Safaris und Strände: Südafrikas Norden und Mosambik
Von Touristen noch unentdeckt: Strände von Mosambik

Safaris und Strände

Südafrikas Norden und Mosambik

Die Reise verbindet Erholung und Abenteuer im abgelegenen Norden Südafrikas, wohin sich nur wenige Touristen verirren. Nachdem man sich in einer Wellness-Oase in Johannesburg vom anstrengenden Nachtflug erholt hat, geht es erst zur botswanischen Grenze, wo es in eine Wilderness Lodge am Rand der Kalahari zu einer ersten Begegnung mit den Big Five kommt. Den Abschluss bildet ein Luxus-Resort auf Santa Maria in Mosambik, das nur per Boot erreichbar ist.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Johan­nesburg

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota RAV 2x4 o.ä. Automatik (IFAR)
Tarif: premium cover + Navi
Station: Johan­nesburg, Airport

Johan­nesburg

24 km | 29 Minuten
A

Johannesburg

Südafrikas Metropole mit krassen Gegensätzen

Schon vom Flugzeug aus ist der erste Eindruck zwiespältig: Die hoch aufra­gende, dicht gedrängte Skyline der City ist von Bungalows, grünen Gärten und glitzernden Swimmingpools umgeben.

Rauchschwaden in der Ferne zeigen unzwei­deutig an, dass in den Town­ships Müll verbrannt und auf offenem Feuer gekocht wird.
Johan­nesburg ist die vitalste Stadt Süda­frikas mit krassen Gegen­sätzen. „Egoli“ – „Stadt des Goldes“ heißt sie bei den Schwarzen. Mit dem Gold hat alles angefangen – doch dem verschwen­de­ri­schen Reichtum stehen die Armen, Kranken und Hilf­losen gegenüber, die das Elend in die Stadt gespült hat. In Johan­nesburg spiegelt sich der schil­lernde Alltag des ganzen Kontin­ents wider – mit seinem Glanz und seiner Würde, mit seiner Bunt­heit und seinem Elend. Es stimmt nach­denk­lich, wenn man nach einem Besuch der Waterfront (ein aus dem Boden gestampftes Einkaufs- und Vergnügungs­pa­ra­dies samt inte­griertem künst­li­chen See) mit einem Sozi­al­arbeiter durch Soweto spaziert und mit Leuten spricht, deren Wohn­sitz aus einer Matratze auf dem Bürger­steig besteht.

Zu Gast im The Peech Hotel

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Boutique-Hotel mit 5 Sternen hat insge­samt 32 Zimmer, die über den Garten verteilt ange­ordnet sind.

Gestärktes Leinen, Holzfußböden und afro-ethni­sche Muster geben den Räumen ein natür­li­ches Flair. Die Badezimmer und die Betten sind besonders groß. Wegen seines zeitge­nös­si­schen Designs, seiner Zweckmäßigkeit aber auch seiner Lage als Ruheoase in der Metro­pole wur­de das Hotel mehr­fach ausgezeichnet. Die beiden haus­ei­genen Restau­rants „The Peech“ und „Basalt“ bieten Abend­essen an.

Muse­u­MA­f­ricA

Süda­fri­ka­ni­sche Kultur in Geschichte und Gegenwart

Das ehema­lige Africana Museum zeigt süda­fri­ka­ni­sche Kultur in Geschichte und Gegenwart. Die Ausstel­lung Sounds of the City präsen­tiert Musik­stile aus Johan­nesburg seit den 1950iger Jahren. Tried for treason (Hoch­verrat) heißt die Abtei­lung, die sich mit der Geschichte Nelson Mandelas befasst. Das Rock Art Museum doku­men­tiert die Fels­zeich­nungen der San, wie man die Urein­wohner des südli­chen Afrikas nannte. 
Dem Museum gegenüber liegt der Market Theatre Complex mit Cafés, Restau­rants, Gale­rien und Buchhand­lungen.

