24.10.2006

Namibiareise von Michael Blohm

Michael und Hildegard Blohm
Reinhard und Monika Vauth
20.09. – 13.10.2006 – Namibia und Botswana bis zu den Victoria Falls

Liebes Umfulana-Team!
nach Südafrika in 2004 war auch unsere diesjährige ‚Umfulana-Reise’ durch Namibia und Botswana bis zu den Victoria Falls in Zimbabwe sehr eindrucksvoll und wieder bestens organisiert – dennoch einige kritische Anmerkungen unsererseits.
Das ‚Sedia Hotel’ in Maun ist für eine Nacht okay – als Alternative wurde uns von Ortskundigen die ‚Tree Lodge’ empfohlen.
Der Flug von Maun ins Okavango-Delta ist wirklich sehr empfehlenswert und ‚Camp Okuti’ mit seiner familiären Atmosphäre und Betreuung war wunderschön – schade, dass diese Lodge zum Ende dieses Jahres abgerissen wird!
Die ‚Nata Lodge’ ist zwar von der Anlage schön – wenn auch etwas ungepflegt – die Unterbringung von 2 Ehepaaren in einem Raum mit einem Doppelstockbett (für Kinder), war schon ärgerlich (overbooking?)!
Nach dem Okavango-Delta ist der Chobe River ‚tierisch’ gesehen ein weiteres Highlight – insbesondere bzgl. der Anzahl von Elefanten, Büffeln, Hippos und Krokodilen.
Die ‚Kubu Lodge’ hat uns sehr gut gefallen – allerdings sollte mangels einer Alternative gleich Halbpension mitgebucht werden.
Für den Grenzübertritt nach Zimbabwe bedurfte es zwar vieler Formulare, die Beamten waren aber alle hilfsbereit! Nur bei der direkt hinter der Grenze zusätzlich abzuschließenden ‚Autoversicherung’ fühlten wir uns abgezockt, hielt sich jedoch letztendlich im Rahmen.
Die ‚Gorges Lodge’ hoch über dem Zambezi-River ist im wahrsten Sinne des Wortes ‚gorgeous’ und hat uns bei 3 Übernachtungen eine angenehme Zeit zum Relaxen gegönnt.
Auch die ‚Namushasha Country Lodge’ am Mudumu Park war vom Ambiente her angenehm und die Bootsfahrt erholsam.
Hier gilt bzgl. der Buchung das gleiche wie für die ‚Kubu Lodge’ – besser gleich Halbpension!
Die ‚Nganda Safari Lodge’ in Rundu ist aufgrund des Karboloneum-Gestanks und der Baumaßnahmen unzumutbar – eine Alternative wäre die ‚Omashare Lodge’ direkt gegenüber der T-Kreuzung oder eine durch Einheimische empfohlene Lodge ca. 20 km außerhalb von Rundu.
Außerdem ist Rundu zwar afrikanisch quirlig – aber nicht so interessant, um einen ganzen Nachmittag dort zu verbringen. Wir hätten gut bis Grootfontain weiter fahren können, um dann vor der Weiterfahrt nach Outjo für diese Gegend einschl. Tsumeb mehr Zeit zu haben.
‚Matunda Guest Farm’ ist gemütlich und familiär, allerdings etwas weit vom ‚Etosha Park’ entfernt.
Für einen Tag im Park war das zwar okay, doch das reicht natürlich nicht aus, um den Park wirklich zu erkunden.
Als Alternative zu Etosha wäre Richtung Swakopmund vielleicht eine Tour durch das Damaraland zu empfehlen – lt. Reiseführer eine interessante Strecke.
Von Swakopmund aus haben wir vorab einen 2 ½ Std. Rundflug über die Namib Wüste bis nach Sossusvlei und wieder zurück über die Küste unternommen– ein einmaliges auch erschwingliches Erlebnis und eine super Vorbereitung auf den Besuch in Sossusvlei. (Im „Intermezzo“ nach Andy fragen).
Für ‚Desert Homestead Lodge’ wäre wieder Halbpension angebracht gewesen.
Hotel Heinitzburg in Windhoek war ein netter Abschluss – Empfehlenswert ist die dort buchbare individuelle Stadtrundfahrt mit exzellenter Führung in deutscher Sprache.

Für uns das perfekte Ende einer gelungenen Afrika Reise.



Nach Oben