03.03.2006

Namibiareise von Uwe Arzt

Hallo Herr Garstka,

nachdem wir einige Tage aus Namibia zurück sind, möchten wir Ihnen gerne einige unserer Reiseeindrücke geben. Vor allem möchte ich bemerken, dass die Beratung und Betreuung durch Umfulana zu jeder Zeit einwandfrei waren und wir sehr gerne wieder auf Ihre Unterstützung zurückkommen.

Durch einen Defekt des Flugzeugs war der Hinflug mit Air Namibia 12 Stunden verspätet. Das Ersatzteil war in Frankfurt nicht vorrätig und mußte aus Zürich eingeflogen werden. Wir wurden in einem Hotel in der Nähe von Frankfurt untergebracht und konnten tatsächlich einige Stunden schlafen bevor es am nächsten Morgen um 10:45 Uhr losging. Nach 10 Flugstunden am hellen Tag kamen wir gegen 21:00 Uhr in Windhoek an und konnten unseren Mietwagen auch so spät noch übernehmen. Die Fahrt ins erste Quartier im Dunkeln war auch kein Problem. Nur schade, dass uns der erste Tag zum Eingewöhnen gefehlt hat.

Die Unterkünfte waren alle gut bis sehr gut.

Ganz besonders hervorheben möchte ich A little Sossus. Die Lage und das Ambiente dieser kleinen Lodge ist unbeschreiblich. Man erlebt die Wüste viel intensiver aber auf hohem Niveau. Das Personal ist sehr aufmerksam und freundlich und vor allem stets bemüht. Die Küche ist sehr zu empfehlen.

Ebenfalls sehr beeindruckend war unser Aufenthalt in Schönfeld. Die Atmosphäre und der fast familiäre Anschluß ist unbeschreiblich. Ganz besonders zu empfehlen ist der Sundowner an spektakulärer Stelle.

Das Camp Okaukuejo war erwartungsgemäß von eher schlechtem Standard. Für eine Nacht aber genau der richtige Platz für Fahrten im Etosha Park. Matunda war gut aber eine Nacht wäre vollkommen ausreichend gewesen.

Leider hat das Wetter nicht immer mitgespielt. Es gab starke Regenfälle über mehrere Tage. Einige Einheimische sprachen von den stärksten Regenfällen seit 35 Jahren. Mit dem normalen PKW mußten wir einige Fahrten durch schlechte Strassen entweder streichen oder vor tiefen Gräben kapitulieren und umkehren. Auch die Anfahrt zu Mount Etjo war nur mit der Unterstützung durch ein 4x4 Fahrzeug der Lodge möglich. Der Nissan Almera von Avis hat zwar alles mitgemacht und wir hatten keinen Reifenschaden. Lediglich das vordere Nummernschild ging verloren. Dennoch würde ich zur Regenzeit nur noch einen 4x4 Wagen für diese Reise benutzen.

Trotz einiger Beschwerlichkeiten war es ein toller und spannender Urlaub mit einem Hauch von Abenteuer. Auch wenn wir wegen dem vielen Regen nur wenig Wild sehen konnten, wird uns der Aufenthalt in Namibia in sehr guter Erinnerung bleiben. Vielleicht besuchen wir schon bald den Süden des Landes – aber dann mit Allrad.

Mit freundlichem Gruß
Uwe Arzt



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