Von Windhoek zu den Victoria-Falls: Namibia, Botswana, Zimbabwe
Naturwunder im Osten Simbabwes: Victoria Falls

Von Windhoek zu den Victoria-Falls

Namibia, Botswana, Zimbabwe

Die Reise mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis führt vom ariden Namibia zu den tropischen Victoria Falls. Wer mehr Zeit hat, kann noch ins Okavango-Delta fliegen oder ein paar Tage im Hwange-Park anhängen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Windhoek

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Namibia
Fahrzeug: Hyundai Tucson (2x4) o.ä. Automatik (Group K)
Tarif: premium cover + Navi
Station: Windhoek, Airport

Windhoek

31 km | 20 Minuten
A

Windhoek

Deutsches Kolonialerbe in Namibias Haupstadt

Bei der Landung auf dem Flughafen gewinnt man den Eindruck, Windhoek sei eher ein deut­sches Provinz­städt­chen als eine Haupt­stadt.

Wenn man dagegen auf der Rück­reise nach Windhoek kommt und zuvor die Leere und Weite des Landes erfahren hat, verwandelt sich Windhoek in der Wahr­neh­mung in eine Welt­stadt. Cha­rak­te­ris­tisch für das Stadt­bild ist das Gemisch aus deut­scher Kolo­ni­al­ar­chitektur und modernen Zweckbauten. Sehens­wür­digkeiten sind vor allem die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche, die alte Feste der deut­schen Schutz­truppe von 1890 und neuerdings der Heroes Acre, das Denkmal der Unabhängigkeit. Die andere Seite von Windhoek heißt Kattutura, zu deutsch: wo niemand wohnen will. Das Town­ship von Windhoek gehört zwar nicht zur schlimmsten Kategorie, erin­nert aber daran, dass in Namibia erste und dritte Welt Tür an Tür wohnen.

Auf einer Gästefarm bei Windhoek

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die ehema­lige deut­sche Polizei­sta­tion liegt 45 km östlich von Windhoek und ist ideal, um einen Urlaub in Namibia beginnen oder ausklingen zu lassen.

Ein Swimmingpool ist vorhanden. Am Fuße des 2.300 m hohen Bismarck­berges erstreckt sich die ca. 10.000 ha große Farm über ursprüng­l­ichste afri­ka­ni­sche Dornenbuschsavanne. Neben der Rinderzucht lädt die vielfäl­tige Tier- und Pflanzenwelt in unver­brauchter Schön­heit dazu ein, von Ihnen erkundet zu werden.

Von Windhoek – Farm nach Kambaku

365 km | 4:00 h
Kurz nach Verlassen der Haup­stadt befindet man sich in Namibias stiller Berg­savanne. Bei Okahandja gibt es einen großen Straßen­markt mit afri­ka­ni­schem Kunst­gewerbe.

Windhoek-Zentrum

Zwischen Kolo­ni­al­ar­chitektur und Unabhängigkeit
Das poli­ti­sche und kulturelle Zentrum der Stadt ist bis heute von der deut­schen Kolo­ni­al­ar­chitektur geprägt. Im Süden wird der Central Busi­ness District vom histo­risch wich­tigen Ausspann­platz begrenzt, wo bis 1900 die Pferde und Ochsen ausge­spannt wurden. Bedeu­ten­dste Sehens­wür­digkeit und Wahrzei­chen von Windhoek ist die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche von 1910 im neoroma­ni­schen Stil. Daneben stand das Denkmal des Südwester Reiters, das an die Kolo­ni­al­kriege des deut­schen Kaiser­reichs gegen die Herero von 1903 bis 1907 erin­nern soll. 2009 wur­de das Denkmal abge­baut und hundert Meter weiter südlich wieder aufge­baut. Es steht nun vor der Alten Feste, die im Krieg der Nama gegen die Herero 1890 errichtet wur­de. Auf den Türmen und Mauern stehen noch Geschütze aus der Zeit des Baus.

Katutura

Town­ship von Windhoek
Die Vorstadt vor den Toren von Windhoek ist als Town­ship für schwarze Arbeiter in den 1950iger Jahren entstanden. Schulen, Kran­ken­häuser und Einkaufs­zentren wurden aus dem Boden gestampft, um den Bewoh­nern keinen Anlass zu geben, das „weiße“ Windhoek zu betreten. Der Name stammt aus der Sprache der Herero und bedeutet soviel wie „der Ort, an dem wir nicht leben möchten“. Dennoch leben in der riesigen Well­blechhüt­ten­masse heute über 67.000 Menschen. Das Leben ist bunt und afri­ka­nisch: Zahl­lose Straßenver­käufer, Bars und Gemüse- und Obst­stände prägen das Ortsbild. Über allem liegt der Geruch von gebra­tenem Fleisch. Wer Katutura besich­tigen will, sollte dies nicht ohne Führer tun.

Daan-Viljoen-Wild­park

Steile Berge, Hoch­landsavanne
Der 40 Quad­ratki­lometer große Wild­park liegt west­lich von Windhoek im Khomashoch­land. Steile Bergen, tiefe Täler, Hoch­land-Savanne und Dornbü­sche machen den besonderen Reiz der Land­schaft aus, die bekannt ist für die vielen Vogel­arten. Wande­rungen und Rundfahrten im eigenen Wagen sind möglich. Dabei kann man Wild­tieren begegnen, darunter Kudu, Oryx, Strei­fengnu und Bergzebra.
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Waterberg

Gewaltiger Tafelberg am Rande der Kalahari

Weithin sichtbar ragt der riesige Tafelberg aus der Savanne hervor. Bei Sonnen­un­ter­gang glüht er rot auf.

