Südmarokko für Abenteuerlustige: Berberdörfer, Wüstennächte, besondere Unterkünfte
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Südmarokko für Abenteuerlustige

Berberdörfer, Wüstennächte, besondere Unterkünfte

17 Tage | ab 1.979,00 EUR p.P. im DZ*
Marrakesch – Atlas – Sahara – Atlantische Küste

Was diese Reise besonders macht, sind die Unterkünfte. Sie sind eine Brücke zum Land – durch ihre Architektur, vor allem aber durch das Personal. Ausflüge in Berberdörfer sind vorgesehen und einmal sogar eine Übernachtung in der Wüste, wo das Brummeln der wiederkäuenden Dromedare zum Wiegenlied wird.

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1.–4. Tag: Marrakesch

Rote Perle am Fuß des Atlas
Wie eine Fata Morgana erscheint die „rote Perle“ vor der Kulisse des schnee­be­deckten Atlasgebirges: Hinter der mäch­tigen zwölf Kilometer langen Stadt­mauer wogt ein Meer von Palmen. Zwar ist Marra­kesch mit knapp einer Millionen Einwohner nur die drittgrößte Stadt Marokkos, was aber ihre Bedeu­tung für das Land angeht, steht sie unange­fochten an erster Stelle. Ihr Name (Mraksch) bedeutet: Stadt der Städte und hat dem ganzen Land seinen Namen gegeben. 

Schon im 11. Jahr­hun­dert wur­de der Ort zur Haupt­stadt einer Berberdy­nastie und erlebte nach hundert Jahren eine erste Blüte des Geistes. In dieser Zeit entstanden die Stadt­mauer und viele Paläste und Moscheen. Eine zweite Blüte folgte im 16. Jahr­hun­dert. Erst während der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft stagnierte die Entwick­lung im Vergleich zu den Küsten­städten. 

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Auto Union
Fahrzeug: Dacia Duster SUV o.ä. (CFMR)

A

Zu Gast in einer Lodge bei Oumnass

Idyllischer kann man sich das Ambiente kaum vorstellen: Das Landgut 20 Kilometer südlich von Marrakesch liegt in einem Olivenhain am Rande des Berberdorfes Oumnass.  Die Hütten mit Schilfdach, Palmenbalken und unregelmäßigen Lehmwänden gruppieren sich wie ein marrokanisches Miniaturdorf um das Hauptgebäude. mehr ...

In den offenen Höfen und Gärten wachsen Kaktusfeigen und Sukkulenten. Die Innenarchitektur wurde von einem Designer entworfen; afrikanische Artefakte und traditionelle marrokanische Elemente bilden dabei einen spannungsvollen Kontrast. Die Mitarbeiter kommen aus einem Nachbardorf und zeichnen sich durch eine sanfte Gastfreundschaft aus. 

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Ourika

Roman­ti­sches Hochtal im Schatten des Atlas-Gebirges

An den Hängen des Toubkal-Massivs entspringt der Ourika-Fluss und fließt dann 30 Kilometer südöst­lich von Marra­kesch durch ein roman­ti­sches Hochtal auf der Nord­seite des Atlasgebirges. Vermut­lich war das Ourika-Tal seit Jahr­tausenden besiedelt, zuerst von Nomaden und später von sesshaften Bauern. Bis in 20. Jahr­hun­dert lebten die Bewohner so gut wie abge­schnitten von der Außenwelt, was sich erst mit dem Straßenbau und dem aufkom­menden Tourismus änderte. Dennoch ist das Tal noch recht ursprüng­lich geblieben und vermit­telt Eindrück vom tradi­tionellen Leben der Berber am Hohen Atlas.

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Koutoubia-Moschee

Perle der mauri­schen Architektur

Was für die Kölner der Dom ist, ist die Koutoubia für Marra­kesch.  Mit ihrem 77 Meter hohen Minarett beherrscht die Moschee die ganze Stadt. Ihr Minarett gibt Orien­tie­rung in den unüber­sicht­li­chen Gassen. Alla­bend­lich wird es beleuchtet und ist dann bis in 30 Kilometer Entfer­nung sichtbar. Der 25.000 Personen fassende Bau aus dem 12. Jahr­hun­dert ist größ­ten­teils aus Strampflehm errichtet. Die Koutoubia gilt als eines der schönsten Zeug­nisse des mauri­schen Stils. Besonders das Minarett wur­de zum Vorbild für alle späteren im westislami­schen Bereich. Leider dürfen weder Minarett noch Moschee von Nicht-Muslimen betreten werden.

