Afrikas letzte Wildnis: von Windhoek zu den Victoria Fällen und zurück - Namibia
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Afrikas letzte Wildnis

von Windhoek zu den Victoria Fällen und zurück

17 Tage | ab 4.499,00 EUR p.P. im DZ*
Windhoek – Waterberg – Caprivi – Zipfel – Chobe Park – Makgadikgadi – Okavango – Delta

Wo der Okavango River in der endlosen Kalahari versickert, befindet sich eines der aufregendsten Tierparadiese im Grenzgebiet von Namibia, Botswana und Zimbabwe. Das Okavango Delta ist jedoch nur einer von vielen Höhepunkten auf der Reise von Windhoek zum sagenumwobenen Zambezi. Aufgrund der deutlichen saisonalen Preisunterschiede im Okavangodelta kann es zu deutlichen Preisabweichungen kommen. Bei einer Anfrage rechnen wir Ihnen die Tour zu den jeweiligen Preisen gerne aus.

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1.–2. Tag: Windhoek

Deutsches Provinznest oder Hauptstadt?
Bei der Landung auf dem Flughafen gewinnt man den Eindruck, Windhoek sei eher ein deut­sches Provinz­städt­chen als eine Haupt­stadt. Wenn man dagegen auf der Rück­reise nach Windhoek kommt und zuvor die Leere und Weite des Landes erfahren hat, verwandelt sich Windhoek in der Wahr­neh­mung in eine Welt­stadt. Cha­rak­te­ris­tisch für das Stadt­bild ist das Gemisch aus deut­scher Kolo­ni­al­ar­chitektur und modernen Zweckbauten. Sehens­wür­digkeiten sind vor allem die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche, die alte Feste der deut­schen Schutz­truppe von 1890 und neuerdings der Heroes Acre, das Denkmal der Unabhängigkeit. Die andere Seite von Windhoek heißt Kattutura, zu deutsch: wo niemand wohnen will. Das Town­ship von Windhoek gehört zwar nicht zur schlimmsten Kategorie, erin­nert aber daran, dass in Namibia erste und dritte Welt Tür an Tür wohnen. 

Vermieter: AVIS Namibia
Fahrzeug: Hyundai Tucson (2x4) o.ä. Automatik (Group K)
Tarif: premium cover + Navi

A

In einem Gästehaus bei Windhoek

Nicht weit von Windhoek entfernt und doch in idyllischer Landschaft gelegen, befindet sich das Gästehaus auf einer sanften Anhöhe mit traumhaftem Ausblick. Ein besonderes Ambiente wird in dem um 1900 erbauten Farmhaus durch eine harmonische Kombination aus afrikanischem und europäischem Stil sowie antiken und modernen Möbeln erzeugt. Neben der farmeigenen Simmentaler Rinderzucht, bei der es sich um eine der ältesten außerhalb von Europa handelt, können auch die auf dem Gelände lebenden Giraffen bestaunt werden. mehr ...

Alle Mahlzeiten werden frisch zubereitet. Im Pool und auf der Sonnenterrasse kann man sich wunderbar entspannen und den Ausblick in die weite Landschaft genießen.

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Leistungen: 1 Nacht | Halb­pen­sion

2.–4. Tag: Waterberg

Gewaltiger Tafelberg am Rande der Kalahari
Weithin sichtbar ragt der riesige Tafelberg aus der Savanne hervor. Bei Sonnen­un­ter­gang glüht er rot auf. Das schwer zugäng­liche Plateau ist zu einem der wich­tigsten Refugien für bedrohte Tier­arten geworden. Spitz- und Breitmaul­nas­hörner leben hier, ebenso Büffel und seltene Antilopen, dazu 200 Vogel­arten und eine große Anzahl Reptilien und Amphibien. Die beste Möglichkeit, das Terrain zu erkunden, ist zu Fuß. Vom Waterberg Park am Fuß des Berges führt ein Pfad durch den Fels nach oben. Dort gibt ein breites Netz von Wander­wegen, vom kurzen Spaziergänge bis zur Drei­t­ages­wande­rung

Kurz nach Verlassen der Haupstadt befindet man sich in Namibias stiller Bergsavanne. Bei Okahandja gibt es einen großen Straßenmarkt mit afrikanischem Kunstgewerbe.

Groß Barmen

Heiße Quellen im Erho­lungsbad

Das staat­liche Erho­lungs­gebiet grup­piert sich rund um eine heiße Quelle mit warmem, schwefe­ligem Heil­wasser. Das 2014 wieder­er­öffnete Thermalbad umfasst ein Innen- und ein Außen­be­cken. Der Ort ist nach dem dama­ligen Haupt­sitz der Rhei­ni­schen Mission in Barmen benannt. 1844 haben Wupper­taler Missio­nare hier die erste Missi­ons­sta­tion bei den Herero gegründet.