Das schwer zugäng­liche Plateau ist zu einem der wich­tigsten Refugien für bedrohte Tier­arten geworden. Spitz- und Breitmaul­nas­hörner leben hier, ebenso Büffel und seltene Antilopen, dazu 200 Vogel­arten und eine große Anzahl Reptilien und Amphibien. Die beste Möglichkeit, das Terrain zu erkunden, ist zu Fuß. Vom Waterberg Park am Fuß des Berges führt ein Pfad durch den Fels nach oben. Dort gibt ein breites Netz von Wander­wegen, vom kurzen Spaziergänge bis zur Drei­t­ages­wande­rung

Zu Gast in der Kambaku Safari Lodge

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension & angegebene Aktivitäten

Die Lodge liegt im ca. 76 Quad­ratki­lometer großen Kambaku Wildlife Reserve, rund 25 Kilometer Luft­linie vom Waterberg entfernt. Die Anlage fügt sich harmo­nisch in die Baumsavanne der Umge­bung ein. Früher wur­de auf der Farm Rinderzucht betrieben, heute leben hier wieder die Tiere, die seit vielen Tausend Jahren hier zu Hause sind: Giraffen, Oryxe, Strauße, Gnus, Warzenschweine, Zebras, Kudus, Elen­an­tilopen, Impalas sowie zahlreiche Vogel­arten. In den afri­ka­nisch deko­rierten Gäst­ezimmern spürt man die Liebe der Gastgeber zum Detail. Im Haupt­haus mit kleiner Bibliothek, Bar und Kaminzimmer begegnet man in zwang­loser Atmo­sphäre den anderen Gästen. An die große Terrasse schließt sich ein gepflegter Garten mit Pool an. Wie inter­essant die Tierwelt des Reserves ist, zeigt sich daran, dass sie auch eine beliebte Unter­kunft für Jäger ist, von denen man in Gesprächen z. B. beim gemein­samen Abend­essen viel Wissens­wertes erfahren kann.

Etwas Besonderes sind die Bush­trai­nings, bei denen man durch die Savanne läuft und nach Spuren und Kleinle­be­wesen sucht; auch Trekking-, Jeep- und Pferdes­afaris werden ange­boten. Da gefähr­liche Raubtiere fehlen, kann man sogar auf eigene Faust losgehen. Für Kinder gibt es ein besonderes Programm mit Moun­tai­nbikes oder Pony­reiten.

Ausflug (OPTIONAL)

Reitsafari (1,5 - 2,5 Stunden, deutsch/englisch)

In kleinen Gruppen von maximal sechs Reitern führt der Ausritt hinaus in die weiten Ebenen der Baumsavanne. Vom Rücken der Pferde erleben Sie die Natur noch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel.

So sind vor allem die Begeg­nungen mit den Tieren der afri­ka­ni­schen Wildnis viel inten­siver, als sie es bei einer Pirschfahrt im Jeep sein könnten – ob beim vorsich­tigen Erkunden des dichten Unter­holzes oder bei einem gestreckten Galopp über kilome­ter­lange Sand­wege, Seite an Seite mit den Zebras.

Ausflug (OPTIONAL)

Buschfrühstück
Im Anschluss an eine morgend­li­chen Game Drive oder einen Ausritt bei Sonnen­aufgang wartet inmitten der erwa­chenden Savan­nen­landschaft ein liebevoll gedeckter Pick­nick­tisch, der von Früh­s­tückseiern über frisch gepressten Oran­gensaft bis hin zu einem Glas Sekt für jeden Geschmack etwas bereit­hält. In roman­ti­scher Abge­schieden­heit kann hier ein ganz besonderes Früh­stück genossen werden.

Otavi

Klein­stadt mit deut­schen Wurzeln im Maisdreieck
Die 5000-Einwohner-Stadt liegt zusammen mit Grootfontein und Tsumeb im Otavi-Dreieck, das wegen seines hohen Nieder­schlags und der land­wirt­schaft­li­chen Nutzung auch Maisdreieck genannt wird. Die Stadt ist ein Verkehrs­kno­ten­punkt in Namibia: hier treffen die Natio­nal­straße B1, der Trans-Caprivi-Highway (B8) und die Haupt­straße C39 zusammen. Drei Kilometer außer­halb von Otavi steht das Khorab Memo­rial. Das Friedensdenkmal erin­nert an die Kapitula­tion der deut­schen Schutz­truppe von Südwe­st­afrika am 9. Juli 1915. Die Deut­sche Privat­schule Otavi ist mit weniger als 20 Schülern von Klasse 1 bis 6 die kleinste deutsch­spra­chige Schule Namibias.

Kambaku Wildlife Reserve

Über­nachten unter freiem Himmel
Das Reservat liegt 25 Kilometer nörlich vom Waterberg in der ursprüng­l­i­chen Buschsavanne. Früher weideten dort Rinder; heute leben dort wieder Antilopen, Zebras, Gnus und viele andere. Inzwi­schen sind auch Giraffen, Büffel und Elefanten heimisch. Mitten im Reservat fernab von Straßen befindet sich ein kleines Camp mit nur zwei Zelten. Wer dort über­nachtet, kann Stille und Erha­ben­heit erleben, vor allem aber einen unver­gleich­li­chen Ster­nenhimmel.

Deut­scher Friedhof am Waterberg

Erin­ne­rung an den ersten deut­schen Völkermord
Am 11. und 12. August 1904 kam es am Waterberg zur entschei­denden Schlacht zwischen der deut­schen Kolo­ni­almacht und den aufständi­schen Hereros. Danach begann das, was Histo­riker als den ersten deut­schen Völkermord bezeichnen. 2000 mit Kanonen und Maschi­n­enge­wehren gerüs­tete deut­sche Soldaten standen mehreren Zehn­tausenden Hereros gegenüber. Sie waren der deut­schen Waff­en­technik jedoch nicht gewachsen und wurden unter dem kommandierenden General von Trotha in die wasser­lose Kala­hari abge­drängt, wo sie verdurs­teten. Die wenigen gefal­lenen deut­schen Soldaten sind auf dem Friedhof begr­aben, wo es jeden zweiten Sonntag im August eine gemein­same deutsch-namibia­ni­sche Gedenkfeier gibt.