Soweto

Arbeiter, Jazzmusiker und Drogenbosse

Keiner weiß genau, wieviele Menschen heute in Soweto wohnen. Die Schätzungen schwanken zwischen zwei und vier Millionen. Heute ein Stadt­teil von Johan­nesburg, war Soweto während der Apart­heid das größte aller süda­fri­ka­ni­schen Town­ships. Schwarze durften sich damals nicht ohne Geneh­migung in weißen Städten aufhalten, sondern hatten grund­sätz­lich in ihren Home­lands zu wohnen. Anderer­seits kam die Wirt­schaft ohne die billigen Arbeits­kräfte nicht aus. So entstand im Laufe der Zeit neben jeder Stadt und Indu­s­trie­anlage ein eigenes Town­ship für schwarze Arbeiter. Im South Western Town­ship of Johan­nesburg (SoWeTo) formierte sich der Wider­stand gegen die Apart­heid. Nelson und Winnie Mandela waren hier zu Hause; 1976 brach der Schüler­auf­stand aus, der blutig niederge­schossen wur­de und den Freiheits­kampf in eine neue Phase führte. 
Soweto ist bis heute eine faszi­nierende Welt für sich, in der es Squatter Camps, aber auch Millio­näre gibt, wo aus Müll gebaute Hütten stehen, aber auch die Villen der Drogenbosse.
Wer Soweto besich­tigen will, sollte dies aus Sicher­heits­gründen in einer Gruppe tun. Auf Wunsch vermit­teln wir Führungen.

Green Tour

Mit dem Doppel­de­ckerbus durch Johan­nesburg

Die bekannten Hop-on-Hop-off-Doppel­de­cker­busse fahren täglich auf der Green Tour auch durch die nörd­li­chen Stadt­teile von Johan­nesburg. Start­punkt ist die Rosebank Mall, Stopps gibt es u. a. am Zoo von Johan­nesburg, am Mili­tärmuseum und auf Consti­tu­tion Hill. Dort können die Fahrgäste auf die Red City Tour umsteigen, die durch das Stadt­zentrum und zum Apart­heid Museum führt.

Von Melrose nach Madikwe Game Reserve

395 km | 4:30 h

Pretoria

Beschau­liche Haupt­stadt Süda­frikas

Die Haupt­stadt der ehema­ligen Burenre­publik Transvaal, die heute offi­ziell Tshwane genannt wird, wur­de erst 1855 von dem Burenführer Andries Preto­rius gegründet und ist bis heute afri­kaans geprägt, wovon Bauten wie das Voort­rekker Denkmal zeugen. Als die Süda­fri­ka­ni­sche Union gegründet wur­de, wur­de Pretoria admi­ni­s­t­ra­tive Haupt­stadt, während Kapstadt seither das Parla­ment beherbergt. Im Oktober, wenn die Jaca­randabäume blühen, ist die grüne Stadt besonders schön. Sehens­wert sind einige Museen, besonders das Transvaal Museum mit seiner präh­is­to­ri­schen Abtei­lung.

Union Buildings

Sitz der süda­fri­ka­ni­schen Regie­rung

Der 275 Meter lange, halbkreisför­mige Gebäude­komplex von 1913 hat zwei Flügel, die die dama­ligen Amts­spra­chen Englisch und Afri­kaans symboli­sieren. Heute ist das Union Building Sitz der süda­fri­ka­ni­schen Regie­rung und des Präsidenten. In den Gärten befinden sich Denkmäler und Statuen von Premiermi­nistern und Präsidenten, unter anderem von Nelson Mandela, der hier am 10. Mai 1994 verei­digt wur­de.

Zeerust

Ver­sor­gungs­zen­trum für Farmer

Der 10.000-Einwohner-Ort ist ein wich­tiges Handels- und Ver­sor­gungs­zen­trum. Farmer kommen aus einem Umkreis von mehr als 50 Kilome­tern, um einzukaufen oder zu tanken. Die Umge­bung ist durch große Betriebe geprägt. Weizen, Mais, Tabak und Zitrusfrüchte werden ange­baut. Daneben werden in der Umge­bung Blei- und Chrom­erze abge­baut.

B

Madikwe Game Reserve

Zu Gast in einem ehemaligen Farmhaus in Madikwe

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Das ehema­lige Farmhaus ist ein Kleinod im afri­ka­ni­schen Busch. Schon die Begrüßung im gepflegten Garten mit Pool ist umwer­fend gastfreund­lich.