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Okahandja

Herero-Tradi­tion und Kunst­handwerksmärkte

Die kleine Stadt 70 Kilometer nörd­lich von Windhuk ist noch heute das wich­tigste kulturelle Zentrum der Herero. In Okahandja liegen auch ihre großen Führer, Samuel Maha­rero, Hosea Kutako und Clemens Kapuo, begr­aben. Alljähr­lich im August findet hier der tradi­tionelle Here­rotag statt – zum Gedenken an die Vernich­tung der Herero am Waterberg unter General von Trotha. An die Kolo­ni­alzeit erin­nern die 1876 errich­tete Rhei­ni­sche Missi­ons­kirche, das älteste Gebäude Namibias über­haupt, der Bahnhof (1901) und das alte Fort. Besonders beliebt bei den Touristen sind die zwei großen Kunst­handwerksmärkte mit Holzschnitze­reien am Orts­ein­gang und Orts­ausgang von Okahandja.

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B

Zu Gast auf einer Rinderfarm am Waterberg

Mit seinen Gebäuden aus der Kolonialzeit und den alten Bäumen wirkt die Jagd- und Gästefarm wie eine Fata Morgana inmitten des staubtrockenen Landes. mehr ...

Die Gastgeber bieten nicht nur einen entspannten, familiären Aufenthalt, sondern auch ein umfangreiches Programm. Dazu gehören die Begrüßung auf der schattigen Terrasse mit hausgemachter Limonade, Besichtigungen der ökologisch ausgerichteten Farm, Wildbeobachtung und ein Besuch der Kriegsgräber aus dem Herero-Aufstand gegen die deutsche Kolonialmacht. Wanderungen am Waterberg oder auf dem Farmgelände sind möglich, außerdem Schwimmen im Pool oder Stöbern in der großen Bibliothek.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Deut­scher Friedhof am Waterberg

Erin­ne­rung an den ersten deut­schen Völkermord

Am 11. und 12. August 1904 kam es am Waterberg zur entschei­denden Schlacht zwischen der deut­schen Kolo­ni­almacht und den aufständi­schen Hereros. Danach begann das, was Histo­riker als den ersten deut­schen Völkermord bezeichnen. 2000 mit Kanonen und Maschi­n­enge­wehren gerüs­tete deut­sche Soldaten standen mehreren Zehn­tausenden Hereros gegenüber. Sie waren der deut­schen Waff­en­technik jedoch nicht gewachsen und wurden unter dem kommandierenden General von Trotha in die wasser­lose Kala­hari abge­drängt, wo sie verdurs­teten. Die wenigen gefal­lenen deut­schen Soldaten sind auf dem Friedhof begr­aben, wo es jeden zweiten Sonntag im August eine gemein­same deutsch-namibia­ni­sche Gedenkfeier gibt.

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Cheetah Conserva­tion Fund

Reha­zentrum für bedrohte Geparden

Der amerika­ni­sche Verein zum Schutz des Gepards unter­hält in Namibia ein Info-Zentrum inner­halb der Waterberg Conservancy. Der Gepard ist zwar im südli­chen Afrika auf Grund der pionier­haften Arbeit des DeWildt Zentrums bei Pretoria derzeit nicht mehr vom Aussterben bedroht, seine Bestände sind jedoch immer noch gering. Da Geparden taga­ktiv sind und gelegent­lich Schafe rissen, wurden sie in der Vergan­gen­heit von Famern gnadenlos gejagt. Das Cheetah Zentrum liegt rund 45 Kilometer südöst­lich von Otjiwa­rongo. 

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4.–5. Tag: Rundu

Schnell wachsende Grenzstadt am Okavango-Fluss
Die Haup­stadt der Region Kavango wächst zurzeit schnell und ist mit über 60.000 Einwoh­nern die zweitgrößte Stadt Namibias. Sie liegt auf über 1.000 Meter Hohe an einer landschaft­lich reizvoll im Süden des Okavango in dem ansonsten flachen nörd­li­chen Kala­hari-Beckens. Der Okavango ist zugleich die Grenze nach Angola und Lebens­ader für das von Fischfang und Land­wirt­schaft lebende Volk der Kavango. Über den Fluss besteht ein Grenzübergang und Fährver­bindung in den auf ango­la­ni­scher Seite gelegenen Ort Calai.

Buschland und Trockensavanne
Entfernung: 560 km Zeit: 6:30 h

Der Waterberg wird von drei Seiten umfahren und so sein gewaltiges Ausmaß ersichtlich. Danach wird die Landschaft zusehends trocken. Die einzige nennenswerte Stadt auf der Strecke ist Tsumeb.

Otavi

Klein­stadt mit deut­schen Wurzeln im Maisdreieck

Die 5000-Einwohner-Stadt liegt zusammen mit Grootfontein und Tsumeb im Otavi-Dreieck, das wegen seines hohen Nieder­schlags und der land­wirt­schaft­li­chen Nutzung auch Maisdreieck genannt wird. Die Stadt ist ein Verkehrs­kno­ten­punkt in Namibia: hier treffen die Natio­nal­straße B1, der Trans-Caprivi-Highway (B8) und die Haupt­straße C39 zusammen. Drei Kilometer außer­halb von Otavi steht das Khorab Memo­rial. Das Friedensdenkmal erin­nert an die Kapitula­tion der deut­schen Schutz­truppe von Südwe­st­afrika am 9. Juli 1915. Die Deut­sche Privat­schule Otavi ist mit weniger als 20 Schülern von Klasse 1 bis 6 die kleinste deutsch­spra­chige Schule Namibias.

