13.11.2006

Namibiareise von Jürgen Seldis

Wir sind gerade von einer zweiwöchigen wunderschönen Reise durch den vorwiegend südlichen Teil Namibias wiedergekommen.
Ich war von diesem land total überrascht, nachdem ich mich nie danach gedrängt hatte, nur Sand und Steine im Übermaß zu sehen.

Ich habe meine Meinung schnell revidiert und sah ein, daß Namibia eine vielfalt wunderschöner Landschaften und freundliche Menschen aufweist.

Diese Reise bleibt unvergesslich und war dieses nicht das letzte Mal.Sehr bewährt hat sich unser Nissan Double Cab 4X4 für 5 Erwachsene. Ein wahres Arbeitstier. Allerdings schließt die Haube über der Ladefläche nicht besonders gut, sodaß der Gepäckraum einstaubte. Aber null problemo in Sossusvlei.

Den einzigen Diebstahlsversuch neben der Öffnung meines Koffers bei der Airline (vielleicht auch in Johannesburg) und Diebstahl der Kamera war eine Gruppe Jugendlicher in Lüderitz, die beim Geldabheben von einer Mami mit Handy herbeigerufen worden worden waren.Aber da ich im Auto wartete und sie rechtzeitig sah, genügte mein Ausruf "wir müssen weg" und alle saßen im Auto und ab ging's. Hafengegenden sind halt oft spannend; die Reeperbahn bietet auch so einiges.

Gleichfalls sehr nützlich war mein Satellitentelfon, das ich mir in Joburg am Airport bei Vodacom gemietet hatte. 2 Wochen für 98,00 Euro. Bei unserer ersten Nachtfahrt durch die Berge zur "Wasserquelle" konnten wir uns so einige Male vergewissern, daß wir auf noch auf dem richtigen Weg waren. Wir wären sicherlich sonst umgekehrt. Auch zwei zunächst verlorene Koffer konnten wir so gut auftreiben und unterwegs Umbuchungen aus der Wüste vornehmen. Ich werde nie ohne Satellitentelefon durch Namibia fahren, es sei den, die handy-Verbindungen werden besser.

Insgesamt eine überaus gelungene reise mit vielen Wanderungen und Sundowner-Fahrten. So eine Lodge ist nach einem langen Tag ein wahres Paradies.

Ein überaus schönes Land!



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