25.09.2006

Namibiareise von Margret Krause-Nowaczyk

25-09-2006
Eine rundherum gelungene Reise durch Namibia ist nach 3½ Wochen zu Ende gegangen.
Keine Probleme! – Keine negativen Erfahrungen! Viele wunderbare und fantastische Eindrücke über Land und Leute, aber auch ein teilweise schonungsloser Blick auf die Armut eines deutlichen Teils der Bevölkerung.

Glück hatten wir mit dem Mietwagen. Gebucht war Kategorie B, welche aber "leider" nicht zur Verfügung stand. So bekamen wir einen Wagen der Kategorie E (ein Mitsubishi Outlander 4x4). All-Rad wäre für diese Jahreszeit und für unsere Reiseroute nicht unbedingt nötig gewesen, aber die größere Sitzhöhe und die robuste Ausführung des Wagens haben wir als sehr angenehm empfunden. Die Schotterstraßen waren alle sehr gut befahrbar und die Tageskilometer gut zu schaffen.

Bei den gebuchten Lodges gab es nichts zu beanstanden; ganz im Gegenteil, wir waren häufig sehr angenehm überrascht.
Oase in der Kalhari: wunderbarer Auftakt der Reise, das Dinner war einfach köstlich (inklusive der Übersetzung in die Nama-Sprache).
Canon Village: ebenfalls herrlich, angenehme Atmosphäre.
Klein Aus Vista: wir wohnten in "Desert Vista", der "Honey-Moon-Suite" am Ende der 7 km langen Zufahrtspiste; beim ersten Betreten des Hauses ist man wegen der beeindruckenden Lage und tollen Ausstattung wirklich "von den Socken".
Gästehaus am Sossusvlei auch sehr zu empfehlen. Zwei Nächte wären ausreichend gewesen, da man für den Sossusvlei-Ausflug nur einen Tag benötigt. Den zweiten Tag haben wir mit Faulenzen und Lesen ausgefüllt. Ein ganzer Tag Ruhe während so einer Rundreise ist auch nicht zu verachten. Da die Tankstelle in Sesriem mehrere Tage kein Benzin hatte, "mussten" wir Sossusvlei als geführten Ausflug unternehmen. Wir haben dies aber nicht bereut; unser Guide informierte uns bestens und zum Schluss gab es noch ein herrliches Picknick unter einem Kameldornbaum.
Intermezzo in Swakopmund: genauso wie es immer beschrieben wird; sehr sauber, sehr gutes Frühstück und nette Betreuung.
Lodge an der Fingerklippe: herrliche Lage und auch sonst alles bestens.
Okaukuejo Camp: alle Camps im Etoshapark werden derzeit renoviert. Unsere Unterkunft war zwar nicht so gemütlich, aber sauber. Das Restaurant war sehr gut. Alles in allem deutlich besser, als wir es nach den vielen negativen Berichten erwartet hatten.
Busch Lodge am Etosha: wunderbar.
Nkwazi Lodge: in Ordnung.
Lodge am Kwando River: wirklich hervorragend, sehr persönlich und ausgesprochen freundlich.
Chobe Lodge: nach der letzten Lodge zunächst ein kleiner Schock, weil sehr viele Touristen und damit praktisch ein Massenbetrieb; aber nach kurzer Eingewöhnung trotzdem gut. Der Tagesausflug zu den Victoriafällen war vollkommen ausreichend.
Maun Lodge: in Ordnung.
Wildfarm: die gemütliche Atmosphäre im "Wohnzimmer" beim Dinner, das übrigens ausgezeichnet war, bildete einen schönen Abschluss dieser herrlichen Reise.
Die Rückfahrt von Chobe über Maun bis Gobabis war trotz der vielen Kilometer in zwei Tagen ohne Schwierigkeiten zu meistern. Die nach den Berichten einiger Mitreisender sicherlich sehr lohnende Option, von Maun aus das Okavango-Delta zu besuchen, hatten wir leider nicht vorgesehen. Vielleicht beim nächsten Mal….

Herzlichen Dank an das Umfulana-Team!
Margrit und Werner Krause



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