Malawisee und Indischer Ozean:: Eine Safari durch Mosambik und Malawi
Malawi See

Malawisee und Indischer Ozean:

Eine Safari durch Mosambik und Malawi

Kaum ein Tourist verirrt sich in den entlegenen Norden Mosambiks. Wer es dennoch tut, wird magische Orte entdecken, die ihren Zauber ins 21. Jahrhundert retten konnten. Für den Transfer zwischen den Orten wird ein Fahrer mit Allradwagen zur Verfügung gestellt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Transfer

Nach Nuarro
Sie werden am Flughafen von Nampula erwartet und nach Nuarro gefahren. 
Dauer: ca. 4 Stunden.
A

Nuarro

Zu Gast in der Nuarro Lodge

4 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension & angegebene Aktivitäten

Die Lodge liegt abseits aller Touris­tenpfade nörd­lich der Ilha de Moçambique an einer Fels­spitze aus Korallen­ge­stein, die in den Indi­schen Ozean hineinragt. Sie bietet eine einzig­ar­tige Kombi­na­tion aus Gastfreundschaft, Stil und Ein­fachheit. Die Bungalows in der Bauart der lokalen Hütten sind auf den Dünen errichtet, wo sie einen spekta­kulären Blick übers Meer haben. Da sie in den Busch hinein­ge­baut sind, ist voll­kom­mene Privat­sphäre gewährleistet. Große Türen sorgen für gute Belüf­tungen, so dass keine Klima­anlage gebraucht wird. Vom Haupt­haus, wo auch die Aktivi­täten ange­boten werden, erreicht man sie auf Pfaden durch den Busch oder am Strand entlang.

Ganz in der Nähe liegt das Dorf Na­natha, deren Bewohner die Lodge gebaut haben und sie betreiben. Inzwi­schen gibt es dort dank der Lodge Elek­trizität – aus Sonne und Wind. Gäste sind einge­laden, sich im Dorf frei zu bewegen oder von den Mitarbeitern führen zu lassen. Vom Strand aus kann man Wale beob­achten, frei­tau­chen oder den Fischern zusehen. Das Hinter­land ist heute ein Natur­schutzgebiet mit einer einma­ligen Arten­viel­falt.

Das Restau­rant am west­li­chen Ende der Anlage hat den aller­schönsten Blick: Während man frische Meeresfrüchte, lokale oder inter­na­tio­nale Gerichte speist, sieht man auf den Nanatha Island Rock. Die ange­bo­tenen Aktivi­täten drehen sich alle ums Meer: Tauchen, Schnor­cheln, Sege­lausflüge mit einer Dhow, Moun­tain Biking am Strand oder Kajakfahren sind möglich.

Transfer

Von Nuarro nach Ilha de Mocambique
Sie werden von Nuarro zur Mosambik­insel gefahren.
Dauer: ca. 3 Stunden.
B

Island of Mozambique

Die Bedeu­tung der kleinen Insel im abge­schiedenen Norden von Mosambik erkennt man schon daran, dass sie dem großen Land im Südosten Afrikas ihren Namen gegeben hat. Lange war die Insel von einem Bantu-Stamm bewohnt, bevor muslimi­sche Kauf­leute aus Sansibar um 900 nach Christus einen Stütz­punkt für den Sklavenhandel errich­teten und ein Scheichtum grün­deten.

1498 war der Portugiese Vasco da Gama der erste Euro­päer, der die Insel betrat. Er benannte sie nach ihrem dama­ligen Herr­scher, Moussa Ben Mbiki. Nach einer ersten fried­li­chen Begeg­nung eroberten die Portugiesen die Insel 1506, bauten eine Festung und hielten sie fast 500 Jahre. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts lebten in der gleich­na­migen Stadt zwar nur 150 euro­päi­sche Einwohner, sie war jedoch Sitz des Gener­al­gouver­neurs, eines Bischofs und eines deut­schen Konsuls, und hatte darüber hinaus einen statt­li­chen Gouver­neur­s­pa­last, eine Kathedrale, ein ­Zollhaus, ein Arsenal und großar­tige Faktoreien franzö­si­scher, Schweizer und deut­scher Handels­häuser. 

Als der Sitz der portugie­si­schen Kolonie nach Maputo verlegt wur­de, verfielen Stadt und Insel in einen Dornrö­sc­henschlaf, sodass sie sich kaum mehr veränderte. Heute ist sie wegen ihrer einzig­ar­tigen Kolo­ni­al­bauten Welterbe der UNESCO.

