Safari und Badeurlaub: Südafrika und Mauritius
Tamarin, Mauritius

Safari und Badeurlaub

Südafrika und Mauritius

Gegensätze ziehen sich an: Tiererlebnisse im Krüger Park und einsame Wanderungen in den Drakensberge, dann ein Strandurlaub auf Mauritius. Eine günstige Dreiecks-Flugverbindung macht's möglich.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Johannesburg nach Hazyview

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota Corolla Stufen­heck o.ä. (IDMR)
Tarif: premium cover + Navi
Station: Johan­nesburg, Airport

Von Johan­nesburg nach Hazyview

378 km | 5:00 h
Die Skyline der Mega­pole Johan­nesburg erscheint nur im Rück­spiegel. Vom Flughafen führt die Route zunächst über reiz­loses Hoch­land. Erst an der Abbruchkante zum afri­ka­ni­schen Tief­land bei Waterval Boven wird die Land­schaft inter­essant.

Dull­st­room

Netter Ort für Verschn­auf­pause

Das kleine Städt­chen in der Provinz von Mpumalanga wur­de 1883 von einem Amster­damer Kaufmann namens Wolterus Dull für Aussiedler aus den Nieder­landen gegründet. Als das Dorf im Zweiten Buren­krieg zerstört wur­de, gingen allerdings die meisten Siedler wieder zurück. Heute zählt das Städt­chen viele Restau­rants, Cafés und Geschäfte, in denen Urlauber auf der Durchreise Farm­pro­dukte oder Kunst­gewerbe kaufen und sich dabei von den langen Fahrten erholen können.

A

Panorama Route

Fernblicke auf den Krüger Park vom Hochland

Die bekann­teste Aussichts­straße Süda­frikas führt über mehrere Bergpässe ober­halb der Abbruchkante der Drakensberge entlang.

Unter­wegs tun sich grandiose Ausblicke auf den Krüger Park auf, der im halb­tro­pi­schen Lowveld liegt. Dazwi­schen kommt man an Wasser­fällen und ehema­ligen Holzfäller- und Goldgräber­sied­lungen vorbei, darunter Graskop und Pilgrim’s Rest.
Nach­ein­ander bieten sich folgende Attrak­tionen: God's Window, Lisbon Falls, Berlin Falls, Bourke's Luck Potholes, Three Rondavels View­point, Ohrig­stad, Robber's Pass, Pilgrim's Rest. (150 Kilometer)

Zu Gast in einer Lodge am Sabie Tal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge mit weitem Blick über das Sabie Tal liegt zwischen dem Krüger Park im Osten und der Gebirgs­welt von Mpumalanga im Westen.

Gäste werden in komfor­ta­blen, geräu­migen Chalets unter­ge­bracht. Das Dinner mit vier Gängen ist empfehlens­wert. Außerdem werden auf Wunsch Safaris im offenen Wagen durch den Krüger Park vermit­telt. Ein Swimmingpool ist vorhanden.

Hazyview

Tor zum Krüger Park

Die Klein­stadt am Rande des Krüger Parks wur­de erst Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet. Sie diente für einen weiten Umkreis als Ver­sor­gungs­zen­trum für die Farmer. Heute ist der Tourismus der wich­tigste Wirt­schafts­zweig. Das Phabeni Gate, ein Eingangstor zum südwest­li­chen Krüger Park, ist nur zehn Minuten entfernt. Auch zum Blyde River Canyon kann man Tages­ausflüge unter­nehmen. Neben einer breiten Restau­rant­szene werden unter­schied­liche Tages­ak­tivi­täten ange­boten, darunter Golf, Wild­wasser-Rafting und Parag­liding.

Sabie

Hübsches Berg­städt­chen west­lich des Krüger Parks

Goldgräber und Großwildjäger waren die ersten Euro­päer, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Gegend nieder­ließen. Heute hat die Stadt im schönen Berg­land west­lich des Krüger Parks knapp 10.000 Einwohner. Bei Reisenden ist der Ort beliebt, weil man von hier aus Tages­ausflüge auf der Panorama Route oder in den Krüger Park machen kann.

God's Window

überwäl­tigende Aussicht auf den Blyde River Canyon

Das „Fenster Gottes“ ist ein 1.830 Meter hoher Aussichts­punkt auf den Blyde River Canyon, der sich weiter östlich und tausend Meter tiefer erstreckt. Von drei Aussichts­platt­formen am Rand der dicht bewal­deten Hänge kann man bis ins Lowveld sehen, wo man am Horizont den Krüger Park erahnt. Lohnens­wert ist der beschilderte Weg zum nahen Regen­wald.

Wande­rung zu den Bridal Veil Falls

Durch Wald zu den 70 Meter hohen Wasser­fällen

Die „Brautschleier-Wasser­fälle“ sind mehr als 70 Meter hoch und besonders eindrucksvoll in der Regenzeit. Sie werden von einem Nebenfluss des Sabie Rivers gebildet. Der Wanderweg beginnt am Ortsrand von Sabie.

Von Hazyview nach Timbavati

143 km | 2:30 h
Zwischen den eindrucksvollen Drakensbergen im Westen und der Tief­ebene des Krüger Parks im Osten durchfährt man afri­ka­ni­sche Sied­lungen, bis man am Schlagbaum von Timbavati in die Wildnis kommt.