Von Kambaku nach Etosha

220 km | 2:30 h

Outjo

Klein­stadt im Kunene-Land
Die Kreis­stadt im Kunen­e­land hat ca. 6.500 Einwohner und wur­de 1897 von der deut­schen Schutz­truppe gegründet. Bereits zuvor hatte Major Leutwein hier eine Militärbasis errichtet, um den noch unbe­kannten Norden der dama­ligen deut­schen Kolonie zu erfor­schen. Seit dem 16. Jahr­hun­dert leben in der Region die Himbas, eine den Hereros verwandte Volks­gruppe. West­lich von Outjo befindet sich im Tal des prähisto­ri­schen Ugab-Flusses eine magi­sche Kalk­stein­landschaft. Durch Erosion sind hier faszi­nierende Fels­forma­tionen entstanden, deren bekann­teste die Fingerklippe ist.
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Etosha Nationalpark

Namibias Wildparadies

Der Park ist ein Teil der Kala­hari Senke, ein riesenhaftes abfluss­loses Becken, das sich bis nach Botswana ausdehnt.

Die Etosha Pfanne war früher ein großer Binnensee, der nach und nach ausge­trocknet ist und Salz­ab­la­ge­rungen zurückge­lassen hat. Daher hat der Park auch seinen Namen. Er stammt aus der Ovambo Sprache und bedeutet soviel wie „großer weißer Platz“. Der Park hat eine Größe von 20.000 Quad­ratki­lome­tern und eine Länge­n­ausdeh­nung von Ost nach West von fast 300 Kilome­tern. Während im Winter (April – September) ange­nehme Tempe­raturen herr­schen, wird es im Sommer sehr heiß. An der Südseite des Parks, wo sich auch die Camps befinden, liegen viele Wasserlöcher, die besonders im trockenen Winter die Tiere anlo­cken. 1500 Elefanten leben hier, 300 Löwen, das bedrohte Spitzmaul­nashorn, Leoparden und die verschiedensten Antilopen.
Trotz seiner gewal­tigen Ausdeh­nung ist der Park eigent­lich noch zu klein – jeden­falls für Elefanten, die Tausende von Kilome­tern in ihrem Leben wandern und immer wieder die Zäune des Parks nieder­reißen. In den Schub­laden der Regie­rung liegen Pläne, den Park erheb­lich zu vergrößern.

Zu Gast in einer Lodge am Etosha Park

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge, auf der die TV-Serie „Waisen­haus für wilde Tiere“ gedreht wur­de, liegt in einem 24.000 Hektar großen privaten Reservat vor den Toren des Etosha Natio­nalparks.

Nicht nur die mensch­li­chen Gäste finden die Anlage anspre­chend. Es nähern sich regelmäßig Giraffen und Antilopen, die die Scheu vor den Bewoh­nern offenbar verloren haben. Aufgrund der Hang­lage bietet sich von vielen Stellen aus eine wunderbare Aussicht über die Ebene und das Wasserloch. Die die reetge­deckten Chalets für die Gäste bieten ausrei­chend Platz. Das gesamte Personal vom Manage­ment bis zum Ange­stellten ist  freund­lich und hilfsbe­reit. Zum Empfang gibt es selbst­gemachten Eistee. Die Guides sind enga­giert und gut geschult. Dinner wird auf der Terrasse mit Blick auf Tiere und Land­schaft in Buffet­form serviert.

Im Süden des Etosha Parks

Vor dem Haupt­ein­gangstor zu Namibias Tier­pa­ra­dies
Das Haupt­ein­gangstor zum Etosha Park ist das Anderson Gate im Süden von Okaujuejo. Wer nicht in einem staat­li­chen Camp inner­halb des Parks wohnen will, sondern den Charme einer privaten Lodge erleben will, findet vor dem Eingangstor ein paar Möglichkeiten in allen Preis­klassen. Oft sind die Lodges in einem privaten Wild­re­servat ange­siedelt und bieten auf ihrem Gelände Pirschfahrten an. Sie liegen meist versteckt in der Wildnis und bieten ultima­tiven Luxus, so etwa die Ongava Lodge. Andere sind direkt an der Straße, so dass man in wenigen Minuten am Eingangstor ist.

Olifantsbad

Bei Elefanten beliebtes Wasserloch
Das Wasserloch ist, wie der Name nahelegt, besonders bei Elefanten wegen der Mopanebäume in der Umge­bung beliebt. Gern nehmen sie dort zwischen den Mahlzeiten ein Bad. Auch Zebras und Antilopen sind regelmäßige Gäste an der Tränke, wo sie oft von Hyänen und anderen Raubtieren belauert werden.

Von Etosha nach Mushara

230 km – 3 Stunden

Die Strecke führt quer durch den Etosha-Park. Am Wegesrand sind viele Wasserlöcher und Tümpel, an denen sich besonders in der Trockenzeit Wild- und Raubtiere sammeln.

Man wird daher oft anhalten und mit dem Fern­glas aus dem Autofenster schauen. Aussteigen ist nur an besonders gekennzeichneten Stellen erlaubt. Höchstge­schwin­digkeit im Park ist 60 kmh.

Okau­kuejo

Dichtes Tier­leben am großen Wasserloch
Die Wasser­stelle von Okau­kuejo ist beleu­chet und kann vom Rast­lager abends und nachts beob­achtet werden. Das Wasserloch bietet den Touristen besonders im Winter ein einzig­ar­tiges Erlebnis. Elefan­ten­herden von bis zu vierzig Tieren können gesichtet werden und auch Spitzmaul­nas­hörner besu­chen die Wasser­stelle oft. Weitere regelmäßige Besu­cher sind Löwen, Geparden und braune Hyänen. Manchmal kann man den Löwen sogar bei der Jagd zusehen.

Halali

Wasserloch für nacht­ak­tive Tiere
Rund 600 Meter vom Halali-Camp mit Restau­rant, Toilette und Café liegt ein Wasserloch, das vom Camp aus zu Fuß erreichbar und von den Wild­tieren inzwi­schen gut akzep­tiert ist. Abends wird das Wasserloch beleuchtet, so dass man auch nacht­ak­tive Tiere beob­achten kann.

