Wüste und Wasserwelten: Durch Namibia und Botswana
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Mit dem Mokoro durch das Okavango Delta: Reisefoto von
Mit dem Mokoro durch das Okavango Delta: Reisefoto von BILD
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Wüste und Wasserwelten

Durch Namibia und Botswana

15 Tage | ab 4.569,00 EUR p.P. im DZ*
Windhoek – Waterberg – Caprivi Streifen – Chobe Park – Victoria Falls

Vom trockenen Namibia in die Sümpfe Botswanas: Höhepunkt ist eine mehrtägige Flugsafari ins Okavango-Delta, eines der großartigsten Tierparadiese der Welt.

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1.–2. Tag: Windhoek

Deutsches Provinznest oder Hauptstadt?
Bei der Landung auf dem Flughafen gewinnt man den Eindruck, Windhoek sei eher ein deut­sches Provinz­städt­chen als eine Haupt­stadt. Wenn man dagegen auf der Rück­reise nach Windhoek kommt und zuvor die Leere und Weite des Landes erfahren hat, verwandelt sich Windhoek in der Wahr­neh­mung in eine Welt­stadt. Cha­rak­te­ris­tisch für das Stadt­bild ist das Gemisch aus deut­scher Kolo­ni­al­ar­chitektur und modernen Zweckbauten. Sehens­wür­digkeiten sind vor allem die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche, die alte Feste der deut­schen Schutz­truppe von 1890 und neuerdings der Heroes Acre, das Denkmal der Unabhängigkeit. Die andere Seite von Windhoek heißt Kattutura, zu deutsch: wo niemand wohnen will. Das Town­ship von Windhoek gehört zwar nicht zur schlimmsten Kategorie, erin­nert aber daran, dass in Namibia erste und dritte Welt Tür an Tür wohnen. 

Vermieter: AVIS Namibia
Fahrzeug: Hyundai Tucson (2x4) o.ä. Automatik (Group K)
Tarif: premium cover + Navi

A

In einem Gästehaus bei Windhoek

Nicht weit von Windhoek entfernt und doch in idyllischer Landschaft gelegen, befindet sich das Gästehaus auf einer sanften Anhöhe mit traumhaftem Ausblick. Ein besonderes Ambiente wird in dem um 1900 erbauten Farmhaus durch eine harmonische Kombination aus afrikanischem und europäischem Stil sowie antiken und modernen Möbeln erzeugt. Neben der farmeigenen Simmentaler Rinderzucht, bei der es sich um eine der ältesten außerhalb von Europa handelt, können auch die auf dem Gelände lebenden Giraffen bestaunt werden. mehr ...

Alle Mahlzeiten werden frisch zubereitet. Im Pool und auf der Sonnenterrasse kann man sich wunderbar entspannen und den Ausblick in die weite Landschaft genießen.

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Leistungen: 1 Nacht | Halb­pen­sion

2.–4. Tag: Waterberg

Gewaltiger Tafelberg am Rande der Kalahari
Weithin sichtbar ragt der riesige Tafelberg aus der Savanne hervor. Bei Sonnen­un­ter­gang glüht er rot auf. Das schwer zugäng­liche Plateau ist zu einem der wich­tigsten Refugien für bedrohte Tier­arten geworden. Spitz- und Breitmaul­nas­hörner leben hier, ebenso Büffel und seltene Antilopen, dazu 200 Vogel­arten und eine große Anzahl Reptilien und Amphibien. Die beste Möglichkeit, das Terrain zu erkunden, ist zu Fuß. Vom Waterberg Park am Fuß des Berges führt ein Pfad durch den Fels nach oben. Dort gibt ein breites Netz von Wander­wegen, vom kurzen Spaziergänge bis zur Drei­t­ages­wande­rung

Kurz nach Verlassen der Haupstadt befindet man sich in Namibias stiller Bergsavanne. Bei Okahandja gibt es einen großen Straßenmarkt mit afrikanischem Kunstgewerbe.

Windhoek-Zentrum

Zwischen Kolo­ni­al­ar­chitektur und Unabhängigkeit

Das poli­ti­sche und kulturelle Zentrum der Stadt ist bis heute von der deut­schen Kolo­ni­al­ar­chitektur geprägt. Im Süden wird der Central Busi­ness District vom histo­risch wich­tigen Ausspann­platz begrenzt, wo bis 1900 die Pferde und Ochsen ausge­spannt wurden. Bedeu­ten­dste Sehens­wür­digkeit und Wahrzei­chen von Windhoek ist die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche von 1910 im neoroma­ni­schen Stil. Daneben stand das Denkmal des Südwester Reiters, das an die Kolo­ni­al­kriege des deut­schen Kaiser­reichs gegen die Herero von 1903 bis 1907 erin­nern soll. 2009 wur­de das Denkmal abge­baut und hundert Meter weiter südlich wieder aufge­baut. Es steht nun vor der Alten Feste, die im Krieg der Nama gegen die Herero 1890 errichtet wur­de. Auf den Türmen und Mauern stehen noch Geschütze aus der Zeit des Baus.