Hoed­s­pruit

Provinz­stadt zwischen Krüger Park und Blyde River Canyon

Die kleine Stadt am Fuß der Drakensberge von Mpumalanga verdankt ihre Exis­tenz der Eisen­bahnlinie von Mbombela nach Louis Trichardt. Wegen seiner güns­tigen Lage zwischen Krüger Park und Blyde River Canyon ist der Ort in den letzten Jahren beständig gewachsen. Hoed­s­pruit verfügt über einen Mili­tärflug­platz, auf dem aber auch zivile Luftfahrt zuge­lassen ist.

B

Timbavati

Exklusive Safaris am Krüger Park

Das private Wild­re­servat am Krüger Park bietet ultima­tive Safa­rier­leb­nisse: Die Zäune zum Natio­nal­park sind abge­rissen, sodass die Tiere hin und her wandern können.

Der Öffent­lichkeit hingegen darf nicht nach Timbavati. Dafür befinden sich dort einige der exklusivsten Game Lodges in Afrika, aber auch rustikale Bush Camps. Gemeinsam ist allen Lodges von Timbavati, dass der Service unver­gleich­lich besser und persön­li­cher ist als in den staat­li­chen Camps des Krüger Parks. Im Mittel­punkt stehen natür­lich die Wildfüh­rungen, die von kompe­tenten Rangern geleitet werden. Da sie über Funk mitein­ander in Verbindung stehen und sich gegen­seitig auf Wild aufmerksam machen, ist die Chance groß, auch seltenen Tieren sehr nahe zu kommen. Das Reservat können Sie jedoch nur besu­chen, wenn Sie in einer der Unterkünfte inner­halb des Parkes über­nachten.

Zu Gast in einer Buschlodge in Timbavati

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten | 2x Naturschutzgebühr pro Person

Die private Lodge bietet ihren maximal 16 Gästen eine familiäre Atmo­sphäre. Die acht strohge­deckten Cottages präsen­tieren sich in erdigen Farben mit afri­ka­ni­schen Stil­ele­menten. Sie stehen im Halbkreis um ein Wasserloch, das besonders in der Trockenzeit viel Wild anzieht. Von der Terrasse der Lodge kann man daher hervor­ra­gend die Tiere beob­achten. Gäste treffen sich unter­ein­ander oder mit den Rangern in der Lounge mit offenem Kamin, der Bar oder auf der großen Restau­rant­ter­rasse. Ein Swimmingpool ist vorhanden; alle Zimmer sind mit Moski­tonetzen ausge­stattet.

Die Lodge bietet eine unver­gess­liche Buscherfah­rung. Die Wahr­schein­lichkeit, die großen Tiere Afrikas zu sehen, ist im privaten Timbavati Reservat höher als im angrenzenden staat­li­chen Krüger Park. Wer am frühen Nach­mittag ankommt, kann noch an der Pirschfahrt im offenen Jeep teil­nehmen, die sich bis in die Dunkelheit hinzieht, wenn auch die nacht­ak­tiven Tiere zu sehen sind. Anschließend gibt es Dinner bei Kerzen­schein und Lagerfeuer unter dem offenen Ster­nenhimmel. Der folgende Tag beginnt in der Morgendämme­rung mit einem weiteren Game Drive. Zu dieser Zeit sind besonders Raubkatzen aktiv, die man nicht selten bei der Jagd beob­achten kann. Anschließend gibt es einen reichhal­tigen Brunch. Vor der Mittagshitze, die man am besten dösend oder lesend am Pool oder auf der eigenen Terrasse verbringt, wird eine Fußwande­rung durch die Wildnis ange­boten, bei der es vor allem um Spurenlesen, Klein­tiere und die Pflanzenwelt geht. Am Nach­mittag wieder­holt sich das Programm des Vortages. Wer an Foto­safaris inter­es­siert ist, sollte keine Pirschfahrt auslassen, da jede aufgrund der verschiedenen Tier­er­leb­nisse anders verläuft.
Die Pirschfahrten und Buschwande­rungen sind im Preis inkludiert.

Auf Privat­s­afari im Krüger Park

Wildnis erleben mit wenigen Menschen

Im Krüger Park gibt es einige private Lodges, die eine Konzes­sion im Park haben. Hier befinden sich einige der exklusivsten Game Lodges in Afrika, aber auch rustikale Bush Camps. Gemeinsam ist ihnen, dass der Service unver­gleich­lich besser und persön­li­cher ist als in den staat­li­chen Camps des Krüger Parks. Im Mittel­punkt stehen natür­lich die Wildfüh­rungen, die von kompe­tenten Rangern geleitet werden. Da sie über Funk mitein­ander in Verbindung stehen und sich auf Wild aufmerksam machen, ist die Chance groß, auch seltene Tiere sehr nah zu erleben.
Die privaten Camps gehören zu den teuersten Unterkünften Süda­frikas, bieten aber das unver­gess­liche Erlebnis, mit nur wenigen Menschen die ursprüng­l­iche Wildnis des Kontin­ents zu teilen. Hierfür zahlen Sie jedoch pro Person und Nacht circa 200 EUR mehr, bekommen aber dann auch volle Verpfle­gung und zwei ausführ­liche Safaris pro Tag.

