Große Rundreise: Ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht - Marokko
Aussicht auf Ait ben Haddou

Große Rundreise

Ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht

Die große Rundreise führt die schillernde Vielfalt Marokkos vor Augen – von den Badestränden am Atlantik über die wilde Gebirgswelt des Atlas bis zu den Oasen der Sahara.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Casablanca

Von der Residenz des Sultans zur Industriemetropole

Der Name stammt von spani­schen Händ­lern, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts rund um die Residenz des Sultans Muhammad bin Abdallah nieder­ließen.

Noch Anfang des 20. Jahrhunderts lebten in Casablanca nur 25.000 Einwohner; heute sind es über vier Millionen. Dazu beige­tragen hat neben dem Handel vor allem die Indu­s­triali­sie­rung. Chemie, Papier, Konserven, Stahl und Zucker: fast alles wird in der Stadt produ­ziert, weshalb sie zum Magneten für arbeits­su­chende Marokkaner aus allen Regionen des Landes geworden ist. An Sehens­wür­digkeiten hat Casablanca nicht viel zu bieten. Bedeu­tend ist die Hassan-II.-Moschee und natür­lich Rick's Café.

Transfer

Flughafen - Hotel
Ein Fahrer vom Hotel erwartet Sie draußen vor Ihrem Ankunfts­terminal.

Zu Gast in einem Apartment-Hotel in Casablanca

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Apart­ment-Hotel liegt im belebten Bezirk Maarif in Casablanca, ca. zwei Kilometer von der Hassan-II.-Moschee und anderen Sehens­wür­digkeiten der Stadt entfernt. In der Nähe gibt es viele kleine Geschäfte und Boutiquen, außerdem viele Cafés und Restau­rants sowie einen Super­markt.

Die Zimmer sind groß und modern gestaltet, haben eine Küchen­zeile und Garten- oder Stadt­blick; einige haben einen Sitzbereich. Ein konti­nen­tales Früh­stück wird auf dem Zimmer serviert.

Ausflug (OPTIONAL)

Moscheebesuch Hassan II (1,5 Stunden)

Ihr persön­li­cher Fahrer holt Sie an Ihrer Unter­kunft in Casablanca ab und fährt mit Ihnen zu einer der größten Moscheen der Welt. Das impo­sante reli­giöse Bauwerk wur­de anläss­lich des 60.Geburts­tags des dama­ligen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertig­ge­stellt.
Die Moschee ist nur im Rahmen einer öffent­li­chen Führung zu besu­chen, die in verschiedenen Spra­chen ange­boten werden (deutsch­spra­chige Führung kann nicht gewährleistet werden; Zutei­lung der Gruppen und Spra­chen erfolgt vor Ort).

Ihr Fahrer ist Ihnen beim Kauf der Tickets behilf­lich, die nicht im Reise­preis inkludiert sind (Kosten ca. 120 Dirham, ca. 11 Euro p.P.).
Nach Been­digung der Führung wird der Fahrer Sie, je nach gebuchter Reise, zur Mietwa­gen­sta­tion oder zurück in Ihr Hotel bringen. 

Bitte achten Sie auf ange­mes­sene Kleidung und halten Sie Knie, Schultern und Dekolleté bedeckt.

Hassan-II.-Moschee

Monu­men­talbau mit tech­ni­schen Finessen
Die Hauptmo­schee von Casablanca ist die fünftgrößte der Welt. Ihr Minarett ist mit 210 Metern Höhe das höchste Minarett welt­weit und damit auch das höchste reli­giöse Bauwerk der Welt. (Zum Vergleich: Der Kölner Dom ist 157 Meter hoch.) Die Hassan-II.-Moschee wur­de zum 60. Geburtstag des dama­ligen marokka­ni­schen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertig­ge­stellt. 2500 Arbeiter und 10.000 Hand­werker arbei­teten sechs Jahre lang an dem Monu­men­talbau. Bis zu 25.000 Personen finden in der Gebetshalle von 20.000 Quad­r­at­me­tern Platz. Es gibt ausgefal­lene tech­ni­sche Besonder­heiten, zum Beispiel ein sich automa­tisch öffnendes Dach, Fußbo­den­heizung in der Gebetshalle und einen grüner Laser­strahl, der nachts Rich­tung Mekka zeigt. Die Moschee darf auch von Nicht-Muslimen im Rahmen einer Führung gegen Eintrittsgeld betreten werden.

Rick's Café

Zwischen Film­legende und Wirk­lichkeit
Noch berühmter als die Stadt Casablanca ist der gleich­na­mige Film aus den 1940er Jahren, der Filmge­schichte schrieb. Die verzweifelte Romanze handelt von poli­tisch Verfolgten, die vor den Nazis aus Europa nach Casablanca fliehen und auf ein Ticket in die USA warten. Hinein­ge­woben ist eine todt­rau­rige Drei­ecks-Liebe­sge­schichte zwischen dem Nach­tclub-Besitzer Rick Blaine, der schönen Norwegerin Ilsa und einem tsche­chi­schen Wider­standskämpfer Victor. Für die Hauptdar­steller, Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, war es der Beginn ihres Welt­ruhmes. 

Seit 2004 gibt es in Cablanca wieder das Rick's Café – dank einer US-Diplomatin, die hier die Bar möglichst origi­nalge­treu entstehen ließ. Man betritt eine weiße Villa und findet sich im nost­algisch-warmen Ambi­ente der vierziger Jahre wieder. Der Pianist spielt Lieder aus den Vierzigern und Fünfzigern – natür­lich auch: As time goes by...

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Dacia Duster SUV o.ä. (CFMR)
Station: Casablanca Flughafen (Desk at Airport)

Von Casablanca nach Rabat

120 km | 2:00 h
B

Rabat

Hauptstadt zwischen Mittelalter und internationalem Flair

Die Stadt, an der Mündung des Bou Regreg in den Atlantik, ist seit dem Mittel­alter eine der vier Königs­städte, zwischen denen die Sultane Marokkos hin- und herpen­delten.

Wegen ihrer güns­tigen Lage am Atlantik machten die Franzosen die „befes­tige Stadt“ 1912 zum Sitz des Protek­to­rats. Nach der Unabhängigkeit Marokkos 1956 wur­de Rabat die Haupt­stadt des neuen König­rei­ches. Wie auch in den anderen Sult­ans­städten ist die Medina von einer wuch­tigen Stadt­mauer umgeben. Eine der inter­essan­testen Straßen ist die Rue des Consuls, die von den Basaren der Teppich- und Tuchhändler gesäumt wird. Sie endet auf einem großen Platz, wo im 16. und 17.Jahr­hun­dert der Sklaven­markt abge­halten wur­de. Durch ein Stadttor gelangt man in die Neustadt mit Boulevards und Geschäfts­straßen. Der Königs­pa­last bildet ein eigenes Stadt­viertel.

Zu Gast in einem Riad in Rabat

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Riad, wie ein tradi­tionelles marokka­ni­sches Haus mit Innenhof genannt wird, liegt ober­halb der Medina von Rabat.