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Grootfontein

Wasser­reichste Gegend Namibias

Grootfontein („große Quelle“) gehört zu den wasser­reichsten Gegenden Namibias und liegt bereits in der Übergangszone zum tropisch feuchten Afrika. Ein Museum informiert über die Geschichte der Dorst­land Trekker, Buren vom Kap, die als Nomaden durch Südwe­st­afrika zogen und hier einen Gottes­staat namens „Uping­tonia“ grün­deten. Dieser wur­de aber schon nach wenigen Jahren von der deut­schen Kolo­ni­almacht aufge­löst.

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C

Zu Gast in einer Lodge über dem Okavango River

Die Lodge liegt am Ufer des Okavango Rivers, zwölf Kilometer westlich von Rundu. Der parkähnliche Garten mit großen Bäumen und das schilfbestandene Ufer stehen in starkem Kontrast zum trockenen Norden Namibias. mehr ...

Gäste werden in klimatisierten Chalets mit Strohdach und Blick auf den Fluss untergebracht. Neben dem offenen Haupthaus mit Bar und Restaurant gibt es einen Swimmingpool.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Living Museum of the Mbunza

Tradi­tioneller Fischfang, Feuer machen und Trommeln bauen

Das Frei­lichtmuseum des Mbunza-Stammes hat zum Ziel, die tradi­tionellen, vorko­lo­nialen Lebens­formen der Menschen am Kavango River zu bewahren und der Kommune ein zusätz­li­ches Einkommen zu sichern. Das Dorf wur­de ausschließ­lich aus Mate­rialien der Umge­bung und nach alten Fotos gebaut. In einem Kurz­programm wird den Besu­chern das tradi­tionelle Fischen erklärt. Darüber hinaus geht es ums Feuerma­chen, das Weben von Matten und die Herstel­lung der Trommeln. Ein Vorbu­chen des Prgramms ist nicht erforder­lich. In der Regenzeit verwandelt sich das Dorf in eine Insel. Man kann dann den Wagen vorher stehen lassen und wird mit dem Boot abge­holt.

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5.–7. Tag: Ost-Caprivi

Dünn besiedelte Region mit vielen Wildreservaten
Im Osten weitet sich der Caprivi Zipfel bis zu einer Nord-Süd-Ausdeh­nung von über hundert Kilome­tern. Der im Süden mäandrie­rende Linyanti River bildet die Grenze zu Botswana. Im Norden wur­de die Grenze mit dem Lineal gezogen, dahinter liegen Angola und Zambia. Östlich von Katima Mulilo, der Haupt­stadt von Ost-Caprivi ist der Sambesi der Grenzfluss. Im Vier­ländereck von Kazangula gibt es sogar einen Berüh­rungs­punkt mit Simb­abwe. Schon jetzt ist ein großer Fläc­hen­an­teil der dünn besiedelten Region durch Wild­re­servate geschützt. Zukünftig sollen diese Gebiete jedoch zu einem Schutzgebiet vereint werden, dem Kavango-Sambesi-Transfron­tier-Park. Er könnte dann der größte der Erde werden.

Der Caprivi Game Park wird durchfahren, der in einem der größten uneingezäunten Wildnisgebiete Afrikas liegt. Im Süden breitet sich die Kalahari aus, in Angola schließt sich der riesige Cuando Cubango Park an. Im Osten beginnt das Okavangogebiet.

Bwabwata Park

Dattelpalmen und Affenbrotbäume im Auen­wald

Der über 6.000 km² große Park entstand 2007 aus dem Zusam­menschluss des Caprivi- und des Mahango- Natio­nalparks. Der Mittel­teil auf beiden Seiten des Trans-Caprivi-High­ways ist mit Mopane-Wäldern bedeckt. Im Osten fällt der Park in die weite Ebene des Kwando ab. Von besonderer Bedeu­tung ist der Auen­wald entlang des Okavango, der mit seinen Dattelpalmen und Baobabs in Namibia einmalig ist. Nachdem in den 1970iger Jahren der Tier­be­stand durch den Bürger­krieg in Angola gelitten hat, sind inzwi­schen wieder die Big Five heimisch, daneben Krokodile, Fluss­pferde und sehr viele Wasservögel. Besonders die Marschen des Kwando werden von großen Elefan­ten­herden mit teilweise mehr als 100 Tieren aufge­sucht.

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Popafälle

Stromschnellen im Okavango River

Die Fälle bei Bagani sind eigent­lich nur Stromschnellen. Sie fallen maximal vier Meter über einen Felsriegel aus Quarzit, der den Okavango auf der gesamten Breite von über einem Kilometer sperrt. Wäh­rend des Hoch­stands des Okavango zwischen Februar und April sind die Stromschnellen prak­tisch voll­ständig über­schwemmt, in der Trockenzeit liegt der Felsriegel jedoch weitge­hend frei und bildet eine Reihe von Kanälen und Felsen, die man zu Fuß überqueren kann. Der Tiefst­stand wird in der zweiten Oktober­hälfte erreicht. Rings um die Fälle gibt es einen kleinen Wild­park mit einem Rast­lager.