Von Timbavati nach Koma­tipoort

288 km | 4:30 h
C

Krüger Nationalpark

Südafrikas Tierpark der Superlative

Der Park im Nord­osten Süda­frikas ist der älteste und berühm­teste Natio­nal­park des Landes. Mit knapp 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist er so groß wie Belgien. Seine Nord-Süd-Ausdeh­nung beträgt 350 Kilometer. Im Norden wird er vom Limpopo-Fluss begrenzt, im Süden vom Croco­dile River. Seine Grenze im Osten ist iden­tisch mit der mosambika­ni­schen Grenze. Im Westen ist ein hoher Wild­zaun errichtet. 
Die weithin ebene Land­schaft ist mit einer extrem reichen Gras- und Buschsavanne bewachsen. Über 2000 Pflanzen­arten wachsen im Bushveld und 500 Vogel­arten sind regi­s­triert. Unter den großen Wild­tieren gibt es 15.000 Elefanten, 1.800 Löwen, 10.000 Breitmaul- und 700 Spitzmaul­nas­hörner, 1.000 Leoparden und 40.000 Büffel. Die häufigste Tierart ist die Impala-Antilope mit 130.000 Exem­plaren. Trotz seiner Riesenhaf­tigkeit ist der Park eigent­lich zu klein, da die Tiere in der Trockenzeit ursprüng­lich dem Regen nach­zogen, heute aber durch Zäune daran gehindert werden. So gibt es neben den fünf Flüssen inzwi­schen 400 künst­liche Wasserlöcher.

Der Park wur­de 1898 unter dem deutsch­stäm­migen Präsidenten und Großwildjäger, Paul Krüger, ins Leben gerufen. Heute kommen jähr­lich etwa 1,5 Millionen Besu­cher.

In einem Gästehaus in Komatipoort

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus liegt in der ruhigen Klein­stadt Koma­tipoort nahe dem Croco­dile River. Das Eingangstor zum Krüger Natio­nal­park ist nur sechs Kilometer entfernt. Die acht Gäste­zimmer befinden sich in strohge­deckten Chalets mit Klima­anlage, inmitten eines tropi­schen Gartens. Gute Restau­rants gibt es in Koma­tipoort, es wird aber auch direkt in der Unter­kunft Abend­essen serviert. Buschwande­rungen und Pirschfahrten mit Rangern durch den Krüger Park können arrangiert werden, eben­falls Rundflüge mit einem Ultral­eichtflugzeug, Elefan­tenreiten, Quadbiking, Reiten oder Golfen.

Zusätz­lich zur Unter­kunft in der Lodge können wir folgende Aktivi­täten für Sie buchen:
- Tages­ausflug nach Maputo, der Haupt­stadt von Mosambik.
- Tagessafari durch den Krüger Park im offenen Jeep mit eigenem Führ­er und Früh­stück in der Wildnis.

Koma­tipoort

Tor zum südli­chen Krüger Park

Die Klein­stadt im Süden des Krüger Parks wur­de 1887 als süda­fri­ka­ni­scher Grenzposten auf der Bahn­strecke zwischen Pretoria und Maputo gegründet. Sie liegt an der Mündung des Croco­dile Rivers in den Komati, der wenige Kilometer fluss­abwärts eine Schlucht durch die Lebomboberge gegr­aben hat. Koma­tipoort liegt in der heißesten Klimazone Süda­frikas, in der besonders Zuck­er­rohr, Bananen und Zitrusfrüchte gedeihen. Die Durch­schnitts­tempe­raturen betragen im Winter 26 °C, im Sommer 33 °C.

Male­lane

Tor zum südli­chen Krüger-Park

Der Ort im Süden des Krüger Parks ist im 19. Jahr­hun­dert mit der Großwildjägerei entstanden. Als 1926 die Jagd verboten und der Park eingezäunt wur­de, siedelten sich Zuck­er­rohrfarmer am Croco­dile River an. Der Stacheldraht hielt jedoch nur die kleineren Tiere ab. Elefanten durch­bra­chen ihn regelmäßig, weil sie Zuck­er­rohr lieben. Dass sie auf ihren nächt­li­chen Fress­zügen die Felder verwüs­teten, brachte ihnen die Todfeindschaft der Farmer ein. Erst ein 1963 gezogener, auch für Elefanten unüberwind­li­cher Zaun brachte den Frieden zwischen den Dickhäu­tern und den Einwoh­nern von Male­lane, die heute von der Nähe zum Park profi­tieren.

Krüger Natio­nal­park – der Südosten

Big Five an den Wasserlöchern

Nirgendwo sonst im Krüger Park ist die Chance größer, alle Big Five zu sehen, als im Südosten. Das liegt daran, dass in der Region zwischen dem Sabi River und dem Croco­dile River Wasser reich­lich vorhanden ist. Eine Basalt­schicht unter dem Gras sorgt dafür, dass der Regen nicht versi­ckert, sondern sich in kleinen Teichen und Wasserlöchern sammelt. So können Wild und Raubtiere die lange Trockenzeit über­stehen.

