Marokkos Süden: Highlights und verborgene Schönheiten
Im Antiatlas

Marokkos Süden

Highlights und verborgene Schönheiten

Marokko ist ein riesiges Land voll faszinierender Gegensätze. Wer Geheimnisse entdecken und sich auf die verborgenen Schönheiten einlassen will, benötigt viel Zeit. Drei Wochen dauert die Reise, die an zehn verschiedenen Ort halt macht. Sie führt zu den Highlights aber auch zu den verborgenen Schönheiten.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Marrakesch

Rote Perle am Fuß des Atlas

Wie eine Fata Morgana erscheint die „rote Perle“ vor der Kulisse des schnee­be­deckten Atlasgebirges: Hinter der mäch­tigen zwölf Kilometer langen Stadt­mauer wogt ein Meer von Palmen. Zwar ist Marra­kesch mit knapp einer Millionen Einwohner nur die drittgrößte Stadt Marokkos, was aber ihre Bedeu­tung für das Land angeht, steht sie unange­fochten an erster Stelle. Ihr Name (Mraksch) bedeutet: Stadt der Städte und hat dem ganzen Land seinen Namen gegeben. 

Schon im 11. Jahr­hun­dert wur­de der Ort zur Haupt­stadt einer Berberdy­nastie und erlebte nach hundert Jahren eine erste Blüte des Geistes. In dieser Zeit entstanden die Stadt­mauer und viele Paläste und Moscheen. Eine zweite Blüte folgte im 16. Jahr­hun­dert. Erst während der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft stagnierte die Entwick­lung im Vergleich zu den Küsten­städten.

Transfer

Flughafen - Hotel
Ein Fahrer des Riads erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihre Unter­kunft.
Er wartet außer­halb des Flughafengebäudes gegenüber der Ausgangstür, mit einem Schild zum jewei­ligen Riad.

Zu Gast in einem Riad nahe der Medina

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Riad liegt In einem ruhigeren Teil der Medina. Heute ist das tradi­tionelle Gebäude ein Boutique-Hotel mit vier Sternen, das herz­lich und profes­sionell geführt wird.

Der wunder­schöne schat­tige Innenhof ist ein begrünte Oase, die morgens von Vogelgezwit­scher erfüllt wird. Der Pool taugt nicht nur zur Abküh­lung sondern auch für ein paar kräf­tige Schwimmzüge und die Zimmer sind äußerst geschmackvoll im marokka­ni­schen Stil einge­richtet. Das üppige Früh­stück besteht immer aus einer salzigen Kompo­nente, die täglich wech­selt (Lach­stoast, Shakshuka o.ä.) und einem Obst­s­alat mit Joghurt.

Ausflug (OPTIONAL)

Mit Abdo durch Marrakesch (4 Stunden, deutsch), zahlbar vor Ort

Die Führung mit dem deutsch­spra­chigen Stadt­führer Abdo führt zu den Orten, für die Marra­kesch berühmt ist, also etwa durch die Medina, zum Riad Dar Elbacha, zum Gauk­ler­platz oder einem Hammam, wie die tradi­tionellen Dampfbäder genannt werden.

Dennoch begnügt Abdo sich nicht nur mit den Hoch­glanz­seiten seiner Heinmat­stadt, sondern gewährt seinen Gästen auch einen Blick hinter die Kulissen, abseits der Touris­ten­ströme. So erlangen sie Einblicke in das tradi­tionelle Leben der Marokkaner in der Medina, die bei einem Besuch bei Freunden in deren Privat­häusern im Juden­viertel vertieft werden. Außerdem berück­sich­tigt Abdo gerne individu­elle Wünsche; so ist auch eine ganz­tägige Führung buchbar.

Führung (OPTIONAL)

Anima & Safran Garten (ganztägig, englisch)

In der Nähe Ihres Hotels in Marra­kesch wartet ein Fahrer auf Sie, um Sie zum etwa 30 Kilometer entfernten Para­diesgarten von André Heller zu bringen.

Die drei Hektar große, bota­ni­sche Insze­nie­rung des Univer­sal­künst­lers André Heller ist ein magi­scher Ort, der den Besu­cher die Hektik Marra­keschs vergessen lässt. Auf versch­lun­genen Wegen kann man den Garten eigen­ständig erkunden. Der Eintritts­preis von umge­rechnet etwa 11 Euro ist nicht im Ausflug­s­preis inkludiert.

Im Anschluss an die Besich­tigung werden Sie zum nahe gelegenen Paradis du Safran gefahren. Die Schwei­zerin Christine Ferrari hat hier auf einem alten Brach­land ein kleines Garten­pa­ra­dies mit ökologisch ange­bauten Heil­pflanzen, insbe­sondere Safran, geschaffen. Auf Grund der ausgezeichneten Qualität beliefert Frau Ferrari inzwi­schen Hotels und Restau­rants welt­weit mit Ihrem Safran.
Sind genügend Gäste anwe­send, findet um 12:30 Uhr ein etwa 30mi­nü­tiges Safran-Erlebnis-Seminar statt. Andernfalls liegt Informa­ti­ons­ma­te­rial aus, welches detail­liert über Safran informiert. Eigen­ständig kann der wunder­schön ange­legte Garten besich­tigt und ein Barfußweg mit Kräu­terbädern erlebt werden. 

Gegen 13:00 Uhr wird den Gästen ein frisch zuberei­tetes, typisch marokka­ni­sches und mit Safran verfeinertes Menü serviert. 

