Große Rundreise: Ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht - Marokko
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Am Südrand des Atlas
Am Südrand des Atlas BILD
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Große Rundreise

Ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht

22 Tage | ab 2.259,00 EUR p.P. im DZ*
Casablanca – Rabat – Fès – Hoher Atlas – Dadès – Tal – Erg Chegaga – Marrakesch

Die große Rundreise führt die schillernde Vielfalt Marokkos vor Augen – von den Badestränden am Atlantik über die wilde Gebirgswelt des Atlas bis zu den Oasen der Sahara.

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1.–2. Tag: Casablanca

Von der Residenz des Sultans zur Industriemetropole
Der Name stammt von spani­schen Händ­lern, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts rund um die Residenz des Sultans Muhammad bin Abdallah nieder­ließen. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts lebten in Casablanca nur 25.000 Einwohner; heute sind es über vier Millionen. Dazu beige­tragen hat neben dem Handel vor allem die Indu­s­triali­sie­rung. Chemie, Papier, Konserven, Stahl und Zucker: fast alles wird in der Stadt produ­ziert, weshalb sie zum Magneten für arbeits­su­chende Marokkaner aus allen Regionen des Landes geworden ist. An Sehens­wür­digkeiten hat Casablanca nicht viel zu bieten. Bedeu­tend ist die Hassan-II.-Moschee und natür­lich Rick's Café.

Ein Fahrer vom Hotel erwartet Sie draußen vor Ihrem Ankunftsterminal. 

A

Zu Gast in einem Apartment-Hotel in Casablanca

Das Apartment-Hotel liegt im belebten Bezirk Maarif in Casablanca, ca. zwei Kilometer von der Hassan-II.-Moschee und anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt entfernt. In der Nähe gibt es viele kleine Geschäfte und Boutiquen, außerdem viele Cafés und Restaurants sowie einen Supermarkt. mehr ...

Die Zimmer sind groß und modern gestaltet, haben eine Küchenzeile und Garten- oder Stadtblick; einige haben einen Sitzbereich. Ein kontinentales Frühstück wird auf dem Zimmer serviert.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Hassan-II.-Moschee

Monu­men­talbau mit tech­ni­schen Finessen

Die Hauptmo­schee von Casablanca ist die fünftgrößte der Welt. Ihr Minarett ist mit 210 Metern Höhe das höchste Minarett welt­weit und damit auch das höchste reli­giöse Bauwerk der Welt. (Zum Vergleich: Der Kölner Dom ist 157 Meter hoch.) Die Hassan-II.-Moschee wur­de zum 60. Geburtstag des dama­ligen marokka­ni­schen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertig­ge­stellt. 2500 Arbeiter und 10.000 Hand­werker arbei­teten sechs Jahre lang an dem Monu­men­talbau. Bis zu 25.000 Personen finden in der Gebetshalle von 20.000 Quad­r­at­me­tern Platz. Es gibt ausgefal­lene tech­ni­sche Besonder­heiten, zum Beispiel ein sich automa­tisch öffnendes Dach, Fußbo­den­heizung in der Gebetshalle und einen grüner Laser­strahl, der nachts Rich­tung Mekka zeigt. Die Moschee darf auch von Nicht-Muslimen im Rahmen einer Führung gegen Eintrittsgeld betreten werden.

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Rick's Café

Von der Film­legende zur Wirk­lichkeit

Noch berühmter als die Stadt Casablanca ist der gleich­na­mige Film aus den 1940er Jahren, der Filmge­schichte schrieb. Die verzweifelte Romanze handelt von poli­tisch Verfolgten, die vor den Nazis aus Europa nach Casablanca fliehen und auf ein Ticket in die USA warten. Hinein­ge­woben ist eine todt­rau­rige Drei­ecks-Liebe­sge­schichte zwischen dem Nach­tclub-Besitzer Rick Blaine, der schönen Norwegerin Ilsa und einem tsche­chi­schen Wider­standskämpfer Victor. Für die Hauptdar­steller, Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, war es der Beginn ihres Welt­ruhmes. 

Seit 2004 gibt es in Cablanca wieder das Rick's Café – dank einer US-Diplomatin, die hier die Bar möglichst origi­nalge­treu entstehen ließ. Man betritt eine weiße Villa und findet sich im nost­algisch-warmen Ambi­ente der vierziger Jahre wieder. Der Pianist spielt Lieder aus den Vierzigern und Fünfzigern – natür­lich auch: As time goes by...

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2.–4. Tag: Rabat

Hauptstadt zwischen Mittelalter und internationalem Flair
Die Stadt an der Mündung des Bou Regreg in den Atlantik, ist seit dem Mittel­alter eine der vier Königs­städte, zwischen denen die Sultane Marokkos hin- und herpen­delten. Wegen ihrer güns­tigen Lage am Atlantik machten die Franzosen die „befes­tige Stadt“ 1912 zum Sitz des Protek­to­rats. Nach der Unabhängigkeit Marokkos 1956 wur­de Rabat die Haupt­stadt des neuen König­rei­ches. Wie auch in den anderen Sult­ans­städten ist die Medina von einer wuch­tigen Stadt­mauer umgeben. Eine der inter­essan­testen Straßen ist die Rue des Consuls, die von den Basaren der Teppich- und Tuchhändler gesäumt wird. Sie endet auf einem großen Platz, wo im 16. und 17.Jahr­hun­dert der Sklaven­markt abge­halten wur­de. Durch ein Stadttor gelangt man in die Neustadt mit Boulevards und Geschäfts­straßen. Der Königs­pa­last bildet ein eigenes Stadt­viertel.

Ausflug

Moscheebesuch Hassan II (1,5 Stunden)

Ihr persönlicher Fahrer holt Sie an Ihrer Unterkunft in Casablanca ab und fährt mit Ihnen zu einer der größten Moscheen der Welt. mehr ...

