Südmarokko für Abenteuerlustige: Berberdörfer, Wüstennächte, besondere Unterkünfte

Südmarokko für Abenteuerlustige

Berberdörfer, Wüstennächte, besondere Unterkünfte

Was diese Reise besonders macht, sind die Unterkünfte. Sie sind eine Brücke zum Land – durch ihre Architektur, vor allem aber durch das Personal. Ausflüge in Berberdörfer sind vorgesehen und einmal sogar eine Übernachtung in der Wüste, wo das Brummeln der wiederkäuenden Dromedare zum Wiegenlied wird.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Marra­kesch

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Auto Union
Fahrzeug: Dacia Duster SUV o.ä. (CFMR)
Station: Marra­kesch APT (Shuttle Service)

Marra­kesch

24 km | 31 Minuten

Hoher Atlas

Klima­scheide zwischen Maghreb und Sahara
Für die Grie­chen war Atlas der Titan, der das Himmelsgewölbe trug und dazu auf dem höchsten Punkt der Erde stand. Tatsäch­lich ist der Atlas das höchste Gebirge im Mittelmeer­raum. Der Hohe Atlas südlich von Marra­kesch erreicht auf dem Jbel Toubkal eine Höhe von 4.167 Metern. Der Atlas bildet die markante Klima­scheide zwischen dem feuchten Norden des Maghreb und der extrem trockenen Sahara. Obwohl der Hohe Atlas vom Atlantik im Westen bis fast nach Alge­rien reicht und mit über 1.000 Kilome­tern so lang ist wie die Alpen, gibt es nur ganz wenige befahrbare Pässe. Der wich­tigste ist der Tizi n’Tichka-Pass (2.260 m), der Marra­kesch mit Ouarzazate verbindet.
A

Marrakesch

Rote Perle am Fuß des Atlas

Wie eine Fata Morgana erscheint die „rote Perle“ vor der Kulisse des schnee­be­deckten Atlasgebirges: Hinter der mäch­tigen zwölf Kilometer langen Stadt­mauer wogt ein Meer von Palmen. Zwar ist Marra­kesch mit knapp einer Millionen Einwohner nur die drittgrößte Stadt Marokkos, was aber ihre Bedeu­tung für das Land angeht, steht sie unange­fochten an erster Stelle. Ihr Name (Mraksch) bedeutet: Stadt der Städte und hat dem ganzen Land seinen Namen gegeben. 

Schon im 11. Jahr­hun­dert wur­de der Ort zur Haupt­stadt einer Berberdy­nastie und erlebte nach hundert Jahren eine erste Blüte des Geistes. In dieser Zeit entstanden die Stadt­mauer und viele Paläste und Moscheen. Eine zweite Blüte folgte im 16. Jahr­hun­dert. Erst während der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft stagnierte die Entwick­lung im Vergleich zu den Küsten­städten.

Zu Gast in einer Lodge bei Oumnass

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Idylli­scher kann man sich das Ambi­ente kaum vorstellen: Das Landgut 20 Kilometer südlich von Marra­kesch liegt in einem Olivenhain am Rande des Berberdorfes Oumnass.  Die Hütten mit Schilf­dach, Palmen­balken und unregelmäßigen Lehmwänden grup­pieren sich wie ein marroka­ni­sches Miniaturdorf um das Hauptgebäude.

In den offenen Höfen und Gärten wachsen Kaktusfeigen und Sukkulenten. Die Innen­ar­chitektur wur­de von einem Desi­gner entworfen; afri­ka­ni­sche Artefakte und tradi­tionelle marroka­ni­sche Elemente bilden dabei einen spannungs­vollen Kontrast. Die Mitarbeiter kommen aus einem Nach­bardorf und zeichnen sich durch eine sanfte Gastfreundschaft aus.

Ausflug (OPTIONAL)

Mit Abdo durch Marrakesch (4 Stunden, deutsch), zahlbar vor Ort

Die Führung mit dem deutsch­spra­chigen Stadt­führer Abdo führt zu den Orten, für die Marra­kesch berühmt ist, also etwa durch die Medina, zum Riad Dar Elbacha, zum Gauk­ler­platz oder einem Hammam, wie die tradi­tionellen Dampfbäder genannt werden.

Dennoch begnügt Abdo sich nicht nur mit den Hoch­glanz­seiten seiner Heinmat­stadt, sondern gewährt seinen Gästen auch einen Blick hinter die Kulissen, abseits der Touris­ten­ströme. So erlangen sie Einblicke in das tradi­tionelle Leben der Marokkaner in der Medina, die bei einem Besuch bei Freunden in deren Privat­häusern im Juden­viertel vertieft werden. Außerdem berück­sich­tigt Abdo gerne individu­elle Wünsche; so ist auch eine ganz­tägige Führung buchbar.