In dem restau­rierten, im anda­lu­si­schen Stil erbauten Gebäude gibt es elf individu­elle, elegant und in den typi­schen Farben Marokkos einge­rich­tete Zimmer, die sich in den oberen Etagen um den ruhigen und hellen Innenhof verteilen. Nach einem ausgiebigen Streifzug durch die Medina sorgt der Pool auf dem Dach für eine will­kom­mene Abküh­lung. Und auch sonst ist die Dachter­rasse ein perfekter Ort, um den Tag bei einem kühlen Getränk mit Blick auf die Stadt ausklingen zu lassen und den Gesang der Muez­zine zu genießen. Im haus­ei­genen Spa warten ein Hammam und ein Massage­salon auf Gäste, die sich nach landesty­pi­schen Ritualen verwöhnen lassen möchten.

Kasbah des Oudaias

Blauweißes Gassengewirr in der befes­tigten Altstadt
Die Festung von Rabat thront maje­s­tä­tisch auf einer Klippe über der Atlan­tikküste. Vom Oudaia-Felsen aus über­blickt sie die marokka­ni­sche Haupt­stadt seit 1150. Die Festung zählt mit der gesamten Stadt Rabat zum Welt­kultur­erbe der UNESCO. Von außen wirkt die Kasbah unspekta­kulär. Sobald jedoch die Besu­cher das prachtvolle Tor durch­schreiten, kommen sie aus dem Staunen kaum noch heraus. Hinter dem Eingangstor beginnt ein ebenso verwir­rendes wie roman­ti­sches Gassenlabyrinth. Von der Hauptgasse, der Rue Jamaa, zweigen dutzende winzige Gässchen ab. Die meisten haben keine Namen. Sie werden von weiß und blau getünchten Häusern mit bunten Blumen und kleinen Läden gesäumt.

Nekro­pole Chellah

Spiritueller Ort in der Toten­stadt
Bereits in römi­scher Zeit stand an einer Quelle die Sied­lung Sala, auf die der heutige Name zurückgeht. Ab dem 13. Jahr­hun­dert galt die Quelle als heilig und viele fromme Muslime ließen sich ringsum beer­digen. Es entstand eine Toten­stadt, die hundert Jahre später mit hohen Befes­tigungs­mauern gesi­chert wur­de. Das Friedhofstor ist eines der schönsten Portale in Marokko. Von dort führt ein Weg abseits zur Quelle – ein spiritueller Ort. Auf dem anmu­tigen Minarett der Moschee nistet eine Stor­chen­fa­milie, die sich dort offenbar genauso wohlfühlt wie ihre Verwandten auf Meck­lenburger Kirchtürmen.

Von Rabat nach Fes

207 km | 3:00 h

Meknès

Ursprüng­l­iche Souks in der Königs­stadt
Neben Fès, Marra­kesch und Rabat ist Meknès eine der vier Königs­städte Marokkos. Seine Medina wur­de zum Welterbe der UNESCO erhoben. Dennoch wird die Stadt west­lich von Fès von Touristen viel weniger besucht. Die Basare in den über­dachten Souks an der Place el Hedim sind daher noch ursprüng­l­i­cher als anderswo. Auch die Stadt­tore gehören zu den impo­san­testen Anlagen ihrer Art in Marokko.
C

Fès

Sultansstadt mit uralter Medina

Fès ist nicht nur die älteste und bedeu­ten­dste der vier Sult­ans­städte Marokkos. Sie ist auch das geis­tige Zentrum des Landes und hat mit der El-Kairaouine-Hoch­schule die älteste Univer­sität in der islami­schen Welt.

Zudem gilt die mittel­alter­liche Medina als die größte Nord­afrikas. Nach der Erhe­bung der Altstadt zum Welt­kultur­erbe der UNESCO Anfang der 1980er Jahre begann eine groß ange­legte Sanie­rungs­phase. Kern der Medina ist Fès el Bali, ein Viertel, das aus dem 9. Jahr­hun­dert stammt. Hier sind die Gassen nur so breit, dass ein bela­dener Esel durch­passt. Südwest­lich der Altstadt liegt das mittel­alter­liche Fès el Jdid mit dem Königs­pa­last und dem jüdi­schen Viertel. Die Ville Nouvelle ist das Franzo­sen­viertel aus dem frühen 20. Jahr­hun­dert mit breiten Boulevards und klas­si­schen Villen.

Zu Gast in einem Riad in Fès

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das glei­cher­maßen modern wie folk­lo­ris­tisch gestal­tete Riad liegt am Rande der Medina von Fès, wenige Gehmi­nuten vom Palast Dar Batha entfernt.

Die fünf Zimmer des Boutique-Hotels sind in einem einheit­liche Stil in verschiedenen Farben und mit viel Liebe zum Detail einge­richtet – alle sind mit afri­ka­ni­schen Kunst­werken deko­riert und haben eine Aussicht auf den Innenhof mit Tauch­be­cken. Auf der Terrasse mit Liege­stühlen, in der Lounge oder der Leseecke kann man gut entspannen und die tags­über gewon­nenen Eindrücke verarbeiten. Morgens wird ein konti­nen­tales Früh­stück mit haus­gemachten lokalen Speziali­täten serviert, abends kann man im Spei­se­raum oder auf der Terrasse tradi­tionelle marokka­ni­sche Küche genießen.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Fès (ganztägig, deutsch)

Mit einem orts­kun­digen Guide begeben Sie sich auf eine Entde­ckungs­tour durch Fès. In einem facet­ten­rei­chen Labyrinth aus schmalen Gassen geht es vorbei an bunt gefliesten Brunnen, maroden Wohn­häusern und alten Karawanse­reien zu den bedeu­ten­dsten Sehens­wür­digkeiten der Stadt.

Von Orten des alltäg­l­i­chen Lebens, dem Töpferviertel und der jüdi­schen Mellah, führt die Tour auch zu sepul­kralen Stätten, wie etwa dem Grabmal des Stadt­gründers Moulay Idriss II oder den Meriniden­gräber an einem Hang nörd­lich der Medina. Ein besonderer Ort ist auch die Univer­sität al-Qarawīyīn, erbaut in der Mitte des 9. Jahrhunderts und damit die älteste Univer­sität des Landes.

Stadtführung (OPTIONAL)

Verborgene Orte der Medina (4 Stunden, deutsch)

Begleitet von einem orts­kun­digen Guide führt der Ausflug in das arbei­tende Herz der Königs­stadt. Zwischen den alten Mauern der Medina herrscht stets eine rege Betrieb­samkeit: In den Souks reihen sich bunte Markt­stände anein­ander, Karawanen von schwer bela­denen Eseln schieben sich durch die schmalen Gassen und in den Werk­stätten lokaler Künstler lassen sich Produkte des tradi­tionellen Handwerks bestaunen.

