10.11.2007

Namibiareise von Susanne Wolf

Hallo Herr Garstka u. Team,
heute wollen wir nun endlich einmal was von uns hören lassen!
Wir waren vom 02. – 22.1007 in Namibia und waren restlos begeistert von diesem Land, das wir zum ersten und bestimmt nicht zum letzten Mal besucht haben. Es hat alles gut geklappt und unser Toyota Corolla ist ohne Panne 3.000 km gefahren! Das zweite Ersatzrad hätten wir nicht gebraucht, aber man steckt nicht drin auf den Pads.
Zuerst sind wir direkt ab Flughafen zur Lodge in der Kalahari gefahren, ein bisschen müde waren wir dann doch. Die Lodge ist empfehlenswert, wir fühlten uns sehr wohl und haben dort gleich viele Leute kennengelernt. Nach zwei Tagen Kalahari gings dann von Mariental Richtung Sossusvlei. Die Gästefarm ist eine sehr gemütliche Lodge mit ganz urigen Häuschen und gutem Essen. Unseren Ausflug ins Sossusvlei haben wir über die Lodge gebucht mit Mittagsbrunch am Deadvlei, das hat sich gelohnt, denn es sind doch hin u. zurück 200 km. Die Landschaft dort ist außergewöhnlich und ein absolutes Highlight!
Dann kam nach 2 Tagen unsere anstrengendste Teilstrecke von 330 km nach Swakopmund, 6,5 Std. sind realistisch.
Swakopmund ist eine andere Welt, so ganz und gar nicht Afrika, aber interessant für einen kurzen Besuch, uns war es dort entschieden zu kalt. Nach 2 Tagen mit einem Abstecher nach Cape Cross zur Robbenkolonie bogen wir bei Hentjesbay ab in Richtung Brandberg. Endlich wieder schön mollig warm! 1 Nacht in der White Lady Lodge, die Häuschen sind sehr einfach und wir sind mit dem Auto zum Esssen gefahren, der Weg zum Restaurant war uns doch zu dunkel und sandig. Es hat uns trotzdem dort gefallen.
Unsere nächste Etappe führte uns mit einem Abstecher nach Twyfelfontein zur Lodge an der Fingerklippe, ein echtes Highlight! Wir waren begeistert von der Lage und dem ausgezeichneten Restaurant.
Auf der Farm von Patrizia u. Michael Jentsch haben wir uns sehr wohl gefühlt, Patrizia serviert ein hervorragendes Frühstück u. Abendessen, das sie selbst zubereitet, das selbstgebackene Brot schmeckt göttlich! Von dort aus sind wir gleich am nächsten Tag die 80 km zum Etoschapark gefahren, um uns die Tiere im westlichen Teil um Okaukuejo anzuschauen, abends zurück.
Weiter ging es durch den Etoschapark 150 km, bei 41 Grad und viel Staub zum Fort Namutoni. Es war ein einmaliges Erlebnis, die ganze Tierwelt Afrikas war an den Wasserlöchern zu sehen, es war Trockenzeit. Die Bungalows in Namutoni haben uns überrascht, alles vom Feinsten, Designer-Badezimmer, nicht sehr funktionell die Waschbecken und tiefgelegte Badewanne. Der Hit war, dass es keinen Kleiderschrank gibt, nur ein 50 cm Stängchen ohne Kleiderbügel.
Wir waren gespannt auf den Waterberg, weil wir dort 3 Nächte verbringen wollten. Das Camp hat eine sehr schöne Lage und einen großen sauberen Pool. Die meisten Gäste bleiben nur 1 Nacht, 2 hätten uns auch gereicht. Es gibt keinen Roomservice, die Reinigung erfolgt erst nach der Abreise. Frische Handtücher bekommt man nur ganz unten am Eingang an der Rezeption. Die Bungalows sind nachts sehr stickig heiss, denn wegen der Paviane kann man nichts offenlassen. Fliegengitter o.ä. sind nicht vorhanden. Mont Etjo war das Paradies schlechthin, ganz ganz toll,
die Zimmer riesig, Halbpension gigantisch gut. Die Gamedrives kosteten nur umgerechnet 5 Euro und der tropische Garten mit Blick auf das Wasserloch war super.
Für Windhoek hätte uns ein Nachmittag gereicht.

Susanne u. Ingrid Wolf



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