Wüste und Wasserwelten: Durch Namibia und Botswana

Wüste und Wasserwelten

Durch Namibia und Botswana

Die Reiseroute ähnelt der ersten, jedoch sind die Unterkünfte exklusiv. Höhepunkt ist eine mehrtägige Flugsafari ins Okavango-Delta, eines der großartigsten Tierparadiese der Welt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Windhoek

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Namibia
Fahrzeug: Hyundai Tucson (2x4) o.ä. Automatik (Group K)
Tarif: premium cover + Navi
Station: Windhoek, Airport

Windhoek

22 km | 15 Minuten
A

Khomas-Hochland

Grünes Hochplateau in Zentral-Namibia

Das knapp über 2.000 Meter hoch gelegene Gebirgs­pla­teau liegt im Zentrum Namibia mit der Haupt­stadt Windhoek in seiner Mitte.

Am Gamsberg im Westen grenzt das Khomashoch­land an die Namib. Dort fällt es abrupt 1.000 Meter steil ab, was man die Große Rand­stufe“ nennt. Im Osten trifft das Khomashoch­land auf die Kala­hari. Die hohen Gebirge fangen den letzten Regen ab, der vom Indi­schen Ozean her nach Westen zieht. Daher ist die Vege­ta­tion viel üppiger als in der Kala­hari oder der Namib. In der rich­tigen Jahres­zeit kann man im Khomas-Hoch­land ein grünes Namibia erleben.

In einem Gästehaus bei Windhoek

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Nicht weit von Windhoek entfernt und doch in idylli­scher Land­schaft gelegen, befindet sich das Gäste­haus auf einer sanften Anhöhe mit traumhaftem Ausblick. Ein besonderes Ambi­ente wird in dem um 1900 erbauten Farmhaus durch eine harmo­ni­sche Kombi­na­tion aus afri­ka­ni­schem und euro­päi­schem Stil sowie antiken und modernen Möbeln erzeugt. Neben der farmei­genen Simm­en­taler Rinderzucht, bei der es sich um eine der ältesten außer­halb von Europa handelt, können auch die auf dem Gelände lebenden Giraffen bestaunt werden.

Alle Mahlzeiten werden frisch zubereitet. Im Pool und auf der Sonnen­ter­rasse kann man sich wunderbar entspannen und den Ausblick in die weite Land­schaft genießen.

Windhoek

Deut­sches Kolo­nial­erbe in Namibias Haup­stadt
Bei der Landung auf dem Flughafen gewinnt man den Eindruck, Windhoek sei eher ein deut­sches Provinz­städt­chen als eine Haupt­stadt. Wenn man dagegen auf der Rück­reise nach Windhoek kommt und zuvor die Leere und Weite des Landes erfahren hat, verwandelt sich Windhoek in der Wahr­neh­mung in eine Welt­stadt. Cha­rak­te­ris­tisch für das Stadt­bild ist das Gemisch aus deut­scher Kolo­ni­al­ar­chitektur und modernen Zweckbauten. Sehens­wür­digkeiten sind vor allem die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche, die alte Feste der deut­schen Schutz­truppe von 1890 und neuerdings der Heroes Acre, das Denkmal der Unabhängigkeit. Die andere Seite von Windhoek heißt Kattutura, zu deutsch: wo niemand wohnen will. Das Town­ship von Windhoek gehört zwar nicht zur schlimmsten Kategorie, erin­nert aber daran, dass in Namibia erste und dritte Welt Tür an Tür wohnen.

Von Windhoek nach Hamakari

318 km | 3:30 h
Kurz nach Verlassen der Haup­stadt befindet man sich in Namibias stiller Berg­savanne. Bei Okahandja gibt es einen großen Straßen­markt mit afri­ka­ni­schem Kunst­gewerbe.

Windhoek-Zentrum

Zwischen Kolo­ni­al­ar­chitektur und Unabhängigkeit
Das poli­ti­sche und kulturelle Zentrum der Stadt ist bis heute von der deut­schen Kolo­ni­al­ar­chitektur geprägt. Im Süden wird der Central Busi­ness District vom histo­risch wich­tigen Ausspann­platz begrenzt, wo bis 1900 die Pferde und Ochsen ausge­spannt wurden. Bedeu­ten­dste Sehens­wür­digkeit und Wahrzei­chen von Windhoek ist die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche von 1910 im neoroma­ni­schen Stil. Daneben stand das Denkmal des Südwester Reiters, das an die Kolo­ni­al­kriege des deut­schen Kaiser­reichs gegen die Herero von 1903 bis 1907 erin­nern soll. 2009 wur­de das Denkmal abge­baut und hundert Meter weiter südlich wieder aufge­baut. Es steht nun vor der Alten Feste, die im Krieg der Nama gegen die Herero 1890 errichtet wur­de. Auf den Türmen und Mauern stehen noch Geschütze aus der Zeit des Baus.

Katutura

Town­ship von Windhoek
Die Vorstadt vor den Toren von Windhoek ist als Town­ship für schwarze Arbeiter in den 1950iger Jahren entstanden. Schulen, Kran­ken­häuser und Einkaufs­zentren wurden aus dem Boden gestampft, um den Bewoh­nern keinen Anlass zu geben, das „weiße“ Windhoek zu betreten. Der Name stammt aus der Sprache der Herero und bedeutet soviel wie „der Ort, an dem wir nicht leben möchten“. Dennoch leben in der riesigen Well­blechhüt­ten­masse heute über 67.000 Menschen. Das Leben ist bunt und afri­ka­nisch: Zahl­lose Straßenver­käufer, Bars und Gemüse- und Obst­stände prägen das Ortsbild. Über allem liegt der Geruch von gebra­tenem Fleisch. Wer Katutura besich­tigen will, sollte dies nicht ohne Führer tun.