Auch ein Besuch im Gerberviertel steht auf dem Plan. Hier zeigt sich noch einmal eine ganz andere Seite der Stadt, die zwar wenig glamourös, jedoch auf ihre Art besonders eindrucksvoll ist.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Fès im Sonnenuntergang (2 Stunden, englisch)

Die Tour startet am späten Nach­mittag. Mit Ihrem Guide erkunden Sie Sehens­wertes inner­halb und außer­halb der Stadt­mauern. 
Besonders der weit­läufige Platz vor dem Dar al-Makhzen bildet dabei einen bemerkens­werten Kontrast zu den beengten Gassen der Altstadt.

Hohe Mauern umgeben den Königs­pa­last, dessen bronzene Tore in farbenpräch­tige Mosaiken einge­fasst und mit floralen Orna­menten verziert sind. Für Touristen bleiben die Palast­tore leider verschlossen; sie bieten allerdings schon von Außen einen impo­santen Anblick.
Unter anderem führt die Tour auch zum Borj Nord, einer Festungs­anlage, die im späten 16. Jahr­hun­dert nach portugie­si­schem Vorbild erbaut wur­de. Von ihren Türmen eröffnet sich ein Pa­no­ra­ma­blick über die Stadt, während die unter­ge­hende Sonne alles in warmen Farben erleuchten lässt.

Von Fes nach Ouzoud

378 km | 7:00 h
D

Hoher Atlas

Klimascheide zwischen Maghreb und Sahara

Für die Grie­chen war Atlas der Titan, der das Himmelsgewölbe trug und dazu auf dem höchsten Punkt der Erde stand.

Tatsäch­lich ist der Atlas das höchste Gebirge im Mittelmeer­raum. Der Hohe Atlas südlich von Marra­kesch erreicht auf dem Jbel Toubkal eine Höhe von 4.167 Metern. Der Atlas bildet die markante Klima­scheide zwischen dem feuchten Norden des Maghreb und der extrem trockenen Sahara. Obwohl der Hohe Atlas vom Atlantik im Westen bis fast nach Alge­rien reicht und mit über 1.000 Kilome­tern so lang ist wie die Alpen, gibt es nur ganz wenige befahrbare Pässe. Der wich­tigste ist der Tizi n’Tichka-Pass (2.260 m), der Marra­kesch mit Ouarzazate verbindet.

Zu Gast in einer Kasbah in Ouzoud

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Kasbah liegt am Rande von Ouzoud auf einem Plateau und eröffnet einen weiten Blick auf das Tal mit seiner roten Erde und zahlrei­chen Oliven-, Mandel- und Feigenbäumen. Die 13 Zimmer, Suiten und Bungalows sind im Stil der Berber gestaltet und haben einen Sitzbereich mit Garten­blick. Mor­gens kann man in einer der Lounges oder auf der Terrasse ein konti­nen­tales Früh­stück genießen.

Der üppig bepflanzte Garten mit Poolbereich und Sonnenliegen ist gepflegt und bietet einen Blick auf die umliegende Bergwelt – der ideale Ort, um nach einem erleb­nis­rei­chen Tag zu entspannen. Das Restau­rant serviert franzö­si­sche und marokka­ni­sche Küche. Die Ouzoud-Fälle sind wenige Fahrmi­nuten entfernt, man kann aber auch einen Spaziergang dorthin unter­nehmen, für den man pro Strecke ca. 15 Minuten benö­tigt.

Ouzoud

Wasser­fälle in urwald­ar­tiger Umge­bung
Die Wasser­fälle von Ouzoud im Mittleren Atlas stürzen über hundert Meter und drei Stufen in die Tiefe. Bei gutem Wetter zaubert die Sonne aus den Wassertröpfchen einen leuch­tenden Regenbogen zwischen Himmel und Erde. Die Ufer der Wasser­fälle sind von Feigenbäumen und urwald­ähn­li­chen Lianen bewachsen. Auf einem Fußweg gelangt man zur Oberkante der Wasser­fälle und auf einem steilen Weg auf der rechten Seite wieder nach unten, wo man mit einem Fährboot wieder zum Ausgangs­punkt zurück­kommt. Vor den dreisten Berbe­raffen, die sich unter­halb der Fälle ständig aufhalten, sollte man sich in Acht nehmen. Sie haben jegliche Scheu vor Menschen verloren.

Durch den Urwald am Ouzoud

Lianen, Oliven und Berbe­raffen
Die Wasser­fälle von Ouzoud sind ein beliebtes Ausflugs­ziel in Marokko. Die meisten begnügen sich mit einem kurzen Abstieg zu den Fällen und steigen dann wieder in den Bus. Dabei lohnt es sich, dem Fluss abwärts bis zu seiner Mündung zu folgen. Der Pfad führt durch einen tropi­schen Wald mit Lianen, Oliven, Feigen und neugie­rigen Berbe­raffen. Zum Schluss kann man in dem von Felsen flankierten Becken ein kühles Bad nehmen. (hin und zurück 3:00 Stunden, 5, 8 Kilometer, auf und ab: 200 Meter)

Von Ouzoud nach Skoura

241 km | 6:00 h

Imi-n-Ifri

Natür­liche Brücke in einer Schlucht
Von dem Berber­städt­chen Demnate aus führt eine schmale Straße nach Osten. Nach sechs Kilome­tern kommt man in eine Schlucht, über die sich eine natür­liche Brücke spannt. Der Imi-n-Ifri ist ein gewal­tiger Felsenbogen mit bräun­li­chen Stalak­titen an seiner Unter­seite. Ein glit­schiger Pfad führt einen nach 30 Minuten zu einer Grotte, in der eine Quelle entspringt.
E

Dadèstal

Oasen und Lehmburgen an der Route der Kasbahs

Das Tal im Süden des Atlas-Gebirges gehört zu den schönsten Landschaften Marokkos. Von Boumalne bis Ouaz­arzate fließt der Dadès durch eine Hoch­e­bene. Er ist zugleich die Lebens­ader für zahlreiche Oasen, in denen die Berber im Lauf der Jahrhunderte viele Kasbahs errichtet haben. Diese Lehmburgen sind von hohen Mauern umgeben und bieten nicht nur Schutz vor Feinden sondern auch vor Hitze. Das liegt an dem Strohhäc­ksel, der dem Stampflehm beigefügt wird. So werden winzige Hohlräume erzeugt, die für eine optimale Dämmung sorgen. Nach schweren Regen­güssen sind die Mauern meist beschä­digt und müssen ausge­be­s­sert werden. 

Die Straße, die durch das Dadès-Tal führt, nennt man daher auch Route des Kasbahs. Sie ist die erste Feri­en­straße Marokkos.

Zu Gast in einer Kasbah in Skoura

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Am Rande der Gorges du Dadès, im Herzen der Region Souss-Massa-Draâ und inmitten des Palmenhains von Skoura liegt die Kasbah, in der man das tradi­tionelle marokka­ni­sche Land­leben mit modernem Komfort vereint, findet.