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D

Zu Gast in einem Camp am Kwando River

Das Camp liegt 25 Kilometer südlich von Kongola am Kwando River, in einem abgelegenen Teil des Caprivizipfels. mehr ...

Gäste werden in Holzhäusern auf Stelzen am Flussufer oder in Safarizelten auf einer Insel untergebracht, wo sie vor Tieren sicher sind und vom Deck eine weite Aussicht genießen. Pirschfahrten, Bootsausflüge und ein Besuch im Nachbardorf werden angeboten. Ein Swimmingpool und ein Restaurant mit Bar am Fluss sind vorhanden.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Mudumu Park

Wild­reiche Savanne am Kwando River

Der über 1000 Quad­ratki­lometer große Park im Caprivi Zipfel ist erst 1990 gegründet worden und schützt die wild­reiche Savanne östlich des Kwando River. Weiter südlich verzweigt sich der Fluss in zahl­lose Wasser­arme, die in die Linyanti-Sümpfe übergehen – eine Land­schaft, die dem Okavango Delta so ähnlich ist, dass manche Reiseführer sie als das Okavango Delta von Namibia bezeichnen. Elefanten, Büffel, Kudus, Impalas, Säbelan­tilopen, Fluss­pferde und Krokodile sind hier zu Hause, daneben eine Viel­zahl seltener Vogel­arten. Für die Erkundung des Parks benö­tigt man einen Allradwagen. 19 Kilometer nörd­lich von Kongola liegt bei dem Dorf Sing­a­lame das Frei­lichtmuseum des Mafwe-Stammes, das wie ein afri­ka­ni­sches Dorf gestaltet ist. Dort gibt es Kunst­gewerbe zu kaufen, Gebräuche werden erklärt und Tänze vorgeführt.

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7.–10. Tag: Chobe Elephant Park

Große Elefantenherden im Chobe
Der Park liegt west­lich von Kasane in Botswana und ist das ganze Jahr über geöffnet. Durch das circa 12.000 Quad­ratki­lometer große Gebiet führen Sand­wege, die man nur mit Allradfahrzeugen befahren sollte. Wegen der Tier­er­leb­nisse besonders lohnens­wert sind Flussfahrten und Game Drives, die in den Camps und Lodges am Chobe direkt zu buchen sind. Lebens­ader des Parks ist der Chobe im Norden, der weite Teile regelmäßig überflutet. Die Tierwelt ist extrem vielfältig: Löwen, Geparden, Giraffen, Antilopen, Warzenschweine, Krokodile, Fluss­pferde und Affen sind zu sehen. Besonders bekannt ist der Park aber für seine großen Elefan­ten­herden, die nach­mit­tags zum Fluss ziehen, um zu baden und zu trinken. 

Die Strecke führt durch das Fünf-Länder-Eck zwischen Namibia, Botswana, Sambia, Simbabwe und Angola.

The Living Museum of the Mafwe

Frei­lichtmuseum des Mafwe-Stammes

Das Museum hat zum Ziel, die Trad­t­ionen des Mafwe-Stammes zu bewahren und zum Lebens­un­ter­halt der Kommune beizu­tragen. Es besteht aus einem Dorf aus Strohhüten, die im Schatten mäch­tiger Baobab Bäume stehen. Die Bewohner, die sich in den tradi­tionellen Kostümen zeigen, geben eine Einfüh­rung in das Leben ihrer Vorfahren. Ein Dolmet­scher über­setzt auf Englisch. Vorbu­chen von Aktivi­täten ist nicht möglich. Man kann einfach hinfahren und für ca. 150 Namibian Dollar an einem Kurz­programm teil­nehmen.

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Katima Mulilo

Haupt­stadt des Ost-Caprivi

Die Stadt liegt am Sambesi, der hier die Grenze zu Sambia bildet. Gegründet wur­de sie 1911 von der deut­schen Kolo­ni­alver­wal­tung, als der Caprivizipfel Deutsch-Südwe­st­afrika zuge­schlagen wur­de. Aufgrund der undurch­dringbaren Sumpf­landschaft zwischen Okavango und Cuando war der Caprivi-Streifen jedoch bis in die 1940er Jahre nicht auf dem Landweg zu durch­queren. Daher konnte das 1.250 Kilometer von Windhoek entfernte Katima Mulilo nur über Botswana oder Sambia erreicht werden. Witte­rungs­bedingt waren auch diese Wege oft unpas­sierbar, sodass der Ostca­privi bis in 21. Jahr­hun­dert weitge­hend abge­schnitten war. Mit dem Bau des Trans Caprivi High­ways hat sich das deut­lich geändert. Den Schluss­stein dieses Mammut­projekts war die Eröff­nung der Katima-Mulilo Brücke 2004.