Das imposante religiöse Bauwerk wurde anlässlich des 60.Geburtstags des damaligen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertiggestellt.
Die Moschee ist nur im Rahmen einer öffentlichen Führung zu besuchen, die in verschiedenen Sprachen angeboten werden (deutschsprachige Führung kann nicht gewährleistet werden; Zuteilung der Gruppen und Sprachen erfolgt vor Ort).

Ihr Fahrer ist Ihnen beim Kauf der Tickets behilflich, die nicht im Reisepreis inkludiert sind (Kosten ca. 120 Dirham, ca. 11 Euro p.P.).
Nach Beendigung der Führung wird der Fahrer Sie, je nach gebuchter Reise, zur Mietwagenstation oder zurück in Ihr Hotel bringen. 

Bitte achten Sie auf angemessene Kleidung und halten Sie Knie, Schultern und Dekolleté bedeckt.

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Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Dacia Duster SUV o.ä. (CFMR)

B

Zu Gast in einem Riad in Rabat

Das Riad, wie ein traditionelles marokkanisches Haus mit Innenhof genannt wird, liegt oberhalb der Medina von Rabat. mehr ...

In dem restaurierten, im andalusischen Stil erbauten Gebäude gibt es elf individuelle, elegant und in den typischen Farben Marokkos eingerichtete Zimmer, die sich in den oberen Etagen um den ruhigen und hellen Innenhof verteilen. Nach einem ausgiebigen Streifzug durch die Medina sorgt der Pool auf dem Dach für eine willkommene Abkühlung. Und auch sonst ist die Dachterrasse ein perfekter Ort, um den Tag bei einem kühlen Getränk mit Blick auf die Stadt ausklingen zu lassen und den Gesang der Muezzine zu genießen. Im hauseigenen Spa warten ein Hammam und ein Massagesalon auf Gäste, die sich nach landestypischen Ritualen verwöhnen lassen möchten.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Kasbah des Oudaias

Blauweißes Gassengewirr in der befes­tigten Altstadt

Die Festung von Rabat thront maje­s­tä­tisch auf einer Klippe über der Atlan­tikküste. Vom Oudaia-Felsen aus über­blickt sie die marokka­ni­sche Haupt­stadt seit 1150. Sie zählt mit der gesamten Stadt Rabat zum Welt­kultur­erbe der UNESCO. Von außen wirkt die Kasbah unspekta­kulär. Sobald jedoch die Besu­cher das prachtvolle Tor durch­schreiten, kommen sie aus dem Staunen kaum noch heraus. Hinter dem Eingangstor beginnt ein ebenso verwir­rendes wie roman­ti­sches Gassenlabyrinth. Von der Hauptgasse, der Rue Jamaa, zweigen dutzende winzige Gässchen ab. Die meisten haben keine Namen. Sie werden von weiß und blau getünchten Häusern mit bunten Blumen und kleinen Läden gesäumt.

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Nekro­pole Chellah

Spiritueller Ort in der Toten­stadt

Bereits in römi­scher Zeit stand an einer Quelle die Sied­lung Sala, auf die der heutige Name zurückgeht. Ab dem 13. Jahr­hun­dert galt die Quelle als heilig und viele fromme Muslime ließen sich ringsum beer­digen. Es entstand eine Toten­stadt, die hundert Jahre später mit hohen Befes­tigungs­mauern gesi­chert wur­de. Das Friedhofstor ist eines der schönsten Portale in Marokko. Von dort führt ein Weg abseits zur Quelle – ein spiritueller Ort. Auf dem anmu­tigen Minarett der Moschee nistet eine Stor­chen­fa­milie, die sich dort offenbar genauso wohlfühlt wie ihre Verwandten auf Meck­lenburger Kirchtürmen.

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4.–6. Tag: Fès

Sultansstadt mit uralter Medina
Fès ist nicht nur die älteste und bedeu­ten­dste der vier Sult­ans­städte Marokkos. Sie ist auch das geis­tige Zentrum des Landes und hat mit der El-Kairaouine-Hoch­schule die älteste Univer­sität in der islami­schen Welt. Zudem gilt die mittel­alter­liche Medina als die größte Nord­afrikas. Nach der Erhe­bung der Altstadt zum Welt­kultur­erbe der UNESCO Anfang der 1980er Jahre begann eine groß ange­legte Sanie­rungs­phase. Kern der Medina ist Fès el Bali, ein Viertel, das aus dem 9. Jahr­hun­dert stammt. Hier sind die Gassen nur so breit, dass ein bela­dener Esel durch­passt. Südwest­lich der Altstadt liegt das mittel­alter­liche Fès el Jdid mit dem Königs­pa­last und dem jüdi­schen Viertel. Die Ville Nouvelle ist das Franzo­sen­viertel aus dem frühen 20. Jahr­hun­dert mit breiten Boulevards und klas­si­schen Villen.

Meknès

Ursprüng­l­iche Souks in der Königs­stadt

Neben Fès, Marra­kesch und Rabat ist Meknès eine der vier Königs­städte Marokkos. Seine Medina wur­de zum Welterbe der UNESCO erhoben. Dennoch wird die Stadt west­lich von Fès von Touristen viel weniger besucht. Die Basare in den über­dachten Souks an der Place el Hedim sind daher noch ursprüng­l­i­cher als anderswo. Auch die Stadt­tore gehören zu den impo­san­testen Anlagen ihrer Art in Marokko.

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Zu Gast in einem Riad in Fès

Das gleichermaßen modern wie folkloristisch gestaltete Riad liegt am Rande der Medina von Fès, wenige Gehminuten vom Palast Dar Batha entfernt. mehr ...

Die fünf Zimmer des Boutique-Hotels sind in einem einheitliche Stil in verschiedenen Farben und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet – alle sind mit afrikanischen Kunstwerken dekoriert und haben eine Aussicht auf den Innenhof mit Tauchbecken. Auf der Terrasse mit Liegestühlen, in der Lounge oder der Leseecke kann man gut entspannen und die tagsüber gewonnenen Eindrücke verarbeiten. Morgens wird ein kontinentales Frühstück mit hausgemachten lokalen Spezialitäten serviert, abends kann man im Speiseraum oder auf der Terrasse traditionelle marokkanische Küche genießen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

5. Tag: Fès

Stadt­be­sich­tigung

Fès (ganztägig, deutsch)

Mit einem ortskundigen Guide begeben Sie sich auf eine Entdeckungstour durch Fès. In einem facettenreichen Labyrinth aus schmalen Gassen geht es vorbei an bunt gefliesten Brunnen, maroden Wohnhäusern und alten Karawansereien zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. mehr ...

