26.08.2006

Namibiareise von Ursula Grab Heymann

Gesamteindruck: sehr gut

Streckenauswahl: im grossen und ganzen ok; allerdings lagen die Entfernungsangaben manchmal ziemlich daneben:

Unterkünfte: Die Unterkünfte waren i.a. sehr gut gewählt. Unsere Benotung nach Zimmereinrichtung, Küche, Atmosphäre und Gesamteindruck des Aufenhalts(Skala 1 sehr gut bis 6 sehr schlecht):
Naturhaus: 1-/1/2+/1-
Kalaharioase: 3+/2+/3-/3 (fast Hotelbetrieb)
Wolwedans: 2+/1/1-/1
Lodge bei Sesriem: 2+/3+/2-/3 (keinerlei Aktivitäten)
Intermezzo: 2/2 für Frühstück/2-/2- (zweckmässig)
Jagdfarm Omaruru: 2(Riesenzimmer mit 2 Doppelbetten und einem Einzelbett)/2+/2+/2+
Lodge am Fuße des Vingerklips: 1-/2/2-/2 (aber ein bisschen anonym)
Lodge von Wilderness Safaris: 2+/3/1-/2+
Bush Lodge am Etosha: 2-/2/ 2-/2- (keinerlei Aktivitäten)
Waterberg Gästefarm: 2-/2/2+/1- (sehr persönliches Engagement)
Heinitzburg: 1/1-/1-/1-

Fahrzeug: Wir fuhren einen Nissan Almera, sicherlich ein relativ robustes Fahrzeug. Auf den Schotterpisten (vielleicht 70% der Wegstrecke) hatten wir aber oft nicht das beste Gefühl mit diesem Auto, das im Innenraum am Ende der Reise im übrigen total vollgestaubt war; der CD-Spieler hatte wegen des Staubes seinen Geist aufgegeben. Auch für Tierbeobachtungen z. B. im Etosha-Park kann man sich wegen der niedrigen Sitzhöhe sicher ein besseres Fahrzeug vorstellen. Wenn ein echtes Geländefahrzeug zu teuer ist, würden wir trozdem von einem Stadtauto wie Almera, Golf usw. abraten. Wichtig ist auch, auf einen guten Reservereifen zu achten; wir hatten einen Reifentotalschaden.

Sonstiges: Da einerseits nur in einigen Unterkünften Halb- oder Vollpension gebucht war, andererseits bis auf Swakopmund und Windhoek nirgends eine alternative Restaurantmöglichkeit bestand, wäre es für den Geldwechsel hilfreich gewesen, die ungefähren Nebenkosten anzugeben; in manchen Lodges wird auch nur die Visa Card akzeptiert.

Die Einheimischen (schwarz oder weiss) waren sehr freundlich, wir haben uns nirgends bedroht gefühlt. Allerdings waren wir ziemlich unsicher, was die Höhe der Trinkgelder anging.

Da wir in Sossusflei Pech mit dem Wetter hatten, hätten wir gerne noch einen Flug über die Wüste gebucht; das war leider nicht kurzfristig möglich; hierzu könnte man vielleicht eine Kontaktadresse mitgeben, bei der man sich rechtzeitig erkundigen kann.

Unsere Handys funktionierten nur in Windhoek, Swakopmund und Tsumeb; offenbar gibt es aber eine Möglichkeit, eine Zusatzkarte zu kaufen, was wegen der oft extrem verkehrsarmen Strassen zu empfehlen wäre.



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