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Zu Gast in einer Lodge am Chobe River

Die Lodge liegt am Ufer des Chobe River unter Ebenholzbäumen und wilden Feigen. Von den auf Pfählen gebauten, strohgedeckten Chalets sieht man über eine schattige Wiese, in der ein versteckter Swimmingpool liegt, bis zum Fluss. mehr ...

Zur Lodge gehören ein gutes Restaurant und eine Bar. Das großzügige Gelände grenzt unmittelbar an den Chobe Nationalpark. Bootsfahrten auf dem Chobe River werden in der Abenddämmerung, wenn die Elefanten zum Baden kommen, angeboten; daneben gibt es Fahrten im Jeep durch den Nationalpark oder die Möglichkeit einer zweistündigen Fußwanderung.

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Leistungen: 3 Nächte | Halb­pen­sion

Kazungula

Flussfähre im Vier­ländereck

Die Stadt liegt im Vier­ländereck nörd­lich des Sambesi auf dem Staats­gebiet von Sambia. Im Fluss, der hier 400 Meter breit ist, berühren sich vier Staaten: Simb­abwe, Botswana, Namibia und Sambia. In Kazangula geht eine Fähre über den Fluss. Sie ist die einzige direkte Verbindung zwischen Sambia und Botswana. Rings um die Stadt wird an der ausge­dehnten Flus­saue Rinderzucht betrieben.

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9. Tag: Kasungula

Ausflug

Besuch der Victoria-Fälle (ganztägig)

Ein Fahrer bringt Sie morgens zu den Victoria Fällen und holt Sie am Nachmittag wieder ab. mehr ...

In der Zwischenzeit können Sie sich ohne Führer die Fälle anschauen. So spart man die Zusatzgebühren für die Autoversicherung in Simbabwe. Außerdem erledigt der Fahrer alle Grenzformalitäten. Die Fahrzeit beträgt pro Strecke circa eine Stunde.

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10.–11. Tag: Makgadikgadi

Flirrende Luftspiegelungen über den drittgrößten Salzpfannen der Erde
Makga­dikgadi besteht aus einer Viel­zahl größerer und kleinerer Salzpfannen. Mit einer Ausdeh­nung über mehr als 8400 Quad­ratki­lome­tern gelten sie, nach dem Salar de Uyuni in Bolivien und der Großen Salz­wüste in Utah, als eine der größten Salzpfannen der Erde. Die wich­tigsten Zuflüsse sind der Nata in die Sowa-Pfanne und der aus dem Okavan­godelta kommende Boteti, der saisonal die Ntwetwe-Pfanne speist.Die Pfan­nen ent­stehen durch versi­ckerndes und verduns­tendes Wasser, das eine Mine­ral­schicht zurück­lässt. Bei Hitze entstehen Luft­spiege­lungen, die die endlosen Ebenen wie ein gewal­tiges Meer aussehen lassen. In den Regenmo­naten füllen sie sich kurzzeitig mit Wasser und ziehen damit Pflanzen, Tiere und Menschen an
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Zu Gast in der Planet Baobab Lodge

Die einfache Lodge liegt an den Makgadikgadi Salzpfannen zwischen Maun und Nata und ist damit ideal für einen Übernachtungsstopp zwischen dem Okavango Delta und dem Chobe Park bzw. mehr ...

den Vic Falls. Um das Camp aus traditionellen Lehmhütten (mit eigenem Bad) stehen gewaltige Baobabbäume, die z. T. über 4000 Jahre (!) alt sind. Im benachbarten Dorf, durch das man alleine ebenso gut gehen kann wie mit einem von der Lodge vermittelten Führer, trifft man auf traditionelles afrikanisches Landleben, kann Maisbier trinken oder sich von Heilern die Zukunft weissagen lassen. Unterschiedliche Ausflüge, nicht nur in die Salzpfannen, werden vor Ort angeboten.

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Leistungen: 1 Nacht | Halb­pen­sion

Baines Baobabs

Affenbrotbäume am Rande der Salzpfanne

Nachdem David Livings­tone den Landschafts­maler Thomas Baines des Dieb­stahls bezich­tigte, wur­de er von der Expedi­tion zu den Victoria-Fällen ausge­schlossen. Stattdessen unter­nahm er eine Forschungs­reise durch das heutige Botswana. 1861 malte er im Gebiet des heutigen Nxai-Pan-Natio­nalparks eine Gruppe mäch­tiger Baobabs, die heute noch genauso dastehen. Die Baines Baobabs sind heute wohl die bekann­teste Gruppe von Baobabs im südli­chen Afrika.

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11.–13. Tag: Okavango-Delta

Afrikas geheimnisvollstes Tierparadies
Das undurch­dring­liche Sumpfge­biet im Norden der Kala­hari gehört zu den schönsten Landschaften der Welt und den letzten Para­diesen Afrikas. Es wird durch den aus dem regenrei­chen Angola kommenden Okavango gebildet, der in ungezählten Kanälen, Seen und Flüssen auf einer Fläche von über 20.000 Quad­ratki­lome­tern versi­ckert.