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Katutura

Town­ship von Windhoek

Die Vorstadt vor den Toren von Windhoek ist als Town­ship für schwarze Arbeiter in den 1950iger Jahren entstanden. Schulen, Kran­ken­häuser und Einkaufs­zentren wurden aus dem Boden gestampft, um den Bewoh­nern keinen Anlass zu geben, das „weiße“ Windhoek zu betreten. Der Name stammt aus der Sprache der Herero und bedeutet soviel wie „der Ort, an dem wir nicht leben möchten“. Dennoch leben in der riesigen Well­blechhüt­ten­masse heute über 67.000 Menschen. Das Leben ist bunt und afri­ka­nisch: Zahl­lose Straßenver­käufer, Bars und Gemüse- und Obst­stände prägen das Ortsbild. Über allem liegt der Geruch von gebra­tenem Fleisch. Wer Katutura besich­tigen will, sollte dies nicht ohne Führer tun.

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Daan-Viljoen-Wild­park

Steile Berge, Hoch­landsavanne

Der 40 Quad­ratki­lometer große Wild­park liegt west­lich von Windhoek im Khomashoch­land. Steile Bergen, tiefe Täler, Hoch­land-Savanne und Dornbü­sche machen den besonderen Reiz der Land­schaft aus, die bekannt ist für die vielen Vogel­arten. Wande­rungen und Rundfahrten im eigenen Wagen sind möglich. Dabei kann man Wild­tieren begegnen, darunter Kudu, Oryx, Strei­fengnu und Bergzebra.

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B

Zu Gast auf einer Rinderfarm am Waterberg

Mit seinen Gebäuden aus der Kolonialzeit und den alten Bäumen wirkt die Jagd- und Gästefarm wie eine Fata Morgana inmitten des staubtrockenen Landes. mehr ...

Die Gastgeber bieten nicht nur einen entspannten, familiären Aufenthalt, sondern auch ein umfangreiches Programm. Dazu gehören die Begrüßung auf der schattigen Terrasse mit hausgemachter Limonade, Besichtigungen der ökologisch ausgerichteten Farm, Wildbeobachtung und ein Besuch der Kriegsgräber aus dem Herero-Aufstand gegen die deutsche Kolonialmacht. Wanderungen am Waterberg oder auf dem Farmgelände sind möglich, außerdem Schwimmen im Pool oder Stöbern in der großen Bibliothek.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Deut­scher Friedhof am Waterberg

Erin­ne­rung an den ersten deut­schen Völkermord

Am 11. und 12. August 1904 kam es am Waterberg zur entschei­denden Schlacht zwischen der deut­schen Kolo­ni­almacht und den aufständi­schen Hereros. Danach begann das, was Histo­riker als den ersten deut­schen Völkermord bezeichnen. 2000 mit Kanonen und Maschi­n­enge­wehren gerüs­tete deut­sche Soldaten standen mehreren Zehn­tausenden Hereros gegenüber. Sie waren der deut­schen Waff­en­technik jedoch nicht gewachsen und wurden unter dem kommandierenden General von Trotha in die wasser­lose Kala­hari abge­drängt, wo sie verdurs­teten. Die wenigen gefal­lenen deut­schen Soldaten sind auf dem Friedhof begr­aben, wo es jeden zweiten Sonntag im August eine gemein­same deutsch-namibia­ni­sche Gedenkfeier gibt.

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4.–6. Tag: Osten des Etosha Parks

Private Wildreservate im Schatten des Nationalparks
Östlich des Etosha Parks haben sich während der deut­schen Kolo­ni­alzeit Siedler niederge­lassen, die das Land unter sich aufteilten. Auf großen Arealen betrieben sie Rinderzucht und behielten ihre Farmen in der Regel auch nach dem Ersten Welt­krieg, als Namibia süda­fri­ka­ni­sches Protek­torat wur­de. Heute gehört das Land ihren Nach­fahren, die meist noch deutsch­spra­chig sind. Allerdings wur­de in der Trocken­heit in den 1980iger Jahren überall die Rinderzucht aufge­geben, das Gelände renatu­riert und Wild ange­siedelt. Auf dem Gelände der ehema­ligen Farmen bieten die Nach­fahren der deut­schen Siedler heute Pirschfahrten in offenen Wagen an. Besonders attraktiv sind ihre Lodges auch wegen der Nähe zum Etosha Park.