Von Orten des alltäglichen Lebens, dem Töpferviertel und der jüdischen Mellah, führt die Tour auch zu sepulkralen Stätten, wie etwa dem Grabmal des Stadtgründers Moulay Idriss II oder den Merinidengräber an einem Hang nördlich der Medina. Ein besonderer Ort ist auch die Universität al-Qarawīyīn, erbaut in der Mitte des 9. Jahrhunderts und damit die älteste Universität des Landes.

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Stadt­füh­rung

Verborgene Orte der Medina (4 Stunden, deutsch)

Begleitet von einem ortskundigen Guide führt der Ausflug in das arbeitende Herz der Königsstadt. mehr ...

Zwischen den alten Mauern der Medina herrscht stets eine rege Betriebsamkeit: In den Souks reihen sich bunte Marktstände aneinander, Karawanen von schwer beladenen Eseln schieben sich durch die schmalen Gassen und in den Werkstätten lokaler Künstler lassen sich Produkte des traditionellen Handwerks bestaunen. Auch ein Besuch im Gerberviertel steht auf dem Plan. Hier zeigt sich noch einmal eine ganz andere Seite der Stadt, die zwar wenig glamourös, jedoch auf ihre Art besonders eindrucksvoll ist.

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Stadt­be­sich­tigung

Fès im Sonnenuntergang (2 Stunden, englisch)

Die Tour startet am späten Nachmittag. Mit Ihrem Guide erkunden Sie Sehenswertes innerhalb und außerhalb der Stadtmauern. 
Besonders der weitläufige Platz vor dem Dar al-Makhzen bildet dabei einen bemerkenswerten Kontrast zu den beengten Gassen der Altstadt. mehr ...

Hohe Mauern umgeben den Königspalast, dessen bronzene Tore in farbenprächtige Mosaiken eingefasst und mit floralen Ornamenten verziert sind. Für Touristen bleiben die Palasttore leider verschlossen; sie bieten allerdings schon von Außen einen imposanten Anblick.
Unter anderem führt die Tour auch zum Borj Nord, einer Festungsanlage, die im späten 16. Jahrhundert nach portugiesischem Vorbild erbaut wurde. Von ihren Türmen eröffnet sich ein Panoramablick über die Stadt, während die untergehende Sonne alles in warmen Farben erleuchten lässt.

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6.–7. Tag: Ouzoud

Wasserfälle in urwaldartiger Umgebung
Die Wasser­fälle von Ouzoud im Mittleren Atlas stürzen über hundert Meter und drei Stufen in die Tiefe. Bei gutem Wetter zaubert die Sonne aus den Wassertröpfchen einen leuch­tenden Regenbogen zwischen Himmel und Erde. Die Ufer der Wasser­fälle sind von Feigenbäumen und urwald­ähn­li­chen Lianen bewachsen. Auf einem Fußweg gelangt man zur Oberkante der Wasser­fälle und auf einem steilen Weg auf der rechten Seite wieder nach unten, wo man mit einem Fährboot wieder zum Ausgangs­punkt zurück­kommt. Vor den dreisten Berbe­raffen, die sich unter­halb der Fälle ständig aufhalten, sollte man sich in Acht nehmen. Sie haben jegliche Scheu vor Menschen verloren.
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Zu Gast in einer Kasbah in Ouzoud

Die Kasbah liegt am Rande von Ouzoud auf einem Plateau und eröffnet einen weiten Blick auf das Tal mit seiner roten Erde und zahlreichen Oliven-, Mandel- und Feigenbäumen. Die 13 Zimmer, Suiten und Bungalows sind im Stil der Berber gestaltet und haben einen Sitzbereich mit Gartenblick. Morgens kann man in einer der Lounges oder auf der Terrasse ein kontinentales Frühstück genießen. mehr ...

Der üppig bepflanzte Garten mit Poolbereich und Sonnenliegen ist gepflegt und bietet einen Blick auf die umliegende Bergwelt – der ideale Ort, um nach einem erlebnisreichen Tag zu entspannen. Das Restaurant serviert französische und marokkanische Küche. Die Ouzoud-Fälle sind wenige Fahrminuten entfernt, man kann aber auch einen Spaziergang dorthin unternehmen, für den man pro Strecke ca. 15 Minuten benötigt.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Durch den Urwald am Ouzoud

Lianen, Oliven und Berbe­raffen

Die Wasser­fälle von Ouzoud sind zu Recht einer der Hauptan­zie­hungs­punkte in Marokko. Die meisten begnügen sich mit einem kurzen Abstieg zu den Fällen und steigen dann wieder in den Bus. Dabei lohnt es sich, dem Fluss abwärts bis zu seiner Mündung zu folgen. Der Pfad führt durch einen tropi­schen Wald mit Lianen, Oliven, Feigen und neugie­rigen Berbe­raffen. Zum Schluss kann man in dem von Felsen flankierten Becken ein kühles Bad nehmen. (hin und zurück 3:00 Stunden, 5, 8 Kilometer, auf und ab: 200 Meter)

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7.–9. Tag: Skoura

Rote Burgen und grüne Oasen im Dadès-Tal
Die Klein­stadt mit knapp 25.000 Einwoh­nern ist von Ouaz­arzate aus gesehen die erst Oase im Dadè­stal. Sehens­wert ist vor allem die Altstadt im Südwesten mit ihren tradi­tionellen Kasbahs, wie man die befes­tigten Güter der Berber nennt. Einige von ihnen verfallen, während andere schön restau­riert sind oder als Hotels genutzt werden. Der rötliche Stampflehm ihrer fast fenster­losen Außenmauern bildet einen reizvollen Kontrast zu dem Grün der Oasen, die die beiden Flüsse säumen. Mehr als 440.000 Bäume wachsen in der zwölf Kilometer langen Oase, darunter Dattelpalmen, Mandel-, Feigen- und Olivenbäume. Zwar führen die Flüsse nur im Frühjahr Wasser, dank eines ausgeklügelten Bewäs­se­rungs­sys­tems können die Bäume jedoch ganzjährig mit Wasser versorgt werden.