Umgeben von einem 5.000 Quad­r­at­meter großen Garten mit zahlrei­chen Bäumen und einem Pool mit Terrasse und Sonnenliegen stehen fünf geräu­mige Zimmer und drei Suiten zur Verfügung, die alle in einem authen­ti­schen Berber­stil einge­richtet sind, sich jedoch durch sorgfältig ausge­wähltes Dekor und individu­elle Möbel unter­scheiden. Im Garten findet jeder seinen Wohlfühlbereich: Es gibt einen Teegarten, einen Gemü­segarten und einen Obstgarten, in dem man zwischen Mandel-, Feigen- und Olivenbäumen spazieren gehen kann. Das Restau­rant bietet raffi­nierte marokka­ni­sche und medi­ter­rane Küche an, die man auf der Terrasse unter Olivenbäumen genießen kann.   

Ausflug (OPTIONAL)

Palmenhain, Imadri, Kasbah Ait Abbou (halbtägig, englisch)

Mit einem einheimi­schen Führer wandert man durch die beein­dru­ckende Palmenoase von Skoura. So kommt man an Orte, die west­liche Besu­cher meist nicht zu sehen bekommen und erhält zahlreiche Informa­tionen zum tradi­tionellen Oasenleben.

Außerdem hat der Führer viele Bekannte, die er gerne vorstellt. Unter anderem kann man die Kasbah Ait Abbou besich­tigen und eine tradi­tionelle Töpf­erfa­milie besu­chen.

Kasbah Amerh­idil

Feudale Berber­burg im Dadès-Tal
Haupt­at­trak­tion der Oasen­landschaft um Skoura ist die vieltür­mige Kasbah Amerh­idil (auch Imridil), die schon im 18. Jahr­hun­dert entstand, aber gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts grund­legend erneuert wur­de. Teile des um Innenhöfe herum erbauten Gebäude­komplexes sind zu einem Hotel umge­baut worden, in anderen Teilen wur­de ein Museum einge­richtet. Die geome­tri­schen Orna­menten an den Türmen sollten ursprüng­lich Unheil abwehren. Wer eine 50-Dirham-Note dabei hat, findet sie dort abge­bildet. Alle verwen­deten Mate­rialien stammen aus der Umge­bung – das Schilf, die Palm­stämme und die Matten.

Skoura

Rote Burgen und grüne Oasen im Dadès-Tal
Die Klein­stadt mit knapp 25.000 Einwoh­nern ist von Ouaz­arzate aus gesehen die erst Oase im Dadè­stal. Sehens­wert ist vor allem die Altstadt im Südwesten mit ihren tradi­tionellen Kasbahs, wie man die befes­tigten Güter der Berber nennt. Einige von ihnen verfallen, während andere schön restau­riert sind oder als Hotels genutzt werden. Der rötliche Stampflehm ihrer fast fenster­losen Außenmauern bildet einen reizvollen Kontrast zu dem Grün der Oasen, die die beiden Flüsse säumen. Mehr als 440.000 Bäume wachsen in der zwölf Kilometer langen Oase, darunter Dattelpalmen, Mandel-, Feigen- und Olivenbäume. Zwar führen die Flüsse nur im Frühjahr Wasser, dank eines ausgeklügelten Bewäs­se­rungs­sys­tems können die Bäume jedoch ganzjährig mit Wasser versorgt werden.

Ouarzazate

Tor zum Süden Marokkos
Die 60.000-Einwohner-Stadt liegt auf 1.100 Metern Höhe zwischen dem Atlas und dem Antiatlas. Gegründet wur­de Ouarzazate als Garni­sons­stadt der Fremdenlegion. Am Stadt­rand liegt eine der eindrucksvollsten Kasbahs des Landes – die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute Kasbah Taourirt. Die große Wohnburg mit Stampflehm-Mauern war einst Palast eines Stam­mesfürsten und ist auch heute noch bewohnt. Etwa ein Drittel des Palastgebäudes ist heute öffent­lich zugäng­lich. Auch wenn sonst kaum histo­ri­sche inter­essante Gebäude in der Stadt liegen, ist Ouarzazate eine Dreh­scheibe des Tourismus für den Süden Marokkos.

Von Skoura nach Dades

113 km | 2:30 h
F

Dadès-Schlucht

Spektakuläre Rundfahrt im Süden des Atlas-Gebirges

Eine Fahrt durch die Dadès-Schlucht gehört zu den großar­tigsten Landschafts­ein­drü­cken im Süden Marokkos.

In den südli­chen Ausläufern der Schlucht befinden sich mehrere sehens­werte Dörfer, darunter Aït Youl und Aït Arbi mit tradi­tionellen Wohnburgen aus Stampflehm. Der schönste Abschnitt beginnt hinter dem Mark­tort Ait-Oudinar, wo man durch einen Canyon mit senk­recht stürzenden Wänden fährt. Über einen Pass gelangt man zum Ksar Imdiazen mit einer sehens­werten Kasbah. Höhe­punkt ist die Fahrt durch die Berg­landschaft, wo man schließ­lich von 2.100 Metern Höhe eine sensa­tionelle Panora­ma­sicht über den Atlas hat.

Zu Gast in einem Hotel in Aït Ouaddar

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das im tradi­tionellen Stil und aus lokalen Mate­rialien erbaute Hotel liegt in Aït Ouaddar, an den Hängen der Gorges du Dadès im Atlasgebirge.

Die ansonsten eher wüstenhafte Land­schaft wird hier aufgrund des Flusses Dadès von einigen grüne Flecken durch­bro­chen. Umgeben ist die geschmackvolle Unter­kunft von einer terras­sierten Garten­anlage mit Pool, der teilweise im Schatten von Obstbäumen liegt. Alle Zimmer des Hauses sind individuell in warmen Farben einge­richtet und haben Zugang zu einem der Innenhöfe; einige besitzen sogar einen eigenen kleinen Außenbereich. Zudem gibt es zwei Apart­ments mit eigener Terrasse. In den Innenhöfen kann man im Schatten in Ruhe ein Buch lesen und einen kühlen Drink genießen. Das hotel­ei­gene Restau­rant ist für seine innova­tive Küche – eine euro­päisch-marokka­ni­sche Kombi­na­tion – bekannt, die tradi­tionellen Gerichten eine moderne Note gibt.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Wanderung Dadestal (4,5 Stunden, Englisch)

Mit einem Führer erkundet man die drama­ti­schen Fels­forma­tionen namens „Monkey's Fingers“. Obwohl man am Anfang ein wenig die Hände zu Hilfe nehmen muss, ist die Wande­rung weder anstren­gend noch schwierig.

Die Route kann im übrigen mit dem Führer abge­spro­chen werden. Am besten beginnt man nach­mit­tags, wenn die große Hitze nach­lässt. Die meiste Zeit geht es auf einem alten Maul­tier­pfad, der heute von Nomaden benutzt wird. So kommt man zu einer Stelle mit grandioser Aussicht über die roten Sand­steinfelsen. Auf dem Rückweg kann man im tradi­tionellen Dorf Ait Arbi mit seinen wuch­tigen Kasbahs einkehren.