Von Koma­tipoort nach Pakamisa

297 km | 4:30 h

Hlane Royal National Park

Größter Wild­park Swasi­lands

Der mit 22.000 Hektar größte Wild­park Swasi­lands war ursprüng­lich ein Jagd­revier der Königs. Er besteht zum großen Teil aus Wald und Feuchts­avanne und ist durch Zäune in einzelne Abschnitte unter­teilt. Klein­tiere können diesen problemlos durch­queren, doch die großen Säuge­tiere bleiben so nur in bestimmten Berei­chen. Im Hlane Royal Natio­nal­park kommen Elefanten, Giraffen, Löwen, Krokodile und Nashörner vor. Der Bestand an Nashör­nern wird streng geheim gehalten. Die Straßen sind zum Teil sehr holperig und unbequem zu befahren.

D

Wildparks im Zululand

Artenvielfalt zwischen Ozean und Bergsavanne

Die Parks im Norden von KwaZulu Natal sind zwar weniger bekannt als der Krüger Park. Da sie vom Indi­schen Ozean bis hoch in die Berge reichen, sind sie dafür abwechs­lungs­rei­cher und vielfäl­tiger.

Der bekann­teste und größte Park ist der Hluhluwe-iMfo­lozi-Park, der aus dem das Jagdgebiet von König Shaka hervor­gegangen ist.
Vor allem in den tiefer gelegenen Gebieten sind Tempe­raturen von über 38°C im Sommer keine Selten­heit. Während die Land­schaft dann von üppiger Schön­heit ist, ist der Winter wegen der redu­zierten Wasser­stellen die bessere Zeit zur Wildbe­ob­ach­tung. Im Sommer sollte man sich dazu sehr früh am Morgen oder abends auf den Weg machen. Von verschiedenen Camps aus werden Wande­rungen mit Wildhütern durch die ursprüng­l­iche Wildnis ange­boten.

Zu Gast in einem privaten Wildreservat

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das private Wild­re­servat liegt hoch in den Bergen über dem Fluss Pongola, im dünn besiedelten Norden von KwaZulu Natal.

In seinem Zentrum befindet sich an expo­nierter Stelle die Lodge mit Blick über die bis zum Horizont reichende Berg­savanne. Die Besitzerin ist eine ausgezeichnete Gastgeberin und bietet Safaris zu Pferd durch das Reservat an. Dabei kommt man den Wild­tieren sehr nahe, weil sie vor Pferden keine Scheu haben und den Reiter als Teil des Tieres wahr­nehmen. Löwen und die weiteren „Big 5“ leben nicht im Reservat, sodass man gefahrlos auch Streifzüge zu Fuß unter­nehmen kann. Dinner und Service sind hervor­ra­gend. Neben den Aktivi­täten im Reservat kann auch Tauchen in der Sodwana Bay, Hoch­see­fi­schen oder Golfen vermit­telt werden. Der Ithala Park, der zu den landschaft­lich schönsten Wildparks südlich des Kili­man­dscharos zählt, ist ca. 25 Kilometer entfernt.

Ithala Game Reserve

Berg­savanne mit reicher Tierwelt

Das 30.000 Hektar große Wild­re­servat im nörd­li­chen Teil des Zulu­landes beein­druckt durch seine außergewöhn­liche Viel­falt und Schön­heit. Von den Höhen der Ngotshe Berge sieht man tausend Meter tiefer eine weite und sanft gewellte Savannen-Land­schaft. Hoch­pla­teaus werden von tief einge­schnit­tenen Flus­stälern unter­bro­chen. Ele­fanten, Breit- und Spitzmaul-Nashörner bevöl­kern den Park, ebenso Büffel, Zebras, Giraffen und Warzenschweine, dazu große Herden von Antilopen, vor allem Gnus und Kudus, Eland, Impala und die seltenen Tses­sebe. Löwen gibt es keine, weshalb Antilopen gejagt und im Veld liegen­ge­lassen werden, was wiederum die Popu­la­tion der Aasfresser – vor allem Hyänen, Weißrü­ckengeier, Ohrengeier und Kapgeier – erheb­lich gestei­gert hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass man auf bestimmten Wegen alleine wandern darf.

Von Pakamisa nach Cathedral Peak

363 km | 5:00 h

Blood River Heri­tage Site

Süda­frikas packende Geschichte hautnah

Die Schlacht am „Blutfluss“ 1838 ist eines der folgenreichsten Ereig­nisse in der süda­fri­ka­ni­schen Geschichte. 472 Buren besiegten spekta­kulär mehr als 20.000 Krieger der Zulu. Nachdem deren Häupt­ling, Dingan, eine Verhand­lungs­delega­tion unter Piet Retief ermorden ließ, bewegten sich die Buren mit ihren Ochsenwagen langsam aber ziel­strebig auf das Königslager zu. Die Zulu wollten einem Angriff zuvor kommen und die Wagenburg der Buren über­rennen. Nach über 3.000 Toten auf Seiten der Zulus brach Dingan die Schlacht ab. Bei den Voort­rekkern gab es nur drei leichte Verwundungen. Der Sieg wur­de im weißen Süda­frika bis 1994 als Geloftedag (Tag des Gelübdes) gefeiert. Heute ist er durch den Reconcilia­tion Day ersetzt.