Imi-n-Ifri

Natür­liche Brücke in einer Schlucht

Von dem Berber­städt­chen Demnate aus führt eine schmale Straße nach Osten. Nach sechs Kilome­tern kommt man in eine Schlucht, über die sich eine natür­liche Brücke spannt. Der Imi-n-Ifri ist ein gewal­tiger Felsenbogen mit bräun­li­chen Stalak­titen an seiner Unter­seite. Ein glit­schiger Pfad führt einen nach 30 Minuten zu einer Grotte, in der eine Quelle entspringt.

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Zu Gast in einer Kasbah in Skoura

Am Rande der Gorges du Dadès, im Herzen der Region Souss-Massa-Draâ und inmitten des Palmenhains von Skoura liegt die Kasbah, in der man das traditionelle marokkanische Landleben mit modernem Komfort vereint findet. mehr ...

Umgeben von einem 5.000 Quadratmeter großen Garten mit zahlreichen Bäumen und einem Pool mit Terrasse und Sonnenliegen stehen fünf geräumige Zimmer und drei Suiten zur Verfügung, die alle in einem authentischen Berberstil eingerichtet sind, sich jedoch durch sorgfältig ausgewähltes Dekor und individuelle Möbel unterscheiden. Im Garten findet jeder seinen Wohlfühlbereich: Es gibt einen Teegarten, einen Gemüsegarten und einen Obstgarten, in dem man zwischen Mandel-, Feigen- und Olivenbäumen spazierengehen kann. Das Restaurant bietet raffinierte marokkanische und mediterrane Küche an, die man auf der Terrasse unter Olivenbäumen genießen kann.   

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Kasbah Amerh­idil

Feudale Berber­burg im Dadès-Tal

Haupt­at­trak­tion der Oasen­landschaft um Skoura ist die vieltür­mige Kasbah Amerh­idil (auch Imridil), die schon im 18. Jahr­hun­dert entstand, aber gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts grund­legend erneuert wur­de. Teile des um Innenhöfe herum erbauten Gebäude­komplexes sind zu einem Hotel umge­baut worden, in anderen Teilen wur­de ein Museum einge­richtet. Die geome­tri­schen Orna­menten an den Türmen sollten ursprüng­lich Unheil abwehren. Wer eine 50-Dirham-Note dabei hat, findet sie dort abge­bildet. Alle verwen­deten Mate­rialien stammen aus der Umge­bung – das Schilf, die Palm­stämme und die Matten.

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Ouarzazate

Tor zum Süden Marokkos

Die 60.000-Einwohner-Stadt liegt auf 1.100 Metern Höhe zwischen dem Atlas und dem Antiatlas. Gegründet wur­de Ouarzazate als Garni­sons­stadt der Fremdenlegion. Am Stadt­rand liegt eine der eindrucksvollsten Kasbahs des Landes – die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute Kasbah Taourirt. Die große Wohnburg mit Stampflehm-Mauern war einst Palast eines Stam­mesfürsten und ist auch heute noch bewohnt. Etwa ein Drittel des Palastgebäudes ist heute öffent­lich zugäng­lich. Auch wenn sonst kaum histo­ri­sche inter­essante Gebäude in der Stadt liegen, ist Ouarzazate eine Dreh­scheibe des Tourismus für den Süden Marokkos.

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8. Tag: Skoura

Ausflug

Palmenhain, Imadri, Kasbah Ait Abbou (halbtägig, englisch)

Mit einem einheimischen Führer wandert man durch die beeindruckende Palmenoase von Skoura. mehr ...

So kommt man an Orte, die westliche Besucher meist nicht zu sehen bekommen und erhält zahlreiche Informationen zum traditionellen Oasenleben. Außerdem hat der Führer viele Bekannte, die er gerne vorstellt. Unter anderem kann man die Kasbah Ait Abbou besichtigen und eine traditionelle Töpferfamilie besuchen.

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9.–11. Tag: Boumalne Dadès

Tor zur Dadès-Schlucht
Das wich­tige Markt­zentrum liegt am Fuß des hohen Atlas in einer kahlen Gebirgs­landschaft. Lebens­ader ist die Dadès, die wenige Kilometer nörd­lich aus einer drama­ti­schen Schlucht austritt und eine kleinere Oase am Ort bildet. Dort werden Mandeln, Feigen, Aprikosen und Pfir­siche ange­baut.  Die Altstadt mit Häusern aus Lehm ist leider stark verfallen und mit Betonbauten durch­setzt. Eine um 1925 errich­tete Kasbah des Berberfürsten Thami El Glaoui über­ragt den Ort.
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Zu Gast in einem Hotel in Aït Ouaddar

Das im traditionellen Stil und aus lokalen Materialien erbaute Hotel liegt in Aït Ouaddar, an den Hängen der Gorges du Dadès im Atlasgebirge. mehr ...