View­point Etosha-Pfanne

Bester Ausblick über die schimmernde Salzebene
Die fast 5.000 Quad­ratki­lometer große und 120 Kilometer lange Salzpfanne entstand vor fast vier Millionen Jahren, als durch Verände­rung von Fluss­läufen ein großer Binnensee austrock­nete. In besonders reichen Regenjahren läuft die Etosha-Pfanne bis zu zehn Zentimeter hoch voll und lockt dann tausende Flamingos, Wat- und andere Wasservögel an, die hier auch brüten. Ansonsten bildet die Salzkruste eine weiß­lich schimmernde Schicht, die der Pfanne ihren Namen einge­tragen hat. „Etosha“ heißt auf Ovahimba: „großer weißer Platz“.
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Etosha-Pfanne

Der „große, weiße Platz“

Der „große, weiße Platz“, was die Wortbedeu­tung von „Etosha“ in der Ovahimba-Sprache ist, ist ein ausge­trock­neter Binnensee 1000 Meter über dem Meer, der Salz­ab­la­ge­rungen zurückge­lassen hat.

4760 Quad­ratki­lometer ist die gigan­ti­sche Pfanne groß. Die Länge in Ost-West-Rich­tung beträgt 120 Kilometer, die Breite 55 Kilometer. In besonders reichen Regenjahren läuft die Etosha-Pfanne bis zu zehn Zentimeter hoch voll und lockt dann tausende Flamingos, Wat- und andere Wasservögel an, die hier auch brüten. Der durch­schnitt­liche Nieder­schlag beträgt von November bis Februar ca. 410–440 mm. Das Wasser hat dann einen doppelt so hohen Salzge­halt wie Meer­wasser.

Zu Gast in einem Busch-Camp am Etosha Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das rustikale Busch-Camp liegt über einem ausge­trock­neten Fluss­bett auf der Mushara Farm, etwa acht Kilometer östlich vom Etosha Park.

In der Bar unter der strohge­deckten Lapa, dem tradi­tionellen Versamm­lungsort, treffen sich Gäste, Personal und Ranger in lockerer Atmo­sphäre. Dinner, Lunch und Früh­stück werden auf der über­dachten Veranda mit Blick in den Busch serviert. Die 16 Zelte aus einer Kombi­na­tion von Leinen und Kalk­stein sind luftig und haben eine eigene Veranda. Zu jedem Zelt gehört ein Bad mit Outdoor-Dusche und großen Fenstern. Alle Einheiten sind weit genug vonein­ander entfernt, um völlige Privat­sphäre sicherzu­stellen. Von der Lodge aus können Fahrten in den Etosha Park oder Rundflüge orga­ni­siert werden. Geführte Wande­rungen auf dem eigenen Gelände werden eben­falls ange­boten.

Osten des Etosha Parks

Private Wild­re­servate im Schatten des Natio­nalparks
Östlich des Etosha Parks haben sich während der deut­schen Kolo­ni­alzeit Siedler niederge­lassen, die das Land unter sich aufteilten. Auf großen Arealen betrieben sie Rinderzucht und behielten ihre Farmen in der Regel auch nach dem Ersten Welt­krieg, als Namibia süda­fri­ka­ni­sches Protek­torat wur­de. Heute gehört das Land ihren Nach­fahren, die meist noch deutsch­spra­chig sind. Allerdings wur­de in der Trocken­heit in den 1980iger Jahren überall die Rinderzucht aufge­geben, das Gelände renatu­riert und Wild ange­siedelt. Auf dem Gelände der ehema­ligen Farmen bieten die Nach­fahren der deut­schen Siedler heute Pirschfahrten in offenen Wagen an. Besonders attraktiv sind ihre Lodges auch wegen der Nähe zum Etosha Park.

Namu­toni

Festung der deut­schen Schutz­truppe
Ursprüng­lich war der Ort im Osten der Etoshapfanne ein Kontroll­punkt, der von der deut­schen Schutz­truppe während der Rinder­pest errichtet wur­de. Nach dem Herero-Aufstand wur­de das Camp befes­tigt. Heute befindet sich in den Mauern des Forts eines der drei großen Park-Camps. Ein Museum informiert über die Geschichte des Mili­tärpos­tens. Vor der Mauer liegt das King Nehale Wasserloch, wo man auch abends Tiere beob­achten kann, wenn man im Camp unter­ge­bracht ist.

Von Mushara nach Rundu

414 km | 4:30 h

Lake Otji­koto

Ganzjährig mit Wasser gefüllter Karstsee
Der Karstsee im Norden Namibias ist einer von nur zwei ständig mit Wasser gefüllten Seen Namibias. Er wurde 1851 von Charles John Andersson und Francis Galton entdeckt und hat eine Größe von circa 100 mal 150 Meter. Otji­koto bedeutet in der Here­ro­sprache tiefes Loch; tatsäch­lich ist der See eine rund 76 Meter tief. Er soll über ein noch unerforschtes unter­irdi­sches Kanal­system  mit verschiedenen Wasser­stellen im Etosha-Natio­nal­park verbunden sein. Wäh­rend des Ersten Welt­krieges versenkte die deut­sche Schutz­truppe Waffen im See, um sie nicht dem Gegner über­lassen zu müssen. Beein­dru­ckend ist auch die Tier- und Pflanzenwelt rund um und in dem See.

