Namib-Naukluft Park

Größter Nationalpark der Erde: Namib Naukluft Park

Größter Nationalpark der Erde: Namib Naukluft Park

Größter Nationalpark der Erde

Der Namib-Naukluft Park ist mit knapp 50.000 Quadratkilometer größer als Niedersachsen und gilt als der größte Nationalpark weltweit. Er erstreckt sich im Norden bis zur Skelettküste und im Süden bis zum Diamantensperrgebiet. Im Osten wird der Park durch das private Namib Rand Nature Reserve Schutzgebiet begrenzt. Er enthält die höchsten Dünen der Welt, die zerklüfteten Naukluft-Berge, die unwirtliche Westküste und endlose Karstebenen – eindrucksvoller als in Afrikas größtem Naturschutzgebiet Namib-Naukluft-Park zeigt sich in ganz Namibia die Landschaft selten.



Sehenswürdigkeiten Namib-Naukluft Park


Solitaire

Kleinstsiedlung am Namib-Naukluft Park

Bereits der Name verweist auf die Abgeschiedenheit und Einsamkeit: In der Mitte von Nirgendwo liegt seit 1848 eine private Kleinstsiedlung mit weniger als hundert Bewohnern. Ältestes Gebäude ist der 1849 errichtete Laden. Zwei Jahre später kam die Kirche dazu, die sogar eine eigene Orgel hat. Von überregionaler Bedeutung ist die Tankstelle, sie ist weit und breit die einzige zwischen Windhoek und Walvis Bay. Der Bäcker, Percy „Moose“ McGregor, hatte Solitaire mit seinem Apfelkuchen berühmt gemacht; alle bedeutenden Touristenratgeber, darunter der Lonely Planet, verweisen auf den Apple Pie in Solitaire, viele mit dem Zusatz „bester Apfelkuchen in Afrika“. Leider ist Percy inzwischen verstorben.


Kuiseb Pass

Außerirdische Impressionen am Rande der Namib

Der Pass führt über keinen Berg, sondern durch eine vom Fluss ausgewaschene Schlucht, die mit ihrem schwarzen Geröll fast unirdisch wirkt. An einigen Aussichtspunkten lohnt sich ein Stopp, um den Rundblick zu genießen. Die Geologen, Henno Martin und Hermann Korn, versteckten sich hier in der Region während des Zweiten Weltkriegs zwei Jahre lang, um der drohenden Internierung zu entgehen. Ihr Buch „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ ist die Reportage eines ungewöhnlichen Abenteuers und eine Liebeserklärung an die Namib. 


Sesriem-Canyon

Trockenfluss in schattiger Schlucht

Heutzutage ist der Tsauchab ein Trockenfluss, der nur nach den seltenen Regenfällen Wasser führt. Vor mehreren Millionen von Jahren muss er ein reißendes Wildwasser gewesen sein, sonst hätte er nicht einen bis zu 30 Meter tiefen Canyon in das Sedimentgestein graben können. Als im 19. Jahrhundert die Trekburen den Canyon fanden und das in ihm stehende Wasser schöpfen wollten, benötigten sie ein langes Seil aus sechs Riemen, von denen jeder aus einem Oryxfell gemacht war. So heißt die schattige Schlucht bis heute Sesriem-Canyon (Sechsriemenschlucht).




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