25.03.2002

Namibiareise von Silke S. und Stefan S.

Hallo Herr Garstka,

erst mal vielen Dank, es hat alles supergut geklappt. Ich möchte Ihnen eine kurze Rückblende geben.
Der Hin- und Rückflug waren ok, wobei ich beim Heimflug daß Glück hatte, meine übergroße Fototasche nicht zwischen den Beinen, sondern am Notausgang geparkt zu bekommen, außer bei Start und Landung.
Mit dem Auto hat auch alles geklappt, nur wenn man soviel Gravelroad fährt, leidet es schon mehr als gewöhnlich, daß muß aber das Problem der Autovermieter sein.
Der Streckenaufbau von Süd nach Nord über Swakopmund war auch eine gute Lösung, so konnten wir uns langsam ans Klima gewöhnen.
Das Charlottes Guesthouse war ein guter Tipp. Das sind ganz nette Leute, die sich viel Zeit nehmen und sich um ihre Gäste kümmern. Herr Schaaf sagte mir, er macht auch Führungen durch Namibia. Da er in Namibia geboren ist, kennt er sich garantiert sehr gut aus und hat sicherlich gute Kontakte. Ich könnte ich mir gut vorstellen, daß er für Sie ab und zu mal eine Führung übernehmen würde.
Khorixas haben wir so mitgenommen, das ist nicht überragend. Wir hatten zwar Glück mit unserem Bungalow, aber andere haben sich mächtig beschwert.
Das erste Highlight war Sesfontein. Dort ist es nach einer traumhaften Fahrt ja außergewöhnlich schön. Die 3 Tage waren nicht zu lang. Die Fahrt zu den Himbas war gut organisiert und sehr interessant. Den ersten Ruhetag hatten wir uns nach der langen Anfahrt dann auch verdient. Es ist schon ellenlang von Swakopmund über Twyfelfonein und Khorixas nach Sesfontein.
Die Vingerklip Lodge ist ja auch ein Traum. Wenn die etwas mehr für ihre Touristen zu bieten hätten, könnte man da auch länger aushalten.
In Okaukuejo haben wir fast am Wasserloch geschlafen (Rondell Nr. 8). Da war vielleicht was los. Unaufhörlich waren dort Tiere zu sehen. Wir hatten gar keine Zeit zum Essengehen, wobei das sowieso kein Brüller ist. Zum Sattwerden langts aber gerade noch so.
Wir haben insgesamt überdurchschnittlich viele Tiere gesehen (in meinen Augen).
Namutoni (sie haben es wahrscheinlich schon mitbekommen) hat sich nicht an die gebuchten Abmachungen gehalten, wir wurden im Fort eingepfercht. Das war für uns, nachdem was wir vorher hatten, der Untergang. So hat uns Herr Bach aus der Patsche geholfen und wir sind die 3 Nächte in der Aoba Lodge untergekommen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an ihn und auch an Namutoni, sonst wären wir nie nach Aoba gekommen.
Nicht nur daß die Owner aus D. kommen, ich hatte hier unabhängig voneinander sogar geschäftlich mit ihnen zu tun, wie es sich rausstellte, was ein Zufall.
Der Aufenthalt in der Lodge war unbeschreiblich schön. Das sind dort auch ganz liebe Menschen. Unterkunft, Essen, Natur und Tierwelt (wir sahen am Wasserloch sogar einen Leoparden) sind einmalig. Es hat ja auch seinen Preis, aber die Relation stimmt absolut.
Düsternbrook hat uns etwas enttäuscht. Nach einer langen Fahrt kamen wir dort an und wurden die 2 Nächte im Zelt untergebracht. Es war zwar sehr Naturbezogen, aber zum Abschluss hätten wir doch noch gerne Steinwände gehabt. Es war trotzdem ein tolles Erlebnis dort. Allein der Gang nach dem Abendessen zum Zelt, durch die absolute Dunkelheit, kein Mensch weit und breit und die Leoparden 30 m weiter im Gehege. Die Nackenhaare meldeten sich.

Das war’s!

Lieben Gruß und vielen Dank noch mal.
Silke S. und Stefan S.



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