Tsumeb

Minen­stadt im Otavi-Dreieck
Die Stadt wird wegen der vielen Bäume auch als Garten­stadt bezeichnet. Ihr Wirt­schafts­leben wird vom Minen­be­trieb geprägt. Kupfer, Zink und Blei werden hier gewonnen, jedoch auch seltene Mine­ralien. Aufgrund des relativ dichten Busch­lands war die Wilddichte groß, was längst vor der Ankunft der Weißen Siedler anlockte. Busch­männer bauten hier Kupfer ab und tauschten es gegen Tabak und Fleisch. Wer ein wenig Zeit in Tsumeb verbringen will, sollte sich den Otji­koto See ansehen, der durch den Einsturz einer Höhle entstanden ist und klares, fisch­rei­ches Wasser enthält. Ferner ist die Ombili Stif­tung sehens­wert, die sich um Inte­g­ra­tion und Über­leben der 250 verbliebenen Busch­leute kümmert.

Tsumeb Museum

Mine­rali­en­samm­lung mit Minen­be­sich­tigung
Für alle an Geologie und an Geschichte Inter­es­sierten ist das Museum in der Main Street von Tsumeb ein Muss. Es hat eine umfang­reiche Mine­ralien-Samm­lung, daneben informiert es über den Bergbau in Tsumeb und die Geschichte der Stadt. Das Museum orga­ni­siert auch eine Besich­tigung der Mine.
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Okavango River

Lebensader zwischen Angola und Botswana

Der Okavango ist der viertlängste Fluss in Afrika. Er fließt aus dem regenrei­chen ango­la­ni­schen Hoch­land 1.600 km nach Südosten und versi­ckert schließ­lich in der Sandwüste Kala­hari.

Dort bildet er ein gewal­tiges Sumpfge­biet, das als eines der letzten Para­diese Afrikas gilt. Vor seinem Eintritt nach Botswana fließt er durch den Caprivi-Streifen im Nord­osten Namibias, wo er die vier Meter hohen Popa-Stromschnellen bei Bagani bildet. Wegen des akuten Wasser­mangels in Namibia bestehen Pläne, den Okavango aufzu­stauen. Das würde jedoch das Ende des einzig­ar­tigen Deltas bedeuten.

Zu Gast in einer Lodge über dem Okavango River

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge liegt am Ufer des Okavango Rivers, zwölf Kilometer west­lich von Rundu. Der parkähn­liche Garten mit großen Bäumen und das schilf­be­stan­dene Ufer stehen in starkem Kontrast zum trockenen Norden Namibias.

Gäste werden in klima­ti­sierten Chalets mit Stroh­dach und Blick auf den Fluss unter­ge­bracht. Neben dem offenen Haupt­haus mit Bar und Restau­rant gibt es einen Swimmingpool.

Rundu

Schnell wach­sende Grenz­stadt am Okavango-Fluss
Die Haup­stadt der Region Kavango wächst zurzeit schnell und ist mit über 60.000 Einwoh­nern die zweitgrößte Stadt Namibias. Sie liegt, landschaft­lich reizvoll, auf über 1.000 Meter Höhe in dem ansonsten flachen nörd­li­chen Kala­hari-Becken. Der Okavango ist zugleich die Grenze nach Angola und Lebens­ader für das von Fischfang und Land­wirt­schaft lebende Volk der Kavango. Über den Fluss besteht ein Grenzübergang und Fährver­bindung in den auf ango­la­ni­scher Seite gelegenen Ort Calai.

Living Museum of the Mbunza

Tradi­tioneller Fischfang, Feuer machen und Trommeln bauen
Das Frei­lichtmuseum des Mbunza-Stammes hat zum Ziel, die tradi­tionellen, vorko­lo­nialen Lebens­formen der Menschen am Kavango River zu bewahren und der Kommune ein zusätz­li­ches Einkommen zu sichern. Das Dorf wur­de ausschließ­lich aus Mate­rialien der Umge­bung und nach alten Fotos gebaut. In einem Kurz­programm wird den Besu­chern das tradi­tionelle Fischen erklärt. Darüber hinaus geht es ums Feuerma­chen, das Weben von Matten und die Herstel­lung der Trommeln. Ein Vorbu­chen des Programms ist nicht erforder­lich. In der Regenzeit verwandelt sich das Dorf in eine Insel. Man kann dann den Wagen stehen lassen und wird mit dem Boot abge­holt.

Von Rundu nach Divundu

193 km | 2:30 h
Die Strecke führt in den Caprivi­st­reifen – immer nach Osten am Cubango entlang, dem Grenzfluss zwischen Namibia und Angola.
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Caprivi-Streifen

Tropischer Zipfel im Nordosten Nambias

Die zipfelför­mige Ausbuch­tung Namibias im Nord­osten hat keine geogra­fi­sche, sondern eine histo­ri­sche Ursache.

Dass der 460 Kilometer lange und 30 Kilometer breite Streifen zu Namibia gehört, liegt an einem Vertrag, den Deutsch­land und England 1890 unter dem Reichkanzler von Caprivi schlossen. Der Korridor sollte der erste Abschnitt einer Eisen­bahnver­bindung zwischen Deutsch-Südwe­st­afrika und Deutsch-Ostafrika werden. Da er im Osten bis zum Sambesi reicht, wur­de er auch „Deutsch-Sambe­s­i­land“ genannt.
Im Gegen­satz zum übrigen Namibia ist die Land­schaft tropisch, üppig und wasser­reich; es besteht Malaria-Gefahr. Die vielen Flüsse sind von Sümpfen und Auwäl­dern gesäumt. Zwischen Dezember und März steigt die Luftfeuch­tigkeit bis auf 70 Prozent – bei Tempe­raturen von über 35 Grad. Die afri­ka­ni­schen Wintermo­nate sind daher zum Reisen besser geeignet. Zwei Drittel aller nami­bi­schen Elefanten- und Büffelherden sind hier heimisch, daneben alle großen Tiere Afrikas, die von Zäunen unge­hindert durch das unweg­same Gebiet streifen können.

Zu Gast in einer Lodge am Babwata Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Faszi­niert vom Okavango und den Menschen, deren Leben eng mit dem Fluss verbunden ist, haben Tino und Karin sich mit der Lodge einen Traum erfüllt.