Daan-Viljoen-Wild­park

Steile Berge, Hoch­landsavanne
Der 40 Quad­ratki­lometer große Wild­park liegt west­lich von Windhoek im Khomashoch­land. Steile Bergen, tiefe Täler, Hoch­land-Savanne und Dornbü­sche machen den besonderen Reiz der Land­schaft aus, die bekannt ist für die vielen Vogel­arten. Wande­rungen und Rundfahrten im eigenen Wagen sind möglich. Dabei kann man Wild­tieren begegnen, darunter Kudu, Oryx, Strei­fengnu und Bergzebra.
B

Waterberg

Gewaltiger Tafelberg am Rande der Kalahari

Weithin sichtbar ragt der riesige Tafelberg aus der Savanne hervor. Bei Sonnen­un­ter­gang glüht er rot auf.

Das schwer zugäng­liche Plateau ist zu einem der wich­tigsten Refugien für bedrohte Tier­arten geworden. Spitz- und Breitmaul­nas­hörner leben hier, ebenso Büffel und seltene Antilopen, dazu 200 Vogel­arten und eine große Anzahl Reptilien und Amphibien. Die beste Möglichkeit, das Terrain zu erkunden, ist zu Fuß. Vom Waterberg Park am Fuß des Berges führt ein Pfad durch den Fels nach oben. Dort gibt ein breites Netz von Wander­wegen, vom kurzen Spaziergänge bis zur Drei­t­ages­wande­rung

Zu Gast auf einer Rinderfarm am Waterberg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Mit seinen Gebäuden aus der Kolo­ni­alzeit und den alten Bäumen wirkt die Jagd- und Gästefarm wie eine Fata Morgana inmitten des staub­tro­ckenen Landes.

Die Gastgeber bieten nicht nur einen entspannten, familiären Aufent­halt, sondern auch ein umfang­rei­ches Programm. Dazu gehören die Be­grüßung auf der schat­tigen Terrasse mit haus­gemachter Limo­nade, Besich­tigungen der ökologisch ausge­rich­teten Farm, Wildbe­ob­ach­tung und ein Besuch der Kriegsgräber aus dem Herero-Aufstand gegen die deut­sche Kolo­ni­almacht. Wande­rungen am Waterberg oder auf dem Farmge­lände sind möglich, außerdem Schwimmen im Pool oder Stöbern in der großen Bibliothek. Weiterhin bieten die Gastgeber eine histo­risch und landschaft­lich beein­dru­ckende Farmrundfahrt an, die vor Ort gebucht werden kann.

Deut­scher Friedhof am Waterberg

Erin­ne­rung an den ersten deut­schen Völkermord
Am 11. und 12. August 1904 kam es am Waterberg zur entschei­denden Schlacht zwischen der deut­schen Kolo­ni­almacht und den aufständi­schen Hereros. Danach begann das, was Histo­riker als den ersten deut­schen Völkermord bezeichnen. 2000 mit Kanonen und Maschi­n­enge­wehren gerüs­tete deut­sche Soldaten standen mehreren Zehn­tausenden Hereros gegenüber. Sie waren der deut­schen Waff­en­technik jedoch nicht gewachsen und wurden unter dem kommandierenden General von Trotha in die wasser­lose Kala­hari abge­drängt, wo sie verdurs­teten. Die wenigen gefal­lenen deut­schen Soldaten sind auf dem Friedhof begr­aben, wo es jeden zweiten Sonntag im August eine gemein­same deutsch-namibia­ni­sche Gedenkfeier gibt.

Von Hamakari nach Mushara

364 km | 4:00 h

Cheetah Conserva­tion Fund

Reha­zentrum für bedrohte Geparden
Der amerika­ni­sche Verein zum Schutz des Gepards unter­hält in Namibia ein Info-Zentrum inner­halb der Waterberg Conservancy. Der Gepard ist zwar im südli­chen Afrika auf Grund der pionier­haften Arbeit des DeWildt Zentrums bei Pretoria derzeit nicht mehr vom Aussterben bedroht, seine Bestände sind jedoch immer noch gering. Da Geparden taga­ktiv sind und gelegent­lich Schafe rissen, wurden sie in der Vergan­gen­heit von Famern gnadenlos gejagt. Das Cheetah Zentrum liegt rund 45 Kilometer südöst­lich von Otjiwa­rongo.

Kambaku Wildlife Reserve

Über­nachten unter freiem Himmel
Das Reservat liegt 25 Kilometer nörlich vom Waterberg in der ursprüng­l­i­chen Buschsavanne. Früher weideten dort Rinder; heute leben dort wieder Antilopen, Zebras, Gnus und viele andere. Inzwi­schen sind auch Giraffen, Büffel und Elefanten heimisch. Mitten im Reservat fernab von Straßen befindet sich ein kleines Camp mit nur zwei Zelten. Wer dort über­nachtet, kann Stille und Erha­ben­heit erleben, vor allem aber einen unver­gleich­li­chen Ster­nenhimmel.