Auf Schritt und Tritt spürt man die Liebe zum Detail: in den Zimmern, bei der krea­tiven Deko­ra­tion der Tische und vor allem, wenn das Dinner serviert wird. Frühm­or­gens und abends werden Pirschfahrten in offenen Jeeps unternommen. Nach einem Brunch kann man die Mittagshitze am Pool oder im Garten verbringen. Abend­essen werden am Lagerfeuer in der Boma oder in der Wildnis serviert. Da es nur sechs Gäste­zimmer gibt, ist die Atmo­sphäre sehr persön­lich. Vom Garten aus blickt man auf ein Wasserloch, das vor allem in der trockenen Zeit Tiere aller Art anlockt. Ganz nahe kommt man ihnen in einem unter­irdi­schen Beob­ach­tungs­stand, der direkt neben dem Wasserloch gebaut wur­de.

Gabo­rone

Haupt­stadt Botswanas mit afri­ka­ni­schem Flair

Die Haupt­stadt Botswanas liegt ganz im Süden und ist zugleich Grenz­stadt zu Süda­frika. Mit 250.000 Einwoh­nern ist sie auch die größte des Landes. Sie liegt auf 1.000 Metern Höhe auf einer Hoch­e­bene umgeben von den Kgale Hills. Die Stadt wur­de 1890 von Häupt­ling Kgosi Gabo­rone gegründet. 1966 hatte sie erst knapp tausend Einwohner. Das Wachstum begann erst, als der Regie­rungs­sitz vom süda­fri­ka­ni­schen Mafikeng nach Gabo­rone verlegt wur­de. Zu den Sehens­wür­digkeiten gehört das National Museum mit einer Art Gallery. Dort werden völkerkund­liche und archäo­logi­sche Expo­nate Botswanas gezeigt sowie Werke zeitge­nös­si­scher Künstler. 

Wer nach Gabo­rone fährt, sollte unbedingt einen Krimi von Alexander McCall Smith mitbringen. Im Mittel­punkt steht die fiktive erste Privat­de­tek­tivin Botswanas, Mma Precious Ramotswe.

Von Madikwe Game Reserve nach Mara­kele

176 km | 3:00 h
C

Marakele Nationalpark

Kontrastreiche Landschaft in den Waterbergen

Das knapp 700 Quad­ratki­lometer große Schutzgebiet im Waterberg-Gebirge ist, wie schon sein Tswana-Name sagt, ein Ort mit vielen Tieren, begüns­tigt durch seine Lage zwischen dem trockenen Westen und dem feuchteren Osten Süda­frikas.

Der Kontrast zwischen Bergen, Gras bewach­senen Hügeln und tiefen Tälern charak­te­ri­siert den Park. An wasser­rei­chen Stellen wachsen seltene Bäume wie Yellowwood, Zeder und Zykadeen sowie die erdge­schicht­lich uralten Baumfarne. Alle Big Five leben im Natio­nal­park, ferner viele Vogel­arten, darunter der vom Aussterben bedrohte Kapgeier.

Zu Gast im Tlopi Tented Camp

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das staat­lich geführte, kleine Safari-Camp im Mara­kele Natio­nal­park besteht aus Zelt­un­terkünften, die auf einer Holz­platt­form an einem See stehen.

Zu den rustikalen, aber sauberen Einheiten gehören je ein Schlaf- und ein Küchen­zelt samt Grill­stelle. Ein Restau­rant, eine Tank­stelle und ein gut sortierter Super­markt be­finden sich im 17 Kilometer entfernten Thaba­zimbi. Dafür bietet das nicht eingezä­unte Camp eine authen­ti­sche Wild­ni­s­erfah­rung.