Im Winter, zwischen Mai und September, sind die Tage warm und die Nächte kühl. Obwohl dann Trockenzeit herrscht, ist der Wasser­stand im Delta am höchsten. Die Flut kommt aufgrund der hohen Vege­ta­ti­ons­dichte erst mit Verzöge­rung an. Das ist die Zeit der Mokoros, mit denen das Delta dann erkundet werden kann. In den tradi­tionellen Einbaum-Booten finden zwei Personen Platz, in der Regel der persön­liche Führer und zwei Gäste. Im Sommer, von Oktober bis April, ist Regenzeit. Die Tempe­raturen steigen dann auf 35 °C am Tag und fallen nachts selten unter 20 °C. Der Wasser­spiegel sinkt und das Delta verwandelt sich in grünes, fruchtbares Schwemm­land.

Tier- und Pflanzenwelt sind von einzig­ar­tiger Viel­falt und Faszi­na­tion, da die klima­ti­schen Bedingungen von Wüste und Feuchtgebiet hier zusam­men­kommen. Das Delta wur­de erst vor 200 Jahren besiedelt und noch heute ist die ursprüng­l­iche Schön­heit des Kontin­ents erhalten. Allerdings ist heute – nach der Ausrot­tung der Tsetse-Fliege – der südliche Teil durch Überweidung gefährdet. Der noch spär­liche Tourismus beschränkt sich haupt­säch­lich auf die Rand­region des Deltas. Da ein Bauverbot besteht, werden die Besu­cher in Zelten unter­ge­bracht, nach deren Abbau sich die Plätze schnell rege­ne­rieren. Die meisten Luxus­camps im Inneren des Deltas sind nur mit dem Flugzeug zu errei­chen.

Kalahari
Entfernung: 200 km Zeit: 2:30 h

G

Zu Gast im Kanana Camp

Kanana ist das Wort für Paradies in Setswana. Das Camp besteht aus acht auf Stelzen gebauten Luxuszelten. mehr ...

Die Hauptlodge steht ebenfalls auf einer Holzplattform und hat einen weiten Blick über die Ebene. Die Umgebung ist vor allem für die Vogelwelt bekannt, deren Vielfalt vermutlich nur noch im Amazonasbecken ihresgleichen findet. Ausflüge werden vorzugsweise mit Mokoros, den einheimischen Einbaumbooten, oder zu Fuß gemacht, um ein ganzheitliches Buscherlebnis zu ermöglichen. Zwar sieht man zu Fuß weniger Tiere als im Jeep, dafür ist man Teil der Wildnis und nimmt die Geräusche und die Stille wahr. Darüber hinaus werden 4x4-Ausflüge und Bootsfahrten zur Xo Lagune angeboten, sofern genügend Wasser vorhanden ist.

Wer mindestens drei Nächte in Kanana verbringt, hat die einzigartige Möglichkeit, einmal im Freien zu schlafen. Das Kanana Sleep-Out-Deck ist ein Hochstand, der direkt neben einem Wasserloch fernab der Lodge errichtet ist. So kann man die afrikanische Nacht besonders intensiv erleben. Die Konstruktion besteht aus zwei Ebenen. Oben ist das Lager aufgebaut, eine Etage tiefer ist die Toilette, sodass niemand gezwungen ist, den sicheren Bereich des Hochstands zu verlassen. 
(Ein Guide übernachtet in unmittelbarer Nähe, falls Sie entscheiden, ins Camp zurückzukehren.)

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Leistungen: 2 Nächte | Voll­pen­sion mit Aktivi­täten

Chief's Island

Savan­nen­insel im Sumpfge­biet

Die Insel im Okavango-Delta ist ungefähr tausend Quad­ratki­lometer groß und trägt ihren Namen nach Chief Moremi, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hier sein persön­li­ches Jagdgebiet hatte. In den 1970iger Jahren wur­de Chief's Island Teil des Moremi Wild­schutzgebiets. Auf der gesamten Insel dürfen keine Straßen und festen Häuser gebaut werden. Der Bewuchs ist spär­lich und steht im Kontrast mit dem übrigen Delta: wogende Grassteppen, lichte Mopa­ne­wälder und Savannen mit Schirmaka­zien wech­seln einander ab.

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13.–14. Tag: Maun

Tor zum Okavango-Delta
Die circa 30.000 Einwohner zähl­ende Stadt ist Ausgangs­punkt für sämt­liche Touren in das angrenzende Okavango-Delta. Maun besitzt keinen Stadt­kern im eigent­li­chen Sinne, und nur einige große Straßen sind asphal­tiert. Das Zentrum bilden zum einen der Flughafen mit einigen angrenzenden Safa­river­an­staltern und Cafés und zum anderen die Anlagen des Cresta Riley’s Hotel mit ange­schlos­sener Werk­statt. Das Stadt­bild wird von Bara­cken und Hütten bestimmt, oft in tradi­tioneller Rundbauweise aus Lehm. Alle Lodges im Okavango-Delta unter­halten Büros am örtli­chen Flughafen. Die Einwohner leben fast ausschließ­lich vom Tourismus.
Flug
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Zu Gast in einer Lodge am Thamalakane River

Die Lodge liegt ruhig am Flussufer, etwa 20 Autominuten von Maun entfernt auf dem Weg Richtung Moremi. mehr ...