Vier Jahre lang haben Sie zusammen mit lokalen Hand­werkern für den Bau benö­tigt, immer im engen Mitein­ander mit der Dorfge­meinschaft, die nicht nur am Entste­hungs­pro­zess betei­ligt war, sondern auch in Zukunft von den Einkünften profi­tieren wird. Zwischen hunderten von Bäumen stehen am Fluss­ufer geschmackvoll gestal­tete Bungalows aus Holz und Glas, einge­richtet mit lokalen Stoffen und einer Auswahl an Kissen für eine ange­nehme Nacht­ruhe. Die über einen privaten Weg erreichbaren, eben­falls privaten Bäder sind mit Dusche und Bade­wanne ausge­stattet; plüschige Hand­tücher und Bade­mäntel stehen eben­falls zur Verfügung. Das Essen wird aus frischen, regio­nalen Zutaten zubereitet, zum Teil aus eigenem Anbau. Pirschfahrten und Touren mit dem Macorro – einem tradi­tionellen Boot – gehören zu den ange­bo­tenen Aktivi­täten.

Bwabwata Park

Dattelpalmen und Affenbrotbäume im Auen­wald
Der über 6.000 km² große Park entstand 2007 aus dem Zusam­menschluss des Caprivi- und des Mahango- Natio­nalparks. Der Mittel­teil auf beiden Seiten des Trans-Caprivi-High­ways ist mit Mopane-Wäldern bedeckt. Im Osten fällt der Park in die weite Ebene des Kwando ab. Von besonderer Bedeu­tung ist der Auen­wald entlang des Okavango, der mit seinen Dattelpalmen und Baobabs in Namibia einmalig ist. Nachdem in den 1970iger Jahren der Tier­be­stand durch den Bürger­krieg in Angola gelitten hat, sind inzwi­schen wieder die Big Five heimisch, daneben Krokodile, Fluss­pferde und sehr viele Wasservögel. Besonders die Marschen des Kwando werden von großen Elefan­ten­herden mit teilweise mehr als 100 Tieren aufge­sucht.

Von Divundu nach Mamili NP

305 km | 4:00 h
Der Caprivi Game Park wird durch­fahren, der in einem der größten unein­gezä­unten Wild­nis­gebiete Afrikas liegt. Im Süden breitet sich die Kala­hari aus, in Angola schließt sich der riesige Cuando Cubango Park an. Im Osten beginnt das Okavan­gogebiet.

Popafälle

Stromschnellen im Okavango River
Die Fälle bei Bagani sind eigent­lich nur Stromschnellen. Sie fallen maximal vier Meter über einen Felsriegel aus Quarzit, der den Okavango auf der gesamten Breite von über einem Kilometer sperrt. Wäh­rend des Hoch­stands des Okavango zwischen Februar und April sind die Stromschnellen prak­tisch voll­ständig über­schwemmt, in der Trockenzeit liegt der Felsriegel jedoch weitge­hend frei und bildet eine Reihe von Kanälen und Felsen, die man zu Fuß überqueren kann. Der Tiefst­stand wird in der zweiten Oktober­hälfte erreicht. Rings um die Fälle gibt es einen kleinen Wild­park mit einem Rast­lager.

The Living Museum of the Mafwe

Frei­lichtmuseum des Mafwe-Stammes
Das Museum hat zum Ziel, die Tradi­tionen des Mafwe-Stammes zu bewahren und zum Lebens­un­ter­halt der Kommune beizu­tragen. Es besteht aus einem Dorf aus Strohhüten, die im Schatten mäch­tiger Baobab Bäume stehen. Die Bewohner, die sich in den tradi­tionellen Kostümen zeigen, geben eine Einfüh­rung in das Leben ihrer Vorfahren. Ein Dolmet­scher über­setzt auf Englisch. Vorbu­chen von Aktivi­täten ist nicht möglich. Man kann einfach hinfahren und für ca. 150 Namibian Dollar an einem Kurz­programm teil­nehmen.

Mudumu Park

Wild­reiche Savanne am Kwando River
Der über 1000 Quad­ratki­lometer große Park im Caprivi Zipfel ist erst 1990 gegründet worden und schützt die wild­reiche Savanne östlich des Kwando River. Weiter südlich verzweigt sich der Fluss in zahl­lose Wasser­arme, die in die Linyanti-Sümpfe übergehen – eine Land­schaft, die dem Okavango Delta so ähnlich ist, dass manche Reiseführer sie als das Okavango Delta von Namibia bezeichnen. Elefanten, Büffel, Kudus, Impalas, Säbelan­tilopen, Fluss­pferde und Krokodile sind hier zu Hause, daneben eine Viel­zahl seltener Vogel­arten. Für die Erkundung des Parks benö­tigt man einen Allradwagen. 19 Kilometer nörd­lich von Kongola liegt bei dem Dorf Sing­a­lame das Frei­lichtmuseum des Mafwe-Stammes, das wie ein afri­ka­ni­sches Dorf gestaltet ist. Dort gibt es Kunst­gewerbe zu kaufen, Gebräuche werden erklärt und Tänze vorgeführt.
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Ost-Caprivi

Dünn besiedelte Region mit vielen Wildreservaten

Im Osten weitet sich der Caprivi Zipfel bis zu einer Nord-Süd-Ausdeh­nung von über hundert Kilome­tern. Der im Süden mäandrie­rende Linyanti River bildet die Grenze zu Botswana.

Im Norden wur­de die Grenze mit dem Lineal gezogen, dahinter liegen Angola und Sambia. Östlich von Katima Mulilo, der Haupt­stadt von Ost-Caprivi ist der Sambesi der Grenzfluss. Im Vier­ländereck von Kazangula gibt es sogar einen Berüh­rungs­punkt mit Simb­abwe. Schon jetzt ist ein großer Fläc­hen­an­teil der dünn besiedelten Region durch Wild­re­servate geschützt. Zukünftig sollen diese Gebiete jedoch zu einem Schutzgebiet vereint werden, dem Kavango-Sambesi-Transfron­tier-Park. Er könnte dann der größte der Erde werden.