Cheetah Conserva­tion Fund

Reha­zentrum für bedrohte Geparden

Der amerika­ni­sche Verein zum Schutz des Gepards unter­hält in Namibia ein Info-Zentrum inner­halb der Waterberg Conservancy. Der Gepard ist zwar im südli­chen Afrika auf Grund der pionier­haften Arbeit des DeWildt Zentrums bei Pretoria derzeit nicht mehr vom Aussterben bedroht, seine Bestände sind jedoch immer noch gering. Da Geparden taga­ktiv sind und gelegent­lich Schafe rissen, wurden sie in der Vergan­gen­heit von Famern gnadenlos gejagt. Das Cheetah Zentrum liegt rund 45 Kilometer südöst­lich von Otjiwa­rongo. 

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Otjiwa­rongo Croco­dile Ranch

Rund um das Krokodil – im Teich und auf dem Teller

60 männ­liche und 40 weib­liche Nilk­rokodile leben inzwi­schen auf der Farm bei Otjiwa­rongo, die auf Krokodilzucht umge­stellt hat. Außerdem gibt es dort Vögel und Schildkröten. Ein Führer begleitet die Besu­cher durch das Gelände rund um einen großen Teich. Im Restau­rant wird ein leichtes Lunch ange­boten – natür­lich auch Krokodilf­leisch, das ähnlich wie Geflügel schmeckt.

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Otavi

Klein­stadt mit deut­schen Wurzeln im Maisdreieck

Die 5000-Einwohner-Stadt liegt zusammen mit Grootfontein und Tsumeb im Otavi-Dreieck, das wegen seines hohen Nieder­schlags und der land­wirt­schaft­li­chen Nutzung auch Maisdreieck genannt wird. Die Stadt ist ein Verkehrs­kno­ten­punkt in Namibia: hier treffen die Natio­nal­straße B1, der Trans-Caprivi-Highway (B8) und die Haupt­straße C39 zusammen. Drei Kilometer außer­halb von Otavi steht das Khorab Memo­rial. Das Friedensdenkmal erin­nert an die Kapitula­tion der deut­schen Schutz­truppe von Südwe­st­afrika am 9. Juli 1915. Die Deut­sche Privat­schule Otavi ist mit weniger als 20 Schülern von Klasse 1 bis 6 die kleinste deutsch­spra­chige Schule Namibias.

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C

Zu Gast in einem Busch-Camp am Etosha Park

Das rustikale Busch-Camp liegt über einem ausgetrockneten Flussbett auf der Mushara Farm, etwa acht Kilometer östlich vom Etosha Park. mehr ...

In der Bar unter der strohgedeckten Lapa, dem traditionellen Versammlungsort, treffen sich Gäste, Personal und Ranger in lockerer Atmosphäre. Dinner, Lunch und Frühstück werden auf der überdachten Veranda mit Blick in den Busch serviert. Die 16 Zelte aus einer Kombination von Leinen und Kalkstein sind luftig und haben eine eigene Veranda. Zu jedem Zelt gehört ein Bad mit Outdoor-Dusche und großen Fenstern. Alle Einheiten sind weit genug voneinander entfernt, um völlige Privatsphäre sicherzustellen. Von der Lodge aus können Fahrten in den Etosha Park oder Rundflüge organisiert werden. Geführte Wanderungen auf dem eigenen Gelände werden ebenfalls angeboten.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Namu­toni

Festung der deut­schen Schutz­truppe

Ursprüng­lich war der Ort im Osten der Etoshapfanne ein Kontroll­punkt, der von der deut­schen Schutz­truppe während der Rinder­pest errichtet wur­de. Nach dem Herero-Aufstand wur­de das Camp befes­tigt. Heute befindet sich in den Mauern des Forts eines der drei großen Park-Camps. Ein Museum informiert über die Geschichte des Mili­tärpos­tens. Vor der Mauer liegt das King Nehale Wasserloch, wo man auch abends Tiere beob­achten kann, wenn man im Camp unter­ge­bracht ist.

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Kalkheuwel

Wasserloch für Foto­safaris

Die Wasser­stelle gilt bei Kennern als eine der besten zum Fotogra­fieren, da man den Tieren sehr nahe kommt. Besonders in der Trockenzeit wird das Wasserloch von allen Wildarten stark frequen­tiert. Wenn Löwen in der Gegend sind, müssen die anderen Tiere warten, bis die Könige der Tiere ihren Durst gestillt haben. Oryx, Giraffen und Elefanten werden oft ange­troffen. Leoparden eben­falls. Die Wasser­stelle ist auch gut zur Vogelbe­ob­ach­tung geeignet. Greifvögel, wie Schwarzbrust-Schlan­ge­nadler, Raubadler und Schma­rot­zermi­lane werden oft ange­troffen. Häufig sind auch die seltenen, blau­gelben Rüpels­pa­pa­geien zu beob­achten. 

