter von Kalpitiya über einen Halt am Wilpattu Nationalpark bis ans nördliche Ende des Landes, nach Jaffna. Der spannende geschichtliche Hintergrund der Stadt belohnt dafür, die weite Fahrt auf sich zu nehmen.

Jaffna: hinduistischer Tempel
Jaffna: hinduistischer Tempel

Auch der Wilpattu Nationalpark ist einen Besuch wert. Er ist deutlich unbekannter als beispielsweise Yala und Minneriya, aber dennoch sehr interessant. Wir hatten einen tollen Guide, der uns viel zu den einzelnen Tierarten erzählen konnte. Einen Leoparden haben wir hier zwar nicht zu Gesicht bekommen, aber dafür zwei der seltenen Lippenbären. Wir kehrten also sehr zufrieden zu unserer Unterkunft zurück. Unterwegs trafen wir auf einen Jeep, dem der steinige Boden einen platten Reifen beschert hatte. Tatkräftig halfen nahezu alle Fahrer und Touristen aus den vorbeifahrenden Jeeps mit, den Reifen zu wechseln und glücklicherweise war auch hier kein Leopard in Sicht.

Weiter ging es an die nordöstliche Küste und von da ins Landesinnere zum Minneriya Nationalpark. Hier erlebten wir leider eine große Enttäuschung. Wir waren durch Erfahrungsberichte und die Meldungen online schon darauf gefasst, hier viele Touristen anzutreffen. Mit den vielen Jeeps rund um eine Elefantenherde und Stau innerhalb des Parks, hatten wir jedoch nicht gerechnet. Zumindest wussten wir nun sicher, dass wir diesen Park in Zukunft nicht mehr anbieten und unterstützen wollen.

asiatische Elefanten
asiatische Elefanten

Auch mit zwei Unterkünften hatten wir zwischenzeitlich Probleme. Das Management und die Sauberkeit ließen teilweise leider zu wünschen übrig und wir mussten uns auf die Suche nach Alternativen machen. Glücklicherweise konnten wir in guter Zusammenarbeit mit unserer Agentur vor Ort und durch eigene Recherchen besondere, neue Häuser finden und freuen uns auf die kommende Saison.

Neben den vielen Unterkünften, die wir täglich anschauten, konnten wir auch einige der bekannten Sehenswürdigkeiten besuchen, wie zum Beispiel den Löwenfelsen in Sigiriya.

nach vielen Treppen: Löwenfelsen in Sigiriya
nach vielen Treppen: Löwenfelsen in Sigiriya

Besonders gut hat uns Horton Plains gefallen. Für uns war die Wanderung eine Auszeit und wir konnten die wunderschöne Landschaft und beeindruckenden Ausblicke sehr genießen.

Dem Yala Nationalpark haben wir ebenfalls einen Besuch abgestattet, allerdings mit der Befürchtung, ähnliches zu erleben wie im Minneriya Nationalpark. Jedoch wurden wir positiv überrascht, denn es gibt die Möglichkeit, verschiedene Eingänge zu nutzen und somit verteilen sich die Jeeps inzwischen sehr gut auf diesem wirklich großen Gelände. Hier hatten wir sogar Glück und konnten kurz vor der Rückkehr zu unserer Unterkunft doch noch einen Leoparden sehen.

Eines unserer persönlichen Highlights war sicherlich der Homestay am Ende der Reise. Tekla, Theo und Hund Lucky heißen die Gäste herzlich willkommen. Das Ehepaar führt das Homestay mit viel Liebe und ermöglicht einen besonderen Eindruck in das Leben der Leute vor Ort. Ob Tuk Tuk Tour, Marktbesuch mit Kochkurs oder ein Besuch im nahegelegenen Tempel - bei diesen Gastgebern gibt es viel zu entdecken.

Tuk Tuk, das beliebte Verkehrsmittel
Tuk Tuk, das beliebte Verkehrsmittel

Unser Fazit: Dieses wunderschöne Land überzeugt mit tollen Stränden, sehr aufgeschlossenen und freundlichen Menschen, einer spannenden Kultur und einer reizvollen Tierwelt. Wie von Umfulana gewohnt, planen wir die Reisen etwas anders als üblich: Neben den bekannten Highlights, wird Verborgenes entdeckt.