Die ansonsten eher wüstenhafte Landschaft wird hier aufgrund des Flusses Dadès von einigen grüne Flecken durchbrochen. Umgeben ist die geschmackvolle Unterkunft von einer terrassierten Gartenanlage mit Pool, der teilweise im Schatten von Obstbäumen liegt. Alle Zimmer des Hauses sind individuell in warmen Farben eingerichtet und haben Zugang zu einem der Innenhöfe; einige besitzen sogar einen eigenen kleinen Außenbereich. Zudem gibt es zwei Apartments mit eigener Terrasse. In den Innenhöfen kann man im Schatten in Ruhe ein Buch lesen und einen kühlen Drink genießen. Das hoteleigene Restaurant ist für seine innovative Küche – eine europäisch-marokkanische Kombination – bekannt, die traditionellen Gerichten eine moderne Note gibt.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Dadès-Schlucht

Spekta­kuläre Rundfahrt im Süden des Atlas-Gebirges

Eine Fahrt durch die Dadès-Schlucht gehört zu den großar­tigsten Landschafts­ein­drü­cken im Süden Marokkos. In den südli­chen Ausläufern der Schlucht befinden sich mehrere sehens­werte Dörfer, darunter Aït Youl und Aït Arbi mit tradi­tionellen Wohnburgen aus Stampflehm. Der schönste Abschnitt beginnt hinter dem Mark­tort Ait-Oudinar, wo man durch einen Canyon mit senk­recht stürzenden Wänden fährt. Über einen Pass gelangt man zum Ksar Imdiazen mit einer sehens­werten Kasbah. Höhe­punkt ist die Fahrt durch die Berg­landschaft, wo man schließ­lich von 2.100 Metern Höhe eine sensa­tionelle Panora­ma­sicht über den Atlas hat.

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Todra-Schlucht

Durch einen Canyon zu einer Aussichtskanzel

Eine Bergkette mit schroffen Fels­hängen begrenzt den Hohen Atlas im Süden. Nörd­lich von Tizgui wird sie durch­schnitten von einer Schlucht, die der Oued Todra gegr­aben hat. Die Todra Schlucht wirkt, als hätte sie jemand gesägt. Senk­recht ragen die Felsen rechts und links hunderte von Metern empor. Der Grund ist nur wenige Meter breit. Eine Wande­rung beginnt kurz vor der Engstelle und führt nach ihrem Durch­schreiten auf stei­nigen Pfaden hoch hinauf. Oben wartet eine Aussichtskanzel mit weitem Blick über die leere Bergwildnis. Auf dem Weg zurück kommt man an einem Noma­denlager vorbei, das aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. hin und zurück: 4 Stunden, 9,8 Kilometer, auf und ab: 630 Meter)

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10. Tag: Dades

Ausflug

Geführte Wanderung Dadestal (4,5 Stunden, Englisch)

Mit einem Führer erkundet man die dramatischen Felsformationen namens „Monkey's Fingers“. mehr ...

Obwohl man am Anfang ein wenig die Hände zu Hilfe nehmen muss, ist die Wanderung weder anstrengend noch schwierig. Die Route kann im übrigen mit dem Führer abgesprochen werden. Am besten beginnt man nachmittags, wenn die große Hitze nachlässt. Die meiste Zeit geht es auf einem alten Maultierpfad, der heute von Nomaden benutzt wird. So kommt man zu einer Stelle mit grandioser Aussicht über die roten Sandsteinfelsen. Auf dem Rückweg kann man im traditionellen Dorf Ait Arbi mit seinen wuchtigen Kasbahs einkehren.

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Ausflug

Tal der Rosen (ganztägig, englisch)

Der Ausflug ins Tal der Rosen führt abseits der Straße durch spektakuläre Berglandschaften am Mount M'Goun, dem zweithöchsten Berg Marokkos. mehr ...

Unterwegs passiert man Flüsse sowie mehrere Berberdörfer und Kasbahs. Der Führer hält an, wo immer man fotografieren oder kurze Spaziergänge unternehmen möchte. Je nach Wetterlage gibt es Lunch in einem lokalen Gasthaus oder ein Picknick in einer schattigen Schlucht. Nachmittags gibt es Tee bei einer Nomadenfamilie in einer abgelegenen Gegend. Die Tour endet im Dadès-Tal am Nachmittag , wenn die Sonne die Kasbahs und die rötlichen Felsen der Monkey's Fingers in ein magisches Licht taucht.

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11.–13. Tag: Mhamid

Tor zu den Dünen der Sahara
M’hamid El Ghiz­lane – die „Ebene der Gazellen“ – ist der aller­letzte Außenposten Marokkos vor der alge­ri­schen Grenze. Sie liegt im oberen Draa-Tal, aber der Fluss führt hier nur noch äußerst selten Wasser. Stattdessen sind die Dünen der Sahara in unmit­telbarer Nähe. Wüstenwinde tragen Jahr für Jahr Unmengen an Sand in die Stadt. Früher lebten die Einwohner von der Oasen­wirt­schaft, die jedoch aufgrund redu­zierter oder sogar ganz ausbleibender Winter­regen­fälle seit den 1970er Jahren immer weniger Erträge hervor­brachte. Daneben war M’hamid ein Zentrum für Nomaden und durchrei­sende Karawanen. Heute ist die Klein­stadt Ausgangs­punkt für touris­ti­sche Kamel- oder Jeepsafaris in die Sahara.
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Zu Gast in einem Art-Hotel im Draa-Tal

Das ungewöhnliche Art-Hotel liegt am Rand der Sahara in Tagounite – an einem Ort, der kaum von Touristen aufgesucht wird. mehr ...

Der Besitzer, ein Abenteurer, Entdecker und Profifotograf, hat das Lehmhaus im typischen Berberstil so umgestaltet, dass moderner Komfort Einzug hielt, ohne die alten Strukturen zu stören. Herausgekommen ist ein kleines Gesamtkunstwerk. Die Zimmer haben eigene Themen, sind sind heiter bemalt und mit viel Phantasie eingerichtet.
Mindestens ebenso beeindruckend ist die Lage mit Blick auf Palmenhaine und die spektakulären Sanddünen. Das Personal ist sehr nett und zuvorkommend, behandelt die Gäste wie besondere Freunde und steht bei den vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten, auch zu den Dünen von Erg Chegaga, gerne beratend zur Seite. 

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Tagounite

Vorletzter Ort vor der Sahara

Tagounite ist der vorletzte Ort an der Straße, die in die unend­liche Wüste führt. Danach kommt nur noch M'Hamid. Berber, Drawi und Saharaui haben sich an der Oase niederge­lassen, die nicht weniger als 300.000 Dattelpalmen zählt. Im Zentrum gibt es Läden, Cafés und Restau­rants an einer netten Arkaden­zeile. Donners­tags findet dort ein großer Souk statt. Der tradi­tionelle Markt zieht Menschen aus einem großen Umkreis an, unter ihnen auch die nomadisch lebenden Aït Atta.

