Tsumeb

Fundort wertvoller Mineralien: Tsumeb

Fundort wertvoller Mineralien: Tsumeb

Minenstadt im Otavi-Dreieck

Die Stadt wird wegen der vielen Bäume auch als Gartenstadt bezeichnet. Ihr Wirtschaftsleben wird vom Minenbetrieb geprägt. Kupfer, Zink und Blei werden hier gewonnen, jedoch auch seltene Mineralien. Aufgrund des relativ dichten Buschlands war die Wilddichte groß, was längst vor der Ankunft der Weißen Siedler anlockte. Buschmänner bauten hier Kupfer ab und tauschten es gegen Tabak und Fleisch. Wer ein wenig Zeit in Tsumeb verbringen will, sollte sich den Otjikoto See ansehen, der durch den Einsturz einer Höhle entstanden ist und klares, fischreiches Wasser enthält. Ferner ist die Ombili Stiftung sehenswert, die sich um Integration und Überleben der 250 verbliebenen Buschleute kümmert.



Sehenswürdigkeiten Tsumeb


Tsumeb Museum

Mineraliensammlung mit Minenbesichtigung

Für alle an Geologie und an Geschichte Interessierten ist das Museum in der Main Street von Tsumeb ein Muss. Es hat eine umfangreiche Mineralien-Sammlung, daneben informiert es über den Bergbau in Tsumeb und die Geschichte der Stadt. Das Museum organisiert auch eine Besichtigung der Mine. 


Lake Otjikoto

Ganzjährig mit Wasser gefüllter Karstsee

Der Karstsee im Norden Namibias ist einer von nur zwei ständig mit Wasser gefüllten Seen Namibias. Er wurde 1851 von Charles John Andersson und Francis Galton entdeckt und hat eine Größe von circa 100 mal 150 Meter. Otjikoto bedeutet in der Hererosprache tiefes Loch; tatsächlich ist der See eine rund 76 Meter tief. Er soll über ein noch unerforschtes unterirdisches Kanalsystem  mit verschiedenen Wasserstellen im Etosha-Nationalpark verbunden sein. Während des Ersten Weltkrieges versenkte die deutsche Schutztruppe Waffen im See, um sie nicht dem Gegner überlassen zu müssen. Beeindruckend ist auch die Tier- und Pflanzenwelt rund um und in dem See.

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