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6.–7. Tag: Rundu

Schnell wachsende Grenzstadt am Okavango-Fluss
Die Haup­stadt der Region Kavango wächst zurzeit schnell und ist mit über 60.000 Einwoh­nern die zweitgrößte Stadt Namibias. Sie liegt auf über 1.000 Meter Hohe an einer landschaft­lich reizvoll im Süden des Okavango in dem ansonsten flachen nörd­li­chen Kala­hari-Beckens. Der Okavango ist zugleich die Grenze nach Angola und Lebens­ader für das von Fischfang und Land­wirt­schaft lebende Volk der Kavango. Über den Fluss besteht ein Grenzübergang und Fährver­bindung in den auf ango­la­ni­scher Seite gelegenen Ort Calai.

Nach Rundu
Entfernung: 425 km Zeit: 5:30 h

Grootfontein

Wasser­reichste Gegend Namibias

Grootfontein („große Quelle“) gehört zu den wasser­reichsten Gegenden Namibias und liegt bereits in der Übergangszone zum tropisch feuchten Afrika. Ein Museum informiert über die Geschichte der Dorst­land Trekker, Buren vom Kap, die als Nomaden durch Südwe­st­afrika zogen und hier einen Gottes­staat namens „Uping­tonia“ grün­deten. Dieser wur­de aber schon nach wenigen Jahren von der deut­schen Kolo­ni­almacht aufge­löst.

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D

Zu Gast in einer Lodge über dem Okavango River

Die Lodge liegt am Ufer des Okavango Rivers, zwölf Kilometer westlich von Rundu. Der parkähnliche Garten mit großen Bäumen und das schilfbestandene Ufer stehen in starkem Kontrast zum trockenen Norden Namibias. mehr ...

Gäste werden in klimatisierten Chalets mit Strohdach und Blick auf den Fluss untergebracht. Neben dem offenen Haupthaus mit Bar und Restaurant gibt es einen Swimmingpool.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Living Museum of the Mbunza

Tradi­tioneller Fischfang, Feuer machen und Trommeln bauen

Das Frei­lichtmuseum des Mbunza-Stammes hat zum Ziel, die tradi­tionellen, vorko­lo­nialen Lebens­formen der Menschen am Kavango River zu bewahren und der Kommune ein zusätz­li­ches Einkommen zu sichern. Das Dorf wur­de ausschließ­lich aus Mate­rialien der Umge­bung und nach alten Fotos gebaut. In einem Kurz­programm wird den Besu­chern das tradi­tionelle Fischen erklärt. Darüber hinaus geht es ums Feuerma­chen, das Weben von Matten und die Herstel­lung der Trommeln. Ein Vorbu­chen des Prgramms ist nicht erforder­lich. In der Regenzeit verwandelt sich das Dorf in eine Insel. Man kann dann den Wagen vorher stehen lassen und wird mit dem Boot abge­holt.

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7.–9. Tag: Ost-Caprivi

Dünn besiedelte Region mit vielen Wildreservaten
Im Osten weitet sich der Caprivi Zipfel bis zu einer Nord-Süd-Ausdeh­nung von über hundert Kilome­tern. Der im Süden mäandrie­rende Linyanti River bildet die Grenze zu Botswana. Im Norden wur­de die Grenze mit dem Lineal gezogen, dahinter liegen Angola und Zambia. Östlich von Katima Mulilo, der Haupt­stadt von Ost-Caprivi ist der Sambesi der Grenzfluss. Im Vier­ländereck von Kazangula gibt es sogar einen Berüh­rungs­punkt mit Simb­abwe. Schon jetzt ist ein großer Fläc­hen­an­teil der dünn besiedelten Region durch Wild­re­servate geschützt. Zukünftig sollen diese Gebiete jedoch zu einem Schutzgebiet vereint werden, dem Kavango-Sambesi-Transfron­tier-Park. Er könnte dann der größte der Erde werden.

Der Caprivi Game Park wird durchfahren, der in einem der größten uneingezäunten Wildnisgebiete Afrikas liegt. Im Süden breitet sich die Kalahari aus, in Angola schließt sich der riesige Cuando Cubango Park an. Im Osten beginnt das Okavangogebiet.

Bwabwata Park

Dattelpalmen und Affenbrotbäume im Auen­wald

Der über 6.000 km² große Park entstand 2007 aus dem Zusam­menschluss des Caprivi- und des Mahango- Natio­nalparks. Der Mittel­teil auf beiden Seiten des Trans-Caprivi-High­ways ist mit Mopane-Wäldern bedeckt. Im Osten fällt der Park in die weite Ebene des Kwando ab. Von besonderer Bedeu­tung ist der Auen­wald entlang des Okavango, der mit seinen Dattelpalmen und Baobabs in Namibia einmalig ist. Nachdem in den 1970iger Jahren der Tier­be­stand durch den Bürger­krieg in Angola gelitten hat, sind inzwi­schen wieder die Big Five heimisch, daneben Krokodile, Fluss­pferde und sehr viele Wasservögel. Besonders die Marschen des Kwando werden von großen Elefan­ten­herden mit teilweise mehr als 100 Tieren aufge­sucht.