Ourika

Roman­ti­sches Hochtal im Schatten des Atlas-Gebirges
An den Hängen des Toubkal-Massivs entspringt der Ourika-Fluss und fließt dann 30 Kilometer südöst­lich von Marra­kesch durch ein roman­ti­sches Hochtal auf der Nord­seite des Atlasgebirges. Vermut­lich war das Ourika-Tal seit Jahr­tausenden besiedelt, zuerst von Nomaden und später von sesshaften Bauern. Bis in 20. Jahr­hun­dert lebten die Bewohner so gut wie abge­schnitten von der Außenwelt, was sich erst mit dem Straßenbau und dem aufkom­menden Tourismus änderte. Dennoch ist das Tal noch recht ursprüng­lich geblieben und vermit­telt Eindrück vom tradi­tionellen Leben der Berber am Hohen Atlas.

Koutoubia-Moschee

Perle der mauri­schen Architektur
Was für die Kölner der Dom ist, ist die Koutoubia für Marra­kesch. Mit ihrem 77 Meter hohen Minarett beherrscht die Moschee die ganze Stadt. Ihr Minarett gibt Orien­tie­rung in den unüber­sicht­li­chen Gassen. Alla­bend­lich wird es beleuchtet und ist dann bis in 30 Kilometer Entfer­nung sichtbar. Der 25.000 Personen fassende Bau aus dem 12. Jahr­hun­dert ist größ­ten­teils aus Strampflehm errichtet. Die Koutoubia gilt als eines der schönsten Zeug­nisse des mauri­schen Stils. Besonders das Minarett wur­de zum Vorbild für alle späteren im westislami­schen Bereich. Leider dürfen weder Minarett noch Moschee von Nicht-Muslimen betreten werden.

Djemaa el Fna

Schlan­gen­be­schwörer und Geschich­ten­erzähler auf dem Platz der Toten
„Platz der Toten“ heißt der rechtwink­lige Platz, seitdem die Sultane ihn als Hinrich­tungs­stätte nutzten und aufge­spießte Köpfe hier zu Schau stellten. Heute ist der Platz ein magi­scher An­zie­hungs­punkt für Touristen und Einheimi­sche glei­cher­maßen. Abends herrscht ein buntes Treiben von Gauk­lern und Schlan­gen­be­schwörern, Geschich­ten­erzäh­lern und Wahr­sa­ge­rinnen sowie Künst­lern und Musikern. Ferner gibt es Verkaufs­stände, an denen kuli­na­ri­sche Speziali­täten der Region gereicht werden. Der Kultur­raum des Djemaa-el-Fna wur­de 2001 als erster Ort in die neu geschaffene UNESCO-Liste der Meister­werke des münd­li­chen und imma­te­ri­ellen Erbes der Menschheit aufge­nommen.

Von Tames­loth nach Skoura

279 km | 6:00 h

Tizi n’Tichka

Wich­tigster Pass über den Hohen Atlas
Der 2.260 Meter hohe Pass ist der höchste Punkt der Natio­nal­straße 9 zwischen Marra­kesch und Ouarzazate. Der Name stammt aus der Berber­sprache. Tizi bedeutet „Bergweide“ und tichka heißt „gefähr­lich“. Die Route war den Berber­stämmen früherer Jahrhunderte bekannt. Während der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft wur­de der alte Handelsweg zu einer Piste ausge­baut. In den 1960er Jahren wur­de die Strecke erstmals asphal­tiert. Heute ist er die wich­tigste Straße über den Hohen Atlas. Die gut befahrbare Straße kann in den Wintermo­naten nach heftigen Schnee­fällen gesperrt werden. Am Pass befinden sich Souve­nirge­schäfte und Cafés.

Ait Benh­addou

Festungs­dorf und Welterbe der UNESCO
Das befes­tige Dorf am Fuße des Hohen Atlas beherbergt die wohl schönste Kasbah des Landes. Wie ein verschach­teltes Labyrinth erstreckt diese sich am Ufer des Trockenflusses Mellah. Die Bauten aus rotem Stampflehm haben meist Ecktürme und Zinnen, was dem Ort sein wehr­haftes Aussehen verleiht, Verstärkt wird dieser Eindruck durch die Hang­lage an einem Berg, auf dessen Gipfel die ehema­lige Synagoge steht. Die meisten Ecktürme sind im oberen Bereich mit geome­tri­schen Motiven deko­riert, die an abstra­hierte Augen erin­nern und vermut­lich der Abschre­ckung böser Geister dienten. Heute ist der Ort Welterbe der UNESCO und Drehort für mehrere Hollywood Filme.