Gegen 15:00 Uhr erfolgt dann die Rückfahrt nach Marra­kesch zur gebuchten Unter­kunft.
Im Preis enthalten: Fahrer, Eintritt zum Safrangarten und Mittag­essen.

Eintritt & Mittagessen (OPTIONAL)

Safran Garten
Eintritt und Safran Menü sind im Preis inkludiert.

Ourika

Roman­ti­sches Hochtal im Schatten des Atlas-Gebirges
An den Hängen des Toubkal-Massivs entspringt der Ourika-Fluss und fließt dann 30 Kilometer südöst­lich von Marra­kesch durch ein roman­ti­sches Hochtal auf der Nord­seite des Atlasgebirges. Vermut­lich war das Ourika-Tal seit Jahr­tausenden besiedelt, zuerst von Nomaden und später von sesshaften Bauern. Bis in 20. Jahr­hun­dert lebten die Bewohner so gut wie abge­schnitten von der Außenwelt, was sich erst mit dem Straßenbau und dem aufkom­menden Tourismus änderte. Dennoch ist das Tal noch recht ursprüng­lich geblieben und vermit­telt Eindrück vom tradi­tionellen Leben der Berber am Hohen Atlas.

Souks

Erlebnis für alles Sinne
Die Souks von Marra­kesch sind vermut­lich der größte Basar Afrikas. Zwei Haupt­ein­gänge führen in den verwir­renden Irrgarten aus kleinen und kleinsten Gassen, von denen viele als Sackgasse auf einem Hof enden. Die tradi­tionelle Eintei­lung der Gassen in verschiedene Gewerbe­zweige, z.B. Le­der­­waren, Holzschnitze­reien, Messing, Textilien, Wollfärber und viele andere sind noch heute exis­tent. Um sich nicht zu verlaufen, kann man der Rue Souk Sema­rine bis zur Gabe­lung in die beiden Gassen Souk Atta­rine und Souk el Kebir folgen. Wenn man von diesen breiten Haupt­wegen jeweils die Seiten­­wege erkundet und wieder zu­rückgeht, ist ein Verirren nicht möglich.

Medina von Marra­kesch

Märchen aus 1001 Nacht
Die Medina ist nach wie vor die größte unter den Altstädten Marokkos. Sie ist voll­ständig von der Stadt­mauer umgeben wirkt wie ein Märchen aus Tausend und Einer Nacht. In dem exoti­schen Labyrinth aus kleinen Gassen kann man sich leicht verirren. Etwas Orien­tie­rung verschaffen die große Hauptgasse, der Gauk­ler­platz und das 77 Meter hohe Minarett der Koutoubia-Moschee aus dem mittleren 12. Jahr­hun­dert, das weit über die Dächer von Marra­kesch aufragt.

Transfer

Hotel - Flughafen
Ein Chauf­feur der Unter­kunft fährt Sie zum Flughafen.

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Budget
Fahrzeug: Dacia Dokker Minivan o.ä. (CVMR)
Station: Marrakec (Railway Station)

Von Marra­kesch nach Skoura

260 km | 5:30 h

Tizi n’Tichka

Wich­tigster Pass über den Hohen Atlas
Der 2.260 Meter hohe Pass ist der höchste Punkt der Natio­nal­straße 9 zwischen Marra­kesch und Ouarzazate. Der Name stammt aus der Berber­sprache. Tizi bedeutet „Bergweide“ und tichka heißt „gefähr­lich“. Die Route war den Berber­stämmen früherer Jahrhunderte bekannt. Während der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft wur­de der alte Handelsweg zu einer Piste ausge­baut. In den 1960er Jahren wur­de die Strecke erstmals asphal­tiert. Heute ist er die wich­tigste Straße über den Hohen Atlas. Die gut befahrbare Straße kann in den Wintermo­naten nach heftigen Schnee­fällen gesperrt werden. Am Pass befinden sich Souve­nirge­schäfte und Cafés.
B

Dadèstal

Oasen und Lehmburgen an der Route der Kasbahs

Das Tal im Süden des Atlas-Gebirges gehört zu den schönsten Landschaften Marokkos. Von Boumalne bis Ouaz­arzate fließt der Dadès durch eine Hoch­e­bene. Er ist zugleich die Lebens­ader für zahlreiche Oasen, in denen die Berber im Lauf der Jahrhunderte viele Kasbahs errichtet haben. Diese Lehmburgen sind von hohen Mauern umgeben und bieten nicht nur Schutz vor Feinden sondern auch vor Hitze. Das liegt an dem Strohhäc­ksel, der dem Stampflehm beigefügt wird. So werden winzige Hohlräume erzeugt, die für eine optimale Dämmung sorgen. Nach schweren Regen­güssen sind die Mauern meist beschä­digt und müssen ausge­be­s­sert werden. 

Die Straße, die durch das Dadès-Tal führt, nennt man daher auch Route des Kasbahs. Sie ist die erste Feri­en­straße Marokkos.

Zu Gast in einer Kasbah in Skoura

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Am Rande der Gorges du Dadès, im Herzen der Region Souss-Massa-Draâ und inmitten des Palmenhains von Skoura liegt die Kasbah, in der man das tradi­tionelle marokka­ni­sche Land­leben mit modernem Komfort vereint, findet.