Die zehn reetgedeckten Steinhütten haben innen viel Platz und eine Veranda mit Blick auf den Fluss. Neben der offenen Boma, wo die Mahlzeiten serviert werden, gibt es einen Pool mit Sonnendeck. Das Restaurant bietet wechselnde à-la-carte-Menüs an. Tagesausflüge in den Moremi Nationalpark werden angeboten, ebenso Mokorofahrten ins Okavango Delta, die an der 45 Fahrminuten entfernten Boro-Station beginnen.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

14.–16. Tag: Buitepos

Verschlafener Grenzposten am Trans-Kalahari-Highway
Der kleiner Ort in Ostnamibia liegt am Grenzübergang nach Botswana. Die Grenz­sta­tion auf botswa­ni­scher Seite ist Mamuno.
Rings um den Ort gibt es ein paar private Wildparks und Lodges, außerdem einen Laden und eine Tank­stelle.

Obwohl nur ein Bruchteil der Kalahari durchfahren wird, gibt die Strecke einen Eindruck von der Riesenhaftigkeit der Wüste. Die Straßen sind leer und hervorragend – bis auf Ghanzi und Maun, wo man sich vor Eseln, Karren, Hühnern und Ziegen in Acht nehmen muss.

Ghanzi

Streu­sied­lung von einför­migen Well­blechhütten

Die Stadt mit ca. 6.000 Einwoh­nern ist eher eine weit ange­legte Streu­sied­lung von einför­migen Well­blechhütten und atmet noch den Geist der Front-Sied­lung, als die sie die Engländer einst gegen den landhung­rigen deut­schen Kolo­nialismus erbauten. Obwohl Ghanzi einen verschlafenen und staubigen Wild-West-Eindruck macht, ist es das wich­tigste Wirt­schafts­zentrum für einen großen Einzugsbe­reich. Der Name stammt aus der Sprache der San und bezeichnet ein Musik­in­stru­ment, beste­hend aus einer Saite und einer Kale­basse.

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Kanana

Oase in der Kala­hari

Mitten in der endlosen, trockenen Ebene der Kala­hari liegt Kanana, eine Oase auf einem wasser­rei­chen Höhenzug aus Kalk­stein. Über Jahrzehnte wur­de das Land als Rinderfarm benutzt. Seit einiger Zeit ist das einzig­ar­tige Ökosystem renatu­riert und zieht zahl­lose Tiere an: Herden mit über hundert Eland­an­tilopen werden regelmäßig gesichtet, daneben Springböcke, Gnus und Kudus. Zebras und Giraffen, Steinböcke und Warzenschweine gedeihen hier prächtig. Die Wilddichte zieht Raubtiere an, vor allem Leoparden und Geparden, den anderswo vom Aussterben bedrohten Wildhund, den Schakal und die Hyäne. Wer sich für Reptilien, Vögel und kleinere Säuge­tiere inter­es­siert, wird faszi­niert sein von Kanana. Daneben gibt es mehrere Arten von Fledermäusen, Adlern, Geiern und Schildkröten.

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I

Zu Gast auf einer Wildfarm bei Gobabis

Die kleine Lodge liegt auf einer 4.000 Hektar großen Wildfarm in der Kalahari an der Grenze zu Botswana, 80 Kilometer östlich von Gobabis – ein idealer Ort für einen Zwischenstopp zwischen Namibia und dem Okavango-Delta. mehr ...

Die Gastgeber, die auch Deutsch sprechen, prägen den Betrieb mit ihrer aufmerksamen und persönlichen Gastfreundschaft. Vom Garten unter einheimischen Dornenbäumen aus überblickt man ein Wasserloch, das nachts beleuchtet ist, und Wild und Raubtiere anzieht. 4x4-Ausflüge in die Kalahari werden angeboten, ebenfalls eine Wildpirsch zu Fuß, bei der es um kleinere Tiere und ums Spurenlesen geht.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

16.–17. Tag: Windhoek

Dichtes Buschland und große Wilddichte prägt die Kalahari in Namibia. Schilder warnen vor Kollisionen mit großen Tieren, die sich besonders nachts gern auf der Straße aufhalten. Gobabis ist die einzige nennenswerte, wenn auch etwas gesichtslose Ansiedlung auf der Strecke.