Ouarzazate

Tor zum Süden Marokkos
Die 60.000-Einwohner-Stadt liegt auf 1.100 Metern Höhe zwischen dem Atlas und dem Antiatlas. Gegründet wur­de Ouarzazate als Garni­sons­stadt der Fremdenlegion. Am Stadt­rand liegt eine der eindrucksvollsten Kasbahs des Landes – die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute Kasbah Taourirt. Die große Wohnburg mit Stampflehm-Mauern war einst Palast eines Stam­mesfürsten und ist auch heute noch bewohnt. Etwa ein Drittel des Palastgebäudes ist heute öffent­lich zugäng­lich. Auch wenn sonst kaum histo­ri­sche inter­essante Gebäude in der Stadt liegen, ist Ouarzazate eine Dreh­scheibe des Tourismus für den Süden Marokkos.
B

Dadèstal

Oasen und Lehmburgen an der Route der Kasbahs

Das Tal im Süden des Atlas-Gebirges gehört zu den schönsten Landschaften Marokkos. Von Boumalne bis Ouaz­arzate fließt der Dadès durch eine Hoch­e­bene. Er ist zugleich die Lebens­ader für zahlreiche Oasen, in denen die Berber im Lauf der Jahrhunderte viele Kasbahs errichtet haben. Diese Lehmburgen sind von hohen Mauern umgeben und bieten nicht nur Schutz vor Feinden sondern auch vor Hitze. Das liegt an dem Strohhäc­ksel, der dem Stampflehm beigefügt wird. So werden winzige Hohlräume erzeugt, die für eine optimale Dämmung sorgen. Nach schweren Regen­güssen sind die Mauern meist beschä­digt und müssen ausge­be­s­sert werden. 

Die Straße, die durch das Dadès-Tal führt, nennt man daher auch Route des Kasbahs. Sie ist die erste Feri­en­straße Marokkos.

Zu Gast in einer Kasbah in Skoura

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Am Rande der Gorges du Dadès, im Herzen der Region Souss-Massa-Draâ und inmitten des Palmenhains von Skoura liegt die Kasbah, in der man das tradi­tionelle marokka­ni­sche Land­leben mit modernem Komfort vereint, findet.

Umgeben von einem 5.000 Quad­r­at­meter großen Garten mit zahlrei­chen Bäumen und einem Pool mit Terrasse und Sonnenliegen stehen fünf geräu­mige Zimmer und drei Suiten zur Verfügung, die alle in einem authen­ti­schen Berber­stil einge­richtet sind, sich jedoch durch sorgfältig ausge­wähltes Dekor und individu­elle Möbel unter­scheiden. Im Garten findet jeder seinen Wohlfühlbereich: Es gibt einen Teegarten, einen Gemü­segarten und einen Obstgarten, in dem man zwischen Mandel-, Feigen- und Olivenbäumen spazieren gehen kann. Das Restau­rant bietet raffi­nierte marokka­ni­sche und medi­ter­rane Küche an, die man auf der Terrasse unter Olivenbäumen genießen kann.   

Ausflug (OPTIONAL)

Palmenhain, Imadri, Kasbah Ait Abbou (halbtägig, englisch)

Mit einem einheimi­schen Führer wandert man durch die beein­dru­ckende Palmenoase von Skoura. So kommt man an Orte, die west­liche Besu­cher meist nicht zu sehen bekommen und erhält zahlreiche Informa­tionen zum tradi­tionellen Oasenleben.

Außerdem hat der Führer viele Bekannte, die er gerne vorstellt. Unter anderem kann man die Kasbah Ait Abbou besich­tigen und eine tradi­tionelle Töpf­erfa­milie besu­chen.

Kasbah Amerh­idil

Feudale Berber­burg im Dadès-Tal
Haupt­at­trak­tion der Oasen­landschaft um Skoura ist die vieltür­mige Kasbah Amerh­idil (auch Imridil), die schon im 18. Jahr­hun­dert entstand, aber gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts grund­legend erneuert wur­de. Teile des um Innenhöfe herum erbauten Gebäude­komplexes sind zu einem Hotel umge­baut worden, in anderen Teilen wur­de ein Museum einge­richtet. Die geome­tri­schen Orna­menten an den Türmen sollten ursprüng­lich Unheil abwehren. Wer eine 50-Dirham-Note dabei hat, findet sie dort abge­bildet. Alle verwen­deten Mate­rialien stammen aus der Umge­bung – das Schilf, die Palm­stämme und die Matten.