Umgeben von einem 5.000 Quad­r­at­meter großen Garten mit zahlrei­chen Bäumen und einem Pool mit Terrasse und Sonnenliegen stehen fünf geräu­mige Zimmer und drei Suiten zur Verfügung, die alle in einem authen­ti­schen Berber­stil einge­richtet sind, sich jedoch durch sorgfältig ausge­wähltes Dekor und individu­elle Möbel unter­scheiden. Im Garten findet jeder seinen Wohlfühlbereich: Es gibt einen Teegarten, einen Gemü­segarten und einen Obstgarten, in dem man zwischen Mandel-, Feigen- und Olivenbäumen spazieren gehen kann. Das Restau­rant bietet raffi­nierte marokka­ni­sche und medi­ter­rane Küche an, die man auf der Terrasse unter Olivenbäumen genießen kann.   

Ausflug (OPTIONAL)

Palmenhain, Imadri, Kasbah Ait Abbou (halbtägig, englisch)

Mit einem einheimi­schen Führer wandert man durch die beein­dru­ckende Palmenoase von Skoura. So kommt man an Orte, die west­liche Besu­cher meist nicht zu sehen bekommen und erhält zahlreiche Informa­tionen zum tradi­tionellen Oasenleben.

Außerdem hat der Führer viele Bekannte, die er gerne vorstellt. Unter anderem kann man die Kasbah Ait Abbou besich­tigen und eine tradi­tionelle Töpf­erfa­milie besu­chen.

Kasbah Amerh­idil

Feudale Berber­burg im Dadès-Tal
Haupt­at­trak­tion der Oasen­landschaft um Skoura ist die vieltür­mige Kasbah Amerh­idil (auch Imridil), die schon im 18. Jahr­hun­dert entstand, aber gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts grund­legend erneuert wur­de. Teile des um Innenhöfe herum erbauten Gebäude­komplexes sind zu einem Hotel umge­baut worden, in anderen Teilen wur­de ein Museum einge­richtet. Die geome­tri­schen Orna­menten an den Türmen sollten ursprüng­lich Unheil abwehren. Wer eine 50-Dirham-Note dabei hat, findet sie dort abge­bildet. Alle verwen­deten Mate­rialien stammen aus der Umge­bung – das Schilf, die Palm­stämme und die Matten.

Skoura

Rote Burgen und grüne Oasen im Dadès-Tal
Die Klein­stadt mit knapp 25.000 Einwoh­nern ist von Ouaz­arzate aus gesehen die erst Oase im Dadè­stal. Sehens­wert ist vor allem die Altstadt im Südwesten mit ihren tradi­tionellen Kasbahs, wie man die befes­tigten Güter der Berber nennt. Einige von ihnen verfallen, während andere schön restau­riert sind oder als Hotels genutzt werden. Der rötliche Stampflehm ihrer fast fenster­losen Außenmauern bildet einen reizvollen Kontrast zu dem Grün der Oasen, die die beiden Flüsse säumen. Mehr als 440.000 Bäume wachsen in der zwölf Kilometer langen Oase, darunter Dattelpalmen, Mandel-, Feigen- und Olivenbäume. Zwar führen die Flüsse nur im Frühjahr Wasser, dank eines ausgeklügelten Bewäs­se­rungs­sys­tems können die Bäume jedoch ganzjährig mit Wasser versorgt werden.

Von Skoura nach Dades

105 km | 2:30 h

El-Kelâa M’Gouna

Rosen­stadt an der Route des Kasbahs
Die „Festung des Mgouna-Stammes“ hat heute etwa 10.000 Einwohner. Ober­halb der Stadt liegt die Kasbah des früheren Paschas Tihami al-Glawi von Marra­kesch. An den Ort grenzt das Tal der Rosen, ein großes Rosen­anbau­gebiet. Die Rosen­he­cken haben insge­samt eine Länge von über 4.200 Kilome­tern. Zur Hauptern­tezeit werden 400 Tonnen Rosen­blüten geerntet, von denen viele nach Europa expor­tiert werden. Im Mai findet jedes Jahr die Fête des Roses statt – mit tradi­tionellen Tänzen und der Wahl einer Rosenkö­n­igin.
C

Dadès-Schlucht

Spektakuläre Rundfahrt im Süden des Atlas-Gebirges

Eine Fahrt durch die Dadès-Schlucht gehört zu den großar­tigsten Landschafts­ein­drü­cken im Süden Marokkos.

In den südli­chen Ausläufern der Schlucht befinden sich mehrere sehens­werte Dörfer, darunter Aït Youl und Aït Arbi mit tradi­tionellen Wohnburgen aus Stampflehm. Der schönste Abschnitt beginnt hinter dem Mark­tort Ait-Oudinar, wo man durch einen Canyon mit senk­recht stürzenden Wänden fährt. Über einen Pass gelangt man zum Ksar Imdiazen mit einer sehens­werten Kasbah. Höhe­punkt ist die Fahrt durch die Berg­landschaft, wo man schließ­lich von 2.100 Metern Höhe eine sensa­tionelle Panora­ma­sicht über den Atlas hat.

Zu Gast in einem Hotel in Aït Ouaddar

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das im tradi­tionellen Stil und aus lokalen Mate­rialien erbaute Hotel liegt in Aït Ouaddar, an den Hängen der Gorges du Dadès im Atlasgebirge.