Otjiwa­rongo Croco­dile Ranch

Rund um das Krokodil – im Teich und auf dem Teller
60 männ­liche und 40 weib­liche Nilk­rokodile leben inzwi­schen auf der Farm bei Otjiwa­rongo, die auf Krokodilzucht umge­stellt hat. Außerdem gibt es dort Vögel und Schildkröten. Ein Führer begleitet die Besu­cher durch das Gelände rund um einen großen Teich. Im Restau­rant wird ein leichtes Lunch ange­boten – natür­lich auch Krokodilf­leisch, das ähnlich wie Geflügel schmeckt.
C

Etosha-Pfanne

Der „große, weiße Platz“

Der „große, weiße Platz“, was die Wortbedeu­tung von „Etosha“ in der Ovahimba-Sprache ist, ist ein ausge­trock­neter Binnensee 1000 Meter über dem Meer, der Salz­ab­la­ge­rungen zurückge­lassen hat.

4760 Quad­ratki­lometer ist die gigan­ti­sche Pfanne groß. Die Länge in Ost-West-Rich­tung beträgt 120 Kilometer, die Breite 55 Kilometer. In besonders reichen Regenjahren läuft die Etosha-Pfanne bis zu zehn Zentimeter hoch voll und lockt dann tausende Flamingos, Wat- und andere Wasservögel an, die hier auch brüten. Der durch­schnitt­liche Nieder­schlag beträgt von November bis Februar ca. 410–440 mm. Das Wasser hat dann einen doppelt so hohen Salzge­halt wie Meer­wasser.

Zu Gast in einem Busch-Camp am Etosha Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das rustikale Busch-Camp liegt über einem ausge­trock­neten Fluss­bett auf der Mushara Farm, etwa acht Kilometer östlich vom Etosha Park.

In der Bar unter der strohge­deckten Lapa, dem tradi­tionellen Versamm­lungsort, treffen sich Gäste, Personal und Ranger in lockerer Atmo­sphäre. Dinner, Lunch und Früh­stück werden auf der über­dachten Veranda mit Blick in den Busch serviert. Die 16 Zelte aus einer Kombi­na­tion von Leinen und Kalk­stein sind luftig und haben eine eigene Veranda. Zu jedem Zelt gehört ein Bad mit Outdoor-Dusche und großen Fenstern. Alle Einheiten sind weit genug vonein­ander entfernt, um völlige Privat­sphäre sicherzu­stellen. Von der Lodge aus können Fahrten in den Etosha Park oder Rundflüge orga­ni­siert werden. Geführte Wande­rungen auf dem eigenen Gelände werden eben­falls ange­boten.

Osten des Etosha Parks

Private Wild­re­servate im Schatten des Natio­nalparks
Östlich des Etosha Parks haben sich während der deut­schen Kolo­ni­alzeit Siedler niederge­lassen, die das Land unter sich aufteilten. Auf großen Arealen betrieben sie Rinderzucht und behielten ihre Farmen in der Regel auch nach dem Ersten Welt­krieg, als Namibia süda­fri­ka­ni­sches Protek­torat wur­de. Heute gehört das Land ihren Nach­fahren, die meist noch deutsch­spra­chig sind. Allerdings wur­de in der Trocken­heit in den 1980iger Jahren überall die Rinderzucht aufge­geben, das Gelände renatu­riert und Wild ange­siedelt. Auf dem Gelände der ehema­ligen Farmen bieten die Nach­fahren der deut­schen Siedler heute Pirschfahrten in offenen Wagen an. Besonders attraktiv sind ihre Lodges auch wegen der Nähe zum Etosha Park.

Namu­toni

Festung der deut­schen Schutz­truppe
Ursprüng­lich war der Ort im Osten der Etoshapfanne ein Kontroll­punkt, der von der deut­schen Schutz­truppe während der Rinder­pest errichtet wur­de. Nach dem Herero-Aufstand wur­de das Camp befes­tigt. Heute befindet sich in den Mauern des Forts eines der drei großen Park-Camps. Ein Museum informiert über die Geschichte des Mili­tärpos­tens. Vor der Mauer liegt das King Nehale Wasserloch, wo man auch abends Tiere beob­achten kann, wenn man im Camp unter­ge­bracht ist.

Kalkheuwel

Wasserloch für Foto­safaris
Die Wasser­stelle gilt bei Kennern als eine der besten zum Fotogra­fieren, da man den Tieren sehr nahe kommt. Besonders in der Trockenzeit wird das Wasserloch von allen Wildarten stark frequen­tiert. Wenn Löwen in der Gegend sind, müssen die anderen Tiere warten, bis die Könige der Tiere ihren Durst gestillt haben. Oryx, Giraffen und Elefanten werden oft ange­troffen. Leoparden eben­falls. Die Wasser­stelle ist auch gut zur Vogelbe­ob­ach­tung geeignet. Greifvögel, wie Schwarzbrust-Schlan­ge­nadler, Raubadler und Schma­rot­zermi­lane werden oft ange­troffen. Häufig sind auch die seltenen, blau­gelben Rüpels­pa­pa­geien zu beob­achten.

Von Mushara nach Rundu

414 km | 4:30 h

Grootfontein

Wasser­reichste Gegend Namibias
Grootfontein („große Quelle“) gehört zu den wasser­reichsten Gegenden Namibias und liegt bereits in der Übergangszone zum tropisch feuchten Afrika. Ein Museum informiert über die Geschichte der Dorst­land Trekker, Buren vom Kap, die als Nomaden durch Südwe­st­afrika zogen und hier einen Gottes­staat namens „Uping­tonia“ grün­deten. Dieser wur­de aber schon nach wenigen Jahren von der deut­schen Kolo­ni­almacht aufge­löst.
D

Okavango River

Lebensader zwischen Angola und Botswana

Der Okavango ist der viertlängste Fluss in Afrika. Er fließt aus dem regenrei­chen ango­la­ni­schen Hoch­land 1.600 km nach Südosten und versi­ckert schließ­lich in der Sandwüste Kala­hari.

