Etosha-Pfanne

Großer weißer Platz: Etosha Pfanne

Großer weißer Platz: Etosha Pfanne

Der „große, weiße Platz“

Der „große, weiße Platz“, was die Wortbedeutung von „Etosha“ in der Ovahimba-Sprache ist, ist ein ausgetrockneter Binnensee 1000 Meter über dem Meer, der Salzablagerungen zurückgelassen hat. 4760 Quadratkilometer ist die gigantische Pfanne groß. Die Länge in Ost-West-Richtung beträgt 120 Kilometer, die Breite 55 Kilometer. In besonders reichen Regenjahren läuft die Etosha-Pfanne bis zu zehn Zentimeter hoch voll und lockt dann tausende Flamingos, Wat- und andere Wasservögel an, die hier auch brüten. Der durchschnittliche Niederschlag beträgt von November bis Februar ca. 410–440 mm. Das Wasser hat dann einen doppelt so hohen Salzgehalt wie Meerwasser.



Sehenswürdigkeiten Etosha-Pfanne


Viewpoint Etosha-Pfanne

Bester Ausblick über die schimmernde Salzebene

Die fast 5.000 Quadratkilometer große und 120 Kilometer lange Salzpfanne entstand vor fast vier Millionen Jahren, als durch Veränderung von Flussläufen ein großer Binnensee austrocknete. In besonders reichen Regenjahren läuft die Etosha-Pfanne bis zu zehn Zentimeter hoch voll und lockt dann tausende Flamingos, Wat- und andere Wasservögel an, die hier auch brüten. Ansonsten bildet die Salzkruste eine weißlich schimmernde Schicht, die der Pfanne ihren Namen eingetragen hat. „Etosha“ heißt auf Ovahimba: „großer weißer Platz“.


Kalkheuwel

Wasserloch für Fotosafaris

Die Wasserstelle gilt bei Kennern als eine der besten zum Fotografieren, da man den Tieren sehr nahe kommt. Besonders in der Trockenzeit wird das Wasserloch von allen Wildarten stark frequentiert. Wenn Löwen in der Gegend sind, müssen die anderen Tiere warten, bis die Könige der Tiere ihren Durst gestillt haben. Oryx, Giraffen und Elefanten werden oft angetroffen. Leoparden ebenfalls. Die Wasserstelle ist auch gut zur Vogelbeobachtung geeignet. Greifvögel, wie Schwarzbrust-Schlangenadler, Raubadler und Schmarotzermilane werden oft angetroffen. Häufig sind auch die seltenen, blaugelben Rüpelspapageien zu beobachten. 


Namutoni

Festung der deutschen Schutztruppe

Ursprünglich war der Ort im Osten der Etoshapfanne ein Kontrollpunkt, der von der deutschen Schutztruppe während der Rinderpest errichtet wurde. Nach dem Herero-Aufstand wurde das Camp befestigt. Heute befindet sich in den Mauern des Forts eines der drei großen Park-Camps. Ein Museum informiert über die Geschichte des Militärpostens. Vor der Mauer liegt das King Nehale Wasserloch, wo man auch abends Tiere beobachten kann, wenn man im Camp untergebracht ist.


Halali

Wasserloch für nachtaktive Tiere

Rund 600 Meter vom Halali-Camp mit Restaurant, Toilette und Café liegt ein Wasserloch, das vom Camp aus zu Fuß erreichbar und von den Wildtieren inzwischen gut akzeptiert ist. Abends wird das Wasserloch beleuchtet, so dass man auch nachtaktive Tiere beobachten kann.

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