Die ansonsten eher wüstenhafte Land­schaft wird hier aufgrund des Flusses Dadès von einigen grüne Flecken durch­bro­chen. Umgeben ist die geschmackvolle Unter­kunft von einer terras­sierten Garten­anlage mit Pool, der teilweise im Schatten von Obstbäumen liegt. Alle Zimmer des Hauses sind individuell in warmen Farben einge­richtet und haben Zugang zu einem der Innenhöfe; einige besitzen sogar einen eigenen kleinen Außenbereich. Zudem gibt es zwei Apart­ments mit eigener Terrasse. In den Innenhöfen kann man im Schatten in Ruhe ein Buch lesen und einen kühlen Drink genießen. Das hotel­ei­gene Restau­rant ist für seine innova­tive Küche – eine euro­päisch-marokka­ni­sche Kombi­na­tion – bekannt, die tradi­tionellen Gerichten eine moderne Note gibt.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Wanderung Dadestal (4,5 Stunden, Englisch)

Mit einem Führer erkundet man die drama­ti­schen Fels­forma­tionen namens „Monkey's Fingers“. Obwohl man am Anfang ein wenig die Hände zu Hilfe nehmen muss, ist die Wande­rung weder anstren­gend noch schwierig.

Die Route kann im übrigen mit dem Führer abge­spro­chen werden. Am besten beginnt man nach­mit­tags, wenn die große Hitze nach­lässt. Die meiste Zeit geht es auf einem alten Maul­tier­pfad, der heute von Nomaden benutzt wird. So kommt man zu einer Stelle mit grandioser Aussicht über die roten Sand­steinfelsen. Auf dem Rückweg kann man im tradi­tionellen Dorf Ait Arbi mit seinen wuch­tigen Kasbahs einkehren.

Ausflug (OPTIONAL)

Tal der Rosen (ganztägig, englisch)

Der Ausflug ins Tal der Rosen führt abseits der Straße durch spekta­kuläre Berg­landschaften am Mount M'Goun, dem zweit­höchsten Berg Marokkos.

Unter­wegs passiert man Flüsse sowie mehrere Berber­dörfer und Kasbahs. Der Führer hält an, wo immer man fotogra­fieren oder kurze Spaziergänge unter­nehmen möchte. Je nach Wetter­lage gibt es Lunch in einem lokalen Gast­haus oder ein Pick­nick in einer schat­tigen Schlucht. Nach­mit­tags gibt es Tee bei einer Noma­den­fa­milie in einer abge­legenen Gegend. Die Tour endet im Dadès-Tal am Nach­mittag , wenn die Sonne die Kasbahs und die rötli­chen Felsen der Monkey's Fingers in ein magi­sches Licht taucht.

Boumalne Dadès

Tor zur Dadès-Schlucht
Das wich­tige Markt­zentrum liegt am Fuß des hohen Atlas in einer kahlen Gebirgs­landschaft. Lebens­ader ist die Dadès, die wenige Kilometer nörd­lich aus einer drama­ti­schen Schlucht austritt und eine kleinere Oase am Ort bildet. Dort werden Mandeln, Feigen, Aprikosen und Pfir­siche ange­baut.  Die Altstadt mit Häusern aus Lehm ist leider stark verfallen und mit Betonbauten durch­setzt. Eine um 1925 errich­tete Kasbah des Berberfürsten Thami El Glaoui über­ragt den Ort.

Todra-Schlucht

Durch einen Canyon zu einer Aussichtskanzel
Eine Bergkette mit schroffen Fels­hängen begrenzt den Hohen Atlas im Süden. Nörd­lich von Tizgui wird sie durch­schnitten von einer Schlucht, die der Oued Todra gegr­aben hat. Die Todra Schlucht wirkt, als hätte sie jemand gesägt. Senk­recht ragen die Felsen rechts und links hunderte von Metern empor. Der Grund ist nur wenige Meter breit. Eine Wande­rung beginnt kurz vor der Engstelle und führt nach ihrem Durch­schreiten auf stei­nigen Pfaden hoch hinauf. Oben wartet eine Aussichtskanzel mit weitem Blick über die leere Bergwildnis. Auf dem Weg zurück kommt man an einem Noma­denlager vorbei, das aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. hin und zurück: 4 Stunden, 9,8 Kilometer, auf und ab: 630 Meter)

Von Dades nach Zagora

263 km | 4:30 h

N'Kob

Wohnburgen an einer Oase
Die Dattelpalmoase von N'Kob wird von zwei Gebirgsflüssen gespeist, die meist nur im Winter und im Frühjahr Wasser führen. Das Klima ist wüsten­artig, es fällt pro Jahr weniger als 100 Millimeter Regen. Die etwa 4.000 Bewohner sind Berber vom Stamm der Aït Atta, die in einer Schlacht in den 1930ger Jahren ihre Auto­nomie gegen die franzö­si­schen Besatzer vertei­digten. Sie spre­chen den regio­nalen Berberdialekt, aber auch marokka­ni­sches Arabisch und Franzö­sisch. N’Kob ist die Stadt Marokkos mit den meisten Tighremts. So nennt man die drei­stö­ckigen Wohnburgen aus Stampflehm mit wuch­tigen Ecktürmen im Süden Marokkos.
D

Draa-Tal

Palmenhaine, Berbersiedlungen zwischen Atlas und Sahara

Im Südosten von Ouarzazate öffnet sich ein idylli­sches Tal mit Palmenhainen, Berber­sied­lungen und alten Kasbahs.

Lebens­ader ist der Draa-Fluss, der am Stausee El Mansour bei Ouarzazate entspringt und dann nach Südosten fließt. Der schönste Teil des Draa-Tals ist sein Ober­lauf bis Zagora. Danach liegt der Fluss meist trocken und ist kaum noch erkennbar. Nur nach heftigen Regen­fällen mündet er nach über 1.100 Kilome­tern Länge in Südma­rokko in den Atlantik. Während die Gärten und Felder meist am Fluss liegen, wurden die Sied­lungen auf den Plateaus im Hinter­land ange­legt.

Zu Gast in einer Lodge am Rand der Sahara

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge am Rande der Sahara ist ein wunderbarer Ort, um Raum und Zeit zu vergessen und sich in eine ferne Vergan­gen­heit hineinzuträumen.