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Popafälle

Stromschnellen im Okavango River

Die Fälle bei Bagani sind eigent­lich nur Stromschnellen. Sie fallen maximal vier Meter über einen Felsriegel aus Quarzit, der den Okavango auf der gesamten Breite von über einem Kilometer sperrt. Wäh­rend des Hoch­stands des Okavango zwischen Februar und April sind die Stromschnellen prak­tisch voll­ständig über­schwemmt, in der Trockenzeit liegt der Felsriegel jedoch weitge­hend frei und bildet eine Reihe von Kanälen und Felsen, die man zu Fuß überqueren kann. Der Tiefst­stand wird in der zweiten Oktober­hälfte erreicht. Rings um die Fälle gibt es einen kleinen Wild­park mit einem Rast­lager.

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The Living Museum of the Mafwe

Frei­lichtmuseum des Mafwe-Stammes

Das Museum hat zum Ziel, die Trad­t­ionen des Mafwe-Stammes zu bewahren und zum Lebens­un­ter­halt der Kommune beizu­tragen. Es besteht aus einem Dorf aus Strohhüten, die im Schatten mäch­tiger Baobab Bäume stehen. Die Bewohner, die sich in den tradi­tionellen Kostümen zeigen, geben eine Einfüh­rung in das Leben ihrer Vorfahren. Ein Dolmet­scher über­setzt auf Englisch. Vorbu­chen von Aktivi­täten ist nicht möglich. Man kann einfach hinfahren und für ca. 150 Namibian Dollar an einem Kurz­programm teil­nehmen.

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Ein Chauffeur bringt Sie von dem Sangwali Village zur Lodge.

E

Zu Gast in einem Camp am Nkasa Rupara Nationalpark

Das Zeltcamp liegt südlich von Kongola am Ufer des Kwando-Linyanti Rivers, einer abgeschiedenen Bilderbuchlandschaft in der östlichen Caprivi Region. mehr ...

Der Nkasa Rupara Nationalpark (Mamili) grenzt unmittelbar an das Gelände, ist aber nicht abgezäunt, sodass die Tiere auch durchs Camp laufen. Die einfach und zweckmäßig eingerichteten Zelte fügen sich in die Wildnis ein; sie stehen auf Holzplattformen, die über Stege miteinander verbunden sind. Alle haben ein halboffenes Bad und viel Privatsphäre. Gäste werden eingeladen, an Safaris im Jeep durch den Nationalpark oder an Bootstouren über den Fluss teilzunehmen.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Mamili Natio­nal­park

Größtes Feuchtgebiet Namibias

Der 32.000 Hektar große Natio­nal­park schützt das größte Feuchtgebiet Namibias. Er liegt zwischen den Inseln Nkhasa und Lupala, die durch die Flüsse Cuando und Linyanti gebildet werden. Offi­ziell heißt der Park in der südwest­li­chen Ecke des Caprivi Zipfels daher auch Nkasa Lupala Natio­nal­park. Während der Trockenzeit können die Inseln über Wege im Park erreicht werden. Nach Regen­fällen steht bis zu 80 % des Bodens unter Wasser, sodass die Inseln dann vom Fest­land abge­schnitten sind. Im Park leben vor allem Tiere, die sich an die Sumpf­landschaft ange­passt haben: Wasserkudus, Büffel, die selten gewor­denen Wildhunde und eine Viel­zahl von Vögel, die das Herz eines jeden Orni­tho­logen höher schlagen lässt. In der Regenzeit (November – April) ist der Park am besten per Boot zu errei­chen. In der Trockenzeit braucht man einen Allradwagen und Erfah­rung.

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9.–11. Tag: Chobe Elephant Park

Große Elefantenherden im Chobe
Der Park liegt west­lich von Kasane in Botswana und ist das ganze Jahr über geöffnet. Durch das circa 12.000 Quad­ratki­lometer große Gebiet führen Sand­wege, die man nur mit Allradfahrzeugen befahren sollte. Wegen der Tier­er­leb­nisse besonders lohnens­wert sind Flussfahrten und Game Drives, die in den Camps und Lodges am Chobe direkt zu buchen sind. Lebens­ader des Parks ist der Chobe im Norden, der weite Teile regelmäßig überflutet. Die Tierwelt ist extrem vielfältig: Löwen, Geparden, Giraffen, Antilopen, Warzenschweine, Krokodile, Fluss­pferde und Affen sind zu sehen. Besonders bekannt ist der Park aber für seine großen Elefan­ten­herden, die nach­mit­tags zum Fluss ziehen, um zu baden und zu trinken. 

