Ovamboland

Ovamboland: vom Etosha Park zur angolanischen Grenze

Ovamboland: vom Etosha Park zur angolanischen Grenze

Afrikanisches Landleben zwischen Etosha und Angola

Das Ovamboland zwischen dem Etosha Park und der angolanischen Grenze ist relativ dicht besiedelt. Bis zur Unabhängigkeit war die Region Homeland. Noch heute leben hier fast ausschließlich Schwarze unter ärmlichen Bedingungen. Es gibt kaum Erwerbsmöglichkeiten; Hirse und Gemüse wachsen trotz vergleichbar üppiger Vegetation kärglich. Daneben gibt es Viehhaltung. Eine touristische Infrastruktur fehlt fast völlig. Das liegt daran, das die Region vor der Unabhängigkeit fast zwei Jahrzehnte Kriegsschauplatz war. Auch der angolanische Bürgerkrieg bis 2001 wurde zuweilen im namibisch/angolanischen Grenzgebiet ausgetragen. Achtung: wer die Märkte in Oshakati oder Ondagwa besucht, geht ein hohes Risiko ein, bestohlen zu werden.



Sehenswürdigkeiten Ovamboland


Oshakati

Stadt der Wellblechhütten im Ovamboland

Die Hauptstadt der Region Oshana ist mit 35.600 Einwohnern die größte Stadt in Nordnamibia und die fünftgrößte des Landes. Dabei wurde sie erst 1966 von der südafrikanischen Besatzungsmacht gegründet, die einen militärischen Stützpunkt an der Grenze zu Angola brauchte. Nach der Unabhängigkeit 1990 und dem Abzug der Südafrikaner ließen sich innerhalb kürzester Zeit tausende arbeitslose SWAPO-Freiheitskämpfer in der Stadt nieder. Arbeitslosigkeit und Kriminalität stiegen. Obwohl sich die Lage inzwischen wieder stabilisiert hat, leben die meisten Einwohner bis heute in Wellblechhütten.




Reisebeispiele Ovamboland

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