04.08.2014

Namibiareise von Familie Schnüriger

Liebe Frau Hillermann,

ja, wo sollen wir anfangen? Wir sind so tief beeindruckt von der Weite des Landes, dieser unglaublichen Stille, dem Licht, den Farben der Natur, der vielseitigen Tierwelt, den warmherzigen Menschen... und träumen noch immer von diesem wunderschönen Land, unseren Erlebnissen und Eindrücken.

Aber jetzt erst einmal der Reihe nach.

Transport
Die Flüge haben alle bestens geklappt, die Übernahme bzw. Abgabe des Autos bei Avis verlief problemlos und äusserst professionell. Wir haben sogar einen nigel-nagelneuen Toyota bekommen!!!

Hotels in Windhoeck / Victoria Falls
Beide Hotels waren perfekt für den Beginn bzw. das Ende der Reise – im Hotel Heinitzburg wurden wir nach dem langen Flug sehr herzlich begrüsst und haben einen sehr gemütlichen Abend bei einem köstlichen Dinner im hoteleigenen Restaurant genossen und uns anschliessend in wunderschönen Zimmmern erholt.

Ja, und das Hotel Victoria Falls – dazu müssen wir wohl nicht viel schreiben: es ist einfach ein Traum! Wir haben uns in die Kolonialzeit zurückversetzt gefühlt, das Personal war unglaublich aufmerksam und charmant, die Zimmer mit Blick auf die Victoria Falls wiederum erstklassig! Wir waren erstaunt darüber, dass das gesamte Hotel trotz seiner Einzigartigkeit und Anziehungskraft bei den Touristen trotzdem nicht zu einem unpersönlichen Massentourismuss-Hotel avanciert hat, sondern fühlten uns wie die Könige!

Die Lodges
Was haben wir es genossen, jeweils alle 2 Tage in eine neue Lodge zu kommen. Dachten wir noch nach den ersten 1-2 Lodges, schöner könnte es nicht werden, wurden wir jedes Mal wieder neu überrascht. Jede Lodge hatte ihren eigenen, ganz speziellen Charme bzw. ihr Highlight: bei der einen war es die Lage, bei der anderen, die Zimmer, bei der dritten das Restaurant...Trotzdem möchten wir hier einige ganz besonders hervorheben:

A Little Sossusvlei: Ehrlich gesagt waren wir bei Ankunft etwas skeptisch, als wir die mit Wellblech bedeckten Häuschen sahen....aber dann diese autenthische Einrichtung, die liebevollen Details – und dieser Blick vom Sitzplatz aus auf die unfassbare Weite, diese Ruhe! Dazu ein so wahnsinnig freundlicher Service, köstliches, einfaches Essen, eine so persönliche Atmosphäre! (dass wir hier dann noch das WM-Endspiel im gemütlichen Aufenthaltsraum bei einem Bier an der Bar erleben durften, hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt!)

Onduruquea Guest Farm / Omaruru: Hier haben wir uns gefühlt wie in einer grossen, warmherzigen Familie! Die gemeinsamen Mahlzeiten mit den Gastgebern an einem grossen Tisch waren einfach wunderbar; dazu die unglaublich interessanten Geschichten, Erfahrungsberichte, Meinungen von Eugen, bei denen selbst unsere Jungs mit grossem Interesse zuhörten und das zuvor am offenen Feuer im Kreise der Gäste von ihm gebratene Fleisch – das alles hat unseren Aufenthalt einzigartig gemacht und wird uns immer in Erinnerung bleiben. Gibt es noch zu erwähnen, dass wir auch hier wieder die besten Zimmer (wie eigentlich überall) bekommen haben, beide mit Blick auf das Wasserloch – Vorhang auf in der Nacht, und vor uns spielte sich ein ganz grosses Naturereignis ab!

Onguma Etosha Aoba Lodge: Diese Lodge haben wir im Nachhinein nur noch unsere Luxus-Lodge genannt, denn das war sie allemal. Die Chalets – nicht wie ursprünglich bestätigt mit einem Doppel- und einem Einzelzimmer mit Zusatzbett, sondern zwei separate 2-Zimmer-Chalets – waren unglaublich geschmackvoll und luxuriös eingerichtet, wie auch die ganze Anlage! Der Service sehr persönlich und extrem bemüht, dass es uns an nichts fehlt.

Und auch die Kubu-Lodge (wenn auch schon etwas älteren Jahrganges) am Ende hat uns sehr gefallen; die gemütlichen Chalets (auch hier wieder in der ersten Reihe), die grosszügige Anlage am Fluss, aber vor allem das Abendessen auf der wunderschönen, zweistufigen Terrasse mit Kerzenlicht und Blick auf den Fluss war einzigartig.

Die einzige Lodge, die uns nicht so gut gefallen hat, war die Nunda Safari Lodge bei Bagani. Der Service war hier unpersönlich und verschlossen, und nunja, das Schlafen im Zelt ist sicherlich Geschmacksache. Wir hatten uns das Zelt doch etwas luxuriöser und grösser vorgestellt. Es war uns einfach zu dunkel und beengt und einfach, aber der allmorgendliche Blick auf den Fluss natürlich traumhaft.

Game-Drives
Alle Safari-Touren, die wir über die Lodges gebucht haben, waren wundervoll! Die Fahrer konnten all unsere Fragen beantworten, man hat ihnen deutlich angemerkt, wie motiviert und begeistert sie selbst von ihrem Land waren. Ihr Tipp, die Bootstour auf dem Chobe-River, war das Highlight; hier haben wir nochmals abschliessend alle Tiere aus nächster Nähe sehen und dabei den Sonnenuntergang geniessen können.

Allgemeines
Wir haben uns zu jeder Zeit und überall sicher gefühlt. Es ist uns nicht nichts geklaut worden, dank ihrer hochprofessionellen Reiseunterlagen haben wir immer und überall bestens gefunden, und bis auf einen kurzen, heftigen Magen-Darm-Infekt fühlten wir uns in diesem Land (unserem ersten afrikanischen Land) rundum wohl, und es wird, wie schon erwähnt, nicht das letzte Mal sein, dass wir nach Afrika reisen und dass wir dies mit Umfulana tun werden!

Ein riesengrosses Dankeschön an alle, die zu diesem unvergesslich schönen Erlebnis beigetragen haben!

Herzliche Grüsse

Familie Schnüriger



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