Sie liegt nahe der ehema­ligen Karawa­nen­straße nach Marra­kesch am Fuß des Anti-Atlas, aus dem eine ange­nehme Kühle weht. Die Anlage wur­de vorsichtig in eine Palmenoase hinein­ge­baut. Dem franzö­si­schen Innen­ar­chitekten war an einer Begeg­nung von Orient und Okzident gelegen. Moderne euro­päi­sche Kunst und mauri­sche Stil­ele­mente bilden einen spannungs­vollen Kontrast. Besonders gelungen ist der Bereich rund um den Pool. Gäste werden in Stein- und Lehmhäusern unter­ge­bracht, zu denen schmale Pfade führen. Das Haupt­haus wird an kühlen Abenden von einem offenen Kaminfeuer gewärmt. Zum Abend­essen mit marroka­nisch-franzö­si­scherr Küche wird kein Alkohol ausge­schänkt. Allerdings kann man gern eine Flasche Wein mitbringen oder sich auf Minztee und frischen Oran­gensaft einlassen.

Zagora

Handels­platz an einer Palmenoase
Die Oasen­stadt in der Draa-Region hat heute etwa 40.000 Einwohner. Die meisten sind Berber, die in den letzten Jahrzehnten aus der Umge­bung zuge­wandert sind. Sie spre­chen ein Gemisch aus einem lokalen Dialekt, marokka­ni­schem Arabisch und Franzö­sisch. Zentrum ist die große Dattelpal­menoase, wo auf kleinen Parzellen im Frühjahr Gerste, Bohnen, Zwiebeln und Kohl ange­baut werden. Zagora selbst bietet kaum Sehens­wertes; ledig­lich Spaziergänge durch die Oasen entlang des Draa sind empfehlens­wert.

Transfer

Zagora
Ein Fahrer der Unter­kunft bringt Sie zum Wüsten­camp.
E

Sahara

Größte Trockenwüste der Welt

Die Sahara ist die größte Trockenwüste der Welt. Mit über neun Millionen Quad­ratki­lome­tern ist sie 26 mal so groß wie Deutsch­land.

Ein Dutzend Staaten im Norden Afrikas haben Anteil an ihr, darunter auch Marokko. Sie besteht größ­ten­teils aus Stein und Fels (Hammada), daneben gibt es Geröllwüsten (Serir). Am bekann­testen sind die Sandwüsten (Erg), die etwa 20 Prozent der Fläche ausma­chen. Große Teile der Sahara sind menschenleer, in Marokko bevöl­kern haupt­säch­lich Berber und Mauren die Wüste; knapp die Hälfte von ihnen lebt noch nomadisch.

Zu Gast in einem Camp in der Chigaga-Wüste

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das Camp versteckt sich zwischen den roten Dünen der Chigaga-Wüste etwa drei Stunden nörd­lich von Zagora. Sie ist Teil der Sahara und mit dem Auto nicht zu errei­chen. Gäste werden daher mit einem Jeep von Zagora in das Dorf Mhamid gebracht, wo die Straße endet. Von dort sind es noch einmal 90 Minuten mit dem Allradwagen. Wenn man das Camp erreicht, kann man es schnell für eine Fata Morgana halten. Weiße Zelte bieten Schatten für schmiede­ei­serne Betten mit handge­wobenen Brokat­de­cken und ange­schlos­senem Badezimmer. 
Bei einem zwei­tägigen Aufent­halt ist ein halb­tägiger Ausflug in die nähere Umge­bung des Camps und zu einer Noma­den­fa­milie im Preis inkludiert.

Ringsumher dösen Dromedare in der Sonne. Das Personal setzt sich aus Noma­densöhnen zusammen. Sie sorgen für die Mahlzeiten, bieten Kamel­ausritte an und sind gleichzeitig Brücke zur archai­schen Berber-Kultur. Wer will, kann einen Ausflug in ein 15 Kilometer entferntes Wüsten­dorf machen. Dazu benö­tigt man allerdings die passende Kleidung, die im Zelt bereit­liegt. Besonders schön ist die Stim­mung zum Sonnen­un­ter­gang, wenn Kerzen und Öllampen entzündet werden und sich alle auf ein besonderes Abend­essen freuen: mit franzö­sisch-marokka­ni­scher Küche, Minztee und einem unver­gess­li­chen Ster­nenhimmel.

Erg Chegaga

Sanft schwin­gende Dünen in einsamer Wüstenwelt
Die Kilometer lange Dünen­kette an der Grenze zu Alge­rien war bis 1990 mili­täri­sches Sperrgebiet. Aus diesem Grund ist sie touris­tisch weniger erschlossen als die Erg Chebbi bei Merzouga. Die Einsamkeit der Wüste ist hier noch erlebbar. Hinzu kommt die Schön­heit der anmutig geschwun­genen Dünen, deren Sand bei einem bestimmten Licht orangefarben wirkt. In der Nähe der Dünen­kette liegt die Source Sacré. Die „heilige Quelle“ bildet ein gurgelndes Bächlein, das von satt­grünen Palmen und Akazien umgeben wird.