Im Blood River erin­nert ein Denkmal an die Schlacht. Die 64 Planwagen der Voort­rekker wurden origi­nalge­treu nach­ge­baut und mit einer Bronze­schicht überzogen. Das Ncome Museum befindet sich am gegenüber­liegenden Ufer des Ncome Flusses. Es hat die Form der Zulu Kriegs­forma­tion, wie sie von König Shaka eingeführt wur­de. Im Inneren dieser Gedenk­stätte gibt es eine umfang­reiche Ausstel­lung zur Kultur und der Mili­tär­technik der Zulu.

Battle­fields

Geschicht­s­träch­tige süda­fri­ka­ni­sche Erde

In den 1870er Jahren führten die Zulus unter Häupt­ling Cetshwayo mehrere Aufstände gegen die Kolo­ni­alherr­schaft, die die Engländer nur mit allergrößter Mühe nieder­schlagen konnten. Trotz mili­täri­scher Über­legen­heit waren die briti­schen Einheiten fast aufge­rieben, was vor allem an der Tapferkeit der Zulu-Krieger und der Genialität ihrer Gene­räle lag. In einer Schlacht hockten die Krieger beispiels­weise 24 Stunden mit ihren Speeren im Gras und warteten, bis die engli­sche Kavallerie über sie hinweg­ritt, um diese dann von unten anzu­greifen. Erst nach der erfolg­losen Bestür­mung von Rorke's Drift durch die Zulus wendete sich das Geschick.

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Talana Museum und Heri­tage Park

Vom Leben der Buren, Inder und Zulus vor 100 Jahren

Talana nennen die Zulus einen Ort, an dem sie wertvolle Gegen­stände aufbe­wahren. Inso­fern ist der Name für das 20 Hektar große und didak­tisch intel­ligente Frei­lichtmuseum gut gewählt. In den 23 Häusern und Hütten geht es um unter­schied­liche Themen, darunter der Buren­krieg, die indi­sche Einwande­rung in Süda­frika, aber Themen des Alltags wie Land­wirt­schaft, Bergbau, Indu­s­trie und Wohnen.

E

Drakensberge

Wunderwelt und Wanderparadies

Die Drakensberge von Natal bilden den drama­tischsten Abschnitt der Abbruchkante vom süda­fri­ka­ni­schen Hoch­land zum Tief­land.

Saftige Wiesen, schroffe Felswände und bizarre Gipfel schaffen ein maje­s­tä­ti­sches Hoch­ge­birgspan­orama, das völlig verschieden ist von dem der durch Flus­stäler und Gebirgsketten geprägten Alpen. Fast überall hat man einen grandiosen Weit­blick in das afri­ka­ni­sche Tief­land. Die Drakensberge waren über Jahrhunderte Rückzugs- und Fluch­torte der San. In Höhlen und an Fels­über­hängen haben sie tausende von Zeich­nungen und Gravuren hinter­lassen. Die UNESCO hat die Drakensberge daher als Welt­natur- und als Welt­kultur­erbe einge­stuft. Der uKhahl­amba-Drakensberg  Park ist von einem Netz herr­li­cher Wander­wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit durch­zogen. Die längsten gehen über mehrere Tage. Über­nachtet wird teilweise in Höhlen, die schon von den San bewohnt waren.

Zu Gast in einem Camp am Cathedral Peak

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Camp liegt am Fuße des mäch­tigen Cathedral Peak im Herzen der zentralen Drakensberge. Es reflektiert auf künst­le­ri­sche Weise, dass die Drakensberge ursprüng­lich von Busch­leuten bewohnt wurden.

So sind die Chalets mit Wandzeich­nungen ausge­schmückt – eine Hommage an die präh­is­to­ri­schen Künstler, die in der nahe gelegenen Didima Schlucht zahlreiche Höhlenzeich­nungen und Felsgravuren hinter­lassen haben. Im Restau­rant werden alle Mahlzeiten ange­boten, jedoch hat das Camp keine Schank­lizenz. Im weit­läufigen Außenbereich gibt es einen Pool.

Cathedral Peak Moun­tain Reserve

Fotogene Gipfel­kette in der Mlambonja Wilder­ness Area

Das 32.000 Hektar große Reservat ist Teil der Mlambonja Wilder­ness Area und liegt in der zentralen Sektion des Ukhahl­amba Drakensberg Park. Es entstand durch Erosion der gewal­tigen, vier Kilometer langen Gipfel­kette, die hoch über dem Tal aufragt. Hier reiht sich ein fotogener Gipfel an den nächsten: der Cathedral Peak (3.005 m), The Bell (2.930 m), Outer Horn (3.005 m) und Inner Horn (3.006 m). Höchster Berg der Region ist der Cleft Peak mit 3.281 Metern. Zwei Flüsse, der Mlambonja und der Didima, haben gewal­tige Täler und Schluchten geschaffen. Über 210 Vogel­arten sind regi­s­triert, dazu Säuge­tiere wie Riedböcke und Klippschliefer, Buschböcke, Duiker und Paviane.