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13.–15. Tag: Agdz

Vom Rastplatz für Karawanen zur Berber-Kleinstadt
Der Name „Agdz“ (gespro­chen: Agdäs) kommt aus dem Arabi­schen und heißt „Rast­platz“. Tatsäch­lich war der Ort ein wich­tiger Rast­platz für Karawanen, die von Timbouktou über Zagora nach Marra­kesch unter­wegs waren. An den Dattelpalmoasen konnten Mensch und Tier Kräfte sammeln für den beschwer­li­chen Aufstieg über Tizi n'Tini­fift Pass. Noch heute ist Agdz, ein male­ri­scher Ort,  ein wich­tiger Halt für Busse und LKWs. Die Bewohner sind zuge­wanderte Berber verschiedener Stämme aus der Umge­bung. Da es kaum Arbeit gibt, arbeiten viele Männer in den Städten des Nordens oder in Europa. Die Daheimge­bliebenen leben oft von deren Transfer­leis­tungen.
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Hara Oasis

Die kleine Lodge liegt malerisch im grünen Draa-Tal. In vielerlei Hinsicht ist sie herausragend. mehr ...

Der Landschaftsgarten und die Lehmbauten verströmen eine Ruhe, die beinahe schon meditativ ist. Von einer Aussichtsplattform überschaut man das weite Draa-Tal – ein wundervoller Anblick. Das Restaurant hat eine Dachterrasse, auf der das Frühstück serviert wird. 

An kalten Abenden gibt es das Dinner mit regionaler Küche im Kaminzimmer. Wer den großen Park erkundet, wird am Fluss eine  versteckte Liegewiese finden. Der Gastgeber stammt aus Spanien und hat ein großes Herz für Menschen und Tiere. Seine Gäste werden liebevoll betreut – vom Willkommenstrunk bis zum Abschied, der den meisten recht schwer fällt.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Tizi-n-Tini­fifft

Unheim­li­cher Hoch­ge­birgs­pass im Atlasgebirge

Höhe­punkt und höchster Punkt auf der Strecke zwischen Zagora und Ouarzazate ist der 1.660 Meter hohe Hoch­ge­birgs­pass im Atlasgebirge. Heute führt die asphal­tierte Natio­nal­straße 9 durch die von wilden Schluchten zerfurchte Land­schaft. Auch wenn die Strecke norma­lerweise ungefähr­lich ist, sollte man sie nicht unter­schätzen. Bei Regen können Lawinen und Erdrut­sche auftreten. Auch im Sommer kann es zu starken Schnee­fällen kommen. Starke Winde sind üblich. 

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15.–17. Tag: Agadir

Marokkos Bademetropole am Atlantik
Die Stadt mit 200.000 Einwoh­nern am Atlantik ist Marokkos belieb­tester Badeort. Das liegt an ihrem milden Klima und dem neun Kilometer langen, feinen Sand­strand. Die Altstadt ist 1960 durch ein Erdbeben inner­halb weniger Sekunden zerstört worden. Danach wur­de sie voll­kommen neu im Stil einer franzö­si­schen Bade­me­tro­pole aufge­baut. An den breiten Boulevards gibt es Straßen­cafés und Restau­rants mit subtro­pi­scher Vege­ta­tion. Das Angebot an Aktivi­täten und Sport­arten scheint unbe­grenzt – von Kamelreiten über Surf­ange­bote bis zu folk­lo­ris­ti­schen Vorstel­lungen im Hinter­land. Allerdings hat in der Touris­ten­hoch­burg auch alles seinen (hohen) Preis.

Tazn­akht

Palmenoase in stei­niger Berg­landschaft

Wie bei allen Berber­dörfern fehlt zur Geschichte von Tazn­akht jedwede schrift­lich festge­hal­tene Über­liefe­rung. Histo­riker gehen davon aus, dass die Palmenoase bereits von frühen Jägern und Samm­lern entdeckt und später von Nomaden aufge­sucht wur­de. Im Lauf der Zeit ließen sich einige Nomaden dauer­haft nieder und begannen mit dem Ackerbau und mit der Anpfl­anzung von Granat­apfel-, Feigen- und Mandelnbäumen. Bis weit ins 20. Jahr­hun­dert hinein war Tazn­akht ein kleines Berberdorf, das sich erst im Zusam­menhang mit der Kreuzung zweier Natio­nal­straßen zu einer Klein­stadt entwi­ckelte.

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Zu Gast in einem Boutique Hotel in Taghazout

In einem abgelegenen ehemaligen Fischerdorf wie Taghazout würde man keine Unterkunft der Extraklasse erwarten. mehr ...

Umso überraschter ist man, wenn man die Residenz betritt. Das kleine Juwel liegt hoch über der Küste mit einem tollen Blick auf Strand und Boote. Die Gastgeber mit marokkanisch-schweizerischen Hintergrund haben sich hier einen Lebenstraum erfüllt. Mit ihren Gästen leben sie in einer tiefenentspannten Atmosphäre zusammen. Die Zimmer sind mit Leidenschaft, Geduld und Liebe eingerichtet: man findet marokkanisches Schwemmholz, feinsten Kaschmir, afrikanische Antiquitäten und Schweizer Holztruhen. Die italienisch angehauchte Küche wird von vier Köchen und vielen Servicekräften perfekt serviert und präsentiert. Auf einer der vielen Dachterrassen hilft ein kleiner Pool, der Hitze des Tages zu entfliehen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Taghazout

Vom Fischerdorf zum Badeort

Der Ort 20 Kilometer nörd­lich von Agadir ist aus einem Fischerdorf hervor­gegangen. Die Einwohner früherer Zeiten waren Berber vom Stamm der Ida Oufella. In den 1960ger Jahren wur­de Taghazout von Hippies entdeckt. 20 Jahre später wur­de er an das Strom-, Wasser-, und Tele­fon­netz ange­schlossen. Heute kommen Urlauber zum Baden und Surfen, die den ursprüng­l­i­chen Ort der Touris­ten­hoch­burg Agadir vorziehen.