Mhamid

Tor zu den Dünen der Sahara
M’hamid El Ghiz­lane – die „Ebene der Gazellen“ – ist der aller­letzte Außenposten Marokkos vor der alge­ri­schen Grenze. Sie liegt im oberen Draa-Tal, aber der Fluss führt hier nur noch äußerst selten Wasser. Stattdessen sind die Dünen der Sahara in unmit­telbarer Nähe. Wüstenwinde tragen Jahr für Jahr Unmengen an Sand in die Stadt. Früher lebten die Einwohner von der Oasen­wirt­schaft, die jedoch aufgrund redu­zierter oder sogar ganz ausbleibender Winter­regen­fälle seit den 1970er Jahren immer weniger Erträge hervor­brachte. Daneben war M’hamid ein Zentrum für Nomaden und durchrei­sende Karawanen. Heute ist die Klein­stadt Ausgangs­punkt für touris­ti­sche Kamel- oder Jeepsafaris in die Sahara.

Tagounite

Vorletzter Ort vor der Sahara
Tagounite ist der vorletzte Ort an der Straße, die in die unend­liche Wüste führt. Danach kommt nur noch M'Hamid. Berber, Drawi und Saharaui haben sich an der Oase niederge­lassen, die nicht weniger als 300.000 Dattelpalmen zählt. Im Zentrum gibt es Läden, Cafés und Restau­rants an einer netten Arkaden­zeile. Donners­tags findet dort ein großer Souk statt. Der tradi­tionelle Markt zieht Menschen aus einem großen Umkreis an, unter ihnen auch die nomadisch lebenden Aït Atta.

Von Zagora nach Agdz

Transfer

Zagora
Ein Fahrer bringt Sie vom Wüsten­camp zur Unter­kunft.

Von Zagora nach Agdz

87 km | 2:00 h
F

Agdz

Vom Rastplatz für Karawanen zur Berber-Kleinstadt

Der Name „Agdz“ (gespro­chen: Agdäs) kommt aus dem Arabi­schen und heißt „Rast­platz“. Tatsäch­lich war der Ort ein wich­tiger Rast­platz für Karawanen, die von Timbouktou über Zagora nach Marra­kesch unter­wegs waren.

An den Dattelpalmoasen konnten Mensch und Tier Kräfte sammeln für den beschwer­li­chen Aufstieg über Tizi n'Tini­fift Pass. Noch heute ist Agdz, ein tradi­tioneller und male­ri­scher Ort, der einen Stopp lohnt. Die Bewohner sind zuge­wanderte Berber verschiedener Stämme aus der Umge­bung.

Zu Gast in einer Oase im Draa-Tal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die kleine Lodge liegt male­risch im grünen Draa-Tal. In vielerlei Hinsicht ist sie herausra­gend. Der Landschafts­garten und die Lehmbauten verströmen eine Ruhe, die beinahe schon medi­tativ ist. Von einer Aussichts­platt­form über­schaut man das weite Draa-Tal – ein wundervoller Anblick. Das Restau­rant hat eine Dachter­rasse, auf der das Früh­stück serviert wird.

An kalten Abenden gibt es das Dinner mit regio­naler Küche im Kaminzimmer. Wer den großen Park erkundet, wird am Fluss eine  versteckte Liegewiese finden. Der Gastgeber stammt aus Spanien und hat ein großes Herz für Menschen und Tiere. Seine Gäste werden liebevoll betreut – vom Will­kom­mens­trunk bis zum Abschied, der den meisten recht schwer fällt.

Tizi-n-Tini­fifft

Unheim­li­cher Hoch­ge­birgs­pass im Atlasgebirge
Höhe­punkt und höchster Punkt auf der Strecke zwischen Zagora und Ouarzazate ist der 1.660 Meter hohe Hoch­ge­birgs­pass im Atlasgebirge. Heute führt die asphal­tierte Natio­nal­straße 9 durch die von wilden Schluchten zerfurchte Land­schaft. Auch wenn die Strecke norma­lerweise ungefähr­lich ist, sollte man sie nicht unter­schätzen. Bei Regen können Lawinen und Erdrut­sche auftreten. Auch im Sommer kann es zu starken Schnee­fällen kommen. Starke Winde sind üblich.

Von Agdz nach Ouarzazate

103 km | 2:00 h
G

Ait Benhaddou

Festungsdorf und Welterbe der UNESCO

Das befes­tige Dorf am Fuße des Hohen Atlas beherbergt die wohl schönste Kasbah des Landes. Wie ein verschach­teltes Labyrinth erstreckt diese sich am Ufer des Trockenflusses Mellah.

Die Bauten aus rotem Stampflehm haben meist Ecktürme und Zinnen, was dem Ort sein wehr­haftes Aussehen verleiht, Verstärkt wird dieser Eindruck durch die Hang­lage an einem Berg, auf dessen Gipfel die ehema­lige Synagoge steht. Die meisten Ecktürme sind im oberen Bereich mit geome­tri­schen Motiven deko­riert, die an abstra­hierte Augen erin­nern und vermut­lich der Abschre­ckung böser Geister dienten. Heute ist der Ort Welterbe der UNESCO und Drehort für mehrere Hollywood Filme.

Zu Gast in einem Riad in Ait Boulmane

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der trad­ti­tionelle Riad liegt im histo­ri­schen Teil von Ait Boulmane, etwa einen Kilometer vom Welterbe Ait Benh­addou Ksar entfernt.

Nach der Jahr­tausendwende kaufte ein franzö­si­sches Paar die etwas herun­ter­ge­kom­mene Kasbah. Die Lehmmauern wurden auf tradi­tionelle Weise restau­riert, moderne Bäder wurden installiert. Die Innen­einrich­tung ist ein kleines Feuer­werk an Krea­tivität und Phan­tasie. Das große Haus bietet heute Platz für acht individuell einge­rich­tete ZImmer, ein Restau­rant und einen schat­tigen Innenhof mit beheiztem Pool. Von den beiden Dachter­rassen schaut man über die Dächer der stei­n­alten marokka­ni­sche Karawa­nen­stadt bis zu den Ausläufern des Atlasgebirges. Die Küche bietet marokka­ni­sche Küche mit franzö­si­schen Elementen. Dazu werden gute Weine ange­boten.

