13.07.2011

Namibiareise von Patricia Löffler

Liebe Frau Schloßmacher,

der Alltag hat uns längst wieder eingeholt aber ich hatte Ihnen einen kurzen Bericht mit Fotos versprochen und ich nehme mir gerne die Zeit dafür!

Unsere erste Namibiareise wird uns lange in Erinnerung bleiben! Die Organisation war perfekt und – egal wo wir waren – wurde uns klar, dass Umfulana einen exzellenten Ruf genießt. Die unterschiedlichen Unterkünfte haben uns überzeugt, wobei die schönsten Erinnerungen sind – für uns – mit dem Immenhof und der Familie von Seydlitz, die uns besonders herzlich aufgenommen hat (als ob man alte Bekannten wieder getroffen hätte!) und mit der Etosha Aoba Lodge, die besonders schön lag (Erholung pur mit exzellenter Küche, tollem Service und guten Weinen!), verbunden. Überall war das Personal kompetent und sehr freundlich (besonders bei der Homestead Desert Lodge. Großes Lob an das immer gut gelaunte Team!). Die Lodge am Waterberg haben wir weniger genießen können, weil es dort richtig kalt war und das Essen nicht besonders schmackhaft (womöglich lag es daran, dass wir fast die einzigen Touristen dort waren). Dafür hatten wir am Abend unserer Ankunft (eigentlich 1 Stunde zu spät, es war schon stockdunkel) eine Begegnung mit 2 Nashörnern mitten auf der Straße! Es dauerte eine Weile, bis sie uns den Weg frei ließen!
Der Wagen war OK, wir sind knapp 2800 km ohne Reifenpanne gefahren. Ein 4x4 Fahrzeug wäre m.E. auch während der trockenen Jahreszeit besser gewesen (wg. Straßenlage). Obwohl die meisten Wegbeschreibungen von Umfulana gut erklärt waren, war ein GPS in vielen Situationen sehr nützlich (würde ich grundsätzlich empfehlen).

Noch ein Wort über Ombili. Wir hatten keinen Termin vereinbart, hatten aber Glück, weil der Unterricht an diesem Vormittag beendet war und Florian, ein deutscher Lehrer, uns das Projekt erklären konnte. Unterstützung tut hier Not, obwohl ich bezweifele, dass man (die Namibische Regierung) die San gefragt hat, ob sie mit der Sesshaftigkeit, die ihnen aufgezwungen wird, einverstanden sind! Wie auch immer: Hut ab für die freiwilligen (deutschen) Lehrer, die sich bei der Ombili Foundation ohne Gehalt und nur mit Kost und Logis für 1 Jahr verpflichten.

Es gibt noch viel zu entdecken! Wir denken schon ernsthaft an die nächste Namibiareise …

Herzliche Grüße auch von unseren begeisterten französischen Freunden

Ihre Löfflers



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