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17.–19. Tag: Essaouira

Künstler- und Hafenstadt am Atlantik
Die kleine Hafen­stadt an Marokkos Atlan­tikküste wur­de bereits 500 vor Christus von Phön­i­ziern gegründet. Heute ist die Stadt von einer Festungs­mauer aus dem 18. Jahr­hun­dert umgeben, auf der noch die alten Messingkanonen stehen. Da die Mauer auch entlang der Küste verläuft, hat man von oben den besten Meer­blick. Essaouira – die Wohlge­plante – ist zweifellos die schönste Stadt an Marokkos Atlan­tikküste. Die Gassen bilden kein Gewirr, sondern wurden rechtwinklig ange­legt. Sie sind gesäumt von weiß-blauen Häusern, die portugie­si­sche Einflüsse erkennen lassen. In den 1960er Jahren wur­de der Ort von Hippies bevöl­kert. Die besondere Atmo­sphäre kann man heute noch spüren. Es gibt zahlreiche Gale­rien und Künst­ler­cafés. Die gesamte Altstadt ist zum Welterbe der UNESCO erklärt. Starke Passat­winde sorgen am halbmondför­migen Strand der Stadt für ange­nehme Tempe­raturen und  ideale Bedingungen zum Surfen.
J

Zu Gast in einem Riad in Essaouira

Das Riad liegt hinter dem Place Moulay Hassan, direkt an der Stadtmauer der Medina von Essaouira, und besticht sowohl durch seinen Stil als auch die viel gelobte Herzlichkeit seiner Mitarbeiter. mehr ...

21 Zimmer, die sich in Größe und Gestaltung unterscheiden, sind geschmackvoll eingerichtet und besitzen ein authentisches, dem warmherzigen Flair des Hauses angepasstes Design. Ein Highlight ist die große Dachterrasse mit vielen Sitzgelegenheiten und Blick auf das Meer, den Hafen und die Stadt, den man schon morgens beim Frühstück genießen kann. Nach einem erlebnisreichen Tag kann man sich im Spa verwöhnen lassen. Einen Pool gibt es im nahe gelegenen Jardins de Villa Maroc, zu dem ein Transfer angeboten wird.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

19.–22. Tag: Marrakesch

Rote Perle am Fuß des Atlas
Wie eine Fata Morgana erscheint die „rote Perle“ vor der Kulisse des schnee­be­deckten Atlasgebirges: Hinter der mäch­tigen zwölf Kilometer langen Stadt­mauer wogt ein Meer von Palmen. Zwar ist Marra­kesch mit knapp einer Millionen Einwohner nur die drittgrößte Stadt Marokkos, was aber ihre Bedeu­tung für das Land angeht, steht sie unange­fochten an erster Stelle. Ihr Name (Mraksch) bedeutet: Stadt der Städte und hat dem ganzen Land seinen Namen gegeben. 

Schon im 11. Jahr­hun­dert wur­de der Ort zur Haupt­stadt einer Berberdy­nastie und erlebte nach hundert Jahren eine erste Blüte des Geistes. In dieser Zeit entstanden die Stadt­mauer und viele Paläste und Moscheen. Eine zweite Blüte folgte im 16. Jahr­hun­dert. Erst während der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft stagnierte die Entwick­lung im Vergleich zu den Küsten­städten. 

Chich­aoua

Ver­sor­gungs­zen­trum an wich­tiger Verkehrskreuzung

Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der Kreuzung der Nord-Süd-Auto­bahn und der Ost-West-Verbindung zwischen Marra­kesch und der Küste. Zudem zieht der Phos­phatabbau Arbeiter, Hand­werker und Klein­händler an, sodass die Stadt von 1994 bis 2014 auf das Drei­fache ange­wachsen ist. Auch wenn die meisten Zuge­wanderten Berber sind, spricht man haupt­säch­lich marroka­ni­sches Arabisch. Sehens­wür­digkeiten gibt es keine, aber Läden und Tank­stellen.

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Ein Fahrer des Riads erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihre Unterkunft.
Dieser erwartet Sie i.d.R. mehr ...

außerhalb des Flughafengebäudes, gegenüber der Ausgangstür, mit einem Schild zum jeweiligen Riad.

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K

In einem Gästehaus in der Medina von Marrakesch

Das Gästehaus liegt im Zentrum der Altstadt von Marrakesch, wenige Gehminuten von dem berühmten Platz der Gaukler (Jemaa el Fna) entfernt. mehr ...

Größer könnten die Gegensätze kaum sein: hier die Ruhe in den Patios des Gästehauses, dort der vielfältige und laute Trubel der Medina von Marrakesch. Die 15 Zimmer und Suiten sind geräumig und individuell in einem künstlerischen Stil eingerichtet. In allen Räumen des Hauses und auch in den Höfen und am Pool findet man Werke aus der orientalischen und berberischen Kunst. Auf der Dachterrasse kann man den Blick über die Dächer der Altstadt schweifen und die Düfte und Geräusche der Stadt auf sich wirken lassen.

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Ourika

Roman­ti­sches Hochtal im Schatten des Atlas-Gebirges

An den Hängen des Toubkal-Massivs entspringt der Ourika-Fluss und fließt dann 30 Kilometer südöst­lich von Marra­kesch durch ein roman­ti­sches Hochtal auf der Nord­seite des Atlasgebirges. Vermut­lich war das Ourika-Tal seit Jahr­tausenden besiedelt, zuerst von Nomaden und später von sesshaften Bauern. Bis in 20. Jahr­hun­dert lebten die Bewohner so gut wie abge­schnitten von der Außenwelt, was sich erst mit dem Straßenbau und dem aufkom­menden Tourismus änderte. Dennoch ist das Tal noch recht ursprüng­lich geblieben und vermit­telt Eindrück vom tradi­tionellen Leben der Berber am Hohen Atlas.