Ouarzazate

Tor zum Süden Marokkos
Die 60.000-Einwohner-Stadt liegt auf 1.100 Metern Höhe zwischen dem Atlas und dem Antiatlas. Gegründet wur­de Ouarzazate als Garni­sons­stadt der Fremdenlegion. Am Stadt­rand liegt eine der eindrucksvollsten Kasbahs des Landes – die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute Kasbah Taourirt. Die große Wohnburg mit Stampflehm-Mauern war einst Palast eines Stam­mesfürsten und ist auch heute noch bewohnt. Etwa ein Drittel des Palastgebäudes ist heute öffent­lich zugäng­lich. Auch wenn sonst kaum histo­ri­sche inter­essante Gebäude in der Stadt liegen, ist Ouarzazate eine Dreh­scheibe des Tourismus für den Süden Marokkos.

Oasis de Fint

Oasen­idyll wie vor hundert Jahren
Von Ouarzazate führt eine kleine Stich­straße zu einer idylli­schen Oase, die zu den schönsten Orten Marokkos zählt. Am Fluss waschen die Frauen wie vor hunderten von Jahren und sind Esel das wich­tigste Transport­mittel. Von der Oase führt ein Steig in die urzeit­liche Bergwelt, wo man schnell ganz allein ist. Die Rückweg verläuft am Fluss längs durch die Oase. Je nach Wasser­stand muss man sich dort seinen Weg suchen. (hin und zurück: 9,4 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 210 Meter)

Von Ouarzazate nach Imlil

237 km | 6:00 h

Sti Fatma

Tal der sieben Wasser­fälle
Sti Fatma oberen Ourika-Tal ist ein Bergort, der aus mehreren ursprüng­l­i­chen Berber­dörfern zusam­menge­wachsen ist. Die Umge­bung ist idyllisch. Gärten, Kirschbäume und Lehm­sied­lungen wech­seln einander ab. Wenn man das steile Seitental hinaufwandert, kommt man zudem an mehreren Wasser­fällen vorbei, die besonders im Frühjahr eindrucksvoll ins Tal stürzen. Die Route ist kurz, aber nicht ganz einfach, vor allem, wenn man im Frühjahr über Bach­läufe springen muss. (hin und zurück: 3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 240 Meter)
H

Jbel Toubkal

Höchster Berg Marokkos mit Fernsicht in die Sahara

Der höchste Berg von Marokko (4.167 Meter) liegt in einer zerklüf­teten Felsen­landschaft inmitten mehrerer Vier­tausender und ist bis in den April verschneit.

Danach ist der Toubkal ist im Verhältnis zu seiner Höhe einfach zu besteigen. Vom Gipfel hat man einen unver­gleich­li­chen Pa­no­ra­ma­blick über den Süden Marokkos und – bei güns­tigen Wetterbedingungen – auch über das Saha­ravor­land. Ausgangs­punkt für eine Besteigung ist das Berberdorf Imlil, in dem die Straße  aus Marra­kesch endet. Von dort wandert man am ersten Tag zur Refuge du Toubkal les Mouf­lons. Am nächsten Tag muss man sehr früh aufstehen, wenn man den Gipfel besteigen und danach wieder nach Imlil absteigen möchte.

Zu Gast in einer Kasbah im Toubkal National Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die neuere Geschichte der Kasbah beginnt im Jahr 1989, als zwei Brüder aus England die Ruine der ehema­ligen Kasbah auf einem Hügel im Toubkal National Park sahen und zusammen mit ihrem dama­ligen Gastgeber beschlossen, an dieser Stelle eine Unter­kunft zu errichten.

Entstanden ist hier, ca. 40 Kilometer südlich von Marra­kesch, eine Kasbah, die mit ihrer authen­ti­schen Einrich­tung ein Tribut an die Kultur der Berber darstellt und ein idealer Ort für Natur­liebhaber und Wanderer sowie Erho­lungs- und Inspi­ra­ti­ons­su­chende glei­cher­maßen ist. Die 14 individu­ellen Zimmer sind geräumig und überzeugen durch ihre geho­bene landesty­pi­sche Einrich­tung; je nach Kategorie haben sie eine Lounge mit Kamin. Die Junior Suite auf der obersten Etage hat eine Lounge mit Kamin und eine große Terrasse mit Pa­no­ra­ma­blick auf das Atlasgebirge. Die Apart­ment Suite hat eine voll ausge­stat­tete Küche, einen privaten Garten und eine große Lounge mit umlau­fendem Balkon. Jeden Morgen wird ein reichhal­tiges Früh­stück mit regio­nalen Speziali­täten im Spei­se­saal oder auf der Dachter­rasse serviert. Mittag- und Abend­essen entspre­chen der Küche der Berber und werden unter Verwendung tradi­tioneller und lokaler Zutaten zubereitet. Im Hammam, auf der Terrasse und im gepflegten Außenbereich findet jeder einen Platz zum Entspannen.

