15.05.2006

Namibiareise von Petra Spod

Hallo Herr Garstka,
leider sind wir von unserer Reise wieder zurück. Es waren 3 1/2 Wochen mit wunderbaren Eindrücken. Grundsätzlich hat alles geklappt, von der Autovermietung bis zu den Unterkünften. Die Kleinigkeiten die nicht geklappt haben, haben wir gut selber regeln können. Dazu zählten die Permits von der Autovermietung, die nicht vorbereitet waren und die Umlegung der Unterkunft im Camp im Etoscha-Park. Also Kleinigkeiten. Der Rest, Flug ins Okawangodelta und Vorbereitung der Gästehäuser auf uns war sehr gut organisiert. Die Entfernungen haben wir ein bißchen unterschätzt, so dass wir oft etwas spät angekommen sind. Vor allem in Botswana. Dort haben wir nicht glauben wollen, dass wir auf die Elefanten auf der Straße aufpassen sollten, bis uns welche eine kleine Strecke begleitet hatten. Es war fazinierend, leider jedoch auch zeitaufwendig. So sind wir etwas spät in Maun angekommen. Da wir noch unser Gepäck umpacken mussten (so viele Koffer haben nicht in das kleine Flugzeug gepasst) war es etwas hektisch. Jedoch die Ruhe und Einsamkeit im Camp hat das wieder ausgeglichen. Die Lage der Lodge bei den Popa-Falls war herrlich. Die Managerin entsprach jedoch nicht den Erwartungen. Sie war sehr kurz angebunden und kümmerte sich nicht um die Gäste. Da die Lodge jedoch zu einer 5-Sterne Lodge umgebaut werden soll, hatte sie wohl kein Interesse mehr, ihre letzten Wochen dort mit Engagement zu verbringen. Da wir sie nicht gebraucht haben, hat es uns wenig gestört. Glücklich waren wir über Wahl unseres Autos. Erst einmal war genug Platz für uns vier und vor allem haben die Straßenverhältnisse nach den schweren Regenfällen so ein Auto erforderlich gemacht. Daher waren wir glücklich, dass wir nach der Abreise unserer Kinder das Auto behalten haben. So konnten wir noch den Fishrivercanyon auf dem Weg nach Keetmannshoop besuchen, der auf Ihrer Reiseempfehlung nicht vorgeschlagen wurde. Mit einem normalen PKW wäre es wohl auch nicht machbar gewesen. Die Straßen waren noch völlig aufgeweicht und noch nicht wieder hergerichtet. Den Abschluss unserer Reise haben wir sehr genossen. Die Drakensberge haben sich in einem wunderbaren Wetter präsentiert und die Lodge war hervorragend. Wir waren allein die 2 Nächte und konnten somit die ganze Ranch, den Service, das Essen, das Zimmer,.... genießen.
Also alles in Allem war es eine wunderbare Zeit, die sicherlich noch eine gewisse Nachwirkung haben wird. Denn auch die 7700km müssen auch noch fototechnisch ausgewertet werden. Sollten wir noch einmal so eine Reise machen wollen, so werden wir sicherlich wieder Ihre Hilfe in Anspruch nehmen.
Viele liebe Grüße
Petra Spod



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