Ausflug (OPTIONAL)

Tal der Rosen (ganztägig, englisch)

Der Ausflug ins Tal der Rosen führt abseits der Straße durch spekta­kuläre Berg­landschaften am Mount M'Goun, dem zweit­höchsten Berg Marokkos.

Unter­wegs passiert man Flüsse sowie mehrere Berber­dörfer und Kasbahs. Der Führer hält an, wo immer man fotogra­fieren oder kurze Spaziergänge unter­nehmen möchte. Je nach Wetter­lage gibt es Lunch in einem lokalen Gast­haus oder ein Pick­nick in einer schat­tigen Schlucht. Nach­mit­tags gibt es Tee bei einer Noma­den­fa­milie in einer abge­legenen Gegend. Die Tour endet im Dadès-Tal am Nach­mittag , wenn die Sonne die Kasbahs und die rötli­chen Felsen der Monkey's Fingers in ein magi­sches Licht taucht.

Boumalne Dadès

Tor zur Dadès-Schlucht
Das wich­tige Markt­zentrum liegt am Fuß des hohen Atlas in einer kahlen Gebirgs­landschaft. Lebens­ader ist die Dadès, die wenige Kilometer nörd­lich aus einer drama­ti­schen Schlucht austritt und eine kleinere Oase am Ort bildet. Dort werden Mandeln, Feigen, Aprikosen und Pfir­siche ange­baut.  Die Altstadt mit Häusern aus Lehm ist leider stark verfallen und mit Betonbauten durch­setzt. Eine um 1925 errich­tete Kasbah des Berberfürsten Thami El Glaoui über­ragt den Ort.

El-Kelâa M’Gouna

Rosen­stadt an der Route des Kasbahs
Die „Festung des Mgouna-Stammes“ hat heute etwa 10.000 Einwohner. Ober­halb der Stadt liegt die Kasbah des früheren Paschas Tihami al-Glawi von Marra­kesch. An den Ort grenzt das Tal der Rosen, ein großes Rosen­anbau­gebiet. Die Rosen­he­cken haben insge­samt eine Länge von über 4.200 Kilome­tern. Zur Hauptern­tezeit werden 400 Tonnen Rosen­blüten geerntet, von denen viele nach Europa expor­tiert werden. Im Mai findet jedes Jahr die Fête des Roses statt – mit tradi­tionellen Tänzen und der Wahl einer Rosenkö­n­igin.

Todra-Schlucht

Durch einen Canyon zu einer Aussichtskanzel
Eine Bergkette mit schroffen Fels­hängen begrenzt den Hohen Atlas im Süden. Nörd­lich von Tizgui wird sie durch­schnitten von einer Schlucht, die der Oued Todra gegr­aben hat. Die Todra Schlucht wirkt, als hätte sie jemand gesägt. Senk­recht ragen die Felsen rechts und links hunderte von Metern empor. Der Grund ist nur wenige Meter breit. Eine Wande­rung beginnt kurz vor der Engstelle und führt nach ihrem Durch­schreiten auf stei­nigen Pfaden hoch hinauf. Oben wartet eine Aussichtskanzel mit weitem Blick über die leere Bergwildnis. Auf dem Weg zurück kommt man an einem Noma­denlager vorbei, das aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. hin und zurück: 4 Stunden, 9,8 Kilometer, auf und ab: 630 Meter)

Von Dades nach Zagora

271 km | 5:00 h

N'Kob

Wohnburgen an einer Oase
Die Dattelpalmoase von N'Kob wird von zwei Gebirgsflüssen gespeist, die meist nur im Winter und im Frühjahr Wasser führen. Das Klima ist wüsten­artig, es fällt pro Jahr weniger als 100 Millimeter Regen. Die etwa 4.000 Bewohner sind Berber vom Stamm der Aït Atta, die in einer Schlacht in den 1930ger Jahren ihre Auto­nomie gegen die franzö­si­schen Besatzer vertei­digten. Sie spre­chen den regio­nalen Berberdialekt, aber auch marokka­ni­sches Arabisch und Franzö­sisch. N’Kob ist die Stadt Marokkos mit den meisten Tighremts. So nennt man die drei­stö­ckigen Wohnburgen aus Stampflehm mit wuch­tigen Ecktürmen im Süden Marokkos.

Zagora

Handels­platz an einer Palmenoase
Die Oasen­stadt in der Draa-Region hat heute etwa 40.000 Einwohner. Die meisten sind Berber, die in den letzten Jahrzehnten aus der Umge­bung zuge­wandert sind. Sie spre­chen ein Gemisch aus einem lokalen Dialekt, marokka­ni­schem Arabisch und Franzö­sisch. Zentrum ist die große Dattelpal­menoase, wo auf kleinen Parzellen im Frühjahr Gerste, Bohnen, Zwiebeln und Kohl ange­baut werden. Zagora selbst bietet kaum Sehens­wertes; ledig­lich Spaziergänge durch die Oasen entlang des Draa sind empfehlens­wert.
G

Sahara

Größte Trockenwüste der Welt

Die Sahara ist die größte Trockenwüste der Welt. Mit über neun Millionen Quad­ratki­lome­tern ist sie 26 mal so groß wie Deutsch­land.

Ein Dutzend Staaten im Norden Afrikas haben Anteil an ihr, darunter auch Marokko. Sie besteht größ­ten­teils aus Stein und Fels (Hammada), daneben gibt es Geröllwüsten (Serir). Am bekann­testen sind die Sandwüsten (Erg), die etwa 20 Prozent der Fläche ausma­chen. Große Teile der Sahara sind menschenleer, in Marokko bevöl­kern haupt­säch­lich Berber und Mauren die Wüste; knapp die Hälfte von ihnen lebt noch nomadisch.

Zu Gast in einem Art-Hotel im Draa-Tal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das ungewöhn­liche Art-Hotel liegt am Rand der Sahara in Tagounite – an einem Ort, der kaum von Touristen aufge­sucht wird.

Der Besitzer, ein Abenteurer, Entde­cker und Profifotograf, hat das Lehmhaus im typi­schen Berber­stil so umge­staltet, dass moderner Komfort Einzug hielt, ohne die alten Strukturen zu stören. Herausge­kommen ist ein kleines Gesamtkunst­werk. Die Zimmer haben eigene Themen, sind heiter bemalt und mit viel Phan­tasie einge­richtet.
Mindes­tens ebenso beein­dru­ckend ist die Lage mit Blick auf Palmenhaine und die spekta­kulären Sand­dünen. Das Personal ist sehr nett und zuvor­kom­mend, behandelt die Gäste wie besondere Freunde und steht bei den vielfäl­tigen Ausflugsmög­lichkeiten, auch zu den Dünen von Erg Chegaga, gerne bera­tend zur Seite.