Von Imlil nach Taghazout

334 km | 5:00 h

Chich­aoua

Ver­sor­gungs­zen­trum an wich­tiger Verkehrskreuzung
Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der Kreuzung der Nord-Süd-Auto­bahn und der Ost-West-Verbindung zwischen Marra­kesch und der Küste. Zudem zieht der Phos­phatabbau Arbeiter, Hand­werker und Klein­händler an, sodass die Stadt von 1994 bis 2014 auf das Drei­fache ange­wachsen ist. Auch wenn die meisten Zuge­wanderten Berber sind, spricht man haupt­säch­lich marroka­ni­sches Arabisch. Sehens­wür­digkeiten gibt es keine, aber Läden und Tank­stellen.
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Agadir

Marokkos Bademetropole am Atlantik

Die Stadt mit 200.000 Einwoh­nern am Atlantik ist Marokkos belieb­tester Badeort. Das liegt an ihrem milden Klima und dem neun Kilometer langen, feinen Sand­strand.

Die Altstadt ist 1960 durch ein Erdbeben inner­halb weniger Sekunden zerstört worden. Danach wur­de sie voll­kommen neu im Stil einer franzö­si­schen Bade­me­tro­pole aufge­baut. An den breiten Boulevards gibt es Straßen­cafés und Restau­rants mit subtro­pi­scher Vege­ta­tion. Das Angebot an Aktivi­täten und Sport­arten scheint unbe­grenzt – von Kamelreiten über Surf­ange­bote bis zu folk­lo­ris­ti­schen Vorstel­lungen im Hinter­land. Allerdings hat in der Touris­ten­hoch­burg auch alles seinen (hohen) Preis.

Zu Gast in einem Boutique Hotel in Taghazout

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einem abge­legenen ehema­ligen Fischerdorf wie Taghazout würde man keine Unter­kunft der Extra­k­lasse erwarten.

Umso über­raschter ist man, wenn man die Residenz betritt. Das kleine Juwel liegt hoch über der Küste mit einem tollen Blick auf Strand und Boote. Die Gastgeber mit marokka­nisch-schwei­ze­ri­schen Hinter­grund haben sich hier einen Leben­s­traum erfüllt. Mit ihren Gästen leben sie in einer tiefen­ent­spannten Atmo­sphäre zusammen. Die Zimmer sind mit Leiden­schaft, Geduld und Liebe einge­richtet: man findet marokka­ni­sches Schwemm­holz, feinsten Kaschmir, afri­ka­ni­sche Antiqui­täten und Schweizer Holztruhen. Die italie­nisch ange­hauchte Küche wird von vier Köchen und vielen Servicekräften perfekt serviert und präsen­tiert. Auf einer der vielen Dachter­rassen hilft ein kleiner Pool, der Hitze des Tages zu entfliehen.

Taghazout

Vom Fischerdorf zum Badeort
Der Ort 20 Kilometer nörd­lich von Agadir ist aus einem Fischerdorf hervor­gegangen. Die Einwohner früherer Zeiten waren Berber vom Stamm der Ida Oufella. In den 1960ger Jahren wur­de Taghazout von Hippies entdeckt. 20 Jahre später wur­de er an das Strom-, Wasser-, und Tele­fon­netz ange­schlossen. Heute kommen Urlauber zum Baden und Surfen, die den ursprüng­l­i­chen Ort der Touris­ten­hoch­burg Agadir vorziehen.

Von Taghazout nach Essaouira

169 km | 3:00 h
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Essaouira

Künstler- und Hafenstadt am Atlantik

Die kleine Hafen­stadt an Marokkos Atlan­tikküste wur­de bereits 500 vor Christus von Phön­i­ziern gegründet.

Heute ist die Stadt von einer Festungs­mauer aus dem 18. Jahr­hun­dert umgeben, auf der noch die alten Messingkanonen stehen. Da die Mauer auch entlang der Küste verläuft, hat man von oben den besten Meer­blick. Essaouira – die Wohlge­plante – ist zweifellos die schönste Stadt an Marokkos Atlan­tikküste. Die Gassen bilden kein Gewirr, sondern wurden rechtwinklig ange­legt. Sie sind gesäumt von weiß-blauen Häusern, die portugie­si­sche Einflüsse erkennen lassen. In den 1960er Jahren wur­de der Ort von Hippies bevöl­kert. Die besondere Atmo­sphäre kann man heute noch spüren. Es gibt zahlreiche Gale­rien und Künst­ler­cafés. Die gesamte Altstadt ist zum Welterbe der UNESCO erklärt. Starke Passat­winde sorgen am halbmondför­migen Strand der Stadt für ange­nehme Tempe­raturen und  ideale Bedingungen zum Surfen.

Zu Gast in einem Landhotel bei Essaouria

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Landhotel befindet sich außer­halb von Essaouria und ist eine wunderbare Abwechs­lung, wenn man zuvor oder danach das brodelnde Marra­kesch besucht.

Es gibt keinen langen Katalog von Aktivi­täten, mit denen man zuge­schüttet wird. Stattdessen lädt das para­die­si­sche Ambi­ente zum Entspannen und Nichts-Tun ein, abge­sehen von einem zweiten großen Pool, in dem man auch sport­lich schwimmen kann. Die Küche ist vorzüg­lich, vor allem die Tajine gehört zum Besten, was in Marokko so aufge­tischt wird. Tags­über kann man nach Essaouira oder an den Strand fahren, doch wird man immer froh sein, anschließend wieder in „sein“ Hotel zurückzu­kehren.

Von Essaouira nach Marrakesch

Mietwagenabgabe

Von Essaouira nach Marra­kesch

170 km | 3:00 h

Mietwagenabgabe

Station: Marra­kech APT (Desk at Airport)

20 Tage
ab 2.459,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Februar–Mai, Oktober–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Kerstin Pesch

Tel.: +49 (0)2268 92298-77

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  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
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