Rabat

Köngisstadt Rabat: Medina am Atlantik

Köngisstadt Rabat: Medina am Atlantik

Hauptstadt zwischen Mittelalter und internationalem Flair

Die Stadt an der Mündung des Bou Regreg in den Atlantik, ist seit dem Mittelalter eine der vier Königsstädte, zwischen denen die Sultane Marokkos hin- und herpendelten. Wegen ihrer günstigen Lage am Atlantik machten die Franzosen die „befestige Stadt“ 1912 zum Sitz des Protektorats. Nach der Unabhängigkeit Marokkos 1956 wurde Rabat die Hauptstadt des neuen Königreiches. Wie auch in den anderen Sultansstädten ist die Medina von einer wuchtigen Stadtmauer umgeben. Eine der interessantesten Straßen ist die Rue des Consuls, die von den Basaren der Teppich- und Tuchhändler gesäumt wird. Sie endet auf einem großen Platz, wo im 16. und 17.Jahrhundert der Sklavenmarkt abgehalten wurde. Durch ein Stadttor gelangt man in die Neustadt mit Boulevards und Geschäftsstraßen. Der Königspalast bildet ein eigenes Stadtviertel.



Sehenswürdigkeiten Rabat


Kasbah des Oudaias

Blauweißes Gassengewirr in der befestigten Altstadt

Die Festung von Rabat thront majestätisch auf einer Klippe über der Atlantikküste. Vom Oudaia-Felsen aus überblickt sie die marokkanische Hauptstadt seit 1150. Sie zählt mit der gesamten Stadt Rabat zum Weltkulturerbe der UNESCO. Von außen wirkt die Kasbah unspektakulär. Sobald jedoch die Besucher das prachtvolle Tor durchschreiten, kommen sie aus dem Staunen kaum noch heraus. Hinter dem Eingangstor beginnt ein ebenso verwirrendes wie romantisches Gassenlabyrinth. Von der Hauptgasse, der Rue Jamaa, zweigen dutzende winzige Gässchen ab. Die meisten haben keine Namen. Sie werden von weiß und blau getünchten Häusern mit bunten Blumen und kleinen Läden gesäumt. 


Nekropole Chellah

Spiritueller Ort in der Totenstadt

Bereits in römischer Zeit stand an einer Quelle die Siedlung Sala, auf die der heutige Name zurückgeht. Ab dem 13. Jahrhundert galt die Quelle als heilig und viele fromme Muslime ließen sich ringsum beerdigen. Es entstand eine Totenstadt, die hundert Jahre später mit hohen Befestigungsmauern gesichert wurde. Das Friedhofstor ist eines der schönsten Portale in Marokko. Von dort führt ein Weg abseits zur Quelle – ein spiritueller Ort. Auf dem anmutigen Minarett der Moschee nistet eine Storchenfamilie, die sich dort offenbar genauso wohlfühlt wie ihre Verwandten auf Mecklenburger Kirchtürmen.




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