Erg Chegaga

Sanft schwin­gende Dünen in einsamer Wüstenwelt
Die Kilometer lange Dünen­kette an der Grenze zu Alge­rien war bis 1990 mili­täri­sches Sperrgebiet. Aus diesem Grund ist sie touris­tisch weniger erschlossen als die Erg Chebbi bei Merzouga. Die Einsamkeit der Wüste ist hier noch erlebbar. Hinzu kommt die Schön­heit der anmutig geschwun­genen Dünen, deren Sand bei einem bestimmten Licht orangefarben wirkt. In der Nähe der Dünen­kette liegt die Source Sacré. Die „heilige Quelle“ bildet ein gurgelndes Bächlein, das von satt­grünen Palmen und Akazien umgeben wird.

Tagounite

Vorletzter Ort vor der Sahara
Tagounite ist der vorletzte Ort an der Straße, die in die unend­liche Wüste führt. Danach kommt nur noch M'Hamid. Berber, Drawi und Saharaui haben sich an der Oase niederge­lassen, die nicht weniger als 300.000 Dattelpalmen zählt. Im Zentrum gibt es Läden, Cafés und Restau­rants an einer netten Arkaden­zeile. Donners­tags findet dort ein großer Souk statt. Der tradi­tionelle Markt zieht Menschen aus einem großen Umkreis an, unter ihnen auch die nomadisch lebenden Aït Atta.

Mhamid

Tor zu den Dünen der Sahara
M’hamid El Ghiz­lane – die „Ebene der Gazellen“ – ist der aller­letzte Außenposten Marokkos vor der alge­ri­schen Grenze. Sie liegt im oberen Draa-Tal, aber der Fluss führt hier nur noch äußerst selten Wasser. Stattdessen sind die Dünen der Sahara in unmit­telbarer Nähe. Wüstenwinde tragen Jahr für Jahr Unmengen an Sand in die Stadt. Früher lebten die Einwohner von der Oasen­wirt­schaft, die jedoch aufgrund redu­zierter oder sogar ganz ausbleibender Winter­regen­fälle seit den 1970er Jahren immer weniger Erträge hervor­brachte. Daneben war M’hamid ein Zentrum für Nomaden und durchrei­sende Karawanen. Heute ist die Klein­stadt Ausgangs­punkt für touris­ti­sche Kamel- oder Jeepsafaris in die Sahara.

Von Zagora nach Agdz

158 km | 3:00 h
H

Draa-Tal

Palmenhaine, Berbersiedlungen zwischen Atlas und Sahara

Im Südosten von Ouarzazate öffnet sich ein idylli­sches Tal mit Palmenhainen, Berber­sied­lungen und alten Kasbahs.

Lebens­ader ist der Draa-Fluss, der am Stausee El Mansour bei Ouarzazate entspringt und dann nach Südosten fließt. Der schönste Teil des Draa-Tals ist sein Ober­lauf bis Zagora. Danach liegt der Fluss meist trocken und ist kaum noch erkennbar. Nur nach heftigen Regen­fällen mündet er nach über 1.100 Kilome­tern Länge in Südma­rokko in den Atlantik. Während die Gärten und Felder meist am Fluss liegen, wurden die Sied­lungen auf den Plateaus im Hinter­land ange­legt.

Zu Gast in einer Oase im Draa-Tal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die kleine Lodge liegt male­risch im grünen Draa-Tal. In vielerlei Hinsicht ist sie herausra­gend. Der Landschafts­garten und die Lehmbauten verströmen eine Ruhe, die beinahe schon medi­tativ ist. Von einer Aussichts­platt­form über­schaut man das weite Draa-Tal – ein wundervoller Anblick. Das Restau­rant hat eine Dachter­rasse, auf der das Früh­stück serviert wird.

An kalten Abenden gibt es das Dinner mit regio­naler Küche im Kaminzimmer. Wer den großen Park erkundet, wird am Fluss eine  versteckte Liegewiese finden. Der Gastgeber stammt aus Spanien und hat ein großes Herz für Menschen und Tiere. Seine Gäste werden liebevoll betreut – vom Will­kom­mens­trunk bis zum Abschied, der den meisten recht schwer fällt.

Antiatlas

Thymi­an­steppen und atembe­rau­bende Landschaften
Südlich des Hohen Atlas liegt ein weiteres Gebirge, weniger hoch und viel trockener. Der Antiatlas erstreckt sich vom Atlantik im Südwesten bis auf die Höhe von Ouarzazate und wird nur durch das Dadès-Tal von ihm getrennt. Geologisch gesehen beginnt die Afri­ka­ni­sche Platte erst hier. Klima­tisch gesehen gehört der Ostteil des Gebirges schon zur Steinwüste der Vorsa­hara. Während im Westen und Norden noch Thymian und Rosmarin Strauchsteppen bilden und einzelne Bäume wachsen, die gegen Dürre und UV-Strahlen gefeit sind, sind im Osten nur noch Dornbü­sche anzu­treffen. Der Antiatlas ist das Sied­lungs­gebiet der Schlöh-Berber, die ihr Zentrum in der Stadt Tafraoute haben. Wer von dort auf der neuen Straße nach Tata weiter­fährt, taucht in eine menschenleere und atembe­rau­bende Land­schaft ein.

Agdz

Vom Rast­platz für Karawanen zur Berber-Klein­stadt
Der Name „Agdz“ (gespro­chen: Agdäs) kommt aus dem Arabi­schen und heißt „Rast­platz“. Tatsäch­lich war der Ort ein wich­tiger Rast­platz für Karawanen, die von Timbouktou über Zagora nach Marra­kesch unter­wegs waren. An den Dattelpalmoasen konnten Mensch und Tier Kräfte sammeln für den beschwer­li­chen Aufstieg über Tizi n'Tini­fift Pass. Noch heute ist Agdz, ein tradi­tioneller und male­ri­scher Ort, der einen Stopp lohnt. Die Bewohner sind zuge­wanderte Berber verschiedener Stämme aus der Umge­bung.

Tizi-n-Tini­fifft

Unheim­li­cher Hoch­ge­birgs­pass im Atlasgebirge
Höhe­punkt und höchster Punkt auf der Strecke zwischen Zagora und Ouarzazate ist der 1.660 Meter hohe Hoch­ge­birgs­pass im Atlasgebirge. Heute führt die asphal­tierte Natio­nal­straße 9 durch die von wilden Schluchten zerfurchte Land­schaft. Auch wenn die Strecke norma­lerweise ungefähr­lich ist, sollte man sie nicht unter­schätzen. Bei Regen können Lawinen und Erdrut­sche auftreten. Auch im Sommer kann es zu starken Schnee­fällen kommen. Starke Winde sind üblich.