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Djemaa el Fna

Schlan­gen­be­schwörer und Geschich­ten­erzähler auf dem Platz der Toten

„Platz der Toten“ heißt der rechtwink­lige Platz, seitdem die Sultane ihn als Hinrich­tungs­stätte nutzten und aufge­spießte Köpfe hier zu Schau stellten. Heute ist der Platz ein magi­scher An­zie­hungs­punkt für Touristen und Einheimi­sche glei­cher­maßen. Abends herrscht ein buntes Treiben von Gauk­lern und Schlan­gen­be­schwörern, Geschich­ten­erzäh­lern und Wahr­sa­ge­rinnen sowie Künst­lern und Musikern. Ferner gibt es Verkaufs­stände, an denen kuli­na­ri­sche Speziali­täten der Region gereicht werden. Der Kultur­raum des Djemaa-el-Fna wur­de 2001 als erster Ort in die neu geschaffene UNESCO-Liste der Meister­werke des münd­li­chen und imma­te­ri­ellen Erbes der Menschheit aufge­nommen.

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2. Tag: Tames­loth

Ausflug

Mit Abdo durch Marrakesch (4 Stunden, deutsch), zahlbar vor Ort

Die Führung mit dem deutschsprachigen Stadtführer Abdo führt zu den Orten, für die Marrakesch berühmt ist, also etwa durch die Medina, zum Riad Dar Elbacha, zum Gauklerplatz oder einem Hammam, wie die traditionellen Dampfbäder genannt werden. mehr ...

Dennoch begnügt Abdo sich nicht nur mit den Hochglanzseiten seiner Heinmatstadt, sondern gewährt seinen Gästen auch einen Blick hinter die Kulissen, abseits der Touristenströme. So erlangen sie Einblicke in das traditionelle Leben der Marokkaner in der Medina, die bei einem Besuch bei Freunden in deren Privathäusern im Judenviertel vertieft werden. Außerdem berücksichtigt Abdo gerne individuelle Wünsche; so ist auch eine ganztägige Führung buchbar.

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4.–6. Tag: Skoura

Rote Burgen und grüne Oasen im Dadès-Tal
Die Klein­stadt mit knapp 25.000 Einwoh­nern ist von Ouaz­arzate aus gesehen die erst Oase im Dadè­stal. Sehens­wert ist vor allem die Altstadt im Südwesten mit ihren tradi­tionellen Kasbahs, wie man die befes­tigten Güter der Berber nennt. Einige von ihnen verfallen, während andere schön restau­riert sind oder als Hotels genutzt werden. Der rötliche Stampflehm ihrer fast fenster­losen Außenmauern bildet einen reizvollen Kontrast zu dem Grün der Oasen, die die beiden Flüsse säumen. Mehr als 440.000 Bäume wachsen in der zwölf Kilometer langen Oase, darunter Dattelpalmen, Mandel-, Feigen- und Olivenbäume. Zwar führen die Flüsse nur im Frühjahr Wasser, dank eines ausgeklügelten Bewäs­se­rungs­sys­tems können die Bäume jedoch ganzjährig mit Wasser versorgt werden.
B

Zu Gast in einer Kasbah in Skoura

Am Rande der Gorges du Dadès, im Herzen der Region Souss-Massa-Draâ und inmitten des Palmenhains von Skoura liegt die Kasbah, in der man das traditionelle marokkanische Landleben mit modernem Komfort vereint findet. mehr ...