Von Mara­kele nach Tzaneen

420 km | 5:00 h

Bela-Bela

Heiße Quellen in Limpopo

Bis 2002 hieß die Stadt in der Provinz Limpopo Warmbad – nach den heißen Quellen, die dort im 19. Jahr­hun­dert entdeckt wurden. Auch der neue Name bezieht sich auf die Thermalquelle. „Bela“ bedeutet in der Sotho-Sprache „kochend“. Etwa 22.000 Liter Wasser, das 53 Grad warm ist, strömen pro Stunde aus der Quelle. Das Quell­wasser enthält viel Natriumchlorid, Calcium­carbonat und andere Salze, die für die Behand­lung von Rheuma als förder­lich ange­sehen werden. Heute gibt es dort ein Erleb­nisbad.

Modimolle

Buren­städt­chen am Nyl

In den 1860iger Jahren fanden Treckburen nörd­lich des Limpopo einen kleinen Bach, von dem sie annahmen, dass es sich um den Nil handelte. Erst später stellte sich heraus, das der „Nyl“ ein Nebenfluss des Limpopo war. Da hatten sie ihre Sied­lung aber bereits Nylst­room genannt. 1889 wur­de eine Kirche gebaut, die heute das älteste erhal­tene Kirchengebäude zwischen der Sahara und Pretoria ist. 1898 wur­de der Ort an das Eisen­bahn­netz, von Pretoria kommend, ange­schlossen. Im Zweiten Buren­krieg wur­de die Kirche als Kran­ken­haus genutzt. Die Briten bauten hier in den Buren­kriegen ein Konzent­ra­ti­ons­lager für Frauen und Kinder, von denen 544 starben.  2002 wur­de der Name nach Modimolle geändert.

Polokwane

Ver­sor­gungs­zen­trum auf dem Weg nach Norden

Die Stadt liegt auf 1300 Metern Höhe an der Haupt­strecke von Johan­nesburg in Rich­tung Simb­abwe. Sie wur­de 1886 von Voort­rekkern gegründet und Pie­ters­burg genannt – in Erin­ne­rung an den Buren­general Petrus Jacobus Piet Joubert. Die süda­fri­ka­ni­sche Regie­rung star­tete 2002 eine landes­weite Umbe­nen­nung von Städten, deren Namen an die Apart­heidver­gan­gen­heit erin­nerten. So wur­de 2005 auch Pie­ters­burg in Polokwane umbe­nannt. Heute ist die Stadt mit über 130.000 Einwoh­nern ein wich­tiges Ver­sor­gungs­zen­trum für die Farmen in einem großen Umkreis.

D

Limpopo

Einsame Wildparks und Tee-Plantagen

Die nörd­lichste Provinz Süda­frikas erhielt ihren Namen 2002  nach dem Fluss Limpopo, der die Grenze zu Simb­abwe markiert.

Im Westen grenzt die Provinz an Botswana und im Osten an Mosambik. Limpopo ist relativ dünn besiedelt. Auf einer Fläche von rund 120.000 Quad­ratki­lome­tern – das entspricht einem Drittel von Deutsch­land) leben gut fünf Millionen Einwohner. Das Klima ist subtro­pisch, die Sommer sind heiß und feucht, die Winter mild. Tropi­sche Früchte und Tee werden ange­baut. Die wich­tigste Straße ist die N1 (Great North Road), die von Johan­nesburg nach Harare führt. Der gesamte nörd­liche Krüger Park gehört zu Limpopo – eben­falls die Waterberge, wo es einige der schönsten Wild­re­servate Süda­frikas gibt.

Zu Gast in einem Farmhaus bei Tzaneen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Legende vom Ursprung der Farm ist wunderbar roman­tisch: „I never want to leave“ sagt eine schöne, junge Frau in den 1930er Jahren, faszi­niert von der Spiritualität des Ortes.

„Marry me“, erwidert der Mann neben ihr unter dem Eukalyp­tusbaum – der Besitzer der Farm – „and you'll never have to.“ Jahre später, in der Nacht ihres Todes, wird der Baum vom Blitz getroffen und steht dort als Totholz bis heute.
Das Farmhaus, das die beiden erbaut haben, ist heute eine freund­liche Country Lodge in einem subtro­pi­schen Garten mit einem See, dessen Geister von zwei steinernen Sphinxen bewacht werden. Im Haus warten sechs große, in warmen Ocker­tönen gehal­tene Zimmer auf die Gäste, alle mit Zugang zum Garten und zum Swimmingpool. Das vom Chef aus frischen Zutaten der Region zuberei­tete Abend­essen wird in roman­ti­scher Atmo­sphäre im großzügigen Spei­se­raum serviert. Wandern, Reiten oder Moun­tai­nbiken sind möglich.