Von Agdz nach Taghazout

382 km | 6:00 h

Tazn­akht

Palmenoase in stei­niger Berg­landschaft
Wie bei allen Berber­dörfern fehlt zur Geschichte von Tazn­akht jedwede schrift­lich festge­hal­tene Über­liefe­rung. Histo­riker gehen davon aus, dass die Palmenoase bereits von frühen Jägern und Samm­lern entdeckt und später von Nomaden aufge­sucht wur­de. Im Lauf der Zeit ließen sich einige Nomaden dauer­haft nieder und begannen mit dem Ackerbau und mit der Anpfl­anzung von Granat­apfel-, Feigen- und Mandelnbäumen. Bis weit ins 20. Jahr­hun­dert hinein war Tazn­akht ein kleines Berberdorf, das sich erst im Zusam­menhang mit der Kreuzung zweier Natio­nal­straßen zu einer Klein­stadt entwi­ckelte.
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Agadir

Marokkos Bademetropole am Atlantik

Die Stadt mit 200.000 Einwoh­nern am Atlantik ist Marokkos belieb­tester Badeort. Das liegt an ihrem milden Klima und dem neun Kilometer langen, feinen Sand­strand.

Die Altstadt ist 1960 durch ein Erdbeben inner­halb weniger Sekunden zerstört worden. Danach wur­de sie voll­kommen neu im Stil einer franzö­si­schen Bade­me­tro­pole aufge­baut. An den breiten Boulevards gibt es Straßen­cafés und Restau­rants mit subtro­pi­scher Vege­ta­tion. Das Angebot an Aktivi­täten und Sport­arten scheint unbe­grenzt – von Kamelreiten über Surf­ange­bote bis zu folk­lo­ris­ti­schen Vorstel­lungen im Hinter­land. Allerdings hat in der Touris­ten­hoch­burg auch alles seinen (hohen) Preis.

Zu Gast in einem Boutique Hotel in Taghazout

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einem abge­legenen ehema­ligen Fischerdorf wie Taghazout würde man keine Unter­kunft der Extra­k­lasse erwarten.

Umso über­raschter ist man, wenn man die Residenz betritt. Das kleine Juwel liegt hoch über der Küste mit einem tollen Blick auf Strand und Boote. Die Gastgeber mit marokka­nisch-schwei­ze­ri­schen Hinter­grund haben sich hier einen Leben­s­traum erfüllt. Mit ihren Gästen leben sie in einer tiefen­ent­spannten Atmo­sphäre zusammen. Die Zimmer sind mit Leiden­schaft, Geduld und Liebe einge­richtet: man findet marokka­ni­sches Schwemm­holz, feinsten Kaschmir, afri­ka­ni­sche Antiqui­täten und Schweizer Holztruhen. Die italie­nisch ange­hauchte Küche wird von vier Köchen und vielen Servicekräften perfekt serviert und präsen­tiert. Auf einer der vielen Dachter­rassen hilft ein kleiner Pool, der Hitze des Tages zu entfliehen.

Taghazout

Vom Fischerdorf zum Badeort
Der Ort 20 Kilometer nörd­lich von Agadir ist aus einem Fischerdorf hervor­gegangen. Die Einwohner früherer Zeiten waren Berber vom Stamm der Ida Oufella. In den 1960ger Jahren wur­de Taghazout von Hippies entdeckt. 20 Jahre später wur­de er an das Strom-, Wasser-, und Tele­fon­netz ange­schlossen. Heute kommen Urlauber zum Baden und Surfen, die den ursprüng­l­i­chen Ort der Touris­ten­hoch­burg Agadir vorziehen.

Von Taghazout nach Essaouira

153 km | 3:00 h
J

Essaouira

Künstler- und Hafenstadt am Atlantik

Die kleine Hafen­stadt an Marokkos Atlan­tikküste wur­de bereits 500 vor Christus von Phön­i­ziern gegründet.

Heute ist die Stadt von einer Festungs­mauer aus dem 18. Jahr­hun­dert umgeben, auf der noch die alten Messingkanonen stehen. Da die Mauer auch entlang der Küste verläuft, hat man von oben den besten Meer­blick. Essaouira – die Wohlge­plante – ist zweifellos die schönste Stadt an Marokkos Atlan­tikküste. Die Gassen bilden kein Gewirr, sondern wurden rechtwinklig ange­legt. Sie sind gesäumt von weiß-blauen Häusern, die portugie­si­sche Einflüsse erkennen lassen. In den 1960er Jahren wur­de der Ort von Hippies bevöl­kert. Die besondere Atmo­sphäre kann man heute noch spüren. Es gibt zahlreiche Gale­rien und Künst­ler­cafés. Die gesamte Altstadt ist zum Welterbe der UNESCO erklärt. Starke Passat­winde sorgen am halbmondför­migen Strand der Stadt für ange­nehme Tempe­raturen und  ideale Bedingungen zum Surfen.

Zu Gast in einem Riad in Essaouira

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das Riad liegt hinter dem Place Moulay Hassan, direkt an der Stadt­mauer der Medina von Essaouira, und besticht sowohl durch seinen Stil als auch die viel gelobte Herz­lichkeit seiner Mitarbeiter.

21 Zimmer, die sich in Größe und Gestal­tung unter­scheiden, sind geschmackvoll einge­richtet und besitzen ein authen­ti­sches, dem warmherzigen Flair des Hauses ange­passtes Design. Ein High­light ist die große Dachter­rasse mit vielen Sitzgelegen­heiten und Blick auf das Meer, den Hafen und die Stadt, den man schon morgens beim Früh­stück genießen kann. Nach einem erleb­nis­rei­chen Tag kann man sich im Spa verwöhnen lassen. Einen Pool gibt es im nahe gelegenen Jardins de Villa Maroc, zu dem ein Transfer ange­boten wird.

Von Essaouira nach Marra­kesch

383 km | 4:30 h

Chich­aoua

Ver­sor­gungs­zen­trum an wich­tiger Verkehrskreuzung
Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der Kreuzung der Nord-Süd-Auto­bahn und der Ost-West-Verbindung zwischen Marra­kesch und der Küste. Zudem zieht der Phos­phatabbau Arbeiter, Hand­werker und Klein­händler an, sodass die Stadt von 1994 bis 2014 auf das Drei­fache ange­wachsen ist. Auch wenn die meisten Zuge­wanderten Berber sind, spricht man haupt­säch­lich marroka­ni­sches Arabisch. Sehens­wür­digkeiten gibt es keine, aber Läden und Tank­stellen.
K

Marrakesch

Rote Perle am Fuß des Atlas

Wie eine Fata Morgana erscheint die „rote Perle“ vor der Kulisse des schnee­be­deckten Atlasgebirges: Hinter der mäch­tigen zwölf Kilometer langen Stadt­mauer wogt ein Meer von Palmen. Zwar ist Marra­kesch mit knapp einer Millionen Einwohner nur die drittgrößte Stadt Marokkos, was aber ihre Bedeu­tung für das Land angeht, steht sie unange­fochten an erster Stelle. Ihr Name (Mraksch) bedeutet: Stadt der Städte und hat dem ganzen Land seinen Namen gegeben. 

Schon im 11. Jahr­hun­dert wur­de der Ort zur Haupt­stadt einer Berberdy­nastie und erlebte nach hundert Jahren eine erste Blüte des Geistes. In dieser Zeit entstanden die Stadt­mauer und viele Paläste und Moscheen. Eine zweite Blüte folgte im 16. Jahr­hun­dert. Erst während der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft stagnierte die Entwick­lung im Vergleich zu den Küsten­städten.