Skoura

Rote Burgen und grüne Oasen im Dadès-Tal
Die Klein­stadt mit knapp 25.000 Einwoh­nern ist von Ouaz­arzate aus gesehen die erst Oase im Dadè­stal. Sehens­wert ist vor allem die Altstadt im Südwesten mit ihren tradi­tionellen Kasbahs, wie man die befes­tigten Güter der Berber nennt. Einige von ihnen verfallen, während andere schön restau­riert sind oder als Hotels genutzt werden. Der rötliche Stampflehm ihrer fast fenster­losen Außenmauern bildet einen reizvollen Kontrast zu dem Grün der Oasen, die die beiden Flüsse säumen. Mehr als 440.000 Bäume wachsen in der zwölf Kilometer langen Oase, darunter Dattelpalmen, Mandel-, Feigen- und Olivenbäume. Zwar führen die Flüsse nur im Frühjahr Wasser, dank eines ausgeklügelten Bewäs­se­rungs­sys­tems können die Bäume jedoch ganzjährig mit Wasser versorgt werden.

Von Skoura nach Boumalne Dades

111 km | 2:30 h
C

Dadès-Schlucht

Spektakuläre Rundfahrt im Süden des Atlas-Gebirges

Eine Fahrt durch die Dadès-Schlucht gehört zu den großar­tigsten Landschafts­ein­drü­cken im Süden Marokkos.

In den südli­chen Ausläufern der Schlucht befinden sich mehrere sehens­werte Dörfer, darunter Aït Youl und Aït Arbi mit tradi­tionellen Wohnburgen aus Stampflehm. Der schönste Abschnitt beginnt hinter dem Mark­tort Ait-Oudinar, wo man durch einen Canyon mit senk­recht stürzenden Wänden fährt. Über einen Pass gelangt man zum Ksar Imdiazen mit einer sehens­werten Kasbah. Höhe­punkt ist die Fahrt durch die Berg­landschaft, wo man schließ­lich von 2.100 Metern Höhe eine sensa­tionelle Panora­ma­sicht über den Atlas hat.

Zu Gast in einem Berberpalast im Dadès-Tal

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Der Berber­pa­last wur­de vom Eigen­tümer entworfen, dass er ein Kunst­hand­werker sein muss, erkennt man auf den ersten Blick.

Die sieben Kammern, die für die Gäste vorbe­halten sind, sind von einem Innenhof zugäng­lich und lehren das Staunen über die tradi­tionelle Baukunst der Berber. Sie sind zugleich hell und kühl – dank der ausgeklügelten Architektur. Lehm, Holz, Reet und handgefer­tigte Fliesen sind die vorherr­schenden Bauma­te­rialien. Von den Terrassen hat man einen weiten Blick über das grüne Dadès-Tal. Dort kann man nach­mit­tags zuschauen, wie die Schatten immer länger werden, bis die Sonne versinkt. Nach Sonnen­un­ter­gang wird zum Dinner geladen, das von einem Gourmet-Koch mit inter­na­tio­naler Erfah­rung zubereitet wird.

Boumalne Dadès

Tor zur Dadès-Schlucht
Das wich­tige Markt­zentrum liegt am Fuß des hohen Atlas in einer kahlen Gebirgs­landschaft. Lebens­ader ist die Dadès, die wenige Kilometer nörd­lich aus einer drama­ti­schen Schlucht austritt und eine kleinere Oase am Ort bildet. Dort werden Mandeln, Feigen, Aprikosen und Pfir­siche ange­baut.  Die Altstadt mit Häusern aus Lehm ist leider stark verfallen und mit Betonbauten durch­setzt. Eine um 1925 errich­tete Kasbah des Berberfürsten Thami El Glaoui über­ragt den Ort.

Todra-Schlucht

Durch einen Canyon zu einer Aussichtskanzel
Eine Bergkette mit schroffen Fels­hängen begrenzt den Hohen Atlas im Süden. Nörd­lich von Tizgui wird sie durch­schnitten von einer Schlucht, die der Oued Todra gegr­aben hat. Die Todra Schlucht wirkt, als hätte sie jemand gesägt. Senk­recht ragen die Felsen rechts und links hunderte von Metern empor. Der Grund ist nur wenige Meter breit. Eine Wande­rung beginnt kurz vor der Engstelle und führt nach ihrem Durch­schreiten auf stei­nigen Pfaden hoch hinauf. Oben wartet eine Aussichtskanzel mit weitem Blick über die leere Bergwildnis. Auf dem Weg zurück kommt man an einem Noma­denlager vorbei, das aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. hin und zurück: 4 Stunden, 9,8 Kilometer, auf und ab: 630 Meter)

Von Boumalne Dades nach Zagora

261 km | 4:30 h

El-Kelâa M’Gouna

Rosen­stadt an der Route des Kasbahs
Die „Festung des Mgouna-Stammes“ hat heute etwa 10.000 Einwohner. Ober­halb der Stadt liegt die Kasbah des früheren Paschas Tihami al-Glawi von Marra­kesch. An den Ort grenzt das Tal der Rosen, ein großes Rosen­anbau­gebiet. Die Rosen­he­cken haben insge­samt eine Länge von über 4.200 Kilome­tern. Zur Hauptern­tezeit werden 400 Tonnen Rosen­blüten geerntet, von denen viele nach Europa expor­tiert werden. Im Mai findet jedes Jahr die Fête des Roses statt – mit tradi­tionellen Tänzen und der Wahl einer Rosenkö­n­igin.

