04.12.2012

Namibiareise von Kristina Peez

Wir waren kaum wieder Zuhause in Deutschland eingetroffen, da überkam uns alle das große Fernweh und wir wollten zurück nach Namibia. Das Land ist einfach gigantisch, und die Weiten und unterschiedlichen Lanschaften sind unermesslich. Die Tiere zählt man nur die ersten Tage, danach überschwemmt einen die Artenvielfalt und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Nachdem wir den ersten Schock über die -nach unseren Verhältnissen- katastrophalen Straßen überwunden hatten, bekamen wir langsam eine Routine im Kampf mit den neuen Fahrverhältnissen, und nach 2 Wochen Namibia können wir sagen: "Jetzt können wir autofahren:-)". Da wir extrem langsam und vorsichtig gefahren sind kamen wir zwar spät in den jeweiligen Lodges an, aber dafür mussten wir, entgegen aller Prophezeiungen, keinen Reifen wechseln. Wir würden aber allen kommenden Urlaubern UNBEDINGT einen Allradwagen empfehlen, denn den benötigt man in jedem Fall, auch für die normalen Straßen. Man fährt einfach sicherer. Wir hatten leider keinen...haben uns aber so durchgewuselt. Man darf sich nicht mit den Fahrweisen der Einheimischen mitreißen lassen, dann landet man nur allzu schnell mit Überschlag in der Wüste, wie wir hautnah bei einem Paar aus Deutschland mit angesehen haben.
Die Unterbringungen in den wunderschönen Lodges und die Gastfreundlichkeit war wundervoll. Man muss allerdings damit rechnen, dass noch einiges an Zusatzkosten auf einen zukommt, wenn man B&B gebucht hat, denn man hat in den sehr abgelegenen Lodges nur die Möglichkeit dort das Abendessen einzunehmen, was nicht ganz billig ist. Am besten bucht man einfach dort Halbpension, um bessere Kostenkalkulation zu haben. Mit Mücken hatten wir trotz einsetzender Regenzeit nicht zu kämpfen.
Wir fahren auf jeden Fall wieder nach Namibia...



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