Casablanca

Millionenmetropole am Atlantik: Casablanca

Millionenmetropole am Atlantik: Casablanca

Von der Residenz des Sultans zur Industriemetropole

Der Name stammt von spanischen Händlern, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts rund um die Residenz des Sultans Muhammad bin Abdallah niederließen. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts lebten in Casablanca nur 25.000 Einwohner; heute sind es über vier Millionen. Dazu beigetragen hat neben dem Handel vor allem die Industrialisierung. Chemie, Papier, Konserven, Stahl und Zucker: fast alles wird in der Stadt produziert, weshalb sie zum Magneten für arbeitssuchende Marokkaner aus allen Regionen des Landes geworden ist. An Sehenswürdigkeiten hat Casablanca nicht viel zu bieten. Bedeutend ist die Hassan-II.-Moschee und natürlich Rick's Café.



Sehenswürdigkeiten Casablanca


Hassan-II.-Moschee

Monumentalbau mit technischen Finessen

Die Hauptmoschee von Casablanca ist die fünftgrößte der Welt. Ihr Minarett ist mit 210 Metern Höhe das höchste Minarett weltweit und damit auch das höchste religiöse Bauwerk der Welt. (Zum Vergleich: Der Kölner Dom ist 157 Meter hoch.) Die Hassan-II.-Moschee wurde zum 60. Geburtstag des damaligen marokkanischen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertiggestellt. 2500 Arbeiter und 10.000 Handwerker arbeiteten sechs Jahre lang an dem Monumentalbau. Bis zu 25.000 Personen finden in der Gebetshalle von 20.000 Quadratmetern Platz. Es gibt ausgefallene technische Besonderheiten, zum Beispiel ein sich automatisch öffnendes Dach, Fußbodenheizung in der Gebetshalle und einen grüner Laserstrahl, der nachts Richtung Mekka zeigt. Die Moschee darf auch von Nicht-Muslimen im Rahmen einer Führung gegen Eintrittsgeld betreten werden.


Rick's Café

Von der Filmlegende zur Wirklichkeit

Noch berühmter als die Stadt Casablanca ist der gleichnamige Film aus den 1940er Jahren, der Filmgeschichte schrieb. Die verzweifelte Romanze handelt von politisch Verfolgten, die vor den Nazis aus Europa nach Casablanca fliehen und auf ein Ticket in die USA warten. Hineingewoben ist eine todtraurige Dreiecks-Liebesgeschichte zwischen dem Nachtclub-Besitzer Rick Blaine, der schönen Norwegerin Ilsa und einem tschechischen Widerstandskämpfer Victor. Für die Hauptdarsteller, Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, war es der Beginn ihres Weltruhmes. 

Seit 2004 gibt es in Cablanca wieder das Rick's Café – dank einer US-Diplomatin, die hier die Bar möglichst originalgetreu entstehen ließ. Man betritt eine weiße Villa und findet sich im nostalgisch-warmen Ambiente der vierziger Jahre wieder. Der Pianist spielt Lieder aus den Vierzigern und Fünfzigern – natürlich auch: As time goes by...




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