Mietwagenabgabe

Station: Casablanca Flughafen (Desk at Airport)

Transfer

Flughafen - Hotel
Ein Fahrer des Riads erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihre Unter­kunft.
Er wartet außer­halb des Flughafengebäudes gegenüber der Ausgangstür, mit einem Schild zum jewei­ligen Riad.

Zu Gast in einem Riad nahe der Medina

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Riad liegt In einem ruhigeren Teil der Medina. Heute ist das tradi­tionelle Gebäude ein Boutique-Hotel mit vier Sternen, das herz­lich und profes­sionell geführt wird.

Der wunder­schöne schat­tige Innenhof ist ein begrünte Oase, die morgens von Vogelgezwit­scher erfüllt wird. Der Pool taugt nicht nur zur Abküh­lung sondern auch für ein paar kräf­tige Schwimmzüge und die Zimmer sind äußerst geschmackvoll im marokka­ni­schen Stil einge­richtet. Das üppige Früh­stück besteht immer aus einer salzigen Kompo­nente, die täglich wech­selt (Lach­stoast, Shakshuka o.ä.) und einem Obst­s­alat mit Joghurt.

Ausflug (OPTIONAL)

Mit Abdo durch Marrakesch (4 Stunden, deutsch), zahlbar vor Ort

Die Führung mit dem deutsch­spra­chigen Stadt­führer Abdo führt zu den Orten, für die Marra­kesch berühmt ist, also etwa durch die Medina, zum Riad Dar Elbacha, zum Gauk­ler­platz oder einem Hammam, wie die tradi­tionellen Dampfbäder genannt werden.

Dennoch begnügt Abdo sich nicht nur mit den Hoch­glanz­seiten seiner Heinmat­stadt, sondern gewährt seinen Gästen auch einen Blick hinter die Kulissen, abseits der Touris­ten­ströme. So erlangen sie Einblicke in das tradi­tionelle Leben der Marokkaner in der Medina, die bei einem Besuch bei Freunden in deren Privat­häusern im Juden­viertel vertieft werden. Außerdem berück­sich­tigt Abdo gerne individu­elle Wünsche; so ist auch eine ganz­tägige Führung buchbar.

Führung (OPTIONAL)

Anima & Safran Garten (ganztägig, englisch)

In der Nähe Ihres Hotels in Marra­kesch wartet ein Fahrer auf Sie, um Sie zum etwa 30 Kilometer entfernten Para­diesgarten von André Heller zu bringen.

Die drei Hektar große, bota­ni­sche Insze­nie­rung des Univer­sal­künst­lers André Heller ist ein magi­scher Ort, der den Besu­cher die Hektik Marra­keschs vergessen lässt. Auf versch­lun­genen Wegen kann man den Garten eigen­ständig erkunden. Der Eintritts­preis von umge­rechnet etwa 11 Euro ist nicht im Ausflug­s­preis inkludiert.

Im Anschluss an die Besich­tigung werden Sie zum nahe gelegenen Paradis du Safran gefahren. Die Schwei­zerin Christine Ferrari hat hier auf einem alten Brach­land ein kleines Garten­pa­ra­dies mit ökologisch ange­bauten Heil­pflanzen, insbe­sondere Safran, geschaffen. Auf Grund der ausgezeichneten Qualität beliefert Frau Ferrari inzwi­schen Hotels und Restau­rants welt­weit mit Ihrem Safran.
Sind genügend Gäste anwe­send, findet um 12:30 Uhr ein etwa 30mi­nü­tiges Safran-Erlebnis-Seminar statt. Andernfalls liegt Informa­ti­ons­ma­te­rial aus, welches detail­liert über Safran informiert. Eigen­ständig kann der wunder­schön ange­legte Garten besich­tigt und ein Barfußweg mit Kräu­terbädern erlebt werden. 

Gegen 13:00 Uhr wird den Gästen ein frisch zuberei­tetes, typisch marokka­ni­sches und mit Safran verfeinertes Menü serviert. 

Gegen 15:00 Uhr erfolgt dann die Rückfahrt nach Marra­kesch zur gebuchten Unter­kunft.
Im Preis enthalten: Fahrer, Eintritt zum Safrangarten und Mittag­essen.

Eintritt & Mittagessen (OPTIONAL)

Safran Garten
Eintritt und Safran Menü sind im Preis inkludiert.

Ourika

Roman­ti­sches Hochtal im Schatten des Atlas-Gebirges
An den Hängen des Toubkal-Massivs entspringt der Ourika-Fluss und fließt dann 30 Kilometer südöst­lich von Marra­kesch durch ein roman­ti­sches Hochtal auf der Nord­seite des Atlasgebirges. Vermut­lich war das Ourika-Tal seit Jahr­tausenden besiedelt, zuerst von Nomaden und später von sesshaften Bauern. Bis in 20. Jahr­hun­dert lebten die Bewohner so gut wie abge­schnitten von der Außenwelt, was sich erst mit dem Straßenbau und dem aufkom­menden Tourismus änderte. Dennoch ist das Tal noch recht ursprüng­lich geblieben und vermit­telt Eindrück vom tradi­tionellen Leben der Berber am Hohen Atlas.

Souks

Erlebnis für alles Sinne
Die Souks von Marra­kesch sind vermut­lich der größte Basar Afrikas. Zwei Haupt­ein­gänge führen in den verwir­renden Irrgarten aus kleinen und kleinsten Gassen, von denen viele als Sackgasse auf einem Hof enden. Die tradi­tionelle Eintei­lung der Gassen in verschiedene Gewerbe­zweige, z.B. Le­der­­waren, Holzschnitze­reien, Messing, Textilien, Wollfärber und viele andere sind noch heute exis­tent. Um sich nicht zu verlaufen, kann man der Rue Souk Sema­rine bis zur Gabe­lung in die beiden Gassen Souk Atta­rine und Souk el Kebir folgen. Wenn man von diesen breiten Haupt­wegen jeweils die Seiten­­wege erkundet und wieder zu­rückgeht, ist ein Verirren nicht möglich.

Medina von Marra­kesch

Märchen aus 1001 Nacht
Die Medina ist nach wie vor die größte unter den Altstädten Marokkos. Sie ist voll­ständig von der Stadt­mauer umgeben wirkt wie ein Märchen aus Tausend und Einer Nacht. In dem exoti­schen Labyrinth aus kleinen Gassen kann man sich leicht verirren. Etwas Orien­tie­rung verschaffen die große Hauptgasse, der Gauk­ler­platz und das 77 Meter hohe Minarett der Koutoubia-Moschee aus dem mittleren 12. Jahr­hun­dert, das weit über die Dächer von Marra­kesch aufragt.

Transfer

Hotel - Flughafen
Ein Chauf­feur der Unter­kunft fährt Sie zum Flughafen.
22 Tage
ab 1.998,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Februar–Mai, Oktober–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Kerstin Pesch

Tel.: +49 (0)2268 92298-77

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