N'Kob

Wohnburgen an einer Oase
Die Dattelpalmoase von N'Kob wird von zwei Gebirgsflüssen gespeist, die meist nur im Winter und im Frühjahr Wasser führen. Das Klima ist wüsten­artig, es fällt pro Jahr weniger als 100 Millimeter Regen. Die etwa 4.000 Bewohner sind Berber vom Stamm der Aït Atta, die in einer Schlacht in den 1930ger Jahren ihre Auto­nomie gegen die franzö­si­schen Besatzer vertei­digten. Sie spre­chen den regio­nalen Berberdialekt, aber auch marokka­ni­sches Arabisch und Franzö­sisch. N’Kob ist die Stadt Marokkos mit den meisten Tighremts. So nennt man die drei­stö­ckigen Wohnburgen aus Stampflehm mit wuch­tigen Ecktürmen im Süden Marokkos.
D

Draa-Tal

Palmenhaine, Berbersiedlungen zwischen Atlas und Sahara

Im Südosten von Ouarzazate öffnet sich ein idylli­sches Tal mit Palmenhainen, Berber­sied­lungen und alten Kasbahs.

Lebens­ader ist der Draa-Fluss, der am Stausee El Mansour bei Ouarzazate entspringt und dann nach Südosten fließt. Der schönste Teil des Draa-Tals ist sein Ober­lauf bis Zagora. Danach liegt der Fluss meist trocken und ist kaum noch erkennbar. Nur nach heftigen Regen­fällen mündet er nach über 1.100 Kilome­tern Länge in Südma­rokko in den Atlantik. Während die Gärten und Felder meist am Fluss liegen, wurden die Sied­lungen auf den Plateaus im Hinter­land ange­legt.

Zu Gast in einer Kasbah in einer Oase

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Am Rande der großen Palmenoase von Tizergate liegt die alte Kasbah, die früher Karawanen auf dem Weg in die Sahara beherbergt hat.

Sie ist ein besonders eindrucksvolles Zeug­niss der jahrhunder­te­alten Lehmbau­ar­chitektur in Marrokos Süden. Seitdem sie mit tradi­tionellen Tech­niken wieder instand gesetzt und in ein rustikales anspre­chendes Gäste­haus verwandelt wur­de, hat sie bereits mehrere Preise gewonnen. Im Garten und auf der Aussichtster­rasse gibt es viele Wohlfühl­plätze, die man erst bei einem längeren Aufent­halt alle findet. Wer das Leben der Oasenbauern kennenlen möchte, kann sich von einem Ange­stellten des Hotels führen lassen. Sie gehörten zum Stamm der Tuareg und stammen aus den Nach­bar­dörfern. Über die Unter­kunft werden auch ein- und mehr­tägige Wüsten­touren ange­boten.

Sahara

Größte Trockenwüste der Welt
Die Sahara ist die größte Trockenwüste der Welt. Mit über neun Millionen Quad­ratki­lome­tern ist sie 26 mal so groß wie Deutsch­land. Ein Dutzend Staaten im Norden Afrikas haben Anteil an ihr, darunter auch Marokko. Sie besteht größ­ten­teils aus Stein und Fels (Hammada), daneben gibt es Geröllwüsten (Serir). Am bekann­testen sind die Sandwüsten (Erg), die etwa 20 Prozent der Fläche ausma­chen. Große Teile der Sahara sind menschenleer, in Marokko bevöl­kern haupt­säch­lich Berber und Mauren die Wüste; knapp die Hälfte von ihnen lebt noch nomadisch.

Zagora

Handels­platz an einer Palmenoase
Die Oasen­stadt in der Draa-Region hat heute etwa 40.000 Einwohner. Die meisten sind Berber, die in den letzten Jahrzehnten aus der Umge­bung zuge­wandert sind. Sie spre­chen ein Gemisch aus einem lokalen Dialekt, marokka­ni­schem Arabisch und Franzö­sisch. Zentrum ist die große Dattelpal­menoase, wo auf kleinen Parzellen im Frühjahr Gerste, Bohnen, Zwiebeln und Kohl ange­baut werden. Zagora selbst bietet kaum Sehens­wertes; ledig­lich Spaziergänge durch die Oasen entlang des Draa sind empfehlens­wert.

Transfer

Von Zagora nach Nebkid Ysana
E

Sahara

Übernachten in einem Zeltlager der Sahraouis

Eine Auto­stunde hinter Tizergate beginnt die Sahara. Bis auf ganz wenige Menschen ist das Gebiet verlassen. Nur einige Familien aus dem Stamm der Sahr­aouis leben noch als Nomaden zusammen mit ihren Dromedaren.