Dort bildet er ein gewal­tiges Sumpfge­biet, das als eines der letzten Para­diese Afrikas gilt. Vor seinem Eintritt nach Botswana fließt er durch den Caprivi-Streifen im Nord­osten Namibias, wo er die vier Meter hohen Popa-Stromschnellen bei Bagani bildet. Wegen des akuten Wasser­mangels in Namibia bestehen Pläne, den Okavango aufzu­stauen. Das würde jedoch das Ende des einzig­ar­tigen Deltas bedeuten.

Zu Gast in einer Lodge über dem Okavango River

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge liegt am Ufer des Okavango Rivers, zwölf Kilometer west­lich von Rundu. Der parkähn­liche Garten mit großen Bäumen und das schilf­be­stan­dene Ufer stehen in starkem Kontrast zum trockenen Norden Namibias.

Gäste werden in klima­ti­sierten Chalets mit Stroh­dach und Blick auf den Fluss unter­ge­bracht. Neben dem offenen Haupt­haus mit Bar und Restau­rant gibt es einen Swimmingpool.

Rundu

Schnell wach­sende Grenz­stadt am Okavango-Fluss
Die Haup­stadt der Region Kavango wächst zurzeit schnell und ist mit über 60.000 Einwoh­nern die zweitgrößte Stadt Namibias. Sie liegt, landschaft­lich reizvoll, auf über 1.000 Meter Höhe in dem ansonsten flachen nörd­li­chen Kala­hari-Becken. Der Okavango ist zugleich die Grenze nach Angola und Lebens­ader für das von Fischfang und Land­wirt­schaft lebende Volk der Kavango. Über den Fluss besteht ein Grenzübergang und Fährver­bindung in den auf ango­la­ni­scher Seite gelegenen Ort Calai.

Living Museum of the Mbunza

Tradi­tioneller Fischfang, Feuer machen und Trommeln bauen
Das Frei­lichtmuseum des Mbunza-Stammes hat zum Ziel, die tradi­tionellen, vorko­lo­nialen Lebens­formen der Menschen am Kavango River zu bewahren und der Kommune ein zusätz­li­ches Einkommen zu sichern. Das Dorf wur­de ausschließ­lich aus Mate­rialien der Umge­bung und nach alten Fotos gebaut. In einem Kurz­programm wird den Besu­chern das tradi­tionelle Fischen erklärt. Darüber hinaus geht es ums Feuerma­chen, das Weben von Matten und die Herstel­lung der Trommeln. Ein Vorbu­chen des Programms ist nicht erforder­lich. In der Regenzeit verwandelt sich das Dorf in eine Insel. Man kann dann den Wagen stehen lassen und wird mit dem Boot abge­holt.

Von Rundu nach Mamili NP

487 km | 5:30 h
Der Caprivi Game Park wird durch­fahren, der in einem der größten unein­gezä­unten Wild­nis­gebiete Afrikas liegt. Im Süden breitet sich die Kala­hari aus, in Angola schließt sich der riesige Cuando Cubango Park an. Im Osten beginnt das Okavan­gogebiet.

Bwabwata Park

Dattelpalmen und Affenbrotbäume im Auen­wald
Der über 6.000 km² große Park entstand 2007 aus dem Zusam­menschluss des Caprivi- und des Mahango- Natio­nalparks. Der Mittel­teil auf beiden Seiten des Trans-Caprivi-High­ways ist mit Mopane-Wäldern bedeckt. Im Osten fällt der Park in die weite Ebene des Kwando ab. Von besonderer Bedeu­tung ist der Auen­wald entlang des Okavango, der mit seinen Dattelpalmen und Baobabs in Namibia einmalig ist. Nachdem in den 1970iger Jahren der Tier­be­stand durch den Bürger­krieg in Angola gelitten hat, sind inzwi­schen wieder die Big Five heimisch, daneben Krokodile, Fluss­pferde und sehr viele Wasservögel. Besonders die Marschen des Kwando werden von großen Elefan­ten­herden mit teilweise mehr als 100 Tieren aufge­sucht.

Popafälle

Stromschnellen im Okavango River
Die Fälle bei Bagani sind eigent­lich nur Stromschnellen. Sie fallen maximal vier Meter über einen Felsriegel aus Quarzit, der den Okavango auf der gesamten Breite von über einem Kilometer sperrt. Wäh­rend des Hoch­stands des Okavango zwischen Februar und April sind die Stromschnellen prak­tisch voll­ständig über­schwemmt, in der Trockenzeit liegt der Felsriegel jedoch weitge­hend frei und bildet eine Reihe von Kanälen und Felsen, die man zu Fuß überqueren kann. Der Tiefst­stand wird in der zweiten Oktober­hälfte erreicht. Rings um die Fälle gibt es einen kleinen Wild­park mit einem Rast­lager.