Ein Chauffeur bringt Sie von der Lodge zum Auto im Sangwali Village.

Die Strecke führt durch das Fünf-Länder-Eck zwischen Namibia, Botswana, Sambia, Simbabwe und Angola.

Katima Mulilo

Haupt­stadt des Ost-Caprivi

Die Stadt liegt am Sambesi, der hier die Grenze zu Sambia bildet. Gegründet wur­de sie 1911 von der deut­schen Kolo­ni­alver­wal­tung, als der Caprivizipfel Deutsch-Südwe­st­afrika zuge­schlagen wur­de. Aufgrund der undurch­dringbaren Sumpf­landschaft zwischen Okavango und Cuando war der Caprivi-Streifen jedoch bis in die 1940er Jahre nicht auf dem Landweg zu durch­queren. Daher konnte das 1.250 Kilometer von Windhoek entfernte Katima Mulilo nur über Botswana oder Sambia erreicht werden. Witte­rungs­bedingt waren auch diese Wege oft unpas­sierbar, sodass der Ostca­privi bis in 21. Jahr­hun­dert weitge­hend abge­schnitten war. Mit dem Bau des Trans Caprivi High­ways hat sich das deut­lich geändert. Den Schluss­stein dieses Mammut­projekts war die Eröff­nung der Katima-Mulilo Brücke 2004.

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Die Einweg­gebühren von Namibia und Süda­frika oder Botswana betragen ca. 7.150 ZAR/N$. Avis zieht den Betrag von Ihrer Kreditkarte direkt ein, da der Betrag im Miet­preis noch nicht einge­schlossen ist.

Ein Fahrer erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie zu Ihrer gebuchten Lodge.

F

Zu Gast in einer Lodge am Chobe River

Die Lodge liegt am Ufer des Chobe River unter Ebenholzbäumen und wilden Feigen. Von den auf Pfählen gebauten, strohgedeckten Chalets sieht man über eine schattige Wiese, in der ein versteckter Swimmingpool liegt, bis zum Fluss. mehr ...

Zur Lodge gehören ein gutes Restaurant und eine Bar. Das großzügige Gelände grenzt unmittelbar an den Chobe Nationalpark. Bootsfahrten auf dem Chobe River werden in der Abenddämmerung, wenn die Elefanten zum Baden kommen, angeboten; daneben gibt es Fahrten im Jeep durch den Nationalpark oder die Möglichkeit einer zweistündigen Fußwanderung.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Kazungula

Flussfähre im Vier­ländereck

Die Stadt liegt im Vier­ländereck nörd­lich des Sambesi auf dem Staats­gebiet von Sambia. Im Fluss, der hier 400 Meter breit ist, berühren sich vier Staaten: Simb­abwe, Botswana, Namibia und Sambia. In Kazangula geht eine Fähre über den Fluss. Sie ist die einzige direkte Verbindung zwischen Sambia und Botswana. Rings um die Stadt wird an der ausge­dehnten Flus­saue Rinderzucht betrieben.

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11.–13. Tag: Victoria Falls

Rauch, der donnert
Die Victoria Falls sind die höchsten Wasser­fälle in Afrika mit dem brei­testen Wasservor­hang der Welt. Mit lautem Donnern stürzt der Zambezi aus seinem breiten Fluss­bett, in dem sich viele Inseln befinden, über mehrere Fälle rund 120 Meter in die Tiefe. Während der Regenzeit fließen mehr als eine halbe Million Kubikmeter pro Sekunde. Dann steigt eine Gischt- und Nebelwolke aus den Fällen auf. Bei Sonnen­schein leuchtet ein herr­li­cher Regenbogen. Wer nicht völlig durchnässt werden will, sollte sich einen Regen­schutz mitbringen (wird auch vor Ort für ca. $10 ange­boten). Als beste Zeit für einen Besuch gilt der frühe Nach­mittag.

Sie werden von Kasane nach Victoria Falls gefahren. An der Grenze wartet ein neuer Fahrer auf Sie. Der Übergang verläuft reibungslos und wenn nötig helfen die Fahrer auch gerne bei den Grenzformalitäten.

G

Zu Gast in einer Lodge an den Fällen

Die elegante Lodge liegt zwischen dem Ort, den Victoria-Fällen und dem Nationalpark. Manchmal kommt Wild zum Grasen in den die Lodge umgebenden Park. mehr ...