Tzaneen

Mangos, Bananen, Tee und Avocados

Der kleine Ort liegt am Fuße der Drakensberge und ist bekannt für sein subtro­pi­sches Klima mit warmen, regenrei­chen Sommern und milden Wintern. In der fruchtbaren Region werden Mangos, Bananen, Orangen und Avocados ange­baut. Rund um Tzaneen gibt es Kiefern- und Eukalyp­tus­plan­tagen sowie Gelb-, Stink- und Eisen­holzbäume. Die Gegend ist dicht besiedelt, da es in der Umge­bung bis 1994 mehrere Home­lands gab.

Wolk­berg Wilder­ness Area

Seltene Pflanzen- und Tierwelt in feuchtwarmen Tälern

Rund um den 2.127 Meter hohen Ysterkroon liegt ein nahezu unbe­rührtes Gebirgs­re­servat, das Wolk­berg Wilder­ness Area. Es umfasst über 22.000 Hektar Land und ist von der Klipdraai Forest Station aus zugäng­lich. Wegen der Höhe kann das Wetter schnell umschlagen. In den feuchten Tälern gedeihen seltene Pflanzen und Tiere.

Modjadji Nature Reserve

Urwelt­liche Pflanzen und Regen­kö­n­iginnen

Das Reservat nörd­lich von Tzaneen wur­de zum Schutz einer Palmfarn-Art einge­richtet. Bis zu acht Meter wird diese urwelt­liche Cycadeen-Pflanze hoch. Mehrere Wander­wege führen durch das Reservat, in dem man Gnus und Antilopen sehen kann. Das Reservat gehört zum Gebiet des Lobedu-Stammes, der von einer matri­ar­chalen Dynastie regiert wird. Seit über 500 Jahren herr­schen die soge­nannten Regen­kö­n­iginnen, die auch in anderen patri­ar­cha­lisch regierten Stämmen wegen ihrer Kunst, Regen zu machen, größte Achtung genießen.

Von Tzaneen nach White River

252 km | 3:30 h

Abel Erasmus Pass

Pass­höhe mit Aussicht

Der 1959 eröffnete Pass verbindet den nörd­li­chen Teil der Limpopo Province mit der Panorama­route im Süden. Wer der gewun­denen Straße 700 Meter bergauf folgt, wird auf der Pass­höhe mit wunderbaren Ausbli­cken belohnt.

Hoed­s­pruit

Provinz­stadt zwischen Krüger Park und Blyde River Canyon

Die kleine Stadt am Fuß der Drakensberge von Mpumalanga verdankt ihre Exis­tenz der Eisen­bahnlinie von Mbombela nach Louis Trichardt. Wegen seiner güns­tigen Lage zwischen Krüger Park und Blyde River Canyon ist der Ort in den letzten Jahren beständig gewachsen. Hoed­s­pruit verfügt über einen Mili­tärflug­platz, auf dem aber auch zivile Luftfahrt zuge­lassen ist.

Three Rondavels View Point

Aussicht auf drei Riesenfelsen

Einen besonderen Anblick im Blyde River Canyons bieten die „drei Rundhütten“. Die gewal­tigen, runden Felsen erin­nern die an die Hütten der Einheimi­schen. Den besten Ausblick hat man vom View­point. Hinter den Rondavels sieht man noch den Mari­peskop, den mit 1.944 Metern höchsten Berg der Drakensberge von Mpumalanga.