Umgeben von einem 5.000 Quadratmeter großen Garten mit zahlreichen Bäumen und einem Pool mit Terrasse und Sonnenliegen stehen fünf geräumige Zimmer und drei Suiten zur Verfügung, die alle in einem authentischen Berberstil eingerichtet sind, sich jedoch durch sorgfältig ausgewähltes Dekor und individuelle Möbel unterscheiden. Im Garten findet jeder seinen Wohlfühlbereich: Es gibt einen Teegarten, einen Gemüsegarten und einen Obstgarten, in dem man zwischen Mandel-, Feigen- und Olivenbäumen spazierengehen kann. Das Restaurant bietet raffinierte marokkanische und mediterrane Küche an, die man auf der Terrasse unter Olivenbäumen genießen kann.   

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Kasbah Amerh­idil

Feudale Berber­burg im Dadès-Tal

Haupt­at­trak­tion der Oasen­landschaft um Skoura ist die vieltür­mige Kasbah Amerh­idil (auch Imridil), die schon im 18. Jahr­hun­dert entstand, aber gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts grund­legend erneuert wur­de. Teile des um Innenhöfe herum erbauten Gebäude­komplexes sind zu einem Hotel umge­baut worden, in anderen Teilen wur­de ein Museum einge­richtet. Die geome­tri­schen Orna­menten an den Türmen sollten ursprüng­lich Unheil abwehren. Wer eine 50-Dirham-Note dabei hat, findet sie dort abge­bildet. Alle verwen­deten Mate­rialien stammen aus der Umge­bung – das Schilf, die Palm­stämme und die Matten.

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5. Tag: Skoura

Ausflug

Palmenhain, Imadri, Kasbah Ait Abbou (halbtägig, englisch)

Mit einem einheimischen Führer wandert man durch die beeindruckende Palmenoase von Skoura. mehr ...

So kommt man an Orte, die westliche Besucher meist nicht zu sehen bekommen und erhält zahlreiche Informationen zum traditionellen Oasenleben. Außerdem hat der Führer viele Bekannte, die er gerne vorstellt. Unter anderem kann man die Kasbah Ait Abbou besichtigen und eine traditionelle Töpferfamilie besuchen.

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6.–7. Tag: Boumalne Dadès

Tor zur Dadès-Schlucht
Das wich­tige Markt­zentrum liegt am Fuß des hohen Atlas in einer kahlen Gebirgs­landschaft. Lebens­ader ist die Dadès, die wenige Kilometer nörd­lich aus einer drama­ti­schen Schlucht austritt und eine kleinere Oase am Ort bildet. Dort werden Mandeln, Feigen, Aprikosen und Pfir­siche ange­baut.  Die Altstadt mit Häusern aus Lehm ist leider stark verfallen und mit Betonbauten durch­setzt. Eine um 1925 errich­tete Kasbah des Berberfürsten Thami El Glaoui über­ragt den Ort.
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Zu Gast in einem Berberpalast im Dadès-Tal

Der Berberpalast wurde vom Eigentümer entworfen, dass er ein Kunsthandwerker sein muss, erkennt man auf den ersten Blick. mehr ...

Die sieben Kammern, die für die Gäste vorbehalten sind, sind von einem Innenhof zugänglich und lehren das Staunen über die traditionelle Baukunst der Berber. Sie sind zugleich hell und kühl – dank der ausgeklügelten Architektur. Lehm, Holz, Reet und handgefertigte Fliesen sind die vorherrschenden Baumaterialien. Von den Terrassen hat man einen weiten Blick über das grüne Dadès-Tal. Dort kann man nachmittags zuschauen, wie die Schatten immer länger werden, bis die Sonne versinkt. Nach Sonnenuntergang wird zum Dinner geladen, das von einem Gourmet-Koch mit internationaler Erfahrung zubereitet wird.

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Leistungen: 1 Nacht | Halb­pen­sion

Dadès-Schlucht

Spekta­kuläre Rundfahrt im Süden des Atlas-Gebirges

Eine Fahrt durch die Dadès-Schlucht gehört zu den großar­tigsten Landschafts­ein­drü­cken im Süden Marokkos. In den südli­chen Ausläufern der Schlucht befinden sich mehrere sehens­werte Dörfer, darunter Aït Youl und Aït Arbi mit tradi­tionellen Wohnburgen aus Stampflehm. Der schönste Abschnitt beginnt hinter dem Mark­tort Ait-Oudinar, wo man durch einen Canyon mit senk­recht stürzenden Wänden fährt. Über einen Pass gelangt man zum Ksar Imdiazen mit einer sehens­werten Kasbah. Höhe­punkt ist die Fahrt durch die Berg­landschaft, wo man schließ­lich von 2.100 Metern Höhe eine sensa­tionelle Panora­ma­sicht über den Atlas hat.