The Living Museum of the Mafwe

Frei­lichtmuseum des Mafwe-Stammes
Das Museum hat zum Ziel, die Tradi­tionen des Mafwe-Stammes zu bewahren und zum Lebens­un­ter­halt der Kommune beizu­tragen. Es besteht aus einem Dorf aus Strohhüten, die im Schatten mäch­tiger Baobab Bäume stehen. Die Bewohner, die sich in den tradi­tionellen Kostümen zeigen, geben eine Einfüh­rung in das Leben ihrer Vorfahren. Ein Dolmet­scher über­setzt auf Englisch. Vorbu­chen von Aktivi­täten ist nicht möglich. Man kann einfach hinfahren und für ca. 150 Namibian Dollar an einem Kurz­programm teil­nehmen.
E

Caprivi-Streifen

Tropischer Zipfel im Nordosten Nambias

Die zipfelför­mige Ausbuch­tung Namibias im Nord­osten hat keine geogra­fi­sche, sondern eine histo­ri­sche Ursache.

Dass der 460 Kilometer lange und 30 Kilometer breite Streifen zu Namibia gehört, liegt an einem Vertrag, den Deutsch­land und England 1890 unter dem Reichkanzler von Caprivi schlossen. Der Korridor sollte der erste Abschnitt einer Eisen­bahnver­bindung zwischen Deutsch-Südwe­st­afrika und Deutsch-Ostafrika werden. Da er im Osten bis zum Sambesi reicht, wur­de er auch „Deutsch-Sambe­s­i­land“ genannt.
Im Gegen­satz zum übrigen Namibia ist die Land­schaft tropisch, üppig und wasser­reich; es besteht Malaria-Gefahr. Die vielen Flüsse sind von Sümpfen und Auwäl­dern gesäumt. Zwischen Dezember und März steigt die Luftfeuch­tigkeit bis auf 70 Prozent – bei Tempe­raturen von über 35 Grad. Die afri­ka­ni­schen Wintermo­nate sind daher zum Reisen besser geeignet. Zwei Drittel aller nami­bi­schen Elefanten- und Büffelherden sind hier heimisch, daneben alle großen Tiere Afrikas, die von Zäunen unge­hindert durch das unweg­same Gebiet streifen können.

Transfer

Sangwali Village - Nkasa Lupala Tented Lodge
Ein Chauf­feur bringt Sie von dem Sangwali Village zur Lodge.

Zu Gast in einem Camp am Nkasa Rupara Nationalpark

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das Zelt­camp liegt südlich von Kongola am Ufer des Kwando-Linyanti Rivers, einer abge­schiedenen Bilder­buch­landschaft in der östli­chen Caprivi Region.

Der Nkasa Rupara Natio­nal­park (Mamili) grenzt unmit­telbar an das Gelände, ist aber nicht abge­zäunt, sodass die Tiere auch durchs Camp laufen. Die einfach und zweckmäßig einge­rich­teten Zelte fügen sich in die Wildnis ein; sie stehen auf Holz­platt­formen, die über Stege mitein­ander verbunden sind. Alle haben ein halb­offenes Bad und viel Privat­sphäre. Gäste werden einge­laden, an Safaris im Jeep durch den Natio­nal­park oder an Boots­touren über den Fluss teilzu­nehmen.

Ost-Caprivi

Dünn besiedelte Region mit vielen Wild­re­servaten
Im Osten weitet sich der Caprivi Zipfel bis zu einer Nord-Süd-Ausdeh­nung von über hundert Kilome­tern. Der im Süden mäandrie­rende Linyanti River bildet die Grenze zu Botswana. Im Norden wur­de die Grenze mit dem Lineal gezogen, dahinter liegen Angola und Sambia. Östlich von Katima Mulilo, der Haupt­stadt von Ost-Caprivi ist der Sambesi der Grenzfluss. Im Vier­ländereck von Kazangula gibt es sogar einen Berüh­rungs­punkt mit Simb­abwe. Schon jetzt ist ein großer Fläc­hen­an­teil der dünn besiedelten Region durch Wild­re­servate geschützt. Zukünftig sollen diese Gebiete jedoch zu einem Schutzgebiet vereint werden, dem Kavango-Sambesi-Transfron­tier-Park. Er könnte dann der größte der Erde werden.

Mamili Natio­nal­park

Größtes Feuchtgebiet Namibias
Der 32.000 Hektar große Natio­nal­park schützt das größte Feuchtgebiet Namibias. Er liegt zwischen den Inseln Nkhasa und Lupala, die durch die Flüsse Kwando und Linyanti gebildet werden. Offi­ziell heißt der Park in der südwest­li­chen Ecke des Caprivi Zipfels daher auch Nkasa Lupala Natio­nal­park. Während der Trockenzeit können die Inseln über Wege im Park erreicht werden. Nach Regen­fällen steht bis zu 80 % des Bodens unter Wasser, sodass die Inseln dann vom Fest­land abge­schnitten sind. Im Park leben vor allem Tiere, die sich an die Sumpf­landschaft ange­passt haben: Wasserkudus, Büffel, die selten gewor­denen Wildhunde und eine Viel­zahl von Vögel, die das Herz eines jeden Orni­tho­logen höher schlagen lässt. In der Regenzeit (November – April) ist der Park am besten per Boot zu errei­chen. In der Trockenzeit braucht man einen Allradwagen und Erfah­rung.

Transfer

Nkasa Lupala Tented Lodge - Sangwali Village
Ein Chauf­feur bringt Sie von der Lodge zum Auto im Sangwali Village.

Von Mamili NP nach Chobe-Kasane (Airport)

255 km | 3:30 h
Die Strecke führt durch das Fünf-Länder-Eck zwischen Namibia, Botswana, Sambia, Simb­abwe und Angola.