Die großzügigen Zimmer sind mit antiken Teakholzmöbeln, Klimaanlage und Deckenventilatoren ausgestattet. Eine Glastür führt von den Zimmern in den Park bzw. auf eine Aussichtsterrasse. Das Restaurant serviert unter freiem Himmel, wo das Brausen der Fälle die Hintergrundmusik ersetzt. Zum Hotel gehört ein Boot im Kolonialstil, auf dem Sundowner-Ausflüge oberhalb der Fälle angeboten werden.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Zambezi

Mit fast 3000 km Länge ist der Zambezi der drittlängste Fluss Südafrikas. Er entspringt in den Regenwäldern von Angola und durch­fließt das Land in einer S-Kurve, bevor er die Grenze zwischen Zambia und Zimb­abwe bildet. Bei Chinde in Mozambique fließt er in den Indi­schen Ozean. Der Ober­lauf fließt über das große Basalt Plateau des südlichen Afrika, in das der Mittellauf tiefe Schluchten gegr­aben hat und drama­ti­sche Fälle und gewal­tige Stromschnellen bildet. Dazu gehören auch die Victoria Fälle, die brei­testen Wasserfälle der Erde. Der Unter­lauf ist majes­t­tisch breit. Im Kariba Damm wird der Strom zu einem der größten künstli­chen Seen der Erde aufge­staut.
Der Zambezi hat bei den Erfor­schungen Afrikas durch den vikto­ria­ni­schen Abenteurer und Missionar Livings­tone eine zentrale Rolle gespielt. Seit dieser Zeit steht der mächtige Strom mit dem klangvollen Namen für das geheim­nisvolle, unerfor­sch­liche Afrika.

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Livings­tone

Am Nord­ufer der Victo­ria­fälle

Die Stadt entstand 1904, als die Victoria Falls Bridge fertig­ge­stellt worden war. Sie wur­de nach David Livings­tone benannt und war 1911–1935 die Haupt­stadt von Nord­rhode­sien. Als Alter­na­tiv­name hat sich Maramba etab­liert. Sie hat rund 110.000 Einwohner (2005) und grenzt an den 66 km² großen Mosi oa Tunya-Natio­nal­park. Die Stadt lebt vor allem vom Tourismus, da sie Ausgangs­punkt für Touren zu den Victo­ria­fällen ist. Bungeespringen von der Eisen­bahnbrücke und Wild­was­ser­raf­ting werden ange­boten. Seit der Verschlech­te­rung der sozialen Bedingungen in Simb­abwe gibt es einen Aufschwung des Tourismus in Livings­tone zu Lasten von Victoria Falls.

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12. Tag: Victoria Falls

Mit dem Hubschrauber über die Victoria Fälle

13 Minuten, englisch

Als David Livingstone 1855 als erster Europäer die Victoria-Fälle erblickte, notierte er in sein Tagebuch: "Scenes so lovely must have been gazed upon by angels in their flight”. mehr ...

Eineinhalb Jahrhunderte später haben nicht nur Engel die Möglichkeit, die Fälle von oben zu sehen. Dank der Hubschrauber von Safari Destinations kommen nun auch Menschen in den Genuss des einzigartigen Anblicks. Jeder Gast hat sein eigenes großes Fenster, was ideal für Fotografieren ist. Ferngläser sind empfehlenswert.

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Ausflug

Zambezi Sunset Cruise (2,5 Stunden, englisch, Gruppe)

Die Fahrt auf dem Zambezi bietet eine besondere Möglichkeit, viele Tiere, große Säugetiere ebenso wie eine Unzahl von Wasservögeln, zu entdecken. mehr ...

Der Service an Bord ist erstklassig. Spirituosen und Gourmet-Snacks werden gereicht – eine wunderbare Art, den Sonnenuntergang über dem längsten und geheimnisvollsten Fluss im südlichen Afrika zu erleben. 

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13.–15. Tag: Okavango-Delta

Afrikas geheimnisvollstes Tierparadies
Das undurch­dring­liche Sumpfge­biet im Norden der Kala­hari gehört zu den schönsten Landschaften der Welt und den letzten Para­diesen Afrikas. Es wird durch den aus dem regenrei­chen Angola kommenden Okavango gebildet, der in ungezählten Kanälen, Seen und Flüssen auf einer Fläche von über 20.000 Quad­ratki­lome­tern versi­ckert.

Im Winter, zwischen Mai und September, sind die Tage warm und die Nächte kühl. Obwohl dann Trockenzeit herrscht, ist der Wasser­stand im Delta am höchsten. Die Flut kommt aufgrund der hohen Vege­ta­ti­ons­dichte erst mit Verzöge­rung an. Das ist die Zeit der Mokoros, mit denen das Delta dann erkundet werden kann. In den tradi­tionellen Einbaum-Booten finden zwei Personen Platz, in der Regel der persön­liche Führer und zwei Gäste. Im Sommer, von Oktober bis April, ist Regenzeit. Die Tempe­raturen steigen dann auf 35 °C am Tag und fallen nachts selten unter 20 °C. Der Wasser­spiegel sinkt und das Delta verwandelt sich in grünes, fruchtbares Schwemm­land.