Zu Gast in einer ehemaligen Feitoria

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Feito­rias waren portugie­si­schen Handels­häuser, in denen der Handel mit Europa abge­wi­ckelt wur­de.

Sie waren gleichzeitig Markt, Lager, Stütz­punkt für Navi­ga­tion und Zoll. Die Feitoria auf der Ilha de Moçambique stammt aus dem 19. Jahr­hun­dert und war lange Zeit herun­ter­ge­kommen, bevor sie 2016 grund­legend restau­riert wur­de. Heute ist das bemerkens­werte Gebäude ein Boutique-Hotel, in dem eine lange Geschichte und post­moderne Eleganz zusam­men­finden. Abends werden die tradi­tionellen Tufo-Tänze vorgeführt. Sie stammen aus dem arabi­schen Kultur­raum. Die Frauen tanzen, während die Männer sie mit ihren Musik­in­stru­menten begleiten und anfeuern.

Von Ilha de Mocambique nach Lichinga

Flug

Transfer

Von Ilha de Mocambique nach Lichinga
Sie werden zum Flughafen Nampula gefahren.
Dauer: 1.5 Stunden

Flug (nicht im Preis enthalten)

Von Nampula nach Lichinga
Nampula – Lichinga
Nach Lichinga
Von Lichinga fahren Sie durch das Rift Valley zu dem kleinen Ort Cobue direkt am Malawisee. Das letzte Stück des Transfers wird dann per Boot zurück gelegt.
C

Manda Wilderness

Öko-Projekt am Lake Malawi

Das Manda Wilder­­ness Gebiet liegt am östli­chen Ufer des Malawi­­sees und gehört bereits zu Mosambik. Die Land­schaft rund um die Insel Likoma ist vielfältig. Feuchtgebiete, Flus­­sauen, Berge, Savanne, Wald und lange Strände mit kris­tallklarem Wasser wech­­seln einander ab. Es gibt viele kleine Tiere und zahlreiche Vögel, darunter viele endemi­­sche Arten. Der Busch reicht bis zu den Sand­­stränden. Gelegent­­lich werden hier sogar Wildhunde gesichtet.

Das die Land­schaft weitge­hend unzer­stört ist, liegt an Manda Wilder­ness Projekt, das 1997 begonnen wur­de. Die dörf­l­iche Gemeinde hat mit einem Trust aus Großbri­tan­nien eine Lodge errichtet, in der die Dorf­be­wohner Arbeit finden. Manda ist übri­gens der Name für den drei­bei­nigen afri­ka­ni­schen Kochtopf, den man ins Feuer stellt. Die drei Beine sind die Erhal­tung der Natur, die Förde­rung der Dorfge­meinschaft und der hoch­wer­tige Tourismus.

Zu Gast in der Manda Nkwichi Lodge

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension & angegebene Aktivitäten

In dieser unbe­rührten Land­schaft liegt die Nkwichi Lodge, die nur mit dem Flugzeug zu errei­chen ist. Das letzte Stück muss mit dem Motorboot oder einer Dhow, dem tradi­tionellen Segelboot arabi­scher Händler, zurückge­legt werden. Von Juli bis September kann die Überfahrt etwas schau­kelig werden. Alter­nativ gibt es einen mehr­stün­digen Land­transfer von Lichinga, was allerdings nur in der Trockenzeit möglich ist.

Die Anlage fügt sich harmo­nisch in die Umge­bung ein. Allein die Badezimmer der nur sieben Chalets sind ein Erlebnis für sich und verfügen über Außenbade­wanne oder Außendu­sche. Im Hauptbe­reich liegen ein Restau­rant mit Bar und Aussichtster­rasse und ein Souve­nir­shop mit Kunst­gewerbe aus der Umge­bung.

Von Kanu­fahrten auf dem See oder dem Fluss, über Schnor­cheln und Kite-Segeln, bis zu geführten Buschwande­rungen (auf Wunsch auch mehr­tägig) werden viele Aktivi­täten ange­boten. Zusammen mit dem Manda Wilder­ness Entwick­lungs­hilfe­projekt wurden Schulen errichtet und die lokale Land­wirt­schaft verbe­s­sert, sowie ein gemeinde­ei­genes Wild­re­servat mit 100.000 Hektar Land gegründet. Ein Besuch im Reservat kommt somit auch dem Natur­schutz hier zugute.