Transfer

Sangwali Village - Nkasa Lupala Tented Lodge
Ein Chauf­feur bringt Sie von dem Sangwali Village zur Lodge.

Zu Gast in einem Camp am Nkasa Rupara Nationalpark

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das Zelt­camp liegt südlich von Kongola am Ufer des Kwando-Linyanti Rivers, einer abge­schiedenen Bilder­buch­landschaft in der östli­chen Caprivi Region.

Der Nkasa Rupara Natio­nal­park (Mamili) grenzt unmit­telbar an das Gelände, ist aber nicht abge­zäunt, sodass die Tiere auch durchs Camp laufen. Die einfach und zweckmäßig einge­rich­teten Zelte fügen sich in die Wildnis ein; sie stehen auf Holz­platt­formen, die über Stege mitein­ander verbunden sind. Alle haben ein halb­offenes Bad und viel Privat­sphäre. Gäste werden einge­laden, an Safaris im Jeep durch den Natio­nal­park oder an Boots­touren über den Fluss teilzu­nehmen.

Mamili Natio­nal­park

Größtes Feuchtgebiet Namibias
Der 32.000 Hektar große Natio­nal­park schützt das größte Feuchtgebiet Namibias. Er liegt zwischen den Inseln Nkhasa und Lupala, die durch die Flüsse Kwando und Linyanti gebildet werden. Offi­ziell heißt der Park in der südwest­li­chen Ecke des Caprivi Zipfels daher auch Nkasa Lupala Natio­nal­park. Während der Trockenzeit können die Inseln über Wege im Park erreicht werden. Nach Regen­fällen steht bis zu 80 % des Bodens unter Wasser, sodass die Inseln dann vom Fest­land abge­schnitten sind. Im Park leben vor allem Tiere, die sich an die Sumpf­landschaft ange­passt haben: Wasserkudus, Büffel, die selten gewor­denen Wildhunde und eine Viel­zahl von Vögel, die das Herz eines jeden Orni­tho­logen höher schlagen lässt. In der Regenzeit (November – April) ist der Park am besten per Boot zu errei­chen. In der Trockenzeit braucht man einen Allradwagen und Erfah­rung.

Transfer

Nkasa Lupala Tented Lodge - Sangwali Village
Ein Chauf­feur bringt Sie von der Lodge zum Auto im Sangwali Village.

Von Mamili NP nach Chobe-Kasane (Airport)

255 km | 3:30 h
Die Strecke führt durch das Fünf-Länder-Eck zwischen Namibia, Botswana, Sambia, Simb­abwe und Angola.

Katima Mulilo

Haupt­stadt des Ost-Caprivi
Die Stadt liegt am Sambesi, der hier die Grenze zu Sambia bildet. Gegründet wur­de sie 1911 von der deut­schen Kolo­ni­alver­wal­tung, als der Caprivizipfel Deutsch-Südwe­st­afrika zuge­schlagen wur­de. Aufgrund der undurch­dringbaren Sumpf­landschaft zwischen Okavango und Kwando war der Caprivi-Streifen jedoch bis in die 1940er Jahre nicht auf dem Landweg zu durch­queren. Daher konnte das 1.250 Kilometer von Windhoek entfernte Katima Mulilo nur über Botswana oder Sambia erreicht werden. Witte­rungs­bedingt waren auch diese Wege oft unpas­sierbar, sodass der Ostca­privi bis in 21. Jahr­hun­dert weitge­hend abge­schnitten war. Mit dem Bau des Trans Caprivi High­ways hat sich das deut­lich geändert. Den Schluss­stein dieses Mammut­projekts war die Eröff­nung der Katima-Mulilo Brücke 2004.
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Chobe Elephant Park

Große Elefantenherden im Chobe

Der Park liegt west­lich von Kasane in Botswana und ist das ganze Jahr über geöffnet. Durch das circa 12.000 Quad­ratki­lometer große Gebiet führen Sand­wege, die man nur mit Allradfahrzeugen befahren sollte.

Wegen der Tier­er­leb­nisse besonders lohnens­wert sind Flussfahrten und Game Drives, die in den Camps und Lodges am Chobe direkt zu buchen sind. Lebens­ader des Parks ist der Chobe River im Norden, der weite Teile regelmäßig überflutet. Die Tierwelt ist extrem vielfältig: Löwen, Geparden, Giraffen, Antilopen, Warzenschweine, Krokodile, Fluss­pferde und Affen sind zu sehen. Besonders bekannt ist der Park aber für seine großen Elefan­ten­herden, die nach­mit­tags zum Fluss ziehen, um zu baden und zu trinken.

Mietwagenabgabe

Station: Kasane Airport

Die Einweg­gebühren von Namibia und Süda­frika oder Botswana betragen ca. 7.150 ZAR/N$. Avis zieht den Betrag von Ihrer Kreditkarte direkt ein, da der Betrag im Miet­preis noch nicht einge­schlossen ist.

Transfer

Airport - Hotel
Ein Fahrer erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie zu Ihrer gebuchten Lodge.

Zu Gast in einer Lodge am Chobe River

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge liegt am Ufer des Chobe River unter Eben­holzbäumen und wilden Feigen. Von den auf Pfählen gebauten, strohge­deckten Chalets sieht man über eine schat­tige Wiese, in der ein versteckter Swimmingpool liegt, bis zum Fluss.

Zur Lodge gehören ein gutes Restau­rant und eine Bar. Das großzügige Gelände grenzt unmit­telbar an den Chobe Natio­nal­park. Bootsfahrten auf dem Chobe River werden in der Abenddämme­rung, wenn die Elefanten zum Baden kommen, ange­boten; daneben gibt es Fahrten im Jeep durch den Natio­nal­park oder die Möglichkeit einer zwei­stün­digen Fußwande­rung.