Lesotho

Mittel­alter­liche Lebens­formen auf dem „Dach Süda­frikas“

Der selb­stän­dige Zwerg­staat inmitten der Republik Süda­frika begeis­tert mit seiner Bergwildnis, die bis 3.500 Meter hoch aufragt. Auf dem schwer zugäng­li­chen „Dach Süda­frikas“ haben sich mittel­alter­liche Lebens­formen erhalten. Das König­reich, das 1966 seine Unabhängigkeit erhielt, war über Jahr­tausende vom Volk der San bewohnt, wovon viele Höhlen- und Felsma­le­reien Zeugnis ablegen. Unter dem Druck der vordrän­genden Zulus haben dann Nguni Völker die San verdrängt. Für die Durch­que­rung des Berg­lands im Osten und Süden ist ein Gelände­wagen unumgäng­lich. Besonders im Sommer (Oktober bis März) können manche Pisten zeitweilig unpas­sierbar werden. Wer sich aber dem (kalkulierbaren) Abenteuer einer Lesotho Reise aussetzt, wird seine Bergwildnis in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung behalten.

Giant's Castle Reserve

Lebens­raum für Elen­an­tilopen und Bartgeier

Das Wild­re­servat in den zentralen Drakensbergen besteht seit 1904 und 7000 Hektar groß. Es wur­de vor allem zum Schutz der letzten Herden von Elen­an­tilopen geschaffen, Afrikas größter Antilo­penart. Heute ist das Reservat auf über 35.000 Hektar ange­wachsen und sichert zudem den Lebens­raum für Kapgeier und Raubvögel. Regelmäßig sieht man auch die Bartgeier – auch Lämmergeier genannt –  kreisen. Einst waren die Riesenvögel mit einer Flügelspannweite von über zwei­einhalb Metern im ganzen südli­chen Afrika verbreitet. Heute nisten in diesem Teil der Drakensberge über 200 Paare. Über dem Reservat thront der mäch­tige Giant's Castle (3.314 Meter).

Ndedema Gorge

Fels­zeich­nungen in schwer zugäng­li­cher Schlucht

Das Tal ist nur zu Fuß zu erkunden. Man erreicht es von Mike's Pass, der bereits schöne Ausblicke eröffnet. Die fünf Kilometer lange Schlucht ist vor allem wegen der vielen Fels­zeich­nungen der San bemerkens­wert. Allerdings sind sie nicht einfach zu finden, so dass man sich im Hotel am besten nach einem Führer erkun­digt.

Cathedral Peak

Drei­tausender im Giant's Castle Game Reserve

Der über 3.000 Meter hohe Berg im Giant's Castle Game Reserve erin­nert an die Spitze einer Kathedrale. An seinem Fuß im schönen Mlambonja-Tal liegt das einsame Cathedral Peak Hotel, wo mehrere Wander­wege beginnen. Der anspruchsvollste führt auf den Cathedral Peak, ist über zehn Kilometer lang und anstren­gend. Wer dennoch den Aufstieg wagt, wird mit einem fantas­ti­schen Blick belohnt.

In das Mlambonja Tal

Urwelt­liche Landschaften, weite Ausblicke

Wer die lange, aber unschwere Tages­wande­rung macht, wird mit einer urwelt­li­chen Land­schaft, Stille und weiten Ausbli­cken belohnt. Unter­wegs wird man kaum Menschen, dafür umso mehr Paviane antreffen. Genügend Wasser und Verpfle­gung mitnehmen. (6 Stunden, 20 Kilometer, auf und ab: 850 Meter)

Von Cathedral Peak

Mietwagenabgabe

Von Cathedral Peak nach Johan­nesburg

403 km | 5:00 h
Am Fuß der Drakensberge fährt man über den Van Reenen Pass in eine andere Welt: in die Hoch­e­bene des Free State, das Plat­te­land der Buren.

Van Reenen's Pass

Kurvenreiche Straße zwischen Midlands und Hoch­e­bene

Der Pass zwischen Harris­mith im Hoch­land des Free States und Ladis­mith in den Midlands von KwaZulu Natal zeichnet sich durch maje­s­tä­ti­sche Schön­heit aus. Er ist weit und breit der einzige Übergang über die Drakensberge. Heute führt die N3 von Durban nach Johan­nesburg über den Pass. Wegen der vielen Serpen­tinen und dem relativ dichten Verkehr ist der Van Reenen Pass der unfall­träch­tigste unter den süda­fri­ka­ni­schen Pässen. In Van Reenen, dem Ort am oberen Ende des Passes, steht die kleinste katholi­sche Kirche der Welt. Sie hat nur für acht Personen Platz.

Sterkfontein Dam Nature Reserve

Natur­schutzgebiet am Stau­damm mit Geier-Restau­rant

Das ausge­dehnte Natur­schutzgebiet ist um einen Stau­damm herum ange­legt und bietet von allem etwas: zerklüf­tete Berge, weites Gras­land und Wasser. Neben ausge­dehnten Spaziergängen und Wande­rungen kann man Boot fahren und angeln. Besondere Attrak­tion ist das „Vulture Restau­rant“, ein Platz, an dem regelmäßig Geier gefüt­tert werden.

Vaal

Histo­risch wich­tiger Grenzfluss

Der Fluss erhielt seinen Namen von den Buren in Ange­denken an die Waal, den wasser­reichsten Rheinarm des Deltas in der fernen Heimat Nieder­lande. Er entspringt im Nord­osten Süda­frikas nahe bei Swasi­land und mündet bei Douglas in den Orange River. Dazwi­schen durch­fließt er fruchtbares Land und markiert die Grenze zwischen dem Orange Free State und dem ehema­ligen Transvaal, das heute Mpumalanga heißt.