Katima Mulilo

Haupt­stadt des Ost-Caprivi
Die Stadt liegt am Sambesi, der hier die Grenze zu Sambia bildet. Gegründet wur­de sie 1911 von der deut­schen Kolo­ni­alver­wal­tung, als der Caprivizipfel Deutsch-Südwe­st­afrika zuge­schlagen wur­de. Aufgrund der undurch­dringbaren Sumpf­landschaft zwischen Okavango und Kwando war der Caprivi-Streifen jedoch bis in die 1940er Jahre nicht auf dem Landweg zu durch­queren. Daher konnte das 1.250 Kilometer von Windhoek entfernte Katima Mulilo nur über Botswana oder Sambia erreicht werden. Witte­rungs­bedingt waren auch diese Wege oft unpas­sierbar, sodass der Ostca­privi bis in 21. Jahr­hun­dert weitge­hend abge­schnitten war. Mit dem Bau des Trans Caprivi High­ways hat sich das deut­lich geändert. Den Schluss­stein dieses Mammut­projekts war die Eröff­nung der Katima-Mulilo Brücke 2004.
F

Chobe Elephant Park

Große Elefantenherden im Chobe

Der Park liegt west­lich von Kasane in Botswana und ist das ganze Jahr über geöffnet. Durch das circa 12.000 Quad­ratki­lometer große Gebiet führen Sand­wege, die man nur mit Allradfahrzeugen befahren sollte.

Wegen der Tier­er­leb­nisse besonders lohnens­wert sind Flussfahrten und Game Drives, die in den Camps und Lodges am Chobe direkt zu buchen sind. Lebens­ader des Parks ist der Chobe River im Norden, der weite Teile regelmäßig überflutet. Die Tierwelt ist extrem vielfältig: Löwen, Geparden, Giraffen, Antilopen, Warzenschweine, Krokodile, Fluss­pferde und Affen sind zu sehen. Besonders bekannt ist der Park aber für seine großen Elefan­ten­herden, die nach­mit­tags zum Fluss ziehen, um zu baden und zu trinken.

Mietwagenabgabe

Station: Kasane Airport

Die Einweg­gebühren von Namibia und Süda­frika oder Botswana betragen ca. 7.150 ZAR/N$. Avis zieht den Betrag von Ihrer Kreditkarte direkt ein, da der Betrag im Miet­preis noch nicht einge­schlossen ist.

Transfer

Avis - Hotel
Ein Fahrer erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie zu Ihrer gebuchten Lodge.

Zu Gast in einer Lodge am Chobe River

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge liegt am Ufer des Chobe River unter Eben­holzbäumen und wilden Feigen. Von den auf Pfählen gebauten, strohge­deckten Chalets sieht man über eine schat­tige Wiese, in der ein versteckter Swimmingpool liegt, bis zum Fluss.

Zur Lodge gehören ein gutes Restau­rant und eine Bar. Das großzügige Gelände grenzt unmit­telbar an den Chobe Natio­nal­park. Bootsfahrten auf dem Chobe River werden in der Abenddämme­rung, wenn die Elefanten zum Baden kommen, ange­boten; daneben gibt es Fahrten im Jeep durch den Natio­nal­park oder die Möglichkeit einer zwei­stün­digen Fußwande­rung.

Kazungula

Flussfähre im Vier­ländereck
Die Stadt liegt im Vier­ländereck nörd­lich des Sambesi auf dem Staats­gebiet von Sambia. Im Fluss, der hier 400 Meter breit ist, berühren sich vier Staaten: Simb­abwe, Botswana, Namibia und Sambia. In Kazangula geht eine Fähre über den Fluss. Sie ist die einzige direkte Verbindung zwischen Sambia und Botswana. Rings um die Stadt wird an der ausge­dehnten Flus­saue Rinderzucht betrieben.

Transfer

Von Kasungula nach Victoria Falls
Sie werden von Kasane nach Victoria Falls gefahren. An der Grenze wartet ein neuer Fahrer auf Sie. Der Übergang verläuft reibungslos und wenn nötig helfen die Fahrer auch gerne bei den Grenz­formali­täten.
G

Victoria Falls

Regenbogen und „donnernder Rauch“

Die Victoria Falls sind die höchsten Wasser­fälle in Afrika mit dem brei­testen Wasservor­hang der Welt. Mit lautem Donnern stürzt der Zambezi aus seinem breiten Fluss­bett, in dem sich viele Inseln befinden, über mehrere Fälle rund 120 Meter in die Tiefe.

Während der Regenzeit fließen mehr als eine halbe Million Kubikmeter pro Sekunde. Dann steigt eine Gischt- und Nebelwolke aus den Fällen auf. Bei Sonnen­schein leuchtet ein herr­li­cher Regenbogen. Wer nicht völlig durchnässt werden will, sollte sich einen Regen­schutz mitbringen (wird auch vor Ort für ca. $10 ange­boten). Als beste Zeit für einen Besuch gilt der frühe Nach­mittag.

Zu Gast in einer Lodge an den Fällen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die elegante Lodge liegt zwischen dem Ort, den Victoria-Fällen und dem Natio­nal­park. Manchmal kommt Wild zum Grasen in den, die Lodge umge­benden, Park.

Die großzügigen Zimmer sind mit antiken Teak­holzmöbeln, Klima­anlage und Deckenven­ti­la­toren ausge­stattet. Eine Glastür führt von den Zimmern in den Park bzw. auf eine Aussichtster­rasse. Das Restau­rant serviert unter freiem Himmel, wo das Brausen der Fälle die Hinter­grundmusik ersetzt. Zum Hotel gehört ein Boot im Kolo­ni­al­stil, auf dem Sundowner-Ausflüge ober­halb der Fälle ange­boten werden.