Malawi

Von Lichinga nach Likoma Island
Bootsfahrt nach Likoma Island
Nach einem unver­gess­li­chen Aufent­halt in Nkwichi fahren Sie mit dem Boot zurück über die beiden Grenz­sta­tionen nach Likoma.
D

Lake Malawi

Ostafrikas See der Superlative

Der Name Malawi bedeutet „flam­mendes Wasser“ und spielt auf die Lich­t­reflexe des Sonnen­lichts auf dem Malawisee an. Als erster Euro­päer erblickte ihn 1859 der engli­sche Missionar und Afrika-Forscher David Livings­tone.

Mit etwa 600 Kilome­tern Länge, durch­schnitt­lich 50 Kilome­tern Breite und bis zu 700 Metern Tiefe ist der Malawisee der neuntgrößte See der Erde und der drittgrößte Afrikas. Das „Ostafri­ka­ni­sche Meer“ füllt den südli­chen Afri­ka­ni­schen Graben und ist neunmal so lang wie der Bodensee. Drei Staaten teilen sich das Ufer: Im Westen Malawi, im Nord­osten Tansania, wo der See aus poli­ti­schen Gründen immer noch seine alte Bezeich­nung Nyas­sasee trägt, und im Südosten Mosambik. Alleine in Malawi belegt der See ein Drittel des Staats­gebietes.

Der Malawisee ist zugleich einer der klarsten Seen der Erde. Teilweise kann man bis zu 20 Meter tief sehen. Berühmt wur­de er durch seine Viel­falt an endemi­schen Fisch­arten. Bisher wurden ca. 50 Gattungen mit über 600 Arten entdeckt – und das sind lange noch nicht alle. Es werden ca. 1.500 Arten im Malawisee vermutet. 

Der einmalig blaue See verfügt über einen Abfluss, den Shire. Dort machen zahlreiche Riffe, die auch die Schifffahrt unmög­lich. Gespeist wird der See durch mehrere Zuläufe aus dem anliegenden Hoch­land, jedoch trocknen die meisten Fluss­läufe in den Trockenpe­rioden aus.

Zu Gast in der Kaya Mawa Lodge

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension

Likoma Island ist die größere der beiden Inseln im nörd­li­chen Malawisee in der Nähe der Grenze zu Mosambik. Eine Reise dorthin führt zugleich in die Vergan­gen­heit: Auf der 17 Quad­ratki­lometer großen Insel gibt es eine Staub­straße und zwei Autos. Die Bewohner leben haupt­säch­lich von Fischfang und Reis­anbau. Hunderte von riesigen Baobab-Bäumen, Sand­strände und Felsgrotten sorgen für ein unver­gess­li­ches Natur­er­lebnis.

Im Südwesten der Insel liegt am Ende eines halbmondför­migen Sand­strands die Kaya Mawa Lodge, was im örtli­chen Dialekt ein häufig gebrauchtes Wort ist und soviel wie „vielleicht morgen“ heißt. Sie wur­de ohne eine einzige Maschine voll­ständig in Hand­arbeit, in Zusam­men­arbeit mit dem benach­barten Dorf erbaut. Gäste werden in den zehn Hütten aus Stein, Teak und Strohdäc­hern unter­ge­bracht. Die Honey­moon-Suite liegt auf einer eigenen Insel und ist über einen Steg zu errei­chen. Alle Hütten stehen am Seeufer, haben eine eigene Terrasse und einen Privatweg zum Wasser. Ein großes Mahago­ni­bett, das Bad, das aus einem versenkten Stein besteht und eine Toilette mit unbe­schreib­li­chem Blick über den See zeugen von der Fantasie und dem Einfüh­lungs­ver­mögen des süda­fri­ka­ni­schen Architekten und dem Humor der örtli­chen Erbauer.

Die Anmut der Lodge, ihre Harmonie mit der atembe­rau­benden Umge­bung und ein erstklas­siger Service sorgen dafür, dass die Haupt­be­schäf­tigung der meisten Gäste in der Betrach­tung und im Entspannen liegt. Wer aktiv sein will, kommt aber auch auf seine Kosten: Tauchen, Tauchkurse und Schnor­cheln werden ange­boten, ebenso wie Segel­törns oder Besuche des Inseldorfs. Ausflüge nach Mosambik per Wasser oder Luft können arrangiert werden.

Flug

Nach Lilongwe
Flugzeit ca. 1 Stunde
13 Tage
ab 4.019,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Das Afrika Team

Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
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