Police Helmet

Schöne Aussicht vom „Polizeihelm“

Die Wande­rung führt vom Then­dele Camp auf einen Aussichtsberg, der tatsäch­lich einem alter­tüm­li­chen Polizeihelm ähnelt. Zum Schluss ist der Weg etwas ausge­setzt.

Mietwagenabgabe

Station: Johan­nesburg, Airport

Johan­nesburg

1 km | 3 Minuten
F

Johannesburg

Südafrikas Metropole mit krassen Gegensätzen

Schon vom Flugzeug aus ist der erste Eindruck zwiespältig: Die hoch aufra­gende, dicht gedrängte Skyline der City ist von Bungalows, grünen Gärten und glitzernden Swimmingpools umgeben.

Rauchschwaden in der Ferne zeigen unzwei­deutig an, dass in den Town­ships Müll verbrannt und auf offenem Feuer gekocht wird.
Johan­nesburg ist die vitalste Stadt Süda­frikas mit krassen Gegen­sätzen. „Egoli“ – „Stadt des Goldes“ heißt sie bei den Schwarzen. Mit dem Gold hat alles angefangen – doch dem verschwen­de­ri­schen Reichtum stehen die Armen, Kranken und Hilf­losen gegenüber, die das Elend in die Stadt gespült hat. In Johan­nesburg spiegelt sich der schil­lernde Alltag des ganzen Kontin­ents wider – mit seinem Glanz und seiner Würde, mit seiner Bunt­heit und seinem Elend. Es stimmt nach­denk­lich, wenn man nach einem Besuch der Waterfront (ein aus dem Boden gestampftes Einkaufs- und Vergnügungs­pa­ra­dies samt inte­griertem künst­li­chen See) mit einem Sozi­al­arbeiter durch Soweto spaziert und mit Leuten spricht, deren Wohn­sitz aus einer Matratze auf dem Bürger­steig besteht.

Zu Gast im Southern Sun Hotel am Flughafen

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast
Das Hotel liegt zentral am Flughafen Johan­nesburg. Vom Terminal fährt in regelmäßigen Abständen ein kosten­loser Shut­tlebus.

Muse­u­MA­f­ricA

Süda­fri­ka­ni­sche Kultur in Geschichte und Gegenwart

Das ehema­lige Africana Museum zeigt süda­fri­ka­ni­sche Kultur in Geschichte und Gegenwart. Die Ausstel­lung Sounds of the City präsen­tiert Musik­stile aus Johan­nesburg seit den 1950iger Jahren. Tried for treason (Hoch­verrat) heißt die Abtei­lung, die sich mit der Geschichte Nelson Mandelas befasst. Das Rock Art Museum doku­men­tiert die Fels­zeich­nungen der San, wie man die Urein­wohner des südli­chen Afrikas nannte. 
Dem Museum gegenüber liegt der Market Theatre Complex mit Cafés, Restau­rants, Gale­rien und Buchhand­lungen.

Soweto

Arbeiter, Jazzmusiker und Drogenbosse

Keiner weiß genau, wieviele Menschen heute in Soweto wohnen. Die Schätzungen schwanken zwischen zwei und vier Millionen. Heute ein Stadt­teil von Johan­nesburg, war Soweto während der Apart­heid das größte aller süda­fri­ka­ni­schen Town­ships. Schwarze durften sich damals nicht ohne Geneh­migung in weißen Städten aufhalten, sondern hatten grund­sätz­lich in ihren Home­lands zu wohnen. Anderer­seits kam die Wirt­schaft ohne die billigen Arbeits­kräfte nicht aus. So entstand im Laufe der Zeit neben jeder Stadt und Indu­s­trie­anlage ein eigenes Town­ship für schwarze Arbeiter. Im South Western Town­ship of Johan­nesburg (SoWeTo) formierte sich der Wider­stand gegen die Apart­heid. Nelson und Winnie Mandela waren hier zu Hause; 1976 brach der Schüler­auf­stand aus, der blutig niederge­schossen wur­de und den Freiheits­kampf in eine neue Phase führte. 
Soweto ist bis heute eine faszi­nierende Welt für sich, in der es Squatter Camps, aber auch Millio­näre gibt, wo aus Müll gebaute Hütten stehen, aber auch die Villen der Drogenbosse.
Wer Soweto besich­tigen will, sollte dies aus Sicher­heits­gründen in einer Gruppe tun. Auf Wunsch vermit­teln wir Führungen.

Green Tour

Mit dem Doppel­de­ckerbus durch Johan­nesburg

Die bekannten Hop-on-Hop-off-Doppel­de­cker­busse fahren täglich auf der Green Tour auch durch die nörd­li­chen Stadt­teile von Johan­nesburg. Start­punkt ist die Rosebank Mall, Stopps gibt es u. a. am Zoo von Johan­nesburg, am Mili­tärmuseum und auf Consti­tu­tion Hill. Dort können die Fahrgäste auf die Red City Tour umsteigen, die durch das Stadt­zentrum und zum Apart­heid Museum führt.

Flug (nicht im Preis enthalten)

Von Johannesburg nach Mauritius
Der Flug ist nicht im Reise­preis enthalten.
G

Mauritius

Kreolische Tropeninsel im Indischen Ozean

Mauri­tius liegt mitten im Indi­schen Ozean, südöstlich von Madagaskar. Die Insel, auf der verschiedenste Kulturen zusam­menleben, besitzt neben ihrer natürlichen Schönheit ein reiches histo­ri­sches Erbe.