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Todra-Schlucht

Durch einen Canyon zu einer Aussichtskanzel

Eine Bergkette mit schroffen Fels­hängen begrenzt den Hohen Atlas im Süden. Nörd­lich von Tizgui wird sie durch­schnitten von einer Schlucht, die der Oued Todra gegr­aben hat. Die Todra Schlucht wirkt, als hätte sie jemand gesägt. Senk­recht ragen die Felsen rechts und links hunderte von Metern empor. Der Grund ist nur wenige Meter breit. Eine Wande­rung beginnt kurz vor der Engstelle und führt nach ihrem Durch­schreiten auf stei­nigen Pfaden hoch hinauf. Oben wartet eine Aussichtskanzel mit weitem Blick über die leere Bergwildnis. Auf dem Weg zurück kommt man an einem Noma­denlager vorbei, das aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. hin und zurück: 4 Stunden, 9,8 Kilometer, auf und ab: 630 Meter)

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7.–8. Tag: Zagora

Handelsplatz an einer Palmenoase
Die Oasen­stadt in der Draa-Region hat heute etwa 40.000 Einwohner. Die meisten sind Berber, die in den letzten Jahrzehnten aus der Umge­bung zuge­wandert sind. Sie spre­chen ein Gemisch aus einem lokalen Dialekt, marokka­ni­schem Arabisch und Franzö­sisch. Zentrum ist die große Dattelpal­menoase, wo auf kleinen Parzellen im Frühjahr Gerste, Bohnen, Zwiebeln und Kohl ange­baut werden. Zagora selbst bietet kaum Sehens­wertes; ledig­lich Spaziergänge durch die Oasen entlang des Draa sind empfehlens­wert.

N'Kob

Wohnburgen an einer Oase

Die Dattelpalmoase von N'Kob wird von zwei Gebirgsflüssen gespeist, die meist nur im Winter und im Frühjahr Wasser führen. Das Klima ist wüsten­artig, es fällt pro Jahr weniger als 100 Millimeter Regen. Die etwa 4.000 Bewohner sind Berber vom Stamm der Aït Atta, die in einer Schlacht in den 1930ger Jahren ihre Auto­nomie gegen die franzö­si­schen Besatzer vertei­digten. Sie spre­chen den regio­nalen Berberdialekt, aber auch marokka­ni­sches Arabisch und Franzö­sisch. N’Kob ist die Stadt Marokkos mit den meisten Tighremts. So nennt man die drei­stö­ckigen Wohnburgen aus Stampflehm mit wuch­tigen Ecktürmen im Süden Marokkos.

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Zu Gast in einer Kasbah in einer Oase

Am Rande der großen Palmenoase von Tizergate liegt die alte Kasbah, die früher Karawanen auf dem Weg in die Sahara beherbergt hat. mehr ...

Sie ist ein besonders eindrucksvolles Zeugniss der jahrhundertealten Lehmbauarchitektur in Marrokos Süden. Seitdem sie mit traditionellen Techniken wieder instand gesetzt und in ein Boutique Hotel verwandelt wurde, hat sie bereits mehrere Preise gewonnen. Im Garten und auf der Aussichtsterrasse gibt es viele Wohlfühlplätze, die man erst bei einem längeren Aufenthalt alle kennenlernt. Wer das Leben der Oasenbauern kennenlen möchte, kann sich von einem Angestellten des Hotels führen lassen. Sie gehörten zum Stamm der Tuareg und stammen aus den Nachbardörfern. Über die Unterkunft werden auch ein- und mehrtägige Wüstentouren angeboten.

