Island of Mozambique

Moschee auf Mozambique Island

Moschee auf Mozambique Island

Die Bedeutung der kleinen Insel im abgeschiedenen Norden von Mosambik erkennt man schon daran, dass sie dem großen Land im Südosten Afrikas ihren Namen gegeben hat. Lange war die Insel von einem Bantu-Stamm bewohnt, bevor muslimische Kaufleute aus Sansibar um 900 nach Crhistus einen Stützpunkt für den Sklavenhandel errichteten und ein Scheichtum gründeten.

1498 war der Portugiese Vasco da Gama der erste Europäer, der die Insel betrat. Er nannte sie nach ihrem damaligen Herrscher, Moussa Ben Mbiki. Nach einer ersten friedlichen Begegnung eroberten die Portugiesen die Insel 1506, bauten eine Festung und hielten sie fast 500 Jahre. Die Stadt hatte zum Ende des 19. Jahrhunderts zwar nur 150 europäische Einwohner, war aber Sitz des Generalgouverneurs, eines Bischofs und eines deutschen Konsuls, hatte darüber hinaus einen stattlichen Gouverneurspalast, eine Kathedrale, ein Zollhaus, ein Arsenal und großartige Faktoreien französischer, Schweizer und deutscher Handelshäuser. 

Als der Sitz der portugiesischen Kolonie nach Maputo verlegt wurde, verfiel die Stadt in einen Dornröschenschlaf, sodass sie sich kaum mehr veränderte. Heute ist sie wegen ihrer einzigartigen Kolonialbauten Welterbe der UNESCO.




Reisebeispiele Island of Mozambique

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