Rif-Gebirge

Jemaa Bouzafar Moschee im Rif-Gebirge

Jemaa Bouzafar Moschee im Rif-Gebirge

Zerklüfteter Gebirgsbogen am Mittelmeer

Den nördlichen Abschnitt des marokkanischen Atlasgebirges bildet das bis zu 2.456 Meter hohe Rif-Gebirge, ein wildzerklüfteter Gebirgsbogen, der sich von der Straße von Gibraltar parallel zur Mittelmeerküste bis zur Mündungsebene des Moulouya erstreckt. Die Längsfurche zwischen dem Rif und dem Mittleren Atlas, die Pforte von Taza, ist das wichtigste west-östliche Durchgangstal Marokkos. Die Bewohner lebten jahrhundertelang in einer Art Selbstversorgungswirtschaft. Angebaut wurde Getreide und Gemüse. Heute wird östlich von Chefchaouen rund um Issaguen Hanf angebaut.



Sehenswürdigkeiten Rif-Gebirge


Chefchaouen

Anmutige Kleinstadt mit andalusischem Flair

Grün und Blau sind die beherrschenden Farben der anmutigen Kleinstadt im westlichen Rif-Gebiet. Grün leuchtet das Flusstal des Lahou und weiß-blau die Häuser in der gut erhaltenen Altstadt. Wer während einer Marokko-Rundreise ein paar Tage Entspannung braucht, findet sie hier – samt arabischer Tradition und andalusischem Flair. In der Medina gehen Teppichknüpfer und Gerber ihrem Handwerk nach. Schuster stellen Babuschen her, wie die typisch marokkanischen Pantoffeln nennt. Der Marktplatz wird beherrscht von der Moschee El Masjid El Aadam und ihrem achteckigem Minarett. Der Stadtgründer Ali Ben Moussa Ben Rached El Alami ließ sie 1471 erbauen, nachdem er aus Andalusien vertrieben worden war.

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