Tier- und Pflanzenwelt sind von einzig­ar­tiger Viel­falt und Faszi­na­tion, da die klima­ti­schen Bedingungen von Wüste und Feuchtgebiet hier zusam­men­kommen. Das Delta wur­de erst vor 200 Jahren besiedelt und noch heute ist die ursprüng­l­iche Schön­heit des Kontin­ents erhalten. Allerdings ist heute – nach der Ausrot­tung der Tsetse-Fliege – der südliche Teil durch Überweidung gefährdet. Der noch spär­liche Tourismus beschränkt sich haupt­säch­lich auf die Rand­region des Deltas. Da ein Bauverbot besteht, werden die Besu­cher in Zelten unter­ge­bracht, nach deren Abbau sich die Plätze schnell rege­ne­rieren. Die meisten Luxus­camps im Inneren des Deltas sind nur mit dem Flugzeug zu errei­chen.

Ein Chauffeur bringt Sie von Vic Falls nach Chobe/Kasane.

H

Zu Gast in Shinde

Im nördlichen Teil des Deltas, am Rande einer Lagune, liegt das Safari Camp fernab von jeglichem Massentourismus. mehr ...

Es ist ausschließlich mit dem Flugzeug zugänglich und ein Paradies für Tier- und Landschaftsfotografen. Zahllose Wasserarme durchziehen den gelben Kalaharisand und bilden ein Gewirr aus mit Palmen bestandenen Inseln und Halbinseln. Auf den Wildfahrten im offenen Landcruiser oder auf Fußwanderungen sieht man neben Löwen, Elefanten, Büffeln, Flusspferden, Krokodilen und vielen anderen Tieren auch die seltene und scheue Situtanga Antilope, die sich mit besonders langen Hufen der sumpfigen Umgebung angepasst hat. Mit einem Spezialboot oder in Mokoros (Einbaumbooten) werden Gäste in das umliegende Vogelparadies mit kaum zu überbietender Artenvielfalt geführt.

Das Camp selbst gehört zu den stilvollsten im Okavango-Delta. Die Architektur wird der einzigartigen Umgebung gerecht und beweist, dass Luxus und naturnahes Wohnen keine Gegensätze sind. Übernachtet wird in Safarizelten mit eigenem Bad, die auf etwas erhöhter Plattform Aussicht über Papyrus- und Palmenwälder bieten.

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Leistungen: 2 Nächte | Voll­pen­sion mit Aktivi­täten

Chief's Island

Savan­nen­insel im Sumpfge­biet

Die Insel im Okavango-Delta ist ungefähr tausend Quad­ratki­lometer groß und trägt ihren Namen nach Chief Moremi, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hier sein persön­li­ches Jagdgebiet hatte. In den 1970iger Jahren wur­de Chief's Island Teil des Moremi Wild­schutzgebiets. Auf der gesamten Insel dürfen keine Straßen und festen Häuser gebaut werden. Der Bewuchs ist spär­lich und steht im Kontrast mit dem übrigen Delta: wogende Grassteppen, lichte Mopa­ne­wälder und Savannen mit Schirmaka­zien wech­seln einander ab.

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Moremi Wildlife Reserve

„Wo Delta und Land sich treffen“

Das über 5000 Quad­ratki­lometer große Reservat schützt die Übergangszone zwischen dem Okavango-Delta und der östlich gelegenen Kala­hari. Weite Flächen sind Dauer­lagunen und perma­nente Wasser­läufe, andere Gebiete werden saisonal über­schwemmt und bilden dichte Riedsümpfe. Die Gewässer sind klar, an ihren Ufern stehen große, schat­tenspen­dende Bäume. Überflu­tungs­ebenen und weite Gras­flächen, versch­lun­gene Kanäle und lockere Park­landschaften wech­seln einander ab und gehen zum Fest­land hin in die Kala­hari über. Dort formen Salzpfannen, Mopa­ne­wälder, Akazi­ensavannen und Sandfelder eine abwechs­lungs­reiche Trocken­landschaft, in der man ständig Großwild begegnet. Um in den Park zu gelangen, benö­tigt man entweder ein Allradfahrzeug, ein Boot oder ein Flugzeug.

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Flug

Zusatzleistungen

Wir fordern die Erlaubnis an, um nach Botswana mit dem gemieteten Fahrzeug fahren zu dürfen.
Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 4.569,00 EUR*Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Feb.–Nov.

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

Wenn Sie Fragen oder Änderungswünsche haben oder buchen möchten, rufen Sie uns an.

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Das Afrika Team
Tel.: +49 (0)2268 92298-61

Buchungsablauf

1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.


*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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