Seit der Jahr­tausendwende ist es möglich, eine Nacht mit dem Sahr­aouis – Clan in der Sahara zu bleiben. Orga­ni­siert wird das von Renard Bleu, ein Reisever­an­stalter, der im Jahr 2000 mit deut­scher Hilfte von Nomaden für Nomaden gegründet wur­de. So erhalten die Besu­cher einen authen­ti­schen Einblick in die Kultur der Wüsten­be­wohner und lernen die unwirk­lich schöne Land­schaft am Rand der Sahara kennen. Gleichzeitig können die Sahr­aouis trotz extrem schwie­riger klima­ti­scher und wirt­schaft­li­cher Verhält­nisse ihren Lebens­un­ter­halt verdienen – unter Wahrung ihrer Iden­tität.

Zu Gast in einem Nachtlager der Sahraouis

1 Nacht

Am frühen Nach­mittag geht es mit dem Taxi von Tisser­gate eine Stunde hinaus zum Wüstenrand. Dort warten bereits die Begleiter mit ihren Dromedaren.

Alles, was man in einer Karawane benö­tigt, haben sie dabei. Zu Fuß oder auf dem Rücken eines Dromedars wird die Oase von Buono durch­quert. Nachdem man den Trockenfluss Draa überquert hat, wird bei  der Dünen­kette von Nebkid Ysana das Nach­t­lager aufschlagen. Ein Feuer wird entfacht und das Essen zubereitet. Geschlafen wird im Zelt oder – noch besser – unter freiem Himmel. Das Brummeln der wiederkäuenden Dromedare ist wie ein Wiegenlied. 
Nach dem Früh­stück gehrt es zurück nach Buono, wo bereits das Taxi wartet, um sie zur Ihrer Unter­kunft zu bringen.

Von Nebkid Ysana nach Agdz

82 km | 1:30 h
F

Agdz

Vom Rastplatz für Karawanen zur Berber-Kleinstadt

Der Name „Agdz“ (gespro­chen: Agdäs) kommt aus dem Arabi­schen und heißt „Rast­platz“. Tatsäch­lich war der Ort ein wich­tiger Rast­platz für Karawanen, die von Timbouktou über Zagora nach Marra­kesch unter­wegs waren.

An den Dattelpalmoasen konnten Mensch und Tier Kräfte sammeln für den beschwer­li­chen Aufstieg über Tizi n'Tini­fift Pass. Noch heute ist Agdz, ein tradi­tioneller und male­ri­scher Ort, der einen Stopp lohnt. Die Bewohner sind zuge­wanderte Berber verschiedener Stämme aus der Umge­bung.

In einer Privatherberge in der Kasbah von Tamnougalt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das private landesty­pi­sche Gäste­haus im Herzen der Kasbah von Tamnougalt ist eine kleine Schatztruhe; wohin man auch sieht, entdeckt man Antiqui­täten, Bilder und Orna­mente.

Von der Dachter­rasse hat man eine wundervolle Aussicht über das Draa-Tal, besonders zum Früh­stück, wenn Nebel die Palmoasen sanft umhüllt. Mustafa, der Besitzer ist nicht nur ein guter Koch. Er ist vor allem ein großar­tiger Gastgeber, der seine Gäste gern in sehr gutem Englisch unter­hält. Er führt sie auf Wunsch durchs Dorf oder in die Palmenoase, wo man mit Händ­lern und Hand­werkern ins Gespräch kommt.

Antiatlas

Thymi­an­steppen und atembe­rau­bende Landschaften
Südlich des Hohen Atlas liegt ein weiteres Gebirge, weniger hoch und viel trockener. Der Antiatlas erstreckt sich vom Atlantik im Südwesten bis auf die Höhe von Ouarzazate und wird nur durch das Dadès-Tal von ihm getrennt. Geologisch gesehen beginnt die Afri­ka­ni­sche Platte erst hier. Klima­tisch gesehen gehört der Ostteil des Gebirges schon zur Steinwüste der Vorsa­hara. Während im Westen und Norden noch Thymian und Rosmarin Strauchsteppen bilden und einzelne Bäume wachsen, die gegen Dürre und UV-Strahlen gefeit sind, sind im Osten nur noch Dornbü­sche anzu­treffen. Der Antiatlas ist das Sied­lungs­gebiet der Schlöh-Berber, die ihr Zentrum in der Stadt Tafraoute haben. Wer von dort auf der neuen Straße nach Tata weiter­fährt, taucht in eine menschenleere und atembe­rau­bende Land­schaft ein.