Schon vor Jahrhunderten träumten Entde­cker und Reisende von der sagenhaften Tropen­insel, die durch eine Brief­marke welt­be­kannt wur­de. Neben den tropi­schen Stränden, die der Insel den Ruf als Urlaubs­pa­ra­dies einbrachten, gibt es im Landes­in­neren hohe Berg­mas­sive und Regen­wald. Haupt­ein­nah­mequelle ist neben dem Tourismus, der in den letzten Jahrzehnten sprunghaft zugenommen hat, vor allem der Zuck­er­rohr­anbau. Die Sprache der Einwohner ist kreolisch, eine Mischung aus französisch und alten, einheimi­schen Dialekten. Die Tempe­ratur an der Küste liegt zwischen 22° C im Winter (Juni-September) und 34° C im Sommer (November-Februar), während die Wasser­tempe­raturen zwischen 22° C und 27° C liegen.

Transfer

Flughafen - Hotel
Sie werden am Flughafen erwartet und im PKW zu Ihrem Hotel gefahren.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel bei Trou aux Biches

5 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel liegt zentral am Strand von Trou aux Biches – einem der begehr­testen Plätze, an dem sich ansonsten meist hoch­prei­sige Resorts befinden.

Die 16 Zimmer sind in zwei­stö­ckigen Bungalows unter­ge­bracht. Alle Einheiten haben einen Balkon oder eine Terrasse. Rings um die Gebäude zieht sich ein tropi­scher Garten mit schat­tigen Sitz­plätzen. Das Früh­stück ist reich­lich; noch besser und abwechs­lungs­rei­cher ist das viergängige Abend­essen mit indisch-kreoli­schem Einschlag. Paddelboote und Kajaks werden verliehen. Entspan­nung bietet das neue Well­ness Oasis Spa in Strandlage.

Bota­ni­scher Garten von Pamplem­ousse

Riesen­see­rosen, Eben­holzbäume und Palmen

Der älteste Bota­ni­sche Garten der Südli­chen Hemi­sphäre hat eine Fläche von 37 Hektar. Er wur­de vor allem durch seine riesigen Seerosen bekannt, in die man kleine Kinder setzen könnte. Darüber hinaus wächst dort die Talipot-Palme, die erst nach 40 bis 60 Jahren blüht und hernach abstirbt.  In der Mitte des Parks steht das Kolo­ni­alhaus Mon Plaisir, das unter Denkmal­schutz steht und ledig­lich für Staats­empfänge geöffnet wird. Sehens­wert ist auch das schmiede­ei­serne Eingangstor, das 1892 zur Welt­aus­stel­lung nach London transpor­tiert und mit einem Preis ausgezeichnet wur­de. Im Park werden kostenpf­lich­tige Führungen ange­boten. Die Gebühren sind mit den Guides verhandelbar.

Cap Malheu­reux

Schiffs­un­glücke am Postkar­ten­idyll

Ein wunderbarer Ort mit einem trau­rigen Namen: Das „Unglücks-Kap“ hat seinen Namen von den vielen Schiff­un­fällen, die sich in den tücki­schen Strö­mungen vor der nörd­li­chen Spitze von Mauri­tius ereignet haben. 1810 ging dort die briti­sche Armee an Land und been­dete die franzö­si­sche Herr­schaft. Ein Besuch des Kaps lohnt sich vor allem wegen der ungewöhn­li­chen Szenerie: Wenige Meter vom Meer entfernt steht eine Kapelle, die mit ihrem auffällig roten Sattel­dach auf vielen Postkarten zu finden ist. Vor dem Farbkleks plät­schert türkisblaues Wasser an den Strand, der von tief­schwarzen Lava­steinen durch­zogen ist.

Zentral­markt von Port Louis

Unbe­kannte Gewürze, exoti­sche Düfte

Der Markt in der Haupt­stadt Port Louis gleicht einer großen Obst- und Gemü­se­h­alle, in der Farben und Formen keine Grenzen kennen. Neben zu Bergen aufge­türmten Mangos, Bananen, Passi­ons­früc­hten, Ananas, Kokosnüssen machen nie gese­hene Früchte wie die Ufo- oder die Stinkfrucht neugierig. Der Blick fällt auf die vielen verschiedenen Zucker­arten an den Gewürz­ständen: weißer, heller und dunkler Rohrzu­cker oder mit Vanille-Aroma. Nebe­n­an in der Fischhalle gibt es Mondfi­sche, Papa­gei­en­fi­sche, Thun­fi­sche und andere frisch gefan­gene Meerestiere zum Verkauf. Souve­nirs natür­lich auch. Wie den Dodo – eine lustige Mischung aus Vogel und Riese­n­ente, rund einen Meter groß, flug­un­fähig und das Natio­nal­tier.

Transfer

Hotel - Flughafen
Sie werden in Ihrem Hotel abge­holt und zum Flughafen gefahren.
17 Tage
ab 2.419,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • AVIS-Permit für eSwatini (Swasiland)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: ganzjährig

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Carina Twardowski

Tel.: +49 (0)2268 92298-75


Claudia Tiemann

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  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
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