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Souks

Erlebnis für alles Sinne

Die Souks von Marra­kesch sind vermut­lich der größte Basar Afrikas. Zwei Haupt­ein­gänge führen in den verwir­renden Irrgarten aus kleinen und kleinsten Gassen, von denen viele als Sackgasse auf einem Hof enden. Die tradi­tionelle Eintei­lung der Gassen in verschiedene Gewerbe­zweige, z.B. Le­der­­waren, Holzschnitze­reien, Messing, Textilien, Wollfärber und viele andere wird durch die zahl­losen Souve­nirläden leider etwas zerstört. Um sich nicht zu verlaufen, kann man der Rue Souk Sema­rine bis zur Gabe­lung in die beiden Gassen Souk Atta­rine und Souk el Kebir folgen. Wenn man von diesen breiten Haupt­wegen jeweils die Seiten­­wege erkundet und wieder zu­rückgeht, ist ein Verirren nicht möglich.

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Djemaa el Fna

Schlan­gen­be­schwörer und Geschich­ten­erzähler auf dem Platz der Toten

„Platz der Toten“ heißt der rechtwink­lige Platz, seitdem die Sultane ihn als Hinrich­tungs­stätte nutzten und aufge­spießte Köpfe hier zu Schau stellten. Heute ist der Platz ein magi­scher An­zie­hungs­punkt für Touristen und Einheimi­sche glei­cher­maßen. Abends herrscht ein buntes Treiben von Gauk­lern und Schlan­gen­be­schwörern, Geschich­ten­erzäh­lern und Wahr­sa­ge­rinnen sowie Künst­lern und Musikern. Ferner gibt es Verkaufs­stände, an denen kuli­na­ri­sche Speziali­täten der Region gereicht werden. Der Kultur­raum des Djemaa-el-Fna wur­de 2001 als erster Ort in die neu geschaffene UNESCO-Liste der Meister­werke des münd­li­chen und imma­te­ri­ellen Erbes der Menschheit aufge­nommen.

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20. Tag: Marra­kesch Médina

Ausflug

Mit Abdo durch Marrakesch (4 Stunden, deutsch), zahlbar vor Ort

Die Führung mit dem deutschsprachigen Stadtführer Abdo führt zu den Orten, für die Marrakesch berühmt ist, also etwa durch die Medina, zum Riad Dar Elbacha, zum Gauklerplatz oder einem Hammam, wie die traditionellen Dampfbäder genannt werden. mehr ...

Dennoch begnügt Abdo sich nicht nur mit den Hochglanzseiten seiner Heinmatstadt, sondern gewährt seinen Gästen auch einen Blick hinter die Kulissen, abseits der Touristenströme. So erlangen sie Einblicke in das traditionelle Leben der Marokkaner in der Medina, die bei einem Besuch bei Freunden in deren Privathäusern im Judenviertel vertieft werden. Außerdem berücksichtigt Abdo gerne individuelle Wünsche; so ist auch eine ganztägige Führung buchbar.

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Ausflug

Kochkurs mit Einkaufstour (halbtägig, englisch)

Der Kochkurs beginnt gegen 11 Uhr mit einer Einkaufstour in den quirligen Souks von Marrakesch. mehr ...

Danach beginnt unter Anleitung des Chefkochs der eigentliche Kochkurs. Zubereitet werden Salate und verschiedene Tajine-Gerichte. Die Tajine – ein aus Lehm gebranntes Schmorgefäß mit gewölbtem Deckel – ist aus der marokkanischen Küche nicht wegzudenken. Höhepunkt des Kochkurses ist natürlich das abschließende Essen, das gegen 14 Uhr beendet sein wird.

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21. Tag: Marra­kesch Médina

Führung

Anima & Safran Garten (ganztägig, englisch)

In der Nähe Ihres Hotels in Marrakesch wartet ein Fahrer auf Sie, um Sie zum etwa 30 Kilometer entfernten Paradiesgarten von André Heller zu bringen.

Die drei Hektar große, botanische Inszenierung des Universalkünstlers André Heller ist ein magischer Ort, der den Besucher die Hektik Marrakeschs vergessen lässt. mehr ...

Auf verschlungenen Wegen kann man den Garten eigenständig erkunden. Der Eintrittspreis von umgerechnet etwa 11 Euro ist nicht im Ausflugspreis inkludiert.

Im Anschluss an die Besichtigung werden Sie zum nahe gelegenen Paradis du Safran gefahren. Die Schweizerin Christine Ferrari hat hier auf einem alten Brachland ein kleines Gartenparadies mit ökologisch angebauten Heilpflanzen, insbesondere Safran, geschaffen. Auf Grund der ausgezeichneten Qualität beliefert Frau Ferrari inzwischen Hotels und Restaurants weltweit mit Ihrem Safran.
Sind genügend Gäste anwesend, findet um 12:30 Uhr ein etwa 30minütiges Safran-Erlebnis-Seminar statt. Andernfalls liegt Informationsmaterial aus, welches detailliert über Safran informiert. Eigenständig kann der wunderschön angelegte Garten besichtigt und ein Barfußweg mit Kräuterbädern erlebt werden. 

Gegen 13:00 Uhr wird den Gästen ein frisch zubereitetes, typisch marokkanisches und mit Safran verfeinertes Menü serviert. 

Gegen 15:00 Uhr erfolgt dann die Rückfahrt nach Marrakesch zur gebuchten Unterkunft.
Im Preis enthalten: Fahrer, Eintritt zum Safrangarten und Mittagessen. 

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Eintritt & Mittag­essen

Safran Garten

Eintritt und Safran Menü sind im Preis inkludiert.

22. Tag: Marra­kesch Médina

Ein Chauffeur der Unterkunft fährt Sie zum Flughafen.

Zusatzleistungen

Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 2.259,00 EUR*Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Feb.–Mai, Okt.–Nov.

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

Wenn Sie Fragen oder Änderungswünsche haben oder buchen möchten, rufen Sie uns an.

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Ihre Beratung
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Kerstin Pesch
Tel.: +49 (0)2268 92298-77

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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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