Tizi-n-Tini­fifft

Unheim­li­cher Hoch­ge­birgs­pass im Atlasgebirge
Höhe­punkt und höchster Punkt auf der Strecke zwischen Zagora und Ouarzazate ist der 1.660 Meter hohe Hoch­ge­birgs­pass im Atlasgebirge. Heute führt die asphal­tierte Natio­nal­straße 9 durch die von wilden Schluchten zerfurchte Land­schaft. Auch wenn die Strecke norma­lerweise ungefähr­lich ist, sollte man sie nicht unter­schätzen. Bei Regen können Lawinen und Erdrut­sche auftreten. Auch im Sommer kann es zu starken Schnee­fällen kommen. Starke Winde sind üblich.

Von Agdz nach Oulad Teima

323 km | 5:00 h

Tazn­akht

Palmenoase in stei­niger Berg­landschaft
Wie bei allen Berber­dörfern fehlt zur Geschichte von Tazn­akht jedwede schrift­lich festge­hal­tene Über­liefe­rung. Histo­riker gehen davon aus, dass die Palmenoase bereits von frühen Jägern und Samm­lern entdeckt und später von Nomaden aufge­sucht wur­de. Im Lauf der Zeit ließen sich einige Nomaden dauer­haft nieder und begannen mit dem Ackerbau und mit der Anpfl­anzung von Granat­apfel-, Feigen- und Mandelnbäumen. Bis weit ins 20. Jahr­hun­dert hinein war Tazn­akht ein kleines Berberdorf, das sich erst im Zusam­menhang mit der Kreuzung zweier Natio­nal­straßen zu einer Klein­stadt entwi­ckelte.
G

Taroudannt

Kleine Schwester von Marrakesch

Die „kleine Schwester von Marra­kesch“ liegt im fruchtbaren Tal am Oued Souss, wo Bananen, Kürbisse und Tomaten ange­baut werden.

Im Hinter­grund erheben sich die schnee­be­deckten Berge des Hohen Atlas. Bereits vor tausend Jahren erlebte Tarou­dannt eine erste Blüte als Residenz eines Berberfürsten. Im 17. Jahr­hun­dert war es ein bedeu­tendes Karawa­nen­zentrum. Die Medina erhielt ihre heutige Gestalt im 18. Jahr­hun­dert. Mit ihrer Stadt­mauer aus Stampflehm und den Souks, dem Basarviertel, erin­nert es tatsäch­lich an Marra­kesch, nur dass es hier viel ursprüng­l­i­cher zugeht.

La Ferme Grenadine

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die acht Hektar große Farm liegt im Herzen der Souss-Ebene mit ihrem Argan­wald, ca. 30 Minuten südlich von Agadir am Fuße der maje­s­tä­ti­schen Berge des Hohen Atlas.

Granat­apfel- und Olivenbäume umgeben die Anlage mit Gäste­haus, Bungalows und Pool. Alle Unterkünfte sind in einem tradi­tionellen marokka­ni­schen Stil gestaltet. Auf der Farm wird Obst und Gemüse ange­baut, das in der Küche für die Zuberei­tung tradi­tioneller Mahlzeiten verwendet wird. Otmane, ein junger Marokkaner, der in der Schweiz Hotelma­nage­ment studiert hat und schon für eine große Hotel­kette gearbeitet hat, möchte nun Gästen seine Heimat und Kultur näher bringen. Daher können Gäste auch an Koch- und Backwork­shops teil­nehmen, in denen die Zuberei­tung diverser marokka­ni­scher Gerichte, den jewei­ligen Vorkennt­nissen ange­passt, erklärt wird.

Von Oulad Teima nach Taghazout

62 km | 1:30 h
H

Agadir

Marokkos Bademetropole am Atlantik

Die Stadt mit 200.000 Einwoh­nern am Atlantik ist Marokkos belieb­tester Badeort. Das liegt an ihrem milden Klima und dem neun Kilometer langen, feinen Sand­strand.

Die Altstadt ist 1960 durch ein Erdbeben inner­halb weniger Sekunden zerstört worden. Danach wur­de sie voll­kommen neu im Stil einer franzö­si­schen Bade­me­tro­pole aufge­baut. An den breiten Boulevards gibt es Straßen­cafés und Restau­rants mit subtro­pi­scher Vege­ta­tion. Das Angebot an Aktivi­täten und Sport­arten scheint unbe­grenzt – von Kamelreiten über Surf­ange­bote bis zu folk­lo­ris­ti­schen Vorstel­lungen im Hinter­land. Allerdings hat in der Touris­ten­hoch­burg auch alles seinen (hohen) Preis.

Zu Gast in einem Boutique Hotel in Taghazout

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einem abge­legenen ehema­ligen Fischerdorf wie Taghazout würde man keine Unter­kunft der Extra­k­lasse erwarten.