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Leistungen: 1 Nacht | Halb­pen­sion

8.–9. Tag: Zagora

E

Exkursion

Die Nacht in der Wüste wird von Renard Bleu organisiert, einem marokkanischen Reiseveranstalter, der 2000 mit deutscher Hilfe von Nomaden für Nomaden gegründet wurde. mehr ...

Die Begleitmannschaft besteht aus Sahraouis, deren Familien noch nomadisieren. So erhalten die Besucher einen authentischen Einblick in die Kultur der Wüstenbewohner und lernen die unwirklich schöne Landschaft am Rand der Sahara kennen. Gleichzeitig können die Sahraouis trotz extrem schwieriger klimatischer und wirtschaftlicher Verhältnisse ihren Lebensunterhalt verdienen – unter Wahrung ihrer Identität.

Tag 1: Am frühen Nachmittag geht es mit dem Taxi von Tissergate eine Stunde hinaus zum Wüstenrand. Dort warten bereits die Begleiter mit ihren Dromedaren. Alles, was man in einer Karawane benötigt, haben sie dabei. Zu Fuß oder auf dem Rücken eines Dromedars wird die Oase von Buono durchquert. Nachdem man den Trockenfluss Draa überquert hat, erreichen wir bei Nebkid Ysana die Dünenkette, wo das Nachtlager aufschlagen wird. Ein Feuer wird entfacht und das Essen zubereitet. Geschlafen wird im Zelt oder – noch besser – unter freiem Himmel. Das Brummeln der wiederkäuenden Dromedare ist wie ein Wiegenlied.

Tag 2: Nach dem Frühstück gehrt es zurück nach Buono, wo bereits das Taxi wartet, um sie zur Ihrer Unterkunft zu bringen.

Generell besteht auch die Möglichkeit, längere Wüstenaufenthalte zu organisieren.

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Leistungen: 1 Nacht

9.–11. Tag: Agdz

Vom Rastplatz für Karawanen zur Berber-Kleinstadt
Der Name „Agdz“ (gespro­chen: Agdäs) kommt aus dem Arabi­schen und heißt „Rast­platz“. Tatsäch­lich war der Ort ein wich­tiger Rast­platz für Karawanen, die von Timbouktou über Zagora nach Marra­kesch unter­wegs waren. An den Dattelpalmoasen konnten Mensch und Tier Kräfte sammeln für den beschwer­li­chen Aufstieg über Tizi n'Tini­fift Pass. Noch heute ist Agdz, ein male­ri­scher Ort,  ein wich­tiger Halt für Busse und LKWs. Die Bewohner sind zuge­wanderte Berber verschiedener Stämme aus der Umge­bung. Da es kaum Arbeit gibt, arbeiten viele Männer in den Städten des Nordens oder in Europa. Die Daheimge­bliebenen leben oft von deren Transfer­leis­tungen.
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In einer Privatherberge in der Kasbah von Tamnougalt

Das private landestypische Gästehaus im Herzen der Kasbah von Tamnougalt ist eine kleine Schatztruhe; wohin man auch sieht, entdeckt man Antiquitäten, Bilder und Ornamente. mehr ...

Von der Dachterrasse hat man eine wundervolle Aussicht über das Draa-Tal, besonders zum Frühstück, wenn Nebel die Palmoasen sanft umhüllt. Mustafa, der Besitzer ist nicht nur ein guter Koch. Er ist vor allem ein großartiger Gastgeber, der seine Gäste gern in sehr gutem Englisch unterhält. Er führt sie auf Wunsch durchs Dorf oder in die Palmenoase, wo man mit Händlern und Handwerkern ins Gespräch kommt.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Tizi-n-Tini­fifft

Unheim­li­cher Hoch­ge­birgs­pass im Atlasgebirge

Höhe­punkt und höchster Punkt auf der Strecke zwischen Zagora und Ouarzazate ist der 1.660 Meter hohe Hoch­ge­birgs­pass im Atlasgebirge. Heute führt die asphal­tierte Natio­nal­straße 9 durch die von wilden Schluchten zerfurchte Land­schaft. Auch wenn die Strecke norma­lerweise ungefähr­lich ist, sollte man sie nicht unter­schätzen. Bei Regen können Lawinen und Erdrut­sche auftreten. Auch im Sommer kann es zu starken Schnee­fällen kommen. Starke Winde sind üblich. 

