01.06.2006

Namibiareise von Tanja Rühle & Markus Achmüller

Hallo liebes Umfulana-Team!

Unsere Rundreise durch Namibia (05.05.-26.05.06) war rundum gelungen. Einzig der selbstgewählte Flug mit der LTU auf Grund äußerst beengter Sitzverhältnisse etwas stressig. Hier die einzelnen Etappen:
Bagatelle Kalahari GameLodge nahe Mariental: Hier hat es uns mit am besten gefallen- die Gepardenfütterung wie auch die Sundownerfahrt waren ein Erlebnis, der Bungalow auf Stelzen auf rotem Sand sowieso – ein sehr guter Einstieg. Danach gings dann nach Klein-Aus-Vista bei Aus – hier hatten wir das Chalet "The Rock" – Sundowner auf der eigenen Veranda mit Barbecue-Package und dem Blick in die grenzenlose Weite – unglaubliche Stille, Entspannung garantiert. Lüderitz und Garub (die Wasserstelle, an der die Wildpferde leben) sind sehr sehenswert, für Kolmanskop brauchte man ein Permit, daher haben wir dann verzichtet. Dann stand Wolwedans auf dem Programm – ein Highlight unserer Reise-wir waren komplett allein im DuneCamp und wurden fürstlich verwöhnt-so war auch unsere Hochzeit am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang ein Märchen -die Trauung und das Champagnerfrühstück in der Wüste waren unvergesslich schön. Weiter ging es als frischgebackenes Ehepaar danach zum Desert Homestead nahe Soussuvlei – das Personal ist einsame Spitze – so viele liebenswerte Angestellte – undbedingt den Sundowner-Ritt machen, das war unser schönster Sonnenuntergang hoch auf dem Rücken der Pferde in absoluter Einsamkeit mit Blick auf Berge und weite Flächen. Am nächsten Tag haben wir die Düne 45 erklommen und uns die anderen Dünen angesehen- ein Muss. Die Fahrt durch die Namib nach Swakopmund war gezeichnet von faszinierender Landschaft – leider hatten wir kein Permit für die Abzweigungen zum Kuiseb Canyon oder dem Welwitschia Drive. Swakopmund erfreute uns mit deutschem Küstenwetter (Nebel :-) ) – in Sams Giardino haben wir uns rundum wohl gefühlt und waschechtes Züricher Geschnetzeltes bekommen- sehr fein. Die Omaruru Game Lodge war unser touristischstes Erlebnis mit leichtem Zoocharakter- trotzdem hatten wir den Eindruck, dass die Tiere sich dort sehr wohl fühlen – von dort aus gings dann ins Toshari Inn (Etosha Gateway Lodge) – 25km südlich vom Etosha Park- der Eigentümer hat wohl gewechselt und die Zimmer waren sehr sauber, das Essen lecker und es wurde wohl auch einiges renoviert- wir haben uns dort sehr gut aufgehoben gefühlt – einzig eine Nacht von dreien wäre besser an einer anderen Seite des Etosha-Parks gewesen, dann hätten wesentlich mehr des Parks sehen können- so konnten wir wegen der Distanzen nie den kompletten Osten abfahren. Die Mount Etjo Lodge bei Kalkfeld ist eine Klasse für sich – und die Löwenfütterung unglaublich spannend – diese Tiere sind wirklich noch richtig wild und haben ein riesiges Areal für sich- außerdem hat der Eigentümer ein eigene Schule für die Kinder der Mitarbeiter gegründet und auch einiges an Sozialleistungen eingeführt – wir waren sehr beeindruckt- zu guter Letzt verweilten wir dann noch im Tamboti Guesthouse in Windhuk- die Gastgeber sind so herzlich und bemüht, dass uns der Abschied sehr schwer fiel- wunderschöne Sundownerterrasse und eine sehr angenehme Wohngegend- der Urlaub war viel zu schnell vorbei, die schönen Erinnerungen werden ein Leben halten. Mit dem PKW (Nissan Almera) kamen wir dank der Trockenzeit sehr gut zurecht, im Etosha Park wäre natürlich ein Jeep wegen der höheren Sitzposition schöner gewesen, aber wir hatten keine Panne und auch sonst keine Probleme.
Vielen Dank für die Zusammenstellung dieser wunderbaren Reise und liebe Grüße aus München



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