Ausflug (OPTIONAL)

Dinner im Dusty Road

Das kleine Restau­rant liegt im belebten Zentrum von Chin­to­imba, dem ältesten und größten Town­ship in Victoria Falls.

Alleine das farbenfrohe Gebäude ist mit seinem spezi­ellen Charme einen Besuch wert. Wilde Muster, schrille Farben und die unkon­ven­tionelle Nutzung verschiedener Alltagsge­gen­stände bieten den Gästen einen bemerkens­werten Anblick. So dienen hängende Metall­eimer als Regale und ausge­di­ente Autoreifen wurden mit Sitzkissen versehen und kurzer­hand zu Sitzmög­lichkeiten umge­staltet.
Das Essen wird auf tradi­tionell simb­abwi­sche Art über offenem Feuer und in schweren Eisen­töpfen zubereitet. Die fertigen Speisen werden als Buffet serviert. Da vornehm­lich mit Zutaten aus regio­nalem Anbau gekocht wird, ist  die Auswahl der Gerichte immer ange­passt an die jewei­lige Jahres­zeit. Die Nutzung verschiedenster Kräuter und Gewürze sorgt für ein besonderes kuli­na­ri­sches Erlebnis, gegen Aufpreis können zum Essen auch verschiedene regio­nale Weine probiert werden.

Ausflug (OPTIONAL)

Ra-Ikanane Breakfast Cruise (2 Stunden, englisch, Gruppe)
Die Fahrt führt fluss­aufwärts über den Sambesi, in Rich­tung Kandahar Island. Gerade morgens früh, wenn die Umge­bung im ersten Sonnen­licht erst langsam erwacht und nur wenige Boote den Fluss entlang treiben, sieht man vom Wasser aus besonders viele Tiere: Große Säuge­tiere ebenso wie eine Unzahl von Wasservögeln. Bei einem Früh­s­tücksbuffet kann so in aller Ruhe der Tages­anbruch auf dem längsten und geheim­nisvollsten Fluss im südli­chen Afrika erlebt werden.

Mit dem Hubschrauber über die Victoria Fälle (OPTIONAL)

13 Minuten, englisch

Als David Livings­tone 1855 als erster Euro­päer die Victoria-Fälle erblickte, notierte er in sein Tage­buch: "Scenes so lovely must have been gazed upon by angels in their flight”.

Eineinhalb Jahrhunderte später haben nicht nur Engel die Möglichkeit, die Fälle von oben zu sehen. Dank der Hubschrauber kommen nun auch Menschen in den Genuss des einzig­ar­tigen Anblicks. Jeder Gast hat sein eigenes großes Fenster und Fern­gläser sind empfehlens­wert.

Zambezi

Mit fast 3000 km Länge ist der Zambezi der drittlängste Fluss Süda­frikas. Er entspringt in den Regenwäl­dern von Angola und durch­fließt das Land in einer S-Kurve, bevor er die Grenze zwischen Zambia und Zimb­abwe bildet. Bei Chinde in Mozambique fließt er in den Indi­schen Ozean. Der Ober­lauf fließt über das große Basalt Plateau des südli­chen Afrika, in das der Mittellauf tiefe Schluchten gegr­aben hat und drama­ti­sche Fälle und gewal­tige Stromschnellen bildet. Dazu gehören auch die Victoria Fälle, die brei­testen Wasser­fälle der Erde. Der Unter­lauf ist maje­s­tä­tisch breit. Im Kariba Damm wird der Strom zu einem der größten künst­li­chen Seen der Erde aufge­staut.
Der Zambezi hat bei den Erfor­schungen Afrikas durch den vikto­ria­ni­schen Abenteurer und Missionar Livings­tone eine zentrale Rolle gespielt. Seit dieser Zeit steht der mäch­tige Strom mit dem klangvollen Namen für das geheim­nisvolle, unerfor­sch­liche Afrika.

Livings­tone

Am Nord­ufer der Victo­ria­fälle
Die Stadt entstand 1904, als die Victoria Falls Bridge fertig­ge­stellt worden war. Sie wur­de nach David Livings­tone benannt und war 1911–1935 die Haupt­stadt von Nord­rhode­sien. Als Alter­na­tiv­name hat sich Maramba etab­liert. Sie hat rund 110.000 Einwohner (2005) und grenzt an den 66 km² großen Mosi oa Tunya-Natio­nal­park. Die Stadt lebt vor allem vom Tourismus, da sie Ausgangs­punkt für Touren zu den Victo­ria­fällen ist. Bungeespringen von der Eisen­bahnbrücke und Wild­was­ser­raf­ting werden ange­boten. Seit der Verschlech­te­rung der sozialen Bedingungen in Simb­abwe gibt es einen Aufschwung des Tourismus in Livings­tone zu Lasten von Victoria Falls.

Von Victoria Falls nach Okavango Delta

Flug

Transfer

Von Victoria Falls nach Okavango Delta
Ein Chauf­feur bringt Sie von Vic Falls nach Chobe/Kasane.

Flug

Von Kasane nach Okavango Delta
Ca. 1,5 Stunden dauert der eindrucksvolle Flug von Kasane bis zur Lande­bahn vom Camp. Er bietet die Gelegen­heit, die Sumpfwildnis des Okavango-Deltas, große Herden von Antilopen oder Elefanten und Giraffen von oben zu sehen.
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Okavango-Delta

Afrikas geheimnisvollstes Tierparadies

Das undurch­dring­liche Sumpfge­biet im Norden der Kala­hari gehört zu den schönsten Landschaften der Welt und den letzten Para­diesen Afrikas. Es wird durch den, aus dem regenrei­chen Angola kommenden, Okavango gebildet, der in ungezählten Kanälen, Seen und Flüssen auf einer Fläche von über 20.000 Quad­ratki­lome­tern versi­ckert.