Gobabis

Ehema­lige Missi­ons­sta­tion im Omaheke-Land

Der Ort an der B6 ist das Zentrum des Omaheke-Lands im Westen der Kala­hari. Das von den Weißen auch „Sandveld“ genannte Gebiet umfasst mehr als 80.000 Quad­ratki­lometer und war tradi­tionell das Sied­lungs­gebiet der Herero. Heute ist das Land in Farmen einge­teilt, auf denen meist Rinderzucht betrieben wird. Gegründet wur­de der Ort von der Rhei­ni­schen Missi­ons­ge­sellschaft. Die Gegend galt als unruhig; ständig gab es kriege­ri­sche Ausein­ander­setzungen zwischen den Herero und den im Süden siedelnden Nama. Weiße Siedler ließen sich darum nur sehr zöger­lich hier nieder. Die Distrikt­haupt­stadt Gobabis hat heute rund 18000 Einwohner und dient im wesent­li­chen der Versorgung der rund 800 Farmen in der Region, viele haben deutsch­stäm­mige Eigen­tümer.

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Witvlei

Kala­hari-Sied­lung mit Geschichte

Der afri­ka­anse Name heißt so viel wie weiße Pfanne, wobei man als „vlei“ eine Salz- oder Mine­r­al­pfanne bezeichnet, die nur zu Regenzeiten mit Wasser gefüllt ist. Der Ort auf 1455 Metern Höhe hat etwa 2000 Einwohner und gehört zu den ältesten Sied­lungen Namibias. 1864 fand hier eine Schlacht zwischen Herero und Nama statt. Wie in vielen Orten, so wurden auch in Witvlei während der Apart­heid unter­schied­liche Wohn­gebiete für die schwarze und weiße Bevöl­ke­rung geschaffen, die heute noch sichtbar sind.

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J

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Windhoek

Das kleine Gästehaus der gehobenen Klasse liegt zentrumsnah in einem stillen Vorort von Windhoek. mehr ...

Jedes Zimmer hat einen Zugang zur Veranda. Die Open-Air-Lounge und der Garten mit kleinem Pool und Sonnenliegen laden zur Entspannung unter freiem Himmel ein. Das Innere der Lodge und die rund zehn Zimmer überzeugen durch schlichte Eleganz in einem kolonial anmutenden Landhausstil, ohne jedoch auf Annehmlichkeiten wie Klimaanlage und Minibar zu verzichten. Morgens wird ein gutes Frühstück im Buffetstil angeboten.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Windhoek-Zentrum

Zwischen Kolo­ni­al­ar­chitektur und Unabhängigkeit

Das poli­ti­sche und kulturelle Zentrum der Stadt ist bis heute von der deut­schen Kolo­ni­al­ar­chitektur geprägt. Im Süden wird der Central Busi­ness District vom histo­risch wich­tigen Ausspann­platz begrenzt, wo bis 1900 die Pferde und Ochsen ausge­spannt wurden. Bedeu­ten­dste Sehens­wür­digkeit und Wahrzei­chen von Windhoek ist die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche von 1910 im neoroma­ni­schen Stil. Daneben stand das Denkmal des Südwester Reiters, das an die Kolo­ni­al­kriege des deut­schen Kaiser­reichs gegen die Herero von 1903 bis 1907 erin­nern soll. 2009 wur­de das Denkmal abge­baut und hundert Meter weiter südlich wieder aufge­baut. Es steht nun vor der Alten Feste, die im Krieg der Nama gegen die Herero 1890 errichtet wur­de. Auf den Türmen und Mauern stehen noch Geschütze aus der Zeit des Baus.

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Katutura

Town­ship von Windhoek

Die Vorstadt vor den Toren von Windhoek ist als Town­ship für schwarze Arbeiter in den 1950iger Jahren entstanden. Schulen, Kran­ken­häuser und Einkaufs­zentren wurden aus dem Boden gestampft, um den Bewoh­nern keinen Anlass zu geben, das „weiße“ Windhoek zu betreten. Der Name stammt aus der Sprache der Herero und bedeutet soviel wie „der Ort, an dem wir nicht leben möchten“. Dennoch leben in der riesigen Well­blechhüt­ten­masse heute über 67.000 Menschen. Das Leben ist bunt und afri­ka­nisch: Zahl­lose Straßenver­käufer, Bars und Gemüse- und Obst­stände prägen das Ortsbild. Über allem liegt der Geruch von gebra­tenem Fleisch. Wer Katutura besich­tigen will, sollte dies nicht ohne Führer tun.

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Daan-Viljoen-Wild­park

Steile Berge, Hoch­landsavanne

Der 40 Quad­ratki­lometer große Wild­park liegt west­lich von Windhoek im Khomashoch­land. Steile Bergen, tiefe Täler, Hoch­land-Savanne und Dornbü­sche machen den besonderen Reiz der Land­schaft aus, die bekannt ist für die vielen Vogel­arten. Wande­rungen und Rundfahrten im eigenen Wagen sind möglich. Dabei kann man Wild­tieren begegnen, darunter Kudu, Oryx, Strei­fengnu und Bergzebra.

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17. Tag: Windhoek

Mietwagenabgabe
Windhoek, Airport

Zusatzleistungen

Wir fordern die Erlaubnis an, um nach Botswana mit dem gemieteten Fahrzeug fahren zu dürfen.
Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 4.499,00 EUR*Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
April–Nov.

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

Wenn Sie Fragen oder Änderungswünsche haben oder buchen möchten, rufen Sie uns an.

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Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

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Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

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6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.


*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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