Waterberg

Weithin sichtbar: Waterberg am Rand der Kalahari

Weithin sichtbar: Waterberg am Rand der Kalahari

Gewaltiger Tafelberg am Rande der Kalahari

Weithin sichtbar ragt der riesige Tafelberg aus der Savanne hervor. Bei Sonnenuntergang glüht er rot auf. Das schwer zugängliche Plateau ist zu einem der wichtigsten Refugien für bedrohte Tierarten geworden. Spitz- und Breitmaulnashörner leben hier, ebenso Büffel und seltene Antilopen, dazu 200 Vogelarten und eine große Anzahl Reptilien und Amphibien. Die beste Möglichkeit, das Terrain zu erkunden, ist zu Fuß. Vom Waterberg Park am Fuß des Berges führt ein Pfad durch den Fels nach oben. Dort gibt ein breites Netz von Wanderwegen, vom kurzen Spaziergänge bis zur Dreitageswanderung



Sehenswürdigkeiten Waterberg


Deutscher Friedhof am Waterberg

Erinnerung an den ersten deutschen Völkermord

Am 11. und 12. August 1904 kam es am Waterberg zur entscheidenden Schlacht zwischen der deutschen Kolonialmacht und den aufständischen Hereros. Danach begann das, was Historiker als den ersten deutschen Völkermord bezeichnen. 2000 mit Kanonen und Maschinengewehren gerüstete deutsche Soldaten standen mehreren Zehntausenden Hereros gegenüber. Sie waren der deutschen Waffentechnik jedoch nicht gewachsen und wurden unter dem kommandierenden General von Trotha in die wasserlose Kalahari abgedrängt, wo sie verdursteten. Die wenigen gefallenen deutschen Soldaten sind auf dem Friedhof begraben, wo es jeden zweiten Sonntag im August eine gemeinsame deutsch-namibianische Gedenkfeier gibt. 


Cheetah Conservation Fund

Rehazentrum für bedrohte Geparden

Der amerikanische Verein zum Schutz des Gepards unterhält in Namibia ein Info-Zentrum innerhalb der Waterberg Conservancy. Der Gepard ist zwar im südlichen Afrika auf Grund der pionierhaften Arbeit des DeWildt Zentrums bei Pretoria derzeit nicht mehr vom Aussterben bedroht, seine Bestände sind jedoch immer noch gering. Da Geparden tagaktiv sind und gelegentlich Schafe rissen, wurden sie in der Vergangenheit von Famern gnadenlos gejagt. Das Cheetah Zentrum liegt rund 45 Kilometer südöstlich von Otjiwarongo. 

www.cheetah.org


Otjiwarongo Crocodile Ranch

Rund um das Krokodil – im Teich und auf dem Teller

60 männliche und 40 weibliche Nilkrokodile leben inzwischen auf der Farm bei Otjiwarongo, die auf Krokodilzucht umgestellt hat. Außerdem gibt es dort Vögel und Schildkröten. Ein Führer begleitet die Besucher durch das Gelände rund um einen großen Teich. Im Restaurant wird ein leichtes Lunch angeboten – natürlich auch Krokodilfleisch, das ähnlich wie Geflügel schmeckt.




Reisebeispiele Waterberg

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