Gorongosa

Sonnenuntergang am Lake Urema im Gorongosa Nationalpark

Sonnenuntergang am Lake Urema im Gorongosa Nationalpark

Der 1920 gegründete Nationalpark liegt im südlichen Ausläufer des Großen Afrikanischen Grabenbruchs, wo er von vielen Flüssen durchzogen wird. Die Landschaft ist von vereinzelten Inselbergen geprägt, die inmitten einer ebenen Savannen- und Sumpflandschaft majestätisch aufragen. Mopanewälder, meterdicke Baobabs, Marula-Bäume und Schirmakazien prägen die bewaldeten Gebiete.
Vor dem Bürgerkrieg Anfang der 1990iger Jahre galt der Park als einer der tier- und artenreichsten Afrikas. Als die Rebellen der Renamo ihr Hauptquartier in den Nationalpark verlegten, wurde seine Infrastruktur völlig zerstört. Von den ursprünglich über 2.500 Elefanten blieben nur knapp 200 übrig. Mit dem Elfenbein besorgten sich die Bürgerkriegsparteien Waffen. Auch der Bestand anderer Tierarten, wie Zebras, Gnus, Büffel oder Löwen wurde stark dezimiert.
Seit 1994 wird der Park wieder vor Wilderei geschützt. Verloren gegangene Tierarten werden mithilfe der EU wieder angesiedelt. Der Nationalpark verfügt heute überraschenderweise wieder über einen einzigartigen Artenreichtum.

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