Rundweg am Blydepoort Dam

Die kurze Rundwande­rung beginnt am Kadisi Restau­rant und führt durch die dichte Vege­ta­tion in den Canyon hinein. Durch ein Seitental geht es etwas gemäch­li­cher wieder bergan. (hin und zurück: 6,7 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 290 Meter)

E

Krüger Nationalpark

Südafrikas Tierpark der Superlative

Der Park im Nord­osten Süda­frikas ist der älteste und berühm­teste Natio­nal­park des Landes. Mit knapp 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist er so groß wie Belgien. Seine Nord-Süd-Ausdeh­nung beträgt 350 Kilometer. Im Norden wird er vom Limpopo-Fluss begrenzt, im Süden vom Croco­dile River. Seine Grenze im Osten ist iden­tisch mit der mosambika­ni­schen Grenze. Im Westen ist ein hoher Wild­zaun errichtet. 
Die weithin ebene Land­schaft ist mit einer extrem reichen Gras- und Buschsavanne bewachsen. Über 2000 Pflanzen­arten wachsen im Bushveld und 500 Vogel­arten sind regi­s­triert. Unter den großen Wild­tieren gibt es 15.000 Elefanten, 1.800 Löwen, 10.000 Breitmaul- und 700 Spitzmaul­nas­hörner, 1.000 Leoparden und 40.000 Büffel. Die häufigste Tierart ist die Impala-Antilope mit 130.000 Exem­plaren. Trotz seiner Riesenhaf­tigkeit ist der Park eigent­lich zu klein, da die Tiere in der Trockenzeit ursprüng­lich dem Regen nach­zogen, heute aber durch Zäune daran gehindert werden. So gibt es neben den fünf Flüssen inzwi­schen 400 künst­liche Wasserlöcher.

Der Park wur­de 1898 unter dem deutsch­stäm­migen Präsidenten und Großwildjäger, Paul Krüger, ins Leben gerufen. Heute kommen jähr­lich etwa 1,5 Millionen Besu­cher.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in White River

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel liegt ca. eine Vier­tel­stunde vom Flughafen Krüger-Mpumalanga entfernt im Life­style Centre von Caster­bridge.

Wer den Krüger Park erleben oder auf der Panorama Route die Drakensberge von Mpumalanga kennenlernen möchte, findet hier eine gute Basis. Rund 30 Zimmer, alle mit Balkon und Blick auf Pool und Garten, sind individuell in harmo­ni­schen Farben einge­richtet. Das Restau­rant serviert frische und krea­tive Kost zu allen Mahlzeiten – draußen auf der Terrasse oder im Spei­se­saal.

Nelspruit

Tor zum Krüger Park

Ende des 19. Jahrhunderts baute die süda­fri­ka­ni­sche Regie­rung eine Bahnlinie von Pretoria nach Maputo, um einen Seehafen zu bekommen, der unabhängig von den Briten ist. So entstand Nelspruit, das seit 2009 Mbombela heißt. Heute ist der 250.000-Einwohner-Ort Handels- und Dienst­leis­tungs­zentrum der umliegenden Tabak- und Obst­an­bau­region. Wich­tiger Wirt­schafts­faktor ist der benach­barte Krüger Park mit seinem inter­na­tio­nalen Flughafen vor den Toren der Stadt. Das Mbombela-Stadion, das für die Fußballwelt­meis­ter­schaft 2010 gebaut wur­de, wirkt mit seinen 46.000 Plätzen überdi­men­sio­niert.

Krüger Natio­nal­park – der Südwesten

Pflanzen­viel­falt und seltene Tiere in grüner Hügel­landschaft

Während große Teile des Krüger Parks zur flachen Tief­ebene gehören, ist der Südwesten relativ bergig. Weil es rund um Male­lane, Berg-en-Dal und am Preto­riuskop immer etwas mehr regnet, sind die Granit­hügel grün bewachsen und von einer immensen Pflanzen­viel­falt. Das zieht besonders viel Wild an, darunter Antilo­pen­arten, die sonst nirgendwo vorkommen, wie die Rehan­tilope. Besonders beein­dru­ckend ist der Shabeni Hill, ein grün bewach­sener Dom aus Granit in der Nähe des Preto­riuskop Camps.

Hazyview

Tor zum Krüger Park

Die Klein­stadt am Rande des Krüger Parks wur­de erst Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet. Sie diente für einen weiten Umkreis als Ver­sor­gungs­zen­trum für die Farmer. Heute ist der Tourismus der wich­tigste Wirt­schafts­zweig. Das Phabeni Gate, ein Eingangstor zum südwest­li­chen Krüger Park, ist nur zehn Minuten entfernt. Auch zum Blyde River Canyon kann man Tages­ausflüge unter­nehmen. Neben einer breiten Restau­rant­szene werden unter­schied­liche Tages­ak­tivi­täten ange­boten, darunter Golf, Wild­wasser-Rafting und Parag­liding.

