Lake Malawi: Ostafrikas See der Superlative
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Lake Malawi

Zeit zum Fischen: Dämmerung über dem Lake Malawi

Zeit zum Fischen: Dämmerung über dem Lake Malawi

Ostafrikas See der Superlative

Der Name Malawi bedeutet „flammendes Wasser“ und spielt auf die Lichtreflexe des Sonnenlichts auf dem Malawisee an. Als erster Europäer erblickte ihn 1859 der englische Missionar und Afrika-Forscher David Livingstone.

Mit etwa 600 Kilometern Länge, durchschnittlich 50 Kilometern Breite und bis zu 700 Metern Tiefe ist der Malawisee der neuntgrößte See der Erde und der drittgrößte Afrikas. Das „Ostafrikanische Meer“ füllt den südlichen Afrikanischen Graben und ist neunmal so lang wie der Bodensee. Drei Staaten teilen sich das Ufer: Im Westen Malawi, im Nordosten Tansania, wo der See aus politischen Gründen immer noch seine alte Bezeichnung Nyassasee trägt, und im Südosten Mosambik. Alleine in Malawi belegt der See ein Drittel des Staatsgebietes.

Der Malawisee ist zugleich einer der klarsten Seen der Erde. Teilweise kann man bis zu 20 Meter tief sehen. Berühmt wurde er durch seine Vielfalt an endemischen Fischarten. Bisher wurden ca. 50 Gattungen mit über 600 Arten entdeckt – und das sind lange noch nicht alle. Es werden ca. 1.500 Arten im Malawisee vermutet.

Der einmalig blaue See verfügt über einen Abfluss, den Shire. Dort machen zahlreiche Riffe, die auch die Schifffahrt unmöglich. Gespeist wird der See durch mehrere Zuläufe aus dem anliegenden Hochland, jedoch trocknen die meisten Flussläufe in den Trockenperioden aus.



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Sehenswürdigkeiten Lake Malawi

Likoma Island

Insel im Malawisee

Die kleine Insel im Malawisee liegt fünf Kilometer vor der Küste von Mosambik und wird auch Isle of Baobab genannt. Die beiden höchsten Berge des 15 Quadratkilometer großen Eilands, der Phonombo und der Njakwa Peak, sind beide über 600 Meter hoch. An der Küste wechseln Felsen und Badebuchten einander ab. Die meisten der 7.000 Einwohner leben von der Landwirtschaft oder vom Fischfang. Der Fisch wird teilweise nach Mosambik oder Malawi verkauft. Baobabs und Mangos decken einen weiteren Teil der Nahrungsversorgung ab. Die Insel war ursprünglich ganz bewaldet, doch hat der Bedarf an menschlichem Lebensraum dem Wald über die Jahre sehr zugesetzt. Ganz im Nordosten stehen noch Reste des Urwaldes. Dieser Wald, als Makungwa Village Forest Area bekannt, wurde mittlerweile unter Schutz gestellt. Zweimal die Woche kommt der betagte Dampfer Ilala vorbei, versorgt die Insel mit allem Nötigen und transportiert Passagiere und Fahrzeuge von und nach Malawi und Tansania.

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