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11.–13. Tag: Taroudannt

Kleine Schwester von Marrakesch
Die „kleine Schwester von Marra­kesch“ liegt im fruchtbaren Tal am Oued Souss, wo Bananen, Kürbisse und Tomaten ange­baut werden. Im Hinter­grund erheben sich die schnee­be­deckten Berge des Hohen Atlas. Bereits vor tausend Jahren erlebte Tarou­dannt eine erste Blüte als Residenz eines Berberfürsten. Im 17. Jahr­hun­dert war es ein bedeu­tendes Karawa­nen­zentrum. Die Medina erhielt ihre heutige Gestalt im 18. Jahr­hun­dert. Mit ihrer Stadt­mauer aus Stampflehm und den Souks, dem Basarviertel, erin­nert es tatsäch­lich an Marra­kesch, nur dass es hier viel ursprüng­l­i­cher zugeht.

Tazn­akht

Palmenoase in stei­niger Berg­landschaft

Wie bei allen Berber­dörfern fehlt zur Geschichte von Tazn­akht jedwede schrift­lich festge­hal­tene Über­liefe­rung. Histo­riker gehen davon aus, dass die Palmenoase bereits von frühen Jägern und Samm­lern entdeckt und später von Nomaden aufge­sucht wur­de. Im Lauf der Zeit ließen sich einige Nomaden dauer­haft nieder und begannen mit dem Ackerbau und mit der Anpfl­anzung von Granat­apfel-, Feigen- und Mandelnbäumen. Bis weit ins 20. Jahr­hun­dert hinein war Tazn­akht ein kleines Berberdorf, das sich erst im Zusam­menhang mit der Kreuzung zweier Natio­nal­straßen zu einer Klein­stadt entwi­ckelte.

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G

Zu Gast in einem Resort bei Taroudant

Das geschmackvolle Resort rund um eine traditionelle Villa liegt außerhalb von Taroudant. Gäste haben viel Platz auf den Zimmern und den privaten Terrassen, schattige Orte im Garten zum Entspannen und einen Pool zum Schwimmen. mehr ...

Abendessen wird angeboten. Wer es aktiver möchte, kann vor Ort Tagesausflüge mit einem der Angestellten in die Nachbardörfer buchen.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

13.–15. Tag: Agadir

Marokkos Bademetropole am Atlantik
Die Stadt mit 200.000 Einwoh­nern am Atlantik ist Marokkos belieb­tester Badeort. Das liegt an ihrem milden Klima und dem neun Kilometer langen, feinen Sand­strand. Die Altstadt ist 1960 durch ein Erdbeben inner­halb weniger Sekunden zerstört worden. Danach wur­de sie voll­kommen neu im Stil einer franzö­si­schen Bade­me­tro­pole aufge­baut. An den breiten Boulevards gibt es Straßen­cafés und Restau­rants mit subtro­pi­scher Vege­ta­tion. Das Angebot an Aktivi­täten und Sport­arten scheint unbe­grenzt – von Kamelreiten über Surf­ange­bote bis zu folk­lo­ris­ti­schen Vorstel­lungen im Hinter­land. Allerdings hat in der Touris­ten­hoch­burg auch alles seinen (hohen) Preis.
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Zu Gast in einem Boutique Hotel in Taghazout

In einem abgelegenen ehemaligen Fischerdorf wie Taghazout würde man keine Unterkunft der Extraklasse erwarten. mehr ...