Von Krüger Mpumalanga Apt nach Santa Maria Peninsula

Mietwagenabgabe

Nelspruit

15 km | 17 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Kruger Mpumalanga Airport

Transfer

Von Krüger Mpumalanga Apt nach Santa Maria Peninsula
Sie werden von Nelspruit nach Maputo gefahren. Dabei überqueren Sie  in Koma­tipo­ort die Grenze von Süda­frika nach Mosambik.
F

Maputo

Von der Missionarsstation zur Hauptstadt von Mosambik

Die Bucht von Maputo am Indi­schen Ozean wur­de schon 1544 von den Portugiesen besetzt. Allerdings kam es zu keiner Besied­lung oder Befes­tigung.

Im 18. Jahr­hun­dert gab es wech­selnde Sied­lungen von Walfängern, Elfen­beinjägern und Missio­naren. Der große Aufschwung kam erst, als der Buren­staat Transvaal einen Hafen suchte, der nicht von den Briten kontrolliert war. 1895 wur­de eine Eisen­bahnlinie von Pretoria nach Maputo gebaut, das damals noch Lourenço Marques hieß. Erst nach der Unabhängigkeit Mosambiks von Portugal im Jahre 1975 wur­de die Stadt in Maputo umbe­nannt. Heute hat die Haupt­stadt von Mosambik eine beschei­dene Skyline und etwa zwei Millionen Einwohner.

Bootstransfer

Maputo Marina - Machangulo
Dauer: ca. 1:00 – 1:30 h
Sie werden von der Maputo Marina bis zur Lodge gebracht.

Zu Gast in einer Lodge auf Santa Maria

5 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension & angegebene Aktivitäten

Die Lodge liegt in den Sand­dünen der Halb­insel Santa Maria und ist nur per Allradfahrzeug und Boot erreichbar.

17 private Luxus-Chalets bieten den Gästen Ruhe, Abge­schieden­heit und viel Privat­sphäre. Über Treppen ist der scheinbar endlose weiße Sand­strand erreichbar. Holz­stege verbinden die Gästecha­lets mit dem Haupt­haus und der Boma, einem Versamm­lungs­platz unter freiem Himmel, wo man Ranger und andere Gäste trifft. Tauchen, Schnor­cheln und geführte Ausflüge in die umliegenden Dörfer werden ange­boten. Etwas abseits liegt ein geschützter Swimmingpool mit Sonnen­deck.

Ilha da Inhaca

Subtro­pi­sche Insel vor Maputo

Die 42 Quad­ratki­lometer große Insel liegt vor Maputo im  Südosten der Maputo-Bucht .Die unregelmäßige Küstenlinie der Insel nähert sich bei Ponta Torres bis auf 500 Meter an das Fest­land an. An dieser Stelle trennt ein Gezei­ten­strom die fest­ländi­sche Mach­angulo-Halb­insel und die Insel­landzunge Ponta Torres. Bemerkens­wert ist die enorme Arten­viel­falt. Über 12.000 Arten sind regi­s­triert, darunter 150 Korallen­arten und mehr als 300 Vogel­arten. Die knapp 6000 Bewohner leben vom Fischfang und vom Tourismus. Es gibt auch eine meeresbio­logi­sche Station auf der Insel, die per Fähre oder Flugzeug von Maputo erreicht werden kann.

Bootstransfer

Machangulo - Maputo Marina
Fahrt­zeit: ca. 60-90 Minuten

Sie werden von der Lodge bis zur Maputo Marina gebracht.

Transfer

Maputo Marina - Maputo Airport
Dauer: ca. 30 min

Sie werden von der Maputo Marina zum Maputo Inter­na­tional Airport gefahren.
16 Tage
ab 3.359,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Dezember

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Das Afrika Team

Tel.: +49 (0)2268 92298-61

Warum bei Umfulana buchen?
  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
Nach Oben