Umso über­raschter ist man, wenn man die Residenz betritt. Das kleine Juwel liegt hoch über der Küste mit einem tollen Blick auf Strand und Boote. Die Gastgeber mit marokka­nisch-schwei­ze­ri­schen Hinter­grund haben sich hier einen Leben­s­traum erfüllt. Mit ihren Gästen leben sie in einer tiefen­ent­spannten Atmo­sphäre zusammen. Die Zimmer sind mit Leiden­schaft, Geduld und Liebe einge­richtet: man findet marokka­ni­sches Schwemm­holz, feinsten Kaschmir, afri­ka­ni­sche Antiqui­täten und Schweizer Holztruhen. Die italie­nisch ange­hauchte Küche wird von vier Köchen und vielen Servicekräften perfekt serviert und präsen­tiert. Auf einer der vielen Dachter­rassen hilft ein kleiner Pool, der Hitze des Tages zu entfliehen.

Taghazout

Vom Fischerdorf zum Badeort
Der Ort 20 Kilometer nörd­lich von Agadir ist aus einem Fischerdorf hervor­gegangen. Die Einwohner früherer Zeiten waren Berber vom Stamm der Ida Oufella. In den 1960ger Jahren wur­de Taghazout von Hippies entdeckt. 20 Jahre später wur­de er an das Strom-, Wasser-, und Tele­fon­netz ange­schlossen. Heute kommen Urlauber zum Baden und Surfen, die den ursprüng­l­i­chen Ort der Touris­ten­hoch­burg Agadir vorziehen.

Von Taghazout nach Essaouira

143 km | 3:00 h
I

Essaouira

Künstler- und Hafenstadt am Atlantik

Die kleine Hafen­stadt an Marokkos Atlan­tikküste wur­de bereits 500 vor Christus von Phön­i­ziern gegründet.

Heute ist die Stadt von einer Festungs­mauer aus dem 18. Jahr­hun­dert umgeben, auf der noch die alten Messingkanonen stehen. Da die Mauer auch entlang der Küste verläuft, hat man von oben den besten Meer­blick. Essaouira – die Wohlge­plante – ist zweifellos die schönste Stadt an Marokkos Atlan­tikküste. Die Gassen bilden kein Gewirr, sondern wurden rechtwinklig ange­legt. Sie sind gesäumt von weiß-blauen Häusern, die portugie­si­sche Einflüsse erkennen lassen. In den 1960er Jahren wur­de der Ort von Hippies bevöl­kert. Die besondere Atmo­sphäre kann man heute noch spüren. Es gibt zahlreiche Gale­rien und Künst­ler­cafés. Die gesamte Altstadt ist zum Welterbe der UNESCO erklärt. Starke Passat­winde sorgen am halbmondför­migen Strand der Stadt für ange­nehme Tempe­raturen und  ideale Bedingungen zum Surfen.

Zu Gast in einem Landhaus bei Sidi Kaouki

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Geschichte begann kurz nach der Jahr­tausendwende, als Tania, die heutige Besitzerin, den schönen Platz entdeckte und beschloss, dort ein großes Landhaus zu bauen, in dem sie viele Gäste will­kommen heißen kann.

Sie enga­gierte einen jungen marokka­ni­schen Architekten, der ein modernes Landhaus entwarf. Die Zimmer mit unver­putzten Natur­steinmauern sind so groß und hell, dass man sich hier gerne aufhält. Strom und Warm­wasser werden mit Sonne­n­en­ergie erzeugt. Im Garten wachsen Kräuter und Gemüse. Dort gibt es Liege­stühle für die Gäste, zum Sonnenbaden und an schat­tigen Plätzen.  Auf den Terrassen und in den Gemeinschafts­räumen kommt man leicht mit anderen Gästen und dem Personal ins Gespräch. Zum Welterbe von Essaouira fahren Busse und Taxis. Zum Bade­strand geht man 900 Meter zu Fuß.

Von Essaouira nach Marrakesch

Mietwagenabgabe

Von Essaouira nach Marra­kesch

200 km | 3:30 h

Chich­aoua

Ver­sor­gungs­zen­trum an wich­tiger Verkehrskreuzung
Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der Kreuzung der Nord-Süd-Auto­bahn und der Ost-West-Verbindung zwischen Marra­kesch und der Küste. Zudem zieht der Phos­phatabbau Arbeiter, Hand­werker und Klein­händler an, sodass die Stadt von 1994 bis 2014 auf das Drei­fache ange­wachsen ist. Auch wenn die meisten Zuge­wanderten Berber sind, spricht man haupt­säch­lich marroka­ni­sches Arabisch. Sehens­wür­digkeiten gibt es keine, aber Läden und Tank­stellen.

Mietwagenabgabe

Station: Marra­kesch APT (Shuttle Service)

17 Tage
ab 2.099,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Februar–Mai, Oktober–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Kerstin Pesch

Tel.: +49 (0)2268 92298-77

Warum bei Umfulana buchen?
  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
Nach Oben