Umso überraschter ist man, wenn man die Residenz betritt. Das kleine Juwel liegt hoch über der Küste mit einem tollen Blick auf Strand und Boote. Die Gastgeber mit marokkanisch-schweizerischen Hintergrund haben sich hier einen Lebenstraum erfüllt. Mit ihren Gästen leben sie in einer tiefenentspannten Atmosphäre zusammen. Die Zimmer sind mit Leidenschaft, Geduld und Liebe eingerichtet: man findet marokkanisches Schwemmholz, feinsten Kaschmir, afrikanische Antiquitäten und Schweizer Holztruhen. Die italienisch angehauchte Küche wird von vier Köchen und vielen Servicekräften perfekt serviert und präsentiert. Auf einer der vielen Dachterrassen hilft ein kleiner Pool, der Hitze des Tages zu entfliehen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Taghazout

Vom Fischerdorf zum Badeort

Der Ort 20 Kilometer nörd­lich von Agadir ist aus einem Fischerdorf hervor­gegangen. Die Einwohner früherer Zeiten waren Berber vom Stamm der Ida Oufella. In den 1960ger Jahren wur­de Taghazout von Hippies entdeckt. 20 Jahre später wur­de er an das Strom-, Wasser-, und Tele­fon­netz ange­schlossen. Heute kommen Urlauber zum Baden und Surfen, die den ursprüng­l­i­chen Ort der Touris­ten­hoch­burg Agadir vorziehen.

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15.–17. Tag: Essaouira

Künstler- und Hafenstadt am Atlantik
Die kleine Hafen­stadt an Marokkos Atlan­tikküste wur­de bereits 500 vor Christus von Phön­i­ziern gegründet. Heute ist die Stadt von einer Festungs­mauer aus dem 18. Jahr­hun­dert umgeben, auf der noch die alten Messingkanonen stehen. Da die Mauer auch entlang der Küste verläuft, hat man von oben den besten Meer­blick. Essaouira – die Wohlge­plante – ist zweifellos die schönste Stadt an Marokkos Atlan­tikküste. Die Gassen bilden kein Gewirr, sondern wurden rechtwinklig ange­legt. Sie sind gesäumt von weiß-blauen Häusern, die portugie­si­sche Einflüsse erkennen lassen. In den 1960er Jahren wur­de der Ort von Hippies bevöl­kert. Die besondere Atmo­sphäre kann man heute noch spüren. Es gibt zahlreiche Gale­rien und Künst­ler­cafés. Die gesamte Altstadt ist zum Welterbe der UNESCO erklärt. Starke Passat­winde sorgen am halbmondför­migen Strand der Stadt für ange­nehme Tempe­raturen und  ideale Bedingungen zum Surfen.
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Zu Gast in einem Landhaus bei Sidi Kaouki

Die Geschichte begann kurz nach der Jahrtausendwende, als Tania, die heutige Besitzerin, den schönen Platz entdeckte und beschloss, dort ein großes Landhaus zu bauen, in dem sie viele Gäste willkommen heißen kann. mehr ...

Sie engagierte einen jungen marokkanischen Architekten, der einen modernen Riad entwarf. Die Zimmer mit unverputzten Natursteinmauern sind so groß und hell, dass man sich hier gerne aufhält. Strom und Warmwasser werden mit Sonnenenergie erzeugt. Im Garten wachsen Kräuter und Gemüse. Dort gibt es Liegestühle für die Gäste, zum Sonnenbaden und an schattigen Plätzen.  Auf den Terrassen und in den Gemeinschaftsräumen kommt man leicht mit anderen Gästen und dem Personal ins Gespräch. Zum Welterbe von Essaouira fahren Busse und Taxis. Zum Badestrand geht man 900 Meter zu Fuß.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

17. Tag: Marra­kesch

Chich­aoua

Ver­sor­gungs­zen­trum an wich­tiger Verkehrskreuzung

Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der Kreuzung der Nord-Süd-Auto­bahn und der Ost-West-Verbindung zwischen Marra­kesch und der Küste. Zudem zieht der Phos­phatabbau Arbeiter, Hand­werker und Klein­händler an, sodass die Stadt von 1994 bis 2014 auf das Drei­fache ange­wachsen ist. Auch wenn die meisten Zuge­wanderten Berber sind, spricht man haupt­säch­lich marroka­ni­sches Arabisch. Sehens­wür­digkeiten gibt es keine, aber Läden und Tank­stellen.

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Zusatzleistungen

Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 1.979,00 EUR*Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Feb.–Mai, Okt.–Nov.

Bei Buchung erhalten Sie
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6. Reiseeindruck
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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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