Im Winter, zwischen Mai und September, sind die Tage warm und die Nächte kühl. Obwohl dann Trockenzeit herrscht, ist der Wasser­stand im Delta am höchsten. Die Flut kommt aufgrund der hohen Vege­ta­ti­ons­dichte erst mit Verzöge­rung an. Das ist die Zeit der Mokoros, mit denen das Delta dann erkundet werden kann. In den tradi­tionellen Einbaum-Booten finden zwei Personen Platz, in der Regel der persön­liche Führer und zwei Gäste. Im Sommer, von Oktober bis April, herrscht Regenzeit. Die Tempe­raturen steigen dann auf 35 °C am Tag und fallen nachts selten unter 20 °C. Der Wasser­spiegel sinkt und das Delta verwandelt sich in grünes, fruchtbares Schwemm­land.

Tier- und Pflanzenwelt sind von einzig­ar­tiger Viel­falt und Faszi­na­tion, da die klima­ti­schen Bedingungen von Wüste und Feuchtgebiet hier zusam­men­kommen. Das Delta wur­de erst vor 200 Jahren besiedelt und noch heute ist die ursprüng­l­iche Schön­heit des Kontin­ents erhalten. Allerdings ist heute – nach der Ausrot­tung der Tsetse-Fliege – der südliche Teil durch Überweidung gefährdet. Der noch spär­liche Tourismus beschränkt sich haupt­säch­lich auf die Rand­region des Deltas. Da ein Bauverbot besteht, werden die Besu­cher in Zelten unter­ge­bracht, nach deren Abbau sich die Plätze schnell rege­ne­rieren. Die meisten Luxus­camps im Inneren des Deltas sind nur mit dem Flugzeug zu errei­chen.

Zu Gast in Shinde

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Im nörd­li­chen Teil des Deltas, am Rande einer Lagune, liegt das Safari Camp fernab von jegli­chem Massen­tou­rismus. Es ist ausschließ­lich mit dem Flugzeug zugäng­lich und ein Para­dies für Tier- und Landschafts­fotografen. Zahl­lose Wasser­arme durch­ziehen den gelben Kala­ha­risand und bilden ein Gewirr aus mit Palmen bestan­denen Inseln und Halb­in­seln. Auf den Wildfahrten im offenen Landcruiser oder auf Fußwande­rungen sieht man neben Löwen, Elefanten, Büffeln, Fluss­pferden, Krokodilen und vielen anderen Tieren auch die seltene und scheue Situtanga Antilope, die sich mit besonders langen Hufen der sumpfigen Umge­bung ange­passt hat. Mit einem Spezi­al­boot oder in Mokoros (Einbaumbooten) werden Gäste in das umliegende Vogel­pa­ra­dies mit kaum zu überbie­tender Arten­viel­falt geführt.

Das Camp selbst gehört zu den stil­vollsten im Okavango-Delta. Die Architektur wird der einzig­ar­tigen Umge­bung gerecht und beweist, dass Luxus und natur­nahes Wohnen keine Gegen­sätze sind. Über­nachtet wird in Safa­ri­zelten mit eigenem Bad, die auf etwas erhöhter Platt­form Aussicht über Papyrus- und Palmenwälder bieten.

Chief's Island

Savan­nen­insel im Sumpfge­biet
Die Insel im Okavango-Delta ist ungefähr tausend Quad­ratki­lometer groß und trägt ihren Namen nach Chief Moremi, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hier sein persön­li­ches Jagdgebiet hatte. In den 1970iger Jahren wur­de Chief's Island Teil des Moremi Wild­schutzgebiets. Auf der gesamten Insel dürfen keine Straßen und festen Häuser gebaut werden. Der Bewuchs ist spär­lich und steht im Kontrast mit dem übrigen Delta: wogende Grassteppen, lichte Mopa­ne­wälder und Savannen mit Schirmaka­zien wech­seln einander ab.

Moremi Wildlife Reserve

„Wo Delta und Land sich treffen“
Das über 5000 Quad­ratki­lometer große Reservat schützt die Übergangszone zwischen dem Okavango-Delta und der östlich gelegenen Kala­hari. Weite Flächen sind Dauer­lagunen und perma­nente Wasser­läufe, andere Gebiete werden saisonal über­schwemmt und bilden dichte Riedsümpfe. Die Gewässer sind klar, an ihren Ufern stehen große, schat­tenspen­dende Bäume. Überflu­tungs­ebenen und weite Gras­flächen, versch­lun­gene Kanäle und lockere Park­landschaften wech­seln einander ab und gehen zum Fest­land hin in die Kala­hari über. Dort formen Salzpfannen, Mopa­ne­wälder, Akazi­ensavannen und Sandfelder eine abwechs­lungs­reiche Trocken­landschaft, in der man ständig Großwild begegnet. Um in den Park zu gelangen, benö­tigt man entweder ein Allradfahrzeug, ein Boot oder ein Flugzeug.

Flug

Der Rückflug am Ende des Aufent­haltes ist gegen Mittag, sodass genug Zeit zur Weiter­reise bleibt.
15 Tage
ab 4.669,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • Avis-Permit für Botswana (vor Ort zu zahlen)
  • Air Rescue Versicherung

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Februar–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Das Afrika Team

Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
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