Kazungula

Flussfähre im Vier­ländereck
Die Stadt liegt im Vier­ländereck nörd­lich des Sambesi auf dem Staats­gebiet von Sambia. Im Fluss, der hier 400 Meter breit ist, berühren sich vier Staaten: Simb­abwe, Botswana, Namibia und Sambia. In Kazangula geht eine Fähre über den Fluss. Sie ist die einzige direkte Verbindung zwischen Sambia und Botswana. Rings um die Stadt wird an der ausge­dehnten Flus­saue Rinderzucht betrieben.

Transfer

Von Kasungula nach Victoria Falls
Sie werden von Kasane nach Victoria Falls gefahren. An der Grenze wartet ein neuer Fahrer auf Sie. Der Übergang verläuft reibungslos und wenn nötig helfen die Fahrer auch gerne bei den Grenz­formali­täten.
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Victoria Falls

Regenbogen und „donnernder Rauch“

Die Victoria Falls sind die höchsten Wasser­fälle in Afrika mit dem brei­testen Wasservor­hang der Welt. Mit lautem Donnern stürzt der Zambezi aus seinem breiten Fluss­bett, in dem sich viele Inseln befinden, über mehrere Fälle rund 120 Meter in die Tiefe.

Während der Regenzeit fließen mehr als eine halbe Million Kubikmeter pro Sekunde. Dann steigt eine Gischt- und Nebelwolke aus den Fällen auf. Bei Sonnen­schein leuchtet ein herr­li­cher Regenbogen. Wer nicht völlig durchnässt werden will, sollte sich einen Regen­schutz mitbringen (wird auch vor Ort für ca. $10 ange­boten). Als beste Zeit für einen Besuch gilt der frühe Nach­mittag.

Zu Gast in einer Lodge an den Fällen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die elegante Lodge liegt zwischen dem Ort, den Victoria-Fällen und dem Natio­nal­park. Manchmal kommt Wild zum Grasen in den, die Lodge umge­benden, Park.

Die großzügigen Zimmer sind mit antiken Teak­holzmöbeln, Klima­anlage und Deckenven­ti­la­toren ausge­stattet. Eine Glastür führt von den Zimmern in den Park bzw. auf eine Aussichtster­rasse. Das Restau­rant serviert unter freiem Himmel, wo das Brausen der Fälle die Hinter­grundmusik ersetzt. Zum Hotel gehört ein Boot im Kolo­ni­al­stil, auf dem Sundowner-Ausflüge ober­halb der Fälle ange­boten werden.

Mit dem Hubschrauber über die Victoria Fälle (OPTIONAL)

13 Minuten, englisch

Als David Livings­tone 1855 als erster Euro­päer die Victoria-Fälle erblickte, notierte er in sein Tage­buch: "Scenes so lovely must have been gazed upon by angels in their flight”.

Eineinhalb Jahrhunderte später haben nicht nur Engel die Möglichkeit, die Fälle von oben zu sehen. Dank der Hubschrauber kommen nun auch Menschen in den Genuss des einzig­ar­tigen Anblicks. Jeder Gast hat sein eigenes großes Fenster und Fern­gläser sind empfehlens­wert.

Ausflug (OPTIONAL)

Zambezi Sunset Cruise (2,5 Stunden, englisch, Gruppe)

Die Fahrt auf dem Zambezi bietet eine besondere Möglichkeit, viele Tiere, große Säuge­tiere ebenso wie eine Unzahl von Wasservögeln, zu entde­cken.

Der Service an Bord ist erstklassig. Spirituosen und Gourmet-Snacks werden gereicht – eine wunderbare Art, den Sonnen­un­ter­gang über dem längsten und geheim­nisvollsten Fluss im südli­chen Afrika zu erleben.

Zambezi

Mit fast 3000 km Länge ist der Zambezi der drittlängste Fluss Süda­frikas. Er entspringt in den Regenwäl­dern von Angola und durch­fließt das Land in einer S-Kurve, bevor er die Grenze zwischen Zambia und Zimb­abwe bildet. Bei Chinde in Mozambique fließt er in den Indi­schen Ozean. Der Ober­lauf fließt über das große Basalt Plateau des südli­chen Afrika, in das der Mittellauf tiefe Schluchten gegr­aben hat und drama­ti­sche Fälle und gewal­tige Stromschnellen bildet. Dazu gehören auch die Victoria Fälle, die brei­testen Wasser­fälle der Erde. Der Unter­lauf ist maje­s­tä­tisch breit. Im Kariba Damm wird der Strom zu einem der größten künst­li­chen Seen der Erde aufge­staut.
Der Zambezi hat bei den Erfor­schungen Afrikas durch den vikto­ria­ni­schen Abenteurer und Missionar Livings­tone eine zentrale Rolle gespielt. Seit dieser Zeit steht der mäch­tige Strom mit dem klangvollen Namen für das geheim­nisvolle, unerfor­sch­liche Afrika.

Livings­tone

Am Nord­ufer der Victo­ria­fälle
Die Stadt entstand 1904, als die Victoria Falls Bridge fertig­ge­stellt worden war. Sie wur­de nach David Livings­tone benannt und war 1911–1935 die Haupt­stadt von Nord­rhode­sien. Als Alter­na­tiv­name hat sich Maramba etab­liert. Sie hat rund 110.000 Einwohner (2005) und grenzt an den 66 km² großen Mosi oa Tunya-Natio­nal­park. Die Stadt lebt vor allem vom Tourismus, da sie Ausgangs­punkt für Touren zu den Victo­ria­fällen ist. Bungeespringen von der Eisen­bahnbrücke und Wild­was­ser­raf­ting werden ange­boten. Seit der Verschlech­te­rung der sozialen Bedingungen in Simb­abwe gibt es einen Aufschwung des Tourismus in Livings­tone zu Lasten von Victoria Falls.

Transfer

Hotel in Vic Falls - Flughafen
Ein Fahrer bringt Sie von Ihrer Unter­kunft zum Flughafen Victoria Falls.
16 Tage
ab 2.759,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Avis-Permit für Botswana (vor Ort zu zahlen)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Das Afrika Team

Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
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