Skeleton Coast

Schiffswracks und verdurstete Seefahrer: Skeleton Coast

Schiffswracks und verdurstete Seefahrer: Skeleton Coast

Unheimliche Küste zwischen Swakopmund und Angola

Die Skelettküste trägt ihren Namen nach den zahlreichen Schiffwracks, die hier im wetterumtosten Südatlantik im dichten Nebel gekentert sind. Selbst wenn die Schiffbrüchigen lebend an Land gelangten, hatten sie keine Überlebenschance. Sie sind in der Wüste jämmerlich umgekommen. Die Skeleton Coast gehört zu den urtümlichsten Landschaften der Welt und reicht vom Ugab Fluss im Süden bis zum Kunene an der Grenze zu Angola.



Sehenswürdigkeiten Skeleton Coast


Cape Cross

Landspitze mit weltweit größter Robbenkolonie

Die Landspitze im Südatlantik ist über eine Piste von Swakopmund aus zu erreichen. Portugiesische Seefahrer haben dort 1486 ein steinernes Kreuz aufgestellt, um die Inbesitznahme des markanten Punktes zu dokumentieren. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das Cape Cross Seal Reserve, das die weltweit größte Robbenkolonie auf dem Festland schützt. Bis zu 250.000 Tiere leben dort. Wenn man eine unempfindliche Nase hat, kann man sich ihnen bis auf weniger Meter nähern. Öffnungszeiten beachten.


Henties Bay

Von der Bretterbude zur namibischen Kleinstadt

Der Ort 70 Kilometer nördlich von Swakopmund ist in den 1950er Jahren wenigen Bretterbuden am südlichen Ende der Mündung des Omaruru entstanden; die der Major Henty van der Merwe errichtet hatte, um seiner Anglerleidenschaft zu frönen. Nach und nach siedelten sich andere Camper an, so dass ein Campingplatz entstand. Heute gibt es einen Leuchtturm, knapp 5000 Einwohner und alles, was zu einer namibischen Kleinstadt gehört. Um die Weihnachts- und Neujahrsszeit kann sich die Einwohnerzahl verdreifachen.

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